Mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt. Was kann ich nun unternehmen bzw. wie ist die weitere Vorgehensweise?

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
2.884
Bewertungen
7.442
Jo, mit Bus und Bahn ist so mancher Kutscher schneller.. ;)

In HH mit dem Auto von Barmbek nach Wandsbek = 7-10 Minuten..
Per Bus und Bahn inklusive Umsteigen und Wartezeiten = locker 45 Minuten..
Luftliene ca. 4,5 Kilometer..

Ich denke, wenn da noch Ländle hinzu kommt, grenzt das wohl aus gesundheitlichen
Gründen schon an der Zumutbarkeit ? Mit Gehstock und Koffer ? :cautious:
 
Zuletzt bearbeitet:

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.744
Bewertungen
1.439
@Rieke60
Ich denke nicht, dass ich einen Beförderungsschein bekomme, solange man mit Öffis anreisen kann.
Öffentliche Verkehrsmittel fahren meist schon ab 5 Uhr morgens oder sogar noch früher.

Ich werde dennoch für 1 Nacht ins Hotel gehen, weil mir das morgens zu stressig ist und bei Öffis auch immer eingeplant werden muss, dass Züge Verspätung haben.
Auf der Westbahnstrecke ist fast täglich mit Verspätungen zu rechnen.
Selbst wenn ich um 4 Uhr aufstehe, und einen früheren Zug nehme, ist es nicht sicher, ob ich wirklich um 7 Uhr auf der Matte stehen kann.

Für die Voruntersuchungen gibt es leider keine "spätesten Termine". Das beginnt immer ab 7 Uhr. Das bedeutet, es kann auch später werden, aber erscheinen muss man schon um 7 Uhr.

@Onkel Tom
Richtig, so sieht es leider aus. Ich habe dann auch noch 30 Minuten Fußweg von meinem Wohnort bis zum Bahnhof zu bewältigen.
Da kann ich locker 20 Minuten hinzu rechnen, dafür, dass ich deutlich langsamer gehen muss.
Um die Zeit fährt morgens noch kein Stadtbus. (Der erste fährt um 5.46 Uhr, also viel zu spät.)
 

Rieke60

Neu hier...
Mitglied seit
10 März 2020
Beiträge
4
Bewertungen
15
@Rieke60
Ich denke nicht, dass ich einen Beförderungsschein bekomme, solange man mit Öffis anreisen kann.
Öffentliche Verkehrsmittel fahren meist schon ab 5 Uhr morgens oder sogar noch früher.
das war bei uns aber auch der Fall, du solltest auf jeden Fall danach fragen. Und für die Heimfahrt nach der OP auch.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
2.884
Bewertungen
7.442
Ich werde dennoch für 1 Nacht ins Hotel gehen, weil mir das morgens zu stressig ist und bei Öffis auch immer eingeplant werden muss, dass Züge Verspätung haben.
Um das rote zu vermeiden, wäre es mir auch eine kostenpflichtige Übernachtung wert.
macht sich wirklich nicht gut, wenn man abgenervt zum Untersuchungstermin kommt,
weil es bei Öffis Probleme gibt und das Zeiteisen im Nacken kneift pünktlich ankommen
zu wollen..

Ich habe ja 3 Jahre Erfahrung damit sammeln dürfen, wie "Reiseprojektbedürftig" das ist,
in Hamburg ein Rollstuhlfahrer durch die Stadt zu begleiten. Allerdings muss ich dazu
sagen, das sich das hier bessert, da alle U-Bahn-Stationen auf Barrierefrei umgebaut
wurden / werden.. Da wird Hamburg doch echt freundlich, was zum Thema
Menschen mit Behinderungen angeht.. Vor 10 Jahren war das noch eine Katastrophe,
das nur wenige U-Bahn-Stationen Aufzüge hatten.

Viel Glück und hoffendlich bringt Dir die OP was :icon_daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.744
Bewertungen
1.439
.

Habe ich soeben im Netz gefunden.

Daraus geht aber nicht klar hervor, wie das mit der Bezahlung der Fahrtkosten abläuft. Ob man da zunächst in Vorleistung gehen muss, ob man das zuerst bei der Krankenkasse beantragen muss oder nachträglich das Geld erstattet bekommt.
Und wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, muss man wohl vorab selbst auslegen.
Alles sehr unklar.
Die Krankenkasse gab mir auch keine Auskunft, wie das gehandhabt wird.
Muss noch beim Hausarzt fragen.
 

