Mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt. Was kann ich nun unternehmen bzw. wie ist die weitere Vorgehensweise? (6 Betrachter)

💛🥇 Der Beitrag Nummer-> 122 wurde vom Themenersteller als beste Antwort markiert. 🥇💛.

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 3)

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
Habe heute das ablehnende Schreiben von der DRV erhalten.
Daran stört mich inhaltlich, dass von meinen Erkrankungen nur eine einzige berücksichtigt wurde. Alle anderen wurden nicht erwähnt.
Die DRV kommt zu dem Schluss, dass ich mehr als 6 Stunden täglich arbeiten kann (Wie soll das gehen?).
Sie führt keinerlei Einschränkungen an, die bei der Stellenauswahl berücksichtigt werden müssen, d. h. ich kann auch in schwere körperliche Arbeit vermittelt werden, obwohl mir das wegen meinem kaputten Rücken gar nicht möglich ist!
Bezüglich der Tätigkeiten gibt es auch keine Einschränkungen, ich soll "irgendeine Tätigkeit" ausüben, die es auf dem Arbeitsmarkt gibt.

Therapien oder Reha wurde mir nicht vorgeschlagen oder angeboten. Es steht lediglich: "Therapieoptionen offen" (Was soll das konkret heißen?)
Die wissen offenbar selber nicht, wie ich meine Gesundheit verbessern soll oder kann.

Über dieses Ergebnis bin ich regelrecht schockiert.

Nun meine Fragen:

Da ich einen Widerspruch einreichen möchte, kann ich dies formlos tun? Was sollte ich da inhaltlich schreiben?
Welche Auswirkung hat das Widerspruchsverfahren für meinen Status der Vermittelbarkeit?

Muss ich meinen SB nun umgehend über das Ergebnis der Entscheidung der DRV informieren?
Bin ich verpflichtet, meinem SB den Inhalt des Schreibens vorzulegen (in Kopie)?
Oder wird das Jobcenter von der DRV informiert?

Ich bin auch weiterhin krank geschrieben. Hat die Entscheidung der DRV irgendeine Auswirkung auf diesen Status?

Habe ich einen Rechtsanspruch auf Kopien der Gutachten der Gutachter der DRV?
Ich habe ja keine Ahnung, was die in ihren Gutachten über meinen Gesundheitszustand geschrieben haben.
Kann ich diese Gutachten in Kopie schriftlich anfordern?

Mein SB hatte mich ja als "nicht mehr vermittelbar" eingestuft. Ich frage mich nun, was er weiter mit mir tun wird ...
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.110
Bewertungen
7.837
Hallo franzi,

Habe heute das ablehnende Schreiben von der DRV erhalten.
Nun ja, daß ist ja nichts neues und da du hier ja schon lange mit machst, dürfte dir sowas wohl auch nicht unbekannt sein.

Da ich einen Widerspruch einreichen möchte, kann ich dies formlos tun? Was sollte ich da inhaltlich schreiben?
Welche Auswirkung hat das Widerspruchsverfahren für meinen Status der Vermittelbarkeit?
Nun ja, wenn du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als dagegen in Widerspruch zu gehen.

Einen formlosen Widerspruch zu schreiben dürfte eher nur dann angeraten sein, wenn du dich von einem Fachanwalt vertreten lassen willst. Dann wäre der form- und fristgerechte Widerspruch unmittelbar vor Fristablauf angeraten, um auf diese Weise etwas mehr Zeit für deinen RA für eine angemessene Rechtsvertretung heraus zu schinden, den gute Fachanwälte wachsen leider nicht auf Bäumen.

Wenn du allerdings keinen RA einschalten willst, sondern es selbst machen willst, dann solltest du dir schon eher eine sachlich fundierte Begründung für deinen Widerspruch einfallen lassen und zuvor im sozialmedizinischen Gutachten der DRV nach Fehlern und Widersprüchen suchen - wie z.B. ob alle Ärzte Befunde vorgelegt haben etc. pp.. In dem Fall wäre es jetzt angeraten zuerst einmal tatsächlich nur form- und fristwahrend nach ca. 2 Wochen per Einschreiben plus zusätzlich Fax z.B. zu schreiben:


Betrifft: Ihr Bescheid vom xxxxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich frist- und formgerecht Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom xxxxx ein.

Eine gesonderte Widerspruchsbegründung erhalten Sie nachgereicht, sobald mit das dem Bescheid zugrunde liegende ärztliche Gutachten des SMD vorliegt und mit meinen Ärzten erötert wurde.

Aus gegebenen Anlass wird hiermit um Übersendung des sozialmedizinischen Gutachten gemäß § 25 SGB X an meine Person gebeten, welches Ihrer Entscheidung zugrunde lag.

