Mehrbedarf

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belphegore

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Ich schaute gerade auf meinen Änderungsbescheid der ab 1.7. gültig ist und finde dort keinen Mehrbedarf mehr:icon_sad: Dann schaute ich nochmal genau auf meinen letzten Bewilligungsbescheid, der ab 1.5. gültig ist und auch dort finde ich keinen Mehrbedarf mehr.:eek:

Den Mehrbedarf, den ich mit dem Erstantrag für ALG II abgegeben hatte, besteht unbefristet (vom Arzt bestätigt). Möglicherweise hatte ich vegessen es im Fortsetzungsantrag anzugeben, bin mir nicht ganz sicher.:confused: Aber deswegen müßte man mir den doch trotzdem zugestehen, oder? Schließlich liegt ja alles vom Erstantrag noch vor.

Welche Möglichkeiten habe ich den Mehrbedarf für Mai und Juni noch nachträglich zu bekommen und wie muß ich vorgehen?
 
R

Rounddancer

Gast
Seit dem 1.1.09 werden eine ganze Menge Mehrbedarfe nicht mehr gewährt, weil der komische "Deutsche Verein" meint, die zugehörigen Krankheiten seien nach aktuellem Stand der Wissenschaft mit Vollkost abzudecken,-
und die sei ja mit dem Regelsatz abgedeckt.
 

belphegore

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Ich bekam diesen Mehrbedarf aber noch bis zum 30.04. und auch im letztem Änderungsbescheid den ich für April bekam ist der Mehraufwand noch aufgeführt.
 
R

Rounddancer

Gast
Dann betraf die Änderung des Bescheides andere Dinge. Ist möglich, denn Bescheide, die über den 1.1.09 hinaus gültig waren, wurden m.W. auch nicht wegen des weggefallenen MB geändert.

Sprich: Wenn Bescheid ab 11.08 galt, galt der auch bis 04.09 so, was den MB angeht.
 

Mario Nette

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Ihne rechtliche Begründung ist natürlich nicht hinnehmbar, dass der Mehrbedarf einfach einbehalten wird. Widerspreche daher dem aktuellen Bescheid und stelle ferner einen Überprüfungsantrag für den älteren Bescheid.

Mario Nette
 

redfly

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Mir wurde er auch wegen kostenaufwendiger Ernährung (Diabetes) gestrichen. Ich hatte in einem anderen Thread schon danach gefragt, wie es mit Urteile zugunsten Betroffener aussieht. Oder wehrt sich etwa keiner dagegen? Also her mit den Urteilen.
 

belphegore

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Da bei mir einfach der Mehrbedarf weggefallen ist, ohne irgendweine Begründung, werde ich auf jeden Fall einen Widerspruch und Überprüfungsantrag stellen. Vielen Dank soweit, werd mich mal melden, wenn ich eine Reaktion erhalten habe.
 

belphegore

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Also mein Widerspruch (vom 13.7.) wegen des Mehrbedarfs ist natürlich zurückgewiesen worden.
Was mir nur wieder sehr komisch, verdächtig vorkommt, ist das mit dem Widerspruchsbescheid wieder eine Änderung der Bewilligung bekam (datiert auf zwei Tage vor dem Widerspruch) auf den sich auch der Widerspruchsbescheid bezieht...

Angeblich wären die beiden Bescheide auf die ich mich bezog (17.4. und 7.6.) vorläufig gewesen und erst mit dem Bescheid vom 8.9. wurden die Leistungen endgültig bewilligt... Ich kann nur nichts von vorläufig in den anderen bescheiden lesen, wollen die da was vertuschen :confused:
 
E

ExitUser

Gast
Also mein Widerspruch (vom 13.7.) wegen des Mehrbedarfs ist natürlich zurückgewiesen worden.
Was mir nur wieder sehr komisch, verdächtig vorkommt, ist das mit dem Widerspruchsbescheid wieder eine Änderung der Bewilligung bekam (datiert auf zwei Tage vor dem Widerspruch) auf den sich auch der Widerspruchsbescheid bezieht...

Angeblich wären die beiden Bescheide auf die ich mich bezog (17.4. und 7.6.) vorläufig gewesen und erst mit dem Bescheid vom 8.9. wurden die Leistungen endgültig bewilligt... Ich kann nur nichts von vorläufig in den anderen bescheiden lesen, wollen die da was vertuschen :confused:
.

Möglicherweise. Und gehst Du vors Sozialgericht?

Ich hab es gemacht bei abschlägigem Bescheid auf meinen Widerspruch.
 

belphegore

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Ich weiß nicht. Vorallem mit was für einer Begründung? Wenn ich jetzt wüßte ob die da wirklich irgendwas vertuschen oder im nachhinein korrektieren wollen mit diesem ominösen neuen Bescheid, könnte man darauf vielleicht was begründen...

Ich hab ja noch knapp vier Wochen Zeit. Naja, vielleicht gibt's ja jemand der sich das mal anschauen könnte mit diesen neuen Bescheid, was gar nicht was das soll...
 

redfly

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Ein Widerspruch ggf. eine Klage wird kaum Erfolg haben. Bei Diabetes z. B. genügt nach den Empfehlungen des Deutschen Vereins nicht mehr nur der einfache "Stempel vom Hausarzt". Wer heute den Mehrbedarf haben möchte muss ihn sich hart erkämpfen, und zwar sehr hart.

Betroffene die sich gegen eine Kürzung des Mehrbedarfs wehren, müssten einige Anstrengungen unternehmen um überhaupt eine Chance vor Gericht zu haben. Nachweise über alle Einkäufe für die Diätkost (Kassenzettel), regelmässige Teilnahme an einer Ernährungsberatung und ein ausführliches ärztliches Gutachten.

Ohne den genannten Aktivitäten hat man vor Gericht absolut keine Chance!!
 
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