Mein Facharzt weiß nicht mehr weiter, will mich nicht weiter krankschreiben sondern mich plötzlich als "gesund" deklarieren (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

franzi

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Franzi, du kannst ja vorsorglich auch deinen Hausarzt auf dem laufenden halten und dort wegen evtl. AUB vorfühlen.
Der Facharzt kann dir ja eh nicht mehr helfen.
Das du von der Klinik bis zur OP weiter au geschrieben wirst ist nicht möglich?
Viele orthopädische Kliniken haben ja sogenannte MVZ eingerichtet, Ambulanzen, in denen sie ihre Patienten weiter behandeln, AU ausstellen und Medikamente verschreiben.
Nein, eine Krankmeldung von der Klinik war nicht möglich, bzw. stand auch nicht im Raum, da ich ja dzt. noch krankgeschrieben bin.
Es ist ja noch völlig offen, ob überhaupt operiert werden kann.
Nein, dort gibt es keine Ambulanz. Es ging auch nicht um Orthopädie.
 

franzi

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Bei ALG2 ist die Krankenkasse eh raus, es ist egal ob AU oder nicht, Eintritt von Krankengeld gibt es in ALG2 nicht.
Soweit mir bekannt, sind die Krankenkassen während ALG2 auch nicht an einer Kopie der AU interessiert. Ich schicke trotz langjähriger AU keinen Durchschlag mehr an die KK.
Ich denke mal, dass die KK auch ohne Erhalt des Durchschlags davon erfährt, dass man krank ist. Schon allein deswegen, weil ja der Arzt mit der KK in Verbindung steht. Also wenn es rein um die Diagnosen geht, müsste die KK es auch über den Arzt erfahren.
 

franzi

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Im Grunde sagst Du es doch selbst, der Arzt ist falsch für Dich. Ich hatte sowas auch grad durch mit einem anderen Facharzt und verstehe gut dass man sich das erstmal anschaut, aber es ist offensichtlich dass Du einen anderen brauchst.

Ich habe gewechselt. Meine neue Hausärztin (alte ging in Rente) versteht jetzt auch langsam, nach einem Klinikbericht. Wenn Dein Hausarzt auch nicht gut ist: Weitersuchen.
Ja, bei dem Facharzt bin ich definitiv am Ende. Offensichtlich will er mich auch loswerden.

Mein Hausarzt ist bereits neu (im Mai gewechselt). Bisher kommen wir gut miteinander klar. Ich hatte ihm gleich zu Beginn eine schriftliche Zusammenfassung meiner bisherigen Krankengeschichte überreicht, wofür er sehr dankbar war. (Der interessiert sich noch für seine Patienten!) - Meinem Ex-Hausarzt war das ziemlich wurscht.
 

Antik 63

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Hallo Franzi,
Mein Hausarzt ist bereits neu (im Mai gewechselt). Bisher kommen wir gut miteinander klar. Ich hatte ihm gleich zu Beginn eine schriftliche Zusammenfassung meiner bisherigen Krankengeschichte überreicht, wofür er sehr dankbar war. (Der interessiert sich noch für seine Patienten!) - Meinem Ex-Hausarzt war das ziemlich wurscht.
Das ist schön das du jetzt einen guten Hausarzt gefunden hast,ich habe sehr oft meine Hausärzte gewechselt.Und seit 3,5 Jahren habe ich einen wirklich guten/tollen Hausarzt gefunden.Der sich auch für seine Patienten Interessiert,ich hatte noch nie so einen tollen Hausarzt.
 

HermineL

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Ich denke mal, dass die KK auch ohne Erhalt des Durchschlags davon erfährt, dass man krank ist. Schon allein deswegen, weil ja der Arzt mit der KK in Verbindung steht. Also wenn es rein um die Diagnosen geht, müsste die KK es auch über den Arzt erfahren.
Da liegst du falsch. Arbeitsunfähigkeitszeiten werden nur dann erfasst wenn eine entsprechende Bescheinigung bei der Krankenkasse vorliegt. Der Arzt steht auch nicht mit der KK in Verbindung. Wofür auch. Der Arzt rechnet bei Patienten die der gesetzlichen Krankenversicherung angehören mit der kassenärztlichen Vereinigung ab und nicht direkt mit der Krankenkasse.

