Medizinischer Dienst der Agentur für Arbeit behauptet, ich wäre Alkoholiker

Lilli1979

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Hallo,

Entschuldigt das ich so spät schreibe. Kann wie so oft nicht einschlafen.

Ok, ich schreib ein bissl über die Vorgeschichte. Ich hatte bis zum Jahr 2014, bis auf 2 Monate(war jeweils für einen Monat) noch nie staatliche Unterstützung gebraucht.

Ich hatte als Arzthelferin einen sehr unangenehmen neuen Chef. Das er mich gezwungen hat mit 38,9/39,2 Fieber zu arbeiten, war noch das harmloseste. Er machte mich vor Patienten und Kollegen wegen Kleinichkeiten fertig. Bezeichnete mich als schmuddelig.( Ich bin nicht schmuddelig) warum ich so wenige Haare auf dem Kopf hätte und noch vieles mehr. Daraufhin bekam ich nach einigen Monaten massive Schlafstörungen(teilweise 2-3 Tage am Stück wach, sehr müde aber könnte einfach nicht einschlafen)und saß oft heulend da.

Ich ging dann zum Arzt, der mir Zopiclon und Doxepin verschrieben hat mich krank geschrieben hat und mich zum Psychiater überwiesen hat.
Der Psychiater meinte, es wäre das beste wenn ich auf ärztlichen Rat kündige.
Arbeitszeugnis bekam ich keines und jeder Arzt bei dem ich mich beworben hatte wollte ganz direkt die Telefonnummer vom früheren Arztes. Danach wurde mir dann immer abgesagt. Deshalb bewarb ich mich bei H@M und wurde genommen. Gleichzeitig wurde mir vom Arzt geraten, dass ich eine Umschulung machen soll. Lief auch soweit alles gut. Test beim Berufs Psychologischen Dienst war überdurschnitt. Umschulung Donnerstags bekommen und bin dann Monatg zur bereits seid 2 Monaten laufenden Umschulung.


Gesundheitlich ging es mir schlecht, Nachts nicht geschlafen, Tagsüber unkonzentriert und übermüdet.

Die Schulung wurde dann beendet von der Agentur für Arbeit.

Da mein Arbeitslosen Geld unter dem Hartz4 Satz lag, wurde ich dann zum Joncenter geschickt.

Das Jobcenter war einer zweiten Umschulung nicht abgeneigt. Aber dann ist das erste schlimme passiert.

Mein Freund mit dem ich fast 20 Kahre lang zusammen war, ist in meinem Beisein an einer Gehirnblutung verstorben.

2 Monate später bekam ich akutes Nierenversagen und ein Kompartmentsyndrom am rechten Unterschenkel und musste und hatte einen gelähmten Arm. 4 Wochen KH und 5 Monate Reha. Kurz nachdem ich mit der Reha fertig war, bekam ich eine schwere Lungenentzündung. Ich wurde 5 Tage ins künstliche Koma versetzt und war 3 Wochen im KH.

Seit dem Kompartmentsyndrom leide ich unter sehr starken Schmerzen im rechten Bein und bekomme beim Neirologen Targin 5 mg/2,5 mg. Krankgeschrieben wurde ich vom Psychotherapeut und vom Neurologen.

Das Jobcenter schickte mich direkt zum ärztlichen Dienst und die Ärztin dort befand, dass ich zu 100% arbeitsfähig sei.

4 Monate später( letzte Woche Donnerstag) musste ich dann nochmal zum Ärztlichen Dienst.

Ich hatte unter anderem ein Kh und zwei Ärzte von der Achweigepflicht entbunden.

Bei einem Kh Bericht waren auch Blutwerte dabei.
Die Amtsärztin behauptete dann das ich ein Junkie sei wegen dem Schmerzmittel und Alkoholiker sei weil etwas mit meinen Rotenblutkörperchen nicht im Oednung sein. Sie wolle mir jetzt Blut abnehmen. Ich solle das unterschreiben weil das meine Mitwirkungspflicht ist.

Urin wollte sie auch noch von mir.
Daheim angekommen habe ich mich direkt übergeben. Sie sagte nämlich zu mir eine Umschulung gäbe es nicht und schon gar nicht als Kaiffrau im Gesundheitswesen weil ich ein Junkie sei und weil ich ein Alki sei wollen sie mich zum Sozialamt abschieben oder in Frührente stecken.

Ich hatte zwei Monate vorher Blut abgenommen bekommen und mein Gamma GT lag bei 35. Ab 40 erhöht.
Was soll ich jetzt machen?
Ich bereue der Blutabnahme zugestimmt zu haben und ich will nicht zum Sozialamt oder in Frührente.
Es geht mir wieder etwas besser und ich möchte die Umschulung.

Können die mich echt wegen dem Achmerzmittel als Junkie bezeichnen und wegen irgendeiner Kleinigkeit im als Alki?

Es war schlimm, Demütigung pur. Die Ärztin hatte mich wie Dreck behandelt.

Sorry, das es so lang geworden ist.
Und vielen Dank fürs lesen und hoffentlich auch antworten wenn mir Jemand weiter helfen kann.
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Eagle

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Wenn ich es richtig verstehe war bis jetzt der Termin beim ÄD, das Gutachten steht noch aus?
Dann heisst es abwarten was da drin stehen wird, Befunde oder dergleichen dürfen da nicht drin sein.
Das Gutachten ist fürs JC eine Empfehlung, daran halten die sich aber mehrheitlich.
Bist Du mit dem Ergebniss des Gutachten nicht einverstanden kannst Du dagegen vorgehen, ein eigenes Gutachten / Attest deines Arztes / deiner Ärzte vorlegen, diese schätze ich als höherwertig ein.

Aber zuerst würde ich nun schauen was in dem Gutachten vom ÄD stehen wird, welche Empfehlung da ausgesprochen wird, dann kann man damit arbeiten.
 

