medizinischer Dienst, diverse Probleme

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molchi

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Hallo ihr,

ich hatte vor einigen Wochen nach längerer krankschreibung wegen Depressionen einen termin bei meiner Sachbearbeiterin. Diese "nötigte" mich dazu eine EGV zu unterschreiben mit den Standartflosken"alles zu tun situation zu verändern, etc" und der aufforderung mich nach terminbekanntgabe beim medizinischen Dienst zu melden (Ich wußte nicht das dies garnicht in eine EGV darf und ich als krankgeschriebener garkeine EGV unterzeichnen darf).

Hatte nun heute den termin, und es war erschreckend. Der Termin dauerte 30 Minuten, und bestand aus 15 Minuten meine berufliche und schulische Vergangenheit abzufragen, danach 10-12 minuten körperliche daten, Vorerkrankungen abzufragen und sich die beinträchtigung eines Schadens meines Fingers zu begutachten, welcher per Attest eines Chirurgen soweit einschränkt das ich Berufsunfähig bin.
Die letzten gerademal 3 Minuten bestanden aus fragen zu meinem Tagesablauf, (welcher aus schlafen, essen, fernsehen aufgrund massiver antriebslosig- und lustlosigkeit besteht). Da ich mich aber 1 mal pro tag 800 meter zu meiner mutter zum essen "zwinge" und zu geregelten zeiten (Meist mittags gegen 12-13 uhr aufstehe) reichte diesem "Arzt" das aus zu beschliesen ich wäre arbeitsfähig in lichteren körperlichen emotional nicht belastenten Tätigkeiten zu arbeiten, und das nach 3 Minuten anhand meines "tagesablaufs"

Nun die Frage ansich: Darf mich meine Beraterin voll vermitteln? Kann ich das Gutachten anfechten da die psychische Untersuchung bezeugbar nahezu nicht existierte? Kannmich mein Arzt trotzdem weiterhin krankschreiben oder ist dessen krankschreibung die noch bis ende dezember (und vermeintlich auch darüber hinaus) weiterläuft weiter krankschreiben??

Sorry für die blöde Frage, bin nur grad zemlich durch, und zittere total :icon_cry:
 

nordlicht22

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hast Du das Gutachten nebst allen Unterlagen angefordert? Wenn nicht - nachholen.
Diese brauchst Du nur schriftlich bei dem Gutachter anfordern.

Diese Gutachter sind meist Sozialmediziner, also breitgefächert geschult und in der Tiefe eher mangelhaft. Dennoch sind diese Gutachten schwerwiegend.
Achte trotzdem darauf was für ein Arzt der Gutachter ist. Handelt es sich "nur" um einen Allgemeinmediziner wird es einfacher werden das Gutachten anzufechten.

Wichtig! - Du kannst nicht gegen das Gutachten angehen, sondern nur gegen einen Verwaltungsakt der als Grundlage das Gutachten enstanden ist.

Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen - schon mal dran gedacht eine Struktur in Deinen Tag zu bringen? Den ganzen Tag vor sich hin gammeln ist sicherlich nicht gesundheitsfördernd. Hast Du keine Interessen, Freunde oder irgendeine Aufgabe? Dabei muss Mensch ja depressiv werden und das wird der Gutachter zum Anlass genommen haben Dich als arbeitsfähig einzustufen, um Dich aus diesem Trott raus zu holen.
 

molchi

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nein habs nochnicht angefordert, war ja heute mittag erst dort, wo forder ich das an? dachte das geht jetz direkt an meine SB? ^^

Es war fast sicher nur n Allgemeinmedizinier, da wir auf unsrer ARGE auch extra nen psychologischen Dienst haben, welcher aber wie ich weiß und mir der Arzt auch sagte in nem ganz anderen gebäudeteil sitzt.

Sprich wenn ich nur gegen den verwaltungsakt vorgehen kann kann meine SB theoretisch auch die krankmeldung meines bisherigen Arztes der mich seit jahren kennt weiter akzeptieren? Muß die überhaupt irgendwas per VA erlassen nachdem ich diese unsägliche EGV unterschrieben hab?

Trittst mir nicht zu nahe, das mit der Struktur sagt sich so leicht, wenns so einfach wär würd ich das tun anstatt antidepressiva zu futtern, etc. Bin schon immer so n psychisch labiles wrack, war deswegen auch schon mehrfach früher in behandlung, therapie, etc :(
 
F

Ferdinand456

Gast
[...] Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen - schon mal dran gedacht eine Struktur in Deinen Tag zu bringen? Den ganzen Tag vor sich hin gammeln ist sicherlich nicht gesundheitsfördernd. Hast Du keine Interessen, Freunde oder irgendeine Aufgabe? Dabei muss Mensch ja depressiv werden und das wird der Gutachter zum Anlass genommen haben Dich als arbeitsfähig einzustufen, um Dich aus diesem Trott raus zu holen.

Das war auch mein Gedanke. Aber zurück zu den Fakten:

1. Du bist krankgeschrieben bis Ende Dezember, soweit ich das richtig verstanden habe. Dies "nach längerer Krankschreibung".

