Medizinischem Gutachten widerspruch einlegen?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

McKay1985

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2013
Beiträge
8
Bewertungen
0
Hallo,

ich habe mehrere Jahre hartz 4 erhalten und bin seit ca. 6Monaten in sgb xii, war die letzten 6 Monate vom Amtsarzt aus krankgeschrieben.

Hatte vor kurzem wieder einen Termin beim Amtsarzt und hatte diesmal einen anderen Arzt, dieser hat mich für mind. 3 Stunden am Tag maximal aber halbtags für erwerbsfähig geschrieben.

Die begründung war dass ich ja noch so jung bin (was hat mein alter mit meiner Leistungsfähigkeit zu tun?)

Nun habe ich vom Sozialamt den Bescheid über die einstellung der Leistungen bekommen und ich soll beim ALGII amt einen neuen Antrag stellen für ab 1.4.

Ich sehe mich aber nicht arbeitsfähig. Wenn ich jetzt aber den Antrag für ALGII stelle muss ich da ja ankreuzen dass ich mind. 3Stunden am Tag arbeitsfähig bin, was ich ja nicht so sehe, also würde ich mir selbst widersprechen wenn ich den Antrag abgebe.

Habe schon den SB vom Sozialamt angerufen, dieser kennt sich damit aber nicht aus und meinte ich soll mich diesbezüglich ans Gesundheitsamt wenden?!

Was soll ich nun machen?

Antrag auf ALGII stellen oder kann ich irgendwie gegen das Gutachten vom Amtsarzt was machen oder verlangen dass ich nochmal neu beurteilt werde?

Hoffe ihr könnt mir helfen...

Gruß
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.663
Bewertungen
17.055
Nun habe ich vom Sozialamt den Bescheid über die einstellung der Leistungen bekommen und ich soll beim ALGII amt einen neuen Antrag stellen für ab 1.4.
kann ich irgendwie gegen das Gutachten vom Amtsarzt was machen oder verlangen dass ich nochmal neu beurteilt werde?
Gegen das Gutachten kannst DU nichts machen, aber Du kannst gegen den Einstellungsbescheid vom Sozialamt Widerspruch einlegen. Am Besten Du holst Dir einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht und suchst Dir einen Anwalt für Sozialrecht.
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.117
Bewertungen
148
Den Antrag auf ALGII beim JC aber trotzdem stellen, damit du nicht am Ende ohne Geld dastehst.

Kann gut sein, dass du während der Widerspruch UND die zu beantragenden Neu-Begutachtung zur EU-Rente läuft, du von der Vermittlung freigestellt und auf Eis gelegt wirst.

So ist es jedenfalls bei mir. Gleichzeitig schreibt mein behandelnder Arzt mich durchgehend seit Monaten immer wieder krank, sodaß ich gar keine Arbeit annehmen könnte...

Hilfreich wäre auch eine Mitgliedschaft bei SOVD oder VDK, die in diesen Fällen sehr häufig gute Hilfe leisten können.

Alles Gute!
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Gegen ein ärztliches Gutachten Widersrpuch einlegen geht nicht, aber man kann gegen den Verwaltungsakt des Amtes, der zum Gutachten führte, Widerspruch einlegen.
Auch ist es dabei möglich, ein zweites Gutachten einzuholen und zum Termin mitbringen. Dieses Recht hat jeder Patient? Oder noch besser zuvor einreichen, damit der Gutachter sich schon ein Bild machen kann.
Alles schriftlich, ist immer das beste.
 

McKay1985

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2013
Beiträge
8
Bewertungen
0
Hi, also am Montag direkt den ALG2 Antrag stellen und beim Sozialamt SB einen Widerspruch gegen den Einstellungsbescheid mit der Begründung das ich mich nicht arbeitsfähig sehe abgeben?

Widerspreche ich mir nicht selbst, wenn ich den ALG2 Antrag abgebe wo ich ja ankreuzen muss, dass ich mind. 3Stunden am Tag arbeiten kann?

Oder soll ich einfach ins ALG2 wechseln und wenn der SB vom ALG2 mir Vermittlungsvorschläge oder eine Maßnahme anbietet ein neues Gutachten von meinem Hausarzt vorlegen und dann muss das ALG2 Amt mich wieder zum Vertrauensarzt schicken?

Gruß
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.117
Bewertungen
148
Hi, also am Montag direkt den ALG2 Antrag stellen und beim Sozialamt SB einen Widerspruch gegen den Einstellungsbescheid mit der Begründung das ich mich nicht arbeitsfähig sehe abgeben?

