Mein Zahnarzt verweigert mir die Reparatur der Brücke. Was soll ich tun?

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franzi

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Leider habe ich wieder "Arztprobleme".

Vor etwa 5 Jahren habe ich mir eine Brücke (Unterkiefer) anfertigen lassen. Diese war keine Regelversorgung, sondern etwas höherwertiger. Die Kosten dafür habe ich mühsam in Raten abgestottert. Mein Zahnarzt weiß auch, dass ich seit langer Zeit ein Härtefall bin.
Ich wollte damals ganz bewusst keine Regelversorgung mehr, weil ich diese filigranen Dinger kenne, wo ständig Metallteile abbrechen, die man auch verschlucken könnte ... Außerdem wollte ich etwas, was deutlich länger haltbar ist.

Nun war ich mit der neuen Brücke sehr zufrieden. Nach etwa einem Jahr gab es Stellen, wo sie etwas abgekaut war und an einer Stelle war sogar etwas von der Glasur abgeplatzt. Ich ging also zum Zahnarzt zwecks Reparatur. Damals sagte er, das sei noch nicht so dringend, das könne warten.

Ich wartete also wieder fast ein halbes Jahr, erst dann gewährte er mir die Reparatur. Der Zahntechniker machte den Aufbau neu, und die Brücke war top in Ordnung, praktisch wie neu. Ich war wieder sehr zufrieden.

Dann ist wieder längere Zeit vergangen, etwa 1 Jahr. Zwischenzeitlich war mir wieder an einer Stelle etwas von der Glasur abgeplatzt. Der Zahnarzt schliff lediglich die scharfkantige Metallstelle ab und faselte dann was davon, dass nun bald eine neue Brücke nötig sei ...
Für eine Reparatur sei es noch zu früh, er sehe daher aktuell keinen Handlungsbedarf.

Nun ist mir mittlerweile an zwei Stellen Glasur abgeplatzt, ich kaue praktisch direkt auf dem Metall, und auch sonst ist die Zahnfläche schon arg abgekaut.
Ich sprach ihn wieder auf eine Reparatur an. Diesmal wollte er dies aber nicht mehr sondern sagte, es sei nun die Zeit für eine neue Brücke gekommen.

Er will definitiv nicht mehr reparieren, obwohl es problemlos möglich wäre.

Nun meine Fragen: Eine höherwertige Brücke muss doch länger als 5 Jahre verwendbar sein??
Kann er mich zu einer Neuanfertigung nötigen?
Ich wollte die Brücke mindestens 10 Jahre nutzen und erst dann mir Gedanken über eine neue machen.
Sie passt noch sehr gut und bis auf die Abplatzer bin ich nach wie vor damit sehr zufrieden.

Gibt es von der Krankenkasse Vorgaben, wie oft repariert werden "darf"? Oder ist es die Profitgier, weil er an einer Reparatur nicht so viel verdient wie an einer neuen Brücke?

Soll ich den Zahnarzt wechseln?
 

Woodruff

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Hallo Franzi,

Vor etwa 5 Jahren habe ich mir eine Brücke (Unterkiefer) anfertigen lassen. Diese war keine Regelversorgung, sondern etwas höherwertiger. Die Kosten dafür habe ich mühsam in Raten abgestottert. Mein Zahnarzt weiß auch, dass ich seit langer Zeit ein Härtefall bin.

Hier noch einige Tipps von der Verbraucherzentrale bezüglich Zahnersatz. Das bei Zahnersatz die Gewährleistungsfrist zwei Jahre beträgt war mir bisher nicht bekannt. Bislang wurde ich in einer Zahnarztpraxis auf diese Gewährleistung auch noch nicht hingewiesen.

Die sogenannte Gewährleistung gilt zwei Jahre ab dem Zeitpunkt des Einsetzens. Voraussetzung: Der Patient ist gesetzlich versichert und hat keine Schuld an dem Mangel.

 

Katzenstube

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Hier könnte auch ein Anruf bei der Krankenkasse ausnahmsweise mal hilfreich sein. Normalerweise halte ich von denen nichts, aber evtl. gibt es nach der 2 Jahre dauernden Gewährleistung in Sachen Reparatur andere Grundlagen.

