Mehr als 150.000 länger als fünf Jahre ohne Job (1 Betrachter)

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D

Dinobot

Gast
Zuschuss für den Mindestlohn?

Wird wohl bis dahin nicht mehr notwendig sein. Denn in der letzten Sitzung der AMSK wurde mehrheitlich beschlossen:

Zitat:
Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder nehmen zur Kenntnis, dass Studien des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsfor-
schung der Bundesagentur für Arbeit nachweislich belegt haben, dass die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn nicht wie gewünscht zu einer Verbesserung
der Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen geführt hat.
Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder fordern daher die Bundesregierung auf, initiativ zu werden, um die Regelung zur Ausnahme Langzeitarbeitsloser vom Mindestlohn (§ 22 Abs. 4 S. 1 Mindestlohngesetz) aufzuheben.

Quelle:
Seite 66 aus Externes Ergebnisprotokoll,
der 94. Konferenz der Minister und Ministerinnen, Senatoren und Senatorinnen für Arbeit und Soziales der Länder am 6. und 7 Dezember in Potsdam.

Des Weiteren erachte ich Herrn Heil nicht als den großen "Macher" von sinnstiftenden Reformen. Seine Vita jedenfalls lässt keine Qualitäten für dieses Amt erkennen. Zudem gibt es zur Zeit noch überhaupt nichts. Nicht einmal ein Konzept. Wenn überhaupt, dann wird daraus sicher wieder nur ein "Prestige-Reförmchen" werden, wie bei Frau Nahles das ABC Netzwerk, welches inzwischen nur so vor sich hindümpelt -seit Frau Nahles den Sessel und das Amt gewechselt hat.

Deren lautstarke und peinliche Bekundungen, sich kämpferisch für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung einsetzen zu wollen, das liest sich dann im letzten Protokoll der ANSK abschließend so:

"Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder fordern daher die Bundesregierung zur Vorlage eines Gesetzentwurfs auf, mit dem die derzeit in § 14 Abs. 2, 2a und 3 TzBfG normierten Möglichkeiten zur sachgrundlosen Befristung gestrichen werden".

Bätschi -nur Vorlage Gesetzentwurf an die Bundesregierung gefordert. Diese Forderung hätte auch schon auf dem Parteitag so geäußert werden können -aber wildes Gestikulieren verbunden mit Kindergartenjargon passt dazu nicht, schon klar, Frau Nahles.
Also -eine Rolle rückwärts zur Normalität des Mindestlohns für alle. Das wäre ja schon mal was.

Und ansonsten -nichts genaues ist noch nicht in Sicht.
War auch in den letzten Jahren nicht. Zudem haben die REZ der BA aktuell bis in 2022 Maßnahmen zu laufen und zu befüllen. Es kann also dauern. Der Herr Heil wird sowieso mit etlichen Problemen in deisem Amt konfrontiert werden.

Gemeinnützige Arbeit würde zum Beispiel in direkter Konkurrenz zu den "fachgerechten" Ausschreibungen und Vergaben der Bundesregierung selbst stehen, die diese selbst immer eifirg ausschreibt.

Nicht umsonst verbleiben die letzten Minister nicht mehr so lange in deisem Amt. Die Versprechungen und Absichtsbekundungen des Herrn Heil halte ich zu diesem Zeitpunkt für unseriös und substanzlos. Die Zahl 4 Milliarden besagt erst einmal gar nichts. Soviel kostet den Steuerzahler das BER Desaster zur Zeit jeden Monat -und bewirkt oder gefördert hat das bislang auch dort nichts.

Ganz im Gegenteil. Der Lufthansa Chef wirbt ganz offen für den Abriss dessen. Wäre mir lieber gewesen, die Bürger hätten sich zur rechten Zeit auch an der Wahlurne im Hinblick auf die Regierung stark gemacht. Denn hier wird ja nun die Unfähigkeit der Regierung seit Jahren offensichtlich vor Augen geführt.Es wird darum - sehr wahrscheinlich - in fünf Jahren eher offiziell die doppelte Anzahl dessen in Hartz iV geben.

Die geschwächte GroKo wird genug mit selbst beschäftigt sein und bleiben, wenn sie überhaupt so lange bestehen bleibt.
 

0zymandias

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Ich bin ja auch sehr, sehr gerne gegen die BER-Kosten, -Planung und -Umsetzung, aber 4 Milliarden pro Monat ist schon ein bisschen zu viel.

Hier geht man von 41.415.142 € pro Monat aus, gesamt bisher 5,628 Mrd. €, der SPARGEL ging im Februar von 7,3 Mrd. € Gesamtkosten aus.

