MD Gutachten (1 Betrachter)

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Mennix

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Hallo

War bein MD der Arge , da wurde ein Gutachten über mich erstellt
Kann ich von der Arge das Ärztliches Gutachten das durch den MD erstellt wurde für mich verlangen ?

gruss Mennix
 

Arania

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Ich würde es eher beim MD selber beantragen, ich habe meines gleich mitbekommen
 

Muzel

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Mir hat die Sachbearbeiterin der Arge den Teil B der sozialmedizinischen Stellungnahme in die Hand gedrückt.
 

Mennix

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Hallo

So haben jetzt die zwei Gutachten bekommen , aber auf dem einen Gutachten ist ein anderer Vorname und nich sowie besagt von der Ärztin dass sie 3-6 Std.Arbeiten kann , sondern vollschichtig Arbeiten kann.
was können wir gegen das Gutachten unternehmen .

mfg Mennix
 
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Hallo

So haben jetzt die zwei Gutachten bekommen , aber auf dem einen Gutachten ist ein anderer Vorname und nich sowie besagt von der Ärztin dass sie 3-6 Std.Arbeiten kann , sondern vollschichtig Arbeiten kann.
was können wir gegen das Gutachten unternehmen .

mfg Mennix
Und was steht in dem anderen Gutachten drin? (3-6 Std.?)


Na wenn im 2. Gutachten ein falscher Vorname angegeben ist dann ist es auch nicht DEIN Gutachten. So sehe ich das.

Sofort schriftlich Widerspruch einlegen (am besten per Fax wegen Sendebestätigung), und als Begründung angeben, daß es sich bei dem Gutachten nicht um DEIN Gutachten handelt, sondern um eine Gutachten einer anderen Person.

Und vor allem würde im Widerspruch dazuschreiben, daß mich das Gutachten einer fremden Person, gar nichts angeht, mich auch nicht betrifft. Und gerade auch deshalb würde ich drauf bestehen, daß ein neues gemacht wird, wegen Verwechslung usw. (da würde ich doch hergehen und gleich alles anzweifeln was das Gutachten anbelangt, auch die Arbeitsfähigkeit).

Auch würde ich zusätzlich schriftlich nachfragen wie es um den Datenschutz steht (ist ja nicht Dein Gutachten) mit Kopie an Vorgesetzten des SB :icon_twisted:

LG
 

Mennix

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Hallo Muci

Das Gutachten läuft nur auf einen falschen Vorname , Nachname und Geburtsdatum stimmen .

Bei der Arbeitszeit wurde von der Ärztin unter einem zeuge gesagt dass die Frau nur 3-6 Std. Arbeiten kann , aber in diesem gutachten wird eine Vollzeit bescheinigt . Mennix

In dem anderen Gutachten das ist von einem Psychiater der konnte nur Vollzeit bescheinigen weil der nicht die Arbeitsfähigkeit beurteilen konnte sondern nur die Psyche , verstehen zwar auch nicht warum bei einer Krankheit der Psychiater gebraucht wird.
 
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Hallo Muci

Das Gutachten läuft nur auf einen falschen Vorname , Nachname und Geburtsdatum stimmen .

"Nur" ist gut. Wenns nur der falsche Vorname ist, auch dann bin ich es nicht. Weil "meine" Daten müssen stimmen! Also ist es nicht mein Gutachten. Also ist alles falsch. Weil dieses Gutachten bezieht sich ja nicht auf mich. ;-)

Also bestehe ich darauf, daß ich ein neues Gutachten will. Ganz einfach.

Da können die mir viel erzählen ... aus Versehen, Fehler usw. - das glaub ich einfach nicht!

(Besonders dann, wenn das Gutachten nicht so ausgefallen ist, wie ich es mir vorgestellt habe) :icon_wink:
 

Muzel

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Hallo Mennix!