2. Das Amt beansprucht, bei längerer Krankschreibung einen Termin beim medizinischen Dienst zu vereinbaren.

3. Der medizinische Dienst nun befindet, dass Du für leichte Tätigkeiten einsetzbar bist. Das kann man schon fast als entgegenkommend und freundlich betrachten (bedenke: es steht immer die Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit im Vordergrund), denn es gibt schwer Depressive, die als voll arbeitsfähig beurteilt werden, wenn sie z. B. Rente beantragen (wie es auch voll Arbeitsfähige gibt, die für schwer krank erklärt werden, wenn sie (wieder) arbeiten möchten :biggrin:).

Fazit: Ab zum Arzt damit, der Dich krankgeschrieben hat, und um Rat fragen. Manchmal genügt ein Anruf beim medizinischen Dienst und die Dinge sind geklärt.
 

molchi

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jau soweit hast du alles richtig verstanden :) dann dank dir schonmal, werd ich mich morgen an meinen behandelnden arzt wenden was wir tun, etc, denn psychologisch zu beurteilen ohne wirklich über meine psyche zu reden find ich schon gewagt von nem medizinischen dienst
 

nordlicht22

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Ein Allgemeinmediziner wird sich hüten die Aussagen eines Facharztes in Frage zu stellen. Daher auch keinerlei großen Gespräche dazu.

Was die Gutachter (Sozialmediziner) allerdings meist gelernt haben ist das interpretieren von med. Unterlagen.
Daher wird wahrscheinlich in den Unterlagen das drin stehen, was der Gutachter wieder gibt oder aber zu wenig um Deine Einschränkungen zu erkennen.

Wg. der fehlenden Struktur- schon mal an eine Tagesklinik gedacht? Alternativ gibt es noch die Soziotherapie.
 

molchi

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Soweit ich gesehen hab in seiner "Akte" war an Unterlagen fast garnichts drin, er hatte nichtmal unterlagen über ne verletzung die ich im fragebogen vorab erwähnte und extra den behandelnden arzt von der schweigepflicht entband.
Nen Fachartzt gibts nicht, die krankschreibung, etc kommt von meinem Hausarzt, welcher mich allerdings nach gut 30 Jahren entsprechend besser einschätzen können sollte als dieser sozialmediziner nach 3 minuten nachfragen.

Klinik? bloß nicht, ich hab nen toootalen horror vor allem was kliniken sind :( Spiel zur zeit mit dem Gedanken wie mein hausarzt seit eniger Zeit meint mir doch mal nen psychotherapeuten zu suchen.
 

molchi

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wollte kurz mitteilen, hatte heute meine gutachteneröffnung. Wie zu erwarten war ist das ding fast ne frechheit. Die Schädigung meines Fingers wurde trotz Attests eines D-Arztes und Hand-Unfallchrirug so gedreht das ich entgegen der chirurgenaussage meinen beruf größtenteils ausüben könne soland es im rahmen einer mittelschweren körperlichen Tätigkeit bleibt.

Die eigentliche Frechheit find ich aber das ich angeblich über 6 std arbeiten kann, mit ausnahme von: zeitdruck, Feinarbeit, Nachtschicht, hohe emotionale Belastung und hohe anforderung an das Umstellungs und Anpassungsvermögen. Bleiben nach all den ausschlüssenüberhaupt noch jobs übrig? ^^

Hatten dann ne teils heftige debatte über die kompetenz und interesse des soz.-mediziners an meinem fall und nach einiger zeit legte er mir dann nahe wenn ich wirklich der Überzeugung bin weiterhin nicht arbeiten zu können erwerbsminderungs- bzw. erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen, was ich nach der zeit der krankschreibung ja längst tun hätte können (was die nicht meinen das man als Bürger alles weiß) ^^.

Langer Rede kurzer sinn: Hätte eine EGV unterschreiben sollen, was ich abeglehnt hab, (begründet mit mehreren egv's die mir auf selbigem amt bereits vorgelegt wurden und meist nah an der rechtswidrigkeit waren).
daraufhin bekam ich nun also direkt nen VA mit mit der Auflage mich um eine EU-rente zu bemühen und gegebenenfalls um leistungen nach SGBXII, außerdem solle ich mit meinem behandelnden Arzt etwas aufsetzen weshalb wir das Gtachten in der Form für inkorrekt halten und es ihm zukommen lassen, er gibt es dann entsprechend weiter.

Klingt für mich soweit ganz ok oder bild ich mir das ein? Und als Frage: Wie/Wo beantrag ich eine EU- bzw. Erwerbsminderungsrente??

Dank euch nochmal für die liebe hilfe :)
 

Doppeloma

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Hallo molchi,

nach einiger zeit legte er mir dann nahe wenn ich wirklich der Überzeugung bin weiterhin nicht arbeiten zu können erwerbsminderungs- bzw. erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen, was ich nach der zeit der krankschreibung ja längst tun hätte können (was die nicht meinen das man als Bürger alles weiß) ^^.