MfG



Was du da dann in deiner Widerspruchsbegründung allerdings zu schreiben hättest - sorry wir kennen doch nicht deine Krankenakte - mußt du dir schon selbst erarbeiten.

Nein - hinsichtlich dem JC sollte dies keine Auswirkungen haben, sofern man dich entsprechend einer äD-Begutachtung in die Vermittlung aufgenommen hat. Sollte dich der SB allerdings wegen deinem EMR-Antrag aus der Vermittlung genommen haben, nun dann wird dies nunmehr natürlich hinfällig.

Muss ich meinen SB nun umgehend über das Ergebnis der Entscheidung der DRV informieren?
Bin ich verpflichtet, meinem SB den Inhalt des Schreibens vorzulegen (in Kopie)?
Oder wird das Jobcenter von der DRV informiert?
Nun wenn du deinem JC SB darüber informiert hast, daß du bei der DRV ein Rentenverfahren am laufen hast, dann wirst du ihm schon mitteilen müßen wie jetzt der Ausgang des Verfahrens ist, sollte logisch sein. Dazu dürfte dann der Bescheid der DRV ausreichen. Mögliche Angaben im Bezug auf deine Krankheiten gehen den SB allerdings nichts an - so fern die DRV davon was erwähnt haben sollte.

Eigentlich gibt es für die DRV keinerlei Veranlassung dem JC etwas mitzuteilen, wenn du der Antragsteller warst.

Ich bin auch weiterhin krank geschrieben. Hat die Entscheidung der DRV irgendeine Auswirkung auf diesen Status?
NEIN

Habe ich einen Rechtsanspruch auf Kopien der Gutachten der Gutachter der DRV?
Ich habe ja keine Ahnung, was die in ihren Gutachten über meinen Gesundheitszustand geschrieben haben.
Kann ich diese Gutachten in Kopie schriftlich anfordern?
Ja und das Gutachten solltest du dir jetzt auch umgehend schriftlich vom SMD (sozialmedizinischen Dienst der DRV) anfordern, damit du weißt was der dortige Gutachter alles an ärztliche Befunde überhaupt angefordert hat bzw. zur Kenntnis genommen hat um zu seiner Entscheidung zu kommen. Das kannst du unter Hinweis auf § 25 SGB X machen. Dies sollte zügig erfolgen, denn darauf mußt du ja letzten Endes auch den Widerspruch und die Klage aufbauen. Bevor du das Gutachten des SMD nicht vorliegen hast, kannst du deinen Widerspruch ja schlecht sachlich begründen.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
@saurbier

vielen Dank für deine umfassenden Infos!

Wie soll ich das Schreiben an meinen SB formulieren? Muss ich dem den Bescheid der DRV in Kopie beilegen? Oder genügt da auch ein formloses Schreiben mit folgendem Inhalt:

"Sehr geehrter SB,

hiermit informiere ich Sie darüber, dass die DRV meinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt hat. Mit freundlichen Grüßen"

Soll ich hierbei auch gleich erwähnen, dass ich in Widerspruch gehe?

Bin ich während der Widerspruchsphase voll vermittelbar (falls ich mal nicht krank geschrieben bin)? Ein Gutachten vom ÄD wurde vorher nicht erstellt, da mein behandelnder Arzt keine Unterlagen an den ÄD geschickt hatte. Ich weiß auch nicht, ob ich aus der Vermittlung genommen wurde oder nicht.
Bin derzeit krank geschrieben (vorläufig bis Ende März), den weiteren Verlauf kann ich jetzt noch nicht abschätzen.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
@Antihartzer19
Mein SB wird aber wissen wollen, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen ich jetzt vermittelbar bin.
Muss ich daher den diesbezüglichen Wortlaut aus dem Bescheid zitieren? (Art der Tätigkeit, Stundenzahl etc.)

Anmerkung: Den Antrag auf EMR hatte ich selbst gestellt und wurde nicht vom JC dazu aufgefordert.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.821
Bewertungen
23.281
Sollte dich der SB allerdings wegen deinem EMR-Antrag aus der Vermittlung genommen haben, nun dann wird dies nunmehr natürlich hinfällig.
Sehe ich anders. wenn @franzi Widerspruch einlegt, ist der bescheid der DRV noch nicht rechtskräftig.Genau deshalb würde ich demJC auch mitteilen, dass ein Widerspruchsverfahren läuft.
 

Lucky Luke

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Februar 2019
Beiträge
267
Bewertungen
772
Der Fakt sollte reichen.

Deine sonstigen Pläne gehen dem Amt nichts an.
Das sehe ich anders; wie KerstinK schon schrieb, sollte Franzi im Schreiben ans JC unbedingt anführen, dass Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid eingelegt wurde.

Nicht dass die sonst auf "dumme Ideen" kommen.

