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MDK-Gutachten

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evahb

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#1
Hallo,habe heute das Gutachten der MDK erhalten, 8 Minuten Pflege und 26 Minuten hauswirtschaftlicher Aufwand täglich wurde berechnet,somit liege ich weit unter der für die Pflegestufe 1 erforderlichen 1,5 Std.
Die Untersuchung wurde von keinem Arzt/Ärztin durchgeführt,auch führte die Begutachterin 2 Telefonate während des Gespräches.
Vom Sozialamt erhalte ich 2.5 Std.pro Tag für meine Haushaltshilfe (3x die Woche Begleitung zum Arzt) enthalten.Könnt ihr mir helfen bezgl. des Widerspruches,Begründung?
Das Gutachten muss ich dem SA zukommen lassen. Wird das SA nun sich an die vom MDK festgestellte Zeit halten,oder haben die ihre eigenen Richtlinien?Der Sozialdienst de Sozialamtes war vor 3 Monaten zu einem Hausbesuch bei mir und hat weiter die 2,5 Std pro Tag für richtig befunden.
 

kalle

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#2
Hallo Eva!
Grundsätzlich haben beide Institutionen unterschiedliche Kriterien.
Wenn das Sozi Dir Deine 2,5 Std. bewilligt hat, können die eigentlich nicht jetzt kürzen. Wie gesagt, andere Richtlinien.

Gegen den MDK-bescheid würde ich Widerspruch einlegen. Mit der Begründung, das keine Ärztin /Arzt Dich begutachtet hat und die Dame nicht voll bei der Sache war. Wobei, in dem Widerspruch kannst Du ja auch noch mal das Gutachten/Teile daraus vom Sozi anführen. Obwohl ja die Kriterien verschieden sind, die Grundlagen, also Deine Krankheiten, sind ja die Gleichen.Wenn die einen Cent rausrücken sollen stellen die sich an wie die Jungfrau beim Kinderkriegen. :motz:
 

nele

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#3
die untersuchung für die einstufung muss von einem arzt durchgeführt werden. ansonsten könne man den begriff 'gutachten' gleich in die :tonne: stecken und wir können uns gegenseitig 'begutachten' *kopfschüttel*


ich kann dir hier einen link zu den begutachtungsrichtlinien des MDK setzen :

http://www.mds-ev.org/index2.html

vielleicht findest du hier noch weitere kriterien, die du für den von kalle vorgeschlagenen widerspruch verwenden kannst.
 

evahb

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#4
Re. Kalle und Nele

Kalle du schreibst-Teile aus dem Gutachten des SA mit einführen.Das SA hat nach Punkten bewilligt,die hatte ich der Begutachterin gezeigt,hat sie wenig interessiert.
Fakt ist,morgens habe ich diese Schwierigkeiten beim Aufstehen,da brauche ich Hilfestellung,sonst läuft nichts,auch beim Duschen und Ankleiden,das Ganze dauert mindestens eine dreiviertelstunde und keine 8 Minuten.Dann mit der Zubereitung des Frühstücks und Gemüse/Kartoffeln schälen (Funktionseinschränkungen beider Hände),3x die Woche Arztbegleitung.
In dem hauswirtschaftlichen Bereich habe ich erhebliche Einschränkungen.
Kalle kannst du mir per PN oder Mail mal einen kurzen Widerspruch aufsetzen,will nichts verkehrt machen.
Bei den telefonaten der Gutachterin handelte es sich um 2 private Anrufe ihrer Tochter.
 

kalle

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#5
Da muss ich erst mal nachdenken. Im Laufe des Abends?
Hab nämlich gleich noch was im "realen "Leben zu tun. ;) :mrgreen:
 

evahb

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#6
Re Kalle

Schön, :) eilt auch nicht.Habe bis zum 27. August Zeit.
Was ich im Moment alles in den Kopf zu nehmen habe,das geht auf keine Kuhhaut.
 

Müllemann

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#7
wenn es sich bei der "Begutachterin" um keine Ärztin handelte, würde ich wie von Kalle empfohlen, ohne mit der Wimper zu zucken Widerspruch einlegen und auf sofortiger Begutachtung durch eine/n ArztIN bestehen

Pflegefachkräften, so wurde mir von einem Amtsarzt (Versorgungsamt)
mitgeteilt, sind nicht befugt, Gutachten zu erstellen, was leider leider viele nicht wissen

Nicht nur d. Begriff "Gutachten" gehört in die Mülltonne, sondern auch alle angeblichen "GutachterInnen"
 

evahb

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#8
Hallo Müllemann, auf meine Frage hin ob sie Ärztin ist, verneinte sie.
Widerspruch werde ich einlegen. Bei der Untersuchung musste ich ein paar Schritte machen,meine Arme hinter dem Kopf verschränken, das wars.
Da ging der Amtsarzt bei der Arge aber genauer vor.
 

evahb

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#9
Re. Kalle

:) Danke Kalle für die PN.Werde es so schreiben und die einzelnen Punkte detailliert schildern. :knutsch:
 

Müllemann

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#10
evahb sagte :
Hallo Müllemann, auf meine Frage hin ob sie Ärztin ist, verneinte sie.
Widerspruch werde ich einlegen. Bei der Untersuchung musste ich ein paar Schritte machen,meine Arme hinter dem Kopf verschränken, das wars.
Da ging der Amtsarzt bei der Arge aber genauer vor.
letzteres glaube ich dir gern;

zusätzlich zum Widerspruch würde ich eine Beschwerde über die angebliche "Gutachterin" einreichen, und nicht nur beim MDK, sofern du deren Namen hast.

oberflächliche Untersuchungen durch Hilfskräfte, das ist doch hinlänglich bekannt, aber spitzenmäßig bei den Ausführungen in den Gutachten (da wird gelogen, dass sogar Balken "laufen" können)

kenne ich aus dem engsten Familienkreis (eine Parkinson-Patientin konnte angeblich allein noch 200 m laufen; war bei "Begutachtung" der Hilfskraft überhaupt nicht in der Lage, auch nur einen Schritt allein zu machen)
 
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