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Mehr Sicherheit: Jobcenter wird für 1,5 Millionen Euro umgebaut

Hartzeola

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#1
Hagen. Die Messerattacke von Neuss hat die ohnehin notwendigen Maßnahmen beschleunigt. Das Jobcenter am Hauptbahnhof wird für 1,5 Millionen Euro umgebaut. 3000 Kunden wöchentlich werden künftig in einem viel moderneren Ambiente bedient. Auch das Viertel profitiert von der Maßnahme.

Das Jobcenter am Hauptbahnhof wird für rund 1,5 Millionen Euro umgebaut und zwei Jahre nach der tödlichen Messerattacke auf eine Jobcenter -Mitarbeiterin in Neuss vor allem sicherheitstechnisch auf den modernsten Stand gebracht. Obwohl der Umbau im laufenden Betrieb stattfindet, blicken Geschäftsführung und Belegschaft mit Vorfreude auf das Projekt. Während das Jobcenter seinen Mietvertrag am Standort um weitere zehn Jahre bis 2024 verlängert hat, muss die Sparda-Bank-Filiale im Erdgeschoss weichen.
Jobcenter wird für 1,5 Millionen Euro umgebaut | WAZ.de
 

Prinz Erbse

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#2
Kunden werden in einem moderneren Ambiente bedient ! :icon_lol:

Rüstet man auf für die Zuwanderungswelle ???
Die sind nicht so geschmeidig wie die meisten deutschen.

Mit Intertextbüro zum übersetzen der Eingliederungsvereinbarungen. :icon_biggrin:
 

0zymandias

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#3
192 Fluchttunnel, die von hinter dem Schreibtisch erreichbar sind?

Ja, warum denn nicht?

Fehlen aber noch funkausgelöste Kunden-Sprengkragen und schallgedämmte Flure, die zu den rotierenden Messern führen.
 

Smudo

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#4
entsteht ein einladender, möglicherweise mit Glasoptik versehener Eingangsbereich, in dem ein Großteil der Kundenkontakte abgewickelt werden kann.
Viel Spaß, den tollen Eingangsbereich mit Panorama aus...... äh, einblick haben wir hier auch. Direkt vor dem Eingang sind vier Bushaltestellen, (steht immer eine Menschen Masse) und die vier spurige Hauptstraße mit der dazugehörigen, fast schon dauer roten Ampel. Damit auch jeder was zu gaffen hat.
 

XxMikexX

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#5
Nur eine Frage der Zeit, bis man Hochsicherheitstrakte mit Nacktscannern installiert.

Überwacht von zuverlässigen 1€ Sicherheitssheriffs, die bis an die Zähne bewaffnet jede Bewegung überwachen.


Dient ja uns allen.:icon_kotz:
 

Nustel

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#6
Kunden werden in einem moderneren Ambiente bedient ! :icon_lol:

Rüstet man auf für die Zuwanderungswelle ???
Die sind nicht so geschmeidig wie die meisten deutschen.

Mit Intertextbüro zum übersetzen der Eingliederungsvereinbarungen. :icon_biggrin:
Das bringt doch gute Arbeit für Sozialarbeiter.
 

Maneki Neko

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#7
von den Geld könnte man aber ne Menge Kinder ernähren die im Hartz 4 Sumpf sitzen
 

Nustel

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#8
von den Geld könnte man aber ne Menge Kinder ernähren die im Hartz 4 Sumpf sitzen
Das darf nicht sein, weil damit die Sozialarbeiter ihre Jobs verlieren und bedürftigt werden. Das ist eine Industrie die in der westlichen Welt ihres Gleichen sucht.
 
E

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#9
So ticken die!

Kommen gar nicht im Ansatz auf die Idee, daß in dem faschistoiden System der Repression etwas oberfaul ist...

Nee, das Resumee ist bei denen: Aufrüsten!

Nur hat das noch nie u. nirgends dauerhaft eine Lösung gebracht. Man kann die verehrten "Kunden" auch durch Gitterstäbe hindurch abfertigen. Es gibt keine Ruhe!