Lilli1979

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Wenn ich es richtig verstehe war bis jetzt der Termin beim ÄD, das Gutachten steht noch aus?
Dann heisst es abwarten was da drin stehen wird, Befunde oder dergleichen dürfen da nicht drin sein.
Das Gutachten ist fürs JC eine Empfehlung, daran halten die sich aber mehrheitlich.
Bist Du mit dem Ergebniss des Gutachten nicht einverstanden kannst Du dagegen vorgehen, ein eigenes Gutachten / Attest deines Arztes / deiner Ärzte vorlegen, diese schätze ich als höherwertig ein.

Aber zuerst würde ich nun schauen was in dem Gutachten vom ÄD stehen wird, welche Empfehlung da ausgesprochen wird, dann kann man damit arbeiten.
Ja, das Gutachten steht noch aus.
Die Ärztin hatte mir aber ja schon mehr oder weniger gesagt was drin stehen wird.

Mein Psychotherapeut wollte jetzt meine ganzen Befunde damit er sich ein Bild davon machen kann.

Meine Sachbearbeiterin glaubt den Amtärzten mehr als meinen Ärzten die auch schon für mich Gutachten für die Uschilung für mich geschrieben hatten.

Und darf man wirklich einfach so Blut und Urin verlangen beim Amtsarzt?

Ich habe noch nie irgendwelche Drogen genommen.
Im Kh wurde auch ein Drogentests gemacht, war alles negativ.
Alkohol trinke ich selten.

Können die mich echt anschieben ans Sozialamt oder in die Frührente? Wegen irgendeiner Kleinigkeit mit den roten Blutkörperchen?
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Und bei der Neurologischen Amtsarzt Untersuchrn hatte mir die Ärztin auch nach der Untersuchung gesagt was drin stehen wird und es stand da dann auch so, wie sie gesagt hatte.

Denk schon, dass es dieses Mal das Gleiche sein wird.
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Und mich als Junkie und Alki bezeichnen? Nämlich genau das hatte die Ärztin zu mir gesagt.
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Und krankgeschrieben bin ich wie oben schon geschrieben, auch nicht aus Jux und Dollerei.
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Eagle

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Meine Sachbearbeiterin glaubt den Amtärzten mehr als meinen Ärzten die auch schon für mich Gutachten für die Uschilung für mich geschrieben hatten.
Wie erwähnt, das Gutachten vom ÄD ist eine Empfehlung, überlicherweise halten sich die JCs daran aber wenn Du etwas von deinem Arzt vorlegst kann das nicht einfach ignoriert werden.

Und darf man wirklich einfach so Blut und Urin verlangen beim Amtsarzt?
Mein Kenntnisstand, nein.

Ich habe noch nie irgendwelche Drogen genommen.
Im Kh wurde auch ein Drogentests gemacht, war alles negativ.
Alkohol trinke ich selten.
Sollte das im Gutachten stehen würde ich dagegen intervenieren, also das deutlich direkt zurückweisen und evtl eigenes Attest des Arztes vorlegen das es diese Anzeichen aus medizinischer Sicht bei Dir nicht gibt.

Können die mich echt anschieben ans Sozialamt oder in die Frührente? Wegen irgendeiner Kleinigkeit mit den roten Blutkörperchen?
Es kann drin stehen das Du unter 3 Stunden Arbeitsfähig bist, entweder 6 Monate oder länger, bei länger wäre dann die Grundsicherung zuständig für Dich. Aber wie gesagt, wenn Du selber sagst und auch deine Ärzte, das ist so nicht kann man dann auch dagegen vorgehen wenn es so kommen sollte.

Und mich als Junkie und Alki bezeichnen? Nämlich genau das hatte die Ärztin zu mir gesagt.
Das es gesgat wurde, dagegen kannst Du eine schriftliche Beschwerde einreichen, sollte davon etwas im Gutachten stehen, wie oben erwähnt, intervenieren und evtl dann auch dagegen eine Beschwerde einreichen.

Und krankgeschrieben bin ich wie oben schon geschrieben, auch nicht aus Jux und Dollerei.
Wieso und warum geht SB nichts an, SB bekommt nur von... bis..., SB ist kein Arzt, daher Befunde & Diagnosen für SB nicht zugänglich.
 

Lilli1979

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Okay, danke. Also war das mit dem Blut und Urin doch nicht ok.
Ich finde halt so Verdächtigungen und Unterstellungen schlimm.

Zumal ich immer allem zugestimmt habe und beim Jobcenter auch nie Probleme gemacht habe.
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Doppeloma

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Hallo Lilli1979, :welcome:

Entschuldigt das ich so spät schreibe. Kann wie so oft nicht einschlafen.
Alles Gut, dafür brauchst du dich nicht entschuldigen, wie du siehst sind hier auch gelegentlich mal "Nachteulen" unterwegs und du bist dein Anliegen erst mal los geworden.

Ob ich dir wirklich viel weiter helfen kann weiß ich noch nicht, auf jeden Fall gehen mir einige zusätzliche Fragen durch den Kopf ... magst du uns mitteilen wie alt du ca. bist oder ist das schon deinem Nick zu entnehmen ???

Ich hatte bis zum Jahr 2014, bis auf 2 Monate(war jeweils für einen Monat) noch nie staatliche Unterstützung gebraucht.
Da kommt man inzwischen schneller hin, als man annehmen möchte und sich wünschen würde, da bist du hier schon mal "in guter Gesellschaft".

Ich hatte als Arzthelferin einen sehr unangenehmen neuen Chef. Das er mich gezwungen hat mit 38,9/39,2 Fieber zu arbeiten, war noch das harmloseste. Er machte mich vor Patienten und Kollegen wegen Kleinichkeiten fertig.
Auch wenn das jetzt sehr "einfach" klingt, hättest du frühzeitig Grenzen ziehen sollen, er kann dich ja nicht "zwingen" krank zur Arbeit zu kommen wenn du das nicht willst, es sei denn es wäre der einzige Arzt weit und breit ...

