Medizinischer Dienst | Gutachten erhalten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Hallo,

es betrifft das Gutachten vom Medizinischen Dienst: https://www.elo-forum.org/alg-ii/88961-aerztliche-untersuchung-59sgb-ii.html

Das Gutachten liegt nun meinem Arbeitsvermittler vom örtlichen Jobcenter vor.
Darin wird mir attestiert, dass ich aufgrund meiner Erkrankung (schwerer Depressionen), für die nächsten sechs Monate dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe und vordergründig der weitere Genesungsprozess stehen würde.

Des Weiteren wird eine Maßnahme für Psychisch Erkrankte empfohlen. Und genau dazu hätte ich einige Fragen:

- Was erwartet mich in solch einer Maßnahme?
- Wie lange dauert eine solche Maßnahme?
- Bin ich verpflichtet, daran teilzunehmen?

Das Problem hieran ist, dass die Maßnahme noch nicht beschlossene Sache ist. Ich hatte bereits verlautbaren lassen, dass ich lieber einen 1€uro machen würde wollen, um wieder zurück ins Berufsleben zu finden.
Denn "Maßnahmen" die vom Jobcenter veranlasst werden, bringen den Menschen nicht weiter!

Offengestanden, bin ich etwas geängstigt, dass man mich nun versucht in eine Maßnahme für "geistig behinderte Menschen" zu stecken... ohje...

Gruß
Anonymous

Edit: Ich sehe gerade, dass mein behandelnder Therapeut, Auskunft über meinen Gesundheitlichen Zustand gemacht hat, obwohl ich meinen Therapeuten nicht von der Schweigepflicht entbunden habe.
 
E

ExitUser

Gast
Mir wurde auch eine Maßnahme unter Psychologischer Betreuung im Gutachten vorgeschlagen,dazu gab es ein Gespräch mit der Reha Beraterin, die solch eine Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll ist und erst die Behandlung abgeschlossen sein sollte.
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Tut mir leid, aber Dein Beitrag hat mir nicht geholfen, meine Fragen zu klären...

- Was erwartet mich in solch einer Maßnahme?
- Wie lange dauert eine solche Maßnahme?
- Bin ich verpflichtet, daran teilzunehmen?

was ich vergaß zu fragen, ob man mich zu einer Stationären Aufenthalt REHA Maßnahme zwingen kann?
 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
Hallo,

also ich weiß ja nicht,wie alt Du bist oder es bei Dir
besser wäre, grundlegend eine berufliche Neuorientierung
zu starten: In den Berufsförderwerken haben die mitunter gute Maßnahmen, hier beispielsweise kannst Du dich informieren: BFW Würzburg - Angebot fr psychisch behinderte Rehabilitanden


Die ambulanten vor Ort, durchs Jobcenter sind meist auch nicht anders, als alle anderen Maßnahmen.

Für ersteres müsstest Du einen Antrag auf Teilhabe für Leistungen am Arbeitsleben stellen.
 
E

ExitUser

Gast
Tut mir leid, aber Dein Beitrag hat mir nicht geholfen, meine Fragen zu klären...

- Was erwartet mich in solch einer Maßnahme?
- Wie lange dauert eine solche Maßnahme?
- Bin ich verpflichtet, daran teilzunehmen?

was ich vergaß zu fragen, ob man mich zu einer Stationären Aufenthalt REHA Maßnahme zwingen kann?
Ich wollte mit meinen Beitrag sagen, das wenn eine Maßnahme empfloklen wird. diese noch lange nicht genehmigt wird, siehe mein Beispiel.
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
@Rosalia: Ich bin 35 Jahre jung.
Zitat:"Die ambulanten vor Ort, durchs Jobcenter sind meist auch nicht anders, als alle anderen Maßnahmen."

Das heißt, die können mich nicht zu einem Stationären Aufenthat zwingen und auch nicht Heimatfern eine Maßnahme anzutreten?

Ich bin auf dem Wege der Besserung und ich möchte endlich wieder arbeiten -einen Job- und keine REHA. Schließlich lasse ich mir helfen und gehe zu einem niedergelassenen Therapeuten.

Gruß
Anonymous
 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
Zwingen kann man Dich nicht unbedingt. Das Gutachten könnte aber auch bedeuten, dass Du keinerlei Maßnahme bekommst, weil der Gutachter Dich ja komplett leistungsunfähig einstuft und erst einmal möchte, dass Du eine Maßnahme machst.