Selbst wenn sie noch so viele Mio rausschmeißen.
 

Nustel

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#10
So ticken die!

Kommen gar nicht im Ansatz auf die Idee, daß in dem faschistoiden System der Repression etwas oberfaul ist...

Nee, das Resumee ist bei denen: Aufrüsten!

Nur hat das noch nie u. nirgends dauerhaft eine Lösung gebracht. Man kann die verehrten "Kunden" auch durch Gitterstäbe hindurch abfertigen. Es gibt keine Ruhe!

Selbst wenn sie noch so viele Mio rausschmeißen.
Man will uns gar nicht in richtige Jobs verschaffen weil unsre Volks SPD und deren Mitdenker CDU es nicht wollen.
Das System ist fascho links drauf
 

gila

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#11
"Die Messerattacke von Neuss habe die ohnehin notwendigen Umbaumaßnahmen beschleunigt, sagt Geschäftsführerin Eva-Maria Kaus-Köster.
Nach Neuss habe es viele „Trittbrettfahrer“ in Hagen gegeben, die die verängstigte Grundstimmung in der Belegschaft ausgenutzt hätten und Drohungen gegen die Jobcenter-Mitarbeiter ausgesprochen hätten."

Nu sind Neuss und Hagen gut 70 km auseinander.
Wie weit geht denn die "Sicherheitszone", um die aggressiven Prolls von den SBs mit Millionen Investitionen fern zu halten?

Welche JC werden noch aufrüsten mit diesem Argument?
Wuppertal? Dortmund? Is ja auch nicht soooo weit wech ...
Köln? Siegen? München? ...

Ja, so ein Übergriff kann sich schon bundesweit bedrohlich auswirken ... dann muss das ruhig was kosten!

Andererseits: wenn ich so überlege, was ein bedingungsloses Grundeinkommen doch auch für Probleme lösen KÖNNTE - und weitaus weniger Kosten verursacht, als diese ganze überblähte Arbeitslosenvermittlungsbeschönigungsbildungsmafiameschpoke zusammen in einem einzigen Jahr ...
aber dann wären all diese "qualifizierten" Menschen ja auch arbeitslos und auf ein Grundeinkommen angewiesen ... :icon_twisted:

Aber in Hagen geht es ja "sozial-gerecht" zu ... da wundert mich nur, dass keine Massenproteste vor der zu erwartenden Baustelle organisiert werden und ihr "Um-Fair-teilen" propagieren ...
1,5 Mio - na was ist das schon ... 2 tote Flughäfen in D sind teurer...

Sozial gerechte Stadt Hagen

Kirchenkreis Hagen - Projekte

:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
 

nafi

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#12
In den Statements wurde deutlich, dass es eine große Bandbreite der Notwendigkeiten zur Armutsbekämpfung gibt. Die Lösungsansätze waren dabei sehr unterschiedlich: Vom Hinweis auf die defizitäre Haushaltslage über notwendigen Bürokratieabbau, der Einrichtung von Elternschule bis zur Forderung Land und Bund in ihre Pflicht zu nehmen.
Sozial gerechte Stadt Hagen
Ist gerade Wahlk(r)ampf, oder wat?
Das mit der Elternschule finde ich ganz besonders widerlich, da das m.E. wieder auf das Klischee vom verantwortungslosen, verlotterten ALG II Empfänger anspielt..............der nur Kinder in die Welt setzt, um "Stütze" zu kassieren................ dabei opfern sich gerade arme Eltern im wahrsten Sinne des Wortes für ihre Kinder auf!
Für "Elternschulen" wäre also Geld da? Wieso wird stattdessen nicht erwägt, den viel zu niedrigen Regelsatz für Kinder ENDLICH auf ein menschenwürdiges Niveau zu erhöhen? Dadurch würden sich die meisten Probleme, die arme Eltern haben, in Luft auflösen. Überforderte Eltern gibt es in allen sozialen Schichten, nur bei den Armen spielt halt das viel zu niedrige Budget eine besondere Rolle. Dieses Politikergefasel geht mir sowas von auf den Nerv..............das muß man sich mal vorstellen, da wird einem einfach unterstellt, man würde seinen Kindern noch nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tage gönnen...........
:icon_neutral:
 

Dagegen72

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#13

Charlot

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#14
Und wer schützt die Hartzer vor psychischen Angiffen und anderen Rechtsbrüchen der Sachbearbeiter ?

