mein dilemma mit sinnlosen maßnahmen (1 Betrachter)

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warpcorebreach

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ich habe meinen alten sb wieder, soll heissen seine nervige vertretung ist weg und es drohen keine weiteren sinnlosmaßnahmen.
wer es nicht gelesen hatt, ich habe erfolglos eine umschulung beantragt wärend die vertretung am werk war. ich habe mit meinem sb nun darüber gesprochen und der grundtenor war das er im grunde nich anders hätte entscheiden können wenn er den antrag bekommen hätte. der hauptgrund dürfte schlussendlich der sein das ich zumindest laut akte unkooperativ bin und somit davon ausgegangen wird das ich kein ernsthaftes intresse habe eine umschulung auch abzuschliessen. und davon hatt man hier im forum auch schon in ähnlicher form des öfteren gelesen: mit aussicht auf eine umschulung wird kooperatives verhalten erzwungen um die leute wie gehabt in blödsinnige maßnahmen zu stecken und wenn es dann wieder zum thema umschulung kommt war alles nur ein missverständniss.

um die sache mal auf den punkt zu bringen: ich werde ganz sicher nicht freiwillig an sinnlosmaßnahmen teilnehmen, was leider die einzige möglichkeit für mich wäre um den unsinn zu dokumentieren, nur um wohlwollen zu zeigen und mir anhören zu können das es sich dabei nur um bedauerndwerte einzelfälle handelt.

wie also sollte man nun weiter vorgehen?
ich werde meine bisherigen maßnahmen so weit es geht revue passieren lassen. möglicherweise könnte ich glaubwürdige berichte dritter sammeln.

irgendwelche vorschläge ?
 
E

ExitUser

Gast
wie also sollte man nun weiter vorgehen?

Ich würde so vorgehen:


Erneuten Antrag auf Finanzierung einer Umschulung schriftlich stellen und darlegen, dass du hochmotiviert bist, da diese Umschulung ja immerhin ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg in deine berufliche Zukunft ist und sie aufgrund des Fachkräftemangels im Bereich XYZ bzw. aufgrund deiner persönlichen Situation dringend geboten, ja absolut notwendig ist. (Entsprechende Belege dafür sind beizufügen)

Ebenfalls im Schreiben darlegen, dass du sehr gerne beim psychologischen Dienst des Jobcenters vorstellig wirst, damit dieser sich von deiner Motivation und deinen kognitiven Fähigkeiten ein reliables, valides Bild machen kann, was der pAp mangels Zeit und Kenntnis in kompetenzdiagnostischen Verfahren meist kaum kann. Ferner den pAp darum bitten, dir schriftlich darzulegen, woran sich die dir unterstellte Kooperationsunwilligkeit festmachen lässt.

Zudem solltest du dem pAp Infos zur Umschulung zukommen lassen, die du anstrebst (hier zu finden) und ihm darlegen, wie gut die Arbeitsmarktlage im anvisierten Umschulungsbereich ist (hier einsehbar). Auch solltest du dringend einen Umschulungsbetrieb parat haben, da überbetriebliche/schulische Umschulungen vom JC mangels Akzeptanz dieser am Arbeitsmarkt kaum noch finanziert werden. Viel Erfolg!
 

Isidora

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... darlegen, wie gut die Arbeitsmarktlage im anvisierten Umschulungsbereich ist (hier einsehbar).
Herzlichen Dank! Genau dieser Link hilft mir, meiner SB darlegen zu können, wie schlecht die Arbeitsmarktlage in meinem ursprünglichen Beruf ist und warum sich deshalb eine Qualifizierungsmaßnahme nicht in ebendiesem Beruf lohnt, sondern in dem von mir angestrebten, wo dringend Fachkräfte gesucht werden.
 

warpcorebreach

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die umschulung wollte ich über nen bildungsträger machen.
unkooperativ bin ich z.b. weil ich keine egv´s unterschreibe, weil ich mich seit etlichen jahren gegen alle möglichen maßnahmen erfolgreich zu wehr setze und sicher auch weil ich vor 6 jahren eine umschulung in einem anderen bereich vergeigt habe. die details spielen keine rolle, die kennt ein leser meiner akte auch nicht.
und was ich auch nicht ganz verstanden habe, scheinbar wird meine selbstständigkeit als eine art störfaktor angesehen.

ps. bin mir auch nicht sicher wie ich die arbeitsmarktlage mit dem link interpretieren soll. sieht für mich so aus als ob fast alles auf dem absteigenden ast ist ausser arbeitnehmerüberlassung und pflegeberufe :icon_mued:

arbeitslosenquote könnte man aufführen, die ist angestrebten bereich wohl min um den faktor 1:4 geringer gegenüber dem was das jc als meinen "beruf" ansieht.
 

warpcorebreach

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Das klingt nach Vermutungen. Du hast demnach keinen schriftlichen Ablehnungsbescheid bekomme?

doch habe ich, siehe hier https://www.elo-forum.org/weiterbil...se-massnahmen/98272-umschulung-abgelehnt.html

ich bin er meinung das es wenig sinn gemacht hätte sich weiter mit der vertretung auseinander zu setzen. nun ist mein stamm sb wieder da und dieser ist mir freundlicher gesonnen. ich soll einfach einen neuen antrag stellen und wenn er ihn ablehnt bzw ablehnen muss einfach den gerichtlichen weg versuchen.

möglichweise kann ich teile der ablehnung direkt im neuantrag einbringen.
eine reelle erfolgsaussicht sehe ich jedoch ehrlich gesagt nicht. das argument erstausbildung lässt sich so beschissen ich diese aussicht auch finden mag, ja kaum von der hand weisen.
 
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