Mein Verwaltungsakt (vom 08.2017) datiert vom Jobcenter 28.01.2019 man möchte eine neue Eingliederungsvereinbarung abschliessen, Bitte um Hilfe dabei.

JobcenterAffe

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Was meinst du konkret, die Löschung aller überflüssigen Daten kann man doch beanstanden, sie müssen überflüssige Daten die sie nicht benötigen, Löschen, oder?
Wenn man eine SB überhaupt mal nachfragt, dann haben die absolut keine Ahnung, was überhaupt besprochen wurde, sie interessieren sich dafür gleich 0%:icon_pfeiff:.
Du kannst darauf bestehen, daß der Status deines Profils bei der Jobbörse auf "anonym + intern" gesetzt wird. Außerdem - und da hast du recht - müssen unbedingt die "nicht zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten" nötigen Kontaktdaten wie eMail und Telefonnummer beim JC gelöscht werden. Sonst wird man zum Freiwild von Jobcenter und unseriösen Arbeitgebern.

Das Profil bei der Jobbörse auf "anonym/intern" zu setzen sowie die nicht gesetzlich notwendigen Kontaktdaten zu löschen, ist äußerst effizient: Ein Nachbar von mir, der vor 3 Monaten durch "Korona" arbeitslos wurde, bekam ständig Anrufe von seinem Arbeitsvermittler sowie eMail-Einladungen von Leiharbeitsklitschen. Seitdem ich ihn den Tipp gab, beim JC anzurufen (FAX war ihm zu kompliziert), und diese Dinge löschen bzw. umstellen zu lassen, bekam er keine einzige Einladung mehr von Leiharbeitsfirmen. Auch sein Arbeitsvermittler lässt ihn nun in Ruhe.

Anrufen ist ja grundsätzlich wegen der Nachweisbarkeit nicht immer empfehlenswert, aber für "faule" und in technischen Dingen weniger versierte Arbeitslose trotzdem ein gangbarer Weg. Meist wird dem Wunsch des Arbeitslosen auch über die Hotline entsprochen. Und falls nicht: Einfach auflegen, und nochmal die Hotline nerven. Dann ist ein anderer MA dran, der das evtl. macht. Was man nicht machen darf, ist aber meinen, die Sache begründen zu müssen. Einfach sagen, man hat das Recht dazu und damit Basta!
 

echtgenervt

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Erstmal nochmal danke an alle die mich hier mit Rat und Tat unterstützen, und Sorry:sorry: dass ich so spät erst antworte🙏.

Im Widerspruch gegen den Verwaltungsakt käme dann bei mir rein, dass die 300 Euro Obergrenze keine rechtliche Grundlage hat und die Nachweise zu einem festen Termin unzulässig sind und bei Versäumnis, die Nachweise einzureichen, nicht sanktioniert werden darf.
Weiter würde ich bemängeln, dass das enthaltene Ziel nicht meines ist und eben Punkt 8.
Ganz wichtige Punkte an die ich schon mal denken sollte, ich werde wohl nicht das Glück haben, das die SB einfach aufgibt, obwohl das ja mein Ziel ist und ich keine EGV wünsche ;).
Ich glaube der wichtigste Punkt bleibt, keine persönliche Verhandlung (wobei ich die zurzeit nicht mal wünsche), keine Potenzialanalyse, wie von euch zu Beginn auch richtig festgestellt(y).

Moment, bei EGVs kannst du gar nicht widersprechen, nur verhandeln. Erst beim Verwaltungsakt geht das.
Du hast du vollkommen recht(y), ich muss die SB irgendwie dazu bringen dabei zu bleiben oder aufzugeben, ihre Antriebskraft wird wohl sein, das ich seit langen keine EGV oder VA besitze, und ich versuche einfach weiter am Tisch zu Verhandeln, was soll ich auch sonst tun, zumindest kann ich dadurch meine Bereitschaft beweisen ;).

