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Medizinischer Check vor EEJ-Antritt ??

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Mich würde mal Interessieren:

Wird vor Antritt eines EEJ der HE medizinisch überprüft ??
Wird dann nach dem EEJ wieder eine medizinische Abschluss Untersuchung veranlaßt ??

Was geschieht wenn sich der Gesundheitszustand durch den EEJ verschlechtert hat? Bestehen Regressansprüche ?

Immerhin geht es ja um das wichtigste was ein EEJ noch besitzt, seine Arbeitskraft.

Kann man eine solche Untersuchung veranlassen?


Ich stell mir folgendes vor:

HE ist Dr der Mathematik
EEJ bei der Stadtreinigung
dort durch schlechtes Wetter schwere Lungenentzündung

was nun ??


Oder Goldschmied
EEJ beim Wertstoffhof
dort verliert er einen Finger - ausübung des alten Berufs nicht mehr möglich und nun ??
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Ich wurde weder vor Antritt des EEJ, noch werde ich nach Beendigung des EEJ medizinisch untersucht. Warum auch?
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#3
also hättest du keinen Nachweis das dich der EEJ gesundheitlich beeinträchtigt hat , sofern dies eintrifft?

Verstehst du was ich meine?

Die Frage ist ja auch: Kann ein EEJ auf die medizinische Kontrolle bestehen ?? (Logischerweise freie Wahl des Arztes! )
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#4
Das ist dann wohl u.U. ein versicherungsrechtliches Problem?
 

Martin Behrsing

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#5
Klasse Idee Einstein :klatsch: :klatsch: :klatsch:
da machen wir doch was draus :twisted:
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#6
jepp .. ist mir heute so eingefallen, wie denn das aussieht wegen Rente, verminderte Erwerbsfähigkeit und die damit verbundenen finanziellen Einbussen.

Wer von uns weiß denn wirklich wie es mit seiner Gesundheit aussieht?

Zumal die EEJ ja der persönlichen Neigung des beruflichen Werdgangs nicht konform gehen.

Ein "Schreibtischtäter" ist ja körperlich nicht so gebaut wie ein Maurer so dass damit zu rechnen ist, das körperliche Arbeit diesen Körper anders belastet, wodurch nicht auszuschließen ist das es daurch zu Verletzungen kommt die so gravierend sein können das der erlernte Beruf nicht mehr auszuführen ist, oder durch die Berührung gesundheitsschädlicher Stoffe, es zu starken Beeinträchtigungen kommen kann.

Ich will nicht meine Gesundheit und damit meinen beruflichen Werdegang für einen EEJ aufs Spiel setzen!!
 

Sonntagsmaja

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#7
Das müßte man so machen, wie ich früher mal vorgegangen bin:

Ich bekam auch Stellenvorschläge, wo ich schon ahnte, daß ich das nicht packe (z.B. körperlich stark belastende Arbeit/bin eher klein und nicht so kräftig).
Also habe ich eine amtsärztliche Untersuchung beantragt und bekam einen Termin bei einem Vertragsarzt (Internist und Betriebsarzt der Verkehrsbetriebe).
Das war auch ok, denn der nahm sich viel Zeit. Vor allem deswegen, weil ICH wissen wollte, für was ich mich eigne und ich nicht vom Amt gezwungenermassen geschickt wurde.

An dem erstellten Gutachten kommt keiner vorbei, auch die ARGE nicht :p
Soll heißen: die können mich nicht ohne weiteres in jeden x-beliebigen 1-Euro-Job stopfen oder in irgendeine Massnahme.

Da müssten die sich richtig Mühe geben, das passende zu finden..und daran hapert es eben :lol:
 

Kater

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#8
hier ein Artikel aus dem letzten Jahr dazu:

Dienstag 27. Juli 2004, 18:39 Uhr
BA-Chef Weise: Manager müssen künftig nicht als Parkfeger arbeiten

München (ddp). Arbeitslose müssen nach Angaben des Chefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, auch künftig keinen Job deutlich unter dem Niveau ihrer alten Beschäftigung annehmen. Die Einführung des Arbeitslosengeldes II zum 1. Januar 2005 werde nicht dazu führen, dass beispielsweise ein beschäftigungsloser Manager als Parkfeger arbeiten müsse, sagte Weise der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochausgabe). «Zu solchen Extremen wird es nicht kommen», betonte er. Es gehe darum, die Menschen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.
Das «Hartz IV»-Gesetz zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sieht vor, dass Erwerbslose prinzipiell jeden zumutbaren Job annehmen müssen. Weise verdeutlichte jedoch, die Tätigkeit dürfe niemanden bei der Aufnahme eines neuen Jobs in seinem alten Beruf behindern. «Wenn zum Beispiel ein Klavierspieler als Maurer eingesetzt würde, bestünde die Gefahr, dass er die Fingerfertigkeit verliert», erläuterte Weise. Der BA-Chef bekräftigte aber, dass Erwerbslose künftig verstärkt in öffentlichen Beschäftigungsverhältnissen und in sozialen Einrichtungen eingesetzt werden sollen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#9
Kater sagte :
hier ein Artikel aus dem letzten Jahr dazu:

Dienstag 27. Juli 2004, 18:39 Uhr
BA-Chef Weise: Manager müssen künftig nicht als Parkfeger arbeiten

München (ddp). Arbeitslose müssen nach Angaben des Chefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, auch künftig keinen Job deutlich unter dem Niveau ihrer alten Beschäftigung annehmen. Die Einführung des Arbeitslosengeldes II zum 1. Januar 2005 werde nicht dazu führen, dass beispielsweise ein beschäftigungsloser Manager als Parkfeger arbeiten müsse, sagte Weise der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochausgabe). «Zu solchen Extremen wird es nicht kommen», betonte er. Es gehe darum, die Menschen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern.
Das «Hartz IV»-Gesetz zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sieht vor, dass Erwerbslose prinzipiell jeden zumutbaren Job annehmen müssen. Weise verdeutlichte jedoch, die Tätigkeit dürfe niemanden bei der Aufnahme eines neuen Jobs in seinem alten Beruf behindern. «Wenn zum Beispiel ein Klavierspieler als Maurer eingesetzt würde, bestünde die Gefahr, dass er die Fingerfertigkeit verliert», erläuterte Weise. Der BA-Chef bekräftigte aber, dass Erwerbslose künftig verstärkt in öffentlichen Beschäftigungsverhältnissen und in sozialen Einrichtungen eingesetzt werden sollen.

Aber das war 2004 !!!!
Es sollte ja auch niemand zum Umzug gezwungen werden und was ist daraus geworden ?
 
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