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Mein Brief an den Bundespräsidenten

DeppvomDienst

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#1
Hier mal meine Mail, welche ich heute an den Bundespräsidenten schickte.
Erwarten tu ich mir davon natürlich nicht viel bis gar nichts. Ich möchte aber in einigen Jahren nicht von mir behaupten müssen, dass ich gar nichts getan habe.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

ich wende mich mit meinem Anliegen als Bürger der Bundesrepublik Deutschland direkt an Sie, da ich massive Beschwerden gegen die Rechtspraxis des Sozialgesetzbuches II erhebe, also gegen die sogenannte Praxis der Umsetzung des Arbeitslosengeldes II bzw. Hartz IV.

Wie Ihnen bereits von vielen Seiten zugetragen wurde, widersprucht die aktuelle Gesetzgebung in weiten Teilen dem Grundgesetz, auf das Sie unter anderem einen Eid abgelegt haben, dieses mit allen erforderlichen Mitteln zu schützen.

Nun gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine Personengruppe von mehreren Millionen Menschen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes beziehen, kurz "Hartz IV", weil sie aufgrund ihrer Erwerbsbiografie, ihrer Ausbildung oder anderen Hemmnissen auf dem Arbeitsmarkt schwer oder gar nicht vermittelbar sind, teilweise oder vollwertig in Arbeit sind, jedoch dennoch Hilfen zum Lebensunterhalt benötigen oder eben auch selbständig sind.

Diese Menschen werden jeden Tag in allen Jobcentern in der Bundesrepublik Deutschland systematisch gefoltert, rechtswidrigen Sanktionen ausgesetzt, in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt oder teilweise gar entmündigt, indem die Leistungssachbearbeiter ihnen Regeln und Verhaltensweisen aufindoktrinieren, denen sie als Mensch niemals zustimmen würden.

Dies geschieht in Form von sogenannten "Eingliederungsvereinbarungen", einem angeblich befristeten Vertrag, bei dem beide Vertragsparteien miteinander z. B. Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit beschließen und vereinbaren. Diese Vereinbarung soll dem Rahmen nach in beiderseitigem Einverständnis geschlossen werden.

Nun ist es so, dass in vielen Eingliederungsvereinbarungen Inhalte stehen, die rechtlich höchst bedenklich sind, von Sozialgerichten längst als rechtswidrig abgeurteilt worden oder letzten Endes keinerlei Unterstützung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt darstellen.
Aus diesem Grunde kann eine Zustimmung seitens des HILFEempfängers nicht erfolgen.
Aus diesem Grunde werden nun seit geraumer Zeit diese Eingliederungsvereinbarungen als Verwaltungsakt auch ohne Zustimmung der zweiten Partei erzwungen und durchgesetzt.

Dies ist meiner Ansicht nach grob sittenwidrig, da es sich hier nicht mehr um eine Vereinbarung handelt, sondern um einen Knebelvertrag, bei dem die andere Vertragspartei vollständig entrechtet wird.

Dies widerspricht grundsätzlich jeglicher Vertragsfreiheit und erfüllt meiner Rechtsauffassung den Straftatbestand der Nötigung, ggf. sogar Erpressung, da, sollten diese - egal wie widersinnigen - Regeln nicht eingehalten werden, umgehend eine Sanktion erfolgt, also eine Kürzung EXISTENZSICHERNDER Leistungen, die zwingend erforderlich sind, den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Durch diese Kürzungen und Sanktionen, die nach dem § 31 SGB II ausgesprochen werden zwingt man Menschen in die Kriminalität, da die Alternative oftmals Hungern oder gar Wohnungsverlust bedeutet.

Auch dies ist mit meinem Verständnis für Menschenrechte NICHT zu vereinbaren und auch rechtlich unhaltbar.

Hinzu kommt die erpresserische und nötigende Haltung vieler Leistungssachbearbeiter, da diese grundsätzlich über ihre Teamleiter und sogar von höheren Verwaltungen aus gedeckt werden. Beschwerden verebben meist bzw. führen zu weiteren Schikanen der willkürlich ausgewählten Opfer (denn mir kann definitiv KEIN Mensch erzählen, dass er sich freiwillig diesem System ergibt).

So berichten viele Medien darüber, dass über 50% aller ausgesprochenen Sanktionen rechtswidrig sind.
Die Jobcenter gehen inzwischen sogar einen Schritt weiter und sprechen gar keine Sanktionen mehr aus, sondern kürzen sofort die Leistung zum 100% und das solange, bis man deren (egal wie absurden) Mitwirkungspflichten erfüllt.
Dabei wissen die Jobcenter sehr genau, dass die Sozialgerichte massiv überlastet sind und Klagen gegen diese Maschinerie entweder gleich abgeblockt werden, oder monate- bzw. jahrelang andauern.
Ein Zeitraum, der für einen Menschen, der Sozialleistungen bezieht, definitiv nicht überbrückt werden kann und auch hier das Resultat ist, dass er seinen eigenen Lebensunterhalt oftmals nicht mehr bestreiten kann, aufgrund völliger willkürlicher Entscheidungen eines oder mehrerer Leistungssachbearbeiter in einer Behörde.

Als Empfänger von Sozialleistungen fühle ich mich in Deutschland teilentmündigt und auch schon lange nicht mehr als vollwertiger Mensch.
Meine Reisefreiheit wurde mir durch die Ortsanwesenheitspflicht genommen, einer weitere absurde rechtliche Konstruktion, die dem Grundgesetz zuwider spricht.
Ich werde, solange ich im Leistungsbezug bin, staatlich GEZWUNGEN unter Androhung von Entzug lebensnotwendiger Leistungen, tagtäglich am Wohnort zu verbringen, nur weil das Jobcenter VIELLEICHT irgendwelche Begehrlichkeiten haben könnte.
Meist ist dies übrigens nicht der Fall.

Selbst wenn eine Stellenausschreibung vorhanden ist, auf die man sich bewerben soll oder möchte, wird diese Stelle nicht binnen 3 oder 5 Tagen vergeben. Keine Firma in Deutschland sammelt Bewerbungen innerhalb so kurzer Zeiträume oder bevorzugt "Ersteinsender".
Von daher ist die Argumentation, dass diese Ortsabwesenheit zwingend erforderlich, weil vielleicht eine Arbeitsstelle angeboten werden könnte, einfach nur fadenscheinig, absurd und menschenverachtend.

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Urlaub.
Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland, einem demokratischen und sozialen Staat, wird, sobald ich Sozialleistungen beziehe, meine Bewegungsfreiheit daher massiv eingeschränkt und kommt faktisch einem Ortsarrest gleich.
Das einzige, was hierbei noch fehlt, ist eine Fußfessel, welche die tägliche Ortsabwesenheit sicherstellt.

Das SGB II ist das Versagen einer gesamten Regierung, eingeführt unter Kanzler Schröder, der sogar bisweilen offen zugibt, dass diese Gesetzgebung geschaffen wurde, um einen Nieriglohnsektor bedienen zu können.

Diese menschenverachtende, bereits von der EU gerügte Gesetzgebung rund um das ALG II ist ein Versagen der Bundesrepublik Deutschland, beschämend für alle, die an die Demokratie glauben und sich der Bundesrepublik Deutschland gegenüber verpflichtet fühlen und dieses Land respektieren.

Wie lange können Sie noch zusehen, wie Menschenrechte mit Füßen getreten werden, Menschen faktisch enteignet werden, in die Altersarmut getrieben werden, fast ihr gesamtes Hab und Gut aufgeben müssen, sobald sie länger als 1 Jahr arbeitssuchend sind?
Wie lange können Sie noch zusehen, wie Menschen der Strom und das Warmwasser abgestellt wird, weil die Regelsätze nicht ausreichend bemessen sind, diese ständig steigenden Kosten zu decken?
Wie lange wollen Sie noch zusehen, dass Menschen keinerlei Anrecht auf Bildung haben, der Regelsatz hier eindeutig und deutlich vermittelt, dass Bildung für Arbeitssuchende NICHT vorgesehen ist?
Wie lange können Sie noch zusehen, wie Menschen systematisch zerstört werden, gesundheitliche Schäden erleiden, von Sachbearbeitern wie Tiere behandelt werden, entmündigt werden, stigmatisiert und beleidigt werden?

Wann wird es endlich eine Gesetzgebung geben, dass auch arbeitssuchende Menschen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ein Selbstwertgefühl haben und sich auch als MENSCH und mündiger Bürger ernstgenommen fühlen dürfen?

Ich appeliere an Sie, den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, diesem fast schon kriminellen Treiben der Jobcenter ein Ende zu setzen und endlich zu einer Politik des Vertrauens zurückkehren, indem Menschen und ihre Situation ernst genommen und nicht bevormundet werden, als wären sie lebensunfähige, dumme und ungebildete Individuen, denen man "den Weg aufzeigen" müsse.

Mit Respekt, Hochachtung und Anerkennung gegenüber Ihrem Amt!

Mit freundlichen Grüßen,

xxx xxxxxxxxx

PS:
Schauen Sie doch mal in das Erwerbslosenforum Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) - Powered by vBulletin und lesen Sie einfach mal mit in den einzelnen Sektionen.
Dort sehen sie, wie Menschen jeden Tag behandelt werden - und das ist noch nicht einmal die Spitze des Eisberges!

Vor diesen Problemen können auch Sie sich eigentlich nicht verbergen.
 

