Mein Jobcenter ist okay!

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atasteofbunny

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Guten Morgen,

heute habe ich keine Frage, möchte aber trotzdem diesen Thread eröffnen. Da ich hier immer wieder lese, dass Leute Angst vor dem ALG-II-Bezug bzw. dem Jobcenter haben. Ich denke, das muss nicht sein. Hier wird ja über die ganzen Probleme berichtet, aber eher selten, dass es gut läuft. Deshalb meine Erfahrungen mit "meinem" Jobcenter:

  • es sind noch nie Unterlagen verloren gegangen, die ich eingereicht hatte
  • die Arbeitsvermittler sind kooperativ und unkompliziert. Als mein Verhalten mal Anlass für eine Sanktion gab, lies sich diese aus der Welt schaffen. Ich hatte auch überhaupt nicht den Eindruck, dass der SB sowas gern macht, im Gegenteil (mir kam es vor, als sei es ihm viel unangenehmer als mir)
  • meine Auslagen (Bewerbungskosten und Fahrten zu Vorstellungsgesprächen) werden mir vollständig und innerhalb einer angemessenen Frist überwiesen
  • mir werden keine Sinnlos-Maßnahmen aufgeschwatzt
  • sie haben meine Telefonnummer und E-Mail-Adresse, ich werde aber nur im Notfall darüber kontaktiert und diese Daten werden nicht an Zeitarbeitsfirmen weiter gegeben.

atasteofbunny :smile:
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
In so einem Forum ist es normal, dass eher die schlechten Erfahrungen überwiegen.

Gleiches erlebe ich im Krankenkassenforum, wobei ich mit Krankenkassen auch persönlich sehr schlechte Erfahrungen habe.


Ansonsten hole ich mir schon mal Popcorn ;-) ...
 

Gemcitabine

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Und weshalb ein extra Lob für Dinge, die in der Normalwelt selbstverständlich sein sollten?

Meine Güte, nun wird eine staatliche Behörde schon dafür gelobt, dass keine Unterlagen verschwinden oder man nicht per Telefon/mail mit garantiert unerwünschtem Kram (nämlich meist zum eigenen Nachteil) belästigt wird?

Bei mir und allen mir bekannten Personen kamen bisher ebenfalls noch nie Unterlagen auf dubiose Art weg (obwohl, da fällt mir schon das erste Gegenbeispiel ein, war etwas anders gelagert), trotzdem eilt der negative und berechtigt negative Ruf dem Jc so weit voraus, dass sogar Leute, die in ihrer Filterblase leben und keine Ahnung von effektiver Gegenwehr haben noch ihre Rechte kennen, sicherheitshalber alle relevanten Unterlagen persönlich gegen Quittung abgeben.
So ein Ruf entsteht ja nicht mal eben über Nacht, weil drei Leutchen bundesweit schlechte Erfahrungen machten.
Dieser Ruf wird über längere Zeit hart erarbeitet.

Von mir jedenfalls gibts kein Lob für selbstverständliche Dinge.

Auch nicht dafür, dass ich bisher in der Luft schwebende mögliche Sanktionen (zweimal meinerseits abgebrochene Maßnahmen) zerschlagen konnte bei den zugehörigen Anhörungen.
Die wären ohnehin nicht damit durchgekommen und das wussten sie ganz genau.

Um das auch gleich mal klarzustellen, ich bin sehr dafür, viel öfter im Alltag Menschen für lösungsorientiertes, kompetentes, zielführendes und kundenfreundliches Tun zu loben.
Habe ich mir zur Gewohnheit gemacht, egal ob es sich um irgendwelche hotlines, Privatmenschen oder Dienstleister handelt.
Kleineres Ungemach nehme ich zur Kenntnis, bewerte es aber nicht über, sofern es eine Lösung zur allgemeinen Zufriedenheit gibt. Was meist der Fall ist.

Wer aber mit schöner Regelmäßigkeit soviel Mist baut und überhaupt an sich keine sinnvolle Existenzberechtigung hat wie das JC, der bekommt nicht mal Tadel (zu viel Energievergeudung) sondern wird mit Verachtung gestraft und wann immer möglich, lasse ich es die Repräsentanten dieses Konstruktes auch persönlich spüren.
Ansonsten wird nicht mehr diskutiert, sondern nur noch auf die Finger gehauen, wenn sie mal wieder mit ihren Spielchen durchzukommen versuchen.