Du hast natürlich nach § 42 VwVfG einen Anspruch auf Berichtigung von offenbaren Unrichtigkeiten. Ist das nicht aber ein Streit um des Kaisers Bart? Du willst doch, dass du anders beurteilt wirst? Wenn es zur Klage kommt, hast du doch einen zusätzlichen Beweis, dass, wenn der MD nicht in der Lage ist, den Namen der Ärztin richtig zu schreiben. die Vermutung bestehen könnte, dass der MD insgesamt nicht sorgfältig gearbeitet hat, oder?
 

Mennix

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Erst mal Danke für die Ratschläge , aber wo und wie kann ich das Gutachten anfechten ?

Mennix
 

Muzel

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Ein Gutachten kann man nicht anfechten. Achtung! Du kannst nur gegen den Rechtsfolgenausspruch (Gutachter stellt Dienstunfähigkeit fest, danach wirst du entlassen) Widerspruch einlegen (Widerspruch ist nur gegen die Entlassung möglich). Gegen ein Gutachten kann man nur Befangenheit vorbringen und das muss unverzüglich geschehen.
 
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Der Name stimmt aber doch nicht. Also ist es nicht sein Gutachten. Also betrifft es nicht ihn.
 

Muzel

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Hallo Muci!

Man hat einen Berichtigungsanspruch. Dafür ist ein Widerspruch aber nicht nötig. Gegen ein Gutachten ist ein Widerspruch unzulässig. In meinen Gutachten stehen ganz viele falsche Tatsachen drin. Der Gutachter war noch nicht einmal den Namen der Tabletten, die ich bekomme, richtig zu schreiben. Sollte es zum Streit kommen, kann ich seine Sachkompetenz anfechten.
 
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Hallo Mennix!

Du hast natürlich nach § 42 VwVfG einen Anspruch auf Berichtigung von offenbaren Unrichtigkeiten. Ist das nicht aber ein Streit um des Kaisers Bart? Du willst doch, dass du anders beurteilt wirst? Wenn es zur Klage kommt, hast du doch einen zusätzlichen Beweis, dass, wenn der MD nicht in der Lage ist, den Namen der Ärztin richtig zu schreiben. die Vermutung bestehen könnte, dass der MD insgesamt nicht sorgfältig gearbeitet hat, oder?
Hallo Muci!

Man hat einen Berichtigungsanspruch. Dafür ist ein Widerspruch aber nicht nötig. Gegen ein Gutachten ist ein Widerspruch unzulässig. In meinen Gutachten stehen ganz viele falsche Tatsachen drin. Der Gutachter war noch nicht einmal den Namen der Tabletten, die ich bekomme, richtig zu schreiben. Sollte es zum Streit kommen, kann ich seine Sachkompetenz anfechten.
Berichtigungsanspruch, wenn es mich nicht betrifft? Wenn mein Name falsch ist. Also ich würde da auf die Barrikaden gehen.

Ob es dann bei Klage so ein toller Beweis ist und ich so wie Du geschrieben hast argumentieren könnte bzw. mein Anwalt sei dahingestellt. Keine Ahnung.

Ich würde es mir auf jeden Fall nicht gefallen lassen. Ich würde ein neues Gutachten durchsetzen. Darauf kannst "Gift" nehmen *lächel*. Da käme ich nämlich so richtig in Fahrt. Was die können, kann ich schon lange! (Die können schon ihre Gesetze haben die sie nicht anwenden oder so anwenden wie es ihnen passt. Ich hab auch meine eigenen Gesetze und ich würde die niedermachen!) :icon_wink:
 

Muzel

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Hallo Muci!

Meine Recherche bei juris war erfolgreich. Ich habe die RG gefunden.

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen v. 25.09.03, Az.: L 8 AL 233/03

"Für das weitere Begehren des Klägers auf Widerruf, Schwärzung und Unterlassung käme § 84 Abs 1 Satz 1 SGB X als Anspruchsgrundlage in Betracht. Danach sind Sozialdaten zu berichtigen, wenn sie unrichtig sind."
 
