Mein Grundeinkommen ("Micha's" BGE), doch nicht so bedingungslos wie angenommen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

PCPero

Elo-User*in
Mitglied seit
21 Juni 2016
Beiträge
1
Bewertungen
0
Auch ist, in der E-Mail die Rede von einem anst√§ndigen Einkommen, f√ľr die jetzt noch ehrenamtlich arbeitenden
- Wer kontrolliert, dass das anständig verwaltet wird?
- Und wiese Muss, um teilnehmen zu können?
Ich Hänge euch die Screenshot als Anhänge unten dran.
Hallo,
ich habe mich da heute auch angemeldet, und mir sind diese zusammenfassend als Betrugsphobie verfassten Bedenken nicht gekommen. Ich finde die Idee gut, weil das Internet der beste Multiplikator ist, um die Sache hervorzuheben! Umgekehrt könnten ja auch die vielen Unker hier regierungsbeamte sein, um das Ganze in miskredit zu bringen und Misstrauen zu streuen-
Ich werde die Sachebeobachten, erstemal nichts spenden, obwohl die Kosten bezahlt werden m√ľssen! Irgendjemand wird das schon pressem√§√üig recherchieren, und dann wissen wir Bescheid. Was erging nicht an Shitstorm √ľber die Whistleblower? F√ľr mich stellt sich das Ganze als Schneeballsystem im Guten dar, wobei die Gelder durch Minibeitr√§ge der Teilnehmer generiert werden. Das machen ZDF/RTL und Co genau SO, die generieren Millionen f√ľr sich mit den Telefonquizzes, noch nie √ľber die simplen Fragen gewundert, damit mglst Viele anrufen bei 0137, und den Gewinner speisen die ab mit 50.000? So funktioniert das, Du brauchst einfach eine interessante Idee f√ľr Viele,.......und genau gleich w√ľrde sich das staatl. finanzierte BGE umsetzen lassen, finanziert wie ein Soli f√ľr Kohle, den Osten, das BGE-
so macht es auch Radio Paradise, das sich √ľber Spenden finanziert der H√∂rer, die werbefreies Radio gut finden. Funktionieren diese croudfunding Modelle, ist der Gedanke eines demokratisch kostenfreien Internets nicht mehr ein M√§rchen im Sinne der Intention der Erfinder!
enspannten Gruß sendet Euch PCPero
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.006
Bewertungen
11.938

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Oktober 2010
Beiträge
6.428
Bewertungen
1.021
@ Aufgewachter: ok

ich jedenfalls bin dabei, eine BGE - Initiative zu gr√ľnden ! (noch gaaaanz am Anfang :biggrin: )

verlinkte Stimmen auf dem Portal des Bundesamtes f√ľr politische Bildung zum BGE:


Der Wirtschaftswissenschaftler Davud Rostam-Afschar ist Postdoktorand an der Freien Universit√§t Berlin und hat f√ľr eine Studie mit Kollegen/-innen nachgerechnet: Mit einem Einheitssteuersatz von knapp 70 Prozent k√∂nnte ein Grundeinkommen in H√∂he von circa 800 Euro in Deutschland finanziert werden. Das bedeute zwar, dass das BGE grunds√§tzlich m√∂glich sei, allerdings warnt Rostam-Afschar vor potentiellen Auswirkungen: Es bestehe die Gefahr ‚Äěeines sozialen Kahlschlags‚Äú, wenn s√§mtliche sozialen Ma√ünahmen durch das Bedingungslose Grundeinkommen ersetzt w√ľrden.
https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/222281/netzdebatte-talk-brauchen-wir-das-bedingungslose-grundeinkommen

andere seien gegen das BGE - es sei eine falsche Antwort auf die richtige Frage, die Probleme des Kapitalismus w√ľrden damit ausgeblendet ..

nun denn ..
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.006
Bewertungen
11.938
Wenn ich also 70% meines von mir erwirtschafteten Einkommens abgebe, stehen mir 800 Euro Grundeinkommen zu.
Bedingungslos. F√ľr alles was Du mehr m√∂chtest kannst Du dazuverdienen.
Und weil das BGE bedingungslos ist, darfst Du Dir eine Arbeit aussuchen, welche Deinen persönlichen Umständen liegt.
Denn: Du könntest mit dem AG ohne Existenzdruck verhandeln.
Die Tragweite wäre unglaublich:
F√ľr Unternehmen und insbesondere f√ľr Leihfirmen, welche ausschlie√ülich durch die Sanktionspraxis existieren.
Diese w√ľrden scharenweise ins Ausland abwandern oder von der Bildfl√§che verschwinden.
Weil sich das gesamte Fehlkonstrukt und auch die Trägermafia auflöst.
Und das soll Menschen von einem BGE √ľberzeugen?
Mich w√ľrde es √ľberzeugen, aber global gesehen, ist es nicht m√∂glich. Zumindest setzt das ein Umdenken aller Menschen voraus.
Funktioniert aber nicht, da der Mensch im Wesen ein Ego ist und bleibt.
Zeigt ja auch die Form Deiner Fragestellung. :wink:
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.006
Bewertungen
11.938
Mit 800 Euro im Monat kommt man nicht weit. Man kommt eigentlich nirgendwohin damit. Das ist kein Schutz f√ľr den Fall von Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunf√§higkeit.
Du kannst doch den Sinn eines BGE nicht an seiner (vorerst fiktiven) Höhe ausmachen. Dazu spielen viele andere Umstände eine zu große Rolle.
Es geht um die Bedingungslosigkeit.
 