Da wäre das Geld sinnvoller angelegt.
 

JulieOcean

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#15
Die Kunden irren nicht mehr durch alle Etagen, sondern suchen nur noch für spezifische Angelegenheiten den Weg in die oberen Geschosse.
Ich irre nicht umher, sondern ich weiß, wo ich hingehe und wie ich hinkomme.

Und das ist auch gut so, denn die mopsig herumwatschelnden SBs, die man auf den Fluren der JCs trifft, können noch nicht mal "Guten Tag" sagen, geschweige denn, eine Auskunft geben.

Daran dürfte auch ein "viel moderneres Ambiete", wie es der Artikel prophezeit, nichts ändern.
 
E

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#16
Andererseits: wenn ich so überlege, was ein bedingungsloses Grundeinkommen doch auch für Probleme lösen KÖNNTE - und weitaus weniger Kosten verursacht, als diese ganze überblähte Arbeitslosenvermittlungsbeschönigungsbildungsmafiameschpoke zusammen in einem einzigen Jahr ...
Ich bin ja ebenfall für die Einführung eines BGE, allerdings muss man denke ich auch klar sagen: Selbst mit BGE wird es vermutlich weiterhin eine Art Jobcenter geben. Und selbst mit BGE - also ganz ohne Sanktionen - würde es dort vermutlich auch weiterhin zu Situationen kommen, die buchstäblich Sprengstoff bergen. Nur als Beispiel: Die allermeisten Probleme im Sinne von körperlicher/verbaler Gewalt, die ich mit "Kunden" hatte und die Kollegen bei mir im JC hatten, waren nicht darauf zurückzuführen, dass die "Kunden" aufgrund einer Sanktion handgreiflich wurden!

Viel häufiger wurden die im Tagesdienst handgreiflich, z.B. weil ihnen ein Darlehen, eine Führerschein-Förderung oder Vermittlungsbudget-Leistung verweigert bzw. geringer oder anders als gewünscht gewährt wurde. Man muss ja sehen: Selbst wenn ein BGE käme, würde das erst einmal nicht wesentlich höher liegen als der Hartz IV Satz. Nehmen wir mal an, es gäbe für einen Alleinstehenden 900 € als monatliches BGE. Das ist nicht viel.

Auch damit gäbe es weiter Fälle derart, dass Bürger mit ihrem BGE nicht hinkommen und dann beim Jobcenter/Sozialamt um ein Darlehen bzw. einen Vorschuss ersuchen. Dann kann es passieren, dass dies a) abgelehnt wird, b) geringer ausfällt als vom Bürger erhofft oder 3) als Gutschein (Sachmittel, Lebensmittel) gewährt wird.

Bei sowas kann es dann passieren, dass es zu Handgreiflichkeiten bzw. zu Aggression kommt. Das passiert oft ungeplant, im Affekt, akut. Es geschieht heute - und wohl auch in Zukunft - eher selten, dass ein "Kunde" mit gewalttätiger Absicht ins JC kommt. Und es passiert selten aufgrund von Sanktionen, denn auf diese können sich die "Kunden" in der Regel mental einstellen. Das heißt: Zwischen Bekanntwerden der Sanktion und etwaiger Konfrontation "Kunde"/Sachbearbeiter liegt ein zeitlicher Abstand.