Das hängt jetzt von Deinem SB ab und was Du dir vorher überlegst, was Du machen möchtest. Also wenn 1Euro-Job, dann
mach einen Vorschlag beim nächsten Termin und nimm Dir jemanden als Beistand mit.

Sollte man dir eine Maßnahme auferlegen und Du möchtest das nicht, muss dir Dein Arzt etwas schriftliches ausstellen, dass Du bereits in Behandlung bist und Fortschritte machst.
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Meine größte Sorge ist einfach nur, dass man mich in eine Stationäre Maßnahme steckt... oder eben Heimatfern.
Eine normale Maßnahme vor Ort würde ich machen, sollte es soweit kommen...
*Panik

Erstmal stehe ich dem Arbeitsmarkt für sechs Monate nicht zur Verfügung weil das vorantreiben der Gesesung im Vordergrund steht.
 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
Meine größte Sorge ist einfach nur, dass man mich in eine Stationäre Maßnahme steckt... oder eben Heimatfern.
Eine normale Maßnahme vor Ort würde ich machen, sollte es soweit kommen...
*Panik
Lass solche Dinge doch erst einmal auf Dich zukommen, überlege Dir in Ruhe, was DU willst und wenn Dein Jobcenter dich irgendwo hin schicken möchte, bist Du eben nicht reisefähig oder bist auf die vertrauensvolle Beziehung zu Deinem Arzt angewiesen, könntest auch mit "ambulant geht vor stationär" argumentieren. Warte aber erst einmal ruhig ab, was Dein SB damit macht.
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Leichter gesagt als getan :icon_sad:
Da ich auf dem Wege der Besserung und Arbeitswillig bin, der Amtsarzt jedoch eine vorübergehende (sechs Monatige) Arbeitsunfähigkeit attestiert hat, würde mich interessieren, ob ich daran gebunden bin?

Angenommen mein Therapeut würde mich nicht weiter krankschreiben, weil ich eine gewisse Stabilität erreicht habe.

Grund meiner Frage: Ich in einem Thread gelesen, dass Zitat:"Nur der Gutachter der Rentenversicherung darf dich rechtsgültig auf Minderung der Erwerbsfähigkeit untersuchen".
 
E

ExitUser

Gast
Das ist richtig, nur die DRV stellt eine Minderung der Erwerbsfähigkeit
Hast du vor Rente zu beantragen?
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Nein, ich habe nicht vor Rente zu beantragen. Meine erste langwierige Erkrankung (zweieinhalb Jahre dauerhaft krankgeschrieben).

Wichtig ist mir eben nur (essentiell wichtig!), dass man mich nicht zwingt, an einer Maßnahme (stationär) für Psychisch Kranke teilzunehmen, oder mich gar in eine Behinderten Werkstatt steckt.

Ich habe in der letzten Zeit eine Menge darüber gelesen und ich bin halt mehr als besorgt...
Die machen es willigen Menschen nicht einfach, nicht einmal die Genesung.
 
E

ExitUser

Gast
Mach dich nicht verrückt, es ist nicht gesagt, das du überhaupt eine Maßnahme antreten sollst und wenn doch nehmen Die SBs im Reha Bereich sehr viel rücksicht auf deine Umstände, so das d die Maßnahme evtl. nicht antreten braust.
 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
Mach dich nicht verrückt, es ist nicht gesagt, das du überhaupt eine Maßnahme antreten sollst und wenn doch nehmen Die SBs im Reha Bereich sehr viel rücksicht auf deine Umstände, so das d die Maßnahme evtl. nicht antreten braust.
@jordon Danke

Es ist ja auch so,dass solche Maßnahmen Geld kosten, da ist doch
keiner daran interessiert welches auszugeben...

So wie Du es oben schreibst, wenn Du schon seit zweieinhalb Jahren krank bist, ich weiß nicht, worum es da geht, das sich der Amtsarzt denken könnte, der braucht noch ein bißchen mehr Unterstützung?

Aber wie Jordon schon sagt, lass es ersteinmal auf Dich zukommen, wenn du zum Gespräch bei Deinem SB sollst, brauchst Du dort ja gar nicht groß reden. Wenn Du dort einen Termin hast und die schlagen Dir eine Maßnahme vor, sag, Du könntest das nicht entscheiden, müsstest erst mit Deinem Arzt reden, hättest das aber auch schon getan und der würde einen Ein-Euro-Job besser finden.
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Vielen Dank an Rosalia und Jordon:

Mir wurde das so erklärt, dass nach sechs Monaten von Amtswegen her, der Medizinische Dienst konsultiert werden müsste.
Ansonsten würde die Leistungsabteilung Druck ausüben.
Warum mein Arbeitsvermittler jetzt erst damit kam, auf die Frage habe ich bislang keine Antwort gefunden.