Fuzzi

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#2
Ein Versuch ist es Wert....tolle Idee von Dir....:icon_daumen:
Hoffe Er bekommt den Brief auch zu Gesicht...:icon_kinn:
 

Rosarot

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#3
Wär doch auch mal eine nette Aktion: jeder schreibt seine Erfahrungen mit dem Jobcenter auf und schickt die an den Bundespräsidenten.
So einige Hunderttausend Briefe in wenigen Wochen... Das hätte doch was...:icon_kinn:
 

Rosarot

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#5
oder eine Unterschrieften Action....:icon_pause:
Das ist doch langweilig. Nee, das muss auch dem Empfänger mehr Arbeit machen.
Man könnte ja auch eine Kopie des Schreibens an die Presse schicken. Die sollen ja auch mal viel Post kriegen und auch was zu tun haben...:biggrin:
 

alpha

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#6
Ich kann ihm auch was schicken, hatte letzte Woche schon was an AfA in Nürnberg (ua. wg. Thema Berechnung/Behandlung von Einkommen selbstständiger) geschickt..... haste wahrscheinlich per e-mail gemacht, oder ?

Ev. wäre ein richtiger Brief besser ? :icon_kinn:

Dann noch Ministerium f. Arbeit, ich werde das aber wohl zusammenfassen und auch die Ergebnisse meiner Fachkräfte Umfrage mitschicken. Das wären dann 3 Stellen, aber ev werd ich es auch noch an Publikationen schicken, mal sehen.

Schlage vor, es schließen sich noch möglichst viele an, mit den Themen die ihnen am meisten am Herzen liegen. Weiter werd ich ev noch was wg. Euro / Bankenkrise verfassen. Wenn schon keine Demos o. so sind wo man teilnehmen könnte, dann wenigstens schriftl. - denn auch ich will wenigstens irgendwas machen.
 
E

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#7
Auch wenn es schwer fällt, will man etwas erreichen, muss man durch Sachlichkeit erreichen, dass man von seinem Gegenüber als Gesprächspartner akzeptiert wird.

Sätze wie
Diese Menschen werden jeden Tag in allen Jobcentern in der Bundesrepublik Deutschland systematisch gefoltert
tragen nicht wirklich dazu bei.
 

DeluxeAssi

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#8
Also mir gefällt die Idee, da mal eine Aktion zu starten und jeder schreibt mal einen Brief an den BP

Man könnte die Auch sammeln, in ein PAKET schnüren und dann der Presse einen Wink geben, das der BP ein Paket mit XXXX Beschwerdebriefen zugestellt bekommt.

Schön mit Fotos dokumentieren und mal sehen was passiert.

Oder man vereinbart einen Termin über mehrere Tage und jeder sendet per Telefax und nach einpaar tagen schicken alle dann eine Erinnerung und das solange bis der sich mal rührt

Also mir kämen da so einige Ideen .
 
E

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#10
Das ist doch langweilig. Nee, das muss auch dem Empfänger mehr Arbeit machen.
Man könnte ja auch eine Kopie des Schreibens an die Presse schicken. Die sollen ja auch mal viel Post kriegen und auch was zu tun haben...:biggrin:
Ein Posteingangsfläschmopp?
 

DeluxeAssi

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#11
Also ich arbeite gerade an meinen Brief an den BP und werde diesen dann jeden Tag faxen, bis ich mal Antwort erhalte :biggrin: Ist nur schwer das auf eine Seite zu bekommen, damit die Kosten nicht zu hoch werden
 

DeluxeAssi

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#12
Wäre das ganze nicht besser,als "offenen Brief" zu versenden und auch an alle möglichen Medien senden,dazu soziale Verbände und ausländische Medien,als Warnung vor dem "guten deutschen Sysstem"!!
Man kann ja alles machen ich sehe es nur wie Deppvomdienst, ich will mir auch nicht irgendwann eingestehen müssen, etwas nicht gemacht zu haben. Wir alle die wir hier sind, wissen was und wo hier läuft im Bereich SGB II. Jeder der hier ist hat mindestens eine Erfahrung machen dürfen, also warum die Klappe halten?

Man beleidigt ja nicht, man berichtet dem Staatsoberhaupt einfach und dann bleibt es ihm überlassen wegzusehen oder was zu tun.

egal was er tut, ich kann mir selber sagen, den Mund nicht einfach gehalten zu haben .
 

Eagle

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#13
Momentan hat Herr Bundespräsident eh etwas anderes um die Ohren, die MS Deutschland die umgeflaggt werden soll damit den Angestellten kein "Deutscher" Lohn mehr bezahlt werden muss.
 

Minimina

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#14
Wenn ich mal Zeit hab und nix besseres vor, dann schreib ich dem Stasihansel auch mal ein paar Zeilen.

Natürlich nett und freundlich und mit dem Hinweis, daß ich ihn bei einem evtl. "Regimewechsel" persönlich für seine menschenverachtende "Blindheit" trotz besseren Wissen haftbar mache, in jeder möglichen legalen Form :icon_cool:

LG MM
 

Hamburgeryn1

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#15
Momentan hat Herr Bundespräsident eh etwas anderes um die Ohren, die MS Deutschland die umgeflaggt werden soll damit den Angestellten kein "Deutscher" Lohn mehr bezahlt werden muss.
Die MS-Deutschland soll unter der Flagge Maltas fahren. Die Löhne für die Besatzung würden sich rapide nach unten absenken. Für die Kranken -und Rentenversicherung wären die Seeleute künftig selbst verantwortlich.
Derzeit bekommt der Kapitän der MS "Deutschland" monatlich etwa 6700 Euro brutto. Mit einem internationalen Tarifvertrag würde er nur noch 5000 US-Dollar, also umgerechnet 4050 Euro bekommen. Ein Seemann auf dem Traumschiff verdient rund 4000 Euro brutto. Nach der Ausflaggung käme er nur noch auf 1600 Euro. "Damit nicht genug", so Biesold. Denn der Arbeitgeber spart sich auch das Geld für Krankenkassen- oder Rentenbeiträge. "Also müssen sich die Mitarbeiter selbst versichern."
Traumschiff soll unter maltesische Flagge - Zoff auf der MS "Deutschland": Mitarbeiter bestochen? - Aus aller Welt - Hamburger Abendblatt
Die Crew bittet deshalb den Bu-Präsis um Hilfe:
Die Besatzung will anlässlich eines Besuchs von Bundespräsident Joachim Gauck an Bord eine Petition überreichen und um Unterstützung des deutschen Staatsoberhaupts bitten. Es darf nicht sein, dass Finanzinvestoren auf ihrer Jagd nach immer höherer Rendite zuerst Fördermittel abgreifen, dann Löhne und Sozialleistungen durch Ausflaggung kürzen und die deutschen Sozialversicherungssysteme unterlaufen, sagte Karl-Heinz Biesold, Schifffahrtsexperte der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di), am Freitag.
Ausflaggung: "MS Deutschland"-Crew will Gauck um Hilfe bitten - Aktuelle Nachrichten - Vermischtes - Berliner Morgenpost - Berlin
 

DeppvomDienst

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#16
Auch wenn es schwer fällt, will man etwas erreichen, muss man durch Sachlichkeit erreichen, dass man von seinem Gegenüber als Gesprächspartner akzeptiert wird.

Sätze wie

tragen nicht wirklich dazu bei.
Wieso soll man die Dinge nicht beim Namen nennen?
Das was in Jobcentern durchgeführt wird, ist systematische und organisierte psychische Folter.
Gedroht wird mit dem Entzug existenzsichernder Leistungen, Sachbearbeiter agieren von oben herab, diskreditieren, denunzieren und erheben sich in einen Status, der ihnen nicht gebührt.
Oftmals sind Sachbearbeiter intelektuell unterlegen, schlecht ausgebildet und haben keine Ahnung von dem, was sie da machen. Aber sie haben die Macht, trotzdem Entscheidungen herbeizuführen. Das ist nicht nur fahrlässig, das ist kriminell.
Da es im großen Stil stattfindet, ist es organisierte Kriminalität.

Beschwerden versanden ungehört, werden ignoriert bzw. führen zu weiteren Schikanen, das haben wir hier erlebt. Eine Beschwerde in Nürnberg wurde an die Regionaldirektion Berlin weitergeleitet, diese hat den Inhalt der Beschwerde nur halbherzig bearbeitet und ist kaum auf die eigentlichen Punkte eingegangen, gab dann eine Anweisung nach Lichtenberg weiter, hier noch mehr Druck aufzubauen.

Das Rechtssystem ist praktisch ausgehebelt.

Wer hat im Jobcenter Gespräche auf gleicher Augenhöhe erlebt?
Wie viele davon fühlen sich bevormundet, entmündigt und entwürdigt?
Fakt ist, in diesen Ämtern werden Menschenrechte mit Füßen getreten, Menschen behandelt als wären sie entmündigte und ungebildete, nicht eigenständig lebensfähige Wesen, denen man unbedingt "helfen" muss.

Ich brauche keine Hilfe, ich hab mein Leben im Griff.
Dass ich nicht genug Einkommen erziele, liegt nicht an mir, sondern an der wirtschaftlichen Situation in dem Land, das von der Politik seit nun weit über ein Jahrzehnt immer weiter runtergewirtschaftet wird, bei dem Menschen gezwungen werden, in Tätigkeiten zu arbeiten, welche nicht genug Einkommen erzielen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

An dieser Situation bin aber nicht ICH schuld, ich muss nur darin leben.

