Mein Ex-Arbeitgeber hatte mich falsch bei Sozialversicherung angemeldet. Nun will die Krankenkasse eine Rückzahlung

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PK86

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Tag, ich versuch's erstmal so kurz wie möglich zu fassen:

Mein Ex-Arbeitgeber hat mich viel zu spät, über einen falschen Zeitraum und als Minijobber bei den Sozialversicherungen angemeldet, obwohl ich einen Arbeitsvertrag über 80 Stunden/Monat hatte. Nun will meine Krankenkasse, dass ich 520€ für den Zeitraum nachzahle. Habe dieser mehrfach telefonisch und schriftlich mitgeteilt, dass es keine geringfügige Beschäftigung war, wie der Ex-AG behauptet. Wirklich interessiert hat's die nicht, die wälzen alle Verantwortung auf mich ab und haben mir geraten, zum Arbeitsgericht zu gehen.

Dort war ich heute, die seien in dieser Hinsicht nicht zuständig und ich solle zum Sozialgericht um's Eck gehen. Da wiederum hat mich die Unfreundlichkeit in Person bei der Rechtsantragsstelle in 3 Minuten zwischen Tür und Angel abgewimmelt, ohne mir richtig zuzuhören und mich wieder zurück an die Krankenkasse verwiesen, dass die sich darum kümmern müssen...

Tja, und nun? Was muss ich tun, um nicht auf den 520€ sitzen zu bleiben (das Geld wurde übrigens schon abgebucht und ich habe es zurückbuchen lassen)?

Danke für Eure Zeit.
 

Seepferdchen 2010

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AW: AG meldet falsch bei SV an, Krankenkasse will Rückzahlung

:welcome:PK86

Bitte kein zweites Thema eröffnen, daher lösche ich dein zweiten Thread.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Kerstin_K

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Wie kann die KK einfach Geld von deinem Konto abbuchen? Das geht doch nur, wenn du ein SEPA Lastschriftmandat erteilt hast.

Was sagt der ärbeitgeber?
[>Posted via Mobile Device<]
 

PK86

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Weil ich zuvor "freiwillig" versichert war.

Und was der Ex-Arbeitgeber dazu zu sagen hat, werde ich wohl in ein paar Wochen vorm Arbeitsgericht erfahren...da ich dort gestern Geld eingeklagt habe, was aber, wie gesagt, nicht die 520€ KK-Rückzahlung einbezieht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Mein Ex-Arbeitgeber hat mich viel zu spät, über einen falschen Zeitraum und als Minijobber bei den Sozialversicherungen angemeldet, obwohl ich einen Arbeitsvertrag über 80 Stunden/Monat hatte. Nun will meine Krankenkasse, dass ich 520€ für den Zeitraum nachzahle. Habe dieser mehrfach telefonisch und schriftlich mitgeteilt, dass es keine geringfügige Beschäftigung war, wie der Ex-AG behauptet.
Der KK nachweislich eine Kopie des Arbeitsvertrages zukommen lassen, dann haben die sich darum zu kümmern.
 

karuso

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Natürlich ist der Arbeitgeber in erster Linie zuständig dafür deinen Arbeitnehmeranteil richtig zu berechnen und an die Krankenkasse abzuführen und das betrifft alle Arbeitnehmeranteile(KK,RK,Pflege und Arbeitslosenversicherung).Hat jetzt dein Ex-Arbeitgeber deinen Arbeitnehmer-Anteil falsch berechnet und zu wenig abgezogen dann wirst du nicht drum herum kommen das nachzuzahlen. Lasse dir eine korrekte Abrechnung zukommen von der Krankenkasse und Prüfe.Sollte die Nachforderung von der Krankenkasse richtig sein dann zahle ansonsten machen die eine Kontopfändung wie zum Beichspiel das Finanzamt das geht ganz schnell die können das machen die brauchen nicht auf ein Titel warten von einem Gericht wie der Normalbürger.Der Normalbürger muß erst vor Gericht um sein Recht zu bekommen die Krankenkasse brauch so was nicht.:wink::wink:


Als Körperschaft des öffentlichen Rechts darf die Krankenkasse die Pfändung durchführen, ohne das Gericht in Anspruch zu nehmen.
Nach § 834 ZPO findet keine vorherige Anhörung statt.
 

PK86

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Hat jetzt dein Ex-Arbeitgeber deinen Arbeitnehmer-Anteil falsch berechnet und zu wenig abgezogen dann wirst du nicht drum herum kommen das nachzuzahlen. Lasse dir eine korrekte Abrechnung zukommen von der Krankenkasse und Prüfe.

Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass der Ex-AG das offensichtlich vorsätzlich getan hat...im Endeffekt war ich dort schwarz beschäftigt, ohne mein Wissen, geschweige denn mit meiner Zustimmung. Das wurde mir erst im Laufe der Zeit bewusst, da ich mit so etwas keine Erfahrung hatte und auch gar nicht auf die Idee gekommen bin, von einem Arbeitgeber derart verarscht werden zu können. Schon allein deshalb, weil die anfangs auch alle üblichen Unterlagen von mir haben wollten und alles seriös erschien (Steuerindentifikantsnummer, Krankenkasse, Kontonummer etc.).


Und ich wiederhole es immer wieder "gerne": Ich habe dort einen versicherungspflichtigen Arbeitsvertrag über 80 Std/Monat unterschrieben. Es war nie die Rede von Minijob oder Schwarzarbeit...
 

PK86

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Naja...die Freundin eines Arbeitskollegen ist Juristin und schaut sich mal meine Unterlagen an, mal sehen, ob sie mir weiterhelfen kann.
[>Posted via Mobile Device<]
 

PK86

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Ich frag mal so: Was entscheidet, ob eine Beschäftigung geringfügig ist - was im Arbeitsvertrag steht oder die tatsächlich gearbeiteten Stunden?
 

PK86

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Wird vermutlich wieder niemanden interessieren, aber der Ex-AG war nicht zum Gütetermin vorm Arbeitsgericht erschienen (das sagt schon alles über diesen Verbrecherladen), somit habe ich automatisch "gewonnen". Ob ich das eingeklagte Geld je zu Gesicht bekommen werde, wage ich zwar zu bezweifeln...aber so wird's hoffentlich einfacher, mein Geld von der Krankenkasse zurückzubekommen, worum es mir auch in erster Linie geht.
 

Kerstin_K

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Ich frag mal so: Was entscheidet, ob eine Beschäftigung geringfügig ist - was im Arbeitsvertrag steht oder die tatsächlich gearbeiteten Stunden?
Auch wenn das etwas spät ist: Wenn in Deinem Arbeitsvertrag x Stunden stehen, dann hast Du auch Anspruch auf die Vergütung für x Stunden. Wenn nicht genug Arbeit da ist, dann hat Dein Arbeitgeber pech gehabt.

Wenn im Arbeitsvertrag keinen Stundenzahl stehz, gelten 10 Stunden je Woche als vereinbart.
 
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