Daher nochmals der Hinweis darauf das es immer wichtig ist den entsprechenden Durchschlag der AU bei der Krankenkasse abzugeben. Vollkommen unabhängig davon ob man ALG II bezieht, ausgesteuert ist oder aus sonstigen Gründen. Auch sollte man nicht darauf verzichten sich AU schreiben zu lassen nur weil man ja arbeitslos ist oder ALG II bezieht und sowieso zu Hause ist. Alles das kann einem dann Füße fallen wenn es plötzlich um eine Reha oder EMR geht.
 

franzi

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@Antik_63: Ich bin nicht der Typ, der ständig den Arzt wechseln will. In vielen Fällen habe ich jahrelang ausgeharrt, bis ich mich zu einem Arztwechsel entschlossen habe.

Manchmal ist erst der dritte oder vierte Arzt dann der Richtige. Manche gehen in Ruhestand und spätestens dann ist man ohnehin gezwungen, sich einen neuen zu suchen.
Derzeit gehen viele ältere Ärzte in Rente, ich habe daher einige neue suchen müssen.

Am längsten war ich bei meinem ersten Hausarzt, 15 Jahre. Beim zweiten 11 Jahre. Jetzt der Dritte.
Bei den Fachärzten war ich zwischen 5 und 15 Jahren. Da kann mir niemand vorwerfen, ich hätte zu oft gewechselt.
Beim HNO-Arzt bin ich vom Vater nach dessen Pensionierung zum Sohn gewechselt und dadurch schon mehr als 15 Jahre in der gleichen Praxis.

Im Laufe der Jahre wird man aber auch mündiger und kritischer. Man sammelt mehr Erfahrungen, Wissen und hat auch mehr Menschenkenntnis. Man wird auch mutiger. Ich hole jetzt öfter mal eine Zweitmeinung ein. Kenne jetzt auch schon einige Ärzte in München. Da bekommt man einen guten Überblick.
 

HermineL

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Darum muss die kk auch bei den behandelnden Ärzten anfragen, ob man in einem bestimmten Zeitraum AU war.... damit sie nach Möglichkeit nicht zahlen müssen.....
Das muss die Kasse mitnichten und auch der Arzt ist nicht dazu verpflichtet. Einzig der Versicherte selber ist verpflichtet die der Krankenkasse die AU vorzulegen.
Legt der Versicherte keine AU vor wenn er noch Krankengeld bezieht bekommt er auch keine Leistung und die AU-Zeiten werden nicht erfasst. Nach dem Krankengeldbezug oder bei ALG II werden ohne Vorlage der AU ebenfalls keine AU-Zeiten erfasst.
 

franzi

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Da liegst du falsch. Arbeitsunfähigkeitszeiten werden nur dann erfasst wenn eine entsprechende Bescheinigung vorliegt. Der Arzt steht auch nicht mit der KK in Verbindung. Wofür auch. Der Arzt rechnet bei Patienten die der gesetzlichen Krankenversicherung angehören mit der kassenärztlichen Vereinigung ab und nicht direkt mit der Krankenkasse.

Daher nochmals der Hinweis darauf das es immer wichtig ist den entsprechenden Durchschlag der AU bei der Krankenkasse abzugeben. Vollkommen unabhängig davon ob man ALG II bezieht, ausgesteuert ist oder aus sonstigen Gründen. Auch sollte man nicht darauf verzichten sich AU schreiben zu lassen nur weil man ja arbeitslos ist oder ALG II bezieht und sowieso zu Hause ist. Alles das kann einem dann Füße fallen wenn es plötzlich um eine Reha oder EMR geht.
Danke, das wusste ich nicht.
Ich habe bisher aber immer die AUs brav eingereicht.
Dass viele Ärzte ALG II-Bezieher nicht gerne krankschreiben, weil sie dafür keinen Bedarf sehen, ist ein bekanntes Problem.
 