Wenn Grundrechte nicht mehr für alle Menschen gelten, dann ist dieses Land am Ende, die Demokratie hat in diesem Falle versagt. Also gehören Reformen her, welche den Menschen die Würde wieder zurück geben.

BTW:
Eine deutschlandweite Briefaktion wäre durchaus sinnvoll... Die Postkästen der Verantwortlichen mit Briefen überschwämmen.
Und ja, ein Brief auf Papier wäre wohl sinnvoller, ich werde mein Geschreibsel wohl ausdrucken und per Post versenden.

Ändert aber nichts daran, dass es ohnehin ignoriert werden wird :icon_twisted:
 

DeppvomDienst

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#17
Momentan hat Herr Bundespräsident eh etwas anderes um die Ohren, die MS Deutschland die umgeflaggt werden soll damit den Angestellten kein "Deutscher" Lohn mehr bezahlt werden muss.
Naja.
Gestern hatte er jedenfalls einen der besten Plätze bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen in London.
Hätte nur noch gefählt, dass unsere Oberfrau ohne Rückgrat mit der Fackel einläuft und "Hallo, da bin ich" ruft.

Vermutlich mit Unterkunft im Luxushotel, natürlich mit eigenem Flugzeug unterwegs und bei bestem Essen rundherum versorgt.

Wieso sollte so einer für die Probleme von uns Interesse zeigen? Er lebt doch seit eh und je im Palast aus Gold und hat daher keinerlei Bezug zu dem, wie es geschätzten 20% der deutschen Bevölkerung geht.
 

DeluxeAssi

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#18
Mal ganz ehrlich, ob und was der sonst um die Ohren hat, kann uns allen egal sein. Er vertritt das Volk und ist nach eigener aussage jemand aus dem Volk und möchte diesem "dienen" .

dann muss man sich die Zeit halt nehmen! Nur wenn man nichts macht und sich nicht an ihn wendet, wie sollte er dann den Anlass sehen, denn schließlich wird evtl. auch er geblendet von falschen Zahlen usw. und das er keine Ahnung hat, wie es ist ohne Essen und trinken derzeit zu leben, kann man getrost voraussetzen



Im übrigen finde ich es nicht schlimm, dass er Deutschland bei der Eröffnungsfeier repräsentiert hat. Dafür ist er auch da. Auch das er gut bezahlt wird und ein anderes Leben führt wie unser eins, bei so einer Position alles noch für mich nachvollziehbar. Von daher sollte man hier gar nicht erst rummeckern.

Man muss ihm halt mal auf die Füsse treten und gezielt darauf hinweisen, was in diesem Land wirklich Realität ist und ihn mal dran erinnern, wofür er einst gekämpft hat. Freiheit....die ein HARTZ IV Empfänger nicht mehr hat.
 

Hamburgeryn1

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#19
Wieso soll man die Dinge nicht beim Namen nennen?
Das was in Jobcentern durchgeführt wird, ist systematische und organisierte psychische Folter.
Gedroht wird mit dem Entzug existenzsichernder Leistungen, Sachbearbeiter agieren von oben herab, diskreditieren, denunzieren und erheben sich in einen Status, der ihnen nicht gebührt.
Oftmals sind Sachbearbeiter intelektuell unterlegen, schlecht ausgebildet und haben keine Ahnung von dem, was sie da machen. Aber sie haben die Macht, trotzdem Entscheidungen herbeizuführen. Das ist nicht nur fahrlässig, das ist kriminell.
Da es im großen Stil stattfindet, ist es organisierte Kriminalität.

Beschwerden versanden ungehört, werden ignoriert bzw. führen zu weiteren Schikanen, das haben wir hier erlebt. Eine Beschwerde in Nürnberg wurde an die Regionaldirektion Berlin weitergeleitet, diese hat den Inhalt der Beschwerde nur halbherzig bearbeitet und ist kaum auf die eigentlichen Punkte eingegangen, gab dann eine Anweisung nach Lichtenberg weiter, hier noch mehr Druck aufzubauen.

Das Rechtssystem ist praktisch ausgehebelt.

Wer hat im Jobcenter Gespräche auf gleicher Augenhöhe erlebt?
Wie viele davon fühlen sich bevormundet, entmündigt und entwürdigt?
Fakt ist, in diesen Ämtern werden Menschenrechte mit Füßen getreten, Menschen behandelt als wären sie entmündigte und ungebildete, nicht eigenständig lebensfähige Wesen, denen man unbedingt "helfen" muss.

Ich brauche keine Hilfe, ich hab mein Leben im Griff.
Dass ich nicht genug Einkommen erziele, liegt nicht an mir, sondern an der wirtschaftlichen Situation in dem Land, das von der Politik seit nun weit über ein Jahrzehnt immer weiter runtergewirtschaftet wird, bei dem Menschen gezwungen werden, in Tätigkeiten zu arbeiten, welche nicht genug Einkommen erzielen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

An dieser Situation bin aber nicht ICH schuld, ich muss nur darin leben.

Wenn Grundrechte nicht mehr für alle Menschen gelten, dann ist dieses Land am Ende, die Demokratie hat in diesem Falle versagt. Also gehören Reformen her, welche den Menschen die Würde wieder zurück geben.

BTW:
Eine deutschlandweite Briefaktion wäre durchaus sinnvoll... Die Postkästen der Verantwortlichen mit Briefen überschwämmen.
Und ja, ein Brief auf Papier wäre wohl sinnvoller, ich werde mein Geschreibsel wohl ausdrucken und per Post versenden.

Ändert aber nichts daran, dass es ohnehin ignoriert werden wird :icon_twisted:
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xyz345

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#22
Nachdem meine fette Strafanzeige gegen mein grauenvolles Center in einer Polizeischublade halbverrottete, habe ich kurzerhand diese an verschiedene obere Behörden versandt. :biggrin: Daraufhin regte sich etwas Leben...

:icon_kinn: Ich könnte das Ding ja auch mal an BP senden. Dann kann er die Rechtswidrigkeiten der argen Folterknechte auch mal live und in Farbe nachlesen. :biggrin:
 

DeluxeAssi

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#23
Das Problem liegt darin, dass die meisten schon so demotiviert sind und alles schon erfahren haben, dass nichts wirklich Abhilfe schafft.

So wenn jeder einzelne dies macht. Ich bin überzeugt, dass es eine Welle schalken würde, wenn plötzlich 1000 ende Briefe , Mails und Faxe den BP erreichen und alle samt auf diese Missstände hinweisen.

Die Masse macht es da. aber leider bekommt man so was so gut wie nie organisiert, weil jeder meint, lass die anderen machen .

Mal eherlich , wäre für jeden nur ein Stunde Arbeit oder gar weniger. Einfach mal auf einer Seite runterschreiben , was abgeht .

Dann verabreden , wann man die dinger raushaut und gut ist. Sollte dann nichts folgen wird das einfach immer wiederholt.

Immer noch besser, als nichts machen oder Einzelkämpfer zu bleiben
 
E

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#24
Gauck ist der falsche Ansprechpartner. Erstmal wären da seine Äußerungen über Hartz4. Auch wenn er da noch nicht BP war. Zum anderen kann der WinkeWinkeOnkel vom Dienst eh nichts machen. Da sind die BT-Abgeordneten die bessere Adresse.
 

DeluxeAssi

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#25
Gauck ist der falsche Ansprechpartner. Erstmal wären da seine Äußerungen über Hartz4. Auch wenn er da noch nicht BP war. Zum anderen kann der WinkeWinkeOnkel vom Dienst eh nichts machen. Da sind die BT-Abgeordneten die bessere Adresse.
Genau das liebe ich. Sofort tot reden. Klar kann der von oben nicht direkt eingreifen, darum geht es nicht. Er ist Staatsoberhaupt man muss sich Öffentlichkeit verschaffen.

Die Stellen die was ändern könnten, wenn sie denn wollten, machen nun mal geschlossen die Schotten dicht.

Wenn aber der obere im Staate bombardiert wird mit Beschwerden aus dem Volk, dann hilft auch Winke Winke nichts.

klar hilft das kaum, wenn nur einzelne das machen.
 
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ExitUser

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#26
Genau das liebe ich. Sofort tot reden.
Wo rede ich denn irgendwas tot? :confused:

Ich verweise darauf, dass bei den BT-Abgeordneten mehr zu holen ist, weil die in Deutschland die Entscheider sind. Gauck ist in seiner Funktion ein Hampelmännchen, mehr nicht.

Ich rede also nicht tot, sondern gebe ganz im Gegenteil sogar konstruktive Optimierungsvorschläge!
 

alpha

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#27
Hab schon Antwort aus Nürnberg, es wurde auf einige Punkte eingegangen aber letztendlich natürlich das jetzige System verteidigt und meine Einwände entkräftet (sozusagen). Naja, immerhin Antwort und das hat grade mal 4 Tage gedauert. Denn Rest schick ich nächste Woche alles weg.

Hoffe ein paar andere machen noch mit. Also ich würd sagen, so in der 1. Aug. Hälfte sollte das alles bei denen aufschlagen. Frag mich, ob es auch Sinn macht an 2-3 TV Sender und 2-3 Zeitungen zu versenden ? Welche wären am geeignetesten?

RTL2 und Bild wahrscheinlich nicht :biggrin:

Macht mal Vorschläge, welche Medien auch von Zeit zu Zeit kritisch berichten!!