Warum wurdest du eigentlich NICHT zum Psychologischen Dienst geschickt, wenn es bei dir hauptsächlich um diesen Bereich geht, wird da jetzt auch schon gespart...

Sorry, wenn ich das jetzt mal feststelle, der Amtsarzt scheint mir AUCH nicht viel Ahnung zu haben von den Renten-Arten die es aktuell noch gibt, die Erwerbs-Unfähigkeitsrente gibt es schon seit 2001 NICHT mehr.

Und die Rente wegen Erwerbs-Minderung bekommt man auch nicht so einfach, weil man schon längere Zeit AU ist und selber glaubt nicht mehr arbeiten zu können...in welchem "Traumland" lebt der denn...:icon_dampf:

daraufhin bekam ich nun also direkt nen VA mit mit der Auflage mich um eine EU-rente zu bemühen und gegebenenfalls um leistungen nach SGBXII, außerdem solle ich mit meinem behandelnden Arzt etwas aufsetzen weshalb wir das Gtachten in der Form für inkorrekt halten und es ihm zukommen lassen, er gibt es dann entsprechend weiter.

Und WAS hat DAS bitte ALLES mit einer Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun...:confused:

Klingt für mich soweit ganz ok oder bild ich mir das ein?

WAS soll denn daran OK sein, so ein Schwachsinn hat in einer EGV, also AUCH im ersetzenden VA NIX zu suchen...

Wenn man möchte, dass du die EM-Rente beantragst, dann möge man dir dazu BITTE einen entsprechenden Bescheid (KEINEN EGV-ERSATZ) erstellen, der dich darauf aufmerksam macht, aus WELCHEM GRUND ( Rechtsgrundlage !!!) man dieser Ansicht ist.

UND welche konkreten Konsquenzen (Rechtsfolgenbelehrung) es hat, wenn du diesen Antrag NICHT stellst.

Die aktuelle amtsärztliche Feststellung, dass du Vollzeit arbeitsfähig wärst, PASST ja da nicht wirklich zu, ODER ??? :eek:

Diese Feststellung bewirkt ebenso wenig irgendeinen Anspruch aus dem SGB XII, wer Vollzeit arbeiten KANN, bekommt dort KEIN Geld.

OB du eventuell wirklich Erwerbsgemindert bist, das kann und wird erst die Rentenkasse feststellen, wenn du dort einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast, VORHER wird dich die Rentenkasse aber ganz SICHER erst zu einer Reha-Maßnahme und/oder (ihren eigenen) Gutachtern schicken.

Und als Frage: Wie/Wo beantrag ich eine EU- bzw. Erwerbsminderungsrente??

Bei der Rentenversicherung stellt man diesen Antrag und NUR weil dein JC und der Amtsarzt das gerne so hätten, wird die DRV dir ganz sicher KEINE Rente zahlen wollen, das wird ein langer und SEHR steiniger Weg...

Aus dem SGB XII hast du auch erst Anspruch auf Geld, wenn die DRV dir bestätigt hat, dass du NICHT mehr arbeiten kannst, aber nicht genug und/oder keine Rente bekommen wirst...

WAS sagt denn dein Arzt dazu, ist DER AUCH der Meinung, dass du EM-Rente beantragen sollst und da eine gewisse Aussicht auf Erfolg besteht, der Amtsarzt will dich doch nur loswerden aber DAFÜR hätte sein Gutachten dann GANZ anders ausfallen MÜSSEN...

In der aktuellen Variante ist das ganze Gerede von einem Renten-Antrag einfach NUR lächerlich und der VA ist nicht das Papier wert auf dem er gedruckt wurde, jeder Sozialrichter würde sich darüber kaputtlachen...

Wie alt bist du eigentlich, wenn ich das mal fragen darf, hast du überhaupt schon genug eingezahlt für eine EM-Rente...:icon_kinn:

Ist alles NICHT böse gemeint, ich bin 59 Jahre alt und kämpfe seit über 3 Jahren um meine EM-Rente, bin damit inzwischen am Sozialgericht, da kannst du schon mal erkennen, WIE schwer das werden kann...

UND MIR hat schon die AfA (Amtsarzt) bescheinigt, dass ich NICHT mehr vermittelt werden KANN, das interessiert die Rentenkasse aber "nicht die Bohne". :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

molchi

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Danke schonmal für die Antworten

Hallo molchi,



Warum wurdest du eigentlich NICHT zum Psychologischen Dienst geschickt, wenn es bei dir hauptsächlich um diesen Bereich geht, wird da jetzt auch schon gespart...

genau das fragte ich den Sb auch, daraufhin erklärte er mir weil ein gespräch beim psychologischen dienst nicht anordenbar ist von ihnen sondern angeblich eben nur zum medizinischen dienst, keine Ahnung obs stimmt

Sorry, wenn ich das jetzt mal feststelle, der Amtsarzt scheint mir AUCH nicht viel Ahnung zu haben von den Renten-Arten die es aktuell noch gibt, die Erwerbs-Unfähigkeitsrente gibt es schon seit 2001 NICHT mehr.

Und die Rente wegen Erwerbs-Minderung bekommt man auch nicht so einfach, weil man schon längere Zeit AU ist und selber glaubt nicht mehr arbeiten zu können...in welchem "Traumland" lebt der denn...:icon_dampf:

Die Aussage EU-Rente kam nicht vom med. Dienst sondern von meinem SB, allerdings nur im gespräch, im VA steht dann doch rwerbsminderung drin.

Und WAS hat DAS bitte ALLES mit einer Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu tun...:confused:

naja das war eben die reaktion darauf das ich ihm sagte das es mir momentan nach wie vor nicht möglich ist zu arbeiten nach meinung von mir und meines behandelnden arztes, deshalb meinte er das ich nach ner gewissen krankheitszeit eben nicht erwerbsfähig sei und somit bei ihm eigentlich am falschen Platz

WAS soll denn daran OK sein, so ein Schwachsinn hat in einer EGV, also AUCH im ersetzenden VA NIX zu suchen...

Wenn man möchte, dass du die EM-Rente beantragst, dann möge man dir dazu BITTE einen entsprechenden Bescheid (KEINEN EGV-ERSATZ) erstellen, der dich darauf aufmerksam macht, aus WELCHEM GRUND ( Rechtsgrundlage !!!) man dieser Ansicht ist.

UND welche konkreten Konsquenzen (Rechtsfolgenbelehrung) es hat, wenn du diesen Antrag NICHT stellst.

Sollte ich den VA dann anfechten? geneell hatte ich schon das gefühl das er es gut meinte als er sah wie ich psychisch minütlich im stuhl mehr und mehr zusammenbrach, deshalb hat er auch auf jegliche fristen, etc im VA verzichtet sondern eben nur als zwischenziel beantragung einer Em-rente reingeschrieben, was für mich durchaus ok wäre diese generell zu beantragen.

Die aktuelle amtsärztliche Feststellung, dass du Vollzeit arbeitsfähig wärst, PASST ja da nicht wirklich zu, ODER ??? :eek:

ne, zum Gutachten passt dies überhaupt nicht, war eher die reaktion darauf das ich ihm klar machte das ich eben aus sicht meines Arztes und mir nicht arbeiten kann zur zeit und wir das Gutachten in der Form deswegen nicht akzeptieren werden.

Diese Feststellung bewirkt ebenso wenig irgendeinen Anspruch aus dem SGB XII, wer Vollzeit arbeiten KANN, bekommt dort KEIN Geld.

OB du eventuell wirklich Erwerbsgemindert bist, das kann und wird erst die Rentenkasse feststellen, wenn du dort einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast, VORHER wird dich die Rentenkasse aber ganz SICHER erst zu einer Reha-Maßnahme und/oder (ihren eigenen) Gutachtern schicken.



Bei der Rentenversicherung stellt man diesen Antrag und NUR weil dein JC und der Amtsarzt das gerne so hätten, wird die DRV dir ganz sicher KEINE Rente zahlen wollen, das wird ein langer und SEHR steiniger Weg...

Aus dem SGB XII hast du auch erst Anspruch auf Geld, wenn die DRV dir bestätigt hat, dass du NICHT mehr arbeiten kannst, aber nicht genug und/oder keine Rente bekommen wirst...

WAS sagt denn dein Arzt dazu, ist DER AUCH der Meinung, dass du EM-Rente beantragen sollst und da eine gewisse Aussicht auf Erfolg besteht, der Amtsarzt will dich doch nur loswerden aber DAFÜR hätte sein Gutachten dann GANZ anders ausfallen MÜSSEN...

Mit dem hab ich über eine EM-rente noch nicht gesprochen, hab die tage nen termin ausgemacht wo er sich extra zeit nimmt und eben all dies zu klären.

In der aktuellen Variante ist das ganze Gerede von einem Renten-Antrag einfach NUR lächerlich und der VA ist nicht das Papier wert auf dem er gedruckt wurde, jeder Sozialrichter würde sich darüber kaputtlachen...

Wie alt bist du eigentlich, wenn ich das mal fragen darf, hast du überhaupt schon genug eingezahlt für eine EM-Rente...:icon_kinn:

Würd sowas auch nie böse auffassen, bin 33, hab also die Wartezeit locker beisammen. Dass das ganze nicht leicht wird ist mir auch klar, hab heute schon etwas durchs netz gegoogled und divereses gelesen. Wobei viele meinten das heutzutag es fast wirkt als wäre es bei psychischen erkrankungen leichter als bei körperlichen, hab sogar fälle gefunden denen nach gerademal 3 monaten ohne persönliche begutachtung nach aktenlage volle Em-rente beweilligt wurde o_O

Ist alles NICHT böse gemeint, ich bin 59 Jahre alt und kämpfe seit über 3 Jahren um meine EM-Rente, bin damit inzwischen am Sozialgericht, da kannst du schon mal erkennen, WIE schwer das werden kann...

