Mehrbedarf an Wohnraum auch fürgleichgestellte Personen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Paolo_Pinkel

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Hi,

weiß dazu jemand mehr? Schwerbehinderte (mit Ausweis) haben einen Anspruch auf Mehrbedarf an Wohnraum. Gilt diese Regelung auch für Personen, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind?
 
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Hi,

weiß dazu jemand mehr? Schwerbehinderte (mit Ausweis) haben einen Anspruch auf Mehrbedarf an Wohnraum. Gilt diese Regelung auch für Personen, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind?
Schwbh haben nicht automatisch Anspruch auf Mehrbedarf an Wohnraum sondern das ist vom Stand der Schwbh abhängig.
Ein Rollstuhlfahrer z. B. benötigt mehr Wohnraum und das Amt muss die Kosten dafür zahlen.

Frage:
bist Du Schwbh gleichgestellt ohne Ausweis und wenn ja wieso eigentlich?
 

Paolo_Pinkel

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Es geht nicht um mich. Betreffende Person ist behindert, hat einen GdB von 40 und eine Gleichstellung. Deine Frage nach dem Wieso verstehe ich nicht. Wieso wieso?
Schwbh haben nicht automatisch Anspruch auf Mehrbedarf an Wohnraum sondern das ist vom Stand der Schwbh abhängig.
Ein Rollstuhlfahrer z. B. benötigt mehr Wohnraum und das Amt muss die Kosten dafür zahlen.

Frage:
bist Du Schwbh gleichgestellt ohne Ausweis und wenn ja wieso eigentlich?
 
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Es geht nicht um mich. Betreffende Person ist behindert, hat einen GdB von 40 und eine Gleichstellung. Deine Frage nach dem Wieso verstehe ich nicht. Wieso wieso?
ich fragte weil ich nicht nachvollziehen kann, warum man sich nicht um einen Schbh Ausweis bemüht und sich nur mit Gleichstellung zufrieden gibt?

Auch mit einem GdB von 40% ist man rechtllich als Schbh anerkannt und nicht nur Gleichgestellt.

Ich bin selbt mit einem GdB von 100 % als Schwbh anerkannt und mich interessieren daher solche Themen sehr.
 

Paolo_Pinkel

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Soweit mir bekannt ist, lag der GdB damals bei 30. Die Gleichstellung wurde daraufhin noch zum BA-Zeiten beantragt und bewilligt. Später wurde dann wegen dem Verlauf der Erkrankung auf 40 nach Antragstellung beim Versorgungsamt erhöht. Den Ausweis wollte man nicht gewähren. Trotz Widerspruch und Klage bis zum LSG.
 
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Soweit mir bekannt ist, lag der GdB damals bei 30. Die Gleichstellung wurde daraufhin noch zum BA-Zeiten beantragt und bewilligt. Später wurde dann wegen dem Verlauf der Erkrankung auf 40 nach Antragstellung beim Versorgungsamt erhöht. Den Ausweis wollte man nicht gewähren. Trotz Widerspruch und Klage bis zum LSG.
Ich kenne hier jemanden, der einen Ausweis mit 30% hat!
Wie alt ist die betroffene Person?

Wie ging die Klage aus?
Welche Krankheit ist es sorry, musst nicht antworten!
 

Mario Nette

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Ich kann die Meinung bestätigen, nach der es beim Mehrbedarf an Wohnrung um die Einzelfallbetrachtung geht.

Mario Nette
 

Doppeloma

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Ich kenne hier jemanden, der einen Ausweis mit 30% hat!
Sorry, das ist Unsinn, mit GdB 30 bekommt man noch KEINEN Ausweis, die offizielle Schwerbehinderung beginnt lt. Gesetz bei GdB 50 (bedeutet Grad der Behinderung und hat mit % NIX zu tun) und erst DANN gibt es auch einen Schwerbehinderten-Ausweis.

Die Gleichstellung (mit einem Schwerbehinderten) bewirkt NUR den erhöhten Kündigungs-Schutz, der üblicherweise erst ab GdB 50 eintritt, bringt also eigentlich NUR was in einem bestehenden Arbeitsverhältnis.

Weitere Nachteilsausgleiche der "ECHTEN" Schwerbehinderung werden NICHT gewährt, wie 5 Tage Zusatz-Urlaub, erhöhter Steuerfreibetrag (es gibt nur den, für den anerkannten GdB!) und Sonstiges.

Habe selber GdB 40 mit Gleichstellung durch die AfA, im Bescheid steht ausdrücklich drin, dass KEIN Anspruch auf einen Schwerbehinderten-Ausweis besteht!

Mein Partner HAT GdB 50 und somit steht in seinem Bescheid, dass er den Anspruch auf die Ausstellung des Schwerbehinderten-Ausweises HAT.

Bei Bedarf suche ich GERNE die entsprechende Rechtsgrundlage dafür raus, die gilt bundesweit, davon gibt es KEINE Ausnahme.:icon_daumen:

MfG Doppeloma
 
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@ Doppeloma

ja richtig ich habe da was falsches verstanden und erfuhr es gestern abend,
Danke dass Du es hier richtig gestellt hast.

LG Moonwind
 
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