Widerspreche ich mir nicht selbst, wenn ich den ALG2 Antrag abgebe wo ich ja ankreuzen muss, dass ich mind. 3Stunden am Tag arbeiten kann?

Ich habe dort ein Fragezeichen gemacht, die Geschichte vom Grusiamt erzählt, dazu deren Brief vorgezeigt und den Widerspruch erwähnt.

Oder soll ich einfach ins ALG2 wechseln und wenn der SB vom ALG2 mir Vermittlungsvorschläge oder eine Maßnahme anbietet ein neues Gutachten von meinem Hausarzt vorlegen und dann muss das ALG2 Amt mich wieder zum Vertrauensarzt schicken?

Darauf wird es wohl hinauslaufen...eventl. schicken sie dich auch zur Rentenversicherung, zwecks EU-Rente.

Gruß

Was für eine absurde Situation, in die schon sehr viele Menschen gegen ihren Willen hineingeraten sind! :rolleyes:

Die Mitgliedschaft beim SOVD/VDK würde aber ich unbedingt anleiern.

Und vielleicht geht es dir irgendwann ja auch wieder besser...:icon_smile:
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Widerspreche ich mir nicht selbst, wenn ich den ALG2 Antrag abgebe wo ich ja ankreuzen muss, dass ich mind. 3Stunden am Tag arbeiten kann?

Irgendwie schon. Das ist die Sache. Sagst du, du bist nicht eingeschränkt arbeitsfähig, sondern arbeitsunfähig, bekommst du kein AGII. Solange zumindest nicht, bis das überprüft wurde. Hierzu musst du aber zwingend das zweite Gutachten einholen.

Ich weiß leider nicht, ob aber bis zur Klärung weiterhin Sozialgeld gezahlt werden muss, oder ob das erstmal auf Eis liegt.


Oder soll ich einfach ins ALG2 wechseln und wenn der SB vom ALG2 mir Vermittlungsvorschläge oder eine Maßnahme anbietet ein neues Gutachten von meinem Hausarzt vorlegen und dann muss das ALG2 Amt mich wieder zum Vertrauensarzt schicken?

Ein Gutachten vom Hausarzt geht nicht. Einerseits muss er als Gutachter anerkannt sein, andererseits darf er nicht der behandelnde Arzt sein, da er beeinflusst sein kann.

Der einfache Weg ist sicherlich, ALGII zu beantragen. Mit drei Std. Arbeitsfähigkeit können die dich sowieso sehr schwer vermitteln. Eben auch schlecht in (Sinnlos-) Maßnahmen.
Du kannst in die Offensive gehen und suchst dir einen kleinen, für dich ausführbaren, Minijob. Der muss ja nicht täglich sein, vielleicht für 120,- Euro oder etwas mehr. (Nur für 100,- Euro ruft die oftmals auf den Plan.)
Wäre das evtl. drin?

Gruß

....................
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.117
Bewertungen
148
Solange zumindest nicht, bis das überprüft wurde.

Doch bekommst du - zwar "unter Vorbehalt", aber die Gelder fließen bis die Prüfung/neue Begutachtung abgeschlossen ist. Eine Vermittlung findet ist der Zeit nicht statt.

Das Grusiamt hingegen nimmt und zahlt nur an "Kunden", bei denen die AU oder Rente eindeutig feststeht.

So wurde mir es jedenfalls erklärt und ich muß das Ganze leider auch gerade selbst erleben, wie es ist, von Amt zu Amt verfrachtet zu werden, immer in der Unsicherheit, ob der Lebensunterhalt gesichert ist.

:eek:
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Ich sehe mich aber nicht arbeitsfähig. Wenn ich jetzt aber den Antrag für ALGII stelle muss ich da ja ankreuzen dass ich mind. 3Stunden am Tag arbeitsfähig bin, was ich ja nicht so sehe, also würde ich mir selbst widersprechen wenn ich den Antrag abgebe.

Hauptantrag:


Sind Sie - Ihrer Einschätzung nach - gesundheitlich in der Lage, eine Tätigkeit von mindestens drei
Stunden täglich auszuüben? *

JA oder NEIN

* Ausfüllhinweise:

Sie werden als Vertreter der Bedarfsgemeinschaft gebeten, nach Ihren Kenntnissen auch Angaben zur Erwerbsfähigkeit der vertretenen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft zu machen. Erwerbsfähig ist, wer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig sein kann und nicht wegen Krankheit oder Behinderung
fürmindestens sechs Monate daran gehindert ist. Als erwerbsfähig gelten auch Personen, denen vorübergehend eine Erwerbstätigkeit
nicht zugemutet werden kann, z.B. wegen der Erziehung eines Kindes unter
drei Jahren, der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oder wegen eines Schulbesuchs.