Abgeordnete werden auch ein paar angeschrieben....mir ist auch klar, dass die das wenig interesiert, trotzdem will ich es machen alleine aus Verantwortung gegenüber mir selber.
 

alpha

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#28
Also ich arbeite gerade an meinen Brief an den BP und werde diesen dann jeden Tag faxen, bis ich mal Antwort erhalte :biggrin: Ist nur schwer das auf eine Seite zu bekommen, damit die Kosten nicht zu hoch werden
Man sollte versuchen sich nicht zu verzetteln beim schreiben, da es sonst zu lang und ev. dann nicht mehr durchschlagkräftig klingt. Was ich auf jeden Fall mit reinbringen würde, ist das Argument, es wäre kein Geld da (was aber nicht stimmt, denn für BANKEN, RÜSTUNG, BÜROKRATIE, dem EU Moloch und Länder wie zB ISRAEL ist wohl Geld ohne Ende da)

- diese angebl. Geldklemme ist ja zB. Grund f. H4 und andere Sparmaßnahmen im sozialen und kulturellem Bereich gewesen. Genauso im Gesundheitswesen und Infrastruktur, all diese Bereich leiden, weil Steuergelder völlig zweckentfremded werden (derzeit hauptsächlich für "Rettung" von Banken, Pleite Firmen - und Staaten - aber auch die alltägliche Verschwendung, wie sie der Bund der Steuerzahler schon seit mind. 20 Jahren anprangert....nur geändert hat sich nie was!). Auch die Privatisierung von Staatseigentum MUSS verurteilt werden, denn das ist UNSER Eigentum. Die großen Konzerne machen ihren Reibach dann damit und die Leistungen für die Bürger werden schlechter und teurer! Das ist absolut absurd, beweist aber dass der angebl. Rechts - und Sozialstaat tatsächlich keiner ist. Dann sollen die wenigstens zugeben, dass wir eine Plutokratie u/o Diktatur haben.

FAZIT: Geld genug ist da, es wird nur völlig falsch verwendet und in Fässer ohne Boden geschmissen. Wenn ein Armer mal 10€ mehr im Monat haben will, oder Unterstützung zB für Bildung, Mobilität muss er im Ernstfalle Monate prozessieren, während an Banken über Nacht Milliardengeschenke gemacht werden....:icon_dampf:
 

DeluxeAssi

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#29
Wo rede ich denn irgendwas tot? :confused:

Ich verweise darauf, dass bei den BT-Abgeordneten mehr zu holen ist, weil die in Deutschland die Entscheider sind. Gauck ist in seiner Funktion ein Hampelmännchen, mehr nicht.

Ich rede also nicht tot, sondern gebe ganz im Gegenteil sogar konstruktive Optimierungsvorschläge!
Genau diese Entscheidet haben aber entschieden das Volk zu versklaven. Es geht nicht darum das der die Macht hat, sondern darum, dass man Öffentlichkeit schafft, damit die Entscheidet einfach keine andere Wahl bekommen.

Die Antwort die Alpha aus Nürnberg hat, hat bestimmt schon jeder erhalten. Man gibt vor sich der Sache angenommen zu haben und alles geprüft und natürlich ist der Betroffene schuld. Ich habe solcheSchreiben aus Nürnberg, vom BMAS usw. komisch das die Gerichte später festgestellt haben, dass man gegen das Recht verstoßen hat.

Der Gauch ist nun mal der Häuptling und wenn das Volk sich an ihn wendet, dann muss er was tun, sonst wirft das ein verdammt schlechtes Bild auf unser doch so demokratisches Land.

Da man D. aber immer als Vorzeige Land nach außen präsentieren will, erreicht man viel mehr, wenn sich das Volk mal an das Oberhaupt wendet.

Die anderen sog. Entscheidet tun nicht, die wollen das ja so haben wie es ist.

Also braucht man Hilfe von Außen. Es nutzt nichts, VDL oder Merkel oder einen abgeordneten damit anzugehen, die es eh im Keim direkt ersticken.

Der Gauck kann hier keine Änderung erlassen, aber mal auf den Tisch hauen zumindest
 

Piedro

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#30
ich halte es nicht für verkehrt, den herrn g. mit der realität dieses landes zu konfrontieren.

das sollte möglichst sachlich und nachhaltig passieren.

ich selbst würde plakative begriffe wie folter vermeiden, mit ein paar worten mehr lässt sich eindringlicher und nachvollziehbarer darstellen, welche auswirkungen die praktiken der sozialbehörden haben, ohne dass da mentale schotten dicht gemacht werden.

ich werde diesem beispiel folgen.

was briefe an abgeordnete und ministerien angeht:

in meiner bisherigen wahlheimat habe ich mich einmal an die landesregierung des bundeslandes gewandt, die sofort interveniert hat. einmal habe ich ein bundesministerium kontaktiert und am telefon kompetente ratschläge bekommen, rechtsgrundlagen und rechtswege. der gesprächspartner nannte mir seinen namen, mit dem verweis, dass ich mich auf ihn als informationsquelle beziehen könnte.

hierzulande habe ich einmal in der angelegenheit einer teilnehmerin an das bundesfamilienministerium gewandt. antwort: keine. eine freundin hat in ähnlicher angelegenheit das landesministerium und das bundesministerium angeschrieben. vom land kam wenigstens eine antwort - larifariwischiwaschi. der bund hüllt sich bis heute in schweigen.

es steht für mich ausser zweifel, dass die rechtsbeugungen der sozialbehörden hierzulande politisch gedeckt werden. das beginnt in den stadt- und kreisräten und setzt sich bis in den bundestag fort. es ist denkbar, dass einzelne abgeordnete mancher parteien in einzelfällen aktiviert werden könnten. ansonsten ist wohl nicht mehr als grundsätzliche stellungnahmen zu erwarten. cdu/fdp: bla bla. spd: bla blubb. grüne: blablarablabla. linke: wir sind doch eh und wollen bla. piraten: keine ahnung. für die scheinen die rechtsbrüche der sozialbehörden noch kein thema zu sein, die fabulieren lieber über das bge als alternative.

da könnte der herr g. wenigestens jemand sein, der sowas ernst nimmt und die richtigen worte dafür findet, um eine öffentliche feststellung zu transportieren.
 

xyz345

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#31
Ich hatte auch schon etliche Behörden angeschrieben, wegen der Schweinereien in "meinem" Jobcenter. Bisher hüllten sich alle in Schweigen.
Es gab erst eine Regung, als ich drastische Maßnahmen ergriff und Fristen setzte. :biggrin: Ich hatte keine andere Wahl. :icon_evil:

Nun bin ich zumindest namentlich bekannt :icon_twisted: und meine Schriften werden gelesen. Ist doch was, oder?

"Erfolg" am Rande: Laut "meinem" Jobcenter-Chef hatte (angeblich) bisher niemand so vehement Widerstand geleistet wie ich. :icon_twisted: Ich habe deren Erfolgsstatistik versaut. (Wieder eine Kerbe mehr in meinem Erfolgsbaum. :biggrin: )

Tja, so bin ich eben. Preußische Erziehung. Ordentlich und korrekt.
Was Recht ist, muss Recht bleiben!!! Solange wir ein SGB und GG haben, solange werde ich darauf pochen!!!
:biggrin:
 
E

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#32
Erstmal danke das Du diesen Brief geschrieben hast vieleicht wäre es gut die Anschrift des Buprä hier zu veröffendlichen Postalisch wie E-Mail damit alle im Forum ebenfalls die Möglichkeit haben dem Buprä zu schreiben.
Wobei ich Papier vorziehen würde der Typ sollte einen ganzen LKW voller Briefe erhalten .
Also ich würde dem Buprä schreiben wer macht mit?
 

DeluxeAssi

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#33
ich halte es nicht für verkehrt, den herrn g. mit der realität dieses landes zu konfrontieren.

das sollte möglichst sachlich und nachhaltig passieren.

ich selbst würde plakative begriffe wie folter vermeiden, mit ein paar worten mehr lässt sich eindringlicher und nachvollziehbarer darstellen, welche auswirkungen die praktiken der sozialbehörden haben, ohne dass da mentale schotten dicht gemacht werden.

ich werde diesem beispiel folgen.

was briefe an abgeordnete und ministerien angeht:

in meiner bisherigen wahlheimat habe ich mich einmal an die landesregierung des bundeslandes gewandt, die sofort interveniert hat. einmal habe ich ein bundesministerium kontaktiert und am telefon kompetente ratschläge bekommen, rechtsgrundlagen und rechtswege. der gesprächspartner nannte mir seinen namen, mit dem verweis, dass ich mich auf ihn als informationsquelle beziehen könnte.

hierzulande habe ich einmal in der angelegenheit einer teilnehmerin an das bundesfamilienministerium gewandt. antwort: keine. eine freundin hat in ähnlicher angelegenheit das landesministerium und das bundesministerium angeschrieben. vom land kam wenigstens eine antwort - larifariwischiwaschi. der bund hüllt sich bis heute in schweigen.

es steht für mich ausser zweifel, dass die rechtsbeugungen der sozialbehörden hierzulande politisch gedeckt werden. das beginnt in den stadt- und kreisräten und setzt sich bis in den bundestag fort. es ist denkbar, dass einzelne abgeordnete mancher parteien in einzelfällen aktiviert werden könnten. ansonsten ist wohl nicht mehr als grundsätzliche stellungnahmen zu erwarten. cdu/fdp: bla bla. spd: bla blubb. grüne: blablarablabla. linke: wir sind doch eh und wollen bla. piraten: keine ahnung. für die scheinen die rechtsbrüche der sozialbehörden noch kein thema zu sein, die fabulieren lieber über das bge als alternative.

da könnte der herr g. wenigestens jemand sein, der sowas ernst nimmt und die richtigen worte dafür findet, um eine öffentliche feststellung zu transportieren.
Genauso ist es leider. Diese Lage ist politisch gewollt und es gibt sehr sehr wenige, die das nicht mitmachen wollen, aber bevor die ihren platz in der Politik gefährden , werden die auch lieber die klappe halten.

da muss man einfach aufwachen und der Gauch wäre zumindest in die Lage versetzt, als dass er nicht sagen könnte, dass er das so nicht wusste.
 

warpcorebreach

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#34
wenn noch nicht erwähnt: rechtschreibfehler am anfang "widersprucht"
und es heist nicht aufindoktriniert sondern aufdiktiert (zuviel mass effect hä? :biggrin:)
am ende besser "verstecken" statt "verbergen"
 

teddybear

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#35
Erstmal danke im Namen aller, welche unter der Diktatur hier extrem zu leiden haben! :icon_daumen: :icon_klatsch:

Nur ist der Bundespräsident so was wie ein alter Freund von Schröder, der auch schon seinerzeit die asozialen Hartz IV Gesetze für richtig befand. Zudem ist der Bundespräsident auch leider nur so etwas wie eine "Marionette", welche Gesetze zwecks in Kraft Tretens zwar unterzeichnen muss aber leider selbst keine Macht hat jene zurück zunehmen oder andere Gesetze zu machen.

Der linientreue EX- Bundespräsident der Diktatur, Herr Wulff, hat nun mal auch das neue verfassungswidrige SGB unterzeichnet und somit kann es auch nur wieder durch das Bundesverfassungsgericht gekippt werden. In der Theorie natürlich auch durch die regierende Diktatur. Die Aussicht dahingehend, dass die Diktatur allerdings verfassungswidrige Gesetze von sich aus hier selbst korrigiert, ist jedoch mehr als nur unwahrscheinlich. Ja geradezu absurd!

Also bleibt nur das BVerfG mit Verfassungsbeschwerden zuzuschießen bis es endlich mal wieder aufwacht und merkt, dass es selbst der Diktatur klar und deutlich machen muss, was hier an Menschenverachtung zulässig ist und was nicht!

Erste Anzeichen dahingehend, das mit freiinterpretierbaren Urteilen, wie dem Hartz IV Urteil vom Februar 2010, ohnehin der Gesetzgeber wieder nur verfassungswidrige Gesetze verabschieden wird, sind dem BVerfG nunmehr ja auch offenbar bewusst geworden, sonst hätte es bei seinem Urteil für die Asylbewerber ja diesmal auch nicht so eine klare Sprache gesprochen. Ja sogar nunmehr auch sogar €- Beträge vorgegeben, die den Asylbewerbern für ihr existenzsicherndes Leben zu gewähren sind. Auch das BVerfG scheint lernfähig dahingehend zu sein, dass man einer Diktatur nicht die Macht geben darf, das Grundgesetz nach belieben stets aufs Neue zu biegen und zu brechen.
 

DeluxeAssi

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#36
Erstmal danke im Namen aller, welche unter der Diktatur hier extrem zu leiden haben! :icon_daumen: :icon_klatsch:

Nur ist der Bundespräsident so was wie ein alter Freund von Schröder, der auch schon seinerzeit die asozialen Hartz IV Gesetze für richtig befand. Zudem ist der Bundespräsident auch leider nur so etwas wie eine "Marionette", welche Gesetze zwecks in Kraft Tretens zwar unterzeichnen muss aber leider selbst keine Macht hat jene zurück zunehmen oder andere Gesetze zu machen.

Der linientreue EX- Bundespräsident der Diktatur, Herr Wulff, hat nun mal auch das neue verfassungswidrige SGB unterzeichnet und somit kann es auch nur wieder durch das Bundesverfassungsgericht gekippt werden. In der Theorie natürlich auch durch die regierende Diktatur. Die Aussicht dahingehend, dass die Diktatur allerdings verfassungswidrige Gesetze von sich aus hier selbst korrigiert, ist jedoch mehr als nur unwahrscheinlich. Ja geradezu absurd!

Also bleibt nur das BVerfG mit Verfassungsbeschwerden zuzuschießen bis es endlich mal wieder aufwacht und merkt, dass es selbst der Diktatur klar und deutlich machen muss, was hier an Menschenverachtung zulässig ist und was nicht!

Erste Anzeichen dahingehend, das mit freiinterpretierbaren Urteilen, wie dem Hartz IV Urteil vom Februar 2010, ohnehin der Gesetzgeber wieder nur verfassungswidrige Gesetze verabschieden wird, sind dem BVerfG nunmehr ja auch offenbar bewusst geworden, sonst hätte es bei seinem Urteil für die Asylbewerber ja diesmal auch nicht so eine klare Sprache gesprochen. Ja sogar nunmehr auch sogar €- Beträge vorgegeben, die den Asylbewerbern für ihr existenzsicherndes Leben zu gewähren sind. Auch das BVerfG scheint lernfähig dahingehend zu sein, dass man einer Diktatur nicht die Macht geben darf, das Grundgesetz nach belieben stets aufs Neue zu biegen und zu brechen.

Das ist doch alles bekannt. Es geht halt darum, Öffentlichkeit zu schaffen und die erreicht man M.M.n. wenn bekannt wird, dass der BP mit Briefen , faxen Emails zugeschüttet wird und alle sich darüber beschweren wie es wirklich ausschaut in unserem Sozialstaat.
 

teddybear

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#37
Ich finde es ja Klasse nur bekommt der BP leider die Beschwerden des Fußvolkes nicht zu Gesicht, sondern die staatstreuen der Diktatur, die dann halt angeblich im Namen des BP die Bürger mit Bla- Textbausteinen lediglich nur massenhaft abspeisen.
 

sixthsense

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#38
Finde die Idee an sich ganz gut, aber meiner Meinung nach, wird - vermutlich - nur irgend ein Sachbearbeiter dieses Anliegen - wenn überhaupt - nur mit irgendwelchen Textbausteinchen beantworten und natürlich jedweden Verstoß des SGB II gegen das Grundgesetz leugnen.
 

Rosarot

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#39
Das ist doch alles bekannt. Es geht halt darum, Öffentlichkeit zu schaffen und die erreicht man M.M.n. wenn bekannt wird, dass der BP mit Briefen , faxen Emails zugeschüttet wird und alle sich darüber beschweren wie es wirklich ausschaut in unserem Sozialstaat.
Genauso sehe ich das auch. Es geht einfach um die Öffentlichkeitswirkung und darum, vielleicht den einen oder anderen doch noch mal dazu zu bewegen mitzumachen...
 
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#40
Erstmal danke im Namen aller, welche unter der Diktatur hier extrem zu leiden haben! :icon_daumen: :icon_klatsch:

Nur ist der Bundespräsident so was wie ein alter Freund von Schröder, der auch schon seinerzeit die asozialen Hartz IV Gesetze für richtig befand. Zudem ist der Bundespräsident auch leider nur so etwas wie eine "Marionette", welche Gesetze zwecks in Kraft Tretens zwar unterzeichnen muss aber leider selbst keine Macht hat jene zurück zunehmen oder andere Gesetze zu machen.

Der linientreue EX- Bundespräsident der Diktatur, Herr Wulff, hat nun mal auch das neue verfassungswidrige SGB unterzeichnet und somit kann es auch nur wieder durch das Bundesverfassungsgericht gekippt werden. In der Theorie natürlich auch durch die regierende Diktatur. Die Aussicht dahingehend, dass die Diktatur allerdings verfassungswidrige Gesetze von sich aus hier selbst korrigiert, ist jedoch mehr als nur unwahrscheinlich. Ja geradezu absurd!

Also bleibt nur das BVerfG mit Verfassungsbeschwerden zuzuschießen bis es endlich mal wieder aufwacht und merkt, dass es selbst der Diktatur klar und deutlich machen muss, was hier an Menschenverachtung zulässig ist und was nicht!

Erste Anzeichen dahingehend, das mit freiinterpretierbaren Urteilen, wie dem Hartz IV Urteil vom Februar 2010, ohnehin der Gesetzgeber wieder nur verfassungswidrige Gesetze verabschieden wird, sind dem BVerfG nunmehr ja auch offenbar bewusst geworden, sonst hätte es bei seinem Urteil für die Asylbewerber ja diesmal auch nicht so eine klare Sprache gesprochen. Ja sogar nunmehr auch sogar €- Beträge vorgegeben, die den Asylbewerbern für ihr existenzsicherndes Leben zu gewähren sind. Auch das BVerfG scheint lernfähig dahingehend zu sein, dass man einer Diktatur nicht die Macht geben darf, das Grundgesetz nach belieben stets aufs Neue zu biegen und zu brechen.

danke teddybear :icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch:
 

Donas

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#41
Der Tip sich massiv an höhere Stellen zu wenden hat definitiv was. Von Folter u.ä. würde ich definitiv auch nicht sprechen, habe aber das Thema Diskriminierung explizit angesprochen.

Meine Variante ist nicht der Bund sondern die jeweilige Landesregierung. Jede hat ihren Petitionsausschuss. Jeder Mensch, jedes Kind kann eine Petition schreiben. Sei es als Sammelpetition oder als Einzelperson.
Dieser Petitionsausschuss dokumentiert seine Fälle und veröffentlicht sie sogar. Habe gerade den Bericht vom letzten Jahr hier. Den bekommt man automatisch zugeschickt, wenn man eine Petition einreicht - zumindest hier in M-V - und er ist jedes Mal wieder hochinteressant.
Der Petitionsausschuss holt sich die Auskünfte zum Fall von den zuständigen Behörden ein. Die MÜSSEN das dann rausrücken.

Es gibt übrigens auch einen Petitionsausschuss im Bundestag - für die, die das ganze länderübergreifend aufziehen wollen.

P.S. Es wundert mich nur, dass gerade zum Thema ALG II so wenig eingereicht wird.
 

alpha

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#42
@ Donas: Hast Du die Petition per Brief o. online eingereicht =? Es gibt ja die Seite vom Bundestag mit dem e-Petitionen, allerdings halte ich davon nicht viel.

Wird diese Petition dann an den jeweiligen Landtag gesendet? Anscheinend wirklich besser, das so zu machen, wenn man dann zumindest Antwort bekommt. Abgeordnete etc. antworten ja oft gar nicht oder nur mit Standardgewäsch......
 

Maverick71

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#43
Der Eingangspost mit dem Brief wäre hier aber sicher auch an der richtigen Stelle...

http://www.avaaz.org

Dort als Petition einstellen und dann den Link dazu hier und in allen anderen Arbeitslosen-Hilfeforen und -Organisationen verbreiten.

Avaaz und seine Mitglieder und Petanten werden dann schon für die Zustellung an die richtige Adresse sorgen, und bestimmt mit nicht weniger als 200.000 echten Unterschriften garniert.

Einen Versuch wärs allemal Wert, denn Avaaz hat mittlerweile mehr als 15 Mio. Mitglieder und Unterzeichner, ich bin einer davon.
 

Donas

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#44
Ich habe die Petition online eingereicht. Das ist aber überhaupt kein Problem - jedenfalls nicht hier in MV.

Beim letzten Mal - vor 6 Jahren - haben sie auch ganz fix nachgehakt.
Nachdem erst NIEMAND zuständig war, waren plötzlich ALLE zuständig und plötzlich konnte man mir sagen, wie der Ablauf in meinem Fall zu sein hatte, nachdem ich ersteinmal von Pontius zu Pilatus geschubst wurde. Damals hatte ich noch nicht so viel Ahnung von der Materie und war aus gesundheitlichen Gründen sehr eingeschränkt handlungsfähig.

Wie das beim Bund aussieht weiß ich nicht. Da es bei mir ja derzeit um die KdU geht, die ja jeder Ort quasi für sich allein aus asbach uralten Mietspiegeln und örtlich üblichen Betriebskosten zusammenstrickt, wäre der Bund nicht zuständig. Ebenso wären Beschwerden über das Verhalten von SB auch nicht Bundessache, sondern Fälle für die Petitionsausschüsse der jeweiligen Landtage zu regeln.

Aber wie schon erwähnt, hat sich dort bislang kaum jemand über die Situation in den Jobcentern beschwert, wie man unschwer aus den Statistiken in den netterweise gelieferten Broschüren ersehen kann.
 

alpha

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#45
Aber wie schon erwähnt, hat sich dort bislang kaum jemand über die Situation in den Jobcentern beschwert, wie man unschwer aus den Statistiken in den netterweise gelieferten Broschüren ersehen kann.
Tjo, es scheint nur ein paar Querulanten beschweren sich dauernd, dieses undankbare Pack, sollen froh sein, dass se überhaupt was kriegen :biggrin:
Stimmt aber auch wirklich, denn der überwiegende Anteil scheint doch zufrieden zu sein. Sonst gäbs mehr Protest etc. Ich bin aber auch so einer, ein Querulant, man mag solche Leute ja nicht gerne, die stören den geordneten Ablauf :icon_kinn:
 

Donas

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#46
Das hat nichts mit Querulantentum zu tun.
Ich bin in meiner damaligen Situation gar nicht auf die Idee gekommen mich an einen Anwalt zu wenden bzw. es übers Sozialgericht zu versuchen. Das ist eine Option, die ich immer noch in Reichweite habe, wenn die Anschreiben, Widersprüche mit Hinweisen auf die aktuelle Rechtsprechung etc. keine Wirkung haben.

Nach dem Verhalten der SB in dem früher zuständigen Jobcenter hab ich nur gedacht, die müssen mal eins von oben auf den Deckel kriegen, damit die geradeauslaufen. So einen Umgang in einer Behörde, das geht einfach gar nicht. Ich war zwar verzweifelt, aber größtenteils schlichtweg empört. Natürlich hieß es in den Erklärungen an den PA, dass die Mitarbeiter das so ja gar nicht gemeint hätten, aber eine Entschuldigung kam trotzdem und der weitere Verfahrensverlauf wurde geklärt, ohne dass ich dort noch mehrmals hinfahren musste. Waren immerhin etliche Kilometer und ich hatte schon zwei Monate kein Geld gesehen.

Das kann und darf einfach nicht sein, dass jemand, der kundig sein sollte, einen Hilfebedürftigen nicht kompetent informiert, sondern ihm noch unhöflich kommt.

Es gab zwar hier im JC noch einige Situationen mit denen ich nicht einverstanden war und ich hätte sicherlich häufiger auf mein Recht pochen können, sollen, müssen. Manchmal hat man aber einfach nicht mehr den Nerv dazu. Solange diese Leute einigermaßen höflich und kompetent reagieren, motze ich auch nicht, ich gehöre zu den eher harmoniesüchtigen Menschen.
Es dauert eine Weile, bis man mich hinreichend geärgert hat und dieses Mal haben sie es geschafft, mich wieder aus der Reserve zu locken. Es ist ja nicht nur das JC sondern auch die Stadt, die Murks gemacht hat.
 

alpha

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#47
Kommt mir nun auch bekannt vor, hab wohl ne neue SBin (weil ich Gewerbe angemeldet hatte vermutlich), die schreibt mir nun schon wieder nen Breif was sie noch alles brauchen würden :icon_neutral: Das ist schon der dritte. Vorher bei der anderen SB lief das besser. Man ist ja nur noch Sachen am nachrennen, Kto. Auzüge, Verträge etc. Wie man sich da mal auf die Arbeit konzentrieren soll, ist mir ein Rätsel.

Ist bei mir daher genau wie bei Dir, solange alles vernünftig läuft und man normal behandelt wird, bin ich auch vernünftig und höflich. :icon_smile:

Ich denke aber auch, je länger man in dem Bezug ist desto höher wird auch der Druck bzw. Schikanen der Ämter. Ursprünglich war ALG2 ja auch nur als Übergang gedacht und nicht für Jahre. Das war wohl noch zu einer Zeit als es mehr Stellen gab und Niedriglohn noch nicht so verbreitet. Aber heutzutage wenn es keine Stellen gibt, wovon man leben könnte........bzw. die wenigen die es gibt, total überlaufen sind....
 

Fotoz

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#48
Hier mal meine Mail, welche ich heute an den Bundespräsidenten schickte.
Erwarten tu ich mir davon natürlich nicht viel bis gar nichts. Ich möchte aber in einigen Jahren nicht von mir behaupten müssen, dass ich gar nichts getan habe.
Schön, dass du es realistisch siehst und vor allem, dass du einer von den Wenigen bist, der die Möglichkeiten nutzt, welche man zur Verfügung hat.

Jeder kann was tun und alle gemeinsam können auch was erreichen.
 

alpha

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#49
Und schon Antwort bekommen ?

Ausserdem würd ich gern noch mal nach Medien fragen die man ev. anschreiben könnte ? Ich kenne mich damit nicht so aus, da ich ´fast nur im Internet lese und auch kein TV schaue. Aber Phoenix bringt ja oftmal gute Reportagen und auch mal was kritisches ev. wären die ne Adresse?
 

DeppvomDienst

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#50
Natürlich nicht.
Da wird auch nichts kommen.
Das ist Ablage P.

Für den Bundespräsidenten ist es doch wichtiger, durch die Welt zu reisen, sich an den pompösen Buffets auf Kosten der Steuerzahler weltweit vollzustopfen und ein paar Plauderründchen bei Kaffee und Kuchen zu halten - als sich um die Belange des eigenen Volkes zu kümmern.

Was interessiert sich so ein Bundespräsident für die 10 Millionen im Land, die immer ärmer werden?
Wichtig sind die 10.000, die nicht mehr wissen, wohin mit all ihrem Geld und die Rettung von den armen gebeutelten Bankmanagern.
 

Pony und Kleid

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#51
Natürlich nicht.
Da wird auch nichts kommen.
Das ist Ablage P.


Für den Bundespräsidenten ist es doch wichtiger, durch die Welt zu reisen, sich an den pompösen Buffets auf Kosten der Steuerzahler weltweit vollzustopfen und ein paar Plauderründchen bei Kaffee und Kuchen zu halten - als sich um die Belange des eigenen Volkes zu kümmern.

Was interessiert sich so ein Bundespräsident für die 10 Millionen im Land, die immer ärmer werden?
Wichtig sind die 10.000, die nicht mehr wissen, wohin mit all ihrem Geld und die Rettung von den armen gebeutelten Bankmanagern.

Tja, und warum schickst du dem dann so einen Brief, wenn du es doch weißt? Langeweile? Darstellungsdrang im Forum?

Denkst du, deine Nachkommen sind mit deinem Engagement nun zufrieden, weil du ja was gemacht hast? Auch wenn es von vornherein sinnlos war, allein schon auf Grund deiner Selbsterkenntnis.