Die "Kunden" erhalten einen Bescheid, sind erst mal scheiß wütend und fahren dann ggfs. zur Klärung zum JC oder äußern sich schriftlich. Sie haben sich nach einigen Stunden des Wartens und/oder drüber Schlafens aber oftmals schon wieder etwas beruhigt. Das wirkt als Puffer oder Downer. Bei der Verweigerung eines Darlehens ist das aber völlig anders! Da kommt oft kein Bescheid, da kommen die "Kunden" verzweifelt zum JC direkt in den Tagesdienst und sage: "Ich brauch Geld, habe nix mehr zu Essen und der Monat hat noch 10 Tage".

Wenn es dann - von oben angeordnet - heißt: "Pech, gibt nix!" - dann kann es brenzlig werden. Und genau das würde es auch in Zukunft vermutlich noch geben, denn ein BGE heißt ja nicht per se, dass es in Ergänzung nicht noch weitere Sozialleistungen gäbe bzw. diese beantragt werden. Würde ein BGE aber wirklich die allerletzte und einzige Leistung sein (im Sinne von: "Sie haben ihr BGE, wenn das nicht reicht, verhungern sie halt"), ist zu vermuten, dass das weitere Spannungen nach sich zieht. Denn ich gehe mal nicht davon aus, dass ein auskömmliches BGE in Höhe von 1200 - 1500 €, wie es etwa Götz Werner vorschwebt, jemals kommt.
 

Paolo_Pinkel

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#17
Alles nur Beruhigungspillen für das arge Gesindel, dass noch in diesem Laden arbeitet oder mit dem Gedanken spielt, darin anzuheuern. Nach Feierabend wartet aber leider kein Bodyguard, der einen bis zur Wohnung eskortiert ...:icon_twisted: Das sollte man in seine berufliche Planung und sein entsprechendes Verhalten dem Kunden gegenüber miteinbeziehen.
 

gila

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#18
Und wer schützt die Hartzer vor psychischen Angiffen und anderen Rechtsbrüchen der Sachbearbeiter ?

Da wäre das Geld sinnvoller angelegt.
:icon_daumen: vielfache eigene Erfahrungen können hier mitreden
 
E

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#19
Nach Feierabend wartet aber leider kein Bodyguard, der einen bis zur Wohnung eskortiert ...
Bald vielleicht ja doch. Sogar vom Jobcenter ausgebildet! Die werden dann vom Jobcenter für das Jobcenter angeheuert (als 1 € Jobber natürlich) und darauf abgerichtet, auf dem Nachhauseweg und zuhause beim SB/pAp vor der Tür aufzupassen. Quasi eine Win-Win-Stuation für alle Beteiligten. Und deutlich günstiger als 1,5 Mio. Ich muss da gleich mal ein Konzept schreiben. Danke Paolo, für deine Inspiration! :icon_daumen: :icon_stern:
 
E

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#20
Die werden dann vom Jobcenter für das Jobcenter angeheuert (als 1 € Jobber natürlich) und darauf abgerichtet, auf dem Nachhauseweg und zuhause beim SB/pAp vor der Tür aufzupassen.
Na, auf die ist ganz sicher Verlaß! Die werden sowas von motiviert sein... :rolleyes:

----------------------------------------------------------------------

Mir stellt sich die Frage, ob man sich wirklich für alles hergeben muß. Wenn ich dieses System der Repression als solches erkenne, kriegt man mich für kein noch so gutes Gehalt dazu, dieses Unrecht aktiv zu unterstützen!
 
E

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Gast
#22
Na, auf die ist ganz sicher Verlaß! Die werden sowas von motiviert sein... :rolleyes:
Immer dieses negative Denken! Offensichtlich bist du noch nicht in den Genuss eines vom JC finanzierten NLP-Coaching gekommen. Sonst hättest du gelernt, in allem immer das Positive zu sehen! Aber vielleicht hast du ja bald das Glück, diese Erfahrung machen zu dürfen. :icon_stern:

Ich gebe in Reaktion auf deine Kritik allerdings zu: 1 € Stundenlohn für die anspruchsvolle pAp-Bewachung ist in der Tat nicht so der Bringer. Immerhing geht es um die Sicherheit produktiv tätiger Menschen! Da darf man nicht knauserig sein.

