Medizinische Rehabilitation von der DRV in der Nahtlosigkeit abgelehnt

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Kessia

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Guten Tag liebes Forum!

Die DRV hat mir heute einen ablehnenden Bescheid zum Antrag der medizinischen Reha zugesendet.
Sind diese Bescheide Standartschreiben von der DRV, da in dem Bescheid steht, dass ein Rehaantrag einzureichen ist. Dieser wurde aber bereits im Februar 2019 eingereicht und wurde auch durch die DRV bestätigt. Ist dieser Rentenantrag denn nun noch einmal zu beantragen?
Auf Seite 3 des Bescheides (nicht mit eingescannt) befindet sich die Rechtsbehelfsbelehrung. Wenn ich den Bescheid richtig deute und dieser eine "Rehaunfähigkeit" bescheinigt, würde ich keinen Widerspruch einlegen, da der DRV bereits durch den Hausarzt ab Dezember 2018 und den ärztl. Dienst der BfA (Leistungsvermögen unter 3h) im Februar 2019 die Rehaunfähigkeit bescheinigt wurde.

Ich befinde mich seit dem Februar 2019 in der Nahtlosigkeitsregelung, erhalte derzeit ALG 1 (für ein Jahr) und aufstockend ALG II.

Sagt der Bescheid der DRV denn die Rehaunfähigkeit aus? Was bedeutet dies nun, was habe ich jetzt zu tun und zu beachten? Wie geht es jetzt weiter?

Ich möchte nichts falsch machen und hoffe, dass ihr mir helfen könnt?

LG sendet Kessia
 

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G

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Gast
Das bedeutet, dass man gedenkt, dir Rente zu zahlen (hoffe ich zumindest, ich bin mir nicht ganz sicher, ob man so einen Bescheid auch bekommen kann, wenn man die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Rente nicht erfüllt, um dann deswegen abgelehnt zu werden). Die Antragsunterlagen für die Rente musst du ausfüllen, damit alles seine Ordnung hat (oder so.... ;) ), wichtig ist vor allem eine Kontenklärung, damit die Rente korrekt berechnet wird. Die Rente wird dann aber ab dem Reha-Antrag gezahlt und ist quasi schon bewilligt, es wird also nicht weiter gesundheitlich geprüft.
 

Kessia

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Hallo Caye, vielen Dank für deine hilfreiche Antwort (y) In dem Bescheid waren keinerlei "Antragsunterlagen" enthalten. Die DRV hat auch alle Befunde/mdz. Unterlagen bis einschließlich August 2019. Ein "formularmäßiger Rentenantrag" wurde ja bereits bei der DRV zu Jahresbeginn eingereicht. Ich wüsste jetzt also nicht, was noch für "Antragsunterlagen" bei der DRV einzureichen sind? Was ist mit Kontenklärung gemeint?
 

grün_fink

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Ich lese heraus, dass die DRV nicht davon ausgeht, dass dein gesundheitlicher Zustand sich wesentlich verbessern wird. Deshalb wirst du zur Rentenantragstellung aufgefordert. Als Datum der Rentenantragstellung soll dann das Datum des Rehaantrags gelten. Du sollst zu einer der genannten Beratungsstellen gehen, dort bekommst du alles weitere erklärt, man hilft dir mit den nötigen Unterlagen und klärt dich auf Anfrage über deine Nachteile auf.
Die Krankenkasse ist zu informieren und auch die AfA/JC. Letztere vor allem wenn sie zur Rentenantragstellung aufgefordert haben.

Man möchte dir einfach eine Rente geben, ohne dass du zur Reha musst.
Die medizinischen Gründe scheinen vorzuliegen, und die rentenrechtlichen (erforderliche Beitragszeit) wahrscheinlich auch, wel man das sehr wahrscheinlich sonst mitgeteilt hätte (wird ja immer zuerst geprüft). Wäre mir da aber nicht ganz sicher. Der Rentenberater kann das in der EDV oder per "Dienstleitung" ganz fix heraus bekommen.
 