Ich ging dann zum Arzt, der mir Zopiclon und Doxepin verschrieben hat mich krank geschrieben hat und mich zum Psychiater überwiesen hat.
Der Psychiater meinte, es wäre das beste wenn ich auf ärztlichen Rat kündige.
Damit hast du (vermutlich) viel zu lange gewartet aber das nützt dir nun nachträglich auch nicht mehr viel das festzustellen.

Arbeitszeugnis bekam ich keines und jeder Arzt bei dem ich mich beworben hatte wollte ganz direkt die Telefonnummer vom früheren Arztes. Danach wurde mir dann immer abgesagt.
Wer das verlangt wäre sowieso nicht als mein neuer AG in Frage gekommen, die Telefon-Nummer (anderer Ärzte) steht in der Regel im Telefonbuch und trotzdem ist es aus Datenschutzgründen NICHT erlaubt, dass die sich ohne dein Einverständnis über dich austauschen.

In diesen Kreisen mag das aber so "üblich" sein, hört man zumindest gelegentlich von, meine früheren AG haben sich nie über mich "ausgetauscht" aber ich war auch nicht im medizinischen Bereich tätig.

Auf ein (ordentliches) Arbeitszeugnis hast du übrigens einen Rechtsanspruch, das scheint dein AG nun wieder nicht zu wissen (oder auch einfach zu missachten), das kann man sogar einklagen.

Gleichzeitig wurde mir vom Arzt geraten, dass ich eine Umschulung machen soll. Lief auch soweit alles gut. Test beim Berufs Psychologischen Dienst war überdurschnitt. Umschulung Donnerstags bekommen und bin dann Monatg zur bereits seid 2 Monaten laufenden Umschulung.
Das ging ja alles rasend schnell bei dir, vielleicht wäre eine längere Genesungspause besser für dich gewesen, als so überstürzt in eine schon laufende Umschulung einzusteigen ???

Gesundheitlich ging es mir schlecht, Nachts nicht geschlafen, Tagsüber unkonzentriert und übermüdet.
Die Schulung wurde dann beendet von der Agentur für Arbeit.
Dieses Scheitern war unter diesen Umständen eigentlich zu erwarten, warum hat das die AfA bezahlt und nicht die DRV ???
In der Regel sollte erst eine med. Reha stattfinden, wo auch die gesamte Belastungsfähigkeit erst mal (über einige Wochen) getestet wird.

Das klingt ein wenig danach als ob da gerade noch Plätze frei waren und "aufgefüllt" werden mussten, darf ich fragen welcher neue Beruf das dann werden sollte (nach welcher Dauer der Umschulung) ???

Da mein Arbeitslosen Geld unter dem Hartz4 Satz lag, wurde ich dann zum Joncenter geschickt.
Das Jobcenter war einer zweiten Umschulung nicht abgeneigt. Aber dann ist das erste schlimme passiert.
Solange noch Anspruch auf ALGI besteht hat die Förderung über die AfA Vorrang und in deinem Alter wäre (vermutlich) längst die DRV dafür zuständig ...
Die JC versprechen oft viel "wenn der Tag lang ist", die Mittel für berufliche Förderung kommen aber letztlich auch wieder aus dem "Finanz-Topf" der AfA.

Mein Freund mit dem ich fast 20 Kahre lang zusammen war, ist in meinem Beisein an einer Gehirnblutung verstorben.
Das tut mir wirklich sehr leid für dich, da hättest du doch auch erst mal (möglichst) etwas Ruhe gebraucht, um wieder zu dir selber zu finden ...

2 Monate später bekam ich akutes Nierenversagen und ein Kompartmentsyndrom am rechten Unterschenkel und musste und hatte einen gelähmten Arm. 4 Wochen KH und 5 Monate Reha. Kurz nachdem ich mit der Reha fertig war, bekam ich eine schwere Lungenentzündung. Ich wurde 5 Tage ins künstliche Koma versetzt und war 3 Wochen im KH.
Dein Körper dürfte durch all diese Dinge so geschwächt sein vorerst, dass die Belastungen einer Umschulung eher nicht zu tragen sind ... ich habe selbst mal (mit Mitte 40) eine Umschulung gemacht (über die DRV), ich weiß wie hart das ist.

Eine Arbeit in dem Beruf habe ich allerdings danach auch nicht gefunden, mir fehlte (mit dann fast 50) die Berufserfahrung, das kann man jünger und besonders gesünder bekommen als AG.

Seit dem Kompartmentsyndrom leide ich unter sehr starken Schmerzen im rechten Bein und bekomme beim Neirologen Targin 5 mg/2,5 mg. Krankgeschrieben wurde ich vom Psychotherapeut und vom Neurologen.
Also völlig verständlich, dass da erst mal nichts mehr ging.
Ist dir der Reha-Bericht bekannt, wie hat man sich denn dort zu deiner gesamten Erwerbsfähigkeit geäußert ???
Falls du den selbst noch nicht haben solltest kannst du den bei der DRV anfordern oder dir eine Kopie von deinem Arzt geben lassen, dem der mal zugeschickt wurde.

Das Jobcenter schickte mich direkt zum ärztlichen Dienst und die Ärztin dort befand, dass ich zu 100% arbeitsfähig sei.
Das ist so nicht ganz richtig, zur Arbeitsfähigkeit entscheiden NUR deine behandelnden Ärzte und wenn die meinen du bist Arbeits-UNFÄHIG bekommst du die AU-Bescheinigung.

Der ÄD von AfA und JC beurteilt deine Leistungsfähigkeit für die Arbeitsvermittlung völlig unabhängig davon, ob du gerade AU bist oder nicht soll dort festgestellt werden, welche Tätigkeiten du (ohne AU zu sein) noch ausüben könntest.