HermineL

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Dass viele Ärzte ALG II-Bezieher nicht gerne krankschreiben, weil sie dafür keinen Bedarf sehen, ist ein bekanntes Problem.
Das ist in der Tat oft ein Problem obwohl die Ärzte dafür keine Rechtsgrundlage haben. Wer krank ist und nicht arbeiten kann hat auch Anspruch auf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Nur wenn man den Arzt unter Druck setzt weil er das nicht will wird man seine AU bekommen aber benötigt dann wahrscheinlich einen anderen Arzt.
 

Silvia123

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Ich habe das mal zufällig in einer Fernsehsendung gesehen, da wurde geraten dass auch "Hausfrauen" sich ggf. AU schreiben lassen da sonst die Krankheit nicht nachgewiesen werden kann.

Mein Eindruck ist dass die Ärzte ordentlich unter Druck gesetzt werden möglichst wenig AU zu schreiben, da muss man wirklich die richtigen Ärzte finden. Krass fand ich auch dass ein Arzt zu mir sagte: Wenn Sie die Medikamente nicht nehmen sind sie auch nicht krank, das sieht die KK. Dabei gings mir genau damit schlechter. Ja, ich habe inzwischen gewechselt.
 
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franzi

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Ich habe das mal zufällig in einer Fernsehsendung gesehen, da wurde geraten dass auch "Hausfrauen" sich ggf. AU schreiben lassen da sind die Krankheit nicht nachgewiesen werden kann.

Mein Eindruck ist dass die Ärzte ordentlich unter Druck gesetzt werden möglichst wenig AU zu schreiben, da muss man wirklich die richtigen Ärzte finden. Krass fand ich auch dass ein Arzt zu mir sagte: Wenn Sie die Medikamente nicht nehmen sind sie auch nicht krank, das sieht die KK. Dabei gings mir genau damit schlechter. Ja, ich habe inzwischen gewechselt.
Ja, die stehen auch unter Druck. Wenn allerdings ein Arzt anfängt, mir zu drohen (mit der KK, dem MDK oder was auch immer) oder - wie bei meinem langjährigen Hausarzt - er mir unterstellte, ich würde meine Medikamente nicht ordnungsgemäß nehmen und müsste eigentlich schon längst gesund sein - dann ist das nach 15 Jahren ein Vertrauensbruch. Da ist ein weiteres Miteinander nicht mehr gegeben. Daher war es Zeit für einen Wechsel.

Manche Ärzte werden im Laufe der Jahre auch nachlässiger bei den langjährigen Patienten und geben sich nicht mehr so viel Mühe. Auch die Chemie kann über die Jahre eingetrübt sein. Mein Hausarzt schrie mich an: "Ich habe pro Patient nur 5 Minuten Zeit!" - Gleichzeitig wollte er von mir, dass ich ihn bei Jameda positiv bewerte, weil er der beste Hausarzt der Stadt sein will. Da war auch der Punkt erreicht, wo ein Wechsel nötig wurde.
 

Antik 63

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Hallo
Daher nochmals der Hinweis darauf das es immer wichtig ist den entsprechenden Durchschlag der AU bei der Krankenkasse abzugeben. Vollkommen unabhängig davon ob man ALG II bezieht, ausgesteuert ist oder aus sonstigen Gründen. Auch sollte man nicht darauf verzichten sich AU schreiben zu lassen nur weil man ja arbeitslos ist oder ALG II bezieht und sowieso zu Hause ist. Alles das kann einem dann Füße fallen wenn es plötzlich um eine Reha oder EMR geht.
Ja das stimmt,.Ich habe wegen meinem abgelehnter EM - Rente Klage beim Sozialgericht eingereicht.Ich habe am Mittwoch bei m. Anwalt, in meiner Akte ein schreiben von meiner KK entdeckt,ich fragte ob er mir das kopieren könnte.

