• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Mein Ex-Arbeitgeber hatte mich falsch bei Sozialversicherung angemeldet. Nun will die Krankenkasse eine Rückzahlung

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#1
Tag, ich versuch's erstmal so kurz wie möglich zu fassen:

Mein Ex-Arbeitgeber hat mich viel zu spät, über einen falschen Zeitraum und als Minijobber bei den Sozialversicherungen angemeldet, obwohl ich einen Arbeitsvertrag über 80 Stunden/Monat hatte. Nun will meine Krankenkasse, dass ich 520€ für den Zeitraum nachzahle. Habe dieser mehrfach telefonisch und schriftlich mitgeteilt, dass es keine geringfügige Beschäftigung war, wie der Ex-AG behauptet. Wirklich interessiert hat's die nicht, die wälzen alle Verantwortung auf mich ab und haben mir geraten, zum Arbeitsgericht zu gehen.

Dort war ich heute, die seien in dieser Hinsicht nicht zuständig und ich solle zum Sozialgericht um's Eck gehen. Da wiederum hat mich die Unfreundlichkeit in Person bei der Rechtsantragsstelle in 3 Minuten zwischen Tür und Angel abgewimmelt, ohne mir richtig zuzuhören und mich wieder zurück an die Krankenkasse verwiesen, dass die sich darum kümmern müssen...

Tja, und nun? Was muss ich tun, um nicht auf den 520€ sitzen zu bleiben (das Geld wurde übrigens schon abgebucht und ich habe es zurückbuchen lassen)?

Danke für Eure Zeit.
 

Seepferdchen

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
22.424
Gefällt mir
14.057
#2
AW: AG meldet falsch bei SV an, Krankenkasse will Rückzahlung

:welcome:PK86

Bitte kein zweites Thema eröffnen, daher lösche ich dein zweiten Thread.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#3
Danke, war keine Absicht...und "danke" für das Umformulieren des Titels ._.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.821
Gefällt mir
6.647
#4
Wie kann die KK einfach Geld von deinem Konto abbuchen? Das geht doch nur, wenn du ein SEPA Lastschriftmandat erteilt hast.

Was sagt der ärbeitgeber?
[>Posted via Mobile Device<]
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#5
Weil ich zuvor "freiwillig" versichert war.

Und was der Ex-Arbeitgeber dazu zu sagen hat, werde ich wohl in ein paar Wochen vorm Arbeitsgericht erfahren...da ich dort gestern Geld eingeklagt habe, was aber, wie gesagt, nicht die 520€ KK-Rückzahlung einbezieht.
 

dagobert1

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Nov 2012
Beiträge
5.499
Gefällt mir
4.139
#6
Mein Ex-Arbeitgeber hat mich viel zu spät, über einen falschen Zeitraum und als Minijobber bei den Sozialversicherungen angemeldet, obwohl ich einen Arbeitsvertrag über 80 Stunden/Monat hatte. Nun will meine Krankenkasse, dass ich 520€ für den Zeitraum nachzahle. Habe dieser mehrfach telefonisch und schriftlich mitgeteilt, dass es keine geringfügige Beschäftigung war, wie der Ex-AG behauptet.
Der KK nachweislich eine Kopie des Arbeitsvertrages zukommen lassen, dann haben die sich darum zu kümmern.
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#7
Der KK nachweislich eine Kopie des Arbeitsvertrages zukommen lassen, dann haben die sich darum zu kümmern.
Ja, das hatte ich mir auch gedacht...so nämlich schon vor Monaten geschehen, aber nicht via Einschreiben, falls Du das mit "nachweislich" meinst?
 

karuso

Elo-User/in
Mitglied seit
15 Okt 2015
Beiträge
735
Gefällt mir
709
#8
Natürlich ist der Arbeitgeber in erster Linie zuständig dafür deinen Arbeitnehmeranteil richtig zu berechnen und an die Krankenkasse abzuführen und das betrifft alle Arbeitnehmeranteile(KK,RK,Pflege und Arbeitslosenversicherung).Hat jetzt dein Ex-Arbeitgeber deinen Arbeitnehmer-Anteil falsch berechnet und zu wenig abgezogen dann wirst du nicht drum herum kommen das nachzuzahlen. Lasse dir eine korrekte Abrechnung zukommen von der Krankenkasse und Prüfe.Sollte die Nachforderung von der Krankenkasse richtig sein dann zahle ansonsten machen die eine Kontopfändung wie zum Beichspiel das Finanzamt das geht ganz schnell die können das machen die brauchen nicht auf ein Titel warten von einem Gericht wie der Normalbürger.Der Normalbürger muß erst vor Gericht um sein Recht zu bekommen die Krankenkasse brauch so was nicht.:wink::wink:


