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Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung

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Manni08

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#1
Hallo zusammen,
seit 2006 bekomme ich ALG II. Seit dem Zeitpunkt erhielt ich auch einen Zuschuss für kostenaufwändigere Ernährung wegen Krankeheit (Diabetes Typ II, Hyperlipidämie, Hyperurikämie).
Mit meinem neuen Bewilligungsbescheid vom 11.9.2009 wurde dieser Zuschuss gestrichen mit dem Hinweis auf neue Richtlinien des "Deutschen Vereins". Diese Richtlinien gibt es wohl.
Kann hier jemand helfen ??,
Lohnt ein Widerspruch ??
 

Arania

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#2
Kaum da sich die ARGE nach diesen Richtlinien zu richten hat, aber versuch es, bei Ablehnung musst Du klagen
 

Muzel

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#3
Vielleicht solltest du mit deinem Hausarzt über eine Spiroergometrie -Messung verhandeln. Dabei kann festgestellt werden, ob bei dir tatsächlich eine Grundumsatzerhöhung vorliegt. Dann hättest du die dusseligen Richtlinien widerlegt. Vielleicht reicht es aber auch schon aus, dass dein Arzt dir 2 h Nordic-Walking verschrieben hat. Dann hättest du auch einen Mehrbedarf.
 
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#4
Hallo ...

mir wurde der Mehrbedarf auch gestrichen ... ich hatte ihn wegen Neurodermitis bekommen, genauso wie meine Tochter ... meine Tochter bekommt ihn nach Widerspruch weiter ... bei Erwachsenen hat mir mein Anwalt gesagt wird es schwierig werden, man könnte es probieren ... aber ob es Erfolg hat, kann er nicht wirklich sagen ... was man noch machen könnte sagte er mir, was für Produkte man kauft aufzulisten und im Vergleich dann Produkte auflisten, die man sonst kaufen müsste ... dass nachgewiesen werden kann, dass wirklich der Mehrbedarf auch notwendig ist
 

scullers

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#5
Hallo ...

mir wurde der Mehrbedarf auch gestrichen ... ich hatte ihn wegen Neurodermitis bekommen, genauso wie meine Tochter ... meine Tochter bekommt ihn nach Widerspruch weiter ... bei Erwachsenen hat mir mein Anwalt gesagt wird es schwierig werden, man könnte es probieren ... aber ob es Erfolg hat, kann er nicht wirklich sagen ... was man noch machen könnte sagte er mir, was für Produkte man kauft aufzulisten und im Vergleich dann Produkte auflisten, die man sonst kaufen müsste ... dass nachgewiesen werden kann, dass wirklich der Mehrbedarf auch notwendig ist

Persönliches Pech - weshalb sollte dafür die Gesellschaft in Haftung genommen werden ?
Bei uns würde da sofort der intakte Familienverband................
 

redfly

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#6
Hallo ...

mir wurde der Mehrbedarf auch gestrichen ... ich hatte ihn wegen Neurodermitis bekommen, genauso wie meine Tochter ... meine Tochter bekommt ihn nach Widerspruch weiter ... bei Erwachsenen hat mir mein Anwalt gesagt wird es schwierig werden, man könnte es probieren ... aber ob es Erfolg hat, kann er nicht wirklich sagen ... was man noch machen könnte sagte er mir, was für Produkte man kauft aufzulisten und im Vergleich dann Produkte auflisten, die man sonst kaufen müsste ... dass nachgewiesen werden kann, dass wirklich der Mehrbedarf auch notwendig ist
Nur die Kassenzettel sammeln, wird hier definitiv nicht ausreichen !!!

Um mit einer Klage Erfolg zu haben, müsste man schon regelmässig bei einer Ernährungsberatung vorsprechen. Auch ein umfassendes Ärztliches Gutachten wird der Richter bei seiner Entscheidung mit einbeziehen. Und ob sich das ganze Theater lohnt, ich weiss nicht. Eins ist jedenfalls klar, seit den Empfehlungen des Deutschen Vereins aus 10/08, wird man nur mit dem "Stempel" vom Hausarzt kein Mehrbedarf beanspruchen können.
 
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#7
Persönliches Pech - weshalb sollte dafür die Gesellschaft in Haftung genommen werden ?
Bei uns würde da sofort der intakte Familienverband................
scullers ... das ist hier ein Forum, wo man sachlich antworten sollte *denk* ... aber anscheinend hast du wohl keine Ahnung davon, wie es ist ... wenn man bestimmte Lebensmittel nicht verträgt und dies bei vielen gar nicht weiss ... sonst hättest du so eine Antwort nicht gegeben



Nur die Kassenzettel sammeln, wird hier definitiv nicht ausreichen !!!

Um mit einer Klage Erfolg zu haben, müsste man schon regelmässig bei einer Ernährungsberatung vorsprechen. Auch ein umfassendes Ärztliches Gutachten wird der Richter bei seiner Entscheidung mit einbeziehen. Und ob sich das ganze Theater lohnt, ich weiss nicht. Eins ist jedenfalls klar, seit den Empfehlungen des Deutschen Vereins aus 10/08, wird man nur mit dem "Stempel" vom Hausarzt kein Mehrbedarf beanspruchen können.
redfly - wie das genau gemacht bzw. gehandhabt wird ... kann ich nicht sagen + wenn dann müsste man wohl zu einem "Spezialisten (Arzt)" gehen ... nur sowas in der Richtung hatte mir ein Anwalt für Sozialrecht gesagt ... wenn ich den Mehrbedarf probieren möchte ... doch weiterhin zu bekommen, jedoch könnte sich dies hinziehen ... für mich war einfach am wichtigsten, dass meine Tochter wenigstens den Mehrbedarf weiterhin bekommt ...
 

Muzel

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#8
Sozialverband VdK Deutschland - Gericht stärkt Rechte von Diabetikern
In diesem Urteil, will ein Diabetiker einen höheren GdB erreichen. Er begründet das, dass er seinen Blutzucker einigermaßen stabil halten kann, weil er viel Zeit aufwendet, in dem er täglich Sport treibt. Das wäre mit einer aufwendigen Therapie gleichzusetzen. So könntest du aber auch deinen Mehrbedarf begründen. Sport verbraucht Kalorien.
 

redfly

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#9
Es war eben füher einfacher einen Mehrbedarf zu beanspruchen. Der Hausarzt hat die Anlage MEB ausgefüllt, alles andere nur noch eine Formsache! Das Gesetz hat sich zwar nicht geändert, aber die Hürde seinen Anspruch durchzusetzen.


@ Muzel

Das sind aber nur absolute Einzelfälle.
 

redfly

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#11
Ich wünsche dir viel Glück. Aber eine Frage, was kannst du vorweisen um bei Gericht Erfolg zu haben?
 
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