Von daher halte ich es für geboten, dass das JC den Stundenlohn der Bodyguards nach 6 Monaten Probezeit um 50% erhöht (wenn es die Haushaltslage zulässt). Zudem könnte man überlegen, auch noch einen Leistungsbonus draufzulegen. Zum Beispiel einen 5 € Lebensmittelgutschein monatlich extra, wenn jede Nacht vor der Villa des SB/pAp ausgeharrt wird.

Auch könnte man EGV-mäßig eine Reduzierung der monatlich nachzuweisenden Bewerbungen um die Anzahl der vom Bodyguard abgewehrten Angriffe auf den SB/pAp aushandeln.

Hier ein Beispiel, wie sowas ablaufen könnte:

Josef K. (30 J., gelernter Prokurist, jetzt als 1,50 € pAp-Bodyguard tätig) muss laut EGV monatlich 5 Bewerbungen nachweisen. Im Monat X hat Josef K. das Glück, dass drei 100% sanktionierte Hartzer einem pAp blöd kommen und diskutieren wollen. Josef K., der im Büro des pAp Wache hält, haut allen drei daraufhin ordentlich eine rein.

In Folge dieses heroischen Akts präventiver Gefahrenabwehr verringert sich die Anzahl der von Josef K. nachzuweisenden Bewerbungen im Folgemonat auf 2. Des Weiteren wird für Josef K. und jeden anderen Bodyguard eine Art Reinhau-Konto eingerichtet und in VerBIS integriert.

Das ist nötig, weil es ja sein kann, dass Josef K. im Auftrag seines pAps in einem Monat auch mal 12 oder mehr aufmuckende Hartzer verprügelt, er aber nur 5 Bewerbungen pro Monat nachweisen muss. Der gute Josef hätte also in mindestens 7 Fällen Kunden-Gewalt verhindert, ohne dass es sich für ihn lohnt. Quasi Umsonst-Arbeit :eek:.

Daher kann Josef K. die präventiven Gefahrenabwehr-Attacken auf seinem Reinhau-Konto gutschreiben lassen. In schlechten Zeiten, wo gerade kein Kunde aufmuckt, kann er die dann einlösen, um die Bewerbungsverpflichtung zu senken. Anzudenken wäre auch, eine Art Prämien-System einzuführen (wie bei Payback-Karten).

Ein Bodyguard, der z.B. 50 Hartzer-Verkloppungen angesammelt hat, könnte die dann gegen einen Bildungsgutschein für ein Coaching, ein Bewerbungstraining oder das neue Peter-Hartz-Buch eintauschen. Möglichkeiten gibt es viele! Sie zu gehen sollte dem Jobcenter die Mitarbeitersicherheit schon wert sein...
 
E

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#23
:icon_mrgreen:

Maßnahmen:

Schon mehrfach in der Vergangenheit wollte man mich mit so etwas bedenken. Nur wurde ich immer schon beim ersten Beschnuppern durch die Trüffelschweine des jeweiligen Steuergeldabzockers wieder rausgekegelt u. durfte mich beim Amt zurückmelden.
Die erkennen ziemlich schnell, daß mit mir nicht das schnelle (Steuerzahler-)Geld zu machen ist.
Das liegt zum einen an gesundheitlichen Dingen, andererseits fehlt mir "jegliche soziale Kompetenz". :rolleyes:

Mich kann man nirgendwo integrieren! :icon_hihi:

Ach so........ noch was: Reichlich ungebildet bin ich auch noch. :icon_hmm:
 
E

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#24
...Das liegt zum einen an gesundheitlichen Dingen, andererseits fehlt mir "jegliche soziale Kompetenz". Mich kann man nirgendwo integrieren! Ach so........ noch was: Reichlich ungebildet bin ich auch noch.
Das ist aber doch das Tolle an den Jobcenter-Maßnahmen: Die passen immer. Auf jeden, auf alles! Ob jung, ob alt, ob klug, ob dumm, ob wissbegierig, ob faul. Eine Maßnahme geht immer! Und zwar wieder und wieder und immer wieder. Wenn die Maßnahme was bringt, gut! Wenn sie nix bringt, noch besser! Denn das beweist ja nur, wie nötig der Teilnahmer die Maßnahmen hat. Denn hätte er sie nicht nötig, wäre er ja schon in Arbeit. Also muss dann gleich die nächste Maßnahme her! Und dann wieder eine und wieder eine. Und dann wieder...ad infinitum...