@ Robbi Rob
die üblichen Querelen mit Behörden, kann man nicht mal ansatzweise mit dem JC-Schund vergleichen.
ich hatte auch mit dem Finanzamt meinen Ärger, mit Krankenhassen auch einmal, da gings halt schlicht um "Verteilungskämpfe", ich wollte für mich das Beste rausholen, die für sich - alles ganz normal, wenn man nicht zu den naiven Gutmenschen gehört, die an Altruismus und Selbstlosigkeit glauben.
Trotzdem kann man mit diesen Vertretern sich halbwegs auf Augenhöhe begegnen, so zumindest meine Erfahrung. Eine gewisse Grundfairness habe ich ebenfalls erlebt, ja, sogar und ausgerechnet mit dem Finanzamt. Haben sich sehr korrekt und kooperativ verhalten, obwohl ich schon bisschen Mist gebaut hatte zwischendrin und die durchaus auch im Recht waren.
 

Allimente

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Bei mir sieht es so aus:

  • Es sind noch nie Unterlagen verloren gegangen, die ich eingereicht hatte
  • Ich hatte verschiedene SB's, der Herr hat den Schuss nicht gehört, die Dame ist an sich ganz umgänglich.
  • Meine Auslagen (Bewerbungskosten und Fahrten zu Vorstellungsgesprächen) werden mir vollständig und innerhalb einer angemessenen Frist überwiesen
  • Der männliche SB versucht mir immer wieder mal was total sinnloses aufzuschwatzen - allerdings ohne Erfolg. Was ich bisher gemacht habe (Fortbildung), habe ich mir selber ausgesucht und hat für mich auch Sinn gemacht.
  • Keine hat meine Nummer oder eMail Adresse, daher auch keinen Stress deswegen
  • Es gab noch nie auch nur die geringsten Probleme mit WBA's oder AU's. Auch alle weiteren Dinge die ich beantragt habe, wurden bisher anstandslos genehmigt. Allerdings habe ich auch immer alles gut recherchiert und mit enntsprechenden Nachweisen beantragt.
  • Wir hatten noch nie eine Sanktion, lediglich einen Sanktionsversuch, der aber Dank eurer Hilfe hier zu meinen Gunsten entschieden wurde.
  • Ich weiß, dass meine SB's schon sehr lange beim JC arbeiten und daher auch wohl nicht so unter internem Druck stehen wie manch anderer SB mit einem befristeten Vertrag. Vielleicht sind die deshalb etwas entspannter!?
  • Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass es beim meinem JC so ist, dass es immer so wiederkommt, wie man es reinruft.
  • Leider kenne ich auch ganz andere Fälle von Bekannten aus meiner Stadt, wo es ganz anders, viel negativer, aussieht. Dazu muß man aber fairerweise sagen, dass diese Personen anfangs so gut wie alles was man falsch machen kann auch falsch gemacht haben. Sich hier gründlich einzulesen und dadurch dem SB gleich am Anfang klarmachen zu können, dass man kein Freiwild ist, kann einem das Leben mit dem JC um einiges erleichtern.

Danke für die Aufmerksamkeit.

Allimente
 

vidar

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Dies ist nun mal ein Forum, welches in erster Linie von Personen aufgesucht wird, weil sie sich oft, aufgrund eigener gesetzlicher Nichtkenntnis, durch die Ämter „über den Tisch gezogen“ fühlen, und deshalb unterstützende Hilfe bzw. Informationen benötigen, um sich gegen etwaiger/jedweder Willkür wehren zu können. Insofern wirst du hier selten Personen finden, die über die Arbeit der Ämter positiv berichten würden.

Es kommt hier wohl auch darauf an, wie sich die Situation des jeweiligen Leistungsbeziehers in Verbindung mit der/des jeweiligen zuständigen AfA/JC widerspiegelt.
 

HartzVerdient

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Hier wird ja über die ganzen Probleme berichtet, aber eher selten, dass es gut läuft.

Bis du auf die Abschussliste kommst. Bisher lief es bei mir auch recht gut und positiv und nun bin ich auf deren Abschussliste aufgetaucht. Man nennt das auch "Aktivierung". Für jeden ELO hat das Jobcenter eine gewisse Kalkulation laufen. Wenn es - so wie bei mir - bei ca 50.000 - 70.000 € angekommen ist, dann werden die wach.

Dann erhält man auch gerne mal eine Einladung, wo schriftlich erwähnt wird, das man "Maßnahmen" generell ablehne und damit eine Arbeitsaufnahme konterkariert - was zudem vollkommen aus der Luft gegriffen ist und mich seit Tagen schwarz ärgert. Wissend, dass man mir zwei popelige Bustickets für eine Maßnahme (noch aus dem ALG1 heraus - vor einigen Jahren) nicht finanzieren wollte. Also lieber X Jahre finanzieren, statt die reale Chance mit den zwei Bustickets zu suchen. Und heute das große Mimimi, man würde sich nicht weiterbilden wollen (ohne selbst konkrete Angaben der Defizite zu machen).

Warte es ab! Kommt noch... Spätestens nach der neuen Fluktuationswelle, wenn die richtige SB aufschlägt und keine Scheu vor solchen Maßnahmen hat.
 

Gemcitabine

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Dies ist nun mal ein Forum, welches in erster Linie von Personen aufgesucht wird, weil sie sich oft, aufgrund eigener gesetzlicher Nichtkenntnis, durch die Ämter „über den Tisch gezogen“ fühlen, und deshalb unterstützende Hilfe bzw. Informationen benötigen, um sich gegen etwaiger/jedweder Willkür wehren zu können.

da würde ich normalerweise zustimmen, so trifft es auf viele Dinge im inet zu, kennt ja jeder bei der Dr. google-Befragung (am Ende steht man mit der denkbar schlimmsten Diagnose da.. ).

Doch auch im realen Leben kenne ich absolut niemanden, der das JC nicht als Drecksviech betrachtet, aus unterschiedlichen und natürlich auch oft sich ähnelnden Gründen.
Sogar relativ gelassene Menschen, die ansonsten mit sich und der Welt zufrieden sind, kommen in Wallung, sobald die Rede auf die Umsetzer von ALGII kommt.
Trifft auch auf nahezu alle Leute zu, die nur relativ kurz mit diesem "Verein" zu tun hatten und zuvor sich naturgemäß mit dem Thema kaum bis gar nicht beschäftigten. Die zuvor sogar teilweise kritisierten, wie negativ JC-Betroffene doch die Welt betrachten.... kurze Zeit Kontakt zum JC und die Sichtweise drehte sich um ca 180°.

Freilich sehr lohnend, gibt dieser schlechte Ruf doch der #Abstiegsangst genügend Futter und das ist ja durchaus erwünscht.
Der schlechte Ruf hat sich ja inzwischen bis weit über die Grenzen der Behörde hinaus etabliert und ist kaum mehr totzukriegen.
 

Gollum1964

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moin,

ich finde es ist nicht so sehr die Frage des Jobcenters, sondern eher die der aktuellen SB.
Ich hatte gemischte Erfahrungen:
Die 2. und 3. waren ok und halbwegs fair, sodass ich keinen Beistand benötigte.
Dann kam die 4. von der Intensivbetreuung und die war wirklich unter aller Kanone. Bei der ging es andauernd um Themen wie BufDi, kostenlose Praktika, Sinnlosmaßnahmen, Verbannversuche ("Hamburg braucht sie nicht mehr, hier haben Sie einen VV mit RFB für eine ZAF in Köln") und mindestens zweier haltloser Sanktionsversuche. Ohne Beistand waren bei der die Besuche nicht mehr zu ertragen.
 

Gemcitabine

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moin,

ich finde es ist nicht so sehr die Frage des Jobcenters, sondern eher die der aktuellen SB.

Das ist eine naive, kurzsichtige, wenn auch verständliche Sichtweise.
Jeder einzelen SB setzt bestimmte Vorgaben um und wird durch bestimmte Instrumente dabei belohnt, unter Druck gesetzt usw.
Ich behaupte einfach mal, SB, die nicht über eine grundsätzliche Skrupellosigkeit undoder Empathiedefizite bzw auch der besonders gut entwickelten Fähigkeit zum Selbstbelügen und Ausblenden verfügt, hat dort keine langfristige Überlebenschance.
Bei meinen mir bisher untergekommenen zwei SB kamen bevorzugt die Strategien der pädagogisch verschleierten Manipulation zum Einsatz. Ob die beiden generell oder je nach Bedarf so agieren, kann ich nicht sagen. Bei einer zumindest erlebte ich kurzzeitig auch eine ganz andere Seite, da hatte sie sich wohl mal kurz vergessen... sie wechselte von ihrer nett-umgänglichen Psychonummer zu offenen Einschüchterungsversuchen, war aber nur ein kurzen Augenblick und später wusste ich nicht mehr so genau, war das jetzt real oder hab ich es nur geträumt :biggrin: War aber real, ich hatte Beistand dabei.

Andere SB fahren eher grundsätzlich die Einschüchterungs- Abwertungs etc -Strategie, wenn ich hier so manche Erfahrunge lese (mein Vorposter zB).

Alle setzen aber im eigenen Interesse die Vorgaben um und die sind nun mal selten im Sinne und Interesse der Elos.
In den Details gehts nur um Gerangel.... wem man wieviel aufdrücken/entziehen kann.

Dass die Elo-Gemeinde eine mehr oder weniger sprudelnde Einnahmequelle sind, ist ja nun mal ein Fakt und natürlich wird auch daraufhin gearbeitet, wenn man schon sonst nix sinnvolles zu vergeben hat oder mit der Klientel anzufangen weiß.
Ich glaube deshalb Anekdoten auch nicht so recht, wenn Leute behaupten, sie wurden noch nie mit Maßnahmengedöns belagert über längere Zeiträume.
Es sei denn, der SB kennt den Kunden persönlich und schont ihn, was ja durchaus auch mal vorkommen kann. Früher oder später wird er aber Druck von oben bekommen und dann stellt sich die Frage (nicht wirklich), ob dem SB das Hemd oder die Hose näher ist.
 

Matt45

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Wahrscheinlich gibt es gute JC/SB und es gibt auch schlechte JC/SB. Aber eines bitte auch nie vergessen:
Es gibt auch "gute" ELO und "schlechte" ELO.

Was ich damit meine:

Manchmal wenn ich im JC bin, sehe ich auch schwierige Typen. Leute die mit "Adi" Tüten ins JC gehen(Hat man wirklich keine Taschen oder Ordner?) oder nicht wissen wer ihr Ansprechpartner ist(bei einer Einladung) oder im welchen Raum man einen Termin hat usw.
Man kann und sollte sich auf solche Gespräche vorbereiten! Sehe ich persönlich so.

Ich selber habe grundsätzlich kein Problem, aber dies hat musste ich mir erkämpfen. Falls ich Fragen habe oder ich sehe schon ein Problem bin ich dankbar für dieses Forum. Man lernt auch sehr viel.
 

Onkel Tom

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Ich gaube, das da soviel Faktoren eine Rolle oder Mitbeeiflussung spielen, das dieser Thread wohl eine
hohe Überlebenschance hat..

Ein SB bekommt Vorgaben von der Teamleitung wie z.B. Wir haben noch 100 Masnahmenlose und schon
dürfen sich SB,s nach ihren Ermessen nach Kanidaten umschauen..

Es kommt hier schon darauf an, wie ein SB anbei seine Arbeit macht.. Vom intensiver Beschau in der EDV
bis hin zu Überumpelungsversuchen ist da alles drin, seine Erfolge zur nächsten Teamsitzung zu belegen.

Ein SB kann jedoch besonders bösartig werden, wenn die Teamleitung schon so drauf ist, das Erwerbslosen
keine Rechte zugestanden werden, wie es in meinen JC der Fall war..

Ich konnte mich in den letzten 5 Jahren ohne Beistand nicht im JC blicken lassen. Einerseits konnte ich mich
darüber bei mir selbst bedanken, weil JC mit meiner Wehrhaftigkeit nicht mehr klar kamen.
Andererseits durfte ich immer wieder neue SBs kennenlernen, die nur im Hinterkopf hatten "Wenn ich diesen
Querulannten nun im Griff bekomme, werden es mir meine Kollegen danken"..

So manches Mal wurde der JC-Termin sehr anstrengend, insbesondere dann, wo mich Teamleitung
anbrüllte "Das SGB 10 interessiert uns nicht !! Hier gilt das Hausrecht.."

Dem engegnete ich mit "Das SGB 10 interessiert mich aber und Sie haben sich genau so daran zu halten"..

Der Bock wurde richtig fett a la "Müssen wir uns nun von einem Erwerbslosen belehren lassen ??"

Meine Gelassenheit anbei brachten SB mit Teamleiterin als gegnerischen Beistand derart auf die Palme, das
sie nicht unter 80 db argumentierten.. Naja, den Besuch konnte ich mit folgendem Satz "unterbrechen" : Nun hat sich
die Gesprächsatmosphäre soweit entwickelt, das keine konstruktiven Gespräche mehr möglich sind..
Hiermit unterbreche ich hier den Termin, hätte gern ein neuen Termin und ich hoffe, das sich bis dahin die
Gemüter beruhigt haben..

Darauf das gebrüll vom SB : Ja, Sie bekommen gleich einen neuen Termin mit und hackte laut in ihrer
Tastatur ein. In Anbetracht, durch einen erwerbslosen Nachbarn über diese SB vorgewarnt zu sein und
sie nun mit einem hochroten Kopf voll angefressen ist, konnte ich mir das grinsen doch noch gut verkneifen..

Gleich nach Hause und ein Erinnerungsprotokoll erstellt sowie Beschwerde und Aufforderung zu
Stellungnahme fertig gemacht, habe ich mir noch ein Termin von der Standortleitung geben lassen.

Die Standortleitung meinte dazu, das das Ignorieren des SGB-10 in ihrem Hause nicht üblich sei und dem
nachgeht. Weiter vermittelten wir der Standordleitung, das es der SB nur um reine Machtdemonstration ging.

Tage später kam ersatzweise zu dem neuen Termin ein Schreiben, das dieser Termin ausfällt und sich
eine neue SB darum kümmere.. Eine weitere Woche später wieder "graue Post" a la "Ich neue SB bin für sie
nicht zuständig und reiche die Akte zurück an die Arbeitsvermittlung"..

Es kehrte also "Ruhe nach dem Sturm" ein und das JC war mittlerweile mit ihrem Umzug beschäftigt.

Nach einem halben Jahr erneut "graue Post" zu einem Termin bei der gleichen SB, mit der ich das
80 db-Theater hatte.. Darauf ein Schreiben zu der teamleitung, das ich auf Grund bösartiger Erfahrungen
eine andere Sachbearbeitung haben möchte.. Schlafstörungen stellten sich schon ein und es folgte eine
Einladung zum Gespräch bei einem Teamleiter, jedoch erst für den Tach danach..

Übel, das dem Austausch des SB so ausgewichen wurde und wieder zur "Hexe" musste..

Nun doch zu ihr und handelt wie verwandelt.. Keine Machtdemonstrationen und nur belangloses,
was Termininhalt anging.

Ich dachte zunächst "Was war das denn und wozu der Termin ?".. Doch diese Frage beantwortete sich
einen Tag später beim Teamleiter, der neu ist und mich dazu benutzte, eine Bewertung von der entsprechenden
SB zu bekommen..

Fazit: Solange Du den Wünschen des SB auch so funktioniert, ist alles gut, ansonsten gibt es "Sonderbehandlung",
spich machen wir dir das Leben schwer..
 

Gemcitabine

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Wahrscheinlich gibt es gute JC/SB und es gibt auch schlechte JC/SB. Aber eines bitte auch nie vergessen:
Es gibt auch "gute" ELO und "schlechte" ELO.

Was ich damit meine:

Manchmal wenn ich im JC bin, sehe ich auch schwierige Typen. Leute die mit "Adi" Tüten ins JC gehen(Hat man wirklich keine Taschen oder Ordner?) oder nicht wissen wer ihr Ansprechpartner ist(bei einer Einladung) oder im welchen Raum man einen Termin hat usw.

also bitte, mit schwierigen Leuten müssen Behörden umgehen können, das sollte eine Grundkompetenz sein, sonst wären sie an dieser Stelle einfach verkehrt angesiedelt!
Dass die Quote der schwierigen Leute (von ungepflegt über rüpelhaft bis alkoholisiert) in dieser Gruppe stärker vertreten ist naturgemäß, ist doch allen klar und dem sollte dann auch Rechnung getragen werden mit speziell hierfür geschulten und geeigneten (=talentierten) Mitarbeitern.
Das handhaben ja andere Einrichtungen genauso und dort klappt das auch ganz gut. Bspw. der sozialpsychiatrische Dienst fiele mir da ein....

Wo ein Elo "schwierig" ist, darf sich das der professionelle Dienstleister, der mit ihm zu tun hat, noch lange nicht erlauben.
Oder setzt du die beiden Parteien etwa auf gleiche Stufe, was Professionalität und Souveränität in der sozialen Interaktion betrifft?

Weil einige Elos schwierig sind, müffeln oder besoffen antanzen, dürfen sich SB auch ihre "Defizite" erlauben? Und es womöglich noch an der Kundschaft auslassen, die gar nicht schwierig ist? Die Armen sind ja soo gestresst....
 

Gollum1964

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Fazit: Solange Du den Wünschen des SB auch so funktioniert, ist alles gut, ansonsten gibt es "Sonderbehandlung",
spich machen wir dir das Leben schwer..

Onkel Tom,

da hast du natürlich recht. Aber bedenke, das es SB gibt (meine letzte), die charakterlich so gestrickt sind, das ein passives oder unterwürfiges Verhalten eines Elo als Schwäche aufgefasst wird,
und man diesen SB dazu ermuntert, immer größere Kröten zu verteilen, um Elos Grenzen anzutesten. Möchte man sich als Elo nicht alles bieten lassen, sind da Konflikte geradezu vorprogrammiert.
Meine SB 2 und 3 agierten eher nach dem Prinzip "Leben und leben lassen". Mit denen hatte ich überhaupt keine Probleme.
 

Onkel Tom

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Onkel Tom,

(Vollzitat..)

Ja, ich hatte vor laaanger Zeit auch ein SB, mit dem mann wirklich was konstrucktives und sinnvolles
auf die Beine stellen konnte.. Ob er "gegangen" wurde oder in den Ruhestand ging, weiß ich nicht.

Anbei dachte ich "Oh.. Endlich mal nicht gleich nur Schei.. am Rad", doch nach 6 Monaten wurde alles
wieder beim alten..

In meiner Langzeitarbeitslosigkeit habe ich schon bemerkt, das die Tendenz ungemütlicher SBs
ansteigt.. Da beißt sich die rotierende Katz in den Schwanz.. Das Namengedächnis von SBs
spielt ja anbei schon im Vorfeld auch mit, wie ein Termin verlaufen könnte oder sich bewahrheitet.
 
M

Mitglied 61702

Gast
Aaalso, ich habe zwischenzeitlich Erfahrungen mit vier verschiedenen Jobcentern, davon zwei Optionskommunen. Die meisten davon waren schlecht bis hundsmiserabel. Ist nicht mal so, daß nur die Optionskommunen grottenschlecht waren, das war gleichmäßig verteilt:

  • es sind in allen vier Jobcentern Unterlagen verschwunden, in zweien davon verschwanden diese sowas von "gezielt" und passend, um Probleme zu machen, daß dies mit Zufall nix zu tun haben konnte. Es hörte erst auf, als ich anfing mit Nachweis zu faxen. Honi soit... usw.!
  • ich hatte insgesamt sieben verschiedene Arbeitsvermittler, darunter nur einen der kooperativ und unkompliziert war. Zwei davon (beide in Süddeutschland) versuchten bzw. versuchen mit aller Macht Sanktionen zu verhängen. Vier davon versuchten mir absolut bescheuerte Massnahmen aufzudränken. Nur einer war tatsächlich an meiner beruflichen Vergangenheit und meinen Kenntnissen interessiert, er war auch der Einzige, der je ein Profiling mit mir machte und der Einzige, der eine akzeptable EGV vorschlug, mich anhörte während der Verhandlung und meine Vorschläge auch umsetzte. Das war die einzige EGV, die ich unterschrieb. Ich hatte und habe absolut den Eindruck, daß die anderen SBs ihren persönlichen Machtrausch an den ELOs bedienen.
  • Ich hatte mal einen überhört, wie er einer Hochschwangeren sagte, sie hätte mal besser abtreiben sollen.
  • meine Auslagen (Bewerbungskosten und Fahrten zu Vorstellungsgesprächen) wurden mir meist vollständig, aber oft um Wochen zu spät überwiesen
  • mir wurden ohne Ende Sinnlos-Maßnahmen aufgeschwatzt, angefangen bei Ein-Euro-Jobs die ich physisch garnicht machen konnte, über 50-Plus-Maßnahmen mit Schwimmen und Ringelpiez zum Anfassen, bzw. Anti-Alk-Maßnahmen (ich habe kein Suchtproblem), bzw. Gewöhnung an Arbeit-Maßnahmen (ich arbeite zuhause täglich von 5-11 Uhr) bis zu Bewerbungsschreiben-Kursen (ich war mal selbst Personaler).
  • sie haben meine Telefonnummer und E-Mail-Adresse nicht, bzw. nur Versionen, die ich problemlos löschen kann.
  • bisher waren stets 7 von 10 Bescheiden falsch. Einige davon waren ganz klar absichtlich falsch.
  • es wurden Leistungen nicht ausbezahlt, obwohl es keinen Grund gab diese zu verweigern
  • in einem JC wurden mir in jedem einzelnen Gesprächstermin Lügen aufgetischt. Nicht nur ein bischen Geflunkertes, nein, absolute Falschaussagen und Lügen.
  • drei Mal bisher versuchten JC mich überfallartig zuhause aufzusuchen, ohne daß es dafür eine Veranlassung gegeben hätte.

Ich könnte fortfahren, aber eigentlich reichts damit. Ich kenne auch nicht einen einzigen ELO bei dem es viel besser aussieht. Ich glaube dir, wenns bei dir bisher gut läuft, aber wie so einige andere hier, denke ich auch, einfach abwarten. Irgendwann kommts auch auf dich zu.
 

Gemcitabine

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Ja, ich hatte vor laaanger Zeit auch ein SB, mit dem mann wirklich was konstrucktives und sinnvolles
auf die Beine stellen konnte..

Was denn zB?

meine Erfahrung ist, dass diese Sorte SB zwar sehr viel angenehmer ist in der Kurzfrist (ich hatte bei denen nie Angst vor Terminen oder Schikanen, wobei JC-Termine per se natürlich immer so unangenehm sind wie jeder Behördentermin, aber nicht über Gebühr halt), etwas sinnvolles anzubieten haben sie indes auch nicht, sie machen eher so ne Art Beschäftigungstherapie mit dir, um die Zeit rum zu kriegen und sich selbst nützlich zu fühlen.
Und langfristig empfindet der halbwegs mitdenkende Mensch sie als unehrlich, übergriffig und manipulativ mit ihrem pädagogischen Positivdenken-Gesülze samt Verteilung von Lob (ein SB, der einem verklickert, dass man intelligent und reflektiert ist, ist auf den ersten Blick doch super.... NICHT, denn es das ist Teil eines manipulativen Psychospielchens).

Wie schnell das nach hinten losgehen kann, merkte ich dann ein halbes oder dreiviertel Jahr später, als mir diese nette, umgängliche, psychologisch geschulte SB fies in den Rücken fiel....
und mich in eine völlig dämliche und mit Sicherheit destruktive Maßnahme stopfen wollte. Noch nicht mal selbst, sie ließ dabei die Drecksarbeit den MT machen und redete sich später damit heraus, da sei ja alles quasi an ihr vorbei und schiefglaufen.

Dieses wahrlich hinterhältige (fast schon geisteskranke) Verhalten fand ich viel schlimmer als ihre Vertretung, die zwar wesentlich ruppiger war, dafür aber direkt, ehrlich und unverblümt. Sie sagt offen, vor mir plus Beistand, sie wolle letztlich nicht auf meiner Seite des Schreibtisches sitzen und damit war der Rest des Gespräches irgendwie... sehr konstruktiv.
Das erste Mal, dass ich dort nicht vollgeheuchelt wurde mit schönen Phrasen, an die die SB doch selbst keine Sekunde glauben. Diese erfrischende Ehrlichkeit und Unverblümtheit war direkt ein Genuss! :biggrin:
Kann mir aber vorstellen, dass mit der burschikosen Tusnelda sonst nicht gut Kirschen essen ist, die saß schon da wie eine stattliche Kriegsmatrone und sackt mit Sicherheit passive Leute oder solche mit mangelndem Selbstwertgefühl ruckzuck ein.
Genau dieser Typus ist dort hocherwünscht, ist doch logisch.
 

DoppelPleite

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Eigentlich müßte es heißen:

"Mein Sachbearbeiter hatte gute oder schlechte Laune!"

Keiner von uns kann auf das gesamte JC schließen, die Erfahrungen die man gefühlt wahrnimmt, jemand anderes beim selben JC und dem selben SB völlig anders empfindet.

Da kommen noch viele andere Faktoren dazu, die Chemie, wie man selbst auftritt, wie der Tag des SB war, welche Vorgaben er gerade erfüllen muss, aber leider auch die berufliche Laufbahn.

Daher ist alles was hier geschrieben wird lediglich eine Momentaufnahme.

Meine beiden EX-SB waren der Horror, meine neue "scheint" zu gehen! Was war nun also das JC in Gesamtbetrachtung? :wink:

Unterlagen verschwinden seit FAXEN nicht mehr, Begeißterung hält sich in Grenzen.
 

romeo1222

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- In meinem wird immer wieder gegen den Datenschutz verstoßen.
- Emailadresse / Handynummer wurden von mir beantragt zu löschen, schriftliche Bestätigung darüber gibt es, dennoch gab es Jahre später einen Anruf auf die Handynummer mit Mailbox-Nachricht.
- Viele der SBs kann man dort vergessen. Manche schreien einen an, wird natürlich dann beim Vorgesetzten geleugnet und die Personen sogar kurze Zeit später befördert (Maaßen lässt grüßen). Gibt aber wenige Ausnahmen von netten Mitarbeitern, die bleiben aber nicht lange und man muss sich den Respekt erst erarbeiten.
- Es wird viel rumgelogen, selbst vor Gericht, obwohl man Nachweise über die Lügen hat und auch vorlegt, werden weiterhin die Lügen erzählt (Konsequenzen von dem hiesigen Gericht haben die ja nicht zu befürchten).
- Es sind schon häufiger Schriftstücke verloren gegangen, selbst wenn das Gericht was an das JC schickt und das JC den Erhalt bestätigt, ist das Schreiben aufeinmal weg.
- Angeblich (ich kann nicht beurteilen, ob es stimmt, da ich nicht dabei war), hatte ein FM mit seiner Kundin Sex im Keller des alten JC-Gebäudes. Nachdem dieses herauskam, bekam sie einen neuen FM, mehr passierte nicht.
- Selbst bei eindeutigen Sachen wird zunächst dem Antrag nicht stattgegeben, sodass man erst im Widerspruch / Klage Erfolg hat.

Bestimmt gibt es noch mehr, ich weiß das es schon einige haarsträubende Sachen gab, aber an die erinnere ich mich wohl erst wieder, wenn ich meine ganzen Unterlagen mal wieder durchgehe. Bin leider sehr vergesslich geworden in den letzten Jahren :(
 

Mutter Beimer

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Bisher hatte ich mit drei verschiedenen Jobcentern zu tun.
Alles Optionskommunen.

Bei dem ersten, noch in einem anderen Bundesland und ganz am Anfang meiner Erwerbslosenkarriere (2012) verschwanden wichtige Unterlagen. Von der SB, aus der Leistungsabteilung wurde ich als älteres Semester behandelt wie der letzte Dreck.
Beim Erstantrag stand ich auf dem Flur und wartete um meine Unterlagen abzugeben, da kam sie aus ihrem Büro gelangweilt raus und fragte mich ob wir (ein andere Kunde mit sichtlichen Alkoholproblemen und sehr ungepflegt) zusammengehören.
Das traf mich damals wie der berühmte Schlag ins Gesicht und ich dachte mir, jetzt bist du ganz unten angekommen.
Nach 6 Monaten wurde ich in eine Ü50 Maßnahme abgeschoben.
Damals noch unwissend, ich kannte das Forum nicht und habe aus Unwissenheit die EGV unterschrieben und diese lief fast ein halbes Jahr.

Ein Jahr später zog ich in ein anderes Bundesland und hatte fast 3 Jahre Ruhe. Zwischenzeitlich machte ich eine Rehamaßnahme über die DRV, die im Fiasko endete.

2016 wurden wir leider bedürftig und mussten erneut AllgII beantragen. Gleich zu Anfang musste ich zum Amtsarzt, da ich erhebliche, gesundheitliche Einschränkungen habe und der SB mich nicht so einfach in einen Bullshitjob vermitteln konnte.
Daraufhin wollte er mich in eine Maßnahme stecken, die ich erfolgreich abschmetterte.
Ein Jahr später kam die nächste Einladung einer neuen SB, die mir eine Maßnahme zur Stärkung der "sozialen Kompetenzen" vorschlug. Auch diese schmetterte ich erfolgreich ab!

Jetzt, vor einem Monat stellten wir einen Weiterbewilligungsantrag und es verschwanden auch dort wichtige Unterlagen.
Den Bescheid haben wir trotz Beweisen und Nachweisen immer noch nicht. Am 1.Oktober ist Stichtag.
Auch denke ich, dass ich eine Einladung bei der Arbeitvermittlung demnächst erhalte. Das war immer kurz nach den Anträgen so.
Mein Lebensgefährte hat eine Klage laufen beim Sozialgericht, wegen seiner EU-Rente.
 

Onkel Tom

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Was denn zB?

meine Erfahrung ist, dass diese Sorte SB zwar sehr viel angenehmer ist in der Kurzfrist..

Meisterlehrgang Teil 4 (Ausbilderschein)..

Diese "echte Quallifikation" war nicht nur günstiger, wie teure Sinnlosmasnahmen..
Es hat mich auch im Bereich Kommunikation mit SB fortgebildet :biggrin:
 

atasteofbunny

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Wow, ihr seid hier ja ordentlich am Diskutieren :icon_daumen:

@HartzVerdient: Kann sein, dass ich dort später noch Schwierigkeiten bekommen werde. Ich hoffe nicht aber man weiß ja nie. Im Grunde genommen können sie mir aber nichts vorwerfen. Ich bewerbe mich bundesweit. Und auch auf Stellen, für die ich eigentlich überqualifiziert bin. Mehr kann ich nicht tun.

@DoppelPleite: Bei mir ist es ausdrücklich keine Momentaufnahme! Ich bin seit 2013 "Kundin" und habe es immer so erlebt (war nicht durchgängig dort, sondern zeitweise auch im Job). Ganz anders war es bei der Bundesagentur für Arbeit - dort wehte ein wesentlich rauerer Wind. Aber das ist eine andere Geschichte.

und überhaupt an sich keine sinnvolle Existenzberechtigung hat wie das JC,

Wenn ich in diesem Land etwas zu sagen hätte, ich würde eine ganz andere Arbeitsmarktpolitik fahren, die Jobcenter überflüssig macht. Da bin ich deiner Meinung. Jobcenter verwalten nur das Elend und können in den seltensten Fällen jemanden in eine ausbildungsgerechte, passende, langfristige und angemessene bezahlte Arbeit vermitteln.

Aber nun gibt es die Jobcenter nunmal und wir müssen mit ihnen klar kommen (und sie mit uns).

Also, bei mir ist natürlich auch nicht alles toll. Der Bewerbungskostenantrag ist kompliziert und zeitaufwendig: Man muss vor dem Bewerbungen schreiben den Antragsvordruck anfordern. Wenn man das vergisst, gibt es nix :doh: Und es ist Pflicht, die ganzen Bewerbungsanschreiben dem Antrag beizulegen (oder auch Antworten der Arbeitgeber, soweit vorhanden) - die ganze Kopiererei nervt.
 

atasteofbunny

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Die lege ich nicht bei, sondern nur Kopien der Bewerbungsschreiben bzw. der ausgedruckten E-Mail an den Arbeitgeber. Ich hoffe mal, das ist datenschutzmäßig okay.
 
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