Das solltest du streng auseinander halten, denn der ÄD darf z.B. auch deine AU NICHT beenden, ganz egal was der festzustellen meint.
Deine Erwerbsfähigkeit / Leistungsfähiglkeit allgemein aber zu bestätigen, hat dich zumindest erst mal davor bewahrt an das Sozial-Amt abgeschoben zu werden (mit parallelem ALGI-Bezug klappt das ohnehin noch nicht). :icon_evil:

Wie lange hast du noch Anspruch auf ALGI oder ist das jetzt abgelaufen, weil man schon wieder den ÄD beauftragt hat ?

4 Monate später( letzte Woche Donnerstag) musste ich dann nochmal zum Ärztlichen Dienst.
Wie hat man das begründet, in der Regel muss man nicht so häufig zum ÄD ???

Ich hatte unter anderem ein Kh und zwei Ärzte von der Achweigepflicht entbunden.
Das hättest du (wahrscheinlich) besser bleiben lassen und selbst (wirklich) notwendige Unterlagen zum ÄD mitnehmen oder vorher dort abgeben sollen.

Bei einem Kh Bericht waren auch Blutwerte dabei.
Die Amtsärztin behauptete dann das ich ein Junkie sei wegen dem Schmerzmittel und Alkoholiker sei weil etwas mit meinen Rotenblutkörperchen nicht im Oednung sein.
Welche Fachrichtung ist sie denn gewesen, dass sie das alles zu erkennen meint, hast du mal mit deinen Ärzten über diese ungeheuerlichen Behauptungen gesprochen ???

Liegen dir die bisherigen "Gutachten" des ÄD auch selber vor, du kannst die in Kopie verlangen und das solltest du auch unbedingt machen ... meist gibt es 2 Teile einen Teil B (für den Arbeitsvermittler) und einen Teil A der beim ÄD bleibt, mit den medizinischen Angaben.

Da steht dann auch drin woher man diese Erkenntnisse genommen hat, du weißt ja bisher nicht mal genau, ob die den KH-Bericht überhaupt angefordert haben oder nur "bluffen", um dir dein Einverständnis abzuluchsen ...

Hast du deine befreiten Ärzte mal gefragt, ob sie vom ÄD angeschrieben wurden und sich zu deinem Gesundheitszustand äußern sollten ???
Hast du diese Schweigepflicht-Entbindungen zeitlich begrenzt, sonst sind die volle 3 Jahre gültig ???

Sie wolle mir jetzt Blut abnehmen. Ich solle das unterschreiben weil das meine Mitwirkungspflicht ist.
Urin wollte sie auch noch von mir.
Was solltest du dafür unterschreiben, hast du eine Kopie davon bekommen, weißt du was genau du da unterschrieben hast ...
Es wird oft (zu oft) von "Mitwirkungspflichten" gesprochen wenn die gar nicht vorhanden sind, du solltest immer die Rechtsgrundlagen verlangen wenn man dir was erzählt, was angeblich deine Pflicht sei.

Bitte IMMER schriftlich, damit du mal mit einem Anwalt darüber sprechen könntest ... es ist erst mal egal, ob du wirklich einen Anwalt hast, das geht die gar nichts an.
Du kannst dann auch hier mit diesen Informationen mal nachfragen, ob das wohl so stimmen kann.

Daheim angekommen habe ich mich direkt übergeben. Sie sagte nämlich zu mir eine Umschulung gäbe es nicht und schon gar nicht als Kaiffrau im Gesundheitswesen weil ich ein Junkie sei und weil ich ein Alki sei wollen sie mich zum Sozialamt abschieben oder in Frührente stecken.
Das glaube ich dir gerne, da wäre mir wohl auch richtig schlecht bei geworden, du solltest nie wieder alleine zum JC oder zum ÄD gehen, versuche eine Begleitung zu finden für solche Termine, du hast ein Recht darauf nach § 13 SGB III einen "Beistand" dabei zu haben.

Ich bereue der Blutabnahme zugestimmt zu haben und ich will nicht zum Sozialamt oder in Frührente.
Es geht mir wieder etwas besser und ich möchte die Umschulung.
Wegen einer Blutabnahme kommt man weder zum Sozial-AMT noch in die "Frührente", ich habe mit 55 noch fast 3 Jahre kämpfen müssen um in die "Frührente" zu kommen wegen Erwerbsminderung.
Darüber wird NUR die DRV entscheiden, ob eine Rente wegen Erwerbsminderung (EM-Rente) wirklich erforderlich ist ...

Wenn die meinen du brauchst die nicht, dann WILL dich auch das Sozial-AMT nicht haben ... denn das wäre die reguläre Reihenfolge wohl in deinem Falle und nicht umgekehrt.

Nur weil ein Arzt vom JC sich das so vorstellen möchte, bekommt man keine "Frührente" und auch kein Geld vom Sozial-AMT, das heißt aber auch nicht, dass du unbedingt eine Umschulung bekommen wirst ...

Können die mich echt wegen dem Achmerzmittel als Junkie bezeichnen und wegen irgendeiner Kleinigkeit im als Alki?
Es war schlimm, Demütigung pur. Die Ärztin hatte mich wie Dreck behandelt.
Versuchen können die leider ziemlich viel bei den JC aber du solltest dir Verbündete suchen außerhalb des JC und mit deinen Ärzten mal darüber sprechen.
Es macht eben einen Unterschied, ob man starke Schmerzmittel nehmen muss oder sich "freiwillig" das Hirn vernebelt auch wenn die Ergebnissen sich in Blutuntersuchungen ähnlich sein mögen.

Ob deine Vorstellung einer Umschulung stand zu halten realistisch ist kann ich nicht beurteilen, deine gesundheitlichen Probleme klingen nicht unbedingt danach.
Und eine "Rente wegen Erwerbsminderung" muss nicht unbedingt falsch sein wenn man sich das selbst so überlegt, wie es nun weitergehen soll ... und erst mal längere Zeit für die Genesung erforderlich ist.