Egal ob man promovierter Astro-Physiker oder rückenkaputter Analphabet mit Sozialphobie und Alk-Problem ist! Da wird kein Unterschied gemacht. Immer heißt es vom pAp: "Versuchen Sie es mal! Sein Sie nicht von vornherein dagegen! Das ist eine super Maßnahme. Sie müssen das einfach mal ausprobieren! Ich bin da richtig neidisch, dass Sie das machen dürfen. Mit Ihrer Negativeinstellung kommen wir nicht weiter! Sie müssen aktiv werden! Ich würde vor Freude Luftsprünge machen über so eine tolle Maßnahme! Andere reißen sich darum!" :icon_biggrin: :icon_laber: :icon_hug:

Will heißen: Alle werden gleich behandelt. Allen wird die gleich Indoktrination zuteil. Keiner kommt drumrum. Wenn man das mal von der Warte der Gleichbehandlung aus betrachtet, wundert es eigentlich, dass das Jobcenter hier so runtergemacht wird! Denn das ist im Grunde genommen doch nix anderes als gelebter Sozialismus in Reinkultur: Alle gleich - Die Maßnahme in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf! Dafür hätte ich in einem eher linken Forum echt mal mehr Zuspruch erwartet. Aber nicht mal mehr auf linke Erwerbslose ist Verlass...:icon_hmm:
 

0zymandias

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#25
Bei den Bodyguards sollte man aber unbedingt eine gezielte Abfrage der Vigilanzsituation unter heuristischer Ausgestaltung vorsehen.
Rein theoretisch könnte es nämlich zu attackelosen Ruhezeiten kommen, in denen die Aufmerksamkeit des Schutzpersonals nachlässt.
Für diesen Fall muss man gezielt 1-€-Kräfte ausbilden, um die Bodyguards auf dem Quivive zu halten.

In der Maßnahme "Bushwhacker" werden dazu einfache Guerilla-Taktiken vermittelt, wie sie von schwäbischen Schwarzbrennern und tibetischen Gebirgsseparatisten schon seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt werden.
Unter anderem werden Kenntnisse im Bau von Sprengfallen für weniger als 89 Cent, spanische Reiter für Fußgänger und Wurf-Maultaschen vermittelt.

Dadurch, dass sich dann die Erwerbslosen untereinander kloppen, wird ein geschlossener Kreislauf etabliert, der nun wirklich jeden auffängt.
 
E

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#26
Bei den Bodyguards sollte man aber unbedingt eine gezielte Abfrage der Vigilanzsituation unter heuristischer Ausgestaltung vorsehen.
Rein theoretisch könnte es nämlich zu attackelosen Ruhezeiten kommen, in denen die Aufmerksamkeit des Schutzpersonals nachlässt.
Für diesen Fall muss man gezielt 1-€-Kräfte ausbilden, um die Bodyguards auf dem Quivive zu halten.

In der Maßnahme "Bushwhacker" werden dazu einfache Guerilla-Taktiken vermittelt, wie sie von schwäbischen Schwarzbrennern und tibetischen Gebirgsseparatisten schon seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt werden.
Unter anderem werden Kenntnisse im Bau von Sprengfallen für weniger als 89 Cent, spanische Reiter für Fußgänger und Wurf-Maultaschen vermittelt.

Dadurch, dass sich dann die Erwerbslosen untereinander kloppen, wird ein geschlossener Kreislauf etabliert, der nun wirklich jeden auffängt.
Ich sehe: Auch du wärest ein idealer Jobcenter-Mitarbeiter. In der Jobbörse sind gerade wieder Stellen ausgeschrieben! :icon_confused:
 
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#27
Ich sehe: Auch du wärest ein idealer Jobcenter-Mitarbeiter. In der Jobbörse sind gerade wieder Stellen ausgeschrieben! :icon_confused:
Hallo BurnsTorn,

das finde ich nicht, denn " Ozy" ist viel zu innovativ, der würde unter so viel auferlegten Bürokratie, verelenden!