Franzi, wenn du deine Widerspruchsbegründung an die DRV - was sinnvoll wäre - erst schreiben wirst wenn dir die entsprechenden Unterlagen der DRV vorliegen, würde ich an deiner Stelle eine Kopie deines (zunächst rein fristwahrenden) Widerspruchs an die DRV deinem Schreiben ans JC beilegen.

Das sollte eigentlich genügen.

Drück dir die Daumen - LG Lucky Luke
 

Antihartzer19

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 November 2019
Beiträge
731
Bewertungen
747
@ Lucky Luke
Wenn es für Franzi wichtig ist vom Amt weiterhin keine VV zu erhalten, in Ruhe gelassen zu werden und dies von dem Einspruch gegen den Renten-Ablehnungsbescheid und die Information über diesen abhängt, dann sollte sie dies dem Amt auch mitteilen. Klar.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
Danke für die Tipps. Wird erledigt. (y)
Wie lange wird das Prozedere mit dem Widerspruch nun dauern? Wieder mehrere Monate?
Gibt es eine Möglichkeit, irgendwie meinen derzeitigen Vermittlungs-Status herauszufinden? Mein SB wird mir das sicher nicht ehrlich sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.110
Bewertungen
7.837
Hallo Kerstin_K,

Sehe ich anders. wenn @franzi Widerspruch einlegt, ist der bescheid der DRV noch nicht rechtskräftig.Genau deshalb würde ich demJC auch mitteilen, dass ein Widerspruchsverfahren läuft.
Nun ja, die Rechtmäßigkeit des Bescheides wird mit dem Widerspruch zwar angegriffen, das bedeutet nach meinem Verständnis jedoch nicht das damit das JC nicht wie bisher auch weiter verfahren darf. Wir dürfen hier jetzt nicht den Sonderstatus des z.B. Nahtlosigkeitsfalles aus dem SGB III übertragen. Sie geht ja auch nicht gegen eine Entscheidung bzw. Bescheid des JC an.

Wie franzi ja ausführte, hat sie den EMR-Antrag gestellt ohne Aufforderung durch das JC. Da ist dann es fraglich in wie weit das JC in dem Vorgang bisher überhaupt involviert war (eherlich ich hab jetzt keine Lust die unzähligen Threads alle zu durchforschen) und ob man sie alleine deshalb aus der Vermittlung genommen hat.

So wie ich das sehe, läuft bei franzi derzeit keine Vermittlung, alleine aus dem Umstand das sie sich fortlaufend AU schreiben läßt und das sollte sie dann auch so lange wie notwendig bzw. möglich auch bitte fortführen.

Wenn dem SB keine Kenntnisse über den EMR-Antrag vorliegen, dann bräuchte sie demzufolge auch den SB nicht über den bisherigen Fortgang zu informieren (was natürlich anders aussähe wenn der SB darüber infomiert wäre), zumal sie ja eh vor hat dagegen jetzt in Widerspruch und Klage zu gehen. Dann wäre das erst dann erforderlich wenn ein abschließendes Urteil vorliegt, gleich welcher Art.

Leider fehlt mir hier die :glaskugel:.



Grüße saurbier
 

Antihartzer19

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 November 2019
Beiträge
731
Bewertungen
747
Also wenn der EM-Antrag von Franzi Ihre Privatsache war und ist und das Amt nichts darüber weiß, dann sollte sie es so lassen.
Und weiter, so relevant AU einreichen und den EM-Widerspruch bearbeiten.
Insgesamt kann man hier nur versuchen gut zu helfen wenn man die relevanten Infos hat.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.821
Bewertungen
23.281
Soweit ich das suf dem Schim habe, wollte der SB Franzi zum äD schicken, kam da aber nicht aus dem Quark bzw. hat versucht, ihr ein altes Gutachten als neu zu verkaufen. Dann hat sie wohl den EMR Antrag gestellt, damit das mal geklärt wird.

Wenn der SB sie aus der Vermittlung genommen hat, weil er die Erwerbsfähigkeit anzweifelt, muss das aus meiner Sicht so lange so bleiben, bis die Erwerbsfähigkeit geklärt ist. Und da Sb keine Anstalten gemacht hat, ein neues Gutachten dürch den äD zu veranlassen, ist die Erwerbsfähigkeit as meiner Sicht so lange ungeklärt, bis die DRV eine Entscheidung getroffen hat und diese rechtskräftig ist.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
Nochmals eine Kurzzusammenfassung:
Der ÄD wollte (Beginn des Prozederes war im Mai 2019) ein Gutachten erstellen, dies war jedoch nicht möglich, weil mein Facharzt auch nach mehrmaliger Aufforderung keine Unterlagen beim ÄD eingereicht hat.
(So war zumindest die Aussage meines SB. Er versuchte mir dann, ein altes Gutachten aus dem Jahr 2013 als "neu" zu verkaufen.)
Ich habe übrigens auch keine Einladung des Amtsarztes vom ÄD zu einer Untersuchung erhalten. Warum, weiß ich nicht ...