Ich habe meinen EM-Rentenantrag am 31.07.2018 zur DRV geschickt. Und wie ich in dem Schreiben von der Krankenkasse an die DRV sehen konnte,hat die DRV direkt eine Anfrage am 14.08.2018, über meine AU gestellt.

Also es ist schon wichtig,bei der KK alle AU weiter abzugeben,auch wenn man kein Krankengeld mehr bekommt,wie
@ HermineL das schon geschrieben hat.
 

franzi

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Das ist in der Tat oft ein Problem obwohl die Ärzte dafür keine Rechtsgrundlage haben. Wer krank ist und nicht arbeiten kann hat auch Anspruch auf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Nur wenn man den Arzt unter Druck setzt weil er das nicht will wird man seine AU bekommen aber benötigt dann wahrscheinlich einen anderen Arzt.
Ich war lange Zeit schwer krank, erhielt aber von meinem Arzt nur wenige Male eine AU (und nur für ein paar Tage). Irgendwann schrie er mich nur noch an.
Als ich ihn nach anderen Behandlungsmöglichkeiten fragte, rastete er völlig aus. Dann unterstellte er mir, ich sei ein Simulant.
Zweimal machte er bei mir Akupunktur (aber nur widerwillig, weil ich ihn direkt darauf angesprochen hatte). Dabei lief mir das Blut aus den Stellen, wo er die Nadeln gesetzt hatte. Sowas dürfte eigentlich gar nicht sein! (Das war ein Sonderprogramm der KK, ohne Zusatzkosten für die Patienten).
Mittlerweile ist er im Ruhestand. (Bei dem war ich von ca. 2002 bis 2010 in Behandlung).
Rückblickend betrachtet habe ich dort viel zu lange ausgeharrt und hätte deutlich früher die Konsequenzen ziehen sollen.

Ich vermute, dass er schon Probleme mit der KK hatte, weil seine Behandlungen letztlich bei mir keine Besserung gebracht hatten. Und dann ist natürlich immer der Patient schuld. Daher fing er an, mir zu drohen.
Ärzte, die nicht mehr weiter wissen, neigen dazu, aggressiv zu werden und den Patienten zu beschimpfen. Oft erlebt.
 
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Silvia123

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Neben den AUs auch alle Befundberichte sammeln, z.B. von Kliniken.

Ich fange damit gerade erst an, meine alte Hausärztin, die leider in Rente ist, hat nicht allzuviel im Computer eingepflegt, aber, das was drin ist habe ich mir auch ausdrucken lassen. Alle Diagnosen, auch wenns älter ist.
 

franzi

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Mein alter Orthopäde hat für die DRV einen erstaunlich umfassenden Befundbericht erstellt. Da muss ich ihn mal loben.
Der hat sich bestimmt mehr als eine Stunde dafür Zeit genommen und meine gesamte Krankengeschichte gründlich erfasst.
Da kam einiges zusammen.
 

HermineL

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Neben den AUs auch alle Befundberichte sammeln, z.B. von Kliniken.
Das ist ganz wichtig. Dabei sollte man beachten das in der Regel bei einer Überweisung bei der zur Mitbehandlung angekreuzt wurde der Facharzt dann nur einen Befundbericht an den beauftragenden Arzt übersendet wenn man nicht selber darauf hinweist das man auch eine Kopie des Befundberichtes haben will.
 

HermineL

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Mir? Anscheinend dir! Ich machte nur Muzel darauf aufmerksam, dass er nicht gemeint war, da er sich angesprochen fühlte! Was ist daran jetzt unhöflich? Ich erkenne da nichts!
@Muzel und @Zermürbt38 ihr beide könnt gerne einen eigenen Trööt im OT aufmachen und euch da weiter streiten. Hier in diesem Hilfetrööt habt ihr jetzt beide Sendepause.

und bitte für mich nochmal :
Ja für dich auch noch einmal wenn auch zum dritten Mal für den heutigen Tag aber vielleicht lernst du es ja noch.
Nach dem du dich mit deinem Trööt der Streiterei anschließen willst kannst du auch im OT in einem neuen Trööt mitmischen weil auch du jetzt hier Sendepause hast.