Grüße
 
E

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#28
Eine Maßnahme geht immer! Und zwar wieder und wieder und immer wieder. Wenn die Maßnahme was bringt, gut! Wenn sie nix bringt, noch besser!
Haste nich jelesen?



Die "Bildungseinrichtung" selbst hat mich damals wieder zurück zu SB'chen geschickt, weil ich ein hoffnungsloser Fall bin.

Die wollten mich nicht!

:rolleyes:
 
E

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#29
Hallo BurnsTorn,

das finde ich nicht, denn " Ozy" ist viel zu innovativ, der würde unter so viel auferlegten Bürokratie, verelenden!
Ja, als pAp/SB oder anderer gemeiner Fußvolk-Handlanger sicher. Das ging mir ganz ähnlich :biggrin:. Aber es gibt ja auch noch die besseren Menschen im Jobcenter bzw. in der BA. Das sind die, die all die tollen Maßnahmen einkaufen bzw. Förder- und Integrationskonzepte a la Joboffensive etc. schreiben. Da passt etwas Kreativität durchaus.

Das einzige, was einem bei dem Posten als Konzeptentwickler dann auf die Psyche schlagen kann, ist, dass viele der BA-Angestellten, mit denen man es in der Funktion zu tun hat, teilweise wirklich daran zu glauben, dass das, was man ihnen da präsentiert, ganz was tolles sei. Aber was soll man anderes auch von Leuten erwarten, die mitunter wirklich glauben, dass sie einer produktiven, sinnvollen Arbeit nachgehen. :icon_lol:

Am Anfang dachte ich wirklich immer, manche Kollegen verarschen mich, wenn die von all den tollen Maßnahmekonzepten und innovativen Integrationsstrategien berichteten. Ich hielt viele der ppt-Präsentationen und Konzepte echt für Satire, wie da mit mathematischer Genauigkeit und massig Fremdwörter-Abkürzungs-Kaudawelsch von jungen Männern in Anzügen irgendwelche abstusen Integrationsziele und der Weg dahin vorgerechnet wurde. Kritische Fragen unerwünscht!

Es hat dann etwas gedauert, festzustellen, dass das wirklich ernst gemeint war und dass es nicht gut ankam, als ich einmal laut losgelacht habe. Sowas gibt es nur in der BA. Ungelogen: Es existiert neben der Nürnberger Anstalt wohl keine andere Behörde in diesem Land, in der Satire und (Selbst)Ironie so unbekannt sind. Dabei ist ganz vieles, was die BA täglich produziert, feinste Realsatire, ohne dass die Verantwortlichen es merken bzw. wahrhaben wollen.

Man zeige in einer BA-Führungskräfte-Sitzung nur mal diesen Clip. Ich wette: Gut die Hälfte der Anwesenden hält das dann für ernst gemeint. Und selbst die, die es als Satire erkennen, würden nicht im Traum dran denken, zu lachen, sofern nicht der Geschäftsführer vorher lacht. Verzieht der keine Miene, sind auch alle anderen anwesenden scheintot. Schon grotesk, aber dafür stimmt halt die Kohle.
 
E

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Gast
#30
Die "Bildungseinrichtung" selbst hat mich damals wieder zurück zu SB'chen geschickt, weil ich ein hoffnungsloser Fall bin.

Die wollten mich nicht!

:rolleyes:
Du armer. Mein Tipp: Einfach Bettel-Brief an pAp schicken, dann kommt die nächste Maßnahme (dann eben anderer Träger) ganz bestimmt. Viel Erfolg! :icon_daumen:
 

franzi

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#31
Kunden werden in einem moderneren Ambiente bedient ! :icon_lol:

Rüstet man auf für die Zuwanderungswelle ???
Die sind nicht so geschmeidig wie die meisten deutschen.