Die ersten 750 Bildschirme werden übrigens demnächst ausgewechselt, denn sie liefen (Stromkosten wunderbar) und haben ihre maximale Betriebsdauer erreicht.
(Nein, hier wird bestimmt keiner wegen unwirtschaftlichen Verhaltens oder Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit angeklagt.
Die Boni müssen halt ein bisserl besser getarnt werden, aber das war's schon.)

Ungefähr 83 Millionen €, also etwa ein doppelter BER, wird für die 150.000 "Unvermittelbaren" pro Monat ausgegeben werden.
(Und deren SBs, deren Sozialpädagogen, ...)
 
D

Dinobot

Gast
Ich bin ja auch sehr, sehr gerne gegen die BER-Kosten...
Wer nicht. :sorry:, aber die Finanzlage ist auch komplex. Im Masterplan sind bis 2040 noch einmal 2,3 Milliarden vorgesehen. Bloß -der Vertrag des neuen BER Chefs Daltrup (genant "Drängelbert" läuft im Frühjahr 2020 schon aus. Noch vor dem aktuellen Terminder der angedachten Eröffnung im Oktober 2020.
Komplexe Befragung kann hier eingesehen werden:

https://www.airliners.de/die-milliarden-interview-engelbert-luetke-daldrup-ber/44009?utm_campaign=readmore&utm_medium=articlebox&utm_source=air

(Nein, hier wird bestimmt keiner wegen unwirtschaftlichen Verhaltens oder Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit angeklagt...
Indirekt könnte das vorherige Vertragsende aber schon als Airbag für Drängelbert gemeint sein -egal wie das Ergebnis bis dahin aussieht -jedenfalls strahlt so etwas nicht gerade Vertrauen für seine Person aus -meine Meinung.

Ein BER -mit ewigen Baustellen bis 2040.Hat auch kein Flair. Genauso wie die zu kurzen Rolltreppen oder die vollkommen verschwurbelten Kabelkanäle und Sprinkler. Und dann das:

Ein Kladderadatsch am 40. Gebäude... "Der Main Pier ist ein Ort, der Unheil ausstrahlt. Als ob irgendwo noch etwas Böses lauert, das bisher nicht entdeckt wurde. „ –

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29797610 ©2018

Dann lieber doch überschaubare Kosten, die übrigens eingespart werden könnten, wenn die Politik nicht anhaltend die Wirkung von Hartz iV auf Biegen und Brechen falsch einschätzen und umsetzen würde.

Ungefähr 83 Millionen €, also etwa ein doppelter BER, wird für die 150.000 "Unvermittelbaren" pro Monat ausgegeben werden.(Und deren SBs, deren Sozialpädagogen, ...)
Wäre schön, wenn irgendwann einmal auch dieLangzeitarbeitslosen auch Witze über Hartz iV machen könnten.. Bislang gibt es die nur zum Flughafen. Ein paar flotte Kommentare:

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article213089515/So-fertig-dass-der-BER-neidisch-wird.html

Es mag sein, dass Langzietarbeitslose auch ins Geld gehen, aber die Verantwortlichen machen sich bislang darum weniger Gedanken, weil es nicht so offensichtlich ist. NOCH NICHT.

Übrigens sollten die Verantwortlichen vom BER wissen: Alles hat einmal ein Ende. Vielelicht dann schon am 13. April 2019, einem Freitag. Da könnte ein ganz großer "Flieger" landen:

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/asteroid-apophis-erde102.html

Damit wäre dann das Problem der Langzeitarbeitslosen gleich auf einen Schlag gelöst.

Leute , macht euch eine schöne Zeit bis dahin.
 
D

Dinobot

Gast
Einem neueren Artikel zufolge ( aus 2016) dreht der Fiesling noch einmal auf im Jahr 2036 :icon_surprised::icon_surprised: Die Jahreszahl ist nun ein Volltreffer:sorry: Steht jedenfalls hier:

WOW -300 Meter Durchmesser.

Die NASA baut sogar ein Asteroiden Abwehr- Zentrum.

https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article160310441/Zerstoert-ein-Asteroid-im-Jahr-2036-die-Erde.html

Bis zu dem Zeitpunkt sind bestimmt die meisten Elo-Biographien verblasst oder ohnehin schon vorher Geschichte.
Die Anzahl der Langzeitarbeitslosen dagegen nicht. Jedenfalls in Deutscland nicht. Kann einem dann aber auch egal sein.
 
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