Rieke60

Neu hier...
Mitglied seit
10 März 2020
Beiträge
4
Bewertungen
15
Für das Taxi haben wir dem Fahrer immer nur die Eigenbeteiligung zahlen müssen, den Rest hat das Unternehmen selber mit der KK abgerechnet.
Das kommt aber immer auf das Unternehmen drauf an, hier machen das eigentlich alle mir bekannte Taxiunternehmen so, da müsste man sich vorab informieren.

Die Fahrtkosten für die öffentlichen Verkehrsmittel kannst du erst im Nachhinein bei der KK erstatten lassen.

Alles Gute für deine OP und dass sich die An- und Abreise für dich zufriedenstellend lösen lässt.

Gruß Rieke
 

Atze Knorke

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
28 Februar 2009
Beiträge
2.262
Bewertungen
2.546
@franzi,

Habe ich soeben im Netz gefunden.
Den Link habe ich dir bereits mit meinem Beitrag #149 mitgeteilt.

Der Hausarzt stellt ein 'Rezept' aus ggf. in Vorleistung gehen und dann mit
entsprechenden Nachweisen bei der zuständigen Krankenkasse schriftlich
einreichen, dann erhält man die Rückerstattung.

Die 'Verordnungsfähigkeit' und mit neuem 'Formular':
 
Zuletzt bearbeitet:

grün_fink

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Juli 2019
Beiträge
2.321
Bewertungen
6.047
Als ich mal Gipfsfuß hatte, war das unterschiedlich. Mal ging ich in Vorleistung, und eine Taxifahrerin stellte nur die Rechnung aus und wartete immer auf die KK, die zahlte.

Vor wenigen Jahren bekam ich mal einen Transportschein nach einer Narkose. Mich kann man danach nicht alleine im Straßenverkehr lassen, sobald ich Straßen überqueren muss. Terminverschiebung machte den privaten Fahrdienst hinfällig.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
22.576
Bewertungen
24.711
Mein Papa ist früher selber Taxi gefahren. Ich sehe meine Mama noch vor mir, wenn sie die Buchhaltung machte. Stapel von T-Scheinen. Heute läuft das anders. Da rechnet die Taxizentrale mit den Krankenkassen ab, so bekommen die einzelnen Taxiunternehmen schneller an ihr Geld, weil der Taxenverein in Vorleistung geht.
 

UrbanIbarras

Neu hier...
Mitglied seit
3 Juli 2020
Beiträge
17
Bewertungen
15
Wenn es noch nicht zu spät ist, in welcher Klinik in MUC soll was am Knie durch wen operiert werden?

Künstliches Kniegelenk? Hoffentlich nicht im Klinikum Großhadern?

Das ganze Theater mit auswärtiger Übernachtung läßt sich gewöhnlich durch eine KH-Einweisung vermeiden.
Im Zweifel hockst du dann über‘s WE im KH und hast nicht die angenehmsten Zimmergenossinnen.
Seltsam, daß dir gegenüber ein solches „Gekaspere“ verlangt wird.

Also nicht nur einen schnöden Überweisungsschein vorlegen.
Alle präoperativen Untersuchungen, Tests, usw. werden sonach stationär durchgeführt.
Ist für dich ruhiger und für das KH besser durchplanbar.
So ist sichergestellt, daß du bei stattfindender OP nüchtern bist und nüchtern bleibst, selbst wenn deine OP immer weiter vom frühen Morgen in den Nachmittag verschoben wird.
Am Ende steht die OP „am Montag“ bzw. die KH-Entlassung, wenn nach alledem keine hinreichende Aussicht auf Erfolg der OP besteht bzw. durch die OP sogar eine Verschlimmerung des status quo weitaus überwiegend wahrscheinlich erscheint.

In jedem Fall mit dem Sozialdienst des KH alles besprechen. Insbesondere postoperativ bzgl. einer direkten, med. Anschluß-ReHa.
Bei der Gelegenheit kann sogleich ein sozialmedizinisches Gutachten erstellt werden, das du ggü. DRV, usw. verwenden kannst.

Hast du einen relevanten GdB mit entsprechenden Mz. sowie SBA?
Dann erleichtert sich nochmal einiges bzgl. der Krankentransporte mit einer Patientin im Rollstuhl.
 

