Mein Grundeinkommen ("Micha's" BGE), doch nicht so bedingungslos wie angenommen? (1 Betrachter)

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Albertt

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Hallo,

Ich habe am gestrigen Dienstag, den 06.01.15 eine E-Mail von 'MeinGrundeinkommen' erhalten, mit dem Hinweis, das Ende Februar wieder ein Grundeinkommen verlost wird.

Heute wollte ich meine erneute Teilnahme bestätigen, leider ohne richtigen Erfolg. Während ich beim letzten mal durch wenige Klicks meine Teilnahme bestätigen konnte, hätte ich Heute, um teilnehmen zu können, Dinge gemusst (Crowdbar installieren oder Crowdcard bestellen und nachweislich anmelden), mit denen ich definitiv nicht einverstanden bin.

Auch ist jetzt die Rede von 'Bezahlung der ehrenamtlichen Mitarbeiter' und einem Büro, das finanziert werden muss.

Ist euch das auch aufgefallen? Mich persönlich stimmt das ganze nicht nur nachdenklich, nein, es macht mich auch ärgerlich.


Wer kontrolliert bitte, dass das ganze nicht durch die Decke schiesst, und ein Paar Personen sich einen Larry machen, DICKE AUTOS fahren, in Yuppie-Viertel umziehen und auch sonst die Hosen richtig voll machen, während immer mehr teilnehmende, einer immer geringeren Gewinnchance entgegensehen?

Auch ist, in der E-Mail die Rede von einem anständigen Einkommen, für die jetzt noch ehrenamtlich arbeitenden

- Wer kontrolliert, dass das anständig verwaltet wird?
- Und wiese Muss, um teilnehmen zu können?


Ich Hänge euch die Screenshot als Anhänge unten dran.
 

Anhänge:

BonoboBert

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Wer kontrolliert bitte, dass das ganze nicht durch die Decke schiesst, und ein Paar Personen sich einen Larry machen, DICKE AUTOS fahren, in Yuppie-Viertel umziehen und auch sonst die Hosen richtig voll machen, während immer mehr teilnehmende, einer immer geringeren Gewinnchance entgegensehen?
Je größer eine Organisation wird, desto mehr versinkt sie in der Verwaltung. Irgendwann gehts mit Ehrenamtlichen nicht mehr, dann müssen Hauptamtliche her und dann gehts langsam los mit versickernden Geldern. Das ist allgemein gesprochen, nicht auf dieses spezielle Projekt bezogen. Ob sowas bei gerade mal 11.500 Teilnehmern schon so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich wusste bisher nicht mal, was ein n.e.V. ist :biggrin:

Alles sicher ganz toll, rückt aber das bedingungslose Grundeinkommen ins falsche Licht, wenn Motorradfahren im eigenen Hühnerstall nicht massentauglich ist. Grundeinkommen, dass nicht bedingungslos ist, haben wir jetzt schon. Aber jedem, wie er will. Mir fehlt hier die unabhängige Kontrollinstanz.
 
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ExitUser0090

Gast
Ich habe das Projekt nicht mehr wirklich auf dem Schirm, aber das sieht alles ein wenig fishy aus, oder? Wie soll das mit der Crowdbar funktionieren bzw. wieso sollten Händler eine Provision zahlen, da das gebrauchen dieser offensichtlich eigens für das Projekt programmierten "App" ja kein Indiz dafür ist, das der User über dieses Teil den Shop gefunden hat. Wie soll das "dezente Werbung" sein?

Indes hat er sich einen zusätzlichen Weg überlegt, weitere Grundeinkommen zu finanzieren: den „Crowdbar“. Wer ihn auf seinem Web-Browser installiert, kann sich bei Online-Einkäufen über mein-grundeinkommen.de zum Warenkorb zurückleiten lassen. Dafür fließt jedes Mal Provision von dem entsprechenden Onlineshop in die Grundeinkommenskasse, ganz ohne dass die Kund*innen etwas dafür zahlen müssten. 1.500 Menschen haben den Crowdbar bisher installiert, er bringt täglich etwa 100 Euro ein. Für ein einziges Grundeinkommen rechnet Bohmeyer mit 33 Euro pro Tag.
Grundeinkommen mit dem Glücksrad: Los in die Freiheit - taz.de

Und das sollen so alle wichtigen Online-Shops unterstützen? Erschließt sich mir nicht so ganz. :icon_kinn:


Wieviel Geld fließt durch meinen Einkauf ins Grundeinkommen?
Die Provision beträgt zwischen ein und 20 Prozent des Warenkorbwerts. Im Durchschnitt sind es 6 Prozent. Einige Shops zahlen auch einen Pauschalbetrag, der je nach Ware bei um die 5 oder auch um die 30 Euro, z. B. bei Vertragsabschlüssen, liegen kann. Die genaue Höhe variiert je nach Shop sowie teilweise auch nach Produktkategorie und Zahl der vermittelten Einkäufe.