Mit Intertextbüro zum übersetzen der Eingliederungsvereinbarungen. :icon_biggrin:
Die Dinger werden demnächst bestimmt umbenannt in "Eingliederungsverweigerungen" :icon_razz:
 

franzi

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#32
192 Fluchttunnel, die von hinter dem Schreibtisch erreichbar sind?

Ja, warum denn nicht?

Fehlen aber noch funkausgelöste Kunden-Sprengkragen und schallgedämmte Flure, die zu den rotierenden Messern führen.

Die üben bestimmt schon das Robben wie bei der Bundeswehr...
 
E

ExitUser

Gast
#33
Du armer. Mein Tipp: Einfach Bettel-Brief an pAp schicken, dann kommt die nächste Maßnahme (dann eben anderer Träger) ganz bestimmt. Viel Erfolg!
Ich bin im ALG 1. Schwerbehindertenabteilung. Noch 'ne ganze Weile, wenn's mit Job nix wird.

Laut AfA soll ich Rente beantragen.
 

franzi

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#34
Nur eine Frage der Zeit, bis man Hochsicherheitstrakte mit Nacktscannern installiert.

Überwacht von zuverlässigen 1€ Sicherheitssheriffs, die bis an die Zähne bewaffnet jede Bewegung überwachen.


Dient ja uns allen.:icon_kotz:
Super, Nacktscanner, natürlich nur für die Mitarbeiter. Mit Liveübertragung auf Großleinwand direkt für die Zuschauer vor dem Haus. Public viewing vom Feinsten.
 

franzi

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#36
Ich irre nicht umher, sondern ich weiß, wo ich hingehe und wie ich hinkomme.

Und das ist auch gut so, denn die mopsig herumwatschelnden SBs, die man auf den Fluren der JCs trifft, können noch nicht mal "Guten Tag" sagen, geschweige denn, eine Auskunft geben.

Daran dürfte auch ein "viel moderneres Ambiete", wie es der Artikel prophezeit, nichts ändern.
Man muss zwangsläufig in die oberen Etagen, weil ja unten meistens nur der Empfangsbereich ist. Also irren die Irren weiterhin umher ... :icon_mad:
 

franzi

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#37
Bald vielleicht ja doch. Sogar vom Jobcenter ausgebildet! Die werden dann vom Jobcenter für das Jobcenter angeheuert (als 1 € Jobber natürlich) und darauf abgerichtet, auf dem Nachhauseweg und zuhause beim SB/pAp vor der Tür aufzupassen. Quasi eine Win-Win-Stuation für alle Beteiligten. Und deutlich günstiger als 1,5 Mio. Ich muss da gleich mal ein Konzept schreiben. Danke Paolo, für deine Inspiration! :icon_daumen: :icon_stern:

Fiktiver Dialog auf dem abendlichen Heimweg zwischen Bodyguard und Mitarbeiter:
Sagt der Bodyguard zum Mitarbeiter: "Du gibst mir 10 € in der Stunde und ich lass dich dafür in Ruhe!" :biggrin:
 

Charlot

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#38
Die "Bildungseinrichtung" selbst hat mich damals wieder zurück zu SB'chen geschickt, weil ich ein hoffnungsloser Fall bin.

:rolleyes:
Lasse Dir das bitte schriftlich geben, falls Du noch in weitere Maßnahmen gesteckt werden sollst.
da kannst Du es dann dem neuen MT vorlegen, damit er gleich weiß, was Sache ist. :icon_cool:
 

0zymandias

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#40
Super, Nacktscanner, natürlich nur für die Mitarbeiter. Mit Liveübertragung auf Großleinwand direkt für die Zuschauer vor dem Haus. Public viewing vom Feinsten.
Ich denke, in dem Kontext ist das eher pubic viewing vom Feinsten :icon_lol:
 

franzi

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#42
Pubic - oder shame - wie man im Deutschen sagt :icon_confused:
 
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