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Mehr als nur „Ein-Euro-Jobber“: Arbeitsgelegenheiten zeigen neue Perspektiven auf

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Rund 500 Hartz IV-Empfänger bessern in Münster mit Arbeitsgelegenheiten die Haushaltskasse auf. Doch die gemeinnützige Tätigkeit bringt ihnen weit mehr als nur 1,50 Euro pro Stunde. „Sie erleben ein Stück geregelten Alltag, können neue Dinge ausprobieren und senden positive Signale an künftige Vorgesetzte aus“, sagt Raphael Castelli von der Arbeitsgemeinschaft Münster (AMS).
Castelli verwendet ausschließlich die Bezeichnung "Arbeitsgelegenheiten", kurz AGH. Es ärgert ihn, dass sich im Sprachgebrauch die abwertende Rede von "Ein-Euro-Jobbern" hartnäckig hält „Ganz abgesehen davon, dass in Münster 1,50 Euro gezahlt wird: Der Begriff klebt den Betroffenen ein Etikett auf, das ihnen nicht gerecht wird“, betont Castelli.


Ein Stück Normalität erleben
Wer eine Arbeitsgelegenheit annehme, verkaufe sich nicht unter Wert, sondern leiste einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit. Eine AGH sei auch nicht das letzte Mittel in den Integrationsbemühungen, sondern eine gute Gelegenheit, Perspektiven zu entwickeln, ein Stück Normalität zu erleben und nicht zuletzt das Arbeitslosengeld II aufzubessern. Bis zu 20 Stunden dürfen Langzeitarbeitlose in einer AGH leisten. Das bringt eine monatliche Entschädigung für den Mehraufwand von rund 120 Euro, die zusätzlich zum Arbeitslosengeld II gezahlt werden.


Gut für den Lebenslauf
Das Imageproblem rühre daher, dass AGH häufig in Verbindung mit so genannten niederschwelligen Arbeitsangeboten für Geringqualifizierte und Ungelernte gesehen werden, erklärt AMS-Mitarbeiter Castelli. Diese Jobs gebe es natürlich auch. Daneben biete Münster aber eine Menge anspruchsvolle Aufgaben, in denen sich die Erwerbslosen mit oder ohne qualifizierte Ausbildung beweisen können. „Eine AGH macht sich im Lebenslauf deutlich besser als Arbeitslosigkeit“, meint Castelli.
Stadtmagazin Echo Münster | Wirtschaft: Mehr als nur ?Ein-Euro-Jobber?: Arbeitsgelegenheiten zeigen neue Perspektiven auf | Bürgerpakt - Langzeitsarbeitsloser - Ein-Euro-Jobber - Arbeitsgelegenheit - Arbeitsgemeinschaft - Münster - Münster pa


Mal wieder eine Öffentlichkeitsver.... allererster "Güte"!

:icon_kotz:
 

Nustel

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#2
Gut für den Lebenslauf
Das Imageproblem rühre daher, dass AGH häufig in Verbindung mit so genannten niederschwelligen Arbeitsangeboten für Geringqualifizierte und Ungelernte gesehen werden, erklärt AMS-Mitarbeiter Castelli. Diese Jobs gebe es natürlich auch. Daneben biete Münster aber eine Menge anspruchsvolle Aufgaben, in denen sich die Erwerbslosen mit oder ohne qualifizierte Ausbildung beweisen können. „Eine AGH macht sich im Lebenslauf deutlich besser als Arbeitslosigkeit“, meint Castelli.
Ich finde, wenn man sich selbst einen Miniob gesucht hat, diesen auch erfolgreich absolvierte, bringt mir das mehr als eine "Zuweisung" vom Amt.
Liest sich doch besser im Lebenslauf.
Liege ich da falsch?
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
Ich finde, wenn man sich selbst einen Miniob gesucht hat, diesen auch erfolgreich absolvierte, bringt mir das mehr als eine "Zuweisung" vom Amt.
Liest sich doch besser im Lebenslauf.
Liege ich da falsch?

Eine AGH bringt grundsätzlich nichts, weder für den Lebenslauf, noch für die Bewerbung, weil die meistens in den Bereichen gemacht werden, die mit dem Beruf, den man erlernt hat, überhaupt nichts zu tun hat.

Ein Minijob würde wirklich eher etwas bringen.
 

twaini

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#4
Das ganze Model euro Jobbs ist doch witzlos,erlebe es tag täglich selbst.

Auch hab eich inzwischen nähere Infos von den Festangestellten dort woch derzeit in einer Entgeldvariante tätig bin,Maßnahme Leutz gehen-neue Kommen---Euro Jobber geht-ein neuer kommt---Festangestellter geht-euro Jobber oder Maßnahme Entgeld usw. kommt als ersatz.

Es ist eine Illusion wer glaubt das er von seinem euro Job oder anderer Maßnahme in ein ordentliches ARbeitsverhältnis kommt,sie Praxis die Leutz werden hin und her geschoben udn es werden versprechen gemacht wo man von vorne herein weiss das man diese nicht halten kann.

Dort wo ich derzeit meine Maßnahme tätige sind 25-30% Festangestellte und der rest wird gefüllt durch euro Jobbs sowie etwaiger anderer Maßnahmen und das sclimmste eigentlich ist jeder macht mit.

Die wirklich häufigste Aussage beim euro Jobber,ruhe vor der Arge und ein wenig mehr Geld nicht soviel Stress wie bei einem 400€ Job ........

Und warum sollte ein Träger jemanden teuer einstellen den er ganz billig haben kann?und zudem teils auch noch Geld dafür bekommt das man jewielige Person beschäftigt/ausnutzt.

An dem ganzen wird sich denke ich auch net viel ändern da es mittlerweile zuviele gibt die einfach mit machen ............... was mich nur ziemlich verwundert ist das man immer noch mies eNachrichten über schmarotzende H4 empfänger hört ,aber nie über diese fleissigen Leutz wovon es eine Menge gibt berichtet.
 

Woodruff

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#5
Wer eine Arbeitsgelegenheit annehme, verkaufe sich nicht unter Wert, sondern leiste einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit.
Vor allem wird durch Ein-Euro-Jobs das Lohn- und Rentenniveau gedrückt; dazu werden reguläre Arbeitsplätze verdrängt. Und dieser "Spaß" kostet auch noch Steuergelder. Das nenne ich doch mal einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit :icon_klatsch:

Aber welche Alternative hat derjenige, der zu solch einer "Arbeitsgelegenheit" gezwungen werden soll?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#6
...ein Stück Normalität zu erleben...
Comedy pur. Willkommen im Affenzirkus.

AGH? Mobbing, Demütigung, Diskriminierung, Ausbeutung, öffentliche Zurschaustellung des faulen, minderbemittelten Arbeitslosen...

Wer bietet mehr für's Geld?
 
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