UND MIR hat schon die AfA (Amtsarzt) bescheinigt, dass ich NICHT mehr vermittelt werden KANN, das interessiert die Rentenkasse aber "nicht die Bohne". :icon_evil:

mein gedanke war eben nachdem in dem VA ja "nur" das drinsteht einfach mal beantragen, damit bin ich den pflichten nachgekommen, (das dies langwierig sein kann war wohl selbst meinem SB klar ^^) und paarallel dazu eben mithilfe meines behandelnden Arztes das Gutachten direkt anzufechten. Fand die variante im ganzen zumindest nicht sooo lehct vom gefühl, da ja zumindest vom Gutachten her theoretisch eine vermittlung möglich wäre. Wirkte so als würde er mich solange dies alles läuft soweit ziemlich in Ruhe lassen, das Angebot das er es weiterleitet kam auch erst als er sah das ich fast heulend vor verzweiflung am gang saß und nicht mehr weiter wußte was jetz wie wohin. Drum dachte ich das ab und zu vielleicht doch so n leichter hauch von menschlichkeit durch die Jobcenter zieht .
MfG Doppeloma

Sorry falls alles etwas wirr klingt, steh grad ziemlich neben der spur nachdem mir solche termine und sachen extrem zusetzen und ich nochdazu grad in der Umstellung auf neue Psychopharmaka bin ^^
 

Doppeloma

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Hallo molchi,

kann ich mir gut vorstellen, dass es dir nicht besonders GUT geht mit dem ganzen Theater, MIR liegt auch wirklich NIX daran dich weiter "runterzureißen".

Die SB (Entschuldigung) haben KEINE Ahnung von gesundheitlichen Dingen, schon GAR nicht von psychischen Problemen (es sei denn sie hätten schon selber welche ???), da "Menschlichkeit" zu erwarten kann ich dir NUR von abraten...

Eine längerfristige AU bedeutet keinesfalls "auch automatisch Erwerbsminderung", da ist der SB aber komplett "auf dem falschen Dampfer".

AU bedeutet eben genau DAS was es aussagt, man ist aktuell (und vielleicht auch SEHR lange Zeit) Arbeits-Unfähig und MUSS behandelt werden, um wieder ArbeitsFÄHIG zu werden. :icon_daumen:

deshalb meinte er das ich nach ner gewissen krankheitszeit eben nicht erwerbsfähig sei und somit bei ihm eigentlich am falschen Platz

Daraus KANN eine Erwerbsminderung werden, MUSS aber NICHT und ob DAS so ist stellt immer noch, NUR die Renten-Kasse fest, dazu ist nicht mal der Amtasrzt des JC berechtigt und dein SB schon GAR NICHT...:icon_evil:

Deshalb redet man ja auch hauptsächlich (unter 4 Augen ???) NUR darüber mit dir, als schriftlichen Bescheid wirst du das so schnell nicht bekommen und der Amtsarzt hat das ja auch noch NICHT mal bestätigt...

Sollte ich den VA dann anfechten? geneell hatte ich schon das gefühl das er es gut meinte als er sah wie ich psychisch minütlich im stuhl mehr und mehr zusammenbrach, deshalb hat er auch auf jegliche fristen, etc im VA verzichtet sondern eben nur als zwischenziel beantragung einer Em-rente reingeschrieben,

Wenn er es GUT mit dir meint, dann SOLL er dich doch einfach IN RUHE lassen solange du eine AU-Bescheinigung vorweisen kannst, da hindert ihn doch keiner dran, auch nicht OHNE diesen "Wisch".

Es bringt NIX den VA anzufechten, pack dir den GUT weg, erst wenn man dich sanktionieren will (weil du den nicht eingehalten hast :biggrin:) dann legst du Widerspruch ein, im Moment ist das einfach NUR "Schwachsinn" mit dem dein SB nicht weit kommen würde.

Wenn er meint, dass du GAR nicht erwerbsfähig BIST, dann DARF er gar keine EGV mit dir abschließen, der ist SELBER einfach sowas von hilflos und da macht er "irgendwas", um überhaupt was zu machen, was SEHR WICHTIG aussieht...

Wenn ICH diesen VA hätte, würde ich GENAU mit dieser Begründung Widerspruch einlegen und die Aufhebung verlangen.

Andererseits muss man sich auch nicht unnötig Arbeit verschaffen, solange es keine Sanktionen daraus geben soll.

Wobei viele meinten das heutzutag es fast wirkt als wäre es bei psychischen erkrankungen leichter als bei körperlichen, hab sogar fälle gefunden denen nach gerademal 3 monaten ohne persönliche begutachtung nach aktenlage volle Em-rente beweilligt wurde o_O

NAJA, ich habe BEIDES zu "bieten" und bekomme immer noch keine EM-Rente, habe seit 2007 eine künstliche Herzklappe (große Herz-OP) und bin seit fast 4 JAHREN vom Psychiater wegen verschiedener psychischer Probleme (durchgehend!) AU-geschrieben...:icon_kinn:

Nach welchem "Los-Prinzip" da die DRV die EM-Renten "verteilt" ist oft nicht mehr nachvollziehbar, einen "guten" Teil meiner psychischen Probleme verdanke ich auch schon, dieser kaum noch (aus-) haltbaren Situation.

Ich HABE übrigens AUCH meinen Arbeitsplatz noch, trotzdem werde ich in die Ecke gestellt, "DIE WILL ja bloß nicht mehr, hat keinen Bock mehr und will deshalb die EM-Rente", diese Aussagen sind nicht meine Idee, sondern kommen von denen, die über meine EM-Rente zu entscheiden haben.

Reha-Kliniken und Gutachter der Renten-Versicherung :icon_dampf:, meine behandelnden Ärzte (Kardiologen /Psychiater/ Hausarzt) sind ALLE der Meinung, dass ich NICHT mehr arbeiten KANN, sogar auch die Amtsärzte der AfA /JC und vom MDK der Krankenkasse.

Ganz gut, dass ich mich nicht auch noch direkt dauernd mit den SB vom JC auseinandersetzen muss...ich glaube DIE hätten KEINE Freude an mir...

Allerdings würde ICH NICHT darauf hoffen, dass die mir tatsächlich HELFEN wollen, DAFÜR sind meine Ärzte zuständig, zur Not noch der Amtsarzt von denen (zum Reden darüber!) aber ganz sicher KEIN SB. :icon_evil:

Auch zum psychologischen Dienst KANN man dich jederzeit schicken, üblicherweise sollte der "normale" Amtsarzt das veranlassen, wenn es offensichtlich eher um psychische Probleme geht, eben WEIL der davon AUCH KEINE Ahnung hat.

Aber wenn der schon meint, du wärst Voll einsatzfähig, ist das natürlich unnötig...

Mit dem hab ich über eine EM-rente noch nicht gesprochen, hab die tage nen termin ausgemacht wo er sich extra zeit nimmt und eben all dies zu klären.

Das solltest du auf jeden Fall in Anspruch nehmen, denn OHNE deine Behandler an deiner Seite, wird es NOCH schwerer mit der EM-Rente, auch wenn die DRV (leider) auf deren Meinung nicht besonders viel Wert legt. es IST SEHR WICHTIG FÜR DICH, zu wissen wie die dazu stehen und ob sie dich dabei unterstützen werden.

Und sei es "NUR" durch die sichere Weiterführung einer AU-Bescheinigung von Dauer...die (mit) erste Frage JEDES Gutachters lautet nämlich "sind Sie AU geschrieben und WIE lange schon ???"...

MfG Doppeloma
 

molchi

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Ok an der Sache mit der AU weiter akzeptieren ist was dran, insgeheim hatte ich das auch gehofft das er einfach erstmal noch n bisschen weiter die AU akzeptiert und das Guachten nicht sooo ernst nimmt, hab ne Freundin bei deren Schwester der SB genau dies tat :(

Problem ist eben wirklich dieses alberne Gutachten was ja besagt das ich angeblich 6 std und mehr arbeiten kann, somit hätte er mich theoretisch ja auch voll vermitteln können mit rücksicht auf die einschränkungen, insofern fand ich die jetzige Variante immernoch die bessere ^^

Dann werd ich mal sehen was mein behandelnder Arzt am 29. sagt, war leider nicht eher möglich einen früheren Termin zu kriegen dank diesem unnötigen fest was ansteht :(

Dank dir schonmal gaaaanz herzlich
 

Doppeloma

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Hallo molchi,

Problem ist eben wirklich dieses alberne Gutachten was ja besagt das ich angeblich 6 std und mehr arbeiten kann,

JA, ABER doch NUR OHNE vorliegende AU-Bescheinigung, das hebt doch die AU NICHT auf.:icon_neutral:

Du BIST (aus Sicht des Amtsarztes) Vollzeit Arbeits-FÄHIG, aber doch NICHT, wenn du lt. ärztlicher Bescheinigung deines behandelnden Arztes aktuell (und auf längere Zeit) Arbeits- UNFÄHIG bist.

DAS GEHT NICHT, dafür ist dieser VA so überflüssig wie ein Kropf, deine AU-Bescheinigung sagt ALLES Notwendige aus, da steht der Amtsarzt NICHT DRÜBER und dein SB AUCH NICHT...

somit hätte er mich theoretisch ja auch voll vermitteln können mit rücksicht auf die einschränkungen, insofern fand ich die jetzige Variante immernoch die bessere ^^

Wenn du AU-bescheinigt KRANK bist KANN dich KEINER vermitteln (auch dein SB nicht), WER SOLL dich denn KRANK einstellen.:confused:

Der VA ist Klopapier und völlig überflüssig...WAS ist DARAN BITTE BESSER...