Kessia

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grün - fink, also muss ich doch noch einmal einen Rentenantrag stellen? Der wurde doch schon zu Jahresbeginn eingereicht. Von der KK habe ich bereits seit dem April 2019 die Bestätigung, dass die Voraussetzungen für eine Pflichtversicherung erfüllt sind. Dieser Antrag (KVdR) wurde ja auch schon zu Jahresbeginn mit dem Rentenantrag gestellt und die KK hatte dann reagiert. Und ja, die erforderliche Beitragszeit für eine Rente liegt auch vor, dazu brauche ich nicht mal einen Rentenberater.... ;)
 

grün_fink

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@Kessia

Du hast einen Antrag auf Rehabilitation gestellt, der abgelehnt wurde.
Aus deinem Link, Seite 1
109560

Das schriebst du ja selber.

Die DRV wandelte diesen in einen Rentenantrag um.
Ebenfalls aus deinem Link, Seite 2:
109561


Du sollst einen formularmäßigen Rentenantrag ausfüllen.
(Ist wahrscheinlich nur so ein verkürzter Bogen, damit kenn ich mich aber nicht wirklich aus).
109562

Wahrscheinlich geht es um die genaue Berechnung des Auszahlbetrags.
Manchmal bei solchen Terminen tauchen Versicherungszeiten auf, die bisher nicht berücksichtigt wurden, weil der Mensch danach fragt.

Bin mir nicht 100% sicher, weil ich sowas selten sehe.
Wenns nicht stimmt, werden es die anderen korrigieren, ganz sicher.
 

Kessia

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..ja ich verstehe das auch nicht wirklich, deshalb habe ich mich an euch gewendet, denn ich will ja alles richtig machen.
Es ergibt in meinen Augen keinen Sinn, den bereits umfangreich eingereichten Rentenantrag vom Februar 2019 noch einmal einzureichen.
Selbst wenn es jetzt nur eine verkürzte Fassung wäre?
Dem jetzigem Bescheid lagen auch keine Antragsunterlagen bei.
Bin wirklich verwirrt.

Eingereichte "Rehaanträge" im Dez. 2018 über die KK, im Januar 2019 an die DRV wurden bereits schon im Vorfeld auf einen Rentenantrag "umgedeutet", da schon im Dezember 2018 offenkundig war, dass ich nicht rehafähig bin. Dies wurde ärztlicherseits bestätigt und deshalb habe ich auch schon im Februar 2019 einen kompletten Rentenantrag mit den dazu entsprechenden Formularen und allen dazu nötigen Unterlagen bei der DRV eingereicht.
Dennoch bestand man auch bei der BfA noch einmal auf einen (dritten) Reha-Antrag und man hatte mir sogar die Leistungen im Februar 2019 um 78 Tage gemindert (ist inzwischen geklärt und wurde seitens der BfA wieder später wieder korrigiert)

Der jetzige Bescheid von der DRV bezieht sich auf den "Rehaantrag" vom Januar 2019.

Ich kann die DRV ja auch am Montag mal anrufen und nachfragen. Oder wäre das der falsche Weg?
 

Larsson

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Hast du eine schriftliche Bestätigung über die Einreichung des Rentenantrages von der DRV? Wenn ja, kopieren und denen schicken.
 

Kessia

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Ja hab ich. Hatte zwar gedauert, eh ich den bekam und musste immer wieder nachfragen, aber ich bekam ihn dann. Es war auch eine Zustellung. Von der Post hätte ich auch einen entsprechenden Zustelleungsnachweis. Aber das weiß doch die DRV, dass der Antrag vorliegt, oder nicht? Sie sehen doch selber, dass die mir den Eingang bestätigt haben. Vielleicht waren ja deshalb keine "Antragsunterlagen" in dem heute empfangenem Bescheid? Mir kommt der Bescheid wie ein Standartbescheid vor. ...hmm....