Eine EM-Rente wird in der Regel sowieso zunächst befristet (auf höchstens 3 Jahre am Stück) bewilligt, besonders bei jüngeren Antragstellern ... die DRV ist keineswegs besonders "wild" darauf dann schon bis zur Altersrente zahlen zu müssen. :icon_evil:

Vom JC hast du beruflich NICHTS zu erwarten, ich denke mal die hatten nie vor dir eine 2. Umschulung zu bewilligen und wissen aber auch nicht wo sie dich sonst hin vermitteln könnten, also versuchen sie deine gesundheitlichen Probleme auszunutzen, um dich irgendwie anders "los zu werden" ...

Das ist leider bei den JC überall so "üblich" denn Arbeit gibt es gar nicht für ALLE, die eine brauchen würden und haben möchten, egal ob mit oder ohne Umschulung.

Wenn dir das mal selber klar geworden ist wirst du über den Antrag auf EM-Rente vielleicht anders nachdenken, eine sinnvolle Arbeit finden kannst du nur SELBER und dafür musst du erst mal wieder stabil genug werden ...

Eine längere Zeit beim JC wird dazu ganz sicher NICHT beitragen können ... das entfernt dich nur immer weiter vom regulären Arbeitsmarkt und gesünder macht es auch nicht.

Soweit mal meine Gedanken dazu, vielleicht hilft es dir ja schon ein wenig weiter, dass es überhaupt Jemanden interessiert hat zu lesen und dir zu antworten ...

MfG Doppeloma
 

schwarzrot

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Und darf man wirklich einfach so Blut und Urin verlangen beim Amtsarzt?
Okay, danke. Also war das mit dem Blut und Urin doch nicht ok.
Ich finde halt so Verdächtigungen und Unterstellungen schlimm.
Ja, was die sich manchmal so erlauben, hat mit würde des menschen nicht viel zu tun.
Allerdings gibt es auf manchen ämtern/MDs sowas öfter.
Es macht da sinn, darauf vorbereitet zu sein (+ Beistand mitnehmen!)
Und bei entsprechenden sprüchen: 'ich verbitte mir diese unterstellung!', oder 'diese unterstellung sind sie mir sicherlich bereit schriftlich zu geben, oder?'
Mir klar, dass wenn es einem schlecht geht, man leichter übertölpelt wird (deshalb nie alleine zu sowas gehen).
Zumal ich immer allem zugestimmt habe und beim Jobcenter auch nie Probleme gemacht habe.
Das ist das problem, wenn du solchen dingen zustimmst, lieferst du ein einverständnis.
Man wird später behaupten, du hättest das 'so gewollt'.
Beim 'job'center solltest du immer vorsichtig sein und 'immer allem zuzustimmen', macht dich dort nur zu jemanden, den man einfach verarschen kann (bzw. schneller aus dem 'leistungs'bezug rauskicken/in andere dienste/massnahmen abschieben kann).
Die hoffnung durch pflegeleichtes verhalten im JC weniger stress zu haben, kannst du vergessen. Das gegenteil ist dort der fall.

...trotz allem, gute besserung und sei auf der hut bei diesen ämtern. :sorry:
 

Solanus

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Die Blut- und Urinabnahme, kann DIch sogar entlasten. Die Untersuchung erfolgt in unabhängigen Labors. Also solltest Du die Ergebnisse anfordern. Diese dürfen Dir nicht verweigert werden. Wenn Du Glück hast, kannst Du auch rausfinden, welches Labor das war und dort direkt nachfragen ob Du Deine Ergebnisse bekommen kannst.

Eventuell solltest DU zu Deinem Hausarzt gehen udn ebenso einen Blut- und Urinuntersuchung anstoßen und dabei Alkohol und Drogen testen lassen. Dann könntest Du unmittelbar damit ein eventuelles negatives Gutachten entkräften.
 

Vyenna

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nimmst du immernoch Doxepin? Es kann nämlich eine Abnahme der roten Blutkörperchen bewirken. Allerdings glaube ich, von dem was Du schreibst, dass die Arztin deinen Gamma-GT-Wert gemeint hat, welcher unter sehr, sehr guten Umständen nicht erhöht ist bei jemandem, der Schlafmittel und gleichzeitig Schmerzmittel einnimmt. Dieser Gamma-GT-Wert ist ebenfalls erhöht bei regelmässigem Alkoholkonsum. Die Amtsärztin müsste das allerdings eigentlich auch wissen.
 

Lilli1979

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Hallo Lilli1979, :welcome:

Ob ich dir wirklich viel weiter helfen kann weiß ich noch nicht, auf jeden Fall gehen mir einige zusätzliche Fragen durch den Kopf ... magst du uns mitteilen wie alt du ca. bist oder ist das schon deinem Nick zu entnehmen ???
Hallo, erst mal sorry das ich jetzt erst antworte.
Mein Handy hat den Geist aufgegeben und ich könnte mir Heute zum Glück das Tablet einer Freundin leihen.
Ja, das ist aus dem Nick zu entnehmen. Ich werde nächstes Jahr 40 Jahre alt.

Da kommt man inzwischen schneller hin, als man annehmen möchte und sich wünschen würde, da bist du hier schon mal "in guter Gesellschaft".
Da hast du leider recht....ok, danke :)

Auch wenn das jetzt sehr "einfach" klingt, hättest du frühzeitig Grenzen ziehen sollen, er kann dich ja nicht "zwingen" krank zur Arbeit zu kommen wenn du das nicht willst, es sei denn es wäre der einzige Arzt weit und breit ...
Unter glaub 10 Mitarbeitern kann ein Chef einem ihnen großen Aufwand kündigen. Das hat er ausgenutzt.
Aber du hast völlig recht, ich hätte früherer Grenzen ziehen sollen.
Beim zweiten Mal bin ich dann auch auf Anraten meines ehemaligen Hausarztes(Er ist leider vor kurzem in Rente gegangen, aber sein Sohn macht die Praxis jetzt alleine) nicht mehr ans Telefon gegangen als ich krank geschrieben war.
Er hat immer so 5—10 mal am Tag angerufen um mich unter Druck zusetzten.