Bin seit Juni 2019 durchgehend krank geschrieben.

Dann habe ich selbst einen Antrag auf EM-Rente gestellt (unter anderem auch, um die Frage meiner Erwerbsfähigkeit abschließend klären zu können) und meinen SB danach über diesen Schritt informiert.
Daher werde ich ihn auch jetzt über den weiteren Verlauf informieren, auch wenn er mit der Sache direkt nichts zu tun hat.
(Mein Facharzt hat übrigens einen umfassenden Befundbericht an die DRV geschickt, allerdings auch erst nach mehreren Wochen Verzögerung. Warum er an den ÄD nichts geschickt hat, ist mir nicht bekannt.)

Es liegt also auch vom ÄD bisher kein Gutachten vor. Das JC hat bisher meine Erwerbsfähigkeit nicht geklärt. Ob man das nach Aktenlage hätte machen können, weiß ich auch nicht.

Ein Anruf bei der ausländischen Rentenversicherung, wo ebenfalls mein Antrag bearbeitet wird, ergab, dass dort völlig unabhängig von der DRV entschieden wird. Ich erhalte darüber einen separaten Bescheid. Dort sagte man mir, dass es durchaus häufiger vorkommt, dass Entscheidungen deutlich von denen der DRV abweichen.
Falls also diese zu der Ansicht kommen, dass ich einen Anspruch auf Rente habe, stellt sich die Frage, wie weit dies dann meinen Status der Erwerbsfähigkeit in Deutschland beeinflussen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.110
Bewertungen
7.837
Hallo franzi,

Der ÄD wollte (Beginn des Prozederes war im Mai 2019) ein Gutachten erstellen, dies war jedoch nicht möglich, weil mein Facharzt auch nach mehrmaliger Aufforderung keine Unterlagen beim ÄD eingereicht hat.
(So war zumindest die Aussage meines SB. Er versuchte mir dann, ein altes Gutachten aus dem Jahr 2013 als "neu" zu verkaufen.)
Ich habe übrigens auch keine Einladung des Amtsarztes vom ÄD zu einer Untersuchung erhalten. Warum, weiß ich nicht ...
Und so wie sich das anhört, sollte man das vielleicht eher als - so war zumindest die Aussage meines SB - abtun.

Hast du denn wirklich einen Nachweis, daß dein SB den äD-Gutachter eingeschaltet hatte (damals), oder lief das alles nur über den Schreibtisch des SB. Bei letzterem würde ich dem SB durchaus sogar zutrauen, daß er den äD-Gutachter nicht mal einschaltet hat. Wie bitte soll ein Gutachten denn erstellt werden, wenn dem Gutachter keine Befunde vorliegen und er nicht zu einer persönlichen Untersuchung vorläd.

Hier liegt dann die Vermutung nahe, seitens des SB schlicht zu versuchen einfach mit dem alten Gutachten-Ergebnis weiter zu machen, spart das doch dem JC Geld.

Wenn mir deine Geschichte noch einigermaßen bekannt ist, hast du doch eh massiv Ärger mit den SB´s zumindest mal gehabt, weil sie dich auf Teufel komm raus vermitteln wollten - Gutachten hin oder her -.

Es liegt also auch vom ÄD bisher kein Gutachten vor. Das JC hat bisher meine Erwerbsfähigkeit nicht geklärt. Ob man das nach Aktenlage hätte machen können, weiß ich auch nicht.
Na was denkst den du. In erster Linie dient ja das äD-Gutachten unter anderem dazu deine Leistungsfähigkeit für die nächsten 6 Monate einschätzen zu können, also ob du noch einer Arbeit nachgehen kannst. Allerdings eine grundsätzliche Entscheidung hinsichtlich deiner Erwerbsfähigkeit steht einzig und alleine nur der DRV zu und in dem Fall hätte der SB dann den § 44a SGB II bemühen müssen.

Und ja, der äD-Gutachter kann durchaus nach Aktenvorlage entscheiden, sofern er dann neuerliche Befundberichte vorliegen hat. Wenn aber keine vorgelegt werden, weil kein Arzt auf die Aufforderung dazu reagiert sind auch dem äD die Hände insoweit gebunden, als er dann nur noch eine eigenständige Begutachtung vornehmen müßte - wenn er denn den Auftrag für ein Gutachten auch erhalten hat und all das hört sich hier sehr zweifelhaft an.