MfG Doppeloma
 

molchi

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ja Moment, das ändert natürlich die ganze geschichte, vom SB und auch dem medizinischen Dienst klang das so als würde das Gutachten unwegerlich meine AU aufheben, auch mein behandelnder Arzt (dummerweise bis jetzt nur n allgemeinmediziner) meinte generell kann/darf so n Gutachten seine Au aufheben o_O
 

nordlicht22

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wenn Dein Arzt feststellt das Du AU bist, dann bist Du AU.

Das Problem ist eher, das die Ärzte kein großes Interesse haben sich mit dem Papierkram rumzuärgern und dann noch Atteste oder unfangereicheres zu schreiben.

Gutachten mit allen zur Entscheidung herangezogen Unterlagen in Kopie anfordern.
Mit dem Arzt reden wie es weiter geht. Ohne Arzt geht das nämlich nicht. Notfalls wäre ein Arztwechsel in Betracht zu ziehen.

Wichtig wäre auch die Suche nach einem passenden Facharzt (Kliniken nicht vergessen). Die Aussage eines Facharztes wiegt mehr.
 

molchi

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Ok vor papierkram scheut sich mein behandelnder Arzt wenns sein muß nicht, er meintre am telefon als ich ihm vom gutachten erzählte da bleibt durch die einschränkungen an Jobs ja nichtmehr viel außer das bisschen mist was der MD da macht.:biggrin: Werd im neuen jahr eh mal zu nem psychologen gehen, hat mein hausarzt schon drum gebeten damit auch er sich leichter rechtfertigt beim AU schreiben.

dann verschiebt sich die ganze Situation ja wirklich und ich brauch theoretisch garkeine EM-Rente beantragen, da ich ja auch laut medizinischem Gutachten nicht erwerbsgemindert bin ^^ Ob ich das meinem SB dann im neuen jahr so mitteilen sollte?? :icon_party:

hab ich das richtig gegoogled gerade das ne Au wenn überhaupt nur der MDK aufheben kann/darf, nicht aber der MD der Argen?
 

Doppeloma

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Hallo molchi,

Ok vor papierkram scheut sich mein behandelnder Arzt wenns sein muß nicht. Werd im neuen jahr eh mal zu nem psychologen gehen, hat mein hausarzt schon drum gebeten damit auch er sich leichter rechtfertigt beim AU schreiben.

Dein Arzt muss sich doch nirgendwo fürs AU schreiben rechtfertigen, schon gar nicht dem JobCenter und diesem Amtsarzt gegenüber.
Die einziege Stelle, die deinem Arzt was wegen der AU "tun" könnte, ist der MDK der Krankenkassen und den interessiert das nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld auch NICHT mehr...

DAS IST das Kontrollorgan bei AU-Bescheinigungen und wenn kein Krankengeld mehr gezahlt wird von der Krankenkasse, dann ist denen SOWAS von EGAL WIE lange dein Arzt dich krank schreibt...:icon_party:

DIE machen ihm da KEIN Theater und Papierkrieg gibt es mit dem JC AUCH NICHT, dazu haben die gar kein Recht, die haben deine AU-Bescheinigung zu akzeptieren, das ist eine Urkunde von deinem behandelnden Arzt, MEHR brauchst du nicht...:icon_evil:

Hier steht drin, was das JobCenter bei "Zweifeln an einer AU-Bescheinigung" zu veranlassen hat

§ 56 SGB II*Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

schau dir mal GANZ GENAU den letzten Absatz an, mir ist bisher NICHT bekannt, dass dort schon mal jemand hingeschickt wurde, wahrscheinlich sind die sich noch nicht über "die Vergütung" einig geworden...auch der MDK macht NIX umsonst. :icon_evil:

dann verschiebt sich die ganze Situation ja wirklich und ich brauch theoretisch garkeine EM-Rente beantragen, da ich ja auch laut medizinischem Gutachten nicht erwerbsgemindert bin ^^ Ob ich das meinem SB dann im neuen jahr so mitteilen sollte??

Lass den doch denken was der will, warte einfach ab was passieren wird und kümmere dich um deine Gesundheit, du willst doch gesund und Arbeitsfähig werden (ODER ???), da bekommst du sowieso KEINE Rente...

Du BIST "NUR" Arbeits-Unfähig, das ist NICHT gleichzusetzen mit "Erwerbs-Unfähig /Erwerbsgemindert", mit diesem gewaltigen Unterschied sollte sich dein SB vielleicht mal gründlicher auseinander setzen...:cool:

DER will ja im Moment sogar schlauer sein als der Amtsarzt...:icon_kinn:

Frohe Weihnachten für dich!

MfG Doppeloma
 

molchi

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naja die Überlegung ob ichs ihm direkt mitteil hab ich deswegen da er mir jetzt schon mitteilte das er sich im Computer für mitte januar nen Vermerk machte falls er von mir bis dahin nichts hört zwecks rente beantragen, etc.

Das einzige was mich iriitiert ist das bei zweifeln §256 SGB5 anzuwenden ist, welcher mittlerweile wohl nichtmehr existier, nicht das sich am ende da etwas ändert zugunsten des MD der argen *angst*

Also würdest du an meiner Stelle garnichts tun, ne Folge-AU rechtzeitig holen, die meinem SB zukommen lassen, und abwarten was er tut?