Bei mir wurde sogar einige Jahr nach dem Bau der Prothese ein gezogener Zahn als Reparatur behandelt. Im Prinzip wird das im Ermessen des Zahnarztes liegen (und den Grundlagen der Krankenkasse). Die Idee mit der Anfrage an einen Zahntechniker finde ich gut. Ich gehe davon aus, dass ein Zahnarztwechsel auch bei Reparatur Kosten verursachen würde.

Gruß von Katzenstube
 

franzi

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Der Zahntechniker ist ja nicht das Problem, sondern der Arzt.
Der Techniker kann das jederzeit erledigen. Nur wie soll das gehen ohne den Weg über den Arzt?

Bisher habe ich für die Reparaturen keine Zuzahlungen leisten müssen.
An dem "Mangel" habe ich keine Schuld, da es sich um die üblichen Gebrauchsspuren handelt, die bei Nutzung der Brücke eben entstehen.
 

Peucki

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Ich hatte eine Brücke, die wie ein Geschiebe, zur Befestigung hatte.
Das Teil hat 15 Jahre gehalten. Wenn ich hier lese, dass jedes Jahr etwas abplatzt, kann ich das gar nicht nachvollziehen.
Bei mir war es dann so, dass sich das Zahnfleisch unter der Brücke etwas zurück gebildet hat und er mich fragte, ob er etwas auftragen lassen soll, damit sie wieder "Plan" liegt.
Da wollte ich dann aber lieber 2 Implantate mit fester Brücke, weil man auch bequemer wird und das ständige raus zum sauber machen und etwas dran hängen bleiben (Essensreste), mich dann doch zum Ende störte, zumal ich auch eine Zahnzusatzversicherung habe. Die ich sonst nur bezahle, ohne mal etwas "abzurufen".

Aber wie kann denn da etwas abplatzen, habe ich da einen Denkfehler, bzw du eine andere Brücke, wie ich im meine?
Meine war für 3 Zähne...
 

franzi

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Meine Brücke ist eine, die auf zwei Teleskopen befestigt ist. Das, was bei mir abplatzt, ist im Bereich der vorderen Backenzähne der weiße Zahnaufbau, der auf dem Metallgerüst sitzt.
Vielleicht habe ich auch eine besondere Kautechnik, dass es sich immer gerade dort abnutzt. :icon_mrgreen:
Auch wenn ich z. B. mal Vollkornbrot esse, bekomme ich Dellen in den Backenzähnen. Manchmal sind da auch Steinchen drin. Daher meide ich dieses Brot. Damit habe ich mir auch schon andere Zähne beschädigt.
 

Peucki

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Ich hatte so etwas, in der Art, damit du sieht, was ich meine.

Wie geschrieben, 15 Jahre ohne jegliche Dellen, Kratzer oder Abplatzungen.
Nur das Zahnfleisch ist darunter zurück gegangen und er hätte mir unten drunter etwas aufgebracht, damit es nicht "hohl" liegt und damit den anderen Zahn "ausgehebelt" hätte.
Kannst du mal ein Foto machen, ich kann mir gar nicht vorstellen, was es ist, wenn da etwas von Brot ect abplatzen kann?
Sind das nicht auch "Zähne", als "Stück"?
 

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franzi

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Bei mir bricht immer wieder was ab und außerdem habe ich Dellen in den Kauflächen.
Vielleicht ist das Material, das bei dir vewendet wurde, einfach hochwertiger.



DSCN1084_1244.JPG
 

saurbier

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Also ich kann mich da leider nur @Peucki voll und ganz anschließen.

Ich trage (aufgrund einer falschen zahnärztlichen Behandlung als Folge eines Unfalles) bereits seit meinem 20 Lebensjahr eine Oberkiefer Prothese und hab damit keinerlei derartige Probleme. Ist eine Regelleistung der KK , einzig das mir hier eine verstärkte mit Metall bewilligt wurde, nachdem mir anfänglich die neue Prothese zu Anfang innerhalb 1 Jahres gleich zweimal gebrochen war.

Bei mir wurde/wird bestenfalls mal nach Jahre eine neue Unterfütterung notwendig, bzw. wenn denn ein Backenzahn wegen Altersschwäche gezogen werden musste, wurde die Prothese notwendigerweise erweitert. In jetzt mehr als 40 Jahren, bekam ich infolgedessen bisher 3 komplett neue Prothesen, bei welchen ich anfangs noch eine Zuzahlung vornehmen musste (zur KK -Leistung) welche inzwischen von meiner privaten Zahnzusatzversicherung voll abgedeckt ist. Weder kann ich einen vermehrten Verschleiß bei den Zähnen der Prothese selbst feststellen, noch platzt da irgendetwas ab.