teuton4

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Juli 2016
Beiträge
3
Bewertungen
0
Bedinungslos ja, aber das w√ľrde andere Sozialleistungen ad absurdum f√ľhren da sie √ľberfl√ľssig werden. Sonst w√ľrde das zu einer noch sch√§rferen Spaltung der Gesellschaft f√ľhren da man dann freiwillig Arbeitslosen auch noch Wohngeld, Kindergeld etc zugesteht.

Dann wären wir bei einem kleinen BGE von 800 schnell beim Doppelten.

Das Dilemma am BGE ist das wir zu unterschiedliche Lebensbedingungen haben in den Bundesländern.

Solange es soviel ungekl√§rte Fragen gibt ( z.b. Ausl√§nder BGE ja oder nein ) oder die Mietfrage + BGE, solang wird es kaum durchsetzbar. In der CH wurde es erst k√ľrzlich abgelehnt. In Finnland soll es als Experiment mal kommen, irgendwann.
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
568
Bewertungen
1.605
Bedinungslos ja, aber das w√ľrde andere Sozialleistungen ad absurdum f√ľhren da sie √ľberfl√ľssig werden. Sonst w√ľrde das zu einer noch sch√§rferen Spaltung der Gesellschaft f√ľhren da man dann freiwillig Arbeitslosen auch noch Wohngeld, Kindergeld etc zugesteht.

Dann wären wir bei einem kleinen BGE von 800 schnell beim Doppelten.

Das Dilemma am BGE ist das wir zu unterschiedliche Lebensbedingungen haben in den Bundesländern.

Solange es soviel ungekl√§rte Fragen gibt ( z.b. Ausl√§nder BGE ja oder nein ) oder die Mietfrage + BGE, solang wird es kaum durchsetzbar. In der CH wurde es erst k√ľrzlich abgelehnt. In Finnland soll es als Experiment mal kommen, irgendwann.
Der Sinn des BGE ist ja, das alle anderen Sozialleistungen weg fallen und die damit verbundene B√ľrokratie.
Es soll Bedingungslos sein (jeder bekommt es) und darin soll alles an Geld erhalten sein, was man zum Leben braucht. Also Unterkunft, Kleidung, Essen, Strom, Wasser, Krankenversorgung.

Danach hat man die Freiheit und kann sich seinen Traumberuf aussuchen (und muss nicht einfach irgendwas arbeiten), um sich Teure Sachen (Luxusartikel, die man nicht unbedingt zum Leben braucht), wie ein Auto, Schmuck, Smartphones und so ein Schnickschnack leisten zu können.

Das es in der Schweiz abgelehnt wurde, finde ich schade. Die Schweizer h√§tten dabei die Chance gehabt, etwas neues Salonf√§hig zu machen und somit ein Wegbereiter f√ľr andere L√§nder zu werden.
 

teuton4

Elo-User*in
Mitglied seit
10 Juli 2016
Beiträge
3
Bewertungen
0
Der Sinn des BGE ist ja, das alle anderen Sozialleistungen weg fallen und die damit verbundene B√ľrokratie. Es soll Bedingungslos sein (jeder bekommt es) und darin soll alles an Geld erhalten sein, was man zum Leben braucht. Also Unterkunft, Kleidung, Essen, Strom, Wasser, Krankenversorgung.

Danach hat man die Freiheit und kann sich seinen Traumberuf aussuchen...
Du hast genau die Punkte angef√ľhrt die es scheitern lassen werden. Unterkunft ist √ľberall unterschiedlich. Ich m√ľsste in einer Stadt f√ľr die Wohnung die ich auf dem Land habe das doppelte zahlen, habe aber das gleiche BGE. Nicht machbar.

Und wieviel offene Stellen in welchen Traumberufen gibt es wohl? Das ist ein Widerspruch in sich. Eine ungelernte Hilfskraft wird dann erstmal 3-4 Jahre daheim bleiben und lernen damit man dann in seinen Traumberuf arbeiten kann, sofern es noch Stellen gibt wenn er fertig ist?