Moderation:
Nachtrag: Wenn hier einer Beiträge der Streithähne und der Kommentare dazu vermisst so sind diese nun hier zu finden: Diskurs über richtige Behandlungsmethoden. Laparoskopie oder Arthroskopie. Das ist hier die Frage.
 

alteschachtel

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Da liegst du falsch. Arbeitsunfähigkeitszeiten werden nur dann erfasst wenn eine entsprechende Bescheinigung bei der Krankenkasse vorliegt. Der Arzt steht auch nicht mit der KK in Verbindung. Wofür auch. Der Arzt rechnet bei Patienten die der gesetzlichen Krankenversicherung angehören mit der kassenärztlichen Vereinigung ab und nicht direkt mit der Krankenkasse.
Nicht ganz korrekt der Inhalt deiner Antwort.
Auch wenn über die kassenärztliche Vereinigung abgerechnet wird bekommt die KK die Diagnoseschlüssel (ICD)- Arzt kriegt auch mal einen Rüffel von KK, wenn aus deren Sicht unsinnige Behandlungen stattfinden.
Und dann gibt es die Berufstätigen, die selten/wenig AU sind und bekommen eine Reha von KK oder DRV, weil sie chronisch erkrankt sind.
Ebenso muß eine EMR nicht grundsätzlich schwieriger sein, wenn kaum AU´s vorgelegen haben, wenn sich eine Krankheit sehr schnell verschlimmert, dann geht das auch ohne das man häufig AU gewesen ist.

Bitte jetzt nicht wieder dementieren - ich hab da mal bei einer KK gearbeitet.
 

HermineL

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Auch wenn über die kassenärztliche Vereinigung abgerechnet wird bekommt die KK die Diagnoseschlüssel (ICD)
Das stelle ich doch gar nicht zwingend in Abrede. Es geht hier aber um die Erfassung der AU-Zeiten. Ohne vorliegender AU-Bescheinigung erfolgt diese eben nicht. Es gibt sogar Kassen die versuchen sich zu weigern die AU-Zeiten noch weiter zu erfassen wenn man ausgesteuert ist. Dies habe ich selber mit der AOK durch.

Ebenso muß eine EMR nicht grundsätzlich schwieriger sein, wenn kaum AU´s vorgelegen haben, wenn sich eine Krankheit sehr schnell verschlimmert, dann geht das auch ohne das man häufig AU gewesen ist.
Auch das behaupte ich doch gar nicht. Wir alle wissen das die DRV sehr oft willkürlich handelt und das manches nicht immer nachvollziehbar bei denen ist aber hier kann man an der Vielzahl der Fälle ableiten das es bei der DRV eher die Regel ist eine Erkrankung in Frage zu stellen wenn es überhaupt keine Arbeitsunfähigkeitszeiten gibt.

Ich kann niemanden mit guten Gewissen raten auf die AU´s oder deren Erfassung einfach zu verzichten wenn mir bewußt ist das dies in 9 von 10 Fällen in die Hose geht.

Bitte jetzt nicht wieder dementieren - ich hab da mal bei einer KK gearbeitet.
Sorry aber nur deswegen weil du bei einer KK gearbeitet hast bedeutet das doch nicht automatisch das du richtig liegst und alle anderen falsch. Gerade in Bezug auf die AU´s im Zusammenhang mit der DRV sind das Erfahrungen die andere schon vielfach gemacht haben. Egal ob hier im Board oder in den Beratungsstellen. Wenn die DRV die Chance sieht etwas einzusparen wird sie diese Chance in aller Regel auch ergreifen. Gerade fehlende AU-Zeiten sind dafür ein gefundenes Fressen für die DRV. Ob die KK nun die ICD Schlüssel der Erkrankung hat oder nicht ist dabei nun wirklich nicht der ausschlaggebende Punkt.
 
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