Ich hab solch ein Prozedere erst letzten Sommer bei der AfA erlebt, als deren äD-Gutachter meinem SB mitteilte das die von mir vorgelegten Befundberichte alle zu alt wären für ein Gutachten nach Aktenlage. Also bekam ich eine Termineinladung und der SB erklärte mir das der äD nun eine Schweigepflichtentbindung benötige um das brand neue Gutachten der DRV zu erhalten - was ja selbst noch bei der DRV in Bearbeitung war -.

Ein Anruf bei der ausländischen Rentenversicherung, wo ebenfalls mein Antrag bearbeitet wird, ergab, dass dort völlig unabhängig von der DRV entschieden wird. Ich erhalte darüber einen separaten Bescheid. Dort sagte man mir, dass es durchaus häufiger vorkommt, dass Entscheidungen deutlich von denen der DRV abweichen.
Was die ausländische Rentenversicherung macht ist deren Sache und hat mit der hiesigen Verwaltung recht wenig zu tun. Kommt halt drauf an was die mit der DRV für eine Übereinkunft getroffen haben.

Falls also diese zu der Ansicht kommen, dass ich einen Anspruch auf Rente habe, stellt sich die Frage, wie weit dies dann meinen Status der Erwerbsfähigkeit in Deutschland beeinflussen würde.
Ich kann mir da sehr gut vorstellen das es der hiesigen DRV sozusagen am - Ar.... vorbei gehen wird -, denn die ausländische Rentenversicherung muß ja nicht für deine hiesige EMR aufkommen, bestenfalls für die Zeit wo du dort Ansprüche erworben hast. Warum wohl hat man dir deine EMR denn abgelehnt.

Daher werde ich ihn auch jetzt über den weiteren Verlauf informieren, auch wenn er mit der Sache direkt nichts zu tun hat.
(Mein Facharzt hat übrigens einen umfassenden Befundbericht an die DRV geschickt, allerdings auch erst nach mehreren Wochen Verzögerung. Warum er an den ÄD nichts geschickt hat, ist mir nicht bekannt.)
Nun ja, dann solltest du dir auch im klaren sein, daß der SB (so er dich weiterhin dringend in Arbeit vermitteln will - so war es doch damals mal, oder) die Entscheidung der DRV jetzt zum Anlass nehmen dürfte dich nach der vorliegenden Entscheidung der DRV wieder in die Vermittlung aufzunehmen. Warum bitte willst du dir damit wieder neuen Ärger aufbürden. Im übrigen hat er dann mit der Sache sehr wohl was zu tun, als er dann seitens der DRV selbst eine Feststellung hinsichtlich deiner Erwerbsfähigkeit vorliegen hat, nämlich die schriftliche Ablehnung deines EMR-Antrages und damit die Aussage der DRV das du voll Erwerbsfähig (6 Std./tägl. und mehr) bist.

Du bist doch aktuell nur dank der dauerhaften AU aus dem Vermittlungswahn raus und hast etwas ruhe,aber nun gut wenn du meinst dann bitte.

Ich finde es schon äußerst interessant das nachdem dir die DRV jetzt deinen EMR-Antrag abgelehnt hast, nun dein Facharzt der DRV einen umfassenden Befundbericht schickt. Ein schon mehr als merkwürdiger Vorgang.


Grüße saurbier
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
@saurbier:
Das hast du falsch verstanden:
Der Facharzt hat noch während des EMR-Verfahrens einen Befundbericht an die DRV geschickt. Nicht erst nachträglich.
Allerdings hat das Wochen gedauert und ich musste immer wieder nachhaken. Er hatte behauptet, er habe es per Fax und per Brief an die DRV geschickt.
Die DRV hat behauptet, es sei nie etwas bei ihnen angekommen.
Schlussendlich wurde mir dann doch bestätigt, dass die Unterlagen endlich angekommen sind.


Aber an den ÄD hat er nichts geschickt.

Ob mein SB überhaupt jemals den ÄD eingeschaltet hat, oder alles nur Show war, weiß ich nicht.
Ich habe damals jedenfalls meine Schweigepflichtsentbindungen und den Gesundheitsfragebogen an den ÄD per Enschreiben geschickt.

Zwischenzeitlich hat mein SB sogar zweimal versucht, mir das Gutachten von 2013 als "neu" vorzulegen, was anhand des Datums schnell erkennbar war.
Dazu wurde ich sogar zu Meldeterminen eingeladen, in denen das "Ergebnis des Gutachtens" besprochen werden sollte. :icon_neutral:

Mein SB hat mich dann ersucht, meinem Facharzt zu schreiben, er möge bitte die Unterlagen einreichen*, weil der ÄD vergeblich versucht habe, Unterlagen von meinem Arzt zu erhalten. Das habe ich auch getan. Mein Facharzt hat auf mein (Ein-)Schreiben nicht reagiert.