Es ist mir ein Rätsel, warum immer noch so viele so viel Energie in etwas stecken, wo sie sogar noch selbst von ausgehen, dass es fruchtlos bleibt. Geht mir nicht in den Kopf.
 

alpha

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#52
@Pony und Kleid: Was schlägst Du konkret an Maßnahmen vor ? Ich nehem ja an, dass Du tolle Ideen hast :icon_kinn:
 

DeppvomDienst

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#53
Eben.
Was willst Du denn sonst machen?

Ich gehe innerhalb meines möglichen Rahmens gegen dieses Unrechtssystem vor.
Ich schreibe immer wieder mal diverse Zeitungen und Journalisten an, ich gehe gegen rechtswidrige Bescheide vor, ziehe diese auch bis vor das Sozialgericht und, auch wenn es sich bisher noch nicht ergeben hat, investiere ich auch die Energie im Klagefall auch vor das Bundesverfassungsgericht oder Bundessozialgericht zu ziehen.

Wenn ich andere unterstützen kann in ihrem "Kampf", dann tu ich das auch.

Und glaube mir... sollte es irgendwann endlich zu angelegten Demonstrationen kommen, dann bin ich definitiv mit dabei.

Dieses System ist Unrecht.
Allerdings halte ich es (noch) für möglich, dieses Unrecht auf friedliche Art und Weise zu beseitigen und hoffe nach wie vor, dass ein Wandel auf friedvoller Basis möglich sein wird, ohne dass es erst zu einem blutigen Bürgerkrieg kommen muss.

Dies geht aber vor allem über Kommunikation und Publikation.

Andererseits bin ich auch nicht naiv und weiß, dass dreckige Sender wie RTL & Co. oder Printschmierfinken wie die BILD wesentlich mehr Macht besitzen und die Stimmung nach wie vor exzellent gegen Arbeitssuchende anheizen.

Gerade unsere Politiker verarschen uns sowieso nach Strich und Faden.

Ich habe in keinster Weise einen "Darstellungsdrang", aber wenn es andere ermuntert, ebenfalls solche kleinen Aktionen (auch wenn man sie noch als so nutzlos erachtet) zu starten, dann ist zumindest im Kleinen schon etwas gewonnen.
Klar ist auch, dass ein paar Wenige auf diese Weise nicht viel erreichen können.
Es müssten schon Hunderttausende oder gar Millionen sein, aber selbst hier bin ich Realist genug um zu wissen, dass sich die meisten leider verkriechen und immer weiter aus der Gesellschaft zurückziehen. Aus lauter Scham, Angst und Resignation.
 

Flo75

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#54
Hier mal meine Mail, welche ich heute an den Bundespräsidenten schickte.
gute sache! :icon_daumen:
auch wenn die chance auf eine antwort verschwindend gering ist.
leider.

vielleicht einfach mal an verschiedenste medien weiterleiten das ganze?
mehr als dass sie nicht berichten kann ja eigentlich nicht passieren...
 

peace

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#55
...

Klar ist auch, dass ein paar Wenige auf diese Weise nicht viel erreichen können.
Es müssten schon Hunderttausende oder gar Millionen sein, aber selbst hier bin ich Realist genug um zu wissen, dass sich die meisten leider verkriechen und immer weiter aus der Gesellschaft zurückziehen. Aus lauter Scham, Angst und Resignation.
Ich möchte Dich in Deiner Haltung und Ansicht bestätigen. Ich sehe es ähnlich wie Du. Die Gesellschaft behandelt die Hartz IV-Empfänger in dieser beschämenden und entwürdigenden Art und Weise, weil wir keine Lobby haben, auf keiner gesellschaftlich relevanten Ebene Einfluß besitzen und die meisten Menschen sich sofort entsolidarisieren, wenn jemand in Not gerät oder, egal aus welchen Gründen, sich dieser kapitalischen Konsumgesellschaft verweigert.

Auch ich schreibe an Institutionen, z.B. dem Petitionsauschuß, und/oder an Medienredaktionen. Ich erwarte kein feedback; aber sie sollen wenigstens wissen, daß sie mich/uns nicht auch noch mundtot machen können.

Ich gebe auch noch den Tip, die versteckten oder offenen Schikanen und Demütigungen des Jobcenters mit Klarnamen öffentlich bekannt zu machen. Immer nur pauschal vom Jobcenter zu sprechen, ist zu unkonkret. Schreibe ich aber Datum, Uhrzeit und den Namen der Sachbearbeiters, der sich im Schutze des Jobcenters mir gegenüber respektlos, herablassend, schikanös oder einfach nur hartherzig verhält, und wenn diese viele tun, dann wird dieser sich eventuell früher oder später einmal verantworten müssen und dies wird ihn vorsichtiger werden lassen.

Einen Königsweg, weiß allerdings auch ich nicht!
 

Der Brian

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#56
Moin DeppVomDienst,



eine gute Idee und ein gutes Schreiben.

Aber: wenn ich des BuPrä´s Reden betrachte, stelle ich fest, er hat ein Faible für Naziverbrechen mit dem Anhang "Tue Buße, tue Buße, tue Buße..." Ist also nicht ganz sein Thema, wenngleich H4 zumindest in gewissen Teilen in die selbe Bresche schlägt, wie das, was vor einigen Jahrzehnten aktuell war...


MfG
 

DeppvomDienst

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#57
Mail an unserer Ursula:

Sehr geehrte Frau Ursula von der Leyen,

ich beziehe mich unter anderem auf Ihre Aussagen hier:
Rentenkonzept: Von der Leyen verteidigt ihre Pläne | tagesschau.de

Ihre Idee für ihr System ist menschenverachtend und mit höchster Wahrscheinlichkeit ohnehin verfassungswidrig.

Die Rentenbeiträge für ALG-II-Empfänger wurden vor einigen Jahren auf 0 eingestampft, diese bauen auf ihrem Rentenkonto keinen einzigen müden Cent mehr auf. Und sie sprechen von Altersarmut bei Geringverdienern, deren Rente mit Steuergeldern "verbessert" werden soll?

Natürlich sollen ALG-II-Empfänger von dem System nicht profitieren, die schließen sie kategorisch von Beginn an aus, es geht nur um Leute, die angeblich 30 Jahre und mehr in das System eingezahlt haben, aber nur einen Hungerlohn erhielten.

Wie wärs denn hiermit?
Schröders Politik endlich wiederrufen und dafür sorgen, dass die Menschen gezwungenermaßen mehr verdienen durch einen gesetzlichen festen Mindestlohn in ALLEN Branchen von mindestens 10 Euro Brutto pro Arbeitstunde?
Voila. Problem gelöst.
Bei 160 Arbeitsstunden im Monat wären das 1.600 Euro Brutto.
AG- und AN-Anteil zur Rentenversicherung würde bei etwas über 300 Euro liegen und schon wäre "Altersarmut" kein Thema mehr und die Rentenkassen würden sogar gefüllt werden.

Aber auf die Idee scheinen Sie nicht zu kommen, obwohl sie simpel wäre.

Dass sie kleine Selbständige mit ihrer Zwangsvorsorge in die Armut treiben, scheint ihnen dabei auch egal. Es geht auch nur darum, die Großverdiener zu "schützen", die Kleinen auszubeuten und in den Ruin zu treiben, außerdem Menschen ohne Perspektive ihre geringen Zusatzeinnahmen, die für den Lebensunterhalt notwendig sind, wegzunehmen.
Wo kämen wir denn da hin, dass Selbständige einen eigenen Zuverdienst haben durch eine selbst aufgebaute Existenz?
Nein, die sollen sich dem Jobcenter unterwerfen und für irgendwelche Ausbeuterbetriebe in Zeitarbeitsverhältnisse oder Niedrigstlohntätigkeiten gestopft werden.

Die Arbeitsweise der Arbeitsämter und Jobcenter stinkt zum Himmel, sehen Sie sich nur mal in den entsprechenden Foren um! Und das ist nur der Gipfel des Eisberges, wie asozial die Behördenmitarbeiter mit Menschen umgehen. Das interessiert Sie allerdings offenkundig nicht.

Schämen Sie sich!
Sie haben nie kennengelernt, wie es ist, wenn man von 374 Euro im Monat leben muss und in der Monatsmitte nicht mehr weiß, wie man bis ans Ende durchkommt bei stets steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen!

Und dann auch noch eine Zuschusspolitik betreiben, um ein paar Sympathiepunkte bei den Armen zu sammeln, die tagein und tagaus für Geld arbeiten müssen, das zum Leben nicht reicht, während sich die Manangerposten und Firmenchefs die Taschen vollschlagen.

Ein Betrieb, der sich nicht leisten kann, seinen untersten Mitarbeitern 10 Euro pro Stunde zu bezahlen, gehört verkleinert oder aufgelöst, denn er beutet die Menschen aus und belastet den Steuerzahler umso mehr, alleine schon dadurch, dass bei der Bezahlung der Mitarbeiter so gut wie keine Lohnsteuer oder Sozialversicherungsbeiträge anfallen - obwohl die Menschen oft 30, 40 oder 50 Stunden die Woche arbeiten.

Wachen Sie endlich auf in ihrem Elfenbeinturm und sehen sich dort um, wo die Menschen für schlechtes Geld zum Arbeiten in jeden Drecksjob genötigt werden!
Und hören Sie auf, irgendwelche bestbezahlten Berater, Lobbyisten und Wirtschaftsvertreter der Manager zu befragen.
Dass die natürlich alle angeblich so mittellos sind, dass sie keine Mitarbeiter anständig bezahlen können, ist klar. Die wollen nämlich auch nicht.