Näheres unter Link:

Formulare Arbeitslosengeld II - www.arbeitsagentur.de



Wenn du NEIN ankreuzt wird das JC nach § 44a SGB II prüfen müssen (im Rahmen der Amtermittlungspflicht), ob du erwerbsfähig im Sinne des SGB II bist.

Unterlege deine Einschätzung wenn es möglich ist mit einem ärztlichen Attest.

Den Zugriff auf das zu erst erstellte GA würde ich mittels vorsorglichen Widerspruch zu § 76 SGB X verhindern (siehe hier im Forum dazu).

Ferner ist ja noch ungeklärt welchen Umfang das GA hatte ..... und wer es veranlasst hat (wenn Sozialamt dürfte auch der

§ 45 SGB XII Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung

Der jeweils für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständige Träger ersucht den nach § 109a Absatz 2 des Sechsten Buches zuständigen Träger der Rentenversicherung, die medizinischen Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 zu prüfen, wenn es auf Grund der Angaben und Nachweise des Leistungsberechtigten als wahrscheinlich erscheint, dass diese erfüllt sind und das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt vollständig zu decken. Die Entscheidung des Trägers der Rentenversicherung ist bindend für den ersuchenden Träger, der für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständig ist; dies gilt auch für eine Entscheidung des Trägers der Rentenversicherung nach § 109a Absatz 3 des Sechsten Buches. Eines Ersuchens nach Satz 1 bedarf es nicht, wenn

1.ein Träger der Rentenversicherung bereits die Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 im Rahmen eines Antrags auf eine Rente wegen Erwerbsminderung festgestellt hat oder

2.ein Träger der Rentenversicherung bereits nach § 109a Absatz 2 und 3 des Sechsten Buches eine gutachterliche Stellungnahme abgeben hat oder

3.der Fachausschuss einer Werkstatt für behinderte Menschen über die Aufnahme in eine Werkstatt oder Einrichtung eine Stellungnahme nach Maßgabe der §§ 2 und 3 der Werkstättenverordnung abgegeben hat und der Leistungsberechtigte kraft Gesetzes nach § 43 Absatz 2 Satz 3 Nummer 1 des Sechsten Buches als voll erwerbsgemindert gilt.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Deutsche Rentenversicherung Bund können Vereinbarungen über das Verfahren schließen.

eine Rolle spielen).

War der "Amtsarzt" ein GA der DRV ?


Generell lässst sich aber sagen, dass das JC erstmal für dich zuständig ist, bis geklärt ist, ob du nach § 44a SGB II doch nicht erwerbsfähig sein solltest.

Ferner hätte das JC dann ggf. auch einen Erstattungsanspruch gegen das SozAmt.
 

McKay1985

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2013
Beiträge
8
Bewertungen
0
Hauptantrag:


Sind Sie - Ihrer Einschätzung nach - gesundheitlich in der Lage, eine Tätigkeit von mindestens drei
Stunden täglich auszuüben? *

JA oder NEIN

* Ausfüllhinweise:

Sie werden als Vertreter der Bedarfsgemeinschaft gebeten, nach Ihren Kenntnissen auch Angaben zur Erwerbsfähigkeit der vertretenen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft zu machen. Erwerbsfähig ist, wer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig sein kann und nicht wegen Krankheit oder Behinderung
fürmindestens sechs Monate daran gehindert ist. Als erwerbsfähig gelten auch Personen, denen vorübergehend eine Erwerbstätigkeit
nicht zugemutet werden kann, z.B. wegen der Erziehung eines Kindes unter
drei Jahren, der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger oder wegen eines Schulbesuchs.

Näheres unter Link:

Formulare Arbeitslosengeld II - www.arbeitsagentur.de



Wenn du NEIN ankreuzt wird das JC nach § 44a SGB II prüfen müssen (im Rahmen der Amtermittlungspflicht), ob du erwerbsfähig im Sinne des SGB II bist.

Unterlege deine Einschätzung wenn es möglich ist mit einem ärztlichen Attest.

Den Zugriff auf das zu erst erstellte GA würde ich mittels vorsorglichen Widerspruch zu § 76 SGB X verhindern (siehe hier im Forum dazu).

