Mein Bemessungszeitraum wurde von 40 Stunden wöchentlich auf 30 Stunden runtergestuft, entsprechend mein Bemessungsentgeld. Kann ich Widerspruch einlegen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

zugizug

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 August 2019
Beiträge
36
Bewertungen
1
In meinem Bewilligungsbescheid steht:

"Sie wollen nicht mehr die im Bemessungszeitraum angefallenen durchnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden leisten. Das Bemessungentgelt vermindert sich daher entsprechend dem Verhältnis der Ihnen aktuell möglichen wöchentlichen ARbeitsstunden (30 Studnen) zu den früher geleisteten (40 Stunden)."

Laut meiner Erinnerung habe ich nichts dergleichen angegeben, allerdings einen Gesundheitsfragebogen samt Unterlagen mit einer schwereren Erkrankung weitergeleitet. Aber laut dem Ergebnis der Sozialmedizinischen STellungnahme bin ich vollschichtig (täglich 6 Stunden und mehr leistungsfähig).
 

zugizug

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 August 2019
Beiträge
36
Bewertungen
1
Ok, danke dann lege ich Widerspruch ein. Sie haben mir auch eine Sperrfrist aufgebrummt weil ich mich erst zum 2. Oktober arbeitssuchend gemeldet habe. Mein Arbeitsverhältnis endete am 31.08 und ich war noch bis Mitte September krankgeschrieben. Anfang September wollte ich mich arbeitslos melden, wurde aber wieder weggeschickt weil ich Krankengeld bezogen habe. Die Sperrzeit geht aber vom 1. bis 7. September also während des Krankengelbezugs. ALG 1 wird aber erst vom 2.10 gewährt. Irgendwie alles ziemlich verwirrend...
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.137
Bewertungen
18.308
Guten Tag zugizug

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Bemessungsentgelt 40 auf 30h runtergestuft "

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

BerndB

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2016
Beiträge
1.139
Bewertungen
679
Falls von dir Daten aus früheren Jahren gespeichert waren: Wurde Anf. Sept. wenigstens vermerkt, dass du vorgesprochen hast? Zumindest würde ich das angeben, denn arbeitsuchend kann man sich jederzeit melden. Es ist ja egal, ob du noch arbeitest, krank bist usw. Nur arbeitslos kann man sich m. W. nur melden, wenn der konkrete Beginn der Arbeitslosigkeit bekannt ist.
Dass die Sperrzeit bereits ab 01.09. beginnt finde ich auch merkwürdig. Die Krankheit ist sicher ein wichtiger Grund für eine spätere Meldung. Vielleicht wird dann erwartet, dass du "unmittelbar" nach der Erkrankung die Meldung nachholst, was du nicht gemacht hast? Eine Sperrzeit beginnt m.W. immer nach Ende der Beschäftigung. Auch wenn du danach noch 2 Monaten auf Reisen bist und dich dann meldest. Bedeutet, dass du zwar gleich Geld bekommst aber am Ende gekürzt wird.
 

zugizug

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
26 August 2019
Beiträge
36
Bewertungen
1
Arbeitssuchend habe ich mich rechtzeitig gemeldet, sobald halt klar war dass ich den Job aus gesundheitlichen Gründen aufgeben muss. Arbeitslos habe ich mich erst am zweiten Oktober gemeldet. Da beginnt auch mein Anspruch auf ALG 1.

Krankgeschrieben war ich bis Mitte September, also hätte ich mich direkt danach wohl persönlich arbeitslos melden müssen.

Warum beginnt aber mein Bewilligungszeitraum erst am 2.10 wenn die Sperre nur vom 1. bis 7. September gilt? Und das Arbeitsverhältnis hat am 31.08 geendet. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.

Kann ich in einem Widerspruch mehrere Dinge ansprechen, oder muss ich für jeden Punkt eine eigenes Widerspruchsschreiben verfassen?
 

Agent

Elo-User*in
Mitglied seit
12 April 2016
Beiträge
422
Bewertungen
286
Die Arbeitsuchendmeldung wurde aufgrund der bestehenden AU vermutlich nicht aufgenommen.
Sperrzeit wg. verspäteter Meldung läuft Kalendermäßig ab, d.h. der Zeitraum 1.-7.9. passt so weit.
Der Anspruch auf ALG I entsteht erst mit der persönlichen Arbeitslosmeldung, die wie du geschrieben hast erst am 02.10.2019 erfolgt ist. Deshalb bekommst du erst ab diesem Tag Geld, der Anspruch wird aber um die Dauer der Sperrzeit gemindert.
Widerspruch einlegen kannst du natürlich.
 
Oben Unten