Ich habe früher immer brav unterschrieben. Eine EGV habe ich dann verhandelt, so lange, bis die Gegenseite keine Lust mehr hatte. Die Sache verlief einfach im Sande. Seitdem hat man mir keine mehr angeboten. Planen kann man sowas leider nicht. Bleib einfach dabei zu sagen, wenn man dies und das noch ändert, dann, jaaa dann, würdest du unterschreiben.
Genau das ist mein Ziel, es soll ja nur aussehen als ob ich möchte, weil das JC/SB tun doch nur das gleiche, helfen wollen/dürfen die einem nicht, irgendwie alles völlig absurd:icon_neutral:???
Natürlich Frage ich ja, weil es schwierig ist sein gegenüber einzuschätzen:icon_kinn:, ich will es mir nicht selber verbocken;).
Allein das ganze hin und her ist so eine Zeitverschwendung, wie hast du es mal treffend ausgedrückt, du warst mit ihnen im Krieg, dass du das Bewerben komplett vergessen hast:icon_motz:.

@echtgenervt ... weiter Verhandeln ist natürlich eine Option, das was passieren kann das die SB nicht weiter mit sich verhandeln lässt, und dir den VA zukommen lässt, aber gut gegen den kannst du ja Widerspruch einlegen.
Wie schon schrieb, ich bitte ja um Tipps um es weiter herauszuzögern, natürlich weiß ich/ihr nicht was die SB tun wird, du kannst nur versuchen die sinnvollsten Ideen umzusetzen, was bleibt einem sonst?

Du kannst darauf bestehen, daß der Status deines Profils bei der Jobbörse auf "anonym + intern" gesetzt wird. Außerdem - und da hast du recht - müssen unbedingt die "nicht zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten" nötigen Kontaktdaten wie eMail und Telefonnummer beim JC gelöscht werden. Sonst wird man zum Freiwild von Jobcenter und unseriösen Arbeitgebern.
Ich gehe davon aus, dass du denn Sachverhalt kennst, obwohl ich meine Daten Löschen habe lassen, hat man mich weiter belästigt, nur seit 05.2019 wurde ich pausenlos angerufen um jede Zeit, auch auf mein Festnetz obwohl ich die Nr. nie rausgebe!
Das JC muss sie wahrscheinlich durch einen Anruf von mir vor über 4 Jahren erhalten haben, war ziemlich Dumm von mir, aber dadurch wurde ich Pausenlos angerufen, auch um 3 oder 4 Uhr Morgens aus China, Vietnam, Kambodscha usw. WTF!
Ich hätte denn Datenschutz schon vorher einschalten sollen, jetzt ist das Kind leider in den Brunnen gefallen, meine Daten wurden verkauft.

Auch wenn mein Account jetzt auf Anonym+intern steht, sollte bei nicht Benutzung von 25 Monaten mein Account in der Jobbörse gelöscht werden, was allerdings nicht passiert, obwohl ich mich nie dort angemeldet habe, warum auch?
Wobei du recht hast, seit es auf intern steht, werde ich so gut wie kaum belästigt (y) .
Dir wird zwar vieles erzählt von denen, aber selber halten sie sich an gar nichts, wobei sie dir immer mit ihren regeln kommen, und mit Sanktionen drohen!
Ich bin aber froh, dass die Jobbörse aus der EGV gelöscht wurde;).
Deshalb sollte dein Nachbar alles was im Bezug auf das JC/SB sich bezieht, nur mit dem Fax gesendet werden, ohne einen eindeutigen Beweis, wird sich das bei dem laden Rächen!

In der letzten Bewerbungsmaßnahme, die man mir leider aufgedrückt hat, gab es allen ernstes Menschen, die noch nie ein E-Mail Postbach besessen haben und sich vehement weigerten einen PC zu benutzen, ein Wunder das die Maus ihr Hämmern überlebt hat:icon_hmm:, das sind die ganz seltenen Ausnahmen, die RTL ins TV bringt um alle Elos durch den Kakao zu ziehen:poop::censored:
 

echtgenervt

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Hallo allerseits...