Ferner ist ja noch ungeklärt welchen Umfang das GA hatte ..... und wer es veranlasst hat (wenn Sozialamt dürfte auch der

§ 45 SGB XII Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung

Der jeweils für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständige Träger ersucht den nach § 109a Absatz 2 des Sechsten Buches zuständigen Träger der Rentenversicherung, die medizinischen Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 zu prüfen, wenn es auf Grund der Angaben und Nachweise des Leistungsberechtigten als wahrscheinlich erscheint, dass diese erfüllt sind und das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt vollständig zu decken. Die Entscheidung des Trägers der Rentenversicherung ist bindend für den ersuchenden Träger, der für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständig ist; dies gilt auch für eine Entscheidung des Trägers der Rentenversicherung nach § 109a Absatz 3 des Sechsten Buches. Eines Ersuchens nach Satz 1 bedarf es nicht, wenn

1.ein Träger der Rentenversicherung bereits die Voraussetzungen des § 41 Absatz 3 im Rahmen eines Antrags auf eine Rente wegen Erwerbsminderung festgestellt hat oder

2.ein Träger der Rentenversicherung bereits nach § 109a Absatz 2 und 3 des Sechsten Buches eine gutachterliche Stellungnahme abgeben hat oder

3.der Fachausschuss einer Werkstatt für behinderte Menschen über die Aufnahme in eine Werkstatt oder Einrichtung eine Stellungnahme nach Maßgabe der §§ 2 und 3 der Werkstättenverordnung abgegeben hat und der Leistungsberechtigte kraft Gesetzes nach § 43 Absatz 2 Satz 3 Nummer 1 des Sechsten Buches als voll erwerbsgemindert gilt.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Deutsche Rentenversicherung Bund können Vereinbarungen über das Verfahren schließen.

eine Rolle spielen).

War der "Amtsarzt" ein GA der DRV ?


Generell lässst sich aber sagen, dass das JC erstmal für dich zuständig ist, bis geklärt ist, ob du nach § 44a SGB II doch nicht erwerbsfähig sein solltest.

Ferner hätte das JC dann ggf. auch einen Erstattungsanspruch gegen das SozAmt.

Puh da wird man ja ganz kirre im Kopf :icon_neutral:

Also bleibt es im Prinzip dabei, dass ich am Montag direkt den ALG2 Antrag stelle.

Habe nur Angst davor dort bei erwerbsfähigkeit nein anzukreuzen, dass ich dann kein Geld für April bekomme, also besser ja ankreuzen oder nein?

Oder nein ankreuzen mit einem Ärztlichen Attest als Beilage?

Das war eine 0815 begutachtung vom Sozialamt beauftragt und durch das Gesundheitsamt ausgeführt, kurz Unterhalten dann Gelenke geprüft, vor beugen, Finger zur Nase führen mit geschlossenen Augen das wars im Prinzip auch schon.

@Stefanie

Kann man das beeinflussen welchen Arzt man bekommt?

Ich hatte nämlich bisher schon 2 vom Gesundheitsamt kennengelernt und der andere hatte mich vor 6 Monaten erwerbsunfähig geschrieben, diesmal war ich aber bei einem anderen und der hat mich halt "halb" gesund geschrieben weil ich ja noch so jung bin.

Ich mein ist vll gut gemeint vom Arzt, aber bei aller liebe, das Alter hat nun wirklich nichts damit zu tun ob man erwerbsfähig ist oder nicht (so sehe ich das zumindest, wenn man krank ist, ist man krank egal ob mit 15 30 oder 60 Jahren).


Ps.: VDK schau ich mir mal an, hatte ich noch nichts von gehört :icon_daumen:
Gruß
 
E

ExitUser

Gast
wiederspruch kann man nicht einlegen
mann kann gegen das ergebniss beschwerde einlegen oder befangenheit gegen den arzt würde aber zur beschwerde tendieren

dann wird ggf das gutachten neu gemacht von spezialisten wo du gegen beschwerde eingelegt hast

diesen weg würd ich gehn
 

lea82

Elo-User*in
Mitglied seit
10 November 2012
Beiträge
42
Bewertungen
4
Ihr fordert hier laut einen Widerspruch oder eine Bewertung des Arztes...warum? Weil euch jemand erzählt er wäre entgegen der ärztlichen Meinung nicht in der Lage 3 Stunden pro Tag einer Arbeit nachzugehen? Wir kenne doch gar nicht die Hintergründe und auch wenns einige nicht wahrhaben wollen...Ärzte und Ämter haben eben auch mal recht.

Davon ab, wenn TE nicht mal 3 Stunden am Tag einer Tätigkeit nachgehen will, warum soll er dann einen ALG2 Antrag ausfüllen? Wenn er so angegriffen ist, dann ist wohl ehr EU Rente etc ins Auge zu fassen....ansonsten lässt sich das schwer mit den 'Pflichten' des ALG2 Empfängers vereinbaren.

Und ja, ich finde das Alter ist durchaus etwas das in ein Gutachten miteinfließt. Je nachdem was der Grund für die Arbeitsunfähigkeit ist. Oder soll man en 20 Jährigen mal eben für den Rest des Lebens Arbeutsunfähig schreiben, obwohl unter Umständen noch eine Möglichkeit der Genesung oder Verbesserung besteht? Natürlich sind derartige Optionen mit steigendem Alter geringer. Wie gesagt, wir kennen ja gar nicht den Grund für die Arbeitsunfähigkeit, also kann hier auch keiner ein Urteil ablegen ob hier Grund zur Beschwerde vorliegt...
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.117
Bewertungen
148
Bestimmt kann der Betroffene wesentlich besser feststellen, ob er sich derzeit in der Lage sieht, 3 Std/Tag zu arbeiten, als ein ihm völlig fremder Gutachter oder Arzt.

Wieso immer dieser Wahn, den Ärzten oder Gutachtern alles zu glauben? Die kochen auch nur mit Wasser...

Der TE steht derzeit zwischen 2 Ämtern, sehr unangenehm und MUSS diesen Zustand keineswegs akzeptieren, denn er allein weiss, was für ihn gut ist.

Und wenn`s am Ende in eine EU-Rente hinausläuft, auch recht, denn die ist eh erstmal befristet.

Natürlich spielt das Alter eine Rolle bei der Gesundung, bei psychischen Krankheiten gehts aber leider auch dann manchmal nicht so schnell. Gerade heutzutage, wo die Anträge auf AU und EU auch von Jüngeren sich nur so häufen vor lauter "Burnouts".

Und Niemand hat gesagt, dass, der TE nun bis an sein Lebensende arbeitsunfähig oder berentet bleiben muß, er am allerwenigsten.
 

McKay1985

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2013
Beiträge
8
Bewertungen
0
Hi,

also ich werde mir eine neue ärztliche Bescheinigung bei meinem Arzt holen, und damit einen Widerspruch gegen den Einstellungsbescheid des Sozialamtes abgeben.

Nochmal auf den Hinweis von Stefanie, kann man einen bestimmten Vertrauens/Amtsarzt fordern oder so?


Werde auch einen ALG2 Antrag stellen und die Arbeitsfähigkeit mit nein ankreuzen und die ärztliche Bescheinung mit hin nehmen.

@lea ich möchte nicht für mein lebenlang krankgeschrieben werden, das habe ich nie gesagt. Ich habe auch Hoffnung (auch wenn diese grade immoment nicht grade stark ist) dass es vll irgendwann wieder besser wird, nur zurzeit bin ich nicht arbeitsfähig.

Gruß
 

Äpfelchen

Elo-User*in
Mitglied seit
19 November 2005
Beiträge
28
Bewertungen
0
Auf welcher Rechtsgrundlage legt man denn Beschwerde gegen ein Gutachten ein?
Das steht evtl.bei mir demnächst auch an und ich bin vollkommen ahnungslos.
Ich fand nichts bei Mr. Gogel.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Widerspruch kann man nicht einlegen
mann kann gegen das ergebniss beschwerde einlegen oder befangenheit gegen den arzt würde aber zur beschwerde tendieren

dann wird ggf das gutachten neu gemacht von spezialisten wo du gegen beschwerde eingelegt hast

diesen weg würd ich gehn

Mal anmerk:

Beschwerde ist auch ein Rechtsmittel.... "passt" hier aber eher gegen "Null".
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Auf welcher Rechtsgrundlage legt man denn Beschwerde gegen ein Gutachten ein?
Das steht evtl.bei mir demnächst auch an und ich bin vollkommen ahnungslos.
Ich fand nichts bei Mr. Gogel.

Bis der Widerspruch beschieden wurde und die Streitfrage ggf. vor dem Sozialgericht verhandelt wurde ist man auf gut deutsch "verhungert".....

Ferner wird das SG einen Antrag zu einem ER-Verfahren hinsichtlich der Sozialhilfe vermutlich abweisen und (man mag es kaum glauben) ebenfalls auf das "tolle" JC verweisen...... denn dort ist der "Ausgangspunkt" zur Frage der Klärung der Erwerbsfähigkeit... da das Ganze auch schon vor dem BSG durchgekaut und auch wieder in neuen Entscheidungen bei den SG und LSG aufgegriffen wurde... dürfte diese Variante mehr als naheliegen.

Wie in Beitrag 10 angeführt: Ab zum JC und Antrag stellen (nachweisbar)...... KEINE Zeit vertrödeln!

Damit geht die Sache á la "Täglich grüßt das Begutachtungs-Murmeltier" wieder los... (manche nennen es auch GA-Ping-Pong..)
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten