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Mehrbedarf; wann neu beantragen ?

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AndreasB.

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Ich bekomme ALG II und seit dem 01.04.2006 einen Mehrbedarf für Ernährung augrund einer Neurodermitiserkrankung von 25.56 €.
Wie lange ist diese Leistung gültig bzw. wann muss ich Sie neu Beantragen ?
 

Koelschejong

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Du hast doch sicher einen Bescheid bekommen, in dem der Mehrbedarf aufgeführt ist. In diesem Bescheid ist auch der Bewilligungszeitraum angegeben - rechtzeitig vor Ablauf musst Du neu beantragen.
 

Arania

Neu hier...
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Und natürlich nur wenn die Erkrankung noch besteht ;)
 
E

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Dauer

Der Mehrbedarf für die kostenaufwändigere Ernährung ist spätestens nach 12 Monaten erneut durch eine ärztliche Bescheinigung zu belegen.

Heißt, das ärztliche Attest gilt ab dem Tag der Ausstellung 1 Jahr, danach wird ein weiteres fällig, welches wiederum 12 Monate gilt. Also aller 12 Monate ist ein neues erforderlich. Das ist unabhängig vom Bewilligungszeitraum des ALG II.

Durchführungshinweise der BA zum § 21 SGB II
§ 21 SGB II / Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt (PDF: 50,7 KB)

Den Antrag gibt es hier: Arbeitsagentur
 

AndreasB.

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laut aktuellem ALGII bescheid gilt die Berechnung der Leistungen (also auch Mehrbedarf) vom 01.06.2006 bis zum 30.11.2006 .
zur Sicherheit neu beantragen ? (kostet Gebühren)
hat da schon jemand Erfahrung, ob die Mehraufwandskoste bei ALG II Folgeantrag ohne Änderungen automatisch mitberechnet werden ?
 

AndreasB.

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ja @mambo, vielen dank; widerspricht sich nur mit den Angaben im ALGII Bescheid
 
E

ExitUser

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Zusatzblatt 8

ja @mambo, vielen dank; widerspricht sich nur mit den Angaben im ALGII Bescheid
Die haben das Zusatzblatt 8 geändert, siehe den Download-Link. Da steht jetzt, dass der Arzt eine Begründung schreiben muss, wenn die verordnete Krankenkost länger als 6 Monate erforderlich wird, ist aber bereits im Antrag mit integriert.
Der Arzt kann aber nachwievor einen längeren Zeitraum als 12 Monate eintragen, aber trotzdem muss spätestens nach Ablauf der 12 Monate ein neues Attest ausgestellt werden.

Zu den Attestkosten. Mein Hausarzt bereichert sich nicht an einem Sozialhilfeempfänger (ALG II).

Aus den Durchführungshinweisen der BA zum § 21 SGB II:

Kosten der Bescheinigung:

In der Aufforderung zur Vorlage der vorgesehenen Bescheinigung ist ein Verlangen im Sinne des § 62 SGB I zu sehen, sich ggf. einer entsprechenden Abklärung beim Arzt zu unterziehen und das Ergebnis der Abklärung auf dem Vordruck bestätigen zu lassen. Die Voraussetzungen nach § 65 a SGB I für die Erstattung angemessener Kosten für die Ausstellung der Bescheinigung sind damit erfüllt.

Als angemessener Umfang für die Kosten der vorgesehenen Bescheinigung sind die nach Ziffer 70 der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vorgesehenen Gebühren für eine kurze Bescheinigung anzusehen, und zwar in Höhe des bei Privatrechnungen üblichen 2,3fachen Satzes, mithin derzeit 5,36 €.
 
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