Aber machen Sie nur weiter... irgendwann wird auch hoffentlich der letzte verstanden haben, dass ihre Politik die Armut nicht verhindert, sondern die Ausbeutung immer weiter zulässt.

Mit freundlichen Grüßen an eine sogenannte "Christ-Demokratin". Menschenliebe macht eben doch am eigenen Geldbeutel Halt...
 

teddybear

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#58
DeppvomDienst :icon_daumen:

Besser wäre noch zu Fragen, warum denn die Arbeitnehmer um aufstockenden Hartz IV Lohn betteln müssen, statt die Unternehmen, die sich ja angeblich keinen Mindestlohn leisten können?

Derzeit ist es ja so, dass jedes Unternehmen seine Arbeitnehmer über aufstockenden Hartz IV subventionieren lassen kann und in der Folge auch irgendwann die faire Firma Sklaverei zu Lasten der stets weiter sinkenden Steuerzahler betreiben muss, weil es ja auch die Konkurrenz so macht!

Wie muss man doch unter Drogen stehen, um nicht feststellen zu können, dass das System früher oder später zum Kollaps führt, weil bald keine Lohnsteuerzahler mehr da sein dürften, um diesen Lohndumping zu Gunsten der Unternehmen weiter zu finanzieren!

Am Ende die Arbeitnehmer sich dann auch nicht mehr diesen ganzen billig produzierten Müll leisten können und mithin die Firmen dann selbst in die Pleite gehen werden!

Auch die Zocker-Finanzmärkte werden es dann schwer haben mit Mais und Weizen usw. herum spekulieren zu können, weil logischerweise auch eine nicht mehr existente Firma hier noch irgendwelche Börsen-Spekulationsgüter mehr produzieren dürfte!

Aber was solls, dann wird man eben an der Börse mit Sklaven oder Grundstücken auf Pluto und Mars weiter handeln. :icon_party:
 

xyz345

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#59
Wie muss man doch unter Drogen stehen, um nicht feststellen zu können, dass das System früher oder später zum Kollaps führt, weil bald keine Lohnsteuerzahler mehr da sein dürften, um diesen Lohndumping zu Gunsten der Unternehmen weiter zu finanzieren!

Am Ende die Arbeitnehmer sich dann auch nicht mehr diesen ganzen billig produzierten Müll leisten können und mithin die Firmen dann selbst in die Pleite gehen werden!

Auch die Zocker-Finanzmärkte werden es dann schwer haben mit Mais und Weizen usw. herum spekulieren zu können, weil logischerweise auch eine nicht mehr existente Firma hier noch irgendwelche Börsen-Spekulationsgüter mehr produzieren dürfte!
@teddy....
Darüber habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen, warum die & Co. das nicht verstehen.
Aber wie du schon mal kürzlich mir entgegnet hattest: Verstehen kommt von Verstand. :biggrin:

Ohje...... :icon_neutral: Lieber Gott, bitte wirf Hirn runter... und triff die Richtigen. Und bitte mach schnell.
Amen
 

teddybear

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#60
Ohje...... :icon_neutral: Lieber Gott, bitte wirf Hirn runter... und triff die Richtigen. Und bitte mach schnell.
Amen
Selbst Allah und Gott zusammen sind nicht ansatzweise in der Lage, soviel Hirn auf Jobcenter und Bundestag regnen zu lassen, damit auch alle tatsächlich davon genügend bekommen! Ein Erbsenhirn wird nicht dadurch intelligenter, nur weil man ihm eine weitere Erbse spendiert!
 

xyz345

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#61
Haha... :icon_lol: Du setzt auch immer wieder einen drauf. :icon_lol:

Bei Dumpfbacke Bundy hatte es auch nicht funktioniert. :biggrin:
Links rein das Wissen, rechts prompt wieder raus. Erbse war tatsächlich zu klein. :icon_lol:
 
E

ExitUser

Gast
#62
Hallo,


auf den Punkt gebracht !!! Bravo !!!

Ich würde das Teil sofort unterschreiben.

Gruss
And123
 

Kami

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#63
Die Frage was sich mir stellt.

Warum nicht versuchen die 3Millionen+ Arbeitslosen oder Hartz 4 empfänger aufrufen eine Online Petition zu unterzeichen wie es bei ACTA auch erfolgreich gemacht worden ist?

Hat wesentlich mehr durchschlagskraft als ein Brief von einem einzelnen. Meiner Meinung nach
 

BlackForest

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#64
Wer das wohl liest? irgendein Referent? aber es ist ein schöner Brief, der die Realität abbildet. Ich glaube die freie Berufswahl aus dem Grundgesetz hast du vergessen.
 

hartaber4

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Der Verfassungschutz hat doch so tolle Reisswölfe... denke Gauck und Friends werden sich das Modell ausleihen.
 

flowerpowe

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#67
Hallo,

danke, DeppvomDienst, für diesen Brief!

Ich find es klasse, daß du den geschrieben hast........

Denke, was in den JC abläuft, müsste einfach mehr an die Öffentlichkeit..

ALPHA - wegen TV..... was hälst du von Report?

Cool wäre Wallraff als Undervocer H4ler beim JC, vielleicht sollte man ihn mal fragen??
 

alpha

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#68
Mh keine üble Idee mit Wallraff, ich hatte die letzten Tage rel. viel um die Ohren deshalb auch nur 1 Schreiben gesendet. Werd das nachholen sobald ich hier wieder mehr Luft habe (bzw. den Kopf freier hab).... :)
 
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#71
Der Tip sich massiv an höhere Stellen zu wenden hat definitiv was. Von Folter u.ä. würde ich definitiv auch nicht sprechen, habe aber das Thema Diskriminierung explizit angesprochen.

Meine Variante ist nicht der Bund sondern die jeweilige Landesregierung. Jede hat ihren Petitionsausschuss. Jeder Mensch, jedes Kind kann eine Petition schreiben. Sei es als Sammelpetition oder als Einzelperson.
Dieser Petitionsausschuss dokumentiert seine Fälle und veröffentlicht sie sogar. Habe gerade den Bericht vom letzten Jahr hier. Den bekommt man automatisch zugeschickt, wenn man eine Petition einreicht - zumindest hier in M-V - und er ist jedes Mal wieder hochinteressant.
Der Petitionsausschuss holt sich die Auskünfte zum Fall von den zuständigen Behörden ein. Die MÜSSEN das dann rausrücken.

Es gibt übrigens auch einen Petitionsausschuss im Bundestag - für die, die das ganze länderübergreifend aufziehen wollen.

P.S. Es wundert mich nur, dass gerade zum Thema ALG II so wenig eingereicht wird.

kann dir nur zustimmen find das alles eine sehr gute Idee und man sollte Massenbriefsendungen organisieren, am besten per Einschreiben mit Rückschein dann weisste das die es auf jeden fall bekomme habe die 2 Euro leg ich dann auch noch dafür hin dann ham se mehr stress und können nicht sagen es wär nie was angekommen wenn wie zu erwarten erstmal niemand reagiert.
Und dann weitere Schreiben ala

"Da Sie auf mein letztes Schreiben nicht reagiert haben, sehe ich mich gezwungen die öffentliche Presse hinzuzuziehen, da ich der Meinung bin, dass die Missstände in der BRD zum Thema HARTZ4 mal richtig offengelegt werden. Ich gebe Ihnen hiermit eine Frist von 4 Wochen mein Schreiben persönlich zu beantworten, ansonsten werde ich ohne weitere Ankündigung die Lokale und nationale Presse sowie Onlineforen über diese Vorgehensweise und Ignoranz informieren."

Was haltet Ihr davon da könnte man doch mal was starten !!
Wenn Ihr irgendwelche ganz suspekten Sachen vom Amt habt (aktuell oder noch rückwirkend änderbar, oder auch nur wenn es euch komisch vorkommt) meldet euch, am besten aus BW oder Karlsruhe denn ich helfe gerne weil die Faxen hab ich dicke !!!

greetz:icon_party:
 

maxim77

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#72
@DeppvomDienst

Sehr gute Aktion :icon_daumen:

Die Menschenverachtenden "Praktiken" der JC
müssen/sollten publik gemacht werden.
 

Greene

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#75
@DeppvomDienst

Sehr gute Aktion :icon_daumen:

Die Menschenverachtenden "Praktiken" der JC
müssen/sollten publik gemacht werden.
da gibts aber genug Leute, die das gut finden...nach dem Motto: das faule Pack soll endlich was arbeiten.

2013 schon wieder 8 Euro mehr. da liegt man den Biertischsteuerzahlern natürlich erheblich auf der Tasche.

Hat aber alles System, je mehr die Leute gespalten werden, umso mehr Gruppen und Interessen gibt es, umso weniger Gemeinschaft.
 

sonne66

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#76
Hallo,

von einer Petition an den Bundestag hab ich noch nie gehört. Sagt einem KEIN Mensch - eine solche Möglichkeit.

Werde aber sofort eine schreiben in Bezug auf den Abzug der Ausbildungsvergütung.
Super Motivation für einen jungen Lehrling mit ein paar Euros im Monat klarzukommen.

Danke für den Tipp, werde ihn auch weitergeben.
( Zumindest um EINE Beschwerde der Hartzempfänger wird sich diese Statistik nun erhöhen :biggrin:.)

Liebe Grüße
sonne66
 
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