Mutter Beimer

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Oktober 2013
Beiträge
469
Bewertungen
1.464
Das ganze Theater mit auswärtiger Übernachtung läßt sich gewöhnlich durch eine KH-Einweisung vermeiden.
Im Zweifel hockst du dann über‘s WE im KH und hast nicht die angenehmsten Zimmergenossinnen.
Seltsam, daß dir gegenüber ein solches „Gekaspere“ verlangt wird.

Na ja, heute ist es üblich, dass man erst am Tag der geplanten Operation morgens früh im Krankenhaus sein muss. Eine Einweisung hat sie doch, sonst könnte die OP gar nicht erfolgen.
Schuld sind einzig und allein die Krankenkassen, die nur noch das absolut nötige bezahlen.
Und das man schon einen tag vor der OP stationär aufgenommen wird, das gehört in der Regel nicht mehr dazu.
Genauso verhält es sich damit, dass auch genau von den Krankenkassen festgelegt wird, wie lange bei einer OP jeweils der stationäre Aufenthalt andauern darf.
 

UrbanIbarras

Neu hier...
Mitglied seit
3 Juli 2020
Beiträge
17
Bewertungen
15
Mutter Beimer, kenne ich deutlich anders. Daher mein Ausdruck der Verwunderung.

Die stationäre Aufnahme wird durch den einweisenden Arzt “angeordnet“.

Gab noch nie Probleme damit. Auch nicht bei medizinisch notwendigen Verlängerungen.

Natürlich alles vor dem Hintergrund der GKV, nicht PKV.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Kerstin, diese Praxis ist bekannt, jedoch keinesfalls statisch.

Mit welcher/n GKV habt ihr diese Erfahrungen sammeln müssen?
 

UrbanIbarras

Neu hier...
Mitglied seit
3 Juli 2020
Beiträge
17
Bewertungen
15
Ich glaube inzwischen zu verstehen.

Aus eurer Sicht habt ihr den Gaul von von vorne aufgezäumt. Aus meiner Sicht von hinten.

Vorab:
Über die Notaufnahme erfolgt bei akuten Beschwerden idR eine stationäre Aufnahme.
Schlußendlich hilft der Hinweis auf unterlassene Hilfeleistung.
Wenn Betten frei sind, verdient das KH.
Nur nie abwimmeln lassen.

Voruntersuchungen ambulant beim FA seines Vertrauens durchführen lassen.
Mit diesem FA, der die Einweisung schreibt und begründet, den stationären Krankenhausaufenthalt planen.
Normalerweise ist es kein Problem, anhand der passenden Begründung zumindest den Tag vor der OP zu bekommen.
Ambulant am Freitag und OP am Montag, genießen sie ihr Wochenende sonstwo/sonstwie? Nein!
Ich lerne stets gerne dazu, jedoch war das hier bisher immer durchsetzbar.
Wie das KH das kostenoptimiert ggü. der GKV medizinisch notwendig darstellt und abrechnet, stellt ein Internum des KH dar.

Multimodale Schmerztherapie wird vollstationär gerne vorgeschaltet. Es gibt weitere Programme, die ein KH als medizinisch notwendig einer OP vorschalten kann - und gerne vorschaltet, wenn Kapazitäten auf der entsprechenden Station frei sind, selbst wenn diese Vorschaltungen sich tatsächlich als medizinisch gar nicht notwendig erweisen.

Die GKV hat hier in zwei Fällen nicht einmal berechtigte Rückforderungen an das KH gestellt, obwohl von hier auf das Bestehen des Rückforderungstatbestandes expressis verbis hingewiesen wurde. Das wird zugunsten der KH alles viel, viel unkomplizierter gehandhabt, als das ggü. Otto und Ottilie Normalverbraucher dargestellt wird.

Meines Erachtens sollte sich die TE nochmal einklinken. Mit Großhadern wird sie nicht glücklich.
Speziell bei Teil- bis Vollprothese Knie gibt es ausgewiesenere Spezialisten, die nicht dem (tatsächlich kleinwüchsigen) Prof. Dr. Jansson unterstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.230
Bewertungen
8.199
Aus eurer Sicht habt ihr den Gaul von von vorne aufgezäumt. Aus meiner Sicht von hinten.
Äh wir ?

Vielleicht solltest du dir dazu mal die ganze Geschichte von Anfang durch lesen und - lesen bildet ja im allgemeinen heißt es doch - ggf. dann auch noch den einen oder anderen Thread von franzi, um die ganzen Zusammenhänge vielleicht noch besser zu verstehen.
 
Oben Unten