*Merkt ihr was? Das ist ja schon in sich widersprüchlich! :icon_hmm:

Ich wurde also zur Besprechung des Gutachtens eingeladen, zu einem Zeitpunkt, wo der ÄD weder die Unterlagen erhalten hatte, noch ein Gutachten erstellt hatte, weil ja angeblich die Unterlagen dazu fehlten. :icon_party:
Ich wies meinen SB sogar auf diesen Widerspruch hin, er zuckte nur mit den Achseln ...

Allerdings weiß ich nicht, ob mein Facharzt dann doch noch Unterlagen eingereicht hat. Das habe ich nie erfahren.
Es ist aber gut möglich, dass das alles eine Inszenierung meines SB war.
Wenn kein Auftrag vom ÄD vorliegt, hat auch mein Facharzt keine Veranlassung, denen irgendwelche Unterlagen zukommen zu lassen.
Mein Arzt äußert sich dazu nicht.

Da ich zu meinem SB null Vertrauen habe, auch wegen seinem häufig widersprüchlichen Verhalten, kann ich jetzt nur von dem ausgehen, was Fakt ist:
es liegt mir bis heute kein ÄD-Gutachten vor, obwohl ich das auch schriftlich in Kopie (schon im September) beim ÄD angefordert habe. Von denen habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

Kurz gesagt: mein Arzt schweigt, der ÄD schweigt und mein SB ist nicht vertrauenswürdig.
 
Zuletzt bearbeitet:

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
4.642
Bewertungen
15.301
Mein SB hat mich dann ersucht, meinem Facharzt zu schreiben, er möge bitte die Unterlagen einreichen*, weil der ÄD vergeblich versucht habe, Unterlagen von meinem Arzt zu erhalten. ................ Mein Facharzt hat auf mein (Ein-)Schreiben nicht reagiert.
Zu Recht hat er nicht auf das Schreiben des SB reagiert weil SB diese Unterlagen überhaupt nichts angehen. Er hätte nur dann reagieren müssen wenn der ÄD ihn angeschrieben hätte. Was ein SB ihm da schreibt ist Ablage P.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
@HermineL: Nicht mein SB hat ihm geschrieben, sondern mein SB hat mich schriftlich gebeten, ich möge meinem Arzt schreiben, dass er die Unterlagen einreichen soll.
Mein SB hatte mir mitgeteilt, dass der ÄD vergeblich versucht habe, die Unterlagen von meinem Arzt einzufordern.
Also gehe ich davon aus, dass auch der ÄD bereits versucht hat, Unterlagen von meinem Arzt zu erhalten.

Einblick in diese Korrespondenz wurde mir aber nicht gewährt. Ich kann also hier nur von dem ausgehen, was mein SB mir mitgeteilt hat.

Ich habe dann also an meinen Arzt geschrieben mit der Bitte um Übersendung der Unterlagen an den ÄD.
Ich weiß bis heute nicht, ob er dieser Bitte entsprochen hat. Zumindest liegt bis heute kein Gutachten vom ÄD vor.

Was da wirklich gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen.

Ob nun mein SB nie ein Gutachten in Auftrag gegeben hat oder
mein Arzt tatsächlich keine Unterlagen eingereicht hat
oder der ÄD keine Lust hatte, ein Gutachten zu erstellen
werde ich wohl nie erfahren.
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
4.642
Bewertungen
15.301
Nicht mein SB hat ihm geschrieben, sondern mein SB hat mich schriftlich gebeten, ich möge meinem Arzt schreiben, dass er die Unterlagen einreichen soll.
Okay das hatte ich dann falsch verstanden.

Einblick in diese Korrespondenz wurde mir aber nicht gewährt. Ich kann also hier nur von dem ausgehen, was mein SB mir mitgeteilt hat.
Das ist ein Teil deiner Akte und du hast ein Recht auf Akteneinsicht.

Was da wirklich gelaufen ist, kann ich nicht beurteilen.
Könntest du aber wenn du einen Akteneinsicht beantragen würdest.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
Das betrifft aber die Korrespondenz des ÄD mit meinem Arzt. Darf ich da auch Einsicht nehmen?
Was ist, wenn diese Korrespondenz gar nicht existiert?
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.110
Bewertungen
7.837
Hallo franzi,

*Merkt ihr was? Das ist ja schon in sich widersprüchlich!
Merkst du, das deine Auführungen aber nichts mit deinen letzten Fragen zu tun haben.

Die Geschichte mit dem äD ist abgehakt, was wärmst du das ganze hier wieder auf. Wenn du keine Akteneinsicht vorgenommen hast, wirst du eh nie erfahren was da abgelaufen ist. Selbst dann ist es jetzt abgehakt.

Genau aus diesem Grund würde ich den SB auch nicht von der Geschichte mit der DRV großartig was erzählen, solange die nicht ebenfalls abgeschlossen ist.

