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mein Antrag seit Feb 07 habe Mietschulden

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merlin66

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#1
Hallo
ich habe folgenden Sachverhalt. Bin selbstständig tätig seit Mitte 2006. Bekam derzeit zeitgleich gesundheitl. Probleme musste in Behandlung aber bis August 2006 reichte mein Einkommen trotz Krankheit. Ab September lebte ich unter dem Existenzminimum und als ich Anfang 2007 noch mal in die Klinik musste und auf Medikamente eingestellt wurde stellte ich im Feb 2007 den Antrag bei der Arge.
Meine Miete in der Wohngemeinschaft konnte ich bin heute nicht voll zahlen. Habe jeden Monat einen Teil Mietschulden.
Es ging hin und her. Ablehnungsbescheid weil nicht die tatsächl. Miete angerechnet wurde aber auch keine Aufforderung zum Umzug oder so sondern einfach "abgelehnt!"
Es geht also um die Zeit Feb. 07 bis einschl. Juli 2007 also um die letzten 6 Monate.
Ich habe im Widerspruch der über 20 Seiten war viele viele Fragen gestellt die bis heute unbeantwortet sind. Dafür kamen gestern 2 vom Wohnungsamt die mir Ihre Rechnung vorgelegt hatten. Im Widerspruch meine Rechnung. Und wzwar Regelleistung und Wohnkosten und Zuschuss private Krankenkasse in der ich seit 20 Jahren bin.
Eine vorübergehende Bedürftigkeit wegen längerer Krankheit.
Wir haben uns nicht geeinigt ich meinen Standpunkt und meine Rechnung und die haben eine andere.
So nun muss ich warten auf die schriftl. Ablehnung des Widerspruchs denn ich werde klagen.
Leider habe ich Mietschulden kann man denn da auch eine einstweilige Verfügung beantragen?

danke und gruss merlin
 

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#3
Möglicherweise ist der Sachverhalt nicht ganz einleuchtend erklärt. Weshalb kamen die vom Wohngeldamt genau und was legten Sie Dir vor?

Eine einstweilige Verfügung beantragt man nur, um jemanden an einem Tun zu hindern oder zu einer Handlung zu veranlassen (jetzt ´mal so im groben).

Hier geht es aber darum, daß Du wohl endlich den Widerspruchsbescheid haben möchtest. Frag´ doch einfach ´mal - schriftlich - nach dem Stand der Sache. Vielleicht existiert da Korrespondenz, die nie bei Dir angekommen ist etc. Notfalls bleibt Dir dann immer noch eine Untätigkeitsklage.

Was den ellenlangen Widerspruch betrifft: Weniger ist hier manchmal mehr, will sagen: Bevor man sich selbst mit seinen Aussagen irgendwo ´reinreitet, lieber knapp halten. Im Grunde genommen reicht hier nur "Lege Widerspruch ein", die Begründung muß nicht zwingend wer weiß wie ausgefeilt sein.
 

merlin66

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#4
hallo
die waren eigentlich da um sich mit mir zu einigen. also ich bekam einen ablehnungsbescheid über die tatsächl. wohnkosten. es war mein erstantrag. ich habe widerspruch eingelegt und forderte die übernahme der tatsächl. miete. es dreht sich um den zeitraum für den feb bs einschl. juli 07. ich war eine zeitlang in einer notlage musste mich um meinen vater kümmern und wurde selber krank. da hatte ich nicht genug einnahmen . grade mal 300 euro verdienst.
ist es nicht so dass die tatsäch. miete erst mal übernommen werden muss zum. für 6 monate???
gruss merlin
 
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#5
Hallo
ich habe folgenden Sachverhalt. Bin selbstständig tätig seit Mitte 2006. Bekam derzeit zeitgleich gesundheitl. Probleme musste in Behandlung aber bis August 2006 reichte mein Einkommen trotz Krankheit. Ab September lebte ich unter dem Existenzminimum und als ich Anfang 2007 noch mal in die Klinik musste und auf Medikamente eingestellt wurde stellte ich im Feb 2007 den Antrag bei der Arge.
Meine Miete in der Wohngemeinschaft konnte ich bin heute nicht voll zahlen. Habe jeden Monat einen Teil Mietschulden.
Es ging hin und her. Ablehnungsbescheid weil nicht die tatsächl. Miete angerechnet wurde aber auch keine Aufforderung zum Umzug oder so sondern einfach "abgelehnt!"
Es geht also um die Zeit Feb. 07 bis einschl. Juli 2007 also um die letzten 6 Monate.
Ich habe im Widerspruch der über 20 Seiten war viele viele Fragen gestellt die bis heute unbeantwortet sind. Dafür kamen gestern 2 vom Wohnungsamt die mir Ihre Rechnung vorgelegt hatten. Im Widerspruch meine Rechnung. Und wzwar Regelleistung und Wohnkosten und Zuschuss private Krankenkasse in der ich seit 20 Jahren bin.
Eine vorübergehende Bedürftigkeit wegen längerer Krankheit.
Wir haben uns nicht geeinigt ich meinen Standpunkt und meine Rechnung und die haben eine andere.
So nun muss ich warten auf die schriftl. Ablehnung des Widerspruchs denn ich werde klagen.
Leider habe ich Mietschulden kann man denn da auch eine einstweilige Verfügung beantragen?

danke und gruss merlin
Hallo merlin,

ja, m.E. solltest Du umgehend rechtsanwaltliche Hilfe suchen und neben der notwendigen Klage gegen den abgelehnten Widerspruch auch eine Einweilige Anordnung gegen die Arge beantragen, da aufgrund Deiner Mietschulden deine Wohnung gefährdet sein dürfte...
 

merlin66

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#6
ok das habe ich jetzt gemacht. heute morgen kam ein brief vom landratsamt wieder um den heissen brei geredet und statt mir die fragen alle zu beantworten kamen kopien von zeitungen mit wohnungen . also so eine frechheit sag ich euch.
jetzt habe ich heute alle unterlagen einem anwalt gegeben ich hoffe der macht schnell was.
da ich in einer wg wohne wurde mir nahe gelegt doch mit den mitbewohnern zu vereinbaren dass wir zimmer tauschen und die anderen mehr miete zahlen.
gehts noch? ich bin froh wenn ich mit den mietschulden nicht raus flieg.

danke wer hat da noch erfahrung???
 
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#7
ok das habe ich jetzt gemacht. heute morgen kam ein brief vom landratsamt wieder um den heissen brei geredet und statt mir die fragen alle zu beantworten kamen kopien von zeitungen mit wohnungen . also so eine frechheit sag ich euch.
jetzt habe ich heute alle unterlagen einem anwalt gegeben ich hoffe der macht schnell was.
da ich in einer wg wohne wurde mir nahe gelegt doch mit den mitbewohnern zu vereinbaren dass wir zimmer tauschen und die anderen mehr miete zahlen.
gehts noch? ich bin froh wenn ich mit den mietschulden nicht raus flieg.

danke wer hat da noch erfahrung???
Das Landratsamt ignoriert völlig Deine Mietschulden-Situation. Es ist gut, daß Du einen Anwalt aufgesucht hast, der sich Deiner Probleme annimmt.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
 
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