Einzig wie von @Peucki erwähnt, ergibt sich im Laufe der Jahre die Notwendigkeit einer neuerlichen Unterfütterung, was man ja daran erkennen kann, wenn sich unter der Prothese Essensreste ansammeln. Meine z.B. sitzt derart gut, dass sich dort keine Essensreste ansammeln und das sogar ohne besondere Haftcreme.

Wenn bei deiner Prothese ständig etwas abplatzt, oder die Backenzähne der Prothese sich nach kurzer Zeit abnutzen, dann solltest du dich ggf. mal nach einem anderen Zahnarzt umschauen, ggf. arbeitet der mit einem nicht so guten Dentallabor zusammen - wer weiß das schon -.
 

franzi

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Ja, entweder liegt es an der Arbeit des Labors oder es gibt da unterschiedliche Materialien für den Aufbau.
 

Helga40

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Erinnert mich an die Zahnspange meines Sohnes. Ich dachte damals, ich tu ihm was Gutes und habe für die sichtbaren Vorderzähne durchsichtige Brackets, die die Krankenkasse nicht bezuschusst, finanziert. Für den Rest die Metallbrackets, die die Kasse zahlt.

Was war das Ergebnis? Diese durchsichtigen Dinger sind fast wöchentlich von den Zähnen abgefallen, während die Metallbrackets wie Bombe hielten. Und mein Sohn hat sich definitiv an die Essensvorschriften gehalten, vorsichtig geputzt usw.

Zu den Dauerkosten kam noch Zeit- und Fahraufwand. Die Lehre daraus: manchmal kann auch die (günstigere) Grundversorgung einfach die bessere sein.

Dass ein Zahnersatz nach so kurzer Zeit schon so zerstört ist, ist eher ungewöhnlich. Ob du jedoch nach Ablauf der Gewährleistung hier Ansprüche erheben kannst, bezweifle ich fast. Frag bei der Krankenkasse nach, ob du Anspruch auf eine neue hast. Und da solltest du echt überlegen, ob du tatsächlich wieder eine "höherwertige" Versorgung willst, die offensichtlich eher minderwertig ist.
 

JennyDiver

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Ich finde auch, daß die Brücke nach 5 Jahren noch nicht so aussehen sollte. Meine älteste Krone war über 20 Jahre alt. Da war minimal was von der Verblendung abgeplatzt. Ich würde zu einem anderen Zahnarzt gehen, damit der sich das mal ansieht. Das darf nicht passieren, finde ich.
 

franzi

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So, ich hatte jetzt ein Gespräch mit meiner KK und habe denen ausführlich den Fall erläutert. Leider ist die Garantie längst abgelaufen.
Eine für mich kostenfreie Reparatur ist daher nicht mehr möglich.
Ob eine Reparatur noch machbar und sinnvoll ist, soll ich mit dem Zahnarzt abklären.
Man sagte mir, dass die hinteren Backenzähne generell aus Kunststoff gemacht werden, daher sind die weicher. Daher auch die Dellen beim Kauen von Körnern.
Nur die vorderen werden aus Keramik gemacht. Die Keramik hat aber den Nachteil, dass sie spröde ist und da kann schon mal was abplatzen.
Bei der Kontrolle muss auch der Zustand der Teleskope überprüft werden, ob da was neu gemacht werden muss.
Insgesamt wird es wohl doch auf eine neue Brücke hinauslaufen, die dann wieder nur maximal 5 Jahre halten wird.
Das hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt ...
 

Lucky Luke

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...Das hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt ...
Und das sollte auch anders sein! Sorry, aber kann es sein, dass dein Zahnarzt keine "Zierde" seines Berufsstandes ist?!

An deiner Stelle würde ich mir das gut überlegen, mich da weiter behandeln zu lassen und würde den Arzt wechseln. Das hört sich doch sehr nach Beutelschneiderei an.
 

Gretta

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Normalerweise gibt es einen Überschuß an Zahnärzten, die zueinander in Konkurrenz stehen, würde hier einfach wechseln.
 

bondul

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Nur wie soll das gehen ohne den Weg über den Arzt?