Der Facharzt hat noch während des EMR-Verfahrens einen Befundbericht an die DRV geschickt. Nicht erst nachträglich.
Allerdings hat das Wochen gedauert und ich musste immer wieder nachhaken. Er hatte behauptet, er habe es per Fax und per Brief an die DRV geschickt.
Die DRV hat behauptet, es sei nie etwas bei ihnen angekommen.
Schlussendlich wurde mir dann doch bestätigt, dass die Unterlagen endlich angekommen sind.
So also hat der Facharzt der DRV nun schlußendlich seinen Befundbericht der DRV geschickt, welchen diese dann wohl auch in ihrer Entscheidung bezüglich deinem EMR-Antrag wird mit einfließen lassen haben. Zu guter letzt aber hat dir die DRV jetzt deinen EMR-Antrag abgelehnt.

Damit bist du für die DRV voll Erwerbsfähig, punkt aus.

Wenn du dies nun deinem JC SB mitteilst, dann bist du für ihn wieder in die Vermittlung aufzunehmen, denn die Entscheidung der DRV ist vorerst mal verbindlich und zählt mehr als jedes mögliche äD-Gutachten.

Du kannst jetzt gegen die Entscheidung der DRV in Widerspruch gehen und mit neuen Arztbefunden versuchen sie davon zu überzeugen das du EMR bist oder halt nach einer Ablehnung deines Widerspruches in Klage gehen und darauf hoffen das sich ein Gerichtsgutachter der Meinung deiner Ärzte anschließt.

So lange solltest du dann auch versuchen weiterhin mit einer AUB deines Arztes dich der Vermittlung des JC zu entziehen.

Vielleicht solltest du auch mal ernsthaft überlegen, ob du den Facharzt nicht wechseln solltest, denn irgend was kann da ja nicht ganz passen, wenn die DRV deinen EMR-Antrag ablehnt, nachdem deine behandelnden Ärzte dich doch wie du schreibst nicht erwerbsfähig sehen.


Grüße saurbier
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
4.642
Bewertungen
15.301
Damit bist du für die DRV voll Erwerbsfähig, punkt aus.

Wenn du dies nun deinem JC SB mitteilst, dann bist du für ihn wieder in die Vermittlung aufzunehmen, denn die Entscheidung der DRV ist vorerst mal verbindlich und zählt mehr als jedes mögliche äD-Gutachten.
Das wiederum sehe ich anders wenn @franzi gegen den Bescheid der DRV Widerspruch eingelegt hat. In diesem Fall hätte der Bescheid keine Bestandskraft erreicht und das Verfahren bei der DRV ist weiterhin offen und ungeklärt.
 

franzi

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.680
Bewertungen
1.357
@saurbier.
Genauso werde ich jetzt vorgehen.
Meine AU wird sich ohnehin noch in die Länge ziehen.

Dass der Murks mit dem ÄD-Gutachten nun Schnee von gestern ist, ist mir auch klar. Ich habe das nur hier erwähnt, um die Vorgeschichte nochmals kurz darzustellen.
Letztlich kann es mir egal sein, ob je ein ÄD-Gutachten gemacht wurde oder nicht. Ich brauche es ja jetzt auch nicht mehr.

Ja, ich habe schon darüber nachgedacht, den Arzt zu wechseln. Der hatte sich mir gegenüber ganz "siegessicher" gegeben, dass die Rente auf jeden Fall aufgrund seines Befundberichtes bewilligt werden würde ...

Leider ist das mit der Suche nach einem neuen Arzt nicht ganz einfach, zumal er der einzige in der näheren Umgebung ist, der Rehabilitationsmediziner und Schmerztherapeut ist (also für meinen Fall durchaus der richtige Arzt wäre). Ansonsten müsste ich zu einem "normalen" Orthopäden ohne Zusatzqualifikation gehen.
Er kennt halt seit Jahren meine komplette Krankheitsgeschichte.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.110
Bewertungen
7.837
Hallo HermineL,

Das wiederum sehe ich anders wenn @franzi gegen den Bescheid der DRV Widerspruch eingelegt hat. In diesem Fall hätte der Bescheid keine Bestandskraft erreicht und das Verfahren bei der DRV ist weiterhin offen und ungeklärt.
Nun ja das beurteile ich leider entgegen mancher hier vertretenen Meinung etwas anders.

Ja wenn gegen den Bescheid der Widerspruch eingelegt wird, erlangt dieser "noch" keine Rechtskraft, nur bedeutet dies nicht automatisch das hier das JC bzw. analog die AfA die medizinische Beurteilung daraus nicht anwenden darf, weil diese ggf. falsch wäre.