Der Medizinische Dienst, hatte mich während der Untersuchung gefragt, ob ich mich in der Lage fühlen würde an einer solchen Maßnahme teilzunehmen. Das habe ich abgelehnt.
So steht es dann auch in dem Gutachten, dass eine Maßnahme für Psychisch Kranke empfohlen wird.

Und ja, Maßnahmen kosten Geld. In meinen Augen ist das aber Misswirtschaft und Verschwendung von Steuergelder. Denn besagte Maßnahmen bringen keinen Menschen weiter.
Und die Maßnahmen die etwas bringen z.B. sinnvolle Umschulung oder Weiterbildung werden kategorisch abgelehnt -jedenfalls in meinem Fall-.
Der Finanzielle Aspekt scheint die wenig zu interessieren, solange man am Ende eine fingierte Arbeitslosenstatistik vorweisen kann.

Wie ich das mitbekommen habe, fällt man automatisch aus der Arbeitslosenstatistik wenn man eine Maßnahme besucht, obwohl man weiterhin Leistungen vom Jobcenter bekommt...

Zurück zum Thema: Ich werde abwarten, was das Gespräch in der nächsten Woche ergibt und mich dann ggf. nochmal melden...

Ich mache drei Kreuzzeichen, wenn ich diesem Jobcenter den Rücken kehren kann.
 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
"Mir wurde das so erklärt, dass nach sechs Monaten von Amtswegen her, der Medizinische Dienst konsultiert werden müsste.
Ansonsten würde die Leistungsabteilung Druck ausüben.
Und ich bin seit zweieinhalb Jahren wegen schwerer Depressionen krankgeschrieben.
Warum mein Arbeitsvermittler jetzt erst damit kam, auf die Frage habe ich bislang keine Antwort gefunden".

Schlichtweg vergessen...

"Ja, Maßnahmen kosten Geld. In meinen Augen ist das aber Misswirtschaft und Verschwendung von Steuergelder. Denn besagte Maßnahmen bringen keinen Menschen weiter.
Und die Maßnahmen die etwas bringen z.B. sinnvolle Umschulung oder Weiterbildung werden kategorisch abgelehnt -jedenfalls in meinem Fall-.

Der Finanzielle Aspekt scheint die wenig zu interessieren, solange man am Ende eine fingierte Arbeitslosenstatistik vorweisen kann".

Das kommt drauf an, wenn Du einfach fragst, lehnen die alles ab.
Wenn Du aber einen Antrag auf Teilhabe für Leistungen am Arbeitsleben stellst, ermittelt die BA. Wenn Du Glück hast, könntest Du dann doch an eine Umschulung kommen oder aber mit Eingliederungszuschuss in Arbeit gebracht werden.
Die Chance beim Antrag auf Leistungen ist jedenfalls ein wenig höher, als sonst und mit dem Attest vom Amtsarzt könntest Du das jetzt eigentlich sinnvoll einleiten. Da musst Du aber vorher wissen, was Du machen möchtest und dabei auch Unterstützung durch Deinen Arzt finden.

Wie ich das mitbekommen habe, fällt man automatisch aus der Arbeitslosenstatistik wenn man eine Maßnahme besucht, obwohl man weiterhin Leistungen vom Jobcenter bekommt...[/QUOTE]
 

Anonymous5

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
22 März 2012
Beiträge
22
Bewertungen
0
Was genau ist dieser "Antrag auf Teilhabe für Leistungen am Arbeitsleben"?

 

Rosalia

Elo-User*in
Mitglied seit
31 März 2011
Beiträge
260
Bewertungen
65
Was genau ist dieser "Antrag auf Teilhabe für Leistungen am Arbeitsleben"?
Hier die kurzinfo:

Rehabilitanden - www.arbeitsagentur.de

Wenn es Dir jetzt nach so langer Krankheit wirklich besser geht, dann wäre genau jetzt die Möglichkeit, das anzugehen, das Attest des Amtsarztes kannst Du auch durchaus sinnvoll für Dich nutzen.

Such dir jemanden, der dich gut kennt mit dem Du besprechen kannst, was bei Dir sinnvoll wäre und ob es bezogen auf den Arbeitsmarkt realistisch wäre. Dann stell den Antrag und den aber auf jeden Fall dann bei der BA und gegen Empfangsquittung.
 
Oben Unten