Als Körperschaft des öffentlichen Rechts darf die Krankenkasse die Pfändung durchführen, ohne das Gericht in Anspruch zu nehmen.
Nach § 834 ZPO findet keine vorherige Anhörung statt.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.821
Gefällt mir
6.647
#9
Der Arbeitgeberanteil ist dann aber auch falsch berechnet worden.
[>Posted via Mobile Device<]
 

karuso

Elo-User/in
Mitglied seit
15 Okt 2015
Beiträge
735
Gefällt mir
709
#10
Der Arbeitgeberanteil ist dann aber auch falsch berechnet worden.
[>Posted via Mobile Device<]
Gehe ich mal von aus. Das ist aber nicht das Problem des Arbeitnehmers. Die Krankenkasse holt sich dann den Arbeitgeberanteil vom Ex-Unternehmen.:wink:
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#11
Hat jetzt dein Ex-Arbeitgeber deinen Arbeitnehmer-Anteil falsch berechnet und zu wenig abgezogen dann wirst du nicht drum herum kommen das nachzuzahlen. Lasse dir eine korrekte Abrechnung zukommen von der Krankenkasse und Prüfe.
Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass der Ex-AG das offensichtlich vorsätzlich getan hat...im Endeffekt war ich dort schwarz beschäftigt, ohne mein Wissen, geschweige denn mit meiner Zustimmung. Das wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst, da ich mit so etwas keine Erfahrung hatte und auch gar nicht auf die Idee gekommen bin, von einem Arbeitgeber derart verarscht werden zu können. Schon allein deshalb, weil die anfangs auch alle üblichen Unterlagen von mir haben wollten und alles seriös erschien (Steuerindentifikantsnummer, Krankenkasse, Kontonummer etc.).


Und ich wiederhole es immer wieder "gerne": Ich habe dort einen versicherungspflichtigen Arbeitsvertrag über 80 Std/Monat unterschrieben. Es war nie die Rede von Minijob oder Schwarzarbeit...
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#12
Naja...die Freundin eines Arbeitskollegen ist Juristin und schaut sich mal meine Unterlagen an, mal sehen, ob sie mir weiterhelfen kann.
[>Posted via Mobile Device<]
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#13
Ich frag mal so: Was entscheidet, ob eine Beschäftigung geringfügig ist - was im Arbeitsvertrag steht oder die tatsächlich gearbeiteten Stunden?
 

PK86

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Dez 2014
Beiträge
32
Gefällt mir
3
#14
Wird vermutlich wieder niemanden interessieren, aber der Ex-AG war nicht zum Gütetermin vorm Arbeitsgericht erschienen (das sagt schon alles über diesen Verbrecherladen), somit habe ich automatisch "gewonnen". Ob ich das eingeklagte Geld je zu Gesicht bekommen werde, wage ich zwar zu bezweifeln...aber so wird's hoffentlich einfacher, mein Geld von der Krankenkasse zurückzubekommen, worum es mir auch in erster Linie geht.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.821
Gefällt mir
6.647
#15
Ich frag mal so: Was entscheidet, ob eine Beschäftigung geringfügig ist - was im Arbeitsvertrag steht oder die tatsächlich gearbeiteten Stunden?
Auch wenn das etwas spät ist: Wenn in Deinem Arbeitsvertrag x Stunden stehen, dann hast Du auch Anspruch auf die Vergütung für x Stunden. Wenn nicht genug Arbeit da ist, dann hat Dein Arbeitgeber pech gehabt.

Wenn im Arbeitsvertrag keinen Stundenzahl stehz, gelten 10 Stunden je Woche als vereinbart.
 
Oben Unten