Sorry fürs nerven, bin dir tieeerisch dankbar :)
 

Doppeloma

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Hallo molchi,

Das einzige was mich iriitiert ist das bei zweifeln § 256 SGB5 anzuwenden ist, welcher mittlerweile wohl nichtmehr existier, nicht das sich am ende da etwas ändert zugunsten des MD der argen *angst*

Das SGB 5 ist für die Arbeit der Krankenkassen zuständig, das MUSS dich in diesem Zusammenhang überhaupt NICHT interessieren und hat mit den Befugnissen des Amtsarztes vom JC GAR NICHTS zu tun.

Den § 256 SGB 5 gibt es durchaus noch, der hat was mit Beitragszahlungen und Versorgungsbezügen zu tun...:confused:

Für dich gilt DAS, was im SGB II drin steht und im Zusammenhang mit einer AU-Bescheinigung gilt der § 56, PUNKT. :icon_daumen:

Da wurde NIX geändert, nicht mal die "berühmt /berüchtigten" Sonderbescheinigungen wurden da aufgenommen, hätten die ja machen KÖNNEN bei der letzten Änderung, HABEN sie aber NICHT...:icon_evil:

Also warte ab was sich ergeben wird, dein SB hat sich mit seiner Forderung ganz schön "aus dem Fenster gelehnt", wegen AU braucht man KEINE Rente beantragen, der Amtsarzt hat dich für VOLL Erwerbsfähig erklärt (wenn du denn mal NICHT mehr akut AU bist :biggrin:), WAS WILL der SB von dir, sollst du dich bei der Rentenkasse lächerlich machen...

Ein Antrag auf EM-Rente KANN auf diese Weise GAR NICHT von dir verlangt werden, dazu müßte (wenigstens) der Amtsarzt erst mal behaupten, dass du (aus seiner Sicht) NICHT mehr Erwerbsfähig bist...

Steht ihm zwar auch nicht wirklich zu, aber deinem SB noch viel weniger, welche medizinische Ausbildung hat der denn abgeschlossen, dass er sowas beurteilen kann...

Wenn der mal fragt, ob du was unternommen hast wegen der Rente, dann kannst du ihm ruhig sagen, dass man dich bei der DRV "ausgelacht und weggeschickt hat, sollst wiederkommen, wenn die Altersrente dran ist"...

Was glaubst du wohl wie blöde der dann aus der Wäsche guckt...da wäre ich gerne "Mäuschen"...:icon_party:

Schöne Weihnachten !

MfG Doppeloma
 

molchi

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Naja immerhin steht im SGB II ja der Satz:

Zweifelt die Agentur für Arbeit an der Arbeitsunfähigkeit der oder des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, so gilt § 275 Absatz 1 Nummer 3b und Absatz 1a des Fünften Buches entsprechend.

Drum die Unsicherheit ^^

Ne medizinische Ausbildung hat er keine, hat er extra mehrfach erwähnt als ich ihm erklären wollte dass das Gutachten totaler Unfug ist :)

Seine Aussage war eben indirekt: Wer so wie ich über vieeele Monate schon krankgeschrieben ist, ist ja automatisch nicht erwerbsfähig, vermittelbar und somit das Jobcenter eigentlich nicht zuständig ^^

Ich hab einfach Angst das wenn ich garnix tu es noch komplizierter wird, peils so schon komm mehr, nochdazu wo ich nebenbei wies aussieht bald nen gerichtskampf mit meiner privaten BU vor mir hab :icon_kotz:.

Wenigstens ergibt sich so autmomatisch n geschenkwunsch für Weihnachten, vieeeel kraft ^^
 

Doppeloma

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JAJA, molchi,

das kommt davon wenn man den falschen § hinschreibt, trotzdem KEIN Grund zur Panik.

Das besagt NUR ganz allgemein, dass der MDK (der Krankenkassen) berechtigt ist "bei Zweifeln an einer AU", diese zu überprüfen, sowas KANN auch ein Arbeitgeber verlangen, wenn der nicht glaubt, dass du wirklich krank bist...

UND, ist dir DAS schon jemals passiert...:icon_kinn:

Wahrscheinlich NICHT, MIR auch nicht, es gäbe auch KEINEN Grund warum der MDK dann GEGEN DICH und deinen Arzt entscheiden sollte, nur weil das JC das gerne so hätte...:icon_evil:

So, jetzt ist aber erst mal gut, ich gehe jetzt in die Heia.

MfG Doppeloma
 

molchi

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Ups, grad erst durch deinen Hinweis gemerkt,ich steh wirklich neben der Spur ^^

Und je mehr ich google und lese, desto verrückter werd ich, da weiß jeder irgendwo irgendwas o_O

Wrrd das googlen nun aufgeben und auch mal schlafen versuchen, is zur zeit leider nicht so einfach :(

Dank dir nochmals für die vielen Antworten
 
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