Mehrheit erkennt den schädlichen Einfluss der Wirtschaft auf uns Alle!

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Studie: Linksextreme Einstellungen sind weit verbreitet ? Presse und Kommunikation ? Freie Universität Berlin

n der Umfrage hielten mehr als 60 Prozent der Befragten die Demokratie nicht für eine echte Demokratie, da die Wirtschaft und nicht die Wähler das Sagen hätten. Nahezu 50 Prozent konstatierten eine zunehmende Überwachung linker Systemkritiker durch Staat und Polizei, etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) befürchteten der Studie zufolge, dass Deutschland durch eine zunehmende Überwachung von Bürgern auf dem Weg in eine neue Diktatur sei.
Was schreib ich immer....??:wink:

Aber im Ernst: Jede/r, die/der denken kann, hat längst begriffen, dass die Wirtschaft, die Unternehmer, das Land in ein Ökonomismus-Staat geführt haben, dem das Menschlich abhanden kommt. Das ist "Linksextrem"? Unglaublich -- das ist Realitätssinn.

Ebenfalls weit verbreitet ist den Wissenschaftlern zufolge eine fundamentale Kritik an der Wirtschaftsordnung in Deutschland. Jeder Dritte stimmte der Auffassung zu, der Kapitalismus führe zwangsläufig zu Armut und Hunger. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) assoziierte Kapitalismus mit kriegerischen Auseinandersetzungen.
Womit ja knapp die Hälfte der Befragten richtig liegt. Ohne Kapitalismus hätte es viele kriegerische Auseinandersetzungen seit den frühen 90gern so nicht gegeben. Die ehemals sozialistische Welt, bei all den Fehlern, die da gemacht wurden, kannte selbstangezettelte Kriege kaum.

Knapp 30 Prozent (Ostdeutschland 35 Prozent; Westdeutschland: 28 Prozent) gaben an, sie könnten sich eine wirkliche Demokratie nur ohne Kapitalismus vorstellen.
Selbstverständlich!! Wie können 70% das bezweifeln? Die Unternehmer in der Bundesrepublik führen schon jetzt einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung zur Profitsteigerung. Was hat DAS mit Demokratie zu tun??

Ein Fünftel der Bevölkerung (Ostdeutschland: 24 Prozent; Westdeutschland: 19 Prozent) hielt eine Verbesserung der Lebensbedingungen durch Reformen nicht für möglich und plädierte für eine Revolution.
Kriegen die Deutschen eh nicht hin..Im Gegenteil, die laufen denen immer schneller entgegen, die sie eigentlich drangsalieren. Nicht umsonst entshehen unter anderem so viele "Dienstleistungs"-McJobs.

Knapp 60 Prozent der Ostdeutschen und 37 Prozent der Westdeutschen hielten den Sozialismus/Kommunismus für eine gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden sei,
!!!
 
Thematiker*in
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Deutsche Neigung zur roten Revolution? | Telepolis

TELEPOLIS zu der Studie . Erhellend. Jeder, der nicht für Brutalkapitalismus ist, muss irgendwie linksradikal sein

..so scheinen die Urheber der Studie zu denken.

Warum gehen die vielen Dutzend Millionen Verlierer, die durch den Kapitalismus in ihreM Menschsein beraubt werden, nicht massiv auf die Strasse?


warum gibt es so wenig Widerstand? Warum lassen sich die Betroffenen „so viel“ gefallen? Wie wirkt und organisiert sich die neoliberale Ideologie, auf dass sie sich als „Denkgift“ in den Köpfen und Herzen der Menschen realisiert? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Manfred Bartl.
Die Hartz IV-Ideologie*|*NachDenkSeiten ? Die kritische Website

Da kann man hier eine Querverbindung sehen.

Perfide ausgetüftelt von der BRD-Wirtschaft. alles. Absolut bösartig-intelligent.
Für wen jubelte die deutsche Wirtschaft noch 1933....?
 

elo237

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Wenn der nächste große Banken Crash kommt

gibt es wieder das Faustrecht :icon_hihi:
 
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Gast
TELEPOLIS zu der Studie . Erhellend. Jeder, der nicht für Brutalkapitalismus ist, muss irgendwie linksradikal sein

..so scheinen die Urheber der Studie zu denken.
Die Studie ist eh ein wenig seltsam. Ich habe gestern (?) einen interessanten Artikel über eben diese Studie gelesen. Finde ich aber gerade nicht wieder. :icon_confused:

Ich verzichte auf das nächste Kommunismus-Experiment.
Dann kommst du eben ins Umerziehungslager. So! :icon_hihi:
 

arbeitslos in holland

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die mehrheit(besonders im osten)setzt marktwirtschaft mit ungezügeltem kapitalismus gleich.
nach der wende gab es für den osten zunächst mal den zusammenbruch und danach wurde die soziale marktwirtschaft im westen durch den ungezügelten kaptialismus ersetzt.
daraus resultiert, dass der damailge sozialismus in der planwirtschaft, dem heutigen kalten neoliberalismus und der neuen marktwirtschaft vorgezogen wird.

ohne die wende, gäbe es weder die neue soziale marktwirtschaft noch armutsrenten und kein hartzIV.

das ist der preis dafür, dass bestimmte gesellschaftschichten(in ost und west)aus der finanzierung der folgekosten der wende, ausgeklammert worden sind.

noch wichtig: der unterschied zwischen dem sozilalistischen system in der exDDR und dem einziehenden kapitalismus war, dass es für die kapitalisten des westens, im osten was zu verdienen gab.
alles was aber mal im osten die beschäftigung sicherte, wurde vernichtet.
das hatte eine prägenden eindruck und erklärt die heutige sicht auf damalige zustände
 
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:dank: @AiH.

Man hätte 89 die Chance gehabt, einen neuen Staat DDR aufzubauen, der sozialistisch gewesen wäre, aber Drecksäcke wie Mielke und Honnecker trotzdem verjagt hätte.

Chance verpasst.

Das ist das wirkliche Drama. Heute haben wir die wirtschaftsverseuchte BRD. Gegen Ingo Kramer war selbst Honnecker noch ein Chorknabe.
 

gila

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Alles, was nicht mainstream ist, ist eben "extrem" - das ruft automatisch durch bloße Nennung dieser zusätzlichen Vokabel schon gefühlte Ablehnung hervor.
Genau DAS ist Methode.

Gestern Abend hörte ich ein tolles Interview mit Thore D. Hansen, der Mann benennt GENAU worum es in unserem System geht.
Klar und unverschnörkelt und aus den eigenen Erfahrungen heraus.
Politischer Journalist, Wirtschaftsjournalist - Autor von "wirklichkeitsnahen" und spannenden Polit-Krimis!

hörenswert: Mensch, Otto! - Mensch, Theile! - BAYERN 3 - Download, MP3, Video | Podcast | BR

auch seine Facebookseite lesenswert: https://de-de.facebook.com/thore.d.hansen
 
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ExitUser0090

Gast
Danke @gila. Wird bei Gelegenheit gehört.

Feynsinn hat einen lesenswerten Text zum Thema geschrieben:

Umverteilung ist linksradikal

Eine "Studie" wurde gestern veröffentlicht, die der Welt erklären soll, was "Extremismus" ist, und da dies eine deutsche Studie ist, muss man sich vielleicht nicht wundern, was dabei heraus kam. Der Chef des nicht mehr wirklich zweifelhaften Instituts "Forschungsverbund SED-Staat" an der FU Berlin kommentiert seine Arbeit selbst, in einem Satz und abschließend:

"Heute ist jemand linksradikal, dessen Positionen sich hart am linken Rand des Verfassungsbogens befinden, aber noch demokratisch sind: Forderungen nach Verstaatlichung zum Beispiel oder nach mehr Umverteilung."
"29 Prozent glauben, dass eine wirkliche Demokratie nur ohne Kapitalismus möglich sei. Einzelne linksextreme Einstellungen stoßen in der Bevölkerung auf erstaunliche Zustimmung."

Die willkürliche Zuteilung bestimmter Meinungen zum Linkradikalismus/Linksextremismus ist bis zu dieser Stelle nur durch ein einziges überprüfbares Kriterium gestützt, nämlich den sog. "Verfassungsbogen", was wohl bedeuten soll, dass linksextreme Einstellungen eben verfassungswidrig seien
.

Feynsinn » Umverteilung ist linksradikal
 
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Alle ist toll...
Die Arbeitslosigkeit sinkt vollkommen untypisch für einen Februar um 20.000( woe sie sonst um 30.000 steigt), alle Konjunkturindikatoren steigen in den Himmel, die Deutschen shoppen wie aufgezogen...(GfK Index so hoch wie nie). Der Jobzuwachs betrifft vor allem den Niedriglohnsektor.

...trotz Mindestlohn.

Irgendetwas stimmt da doch nicht.

Die JC werden so noch viel mehr Druck ausüben auf die Elo.

https://www.welt.de/wirtschaft/article137846486/Kaufrausch-der-Deutschen-einfach-nicht-zu-stoppen.html

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitslosigkeit-zahl-der-arbeitslosen-sinkt-auf-3-017-millionen/11427334.html

https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Fachkraeftebedarf-Stellen/BA-X/Ba-X-2015-02.pdf

Man fühlt sich eigentlich nur verarrscht.

Auch das starke Wachstum von überwiegend
konjunkturunabhängigen Branchen im
Dienstleistungssektor trägt zu einer stabilen
Arbeitskräftenachfrage bei. So entfallen aktuell
rund zehn Prozent der gemeldeten Stellen auf
das Gesundheits- und Sozialwesen. Weitere
acht Prozent kommen aus dem Groß- und Einzel-handel,
aber auch in der Bauinstallation, der
Gastronomie, der Unternehmensführung,
-verwaltung und -beratung, in der Öffentlichen
Verwaltung sowie in der Gebäudebetreuung
werden zahlreiche Mitarbeitende gesucht. Insgesamt
betrachtet fällt der Arbeitskräftebedarf
derzeit in vier Fünfteln der Wirtschaftsabteilungen
höher aus als vor einem Jahr. Der
Anteil der gemeldeten Stellen in der Zeitarbeit
an allen Stellen ist dabei seit geraumer Zeit
gleichbleibend und liegt bei rund einem Drittel.
 

Der aufmüpfige

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Na na na, ketzt mal nicht so unwirsch liebe Leute!

Schon vergessen? Uns wurde doch jüngst von unserer Bundesmutti stolz verkündet: "UNS GEHT ES GUT!!!"

Also, hört auf zu jammern, was kann schließlich der geringe Prozentsatz dafür das ihm 80 % des Kuchens gehört, alles selbstverständlich hart erarbeitet, nun... wenn auch nicht selbst erarbeitet sondern auch durch Ausbeutung, aber na ja....

Wir müssen als "Gesellschaft" endlich mal einsehen, das, wo einige wenige den großen Reibach machen dies eben auch irgend wie von anderen (re)finanziert werden muss, und das sind nun mal die die leider kein dickes fettes Bankkonto, keine Villa und keinen Privatjet haben.

Aber was können denn bitte diese ehrenwerten Herrschaften und sogenannten "Leistungsträger" dafür das die ausgebeuteten und prekär beschäftigten und die anderen ca. 90% es einfach nicht selbst schaffen und auf der Strecke bleiben, Looser und Verlieren der Gesellschaft sind, sind doch selbst schuld..... erinnern wir uns doch an die französische Revolution. Wenn wir kein Brot mehr haben fressen wir eben Torte oder Kaviar und saufen statt Wasser Schampus...


Aber mal im Ernst, mit welchem Hochmut und Großkotzigkeit diejenigen"Leistungsträger" den es an nichts, aber auch gar nichts mangelt uns erklären wir wir sparen und den Gürtel immer enger schnallen sollen damit die ihre Taschen und Konten noch fetter werden ist einfach eine Unverschämtheit ohne Gleichen.

Was würde der Manager eine Automobilkonzerns bitte ohne seine Sklaven am Band machen? Was würde der der Bankmanager ohne die Kunden machen die, auch mit den vielen kleinen Summen und Verträgen seinen Luxus finanzieren?

Oder was würde der Obersklaventreiber einer ZA ohne seine Niedriglohn Sklaven machen? Würde der sich für 2,50 Okken selbst ans Band stellen und schuften?
Würde der bereit sein für 2,50 Euronen seinen Allerwertesteten mit Besen und Wischmopp bewaffnet durch die Hallen und Büros oder Schulen zu wischen?

So manch einer der feinen und hochnäsigen Herrschaften sollte sich endlich mal klar werden wer seinen Luxus erarbeitet und letztendlich finanziert bzw. ermöglicht.

Anderen Wasser und Brot predigen um sich selbst Champus und Kaviar zu ermöglichen ist nicht nur asozial sondern auch ...... (unterste Schublade), PFUI !!!
 
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