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:icon_frown: Und trotzdem würde ich es versuchen.

Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!
 

Muzel

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Liebe Muci!

Ein Widerspruch kann man sicher auch einlegen. Die Behörde kann den Widerspruch in einen Berichtigungsanspruch umdeuten.
 

eleanor

Neu hier...
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Und was ist mit Teil A bekommt man den nicht?

MfG
funix
Bei mir steht im Gutachten oben die Überschrift:
"Teil B: Sozialmedizinische Stellungnahme für den Auftraggeber"

und klein darunter:
"Teil A (Medizinische Dokumentation und Erörterung) unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und verbleibt im Ärztlichen Dienst"

würde mich auch mal interessieren, ob man diesen Teil interessehalber auch noch anfordern könnte, er also nur gegenüber dem Auftraggeber Arbeitsagentur der Schweigepflicht unterliegt. Wobei bei mir dieses eine Gutachten eigentlich ok war (nutzt mir nur leider nichts, aber ist anderes Thema). Wenn bei dir das Gutachten Unstimmigkeiten oder so aufweist, kannst du es ja mal probieren, Teil A in Kopie zu beantragen bzw. falls sie es nicht direkt an dich schicken möchten, an den Hausarzt schicken zu lassen.

Gruß,
eleanor
 

Esox

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Moin Moin,

ein Gutachten kann doch wirklich nur von einem "freien" Gutachter erstellt werden, und nicht von "Leuten die in die gleiche Kerbe hauen".
Warum fließen in so ein "Gutachten" nicht die Untersuchungs.-und Behandlungsnachweise des Hausarztes mit ein....neee das geht nicht, wobei dieser die gesundheitliche Situation am besten darlegen kann, er hat Belege über jeden Behandlungsschritt und jede Injektion,Änderung der Medikation, gesundheitliche Situation uvm.
Ich stehe diesen Gutachten mit Skepzis gegenüber.

Einsicht in Deine Untersuchungsakte ist Dir zu gewähren, es gibt da auch einen §...( sorry, weiss ihn jetzt nicht ) und bei Problemen lohnt es immer sich rechtlichen Beistand zu suchen.
 

Muzel

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Im Rheinischen Ärzteblatt wurde über Patientenrechte zur Akteneinsicht berichtete. Ich habe mal die Datei angehängt.
 

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funix1

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Hallo
Das sehe ich ein bischen ANDERS.

GUTACHTER MÜSSTEN VEREIDIEGT SEIN DÜRFTEN NUR GUTACHHTEN MACHEN MÜSSTEN EINER STRENGEN UNABHÄNGIEGEN QUALITÄTS KONTROLLE UNTERLIEGEN. VEREIDIEGT SEIN UND BEI ZU WIEDER HANDLUNG ERSCHOSSEN WERDEN ODER MINDESTENS ENTEIGNET WERDEN:

HOFFENTLICH BEKOMME ICH JETZT KEINEN ÄEGER MIT DER MAFFIA.

Unsere Derzeitiegen gutachter Arbeiten für jeden.

Hier Past Wessen Brot ich fresse dessen Lied ich singe.
Und
Wesen Hand mich Füttert Beisse ich nicht

Schönen Abend noch
FUNI
 

Mennix

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Hallo zusammen

So nun haben wir Heute ein Berichtigtes Gutachten Bekommen .
Darauf wurde nur der Name Richtig gestellt , aber nicht die Beurteilung das sie nur 3-6 STD. Arbeiten kann da ich dabei war als die Ärztin dies Sagte .
Muss meoine Frau dieses Gutachten nun anerkennen oder nicht und was können wir dagegen Unternehmen .
Das Datum der Berichtigung ist das selbe von dem ersten was Namentlich falsch erstellt wurde .

mfg Mennix
 
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