Es geht doch hauptsächlich darum, festzustellen, ob eine Reparatur wirklich möglich ist oder nicht (wie dein Arzt behauptet):
Er will definitiv nicht mehr reparieren, obwohl es problemlos möglich wäre.​
Das wird dir ein Zahntechniklabor neutral beantworten können, und du weißt danach, woran du bist. Sollte eine Reparatur „problemlos möglich“ sein, könntest du sie mit diesem Wissensstand von einer Zahnarztpraxis deiner Wahl einfordern. Unklar ist (mir) jedoch, ob die Reparatur über die Härtefallregelung läuft, da könnte eine neue Brücke evtl. sogar die bessere Wahl sein...
 

Katzenstube

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neues Quartal ... neuer Zahnarzt zur Begutachtung .... ("Sagen Sie mal Herr/Frau Dr. ist eine Reparatur möglich?") Du fragst ihn/sie evtl. ja weil Dein bisheriger Zahnarzt in Rente gegangen ist ;-)

Gruß von Katzenstube

und normalerweise halten die Dinger viel viel länger - 15 Jahre ist keine Seltenheit!!!!!!
 
E

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Habe meine festen Brücken jetzt 20 Jahre drinnen, da ist gar nichts abgeplatzt oder sonst irgendwie unansehnlich. Weis ja nicht wie lange es generell hält, denke aber meine werden sicher nochmal 20 jahre halten - wusste auch aktuell nicht, was daran "kaputt" gehen sollte. Ich esse und trinke dabei sehr vielseitig,auch gerne scharf, salzig, nüsse, viele süßigkeiten (klar auch gesunde dinge) säfte usw...einzige was ich nicht mache: rauchen.
 

franzi

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Ich habe nun in zwei Wochen einen Termin bei meinem Doc. Werde mich inzwischen umhören und mich dann wieder hier melden.
Habe jetzt auch einen Termin bei einem Zahntechniker vereinbart. Der will sich die Brücke mal ansehen.
 
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Lucky Luke

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...und normalerweise halten die Dinger viel viel länger - 15 Jahre ist keine Seltenheit!!!!!!...

...Habe meine festen Brücken jetzt 20 Jahre drinnen, da ist gar nichts abgeplatzt oder sonst irgendwie unansehnlich...
😉Das kann ich locker noch toppen: meine feste Brücke im Unterkiefer (mit Goldzahn ganz hinten...) tut schon seit mehr als 40!!! Jahren ihren Dienst - ist halt noch echte Wertarbeit😁...
 

Rambo12

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Wenn ich das schon höre bin ich bei mir gespannt, soll 20 Kronen und eine Brücke bekommen, Mittwoch und Donnerstag wohl schleiftag 😭
 

saurbier

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Da muss man allerdings auch ein klein wenig aufpassen, denn es gibt da schon gewisse Unterschiede beim verwendeten Material zwischen "Kronen" und bei "Brücken" sowie bei einer kompletten bzw. lediglich Teil-Prothese, insbesondere bei der Standardversorgung über die KV's.

Bei meiner Prothese im Oberkiefer z.B. ist alles aus Kunststoff, was auf einem Metall Grundgerüst aufgebaut ist. Einziger bisheriger Verschleiß nach ewiger Zeit ist im Bereich der Schneidezähne durch geringfügige Abnutzung festzustellen.

"Kronen" hingegen werden ja lediglich auf den noch vorhanden Ursprungszahn (Stift) aufgesetzt. Da kommt es dann je nach individuellem Wunsch und Zahlungsbereitschaft zum entsprechenden Ersatz. Bei KV Leistung sind die hingegen vorgegeben, wie z.B. dass es nur im Sichtbereich zu einer farblich angepassten Verblendung kommt, hingegen außerhalb dessen es keine Verblendung gibt. Wer "Keramik" wünscht, der darf halt auch eine entsprechende Zuzahlung leisten, was hierzulande schnell in die tausende gehen kann, je nach Umfang.

Ähnlich verhält es sich bei "Brücken", wo zwei oder drei Zahnlücken überbrückt werden sollen/müssen.

Bei "Kronen" kommt auch noch häufig der Umstand hinzu, dass sich meist das Zahnfleisch im Laufe der Jahre (10 bis 15 Jahre) zurückbildet, wodurch dann die abgeschliffenen empfindlichen Zahnhälse frei liegen können, was zu unliebsamen Beschwerden führen kann. In dem Fall müssten dann neue "Kronen" angefertigt werden, immer vorausgesetzt der Ursprungszahn hat noch ausreichenden halt.
 
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