In diesen Kreisen mag das aber so "üblich" sein, hört man zumindest gelegentlich von, meine früheren AG haben sich nie über mich "ausgetauscht" aber ich war auch nicht im medizinischen Bereich tätig.
Das Anrufen beim alten Arbeitgeber scheinen alle Ärzte zu machen, oder fast alle.
Um die 50 Bewerbungen geschrieben und auch bei den meisten die Bewerbung vorbeigebracht. Hatte im Umkreis von 50 km gesucht.

Auf ein (ordentliches) Arbeitszeugnis hast du übrigens einen Rechtsanspruch, das scheint dein AG nun wieder nicht zu wissen (oder auch einfach zu missachten), das kann man sogar einklagen.
Hat er mir auch auf mehrfache Nachfrage nicht rausgerückt, Ärztekammer meint, sie seien nur für die Rechte des Arztes zuständig.
Rechtsanwalt könnte ich mir auch da eigentlich nicht wirklich leisten, war psychisch total fertig und wollte ihn einfach nicht mehr sehen und nichts mehr damit zutun haben.

Als glaub etwas mehr als 1 Jahr vergangen war; wollte ich’s nochmal probieren und mir wurde dann gesagt; da hätten sie sich früher drum kümmern müssen.

Das ging ja alles rasend schnell bei dir, vielleicht wäre eine längere Genesungspause besser für dich gewesen, als so überstürzt in eine schon laufende Umschulung einzusteigen ???
Ja, da hast du recht. Der Sachbearbeiter beim Arbeitsamt meinte aber, das eine Umschulung für mich besser sei als Daheim rum zuhocken und das es jetzt diiiiie Chance sei.....

Dieses Scheitern war unter diesen Umständen eigentlich zu erwarten, warum hat das die AfA bezahlt und nicht die DRV ???
In der Regel sollte erst eine med. Reha stattfinden, wo auch die gesamte Belastungsfähigkeit erst mal (über einige Wochen) getestet wird.
Zu der Zeit hatte ich „nur“ die massiven Schlafstörungen und depressive Episoden.
Die Organischen Sachen kamen erst später dazu.
Das da der DRV zuständig sein könnte, hätte ich nicht gewusst und hatte mir auch Niemand gesagt gehabt.

Das klingt ein wenig danach als ob da gerade noch Plätze frei waren und "aufgefüllt" werden mussten, darf ich fragen welcher neue Beruf das dann werden sollte (nach welcher Dauer der Umschulung) ???
Ja, damit könntest du absolut recht haben.
Kauffrau im Gesundheitswesen, das ist so etwas ähnliches wie Sozialversicherungskauffrau, nur können die nicht im KH in der Verwaltung arbeiten.
Vollzeit 23 Monate mit IHK Abschluss.
Pendelstrecke einfach 1,5 Stunden.

Solange noch Anspruch auf ALGI besteht hat die Förderung über die AfA Vorrang und in deinem Alter wäre (vermutlich) längst die DRV dafür zuständig ...
Die JC versprechen oft viel "wenn der Tag lang ist", die Mittel für berufliche Förderung kommen aber letztlich auch wieder aus dem "Finanz-Topf" der AfA.
Das erklärt einiges, Danke!

Das tut mir wirklich sehr leid für dich, da hättest du doch auch erst mal (möglichst) etwas Ruhe gebraucht, um wieder zu dir selber zu finden ...
Danke. Es wär schrecklich und wirklich Unterstützung hatte ich auch keine.

Dein Körper dürfte durch all diese Dinge so geschwächt sein vorerst, dass die Belastungen einer Umschulung eher nicht zu tragen sind ... ich habe selbst mal (mit Mitte 40) eine Umschulung gemacht (über die DRV), ich weiß wie hart das ist.
Denk ich momentan auch noch.
Aber jetzt macht mir das Jobcenter ja massiv Druck weil ich schon eine Weile krank geschrieben bin.

Eine Arbeit in dem Beruf habe ich allerdings danach auch nicht gefunden, mir fehlte (mit dann fast 50) die Berufserfahrung, das kann man jünger und besonders gesünder bekommen als AG.
Das ist schade.

Ist dir der Reha-Bericht bekannt, wie hat man sich denn dort zu deiner gesamten Erwerbsfähigkeit geäußert ???
Falls du den selbst noch nicht haben solltest kannst du den bei der DRV anfordern oder dir eine Kopie von deinem Arzt geben lassen, dem der mal zugeschickt wurde.
Den hab ich nicht. Danke, werd ich machen.

Der ÄD von AfA und JC beurteilt deine Leistungsfähigkeit für die Arbeitsvermittlung völlig unabhängig davon, ob du gerade AU bist oder nicht soll dort festgestellt werden, welche Tätigkeiten du (ohne AU zu sein) noch ausüben könntest.

Das solltest du streng auseinander halten, denn der ÄD darf z.B. auch deine AU NICHT beenden, ganz egal was der festzustellen meint.
Beendet haben Sie meine AU auch nicht. Das sie das nicht können, weiß ich vom Arzt.

Deine Erwerbsfähigkeit / Leistungsfähiglkeit allgemein aber zu bestätigen, hat dich zumindest erst mal davor bewahrt an das Sozial-Amt abgeschoben zu werden (mit parallelem ALGI-Bezug klappt das ohnehin noch nicht). :icon_evil:
Au, dann hat mir die junge Neurologin damit einen Gefallen getan. Danke fürs Aufklären. Dieses Mal war es eine Allgemeinmedizinerin.
Die sogar in der gleichen Stadt eine Praxis hatte und meinen unangenehmen Ex Chef kennt.
Hat sie mir aber nicht gesagt, sondern mein Psychotherapeut.

Die hat es hier mit ihrer Praxis nicht gepackt und ist zum Arbeitsamt nach... Mein Ex Chef ist auch Allgemeinmediziner und ich hab mich dann dran erinnert, dass wir glaub auch mal für sie Vertretung gemacht hatten.

Wie lange hast du noch Anspruch auf ALGI oder ist das jetzt abgelaufen, weil man schon wieder den ÄD beauftragt hat ?
Muss ich nach schauen.

Wie hat man das begründet, in der Regel muss man nicht so häufig zum ÄD ???
Gar nicht, hatte einfach den Brief bzw. die „Einladung“ dafür im Briefkasten mit den Sanktionsdrohungen.

Das hättest du (wahrscheinlich) besser bleiben lassen und selbst (wirklich) notwendige Unterlagen zum ÄD mitnehmen oder vorher dort abgeben sollen.
Ja, da hast du recht. Und dem Bluttest und der Urinprobe hätte ich auch nicht zustimmen sollen. Auch wenn ich eigentlich zu verbergen habe.

Welche Fachrichtung ist sie denn gewesen, dass sie das alles zu erkennen meint, hast du mal mit deinen Ärzten über diese ungeheuerlichen Behauptungen gesprochen ???
Allgemeinmedizinerin(Hausärztin).

Liegen dir die bisherigen "Gutachten" des ÄD auch selber vor, du kannst die in Kopie verlangen und das solltest du auch unbedingt machen ... meist gibt es 2 Teile einen Teil B (für den Arbeitsvermittler) und einen Teil A der beim ÄD bleibt, mit den medizinischen Angaben.
Das Gutachten der Neurologin habe ich.
Das neue Gutachten bekomme ich nicht bevor ich den Termin beim Jobcenter habe bei dem sie mit mir drüber reden will.
Wann der Termin ist, weiß ich noch nicht. Aber vermutlich bald.

Da steht dann auch drin woher man diese Erkenntnisse genommen hat, du weißt ja bisher nicht mal genau, ob die den KH-Bericht überhaupt angefordert haben oder nur "bluffen", um dir dein Einverständnis abzuluchsen ...
Ja, damit könntest du recht haben.
Ist das nicht deprimierend. Ständig Sorge haben sie müssen, dass sie einen mit irgendwas übers Ohr hauen wollen.

Hast du deine befreiten Ärzte mal gefragt, ob sie vom ÄD angeschrieben wurden und sich zu deinem Gesundheitszustand äußern sollten ???
Hast du diese Schweigepflicht-Entbindungen zeitlich begrenzt, sonst sind die volle 3 Jahre gültig ???
Einen, an den hatten sie sich nie gewendet.
Die anderen muss ich noch fragen.

Oh, das wusste ich nicht. Die sind nicht zeitlichbegrenzt.steht zumindest nichts dabei. Dann muss ich am Montag bei zwei Ärzten anrufen.
Oder wie kann ich die Schweigepflichtsentbindungen zurück nehmen?

Was solltest du dafür unterschreiben, hast du eine Kopie davon bekommen, weißt du was genau du da unterschrieben hast ...
Es wird oft (zu oft) von "Mitwirkungspflichten" gesprochen wenn die gar nicht vorhanden sind, du solltest immer die Rechtsgrundlagen verlangen wenn man dir was erzählt, was angeblich deine Pflicht sei.
Nein, ich habe keine Kopie bekommen.

Bitte IMMER schriftlich, damit du mal mit einem Anwalt darüber sprechen könntest ... es ist erst mal egal, ob du wirklich einen Anwalt hast, das geht die gar nichts an.
Du kannst dann auch hier mit diesen Informationen mal nachfragen, ob das wohl so stimmen kann.
Ok,Danke.

Das glaube ich dir gerne, da wäre mir wohl auch richtig schlecht bei geworden, du solltest nie wieder alleine zum JC oder zum ÄD gehen, versuche eine Begleitung zu finden für solche Termine, du hast ein Recht darauf nach § 13 SGB III einen "Beistand" dabei zu haben.
Ich hab leider niemanden mehr der Zeit und Lust hätte da mit zugehen.


Wegen einer Blutabnahme kommt man weder zum Sozial-AMT noch in die "Frührente", ich habe mit 55 noch fast 3 Jahre kämpfen müssen um in die "Frührente" zu kommen wegen Erwerbsminderung. ..............
Nur weil ein Arzt vom JC sich das so vorstellen möchte, bekommt man keine "Frührente" und auch kein Geld vom Sozial-AMT, das heißt aber auch nicht, dass du unbedingt eine Umschulung bekommen wirst ...
Ok, Danke.

Es macht eben einen Unterschied, ob man starke Schmerzmittel nehmen muss oder sich "freiwillig" das Hirn vernebelt auch wenn die Ergebnissen sich in Blutuntersuchungen ähnlich sein mögen.
Ja, finde ich auch. Das hatte ich der Ärztin auch gesagt gehabt.

Ob deine Vorstellung einer Umschulung stand zu halten realistisch ist kann ich nicht beurteilen, deine gesundheitlichen Probleme klingen nicht unbedingt danach.
Und eine "Rente wegen Erwerbsminderung" muss nicht unbedingt falsch sein wenn man sich das selbst so überlegt, wie es nun weitergehen soll ... und erst mal längere Zeit für die Genesung erforderlich ist.
Ok, Danke.
Ich kenne mich mit dem Thema nämlich absolut nicht aus🙈

Vielen lieben Dank, dass du dir so viel Zeit genommen ist und durch dich ist mir jetzt einiges klarer und viele Fragen beantwortet.

Danke nochmals,

Lilli

P.S Meine Antworten sind leider oben mit im Zitiertem 🙈
Konnte es eben auch nicht mehr auseinander friemeln.
 
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Lilli1979

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nimmst du immernoch Doxepin? (...........)
Ja, nehme ich immer noch.
Ah, ok, Danke!

Die Blut- und Urinabnahme, kann DIch (.........) .
Guter Plan, Danke.Das werde ich machen.Super Tipps, Danke 😊

Ja, was die sich manchmal so erlauben, hat mit würde des menschen nicht viel.............
Ja, mit der Würde der Menschen hat das leider echt mehr viel zu tun.
Beistand hab ich leider keinen mehr.
Entweder keine Zeit oder keine Lust.
Bei einer Freundin glaub ich’s ihr auch, bekommt in ihrem Kindi nicht so kurzfristig frei.

Aber du hast absolut recht, ich muss lernen mich da besser durchzusetzen.
Deine Vorschläge wie ich das machen kann, sind super.
Vielen Dank.

Das find ich mies von denen, aber du hast leider recht wie ich jetzt fest gestellt habe.
Die wollen einem gar nicht helfen.

Vielen Dank und ich werd vorsichtiger sein!!

Hallo Doppeloma,

Sorry, hatte ich eben überlesen.

Das mit Teil A und B hatte mir mein Psychotherapeut gesagt weil er das Gutachten wollte.

Den Teil A musste ich dann persönlich abholen, andere Stadt.
Mir schicken wollten Sie ihn nicht.

Und nochmal kurz zu den Schweigepflichtsentbindungen.

Wie widerrufe ich die?

Weiter oben hatte ich deine Fragen beantwortet, steht jetzt aber leider mit im editierten Teil🙈

Vielen Dank nochmals 😊

Ja, nehme ich immer noch.
Ah, ok, Danke!
Ich hab Blutergebnisse vom glaub Juli.
GU machen lassen und da wurde auch der Gamma GT mit bestimmt und die Nierenwerte.
Gamma GT war nicht erhöht.

Valdoxan hatte ich lange genommen, aber seid ein paar Monaten nicht mehr.
Das geht auf die Leber und da wurden die Leberwerte engmaschig überprüft.

vielen Dank noch mal!!!

Lilli
 
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Kerstin_K

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Kannst du bitte mal zitieren ueben? Danke.
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Doppeloma

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Hallo Lilli1979,

bitte dringend zitieren üben und NICHT in Zitate deine Antworten schreiben ... :icon_evil:

Das mit Teil A und B hatte mir mein Psychotherapeut gesagt weil er das Gutachten wollte.
Ist ja nett, dass sich dein Psychotherapeut damit auszukennen scheint, das berechtigt ihn aber trotzdem nicht von dir irgendwelche Berichte oder "Gutachten" zu verlangen wenn du das vielleicht gar nicht möchtest. :icon_evil:

Es ist erschreckend wie wenig sich einige Leute (auch Mediziner / Therapeuten) da an die Rechte der Patienten halten möchten, der Therapeut hat da gar nichts zu "verlangen", du solltest ihm auch nicht alles zugänglich machen was eigentlich gar keinen ernsthaften Nutzen hat (außer für das JC).

Den Teil A musste ich dann persönlich abholen, andere Stadt.
Mir schicken wollten Sie ihn nicht.
Ob man das gerne "will" oder nicht ist auch uninteressant, warum musst du da persönlich erscheinen, das geht durchaus auch per Post, ich habe mir noch nie ein solches "Gutachten" persönlich abgeholt.

Verlange solche Sachen per Übergabe - Einschreiben und füge (zur Legitimation) eine Ausweis-Kopie bei, du hast ein Recht darauf, nach § 25 SGB X und diverser Patientenrechte, das darfst du gerne dazu schreiben.

Und nochmal kurz zu den Schweigepflichtsentbindungen.
Wie widerrufe ich die?
Du machst ein kurzes Schreiben fertig, dass du ALLE jemals dem ÄD / JC erteilten Schweigepflichtentbindungen mit SOFORTIGER Wirkung widerrufst.

Wenn du dein neuestes "ÄD-Gutachten" beim ÄD anforderst (beide Teile), dann schreibst du diesen Widerruf am Besten direkt dazu, denn die werden ja nicht mehr gebraucht wenn die "Begutachtungen" abgeschlossen sind. :icon_evil:

Wenn man dich mal wieder "begutachten" möchte müssen eben bei Bedarf neue angefordert werden bei dir und dann solltest du besser aufpassen, wen du da so von der Schweigepflicht befreist.

Ich nehme an DRV und Reha-Kliniken waren bestimmt auch dabei und das brauchen die niemals wirklich, wenn es dort was zu berichten gibt kannst du das bei Bedarf immer noch selber machen.

Dich zum "Gutachten" einzubestellen OHNE dir vorher zu erklären wofür das überhaupt erforderlich sein soll, ist schon eine weitere Unverschämtheit ...
Man darf dich nicht einfach nach "Lust und Laune" zum Arzt schicken ... :icon_evil:

Meiner Kenntnis nach ist seit Beginn diesen Jahres NUR die AfA zuständig für deine "Vermittlung" solange man noch ALGI bezieht und mit ALGII nur "aufstocken muss", da frage ich micht sowieso wofür dich da das JC schon "begutachtet" hat ...

Du wirst leider noch viel lernen müssen, damit man nicht mit dir macht was man so gerade will. :idea:

MfG Doppeloma
 

schwarzrot

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Da fällt mir ein, hab ich hier schon von meinem 'lieblingsparagraphen' geschrieben? :biggrin:
(Auf den wirst du im amt normalerweise nicht hingewiesen.):

SGBI § 65
Grenzen der Mitwirkung


(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

(2) Behandlungen und Untersuchungen,
1. bei denen im Einzelfall ein Schaden für Leben oder Gesundheit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann,.

2. die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind oder
3. die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten,

können abgelehnt werden


(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Zivilprozeßordnung) die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.
https://dejure.org/gesetze/SGB_I/65.html

Also, wenn das was das amt von dir will, deine gesundheit erheblich schädigt, hast du keine mitwirkungpflicht.
 
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