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Medizinische Reha - Widerspruch oder Abbruch der Reha

E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Liebes Forum,
meine Krankenkasse hat mir aufgrund der 1-jährigen Krankheit jetzt die Mitwirkung zu einer Medizinischen Reha angedroht.
Wie bereits beschrieben sehe ich mich nicht in der Lage an dieser teilzunehmen, da ich bereits jetzt - ohne bereits Antrag gestellt zu haben - wieder starke Panikattacken, Schlaf- und Eßstörungen habe, aufgrund des Telefonates mit der KK.
Aufgrund der Infos die ich schon von euch erhalten habe, war ich überzeugt davon, dass ich ggf. mit dem Krankenhaus "verhandeln" kann und ggf. auf Laboruntersuchungen verzichtet wird, wenn ich "ganz brav und willig" an dem Rest teilnehme! Aber weit gefehlt! Mein Telefonat mit dem "Marketing-Arzt" war geradezu diaströs! Und ich habe mir mal so vorgestellt, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir uns (beim Erstgespräch!) Auge in Auge gegenüber gesessen wären! Ich habe keine Ahnung, weshalb mich dieser Mensch so "hochgeschossen" hat! :icon_motz:. Jedenfalls stecke ich jetzt noch in der "Schockphase" und habe beschlossen, mich dieser Foltermaßnahme nicht zu stellen!
Gestern habe ich daraufhin meine Verzweiflung der KK mitgeteilt und sie hat mir geraten Widerspruch einzulegen. Auch habe ich ihr meine Bedenken bezüglich eines Widerspruches geäußert, aber sie meinte, dass man das nicht sagen kann, wenn man es nicht versucht hat.
Im letzten Punkt gebe ich ihr zwar Recht, aber ich bin trotzdem hin und her gerissen.
Hat jemand mit sowas Erfahrung!? Kann ein Widerspruch tatsächlich Erfolg bringen, wenn die geplante Reha so massiv den Gesundheitszustand verschlechtert!? Und was passiert danach!? Wie geht es dann weiter?

Oder soll ich den Rehaantrag einfach nach 10 Wochen wegschicken, hin gehen und z.B. bei Laboruntersuchungen auf mein Selbstbestimmungsrecht nach Art. 2 GG bestehen und mich weigern?
Angeblich kommen keine finanziellen Kosten auf mich zu, wenn ich dann wieder nach Hause gehe (oder heim geschickt werde!) und die Reha abbreche.
Stimmt das? Ich kenne es anders von einer Freundin (ist allerdings schon viele Jahre her)!
Können die mir bereits fehlende Mitwirkungspflicht unterstellen, wenn ich lediglich die Laboruntersuchung verweigere?

Mit dem 2. Plan könnte ich wenigstens noch etwas "Zeit" überbrücken, wenn ich danach schon keine finanziellen Leistungen mehr erhalte.
Wie sieht es dann mit ALG 1 aus. Welche "Zusatzbaustellen" können dann auf mich zukommen?
Was würdet Ihr mir empfehlen! Widerspruch oder Antrag stellen?
 

ZynHH

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#2
Du könntest dir ja vor der Blutentnahme eine Betäubungsspritze geben lassen, dann bekommst du die Blutentnahme nicht mit.....
 
E

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  Th.Starter/in  
#3
Du macht deinem Nicknamen alle Ehre! Danke für den "konstruktiven" Beitrag...
 

Anna B.

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#4
Hallo,

soweit ich mich erinnere hatte ich dir auch die Möglichkeit der "REHA-Unfähigkeit" genannt...

hast du das mit deinen Ärzten besprochen?

Zwecks Mitwirkung (Geld....) den REHA-Antrag innerhalb der 10-Wochen-Frist stellen..

nicht mehr mit der KK telefonieren...die notieren sich jede deiner Aussagen..und dann wird das ggf. gegen dich verwendet...

falls die REHA bewilligt wird, den Antritt der REHA wegen "derzeitiger und auf Dauer REHa-Unfähigkeit" absagen...

die REHA-Unfähigkeitsbescheinigung muß natürlich von deinen beh. Ärzten sehr plausibel begründet werden..

in dem jetzigen Zustand wäre ich schon längst beim beh. Arzt..der soll sich das notieren und ggf. sich vorbereiten bzgl. der REHaUnfähigkeitsbescheinigung..und dir auch verlässlich zusagen, dass er das dann auch so macht..
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#5
Ich war gestern in der Praxis, aber mein behandelnder Arzt war im Urlaub. Mit den anderen wollte ich das nicht besprechen.
Wenn die KK etwas "gegen mich verwenden will", dann ist das gestern bereits geschehen!
Nach dem Telefonat mit dem Arzt der Rehaklinik, habe ich dort angerufen und ihnen meine private Weiterbildung genannt, die ich machen möchte. Sie wollte sich heute nochmal melden.
Ganz ehrlich, ich habe zwar prinzipiell einen guten Draht zu meinem Hausarzt, aber ich befürchte (eigentlich bin ich mir fast sicher!), dass er mir keine "Reha-Unfähigkeitsbescheinigung" ausstellt. Und schon gar nicht wegen meiner Spritzenphobie!
Ich bin bald soweit, dass ich alles hinschmeiße!
Ich muss mich für einen der beiden anderen Pläne entscheiden...
 

ZynHH

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#6
Du macht deinem Nicknamen alle Ehre! Danke für den "konstruktiven" Beitrag...
Okay, du hast also eine Spritzenphobie. Was unternimmst du denn dagegen?

Du hast doch sicherlich ein Attest das dir das bestätigt.

Da wurde ich doch eine ausgedehnte psychosomatische Reha empfehlen, wo man dir helfen kann, diese Phobie loszuwerden. Und wegen welcher Krankheit bist du nun seit einem Jahr krank geschrieben?
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#7
Du könntest dir ja vor der Blutentnahme eine Betäubungsspritze geben lassen, dann bekommst du die Blutentnahme nicht mit.....
es gibt doch schon Jahre eine betäubende Creme, wo man den Einstich nicht merkt. wird paar Minuten vorher aufgetragen.
 
E

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  Th.Starter/in  
#8
Nein, ich habe natürlich kein Attest bezüglich der Spritzenphobie!
Auch habe ich nicht vor, die Phobie loszuwerden! Ich lasse mir einfach keine geben.
Bisher bin ich ja auch ganz gut zurecht gekommen damit.
Die extrem wenigen Male, die ich Blut abgenommen bekommen habe, waren "Hau-Ruck"-Aktionen. Kenntnis - 10 Min. hyperventiliert - Blutabnahme - restlicher Tag Zähne klappern und nicht ansprechbar! (ich habe übrigens mal irgendwo gelesen, dass sich z.B. hyperventilieren ganz extrem auf die Werte auswirken kann und diese verändert!)

Aber wenn ich es weiß - noch dazu in mehreren Wochen erst - dann geht bis dahin nichts mehr mit Essen und Schlafen!

Es sollte eine psychosomatische Reha werden, weil ich seit einem Jahr aufgrund gewachsener Probleme im Beruf eine mittelschwere Depression habe.
 

Anna B.

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#9
..bist du dir denn sicher, dass in der REHA Blut abgenommen wird?

gerade wenn es sich um eine psych REHA handelt...was wollen die denn mit den Blutwerten anfangen?

ich würde mich an 2 Kliniken der DRV wenden...dort fragen, ob Blut abgenommen wird....
wenn verneint, dann beide Kliniken in dem Antrag auffführen und nur diese beiden Kliniken als REHA-Kliniken akzeptieren..

andererseits finde ich deine Aussage, dass du die Phobie gar nicht loswerden willst eigentlich bedenklich...

ist das eine Art Schutzschild für dich, um nicht weiter "belästigt" zu werden..von Ärzten, Gutachtern und Krankenhäusern?

wenn ich jedesmal nach einer Spritze oder Blutabnahme dermaßen fertig wäre, dann hätte ich schon längst was dagegen unternommen..

du scheinst dich mit der Phobie aber sehr arrangiert zu haben..

du willst es also gar nicht ändern?...du willst dann auch nicht gesund werden?
 
E

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  Th.Starter/in  
#10
Es ist eigentlich noch nicht einmal "der Einstich", denn prinzipiell bin ich recht schmerzunempfindlich. Es ist die "Prozedur vorher"! Vene stauen, Arm hinlegen usw.
Um ehrlich zu sein, drehe ich schon hoch, wenn ich jetzt davon schreibe...

Objektiv betrachtet weiß ich, dass es nicht "schmerzhaft" ist, aber ich raff`s trotzdem nicht!
 

Dark Vampire

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#11
Blut wird definitiv genommen bei ner Psychoreha, alleine schon wegen den Medikamenten muss dieses durchgeführt werden.Also ist dies auch zur eigenen Sicherheit gedacht.

Ansonsten wie Anna es schrieb, Kliniken anrufen und nachhaken.

Ich selber mag auch keine Spritzen aber was sein muss , muss sein sonst wäre ich nun nicht mehr auf dieser Welt.Ich hatte die Wahl.....

Aber wenn du dich da total verweigerst und noch nicht mal dein Problem angehen magst, sehe ich schwarz in Zukunft für dich.Man muss es leider so krass ausdrücken, Mitleid hilft dir nämlich auch nicht weiter, bzw wirst nur weiter in deinem Handeln bestätigt.
 
E

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  Th.Starter/in  
#12
Das mit dem "Nachfragen" habe ich ja bereits probiert, wie ich schon geschrieben habe!
So habe ich es mir auch vorgestellt. Vorher mit der Klinik vereinbaren und nur diese dann akzeptieren.
Ja, ich bin mir sicher, dass Blut abgenommen wird! Schon alleine deshalb, damit sie mir die tollen "zudröhn" Medikamente geben können.
Natürlich will ich wieder gesund werden, aber das klappt nur mit der "Problembeseitigung" und nicht mit dem "Willenlos-machen" durch Medis! Leider wissen die Institutionen immer besser, was für dich gut ist...würde mich jemand "bei meinen Zielen unterstützen", wäre ich vermutlich auch nicht mehr so krank. Immerhin ging es mir im Juli (da habe ich noch an die Hilfe der Behörden gelaubt!!!) schon mal besser, als ich Hoffnung auf die Weiterbildungsmaßnahme hatte.
Was empfiehlst du mir jetzt ! Plan A oder B? Widerspruch oder Antrag mit Verweigerung der Blutentnahme...?
 

gelibeh

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#13
Aber wenn du dich da total verweigerst und noch nicht mal dein Problem angehen magst, sehe ich schwarz in Zukunft für dich.Man muss es leider so krass ausdrücken, Mitleid hilft dir nämlich auch nicht weiter, bzw wirst nur weiter in deinem Handeln bestätigt.
Muss mich da anschließen. Ich weiß, wie sich Panikattacken anfühlen und wollte damit aber nicht weiter leben. Auch mit den Depressionen nicht. Mir hat die Reha sehr gut geholfen. Da muss der Leidensdruck aber hoch genug sein. Anscheinend ist er das noch nicht.
 
E

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  Th.Starter/in  
#14
Eigentlich wollte ich weder Mitleid, noch Infos wegen meiner Spritzenphobie.
Über eine Antwort auf meine Frage hätte ich mich gefreut...
 

Dark Vampire

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#15
Andere Frage, wie gedenkst du was dir hilft "gesund" zu werden?
Hats deine Stelle noch?

Ansonsten, lasse doch AU auslaufen und geh auf Arbeitssuche....

Du kannst dort auch nach deinen Plänen Stress schieben aber was dann passiert kann dir keiner sagen.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#16
Du kannst dort auch nach deinen Plänen Stress schieben....
Warum seid ihr so gemein zu mir?

Ich will nicht "Stress schieben"! Ich will mich mittelfristig selbständig machen, aber dafür benötige ich noch Zeit "und Weiterbildung"! Und die "Chance" etwas langsamer angehen zu dürfen! Perspektive hilft mir mehr als Medis, aber das scheint niemand zu begreifen.
 

lilli64

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#17
Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt, aber du wirst in der Reha nicht zugedröhnt.
Es wird eine Erstuntersuchung gemacht, Gewicht, Größe.....und es wird auch Blut abgenommen.
Dann wird mit dir zusammen besprochen, ob und was du für Medis bekommst.
Aber das sind keine "zudröhn" Medis, du solltest dich einmal mit deiner Krankheit befassen und dir von einem Arzt erklären lassen, wie Antidepressiva wirken.
Ich glaube du willst es gar nicht verstehen, du wirst NICHT ZUGEDRÖHNT
Wenn du so krank bist, dass du zugedröhnt werden musst, wird dir nachegelgt dich in die Psychatrie einweisen zu lassen. Dann bist du nämlich nicht Reha fähig.

So und nun zu deiner Frage: Ja, dir kann eine fehlende Mitwirkspflicht nachgesagt werden.
Du musst ja mitarbeiten, um gesund zu werden. Wenn man krank ist, kann man nicht nur fordern, sondern muss auch selber ( im Rahmen seiner Möglichkeit) ertwas dafür tun, um gesund zu werden.

Auch ich habe Panik vor dem Blutabnehmen und auch ich hatte eine Phobie, Herzrasen, Schweißausbrüche, Panikattacken, bis hin zur Ohnmacht.
Umso wichtiger ist es doch für dein weiteres Leben, dass du dich dieser Situation endlich einmal stellst.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du weiblich bist, stell dir mal vor du wirst schwanger........
....oder du musst operiert werden, oder wirst körperlich schwer krank.
Dann wirst du nicht ums Blutabnehmen rumkommen und nun bist du eben nicht körperlich, sondern psychisch krank und kommmst da auch nicht drumherum.

Irgendwo habe ich gelesen, dass du keine Reha machen kannst, da du nicht von zu Hause, oder deinem Mann weg sein möchtest, dann war es dein Hund.......ich denke, es wird mal Zeit, dass du dich deinen Problemen stellst und richtig gesund wirst, dazu gehört aber eine Reha.

Mein Tip: Mach die Reha, spreche vor Ort mit dem Arzt, vielleicht hat er Verständniss und du kannst die Reha machen, ohne Blutabnahme.

Auf deine 2. Frage bzgl Alg1 habe ich leider keine Antwort. Kenne mich da nicht aus.

lilli
 

gelibeh

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#18
Und zumindest dort bist Du in einem geschützten Rahmen, wenn es Dir nach einer Blutabnahme schlecht geht. Du wirst nicht die erste sein, der das so geht.
 

Anna B.

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#19
im übrigen bin ich chron. Schmerzkrank...dazu kommt ne Depression ab und an und Panikattacken...

keineswegs bekomme ich Medikamente, die mich "zudröhnen"...meine Ärztin sagt immer: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich...

ich nehme Amitriptylin 25mg abends...
und mein Schmerzmedikament..bei Bedarf...

Opiate konnte ich zum Glück ausschleichen...

den Panikattacken und der Depression bin ich mit einer 2jährigen Verhaltenstherapie begegnet...d.h. mein Leidensdruck war so groß, dass ich sogar zu einem "Psycho-Onkel" gegangen bin...

und? mir gehts besser...gottlob...
 

Goldfield

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#20
..bist du dir denn sicher, dass in der REHA Blut abgenommen wird?

gerade wenn es sich um eine psych REHA handelt...was wollen die denn mit den Blutwerten anfangen?
Ja es wird dort Blut abgenommen, hatte ich schon, habe auch Panik vor Nadeln allgemein, hab dann vor Ort wo die Blut abnehmen wollten mit denen geredet bzw.gesagt das es heute nicht geht, ich mich Gedanklich erst drauf vorbereiten müsste, die kamen mir dann entgegen und haben gesagt ok soll mich erstmal einleben und es in den nächsten 3 Tagen machen.
Vielleicht auch eine Möglichkeit für die Threaderstellerin.
 

Goldfield

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#21
im übrigen bin ich chron. Schmerzkrank...dazu kommt ne Depression ab und an und Panikattacken...

keineswegs bekomme ich Medikamente, die mich "zudröhnen"...meine Ärztin sagt immer: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich...
Dann hast du Glück gehabt mit der Ärztin, ich kenne ganz andere Fälle aus Kliniken und Ärtzten, auch ich wurde zugedröhnt selbst in der Reha, ich wusste am anderen Tag nicht mehr das ich Abends zuvor noch mit jemanden Telefonierte, ich krabbelte einmal die Treppen hoch und das ist kein Witz weil ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, da sahen die dann selbst war wohl was zu stark.
Ich habe dann alle Pyschom.abgesetzt und seitdem geht es mir wessentlich besser, zumindest besser als mit all den ganzen Medikamten.
Therapie kann helfen muss aber nicht-mir hat sie nicht geholfen 2 an der Zahl, bei mir hat der MDK und die DRV Gutachter 4 Stück an der Zahl geschrieben, das selbst bei einer Behandlung eine Besserung nicht mehr eintretten wird, deswegen schon Jahre Rentner.

Bin auch Chronischer Schmerzpatient, dazu am Herz, PSA, COPD Stadium3, Traumatissierung mit Depression und Angst und Panikstörung.
Hab mir soweit es geht, selbst daraus geholfen das ich nicht mehr den ganzen Tag hinvegietiere usw.
Gegen alles nehme ich was auch Opiate, aktuell bin ich bei 13 verschiedenen Medikamenten am Tag, einige davon mehrmals Täglich , ausser Pyschopharmaka da braucht mir niemand mehr mit ankommen, meine jetzige Hausärztin hat dafür Verständniss, wo die gesehen hat was ich alles an Pyschom.nahm.

Edit: und nicht zu vergessen das starke Schlafmittel, wo ich dann lange brauchte um davon weg zu kommen.
 

gelibeh

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#22
Ich habe eine lange Zeit Antidepressiva genommen und war nicht zugedröhnt. Da kommt es auch darauf an, was man bekommt.
 

Anna B.

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#23
die Opiate konnte ich jetzt innerhalb von 12 Monaten ganz langsam ausschleichen....puh..bin ich froh, dass ich das Zeug nicht mehr nehmen muß...

jetzt klappt das bzgl. der Schmerzen mit viel Ruhe, aufpassen, was man macht und ab und an ne Ibu 800...

dazu Amitriptylin 25mg abends und Sirdalud 4mg..abends..Muskelentspanner...

meine Blutdruckmedis Und Schilddrüsenmedis nehme ich ja sowieso..

Rente ist abgelehnt worden...leichte Tätigkeiten, kein Publiksumsverkehr, keine Telefonate, keinen Streß...und das bei einem Dienstleistungsunternehmen mit Marketingabteilung und Kundenverkehr....:icon_lol:

tja, die wissen scheinbar furchtbar viel über moderne Arbeitsplätze..die Ärzte von der DRV..sonst hätten die nicht so einen Stuß geschrieben..

bevor wir den Thread nun ganz schreddern, sollten wir Antworten für TE - Erstellerin haben...
 
E

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  Th.Starter/in  
#24
Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt, aber du wirst in der Reha nicht zugedröhnt.
Es wird eine Erstuntersuchung gemacht, Gewicht, Größe.....und es wird auch Blut abgenommen.
Dann wird mit dir zusammen besprochen, ob und was du für Medis bekommst.
Aber das sind keine "zudröhn" Medis, du solltest dich einmal mit deiner Krankheit befassen und dir von einem Arzt erklären lassen, wie Antidepressiva wirken.

Ich weiß wie Antidepressiva wirken! Auch weiß ich, dass hierbei häufig nur der "Placebo-Effekt" hilft (Dann kann ich mir gleich Zuckerkügelchen einwerfen!)
Immerhin erziele ich damit keine Folgeschäden! Das Wort "zugedröhnt" war wohl etwas falsch gewählt!


Ich glaube du willst es gar nicht verstehen, du wirst NICHT ZUGEDRÖHNT
Wenn du so krank bist, dass du zugedröhnt werden musst, wird dir nachegelgt dich in die Psychatrie einweisen zu lassen. Dann bist du nämlich nicht Reha fähig.

So und nun zu deiner Frage: Ja, dir kann eine fehlende Mitwirkspflicht nachgesagt werden.
Du musst ja mitarbeiten, um gesund zu werden. Wenn man krank ist, kann man nicht nur fordern, sondern muss auch selber ( im Rahmen seiner Möglichkeit)

Im "Rahmen meiner Möglichkeiten" bin ich ja auch dazu bereit! Sonst bräuchte ich ja an einen Antrag gar nicht zu denken!

ertwas dafür tun, um gesund zu werden.

Auch ich habe Panik vor dem Blutabnehmen und auch ich hatte eine Phobie, Herzrasen, Schweißausbrüche, Panikattacken, bis hin zur Ohnmacht.
Umso wichtiger ist es doch für dein weiteres Leben, dass du dich dieser Situation endlich einmal stellst.

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass du weiblich bist, stell dir mal vor du wirst schwanger........
....oder du musst operiert werden, oder wirst körperlich schwer krank.
Dann wirst du nicht ums Blutabnehmen rumkommen und nun bist du eben nicht körperlich, sondern psychisch krank und kommmst da auch nicht drumherum.

Zumindest das Thema "Schwanger" lässt sich ja Gott sei Dank steuern...

Irgendwo habe ich gelesen, dass du keine Reha machen kannst, da du nicht von zu Hause, oder deinem Mann weg sein möchtest, dann war es dein Hund.......ich denke, es wird mal Zeit, dass du dich deinen Problemen stellst und richtig gesund wirst, dazu gehört aber eine Reha.

Offenbar werden mir aber "Probleme diagnostiziert", die ich überhaupt nicht habe! Und von meinem Hund will ich nicht getrennt werden, weil "er" Probleme damit hat! Nicht ich! Er wäre eben schonmal fast gestorben, weil ich wenige Tage weg war! Das will ich einfach nicht mehr riskieren.
Eine Reha wird im günstigsten Fall meine Probleme "nicht verschlimmern"! Das ist alles, was dabei raus kommt!


Mein Tip: Mach die Reha, spreche vor Ort mit dem Arzt, vielleicht hat er Verständniss und du kannst die Reha machen, ohne Blutabnahme.

Immerhin habe ich jetzt verstanden, dass ein Widerspruch wohl keinen Sinn macht, denn wenn mich noch nicht mal jemand hier im Forum versteht, dann kann ich das von "Nach Schema-F" arbeitenden Marionetten wohl kaum erwarten!

Auf deine 2. Frage bzgl Alg1 habe ich leider keine Antwort. Kenne mich da nicht aus.

lilli

Nachdem der Zeitfaktor die einzige Möglichkeit ist, die mir hilft, werde ich wohl damit arbeiten.

Danke für die Beiträge!
 
E

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  Th.Starter/in  
#25
Ja, danke! Das ist eine gute Idee! Wurdest du dann irgendwann gezwungen oder ist es im Sande verlaufen?

Offenbar besser, als vorher alle anzurufen und Absagen zu bekommen.

Mir hat ja der "freundliche Arzt" sogar nahegelegt, eine andere Klinik zu wählen
 
E

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  Th.Starter/in  
#26
Dann hast du Glück gehabt mit der Ärztin, ich kenne ganz andere Fälle aus Kliniken und Ärtzten, auch ich wurde zugedröhnt selbst in der Reha, ich wusste am anderen Tag nicht mehr das ich Abends zuvor noch mit jemanden Telefonierte, ich krabbelte einmal die Treppen hoch und das ist kein Witz weil ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, da sahen die dann selbst war wohl was zu stark.
Ich habe dann alle Pyschom.abgesetzt und seitdem geht es mir wessentlich besser, zumindest besser als mit all den ganzen Medikamten.
Therapie kann helfen muss aber nicht-mir hat sie nicht geholfen 2 an der Zahl, bei mir hat der MDK und die DRV Gutachter 4 Stück an der Zahl geschrieben, das selbst bei einer Behandlung eine Besserung nicht mehr eintretten wird, deswegen schon Jahre Rentner.

Bin auch Chronischer Schmerzpatient, dazu am Herz, PSA, COPD Stadium3, Traumatissierung mit Depression und Angst und Panikstörung.
Hab mir soweit es geht, selbst daraus geholfen das ich nicht mehr den ganzen Tag hinvegietiere usw.
Gegen alles nehme ich was auch Opiate, aktuell bin ich bei 13 verschiedenen Medikamenten am Tag, einige davon mehrmals Täglich , ausser Pyschopharmaka da braucht mir niemand mehr mit ankommen, meine jetzige Hausärztin hat dafür Verständniss, wo die gesehen hat was ich alles an Pyschom.nahm.

Edit: und nicht zu vergessen das starke Schlafmittel, wo ich dann lange brauchte um davon weg zu kommen.
Es tut mir sehr leid, was mit dir passiert ist. Vermutlich haben die ganzen Medikamente noch zusätzlich geschadet!
Dem Kollegen meines Mannes ging es im übrigen auch so in der Reha wie dir! Hätte seine Frau nicht interveniert, hätte ihm keiner geholfen. Er war überhaupt nicht mehr ansprechbar nach den Medis!

Als ich nicht mehr einschlafen konnte, sollte ich auch Schlafmittel nehmen, was ich aber nicht getan habe.
Ich nehme jetzt ein Homöopathisches Kombipräparat, was mir sehr hilft.
Allerdings denke ich immer erst dran, wenn ich nachts um halb drei noch immer nicht eingeschlafen bin :icon_frown: vom vielen Grübeln.

Meine Psychologin weiß eigentlich was mir gut tut. Sie rät mir zur Selbständigkeit. Prinzipiell hat sie Recht, aber ich würde es gerne langsam angehen. Auch wenn ich fest glaube, dass es mir hilft, bin ich in dem jetzigen Zustand nicht sofort von 0 auf 100 wieder einsatzfähig! Und "alles" privat zu finanzieren ist schon ganz schön heftig. Auch sehe ich es nicht wirklich ein, immerhin hat mein Job in den letzten 10 Jahren auch dazu beigetragen dass es mir so schlecht geht! Eigentlich steht mir im Moment mehr meine körperliche Leistungsfähigkeit im Wege. Motivation Schwung und Kraft fehlt einfach noch...(aber eigentlich klar, wenn man kaum schläft und kaum Essen möglich ist)
 

Lilastern

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#27
@Selina;

Wenn du Angst vor dem Blut abnehmen hast, dann lege dich hin und schau weg. So mache ich es auch.

Es ist schon bedenklich, wenn du von deinem Problem nicht wegkommen willst.

Wieso ist man gemeint zu dir? Man sagt dir nur was Fakt ist, aber das willst du nicht hören.
 
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#28
Rente ist abgelehnt worden...leichte Tätigkeiten, kein Publiksumsverkehr, keine Telefonate, keinen Streß...und das bei einem Dienstleistungsunternehmen mit Marketingabteilung und Kundenverkehr....:icon_lol:

tja, die wissen scheinbar furchtbar viel über moderne Arbeitsplätze..die Ärzte von der DRV..sonst hätten die nicht so einen Stuß geschrieben..
:icon_klatsch:
Grins...ja, sie wissen "nichts" über moderne Arbeitsplätze! Woher auch..
Als ich die Anträge durch Telefonate beschleunigen wollte, war entweder keiner erreichbar, oder der Vorhergehende im Urlaub, niemand konnte Auskunft geben. Jetzt muss ich wegen der Bummelei noch ein weiteres Jahr private Finanzierung hinnehmen, die mir vermutlich keiner bezuschusst!

Ich war im übrigen auch schon beim JC und habe mich nach Hilfe erkundigt.
Aber die hat auch nur ihre Laier abgespielt. Auf die Frage welche Jobs denn in meinem Zustand in Frage kämen, meinte Sie : Helferjobs! Na vielen Dank!
Friseur wäre noch eine Option! Immerhin kann ich gut mit der Schere umgehen :icon_mrgreen: Da habe ich während meiner Kindergartenzeit schon "Erfahrung sammeln" dürfen...
 

lilli64

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#29
Intressant, was du alles vorhersagen kannst.

"Eine Reha wird im günstigsten Fall meine Probleme "nicht verschlimmern"! Das ist alles, was dabei raus kommt!"....

Ich war in einer Reha und es hat (fast) allen geholfen, wenn einigen auch nur kurzfristig.
Einfach mal auszuspannen, sich bedienen zu lassen und ( wenn man mag) schwimmen, Fitness, malen handwerken.

"Perspektive hilft mir mehr als Medis" war deine Aussage.....genau das bekommst du doch dort.
Sozialarbeiter versuchen mit dir zusammen eine Lösung zu suchen.
Aber was schreibe ich denn.......du weißt ja jetzt schon, dass es dir bei deiner Selbstständigkeit besser gehen wird.

Hast du mal an den Stress gedacht, der damit verbunden ist?

Magst du mal schreiben, um was es sich dort handelt?
Musstest du da eine Umschulung machen?

Viele Ärzte wissen einfach auf Grund des Krankheitsbildes, dass du evtl auch mit deiner Selbstständigkeit überfordert bist und möchten dich ersteinmal gesund sehen. Wenn du das bist, kannst du dich, aus eigener Kraft, versuchen, Selbstständig zu machen.

Denk doch bitte mal darüber nach, wer das bezahlen muss. Wenns dann schiefgeht ( was ich schon oft erlebt habe) ist das ganze Geld flöten und du brauchst trotzdem dann ne Reha und.....
( Selbstständigkeit wird finanziert, also Kosten, Aussicht danach ungewiss)

Wenn du gesund wirst und dir einen guten Arbeitsplatz in der gleichen Branche suchst, ist das doch ein guter Einstieg für dich, um zu schauen, ob du den Arbeitsanforderungen auch gewachsen bist. ( Reha wird finanziert, also auch Kosten, Aussicht durch das " Hamburger Modell" aber wesentlich besser)

Und du musst auch nicht von 0 auf 100% einsteigen. Durch das
" Hamburger Modell" kann man flexibel anfangen.
Hat mein Nachbar gerade gemacht, der war ganz begeistert.

Motivation, Schwung und Kraft fehlt.......können auch von den Depris kommen.
Du kannst nicht schlafen und du denkst nichtmal an dein ( homöopatisches) Medikament, um besser schlafen zu können. Bekommst Panikattacken, kannst nicht von zu Hause weg, oder wars der Mann??, willst keine Medikamente, keine Reha, kannst kaum was essen, ..... und dann rät dir deine Psychologin, ohne Reha und bei deinen Krankheiten und deinen Problemen zur Selbstständigkeit....hmmm

In vielen deiner Sätze ( auch in den anderen Threads) kam sehr viel die Wörter " ich WILL" und " ich WILL NICHT" vor.
Erinnert mich ein wenig an ein bockiges Kleinkind, dass mit dem Kopf durch die Wand will ( auf Kosten anderer)

Und keiner möchte dir etwas böses, oder ist gemein, sondern viele wollen dir einfach nur zeigen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und man nicht nur fordern, sondern auch selber dazu beitragen muss.

lilli
 

Don Vittorio

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#30
..bist du dir denn sicher, dass in der REHA Blut abgenommen wird?
Ja !
Ich habe das selbst durch,6 Wochen psychosomatische Reha und zu Beginn ins Labor zur Blutentnahme.
Vielleicht wollen sie damit einen eventuellen Drogen-Alkoholkonsum feststellen,oder prüfen ob die verschiebenen Antideprressiva u.ä.auch eingenommen werden.Oder den Seratoningehalt im Blut prüfen ?
Da gibt es viele Möglichkeiten auch bei psychischen Erkrankungen ,durch Blutproben die Diagnostik zu unterstützen.
 
E

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#31
Nicht nur meine Psychologin rät mir zur Selbständigkeit! Auch die Amtsärzte des Medizinischen Dienstes, durch die ja erst der Bescheid bewilligt wurde!
Ja, ich weiß welchen Stress eine Selbständigkeit in Vollzeit nach sich zieht!
Genau aus diesem Grund bin ich ja noch nicht bereit es umzusetzen!
Wäre alles kein Problem! Ich setze mich heute nachmittag hin, mache einen Geschäftsplan, Bescheid wird umgesetzt und ich kann loslegen! Aber das macht in der Form noch keinen Sinn, zumal mir auch noch rechtliche Voraussetzungen fehlen.

Was erwartest du denn von einer Reha zu der ich gezwungen werde? Wo ich mich mit Menschen unterhalten muss, zu denen ich kein Vertrauen habe! Die auch nur ihre auswendig gelernten Texte aufsagen! Und die mich 6 Wochen von zuhause weghalten!
Außer dass vielleicht noch mein Oxytocin-Wert fällt, weil ich nicht mehr im Fell meines Hundes kruschen kann!
Wenn man in eine psychosomatische Klinik geht, muss man es "wollen"! Ansonsten hilft es nur dem Budget der Klinik! Also kann ich sehr wohl sagen, dass es nichts an meinem Zustand verbessern wird! Auch ohne Kristallkugel...

Über die Branche will ich mich nicht äußern, aber es gibt kaum Stellen im Angestelltenverhältnis. Wenn dann bundesweit verteilt.
Außerdem habe ich mich bereits seit Jahren auf diese nebenberufliche Selbständigkeit vorbereitet. Auf den Weg habe ich mich inzwischen festgelegt, nur die "Geschwindigkeit" ist mir noch nicht so recht!
Ich kann jetzt nicht verstehen, weshalb du die Worte: Ich will... so sehr mit bockig verbindest! Ein "Ziel" zu haben, müsste doch der beste Weg aus einer Depression sein...
 

Don Vittorio

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#32
Ich habe 3 Rehamaßnahmen über je 4 Wochen in Orthopädisch ausgerichteten Einrichtungen hinter mir und eine psychosomatische über 6 Wochen.
Ich hatte anfangs auch Panik und Bedenken vor der letzten Maßnahme,aber ich habe mich in dieser Einrichtung

Klinik Alpenblick :: Ein Stück Leben

sofort sehr wohl gefühlt,was auch an der Ärztin lag,die mich persönlich betreute,aber auch am gesamten Umfeld.Da ich z.B.keinen Bock darauf hatte,zusammen mit anderen Teilnehmern in einer Gruppentherapie über meine Probleme zu sprechen,wurde ich davon auch problemlos befreit.Aber auch das ganze Umfeld der Klinik hat mich zwar nicht geheilt,aber ich habe das einfach als Erholung genossen.Meine Ärztin hat mich einfach an Anwendungen wählen lassen,was mir Spaß machte.Viel Aktivität mit Wasser oder im Freien,wenig Psychogedöns.Se hatte wohl gleich erkannt,dass ich wohl ein Hoffnungsloser Fall war.
Und letzendlich führte der Abschlußbericht dann dazu,dass von der DRV die unbefristete EMR bewilligt wurde.Lag auch vielleicht daran,dass ich ein Jahr später noch den Vetrauensschutz erfüllte,mit dem man damals ab 60 in die Abschlagsfreie Altersrente wechseln durfte.

Grundsätzlich sei aber vermerkt,wenn Du wirklich nicht für eine Reha bereit bist,dann solltest Du von Deinem behandelnden Arzt die Rehaunfähigkeit testieren lassen.
Zwingen kann man Dich zu Nichts !
Solange Du keine Gefahr für Dich oder andere bist,hast Du die Freiheit über Dein Leben selbst zu bestimmen.
 
E

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#33
Lieben Dank Don Vittorio!
Ich denke nochmal darüber nach. Nachdem ich ja jetzt sowieso bei der KK "die Hosen runtergelassen habe", muss ich jetzt auch mal abwarten was von dieser Seite noch kommt!
Die Klinik kann ich mir ja mal ansehen :)
 

Sani73

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#34
Hallo Selina,

ich werde jetzt mal das Problem mit deinem Hund aufgreifen. Es gibt inzwischen Kliniken, in die man seinen Hund mitbringen kann.
Dr. Becker Burg-Klinik | Willkommen in der Burg-Klinik! in der Klinik
Für viele Haustierbesitzer ist es wichtig zu wissen, dass ihr Vierbeiner während der eigenen Therapiezeit gut und liebevoll versorgt ist. Tiere können außerdem im Rahmen einer Rehabilitationsbehandlung wirkungsvoll mit einbezogen werden
vielleicht ist das ja was für dich.
 
E

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#35
Nett gemeint Sani. Die Homepage sah auch auf den ersten Blick gut aus, aber mein Hund ist tatsächlich ein sehr schwieriger Problemhund, den ich in keine Tierpension geben könnte.
Da wäre er tatsächlich zu Hause besser aufgehoben. Herrchen muss dann eben am Wochenende kommen. Ich hoffe, dass ist nicht verboten.
 

lilli64

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#36
Vielleicht kann das " Herrchen" sich in der näheren Umgebung eine Unterkunft suchen. Bei uns war es sogar erlaubt, außerhalb zu übernachten ( nach Absprache)
Auch bei mir in der Reha gab es Menschen, die nicht an den Gruppengesprächen teilgenommen haben.
Und jeder konnte frei wählen, was er tagsüber gerne machen möchte. Massagen, schwimmen, malen, in die Stadt gehen....oder so wie ich...gar nichts....nur erholen.
Und erholt habe ich mich sehr gut und ich musste auch keine Medis nehmen.
Und ich habe auch keine benötigt.
Abends konnte man tanzen gehen, Bierchen trinken ( gab es alles in der näheren Umgebung) oder DVD Abend ......also Urlaub vom Feinsten.
Auch das Alter war total gemischt, von ganz jung bis kurz vor der Rente.

@ Don Vitorio.....natürlich kann sie niemanden zwingen, in eine Reha zu gehen, aber genauso wenig kann sie selber jemanden " zwingen" ihr ohne Reha eine Selbstständigkeit zu finanzieren.
 
E

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#37
Ich hab`s ja schon kapiert, lilli!

Im übrigen will ich niemanden zwingen, etwas zu tun. Bis vor wenigen Tagen wurde mir die Leistung "vollkommen freiwillig" nach Rücksprache mit dem Medizinischen Dienst "angeboten"!
Ich kapiere eben - rein wirtschaftlich - nicht, dass mir "ein Urlaub" wie du es nennst bezahlt werden soll, der mindestens so viel wie die Weiterbildung kostet und den ich weder will noch gebrauchen kann!
Und - by the way - ich würde auch keine 6 Wochen Malediven gemeinsam mit meinem Mann finanziert durch die Rentenversicherung wollen!
 
E

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#38
Hallo,
ich kann`s noch gar nicht glauben! Heute hat mich die KK angerufen und mitgeteilt, dass ein Klinikaufenthalt jetzt aufgrund des bewilligten Bescheides (LTA) doch nicht notwendig ist! Einerseits freue ich mich riesig, andererseits kommt mir diese plötzliche Sinneswandlung doch irgendwie seltsam vor. Ich bin jetzt ein bisschen verwirrt! Habt ihr dafür eine Erklärung!? Wie mag jetzt die Rentenversicherung mit dem bewilligten Bescheid umgehen? Auf Eis legen? Angeblich ist dieser bestimmt ein Jahr gültig sagt die RV.
 

Dark Vampire

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#39
Ja schon seltsam aber ich denke dass kommt wegen der Bewilligung zustande.Musste ja auch LTA beantragen was ich ja auch sowieso vorhatte. KK durfte trotzdem zu Ende zahlen^^, LTA wird für ein Jahr genehmigt und dann immer verlängert.
Mein Bescheid ist von 2011 und ist aktuell bewilligt bis 2016.Und ab Januar gehts los mit Schule.
 
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#40
Habe ich es richtig verstanden, die KK zahlt dann bis die 78 Monate (glaube das ist die Grenze) vorbei sind willig weiter!? wenigstens habe ich die Sorge mit der med. Reha jetzt los!
 

Muzel

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#41
Eine Reha kannst schlecht verweigern, außer dein HA schreibt dich therapieunfähig. Trotzdem können Nachfragen von Seiten der Klinik kommen. Das war bei mir so. Ich habe die Reha mit Attest verweigert, aber weiß nicht ob, das für jeden eine gute Lösung ist.
 

Anna B.

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#42
ich denke, es wird noch anders kommen...

die KK hat jetzt den Nachweis über die bewilligte "Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben"...

die KK wird nun ein neues Aktengutachten beim MDK anleiern...dem natürlich schildern, dass von der DRV LTA bewilligt wurde...

und..oh wunder..wird der MDK jetzt nicht mehr sagen das die Erwerbsfähigkeit bedroht ist...

nee, viel eher denke ich, dass der MDK nun sagen wird: naja, wenn das so ist, dann ist sie wieder ab...XXXX arbeitsfähig..und kann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und die DRV kann ihre LTA abrechnen...
 

Muzel

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#43
Mensch, da ist doch alles im grünen Bereich, so wie es aussieht.
 

Dark Vampire

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#44
@Anna

meine LTA war auch schon genehmigt und KK hat fleißig ohne murren 1 Jahr weiterbezahlt bis zur Aussteuerung
 
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#45
Es ist eben nicht alles "Gold" was glänzt! Und als geborener Pessimist, habe ich auch so meine Zweifel.
Auch, dass "meine Akte bei der RV" immer "so weit oben" liegt, wenn ich anrufe, hört sich jetzt nicht nach "auf Eis legen" an!
Allerdings hat ja der MDK der Krankenkasse festgestellt/behauptet, dass die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet ist. Das wird wohl nicht so einfach wegzuschupsen sein!? Wir werden sehen...Ich kann mir zwar noch immer nicht vorstellen, dass einer hüh und einer hott sagen kann, aber nach euren Erfahrungen scheint das dann ja doch möglich zu sein...
 

Anna B.

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#46
dann hat sich halt die Lage geändert und der MDK sieht nun doch die Möglichkeit,dich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren..und wenn denn schon die Zusage der DRV vorliegt..

unterschiedliche Beurteilungen sind dafür da, ausgeräumt zu werden...so einfach ist das..
 
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