Genau aus diesem Grund habe ich ja auch weiter ausgeführt, daß eine ärztliche AUB unbedingt sofern möglich weiter fortgeführt werden sollte, weil ich mir des strittigen Sachverhaltes im klaren bin.

Dies ist im Umgang mit dem JC sogar noch einfach möglich, hingegen bei der AfA (nach 6 Wochen) es zwangsläufig zur Einstellung des ALG-I führen würde.


------------------

@ franzi

Letztlich kann es mir egal sein, ob je ein ÄD-Gutachten gemacht wurde oder nicht. Ich brauche es ja jetzt auch nicht mehr.
Nein, du hast das ganze nach meiner Meinung von Anfang an falsch angepackt. Du hättest sehr wohl darauf bestehen müßen das das JC ein neues äD-Gutachten anfertigt, erst recht wenn dein behandelnder Arzt derart hinter dir steht. Allerdings hättest du dich auch mal von der offensichtlichen Meinung deines Arztes persönlich überzeugen sollen, indem du seine Äußerungen dir gegenüber (Der hatte sich mir gegenüber ganz "siegessicher" gegeben, dass die Rente auf jeden Fall aufgrund seines Befundberichtes bewilligt werden würde ... ) auch mit der Realität in seinem Gutachten bzw. medizinischen Befundbericht überein stimmt. Leider erzählen viele Ärzte viel wenn der Tag lang ist.

Nichts desto trotz ist eine auf dauer laufende AUB auch nicht schlecht, zumindest solange bis sich das JC bzw. der SB traut selbst mal den äD einzuschalten - nachweislich.

Leider ist das mit der Suche nach einem neuen Arzt nicht ganz einfach, zumal er der einzige in der näheren Umgebung ist, der Rehabilitationsmediziner und Schmerztherapeut ist (also für meinen Fall durchaus der richtige Arzt wäre). Ansonsten müsste ich zu einem "normalen" Orthopäden ohne Zusatzqualifikation gehen.
Ob hier jetzt der Arzt der richtige ist kann unsereins eh schlecht beurteilen. Also ich hab für meine orthopädischen Probleme von Anfang an immer einen Facharzt für Orthopädie gehabt und kam erst viel später wegen der dauerhaft anhaltenden Schmerzen zum Schmerztherapeuten weil mein Hausarzt für die dauerhafte Verordnung von BTM einen Facharzt hinzu ziehen wollte (Absicherung). Ein Rehabilitationsmediziner erscheint mir ehrlich gesagt auch nicht gerade als so kompetent für Orthopädische Erkrankungen.

Übrigens mal am Rande, mein Schmerztherapeut hat mich jetzt genau an so einen Rehablilitationsmediziner verwiesen, damit mir dieser dauerhafte Rehabilitation verordnet und zwar an Geräten, was angeblich nur er kann, denn der über die Hausärzte regulär zu verordnete Rehasport (Gymnatik) bringt bei mir nichts mehr.

Wie gesagt ein Schmerztherapeut mag bei dir notwendig sein, nur wenn ich mich dann an die Diskussion erinnere kommt er ja auch nur mit banalen Medikamenten anstatt echten Schmerzpräparaten wie Tramadol, Valoron bis hin zu Morphinen oder Opiaten. Also müßte man hier auch etwas mehr hinterfragen. Ggf. wärst du da mit einem echten Orthopäden in Verbindung mit einem guten Schmerztherapeuten dann besser dran.

Du solltest hier dann vielleicht auch mal bedenken, daß die DRV zumeist den eigenen Rehabilitationsmedizinern in ihren eigenen Reha-Häusern wenig glauben schnekt bei deren Patientenbeurteilungen, weshalb die meisten Rehas auch zu keiner EMR führen. Da mag es dann vielleicht auch so sein, daß sie deinen Arzt als nicht viel besser einstufen, zumal die Befundberichte der behandelnden Ärzte von der DRV zumeist eh ignoriert werden. Da zählen dann Klinikberichte bzw. Uni-Berichte weit mehr und erst recht die gutachterlichen Stellungnahmen in Gerichtsverfahren.

Ansonsten müsste ich zu einem "normalen" Orthopäden ohne Zusatzqualifikation gehen.
Nun ja einen echt guten und kompetenten Facharzt zu finden ist in der heutigen Zeit eh kein Vergnügen mehr, denn dazu bedarf es zuerst einmal ein Vertrauensverhältnis aufzubauen bei welchem man auf die Kompetenz des Arztes vertrauen kann und hinzu kommt dann noch ein gewisses Maß an Sympathie dem Arzt gegenüber ohne die es mal nicht geht.

Allerdings ohne komptente Ärzte wird es sehr schwer bei der DRV eine EMR zu erhalten, als auch das dir bei deinen gesundheitlichen Problemen nachhaltig geholfen wird, das sollte dir schon klar sein.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten