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McKinsey seucht sich in Ärztekreise ein

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HartzDieter

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#1
Patienten werden amerikanischen Kapitalgesellschaften ausgeliefert - Ärzte wegrationalisiert
Stichworte: 5.SGB - Ventario - AOK - DAK - CallCenter - Management - Aktiengesellschaft Healthways - Vertrag zur Betreuung chronisch Kranker - Kassenärztliche Vereinigung - Unternehmensberatung McKinsey in Ärztekreisen - erster Versuchsballon - Landkreis Kassel - Ausschreibung - SICKO Michael Moore

http://patient-informiert-sich.de/pressemitteilung/PM_ Kapitalgesellschaft.pdf
 

wolliohne

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#2
Hausarzt vorlegen

Vorschlag:
jede/r sollte ein Exemplar ausdrucken und seinem Hausarzt vorlegen.
 

Debra

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#3
Ob man da eine Anzeige wegen Veruntreuung erstatten kann?

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass die Versorgung durch Ärzte schlechter wird. Z.B. hat mein Arzt mich aufgefordert, mir ein Medikament von meiner Hausärztin verschreiben zu lassen (ich bekomme drei), wegen seinem Budget. Aber ich seh das nicht ein, dann muss ich zu zwei verschiedenen Ärzten, um meine Medikamente zu bekommen. Und sie achtet auch auf das Budget. Wenn noch mehr Untersuchungen anstehen, z.B., sagt sie schon mal, "das machen wir dann nächstes Quartal". So zieht sich das alles hin. Ist Euch dergleichen passiert?
 

Jenie

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#4
Ja das kenne ich auch. selbst bei den Kinderärzten bekommt man dann oft nicht dringende Termine aufs nächste quartal verschoben obwohl die ja eigentlich noch alles kriegen angeblich.
 

zebulon

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#5
Mal eine Frage: Ich bin zur Zeit auch permanent im Wartezimmer. Meine Ärztin hat mir sehr umständlich erklärt, dass ab 01.01. 2008 drastische Leistungseinschränkung auf die Krankenkassenpatienten zukommen werden. Ein Freund von mir, der sich wegen chronischen Krankheiten in der Familie immer sehr gut informiert ist, weiss aber nichts davon. Das Ganze scheint also unbemerkt von der Öffentlichkeit kalt im Hintergrund eingefädelt zu sein.

Weiss jemand von euch was darüber ?
 

Debra

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#6
Hat sie Dir was Schriftliches gegeben?
Bei meiner Hausärztin lag das vor einem oder zwei Jahren aus, ich dachte, die hätten schon alles gekürzt, was nur geht? :confused:
 

zebulon

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#7
Nein. Sie hat mir das eher informell unter vorgehaltener Hand mitgeteilt. Sie verweigert mir keine notwendige Behandlung. Ich hab' da volles Vertrauen zu ihr.
 

Jenie

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#8
mh jetzt fällt mir noch was auf.... Ich nehme regelmässig Tabletten gegen überhöhten Muskeltonus damit die abends ruhe geben.
Seit Januar diesen jahres bekomme ich kein Rezept sondern die packungen einfach so mit.
 

zebulon

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#9
Wenn die Ärzte helfen wollen, müssen sie ganz schön improvisieren und müssen Anhörungen über sich ergehen lassen, wenn sie ihre Bugets überziehen. Jeder außerordentliche Aufwand muß penibel dokumentiert werden, was eine Menge Bürokratie erzeugt.

Vor allem die Hausärzte trifft das
 
E

ExitUser

Gast
#10
Bugetierung bei Hausärzten

Jeder Arzt kann beim Hausarztmodell einen Sonderbedarf bei den gkv geltend machen, vor allem wenn er Chroniker hat.
Leider scheuen sich sehr viele wegen der Abschläge bis zu 30% und dem vielen schreibkram davor.
Patienten wissen das in der Regel nicht und selbst der liebste Arzt spricht nicht drüber.Das wird lieber für "Notfälle" aufgehoben, sonst zahlt der Arzt im zweifelsfalle selbst inc. Haftung.
Also heißt die Devise Klappe halten.


Grüße aussen Schlafsack:icon_pause:
 
E

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Gast
#11
nee also den Deutschen traue ich ja vieles zu, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich so etwas gefallen lassen

allerdings fresse ich keinen Besenstiel wenn doch

da würde ich wohl "alleine" auf die Barrikaden gehen, dann aber Hallo
 
E

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Gast
#12
re: Management bei Ärzten

leider ist das schon die Realität, wir schmeißen pro Woche einen Pharmalobbiesten mit softwareprogrammen und neusten "Verwaltungstechnischen Erfassungssystemen mit Bonusbeteiligung etc. aus der Praxis raus

Früher hatten die nur Musterkoffer mit, heute Koffer Equitpment und Rabatt. Al inclusive Festlaufvertrag mit Pharmafirmen.

Keine Praxis wird über kurz oder lang nicht ohne solche Verträge mehr auskommen, die derzeitige Reaktion darauf sind ja im Moment die ganzen Gemeinschaftspraxen (früher 1 Chef, heute 3 Chefs:eek:), ich ganze 35€ mehr für die 3fache Arbeit.

Dem Patienten bring das alles unterm Strich nichts.Genauso wie fast alle GKVs angefangen haben zimlich unsinnige Bonusprogramme aufzunehmen und anzubieten, Rückenschule (hab ich mir angesehen, war ein Witz, kein ausgebildeter Krankengymnast sondern ehrenamtlicher Gymnastiktrainer mit etwas veralteten Übungsprogramm). Dafür das du nicht zum arzt gehst gibt dir die TTK am Jahresende z.B. ein Paar "Adidas Sneakers".

Also ich steh auch nicht gerade auf meine Kunden die wegen jedem Aua Aua gerannt kommen, aber wirklich Kranke sind momentan die großen Verlierer.

Heute hab ich Medikamente abgezählt aus unserem Eisernen Vorrat, nur so kommen wir im Moment bis Jahresende hin, ohne Zumachen zu müßen.

Grüße aussem Frettchennest:frown:
 
E

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#13
ich muss ja ehrlich sagen, der überwiegende Ärzteteil is für mich ein scheinheiliges Pack

:icon_kotz:
 

Debra

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#14
Das stimmt. Ich war bei meinem Doc, aber hab wie gesagt, die Ansage bekommen: eine Tablettensorte beim Hausarzt ordern, wir sehen uns wieder im Januar, und ich schicke sie zu meinem Kollegen wg. der Untersuchung, um die Hausarzt gebeten hatte auf der Überweisung.

Ich hatte da heute einen Termin (irgendwo am Arsch der Welt, Hamburgs wilder Osten, den ich nicht kenne). Ich schön den Fahrplan vom HVV rausgesucht, Fahrzeit mit Wegen 30 Min., alles klar. Tja, hat aber leider eine Stunde gedauert. Und dann stand ich auf einer vierspurigen Straße mit 50 cm Bürgersteigen, im Dunkeln und Regen. An der nächsten Kreuzung Leute gefragt, wo diese Sch***strasse ist. Rechts rum, über die nächste Querstraße und dann die nächste rechts. War aber nicht. Und kaum Straßenlaternen. Ich hab dann den Prospekt von dem Ärzteteam rausgeholt, aber die Beschreibung war zu ungenau. Inzwischen war es eine halbe Std. zu spät für meinen Termin. Also bin ich zurück und hab die Bushaltestelle gesucht, die in die entgegengesetzte Richtung. Da war Stau und Verkehr ohne Ende, und nur ein ca. 50 cm breiter Bürgersteig, der zudem noch von hartem Gehölz überwuchert war, so dass ich manchmal auf die einem Verkehrskollaps gleichende Straße ausweichen musste, in der Hoffnung, dass mich niemand überfährt, alldieweil ich mit meinem Regenschirm gegen Sturm und Regen kämpfen musste.:frown:

Jetzt frag ich mich, ob ich jemals erfahren werde, warum der Finger meiner linken Hand taub und ob das irgendwie gefährlich ist. Und vor allem, womit ich das verdient habe, wenn ich 200 EUR jeden Monat für die KK zahle.
 
E

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#15
mein Güte Debra, da haste mal wieder ein Abenteuer gratis erlebt
*dabeimaldasferndiagnosestethoskophervorkrame*
welcher Finger is denn taub?
 
E

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#17
bei mir ist es der kleine Finger der linken Hand.
(hm, was hat das zu bedeuten?) :cool: Gruß Waldemar
vielleicht stützt du zu oft und zu lange deinen Kopf mit der Hand?
Oder du hattest mal einen Knochenbruch?

is das ständig, und nur der kleine Finger

p.s. oder nich soviel Tennis spielen :p
 
E

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#18
re: Kleiner Finger tut weh?

Das ist ein verspannter Nerv im Nacken, gibts auch bei Mittelfinger und geht bis Taubheit.

Ihr sitzt zuviel am Computer und habt alle verspannte Nacken, also nicht wundern, Massage hilft oder schöne grooooße Spritze und für Entspannung sorgen (Scheißrat wenn man sich mit Argen und deren Schickanen rumreißen muß):icon_motz:

Man hat ja sonst nix besseres zu tun.

Grüße aussem Frettchennest:icon_question:
 

mcbarnie

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#19
bei mir ist es der kleine Finger der linken Hand.
(hm, was hat das zu bedeuten?) :cool: Gruß Waldemar
Ich habe genau das gleiche Problem und war beim Arzt, der den linken Arm untersucht und festgestellt das sich in diesem Bereich ein Nerv eingeklemmt hat. Er hat mir Tabletten gegeben und gesagt, wenn das Problem nach der Einnahme nicht verschwindet, müßte das operiert werden.

Es ist nicht weggegangen, allerdings habe ich auf die Operation verzichtet.
Wer weis wenn da etwas verfuscht wird, habe ich eventuell nache eine steife Hand... ich kann damit leben:wink:
 

Debra

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#20
@DieFrettchen

Ja, das hat meine Hausärztin auch gesagt, und dass die Störung dann irgendwo in Nackenhöhe sitzt. Aber das ist schon seit 2 Jahren so. Manchmal wird es auch schlimmer, dann ist der Ringfinger auch schon fast taub. Tippen kann ich ja noch, aber es nervt, weil ich z.B. nicht merke, wenn ich mir in den Finger schneide, oder, wenn ich was Schweres halten will, das manchmal nicht geht. - Meine Angst ist eben, dass das nicht vom Nacken kommt, sondern dass ein Tumor irgendwo auf den Nerv drückt.
 
E

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#21
Ich habe genau das gleiche Problem und war beim Arzt, der den linken Arm untersucht und festgestellt das sich in diesem Bereich ein Nerv eingeklemmt hat. Er hat mir Tabletten gegeben und gesagt, wenn das Problem nach der Einnahme nicht verschwindet, müßte das operiert werden.

Es ist nicht weggegangen, allerdings habe ich auf die Operation verzichtet.
Wer weis wenn da etwas verfuscht wird, habe ich eventuell nache eine steife Hand... ich kann damit leben:wink:
oder ihr Strick alle zu fleissig und zu viele (Spar)Strümpfe :tongue:

@debra
is es also bei dir eher die ganze Hand, wohlmöglich zeitweise noch Arm betroffen?
 

Debra

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#22
Manchmal. Und ich hab mal gelesen, das Tumoren auch auf Nerven drücken können. Und das soll eben so ein dämlicher Neurologe rausfinden, ob das vom Nacken kommt oder von was anderem.

Wenigstens eins hat geklappt: Meine Ergebnisse von den anderen Untersuchungen sind da. :) Noch vorm Urlaub. Cool. Und angerufen haben sie auch, obwohl es doch ... wieviel... 0,01 Ct. kostet? Tehe.
 
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#23
Manchmal. Und ich hab mal gelesen, das Tumoren auch auf Nerven drücken können. Und das soll eben so ein dämlicher Neurologe rausfinden, ob das vom Nacken kommt oder von was anderem.

Wenigstens eins hat geklappt: Meine Ergebnisse von den anderen Untersuchungen sind da. :) Noch vorm Urlaub. Cool. Und angerufen haben sie auch, obwohl es doch ... wieviel... 0,01 Ct. kostet? Tehe.
ja, rein theoretisch auch das, eben je nachdem wo, wann und wie der Schuh genau drückt - deshalb auf jedenfall abklären lassen


Urlaub ... :icon_cry:
 

Debra

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#24
Der 1. seit fast 20 Jahren! Vor drei Jahren schon geplant, dann von der ARGE verhindert. Wurde ja sogar EIN JAHR lang mit Ausreiseverbot belegt von der fetten Telekom-Schlampe und Urlaub wurde mir verweigert! :icon_motz:
 
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#25
eeeee , wusste garnicht, dass es neben mir noch Menschen gibt, die noch länger, sehnsüchtig auf Urlaub warten

na den haste dir dann aber gründlich verdient, meinen Glückwunsch!
 

isabel

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#27
Manchmal. Und ich hab mal gelesen, das Tumoren auch auf Nerven drücken können. Und das soll eben so ein dämlicher Neurologe rausfinden, ob das vom Nacken kommt oder von was anderem.

Wenigstens eins hat geklappt: Meine Ergebnisse von den anderen Untersuchungen sind da. :) Noch vorm Urlaub. Cool. Und angerufen haben sie auch, obwohl es doch ... wieviel... 0,01 Ct. kostet? Tehe.
Hallo, Debra,
nicht nur Tumoren drücken auf die Nerven.
Bei mir sind es Bandscheiben in HWS. Das hat bei mir ein Chirurg und dann ein Neurochirurg (bei dem wurde ich wegen BSch in LWS Bereich operiert), festgestellt.
Man kann ev. auch einen Ortopheden zur Rat ziehen. Neurologe hilft bei dieser Diagnostik herzlich wenig.
Ich wünsche Dir schönen Urlaub.
MfG
Isabell
 
E

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Gast
#28
Operationen bei Nerveneinklemmungen sind in der Regel sehr unproblematische Operationen. Ich hatte davon drei. Zwei Mal Karpaltunnelsyndrom. Einmal Sulcus Ulnaris Probleme. Je länger man mit der OP wartet, desto sicherer und schwerer sind die Dauerschäden an den eingeklemmten Nerven. Also gerade nicht operieren zu lassen verursacht das, wovor viele Angst haben: Dauerschäden! Und noch eine Unannehmlichkeit droht bei zu langem Warten. Am Anfang sind es meist Empfindungsstörungen, später kann es zu Bewegungsstörungen kommen und in der Regel auch zu chronischen Schmerzen. Die Unart des chronischen Schmerzes ist nun aber, daß er auch dann bleibt, wenn die Ursache behoben wurde.

Man kann ev. auch einen Orthopäden zur Rat ziehen. Neurologe hilft bei dieser Diagnostik herzlich wenig.
Meine Erfahrung ist genau umgekehrt. Die Orthos lagen durch die Bank völlig falsch, der Neurologe sofort richtig. Allerdings kann es sinnvoll sein das klinisch interdisziplinär klären zu lassen, weil ja doch manchmal mehrere Fachrichtungen zur Lösung beitragen müssen.
 

isabel

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#29
Hallo,Tom,
Neurologen finden neurologische Ausfäle in vermuteten Bereich. Bei Carpaltunelsyndrom ist das völlig in Ordnung. Bei mir sollte der Neurologe diese Syndrom oder änliches eigentlich nur ausschließen.
Was macht er?: er spritzt mein Armgelenk, ohne Rtg-bilder zu haben und die Vordiagnose (CT) völlig ignorierend.
Das war meine Erfahrung.
Kann sein, dass ich einfach Pech gehabt hatte.
Es gibt, natürlich, auch kompetente Ärzte in Allen Fächern.
Ich habe nur meinen Fall beschrieben. In dieser Zeit hatte ich auch keinen Orthopeden mehr - mein ist in Ruhestandt gewächselt.
Immerhin besteht die Möglichkeit an Bandscheiben Vorfall. Ist naheliegend und hat nichts mit Tumor zu tun.
MfG
Isabell
 
E

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#30
Pfeifen bei den Fachärzten hatte ich auch mehr als genug. Daher auch meine Empfehlung bei komplexeren Problemen eher die klinische interdisziplinäre Abklärung zu wählen.

So nebenbei wurde mein Karpaltunnel zuerst von mehreren Ärzten als Durchblutungsstörung bzw. diagnostiziert. Mein Sulcus Ulnaris als Zerrung. Mein Leistenbruch als "Blähungen". Eine Wundrose als Allergie. Was Fehldiagnosen angeht habe ich genug Erfahrungen. Die meisten Falschdiagnosen hatte ich übrigens bei Orthopäden.