90% der Provision stecken wir direkt in das nächste Grundeinkommen. Die restlichen 10% verwenden wir für alles, was mit der CrowdBar zusammenhängt: die Wartung, die Serverkosten, die Programmierung und die Abrechnung.

Alle (monatlichen) Provisions-Abrechnungen werden hier publiziert, so dass ihr überprüfen könnt, dass wir 90% des Geldes ins Grundeinkommen stecken
https://www.startnext.de/mein-grundeinkommen/blog/?bid=36026
 
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Ja die Dummen sterben nie ganz aus:biggrin: Die können ja gerne mi diesem Schneeballsystem ihre Erfahrung machen und uns berichten.
 
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ExitUser0090

Gast
Eben, ich hätte da ein eher ungutes Gefühl, wenn ich während eines Bezahlvorganges beim Einkaufen eine unbekannte Toolbar dazwischen schalte.

Edith sagt: Mit der App wird wahrscheinlich ein sogenannter Affiliate Link bei der Bestellung gesetzt. Damit gibt es dann wohl tatsächlich eine Provision, wenn man im jeweiligen Partnerprogramm der Shops ist. Sofern die denn alle so was anbieten. Trotzdem möchte ich so eine App nicht unbedingt auf meinem Rechner haben.
 

Albertt

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Je größer eine Organisation wird, desto mehr versinkt sie in der Verwaltung. Irgendwann gehts mit Ehrenamtlichen nicht mehr, dann müssen Hauptamtliche her und dann gehts langsam los mit versickernden Geldern. Das ist allgemein gesprochen, nicht auf dieses spezielle Projekt bezogen. Ob sowas bei gerade mal 11.500 Teilnehmern schon so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich wusste bisher nicht mal, was ein n.e.V. ist :biggrin:

Alles sicher ganz toll, rückt aber das bedingungslose Grundeinkommen ins falsche Licht, wenn Motorradfahren im eigenen Hühnerstall nicht massentauglich ist. Grundeinkommen, dass nicht bedingungslos ist, haben wir jetzt schon. Aber jedem, wie er will. Mir fehlt hier die unabhängige Kontrollinstanz.
Mich stört halt das "muss". Vorher war es freiwillig, und jetzt, wo er bemerkt haben wird, dass das freiwillig niemand möchte, kommt die muss-Keule. Aber wie war das noch gleich? Man muss nur über ausreichend rhetorisches können verfügen, dann kann man den Leuten alles verkaufen. Für mich hat das "muss" nichts mehr mit bedingungslos zu tun, und deswegen werde ich auch nicht mehr teilnehmen. Schön wäre, wenn die anderen auch abspringen würden. So würde Micha eine vor den Bug erhalten und vom Kurs abdrehen.

Interessieren würde mich noch, wer für die Portokosten zur Versendung der Crowdcard aufkommt und wer die Card finanziert. Kostet doch auch alles Geld.
 

libertad

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Geschäft mit Arbeitslosen -
mal einen Test starten und durchführen ist etwas anderes, als ein Schneeballsystem einführen.
 

arbeitslos in holland

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ist mal ein intelligenter ansatz. weitaus intelligenter, wie irgendwelche steuern zu erheben/erhöhen, von denen man nicht weiss, ob sie überhaupt reinkommen.

man installiert die toolbar oder holt sich die card und beim betreiber klingelt die kasse. so weit nix neues. ob der betreiber, wie das geld "verlost" ist sache des betreibers.
ob man es glaubt, muss jeder für sich entscheiden.
 

Albertt

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ob man es glaubt, muss jeder für sich entscheiden.
Es geht nicht darum, ob man das glaubt oder nicht, sondern darum, daß Bedingungen zur Teilnahme gestellt werden. Das man volljährig sein muss, ist soweit ok. Das man aber nun eine Karte bestellen und nachweislich anmelden muss, stört mich. Was kommt als nächstes? Mindestspendenpflicht?

Schon klar wo die Reise hingehen wird. Micha und seine 5 Helfer ziehen jeder in eine 2000€-Wohnung Am Schweizer Garte/ Am Friedrichshain, direkt gegenüber vom Volkspark und weil man rhetorisch überdurchschnittlich begabt ist, wird man auch ganz bestimmt eine Rechtfertigung zusammenschwadronieren. Genauso wie alle anderen Hochverdiener.

