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mediz. notwenige Zahnspange bei ALG II Bezug

hope007

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#1
Hallo zusammen,

wenn die Krankenkasse weiß, dass meine Tochter, noch 17 Jahre, geht noch zur Schule, durch Elternteil in ALGII Bezug steht, tritt doch hier die Härtefallregelung ein...............

Meinem gesch. Ehemann wurde von Seiten der KK gesagt, dass sie die Kosten zu 80% übernehmen und der Rest muss das Jobcenter wegen der Härtelfallregelung vornehmen.................

Ist dem wirklich so? Bei der KK gibt es doch selbst eine Härtefallregelung, wo die Kosten dann zu 100% erstattet werden müssten???

Wer weiß Rat.....? sicherlich könnte ich die KK anrufen, jedoch wurde mir in der Vergangenheit stetig Absagen erteilt, obwohl wir unter die Härtefallklausel fallen

Danke im Voraus

hope
 

gast_

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#2
Meinem gesch. Ehemann wurde von Seiten der KK gesagt, dass sie die Kosten zu 80% übernehmen

richtig

und der Rest muss das Jobcenter wegen der Härtelfallregelung vornehmen.................

falsch

Das müßt ihr aus dem Regelsatz zahlen - bekommt es ja irgendwann wieder, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde...


Ist dem wirklich so?

Bei der KK gibt es doch selbst eine Härtefallregelung, wo die Kosten dann zu 100% erstattet werden müssten???

Nicht für die Behandlung beim Kiefernorthopäden, nur was evtl. Zahnarztrechnungen in dem Zusammenhang betrifft.
.
 

hope007

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#3
Hallo Kiwi,

danke für deine rasche Antwort........

und der Rest muss das Jobcenter wegen der Härtelfallregelung vornehmen.................

falsch

Das müßt ihr aus dem Regelsatz zahlen - bekommt es ja irgendwann wieder, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde...
Wie soll man das aus dem Regelsatz bezahlen??? Es liegt eine erste Rechnung von 107 Euro vor....Obwohl ich meinen Ex darauf hinwies, dass ich keine Einverständniserklärung von Seiten des Zahnarztes unterschreiben werde (habe ich auch nicht getan) und ich nicht weiß, ob das Jobcenter tatsächlich die restlichen Kosten zahlt, bzw. vorstreckt, hatte ich ihm hierzu keine Zustimmung erteilt.......Im Gegenteil.....

Da meine Tochter mir vor Wochen sagte, dass ihr Vater wohl eine andere Regelung gefunden hätte, war die Angelegenheit eigentlich für mich erledigt. Bis jetzt eine Rechnung von der PVS Rhein Ruhr kam.............

Dazu benötigt der Arzt eine schriftliche Einverständniserklärung, die er jedoch von mir nicht erhalten hatte. Von meinem Ex sicherlich schon.......Nur das Problem ist, meine Tochter bei mir wohnhaft. Und das ist der Punkt.......Er hat die Angelegenheit einfach weiter laufen lassen.

Ich habe jetzt mal in den Statuten des Jobcenters nachgeschaut unter Härtefallregelung.......Unabweisbare, laufende besondere Bedarfe in Härtefällen (§ 21 Abs. 6 SGB II)

werde aber irgendwie nicht schlau daraus.....

http://www.arbeitsagentur.de/zentra...tzestext-21-SGB-II-Leistungen-Mehrbedarfe.pdf

LG hope
 

Blatthaar

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#4
Mensch, bin ich froh; daß ich dieses Thema gefunden habe! Meine Lütte (9) braucht auch eine Zahnspange. So weiß ich, was auf mich "zukommen wird". Müssen beide Elternteile unterschreiben? Ich frage deswegen, da ich auch geschieden bin. Das Sorgerecht liegt alleine bei mir.
 

hope007

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#5
Mensch, bin ich froh; daß ich dieses Thema gefunden habe! Meine Lütte (9) braucht auch eine Zahnspange. So weiß ich, was auf mich "zukommen wird". Müssen beide Elternteile unterschreiben? Ich frage deswegen, da ich auch geschieden bin. Das Sorgerecht liegt alleine bei mir.
Hallo

wenn du das alleinige Sorgerecht hast benötigst du keine Unterschrift deines gesch. Ehemannes

LG hope
 

Hamburgeryn1

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#6
Hallo

wenn du das alleinige Sorgerecht hast benötigst du keine Unterschrift deines gesch. Ehemannes

LG hope
Ich bin auch geschieden, mein Ex und ich haben gemeinsames Sorgerecht - dennoch unterschreibe ich für meine Tochter (16) alles ohne Rücksprache mit ihm - schließlich geht der Gesetzgeber davon aus, dass geschiedene Eltern mit gem. Sorgerecht im "gegenseitigen Einvernehmen" handeln. :icon_smile:

Zum Thema Zahnspange:

Mein Sohn hat auch eine Spange, und dadurch kommen regelmässige Kosten auf mich zu - also dieser Eigenanteil, der nicht von der KK getragen wird, aber nach erfolgreicher Behandlung rückerstattet wird.
Die Beträge, welche ich bisher zu zahlen hatte, bewegten sich zwischen 7,85 € und 104,-€. Wobei die kleineren Beträge am häufigsten vorkamen - bei den großen (2x), wurde großzügige Zahlungsräume von acht Wochen gewährt, sodass ich die Zahlungen entweder stückeln konnte, oder - nach Absprache mit der Praxis - auch in Raten hätte zahlen können.

Ist mir nicht immer leichtgefallen, doch ich konnte stets jede Rechnung in "einem Aufwasch" zahlen, und am Ende der Behandlung bekomme ich den selbstgezahlten Anteil rückerstattet. Freue ich mich schon drauf. :icon_smile:
 

gast_

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#7
Hallo Kiwi,

danke für deine rasche Antwort........

Wie soll man das aus dem Regelsatz bezahlen???

Das hab ich damals auch gefragt...zumal bei 2 Kindern
Im Intereresse deiner Tochter wirst du in den sauren Apfel beißen müssen. Versuch Ratenzahlung zu vereinbaren... monatlich 25 €... so hab ich es gemacht.
 
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