Es gibt immer Jobs die keiner machen will. Dann verdient irgendwann eine Reinigungskraft 15‚ā¨ die Stunde? Das ist Geld das dem Konsumenten in Rechnung gestellt wird. Wo wir wieder beim gleichhohen BGE w√§ren und den teils dramatischen Unterschieden bei Miete und Lebenserhaltungskosten. Beim BGE wird es mehr Verlierer geben als bei Lohnabh√§ngigen Sozialleistungen.
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
568
Bewertungen
1.605
Du hast genau die Punkte angef√ľhrt die es scheitern lassen werden. Unterkunft ist √ľberall unterschiedlich. Ich m√ľsste in einer Stadt f√ľr die Wohnung die ich auf dem Land habe das doppelte zahlen, habe aber das gleiche BGE. Nicht machbar.

Und wieviel offene Stellen in welchen Traumberufen gibt es wohl? Das ist ein Widerspruch in sich. Eine ungelernte Hilfskraft wird dann erstmal 3-4 Jahre daheim bleiben und lernen damit man dann in seinen Traumberuf arbeiten kann, sofern es noch Stellen gibt wenn er fertig ist?

Es gibt immer Jobs die keiner machen will. Dann verdient irgendwann eine Reinigungskraft 15‚ā¨ die Stunde? Das ist Geld das dem Konsumenten in Rechnung gestellt wird. Wo wir wieder beim gleichhohen BGE w√§ren und den teils dramatischen Unterschieden bei Miete und Lebenserhaltungskosten. Beim BGE wird es mehr Verlierer geben als bei Lohnabh√§ngigen Sozialleistungen.
Wer sagt, das sich nicht auch die Preise der Unterk√ľnfte √§ndern? Dabei pauschal davon auszugehen, das es deswegen nicht machbar ist, scheint eher kurzsichtig gedacht. Durch BGE wird sich vieles Grundlegend √§ndern.

Warum sollte eine Reinigungskraft nicht jetzt schon mehr verdienen? Gerade in Hotels m√ľssen die Putzkollonen in Rekordzeit arbeiten, um das ganze g√ľnstig zu halten, frei dem Motto: Ok, wir zahlen euch mehr, daf√ľr seid ihr aber doppelt so schnell fertig!

Viele Arbeiten mag keiner machen, weil sie meist zu schlecht bezahlt wird, um davon leben zu können. Wenn eine Reinigungskraft plötzlich mehr verdient, weil es zu einem Umschwung kommt, werden sicher viele putzen wollen. Im Umkehrschluss kann das auch bedeuten, das viele derzeit "beliebte" Jobs weniger verdienen, weil sehr viele genau das machen wollen.

Es w√ľrde sich vieles im Markt √§ndern und eigendlich soll es das doch auch.
 

Albertt

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 September 2013
Beiträge
1.888
Bewertungen
352
Solange es soviel ungeklärte Fragen gibt ( z.b. Ausländer BGE ja oder nein ) oder die Mietfrage + BGE, solang wird es kaum durchsetzbar.
Miete muss vom BGE beglichen werden. Wenn das BGE dann bei 1000‚ā¨ liegen w√ľrde, dann w√§re das kein Problem. Bisher erhalten die Einpersonenhaushalte ja auch um die 800‚ā¨ Hartz4. Falls du mit Ausl√§nder die "Fl√ľchtlinge" meinst, die bekommen kein BGE.
 

humble

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.012
Bewertungen
2.983
pl√∂tzlich soll man sich dazu bereit erkl√§ren, seine daten zu ver√∂ffentlichen. ernsthaft? ich fand die idee gut und habe sie monatlich als "crowdh√∂rchen" unterst√ľtzt. aber das geht mir dann doch zu weit. ab sofort ist die unterst√ľstung gestrichen.
 

GoldenGirl

Elo-User*in
Mitglied seit
30 August 2015
Beiträge
147
Bewertungen
15
@humble ...da hast du wohl nicht richtig gelesen... Nur dein VORname wird dann veröffentlicht.....
 

humble

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.012
Bewertungen
2.983
@humble ...da hast du wohl nicht richtig gelesen... Nur dein VORname wird dann veröffentlicht.....
Stimmt, habe erst jetzt gesehen, dass die das im Text genauer spezifiziert haben. Ging ja auch um diese aktuelle Sonderauslosung.