Alles in diesem Land erstickt entweder in Bürokratie oder Bedingungen.
 

arbeitslos in holland

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teilnahmebedingungen gibt es bei jedem preisausschreiben. das finde ich nicht störend, auch nicht, dass man erst mal einzahlen soll, wenn man kassieren will

schon mal von totto lotto gehört ?

da zahlen wöchentlich millionen von gutgläubigen ein und finanzieren damit niemand geringeren als den staat :biggrin:
man könnte auch böse sagen, manche zahlen offensichtlich immer noch zu wenig steuern, wenn die es sich leisten können, geld an den staat verschenken zu müssen.
statisch gesehen, trifft einen eher dreimal der blitz, bevor man einmal den richtigen tippschein in der hand hat.
ich warte immer noch darauf, dass mich das erste mal ein blitz trifft

zum thema verlosung: auch eine verlosung zwischen micha und seinen fünf fleissigen heinzelmännchen, ist eine verlosung
wo steht, wie verlost wird, wer die verlosung überwacht ?
die kipping, mit ihrem großen maul, wird ganz sicher nicht mit ihrem privatvermögen haften, wenn sich das als große seifenblase entpuppt.

wenn mich solche details und das nichtvorhandene "kleingedruckte" interessieren, dann muss ich den veranstalter fragen.

die idee ist gut, das ist aber auch alles................
 
E

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Gast
ein Verein der sich als n.e.V.( nicht eingetragener Verein) bezeichnet gilt schon als dubios. Aber mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse.
 

Albertt

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teilnahmebedingungen gibt es bei jedem preisausschreiben. das finde ich nicht störend,
Das stört mich auch nicht. Diese aber im weiteren Verlauf auszubauen und zwang in eine Sache zu bringen, die sich "bedingungslos" nennt, geht mir zuweit.

zum thema verlosung: auch eine verlosung zwischen micha und seinen fünf fleissigen heinzelmännchen, ist eine verlosung
wo steht, wie verlost wird, wer die verlosung überwacht ?
Wenn ich mich nicht irre, findet diese an einen vorgegeben Ort öffentlich statt. Wie viel Raum zur vorherigen Manipulation vorhanden ist, kann ich nicht beurteilen. Es ist aber nichts neues, dass man immer erst seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringt.

die kipping, mit ihrem großen maul, wird ganz sicher nicht mit ihrem privatvermögen haften, wenn sich das als große seifenblase entpuppt.
Natürlich nicht.

die idee ist gut, das ist aber auch alles................
*Mit dem Kopf nicke*
 

Birnbaum

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... schonmal darüber nachgedacht, dass man bei einem Schneeballsystem dazu überredet wird, Geld zu geben. Es werden dabei schnelle Gewinne versprochen. Wie beim Lotto oder an der Börse. Eigentlich sind das auch Schneeballsysteme, die nennt nur keiner so. Bei mein-BGE.de wird niemand überredet. Jeder darf selbst verantwortlich entscheiden, ob er es unterstützen will oder nicht. Man kann sogar an der Verlosung teilnehmen, ohne Geld zu spenden. Und die Crowdbar kann man auch kurz installieren und dann wieder deinstallieren. Man nimmt trotzdem immernoch teil und muss sie gar nicht benutzen.

Die Verlosungen werden öffentlich gemacht und online per Stream übertragen.
 

Gartenfreund

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Jetzt wurde das 9. Grundeinkommen verlost.

Inzwischen gibt es auch keine "Bedingungen" mehr!

Es gibt also keinen Grund, nicht mitzumachen, oder?
 

Albertt

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Und die Crowdbar kann man auch kurz installieren und dann wieder deinstallieren. Man nimmt trotzdem immernoch teil und muss sie gar nicht benutzen.
Auf die Idee bin ich, um ehrlich zu sein, gar nicht gekommen. Wie dem auch sei. Micha hat bereits eine Neue Idee, und die nennt sich 'Crowd Hörnchen'. Die Crowd Card soll wohl nicht so funktioniert haben, wie eigentlich vorgesehen und nun was Neues.

Als Dank dafür haben wir uns ausgedacht, dass alle, die uns auf diese Weise unterstützen, automatisch für alle kommenden Verlosungen angemeldet bleiben.
Bedingungsloses Grundeinkommen, das dadurch finanziert wird, das Bedingungen zur dauerhaften Teilnahme gestellt werden. Wie lange es wohl noch dauert, bis die, die mehr spenden als andere, bevorzug behandelt werden? :icon_frown:

https://www.mein-grundeinkommen.de/blog/148
 

Gartenfreund

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Derzeit werden keine! Bedingungen gestellt. Also ich mach weiter mit!
 

shanti

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Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass der Bezug des Grundeinkommens schon bedingungslos ist. Wenn man das Grundeinkommen gewinnt, muss man keinerlei Bedingungen erfüllen! Trotzdem gibt es einige Teilnahmevoraussetzungen.

Mein Grundeinkommen hat dazu vor kurzem Stellung genommen: https://www.mein-grundeinkommen.de/blog/744
 

Gartenfreund

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Morgen werden vier Grundeinkommen verlost! Ein Jahr monatlich 1000,- € erhalten! :icon_hihi:
 
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