Auch wenn viele glauben einen weiteren Vorschlag meinem JC zu schicken sei wahrscheinlich Sinnlos:icon_hmm:, werde ich es trotzdem probieren und hoffe auf eure erfahrene Hilfe...(y)
Eventuell seht ihr Fehler oder Punkte die ich noch hinzufügen könnte oder abändern :icon_kinn:?

Hier mein Text:

Gegenvorschlag zu Ihrem Vorschlag einer EGV zum 03.08. 2020



Eine EGV ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag gemäß § 53 SGB X. Da ich ein gleichberechtigter Vertragspartner bin, wünsche ich folgende Änderungen in der EGV.

Die EGV wird fortgeschrieben vom 02.06.2020, entspricht nicht der Tatsache und ist zu streichen.


Die Obergrenze der Kostenerstattung ist zu streichen. Der Gesetzgeber sieht keine Obergrenze bei der Erstattung von Bewerbungsbemühungen vor.


Es ist rechtswidrig, bindende Fristen oder Stichtage für die Vorlage von Bewerbungsbemühungen zu setzen, deren geringfügige Überschreitung bereits zu einer Absenkung der Regelleistung führt, Ich fordere die Streichung dieses Satzes.


Es ist dem Nachweis Genüge getan, die Bewerbungsbemühungen zum Zeitpunkt der Überprüfung der EGV nach spätestens 6 Monaten im Rahmen einer Einladung zu einem Meldetermin gemäß § 59 SGB II i.V. § 309 SGB III, oder auch schriftlich zuzuschicken.

Auf Vermittlungsvorschläge sollte nach Erhalt vom JC oder AfA im Zeitraum von „5 Werktagen“ sich Beworben werden, bitte dies zu ändern und anzupassen.

Das Ziel in Punkt 3 ist abzuändern in: Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt im Tagespendelbereich.

In Punkt 8 ist zu streichen, dass die Punkte gemeinsam erarbeitet wurden. Dies entspricht nicht den Tatsachen.
Die hier erwähnten mündlichen Erläuterungen zu erklärungsbedürftigen Punkten und möglichen

Rechtsfolgen bei Verletzung der Pflichten sind entweder schriftlich festzuhalten oder wahlweise ist auch dieser Satz zu löschen.

MfG
 

Ghansafan

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Hallo @echtgenervt,

das JC hat ein Vermittlungsbudget, da hat die SB somit Vorgaben betreffs der Erstattung. Deshalb bringt das nichts mit der Streichung der Obergrenze.

Üblich sind 260€/ Jahr. Bei Dir sind es 300€/ Jahr.

Das würde ich weg lassen -
In Punkt 8 ist zu streichen, dass die Punkte gemeinsam erarbeitet wurden. Dies entspricht nicht den Tatsachen.
Die hier erwähnten mündlichen Erläuterungen zu erklärungsbedürftigen Punkten und möglichen
Rechtsfolgen bei Verletzung der Pflichten sind entweder schriftlich festzuhalten oder wahlweise ist auch dieser Satz zu löschen.

Die Rechtsfolgen sind festgehalten in der Rechtsfolgebelehrung.
 
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echtgenervt

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Hallo @Ghansafan,

ich dachte es gibt keine Obergrenze an Budget, nur ist es gängig bis Maximal 300€ zu gewähren, was man natürlich auch nicht gewähren müsste, allerdings ohne Budget wird es schwer vom Elo die Kosten für Bewerbungen aufzubürden.

Das mit dem Punkt 8 habe ich so abgeschickt, weil es wurde auch nichts verhandelt, genauso wenig wie die Potenzialanalyse die vor der EGV durchgeführt werden sollte.

Es ist jetzt nicht komplett falsch, oder, weil es ist ja nur eine Verhandlung um die SB irgendwann zur Aufgabe zu bewegen ;).

Danke trotzdem für deine Hilfe (y)
 
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