Mehrbedarf aufgrund eines unbezahlten Praktikums?

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#HIV#

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Guten Tag,

für einen Freund hätte ich mal eine Frage, da ich darauf selbst keine genaue Antwort weiss.

Hintergrund:

Er nimmt seit Dezember an einer 6-monatigen Weiterbildung teil. Läuft auch alles sehr gut und er ist sehr zufrieden mit allem. Seit 1. Mai nimmt er an einem 2-monatigen Praktikum teil, welches im Rahmen der Weiterbildung durchgeführt wird. Für dieses muss er täglich knapp 4,5 Stunden mit Bus und Bahn fahren. 5:45 - 8 Uhr zum Praktikum und 17:30 - 19:45 Uhr wieder nach Hause.

Da er zuvor im gleichen Ort Theorie hatte, fallen mit dem Praktikum jetzt erhebliche Mehrkosten für Essen und so weiter an. Da er den ganzen Tag über Unterwegs ist und nicht wie zu Hause selbst Kochen kann, ist er mehr oder weniger gezwungen öfter Auswärts zu essen.

Ich selbst hab mal von einem Mehrbedarf gehört, ist in dieser Richtung irgendwas machbar? Das Praktikum selbst ist unbezahlt, er bekommt in der Zeit somit nur seinen ganz normalen Regelsatz. Bevor ich ihm jetzt was falsches sage, wollte ich hier noch mal nachfragen. Oder muss er jetzt einfach zusehen, wie er die nächsten 6 Wochen da durchkommt?
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Er nimmt seit Dezember an einer 6-monatigen Weiterbildung teil.
Zur Beantwortung Deiner Fragen wären hier grundsätzliche Informationen von Vorteil;
Welche Art von Leistungsbezug?
Weiterbildung auf welcher Grundlage?
Wurde die Maßnahme zugewiesen?
Wenn ja ggf. Inhalt der Zuweisung.
Inhaltliche Bezüge eines Vertrages mit dem MT.
 

#HIV#

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Zur Beantwortung Deiner Fragen wären hier grundsätzliche Informationen von Vorteil;
Welche Art von Leistungsbezug?
Weiterbildung auf welcher Grundlage?
Wurde die Maßnahme zugewiesen?
Wenn ja ggf. Inhalt der Zuweisung.
Inhaltliche Bezüge eines Vertrages mit dem MT.

Da müsste ich im laufe der Woche noch mal nachfragen, dass kann ich leider so nicht beantworten.

Ich habe immer vorgekocht, und in einer Tupperschüssel mitgenommen.

Naja, er ist als Techniker unterwegs, da ist das ganze nicht so einfach.
 

atasteofbunny

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Ich habe immer vorgekocht, und in einer Tupperschüssel mitgenommen.

Nach dem langen Arbeitstag noch Essen kochen :eek: ? Er ist 14 Stunden unterwegs.

Ich persönlich würde versuchen, einen Mehrbedarf für Verpflegung außer Haus zu bekommen. Einfach einen schriftlichen, formlosen Antrag stellen, und ausdrücklich auf die langen Pendelzeiten hinweisen. Mehr als abgelehnt werden kann es ja nicht.

Oder den Arbeitgeber fragen, schließlich profitiert der von der kostenlosen Arbeitskraft. Wenn der einmal die Woche Pizza ausgibt, wär das doch schon was :wink:.
 

#HIV#

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Und bei der Entfernung wäre eine auswärtige Unterbringung vielleicht von Vorteil gewesen. Wieso hat er das nicht vorher abgesprochen?

Die Weiterbildung dauert insgesamt 6 Monate. Die Theorie 4 Monate und das Praktikum 2 Monate. Die Theorie hat in der gleichen Stadt stattgefunden wo auch mein Freund wohnt. Das Praktikum hätte auch dort stattfinden sollen, da aber nicht genug Techniker vor Ort verfügbar waren, wurde er an einen Ort 80km entfernt eingesetzt.

Das hat er erst Ende April gesagt bekommen. Die 80km werden mit Bus und Bahn erreicht, dauert aber für eine einfache fahrt knapp 2:15 Stunden. Die Maßnahme wurde mit einem Bildungsgutschein finanziert, dass stimmt soweit. Eine Unterbringung vor Ort kommt aufgrund der hohen Kosten eher nicht in Frage, kann er sich aktuell einfach nicht leisten.
 

#HIV#

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Genau die müsste dann aber der Kostenträger des Bildungsgutscheines finanzieren.

Das Problem ist, er fährt ja aktuell täglich die Strecke von Mo-Fr, wie soll er da jetzt im Jobcenter das ganze noch beantragen? Bis das bewilligt wird ist das Praktikum vorbei. Hätte er nicht erst kurz vor Beginn des Praktikums erfahren, dass er dafür weiter fahren muss, hätte er das wie er mir gesagt hat auch anders geklärt. Momentan hab ich auch nur via Whatsapp etwas Kontakt mit ihm, ich hab halt gesagt ich mach mich mal schlau.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Eine Unterbringung vor Ort kommt aufgrund der hohen Kosten eher nicht in Frage, kann er sich aktuell einfach nicht leisten.

Und die Fahrtkosten übernimmt das JC?

Wenn ich micht recht entsinne, haben wir eine Verpflegungspauschale während des Praktikums bekommen. Bekommt er währende der Ausbildung das Mittagsessen beim Bildungsträger? Den sollte er auch ansprechen, denn das ist deren täglich Brot, solche Anliegen zu klären.
 

erwerbsuchend

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Nach dem langen Arbeitstag noch Essen kochen :eek: ? Er ist 14 Stunden unterwegs.

Wie schaffen das nur unzählige Werktätige? Es gibt eine Vielzahl an Mahlzeiten, die man aus frischen Zutaten in ca. 15-30 Minuten zubereiten kann. Auch als Techniker kann man sich sein Pausenbrot oder Mittagsmahlzeit in passenden Behältnissen mit auf Arbeit/Praktikum mitnehmen. Selbst wenn man sich kein Pausenbrot von zu Hause mitnehmen kann oder will, muss man während der Arbeitszeit nicht unbedingt nur auswärts in Imbissbuden und Co speisen, sondern kann sich die Zutaten für eine Pausenmahlzeit im LEH vor Ort kaufen und sich daraus eine Mahlzeit zubereiten. Brötchen gibt es einzeln zu kaufen, genauso wie Wurst- oder Käseaufschnitt. Eine übliche 200 Gramm-Packung Wurstaufschnitt reicht meistens leider "nur" für 1 Mahlzeit. Es ist einfach nur eine Frage der Selbstorganisation, besonders wenn der Bekannte von TE nicht viel Zeit hat, um zu warten, bis er entsprechende finanzielle Mittel für die Verpflegung ggfs. nachträglich erhält.
 
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