Ich werde am Montag auch mit meinem behandelnden Arzt über den Bescheid sprechen. Der kennt sich auch aus.
 

Larsson

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. Aber das weiß doch die DRV, dass der Antrag vorliegt, oder nicht?
Manchmal weiß die rechte Hand dort nicht, was die Linke tut. Ich habe denen z.B. schon mehrmals meine Namensänderung mitgeteilt und um einen neuen Szialversicherungsausweis beantragt. Dann steht im Briefkopf der richtige Name, im Ausweis aber der alte. Oder ich bekomme auch weiterhin Post von denen mit altem Namen, mal mit Neuem,....
 

Kerstin_K

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Kessia, es wäre besser gewesen, wenn du in deinem alten Thread weitergeschrieben hättest, damit man die Vorgeschichte sieht.

Mit Rehaunfähigkeit hat das gar nichts zu tun, dei DRV hat festgestellt, dass eine Reha bei dir nichts bringt und will dir eine Rente bewilligen. Wenn du den Rentenantrag auf dem richtigen Formular schon gesellt hast, dann solltest Du der DRV dies schriftlich mitteilen und eine Kopie der Eingangsbestätigung beilegen. Nicht anrufen, das bringt nichts. Und lass deinen Arzt da raus, der kennst sich nämlich nicht aus, wenn ich da an deinen ersten Rehaantrag denke, in dem er rumgestrichen hat.

Eventuell ist das ein Standardbescheid oder der Rehaantrag wurde schlicht in einer anderen Abteilung bearbeitet, die nichts von dem REnteantrag weiss. Die DRV ist ja ein riesiger Laden.
 

Kessia

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Ja Larsson, so scheint es, ich habe inzwischen auch schon viel erlebt bei der DRV. Z.B. warte ich noch heute auf eine weitere Empfangsbestätigung meiner Anfang Juli eingereichten medizinischen Unterlagen. 3x mal habe ich die DRV inzwischen aufgefordert, letztens sogar mit Fristsetzung, es passiert einfach nix. Hatte dann dort angerufen und dort sagte man mir, dass meine Akte gerade bei den "Ärzten ist" und man jetzt da "nicht reingucken" kann, da bei der DRV ankommende Schreiben "nicht digitalisiert " werden. Also gabs telefonisch nicht mal eine Eingangsbestätigung meines Schriftsatzes vom Juli. Die Dame sagte dann noch, dass die DRV sehr viel zu tun hätte und sich die "Vorgänge stauen". .......Was mir blieb, war lediglich, mir den Name der DRV-Mitarbeiterin zu notieren.....Bis heute habe ich die Eingangsbestätigung nicht....dafür heute der Bescheid......
 

Doppeloma

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Hallo Kessia,

Die DRV hat mir heute einen ablehnenden Bescheid zum Antrag der medizinischen Reha zugesendet.
Sind diese Bescheide Standartschreiben von der DRV, da in dem Bescheid steht, dass ein Rehaantrag einzureichen ist. Dieser wurde aber bereits im Februar 2019 eingereicht und wurde auch durch die DRV bestätigt. Ist dieser Rentenantrag denn nun noch einmal zu beantragen?

Bitte lies Seite 2 noch einmal genau nach, dann verstehst du etwa was man nun vor hat, dieser Reha-Antrag soll in eine EM-Rente "umgedeutet" werden, weil man dich in einer med. Reha auch NICHT mehr "Erwerbsfähig" bekommen könnte ... soweit mal das "Amts-Deutsch" in "Normal-Deutsch" übersetzt.

Gerade die DRV kündigt schon seit Jahren an ihre Bescheide mal verständlicher (für den Normalbürger) zu formulieren, aber es wird wohl NICHTS werden ... das ist tatsächlich eher (und immer noch) ein "Standardschreiben" dazu, wenn eine "Umdeutung" vorgesehen ist.

Es gab schon Leute die das beiseite gelegt haben, als "bloße Ablehnung" der beantragten Reha-Maßnahme, weil es einfach zu kompliziert formuliert ist ...
Du hast bereits einen Antrag auf EM-Rente gestellt, dann solltest du das der DRV noch einmal (nachweislich bitte) schriftlich mitteilen mit Bezug auf diesen aktuellen Bescheid (füge ruhig eine Kopie davon bei).
Das sind unterschiedliche Abteilungen (für Reha und Rente) da weiß oft die "linke Hand" nicht was die Rechte gerade tut, es ist natürlich überflüssig nun einen weiteren Formular Antrag auf EM-Rente zu stellen (die KvdR dürfte auch längst bei deiner KK "aktiviert" sein) und es werden auch KEINE weiteren Untersuchungen oder Gutachten kommen. :icon_evil:

Auf Seite 3 des Bescheides (nicht mit eingescannt) befindet sich die Rechtsbehelfsbelehrung. Wenn ich den Bescheid richtig deute und dieser eine "Rehaunfähigkeit" bescheinigt, würde ich keinen Widerspruch einlegen, da der DRV bereits durch den Hausarzt ab Dezember 2018 und den ärztl. Dienst der BfA (Leistungsvermögen unter 3h) im Februar 2019 die Rehaunfähigkeit bescheinigt wurde.

Dieser Bescheid bescheinigt dir, dass du eine EM-Rente bekommen wirst, weil deine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha NICHT mehr gebessert werden KANN und in der Regel muss der reguläre Formular-Antrag auf EM-Rente dann noch gestellt werden.

Der läuft aber bei dir schon und darum musst du der DRV klar machen, dass ein weiterer Antrag als überflüssig anzusehen ist ... die können (und sollen) den bereits von dir gestellten Antrag (vom XXX) bearbeiten und gut ist es.

Ich befinde mich seit dem Februar 2019 in der Nahtlosigkeitsregelung, erhalte derzeit ALG 1 (für ein Jahr) und aufstockend ALG II.

Theoretisch müsstest du beide Behörden schon dazu informieren, das führt aber oft dazu, dass die Leistungen zu früh eingestellt werden, diesen Bescheid kannst du ja noch nicht "Essen" ... beide müssen abwarten bis du den richtigen Bescheid zu einer EM-Rente bekommen hast und das JC hat (theoretisch) zu zahlen bis das erste Geld aus deiner Rente auf dem Konto angekommen ist.

Was bedeutet dies nun, was habe ich jetzt zu tun und zu beachten? Wie geht es jetzt weiter?

Du musst schnellstens dafür sorgen, dass die DRV deinen schon gestellten Antrag auf EM-Rente sucht und findet, dann läuft alles Andere (eigentlich) schon fast von ALLEINE ... auch wenn das noch ziemlich "schwammig klingt" ist die "Umdeutung" der Reha bereits beschlossenen Sache bei der DRV, es fehlen NUR noch die regulären Antragspapiere für eine EM-Rente (und die liegen schon in einer anderen DRV-Abteilung) ...

Ich denke mal deine "Kontenklärung" ist längst erledigt, sonst hättest du schon Post dazu bekommen, dass noch was fehlt in deinem "Renten-Konto" ...
Die DRV stellt keine "Reha-Unfähigkeit" fest, die könnte sich ja wieder ändern ... die DRV hat jetzt in DEINEM Falle festgestellt, dass dir eine Reha generell nicht mehr helfen wird / kann danach wieder zu arbeiten und dein Geld selbst zu verdienen.

Es gibt also ganz sicher KEINEN Grund für dich diesem Bescheid zu widersprechen, du wirst sehr bald eine EM-Rente bekommen weil sogar die DRV keine andere Möglichkeit mehr sieht, wurde der Reha-Antrag in EM-Rente "umgedeutet" ... :icon_daumen:
Alles andere ist nur noch die (leider) übliche Bürokratie.

MfG Doppeloma
 

Kessia

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Kessia, es wäre besser gewesen, wenn du in deinem alten Thread weitergeschrieben hättest, damit man die Vorgeschichte sieht.

Dieser schien mir veraltet und inzwischen auch zu lang, deshalb habe ich der Übersichtlichkeit halber entschieden, einen neuen Thread zu eröffnen.

Nicht anrufen, das bringt nichts. Und lass deinen Arzt da raus, der kennst sich nämlich nicht aus, wenn ich da an deinen ersten Rehaantrag denke, in dem er rumgestrichen hat.

Ich werde die Empfangsbestätigung des Rentenantrages vom Februar kopieren und morgen der DRV schicken mit einer Anfrage, ob noch ein weiterer Rentenantrag einzureichen ist. Ich denke, dann bin ich auf der sicheren Seite.

Eventuell ist das ein Standardbescheid oder der Rehaantrag wurde schlicht in einer anderen Abteilung bearbeitet, die nichts von dem REnteantrag weiss. Die DRV ist ja ein riesiger Laden.

Ich habe bei der DRV ständig mit wechselnden Ansprechpartnern und verschiedenen Abteilungen zu tun. Vermutlich hast du recht. Brief geht morgen raus.
 

Kibini

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Liebe Kessia,

Ich habe vor 3 Jahren nach Ablehnung der beantragten Reha-Maßnahme auch so ein Schreiben bekommen. Allerdings hatte ich vorher noch keinen Rentenantrag gestellt. Wie ich überprüft, habe, ist der Text wortgleich, insbesondere beim Hinweis.

Dein neuer Reha-Antrag wurde also tatsächlich in einen Rentenantrag umgedeutet.

Mein Vorschlag an dich wäre jetzt, dass du einen Termin bei der zuständigen Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV vereinbarst. Wenn du bereits einen Antrag gestellt hast, wird er dort sicher vorliegen und du erhältst eine Antragsbestätigung. Vermutlich wird der Rentenantrag dann auf den Januar 2019 zurückdatiert. Du bekommst dort auch Antworten auf weitere Fragen.
So ist jedenfalls meine Erfahrung.

Antrag auf Kontenklärung ist eine Rentenauskunft, in der dir der gesamte Versicherungsverlauf zur Überprüfung mitgeteilt wird. Du erfährst dann u.a. auch, wie hoch die Rente im Falle einer vollen Erwerbsminderung sein wird. Den Versicherungsverlauf solltest du unbedingt genau prüfen, wenn du unsicher bist, nimm Hilfe einer möglichst kostenlosen Beratungsstelle an.
Du kannst die Kontenklärung anfordern. Mir wurde es ungefragt zugeschickt.

Wenn die Rente nicht reicht, wirst du aufstockende Leistungen beantragen müssen (Grundsicherung?), aber damit kenne ich mich nicht aus.

Mach dir nicht so große Sorgen. Ich wünsche dir Glück und dass es dir gesundheitlich in der Zukunft besser geht!

Liebe Grüße
 

Kessia

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Ich habe vor 3 Jahren nach Ablehnung der beantragten Reha-Maßnahme auch so ein Schreiben bekommen. Allerdings hatte ich vorher noch keinen Rentenantrag gestellt. Wie ich überprüft, habe, ist der Text wortgleich, insbesondere beim Hinweis.

Lach. Vielen Dank für meine bestätigte Vermutung.

Mein Vorschlag an dich wäre jetzt, dass du einen Termin bei der zuständigen Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV vereinbarst. Wenn du bereits einen Antrag gestellt hast, wird er dort sicher vorliegen und du erhältst eine Antragsbestätigung.

Ja ich habe zwei Bestätigungen inzischen von der DRV: Einmal vom RehaAntrag Januar 2019, der von der DRV dann als umgedeuteter RentenAntrag bearbeitet wurde und dann noch der richtige bzw. eigentliche Rentenantrag vom Februar 2019.

Vermutlich wird der Rentenantrag dann auf den Januar 2019 zurückdatiert.

So wird es wahrscheinlich dann sein. Denn der jetzige Bescheid spricht von dem RehaAntrag aus Januar 2019.

Antrag auf Kontenklärung ist eine Rentenauskunft, in der dir der gesamte Versicherungsverlauf zur Überprüfung mitgeteilt wird. Du erfährst dann u.a. auch, wie hoch die Rente im Falle einer vollen Erwerbsminderung sein wird. Den Versicherungsverlauf solltest du unbedingt genau prüfen, wenn du unsicher bist, nimm Hilfe einer möglichst kostenlosen Beratungsstelle an.

Aha. Also die Kontenklärung ist durch und wurde im Februar auch noch einmal wiederholt, kopiert und eruiert. Da gab es schon vorab des Rentenantrages zahlreiche Bescheide von der DRV, dass alles immer regelmäßig ab meiner Schulbildung eingereicht wurde. Das habe ich der guten Ordnung im Rentenantrag auch alles noch einmal nachgewiesen. Ausserdem bekomme ich auch schon jahrelang die Renteninformationen anhand meiner "gespeicherten Daten" zugesendet

Mach dir nicht so große Sorgen. Ich wünsche dir Glück und dass es dir gesundheitlich in der Zukunft besser geht!

Vielen Dank für deine herzlichen Zeilen :)

Gerade die DRV kündigt schon seit Jahren an ihre Bescheide mal verständlicher (für den Normalbürger) zu formulieren, aber es wird wohl NICHTS werden ... das ist tatsächlich eher (und immer noch) ein "Standardschreiben" dazu, wenn eine "Umdeutung" vorgesehen ist.

Ja das hat Kibini inzwischen ja auch bestätigt. Wie bereits hier geschrieben, stelle ich morgen der DRV die Kopien der zwei Empfangsbestätigung für die Rentenanträge zu. Ich werde erst einmal keine Kopien des hiesigen Rentenantrages einreichen, da dieser Antrag mit den mdz. Unterlagen sehr umfangreich war. Fast wie ein Paket. Sollte sich wider Erwarten herausstellen, dass mein Rentenantrag verloren gegangen ist, kann ich entsprechende Kopien - die ich natürlich von all meinen Anträgen habe - immer noch nachreichen.

(die KvdR dürfte auch längst bei deiner KK "aktiviert" sein) und es werden auch KEINE weiteren Untersuchungen oder Gutachten kommen. :icon_evil:

Das ärztliche Gutachten von der DRV ist durch, diese Untersuchung war im Juli 2019 und die Pflichtmitgliedschaft (KvdR) ist von der KK auch schon seit April bestätigt (doch eigentlich ein Beweis, dass mein Rentenantrag bearbeitet wurde) . Den Antrag auf Pflichtmitgliedschaft hatte ich im hiesigen RentenAntrag bereits gestellt. Meine Chipkarte funktioniert und bis heute bezahlt mir die KK meine Zuzahlungen und Behandlungsserien/Krankenfahrten usw. Also hier ist alles in Ordnung soweit......


Theoretisch müsstest du beide Behörden schon dazu informieren, das führt aber oft dazu, dass die Leistungen zu früh eingestellt werden, diesen Bescheid kannst du ja noch nicht "Essen" ... beide müssen abwarten bis du den richtigen Bescheid zu einer EM-Rente bekommen hast und das JC hat (theoretisch) zu zahlen bis das erste Geld aus deiner Rente auf dem Konto angekommen ist.

Ich würde erst den Rentenbescheid abwarten und den dann einreichen. Wie ich hier auch schön öfter las, wissen die Behörden eher Bescheid, als man selber....

Es gibt also ganz sicher KEINEN Grund für dich diesem Bescheid zu widersprechen,

Liebe Doppeloma, vielen Dank für deine qualifizierten Ausführungen.(y)
 
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