Miete muss vom BGE beglichen werden. Wenn das BGE dann bei 1000‚ā¨ liegen w√ľrde, dann w√§re das kein Problem. Bisher erhalten die Einpersonenhaushalte ja auch um die 800‚ā¨ Hartz4. Falls du mit Ausl√§nder die "Fl√ľchtlinge" meinst, die bekommen kein BGE.
Ein Hartz 4 Bezieher in einer Gro√üstadt, der die vollen Mietgrenzen aussch√∂pft, incl. zus√§tzlicher Zuschl√§ge (z.B. 10% mehr Mietanrechnung wegen Stadtteilen mit wenig Hartz 4 Beziehern) bekommt etwas √ľber 900 Euro im Monat. Dabei ist er krankenversichert, hat Anspruch auf unterschiedliche Leistungen z.B. bei Erstbezug einer Wohnung nach Scheidung Kautionsdarlehen, Ersteinrichtung, Renovierungskosten usw. Bei Nachzahlungen f√ľr Nebenkosten, Wasser, Heizung usw. wird alles √ľbernommen.

Das m√ľsste alles im BGE ber√ľcksichtigt werden, damit die Millionen von Menschen die jetzt schon von Sozialleistungen leben m√ľssen, nicht pl√∂tzlich schlechter gestellt w√ľrden. Das w√ľrde grob gerechnet bei 1200-1300 BGE monatlich liegen. Ist schon ein Batzen Geld, welches dann allen B√ľrgern ausgezahlt werden m√ľsste, ansonsten macht es keinen Sinn.

Oder man macht ein BGE von z.B. 700-800 Euro monatlich und schafft eben die ganzen zus√§tzlichen Leistungen bei Bed√ľrftigen eben nicht ab. Das ist eigentlich die einzig sinnvolle L√∂sung.

Zum Thema: unterschiedliche Lebenskosten in den Landesteilen. Klar, jemand der im hintersten Dorf lebt, hat deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten als ein Gro√üst√§dter. Daf√ľr hat der Gro√üst√§dter wohl gr√∂√üere Chancen sich eben zus√§tzlich etwas zu verdienen, √Ąrzte, Schulen, Einkaufsgesch√§fte usw. gleich um die Ecke. Das relativiert sich alles und da sehe ich kein Problem bei gleicher H√∂he des BGE im ganzen Land. Vll. w√ľrde das eben sogar l√§ndlichere Gebiete wieder Bev√∂lkern, die jetzt massiv aussterben, weil viele Menschen gen√ľgsam mit ihrem BGE auskommen und keine Anspr√ľche eines Gro√üst√§dters haben.
 

Silent Circle

Elo-User*in
Mitglied seit
13 November 2016
Beiträge
10
Bewertungen
0
Ich wei√ü nicht, aber ich glaube, hier ziehen einige die falschen Schl√ľsse.

These 1: Jobs, die keiner machen will, werden k√ľnftig viel besser bezahlt. Jobs, die jeder machen will, werden k√ľnftig schlechter bezahlt.

Halte ich f√ľr ein M√§rchen. Sicher w√ľrde ein Putzfrauen-Job, der mit 4.000 ‚ā¨ verg√ľtet wird (ist √ľbertrieben, ich wei√ü) dann auf einmal finanziell reizvoller. Aber eben deswegen auch nicht zwingend beliebter. Weil: der eigentliche Zwang zu einem ungeliebten Job wurde ja durch ein BGE eliminiert. Oder? Nat√ľrlich wird keine Putzfrau jemals so viel Geld verdienen. Die Hotelbesitzer w√ľrden genau das tun, was sie jetzt schon tun: sie rekrutieren Ausl√§nder. Also Leute, die kein BGE bekommen. Fazit: BGE bringt da nix.

Und was ist mit den "beliebten" Jobs? Die kann auch k√ľnftig nur eine Minderheit ausf√ľhren, weil es dazu eine evtl. umfangreiche Ausbildung bedarf (schafft nicht jeder) oder man daf√ľr Talent haben mu√ü (hat nicht jeder).

These 2: Wer BGE bekommt, zieht auf's Land, weil er dort mehr von seinem Geld hat

Es mag in einigen F√§llen dazu kommen, da√ü Leute wegen der angeblich niedrigen Lebenshaltungskosten auf's Land ziehen. Doch Vorsicht: die Mieten m√∂gen dort g√ľnstig sein (sofern man ohnehin eine Mietwohnung bekommt; auf dem Land hat man lieber sein eigenes Haus), aber ohne Auto geht auf dem Land gar nichts. Da f√§hrt keine U-Bahn. Und die Supermarktpreise sind dort auch nicht niedriger als in der Stadt. Zudem sind Mietwohnungen dort in schlecht isolierten Altbauten. Wo ist da also der Vorteil gegen√ľber der Stadt?

Bedenken sollte man auch: noch mehr √Ąrzte als jetzt w√ľrden vom Land verschwinden, weil es unter den ganzen Menschen mit kleinem Einkommen kaum noch Privatpatienten g√§be. Und auf dem Land schlie√üen reihenweise Krankenh√§user. Auch, weil dort keine arbeiten will.

BGE hat viel mit Wunschdenken zu tun. Finde ich.
 
Oben Unten