Und warum die falschen Diagnosen? Weil Diagnosen OHNE Untersuchungen einfach nicht funktionieren können. Wenn jetzt noch Unternehmensberatungen versuchen das Gesundheitssystem noch weiter zu Rationalisieren, dann sehe ich nur noch weitere Verschlechterungen auf uns zukommen.
 

isabel

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#31
Zitat von Tom:
„Und warum die falschen Diagnosen? Weil Diagnosen OHNE Untersuchungen einfach nicht funktionieren können. Wenn jetzt noch Unternehmensberatungen versuchen das Gesundheitssystem noch weiter zu Rationalisieren, dann sehe ich nur noch weitere Verschlechterungen auf uns zukommen.“

Hallo, Tom,
ich sehe die Zukunft für das Gesundheitswesen ganz schwarz. Langsam wird Gesundheit gar nicht bezahlbar, zumindest für Kassenpatienten. Nur die Reichen, die Privat versichert sind, werden in der Lage sein, für ihre Gesundheit zu bezahlen.
Richtige Diagnosestellung ist zu teuer.
Das erfahre ich immer wieder selbe. Das Vollpumpen von Opiaten ist viel billiger, als der Ursache auf Grund zu kommen – dazu wäre teure Computer Tomographie notwendig.

Interessanter Artikel von
http://www.sozialticker.com/

Massive Ärzteproteste im nächsten Jahr erwartet

Ein Zitat:
„Die Heuschrecken sind ins Gesundheitswesen eingefallen“, warnt Grauduszus: „Die Politik versucht Hand in Hand mit den Gesundheitskonzernen die medizinische Versorgung in Deutschland zu amerikanisieren: Hochwertige Leistungen in Kliniken für zahlungskräftige Patienten, Billigmedizin für den Rest der Bürger. Dabei stören vor allem die freien Praxen, die bislang versuchen, allen Patienten eine möglichst gute Medizin zukommen zu lassen“, sagt er. „Wer den Film ‘Sicko’ von Michael Moore über das marode Gesundheitswesen der USA gesehen hat, weiß, wohin die Reise schon in den nächsten Jahren gehen wird, wenn wir das nicht aufhalten“.

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 
E

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Gast
#32
wäre schön wenn die Ärzte wirklich mal protestieren würden

natürlich wieder mit dem altbekannten Geschmäckle, erst müssen die meisten von denen es am eigenen Portofüll spüren

das finde ich schon seit langem einfach nur zum kotzen

der Hypokratische Eid is auch schon lange Makulatur, und ist das Papier nicht wert auf dem er steht

es ist einfach nur grauenvoll, wie viele von denen wider besseres Wissen ihren Beruf systemangepasst nachgehen
 

isabel

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#33
wäre schön wenn die Ärzte wirklich mal protestieren würden

nicht ganz so einfach, wenn gleichzeitig die Versorgung der Patienten gewährleistet werden muß. Als Arzt kann man nicht so einfach sich an Protest zu konzentrieren und eigene Patienten ihrem Schicksal zu überlassen – eben Hypokrats-Eid!

natürlich wieder mit dem altbekannten Geschmäckle, erst müssen die meisten von denen es am eigenen Portofüll spüren

Das eigene „Portofüll“ würde ich da als berechtigtes Interesse stehen lassen.
Was meinst Du, wofür protestieren die Lokführer? Um uns um sonst zu fahren? Dafür brauchen sie doch nicht zu streiken! Das ist in Ordnung – wieso beim Ärzten nicht? Meinst Du, die müssen selbstlose Samariter spielen?



das finde ich schon seit langem einfach nur zum kotzen

Ich finde die Gesundheits- Politik zum kotzen!

der Hypokratische Eid is auch schon lange Makulatur, und ist das Papier nicht wert auf dem er steht

Damit bin ich absolut nicht einverstanden!

es ist einfach nur grauenvoll, wie viele von denen wider besseres Wissen ihren Beruf systemangepasst nachgehen

Was bedeutet hier: „systemangepasst“?
Machst Du allen Leiharbeitern den gleichen Vorwurf? Was nutzt Dir, wenn ein guter Arzt alles Mögliche verschreibt, was er für nötig hält und dann wegen Deckelung in den Ruin getrieben wird?
Du suchst die verantwortlichen an der falschen Seite.
Für die Missstände im Gesundheitswesen sind nicht die Ärzte verantwortlich – sondern die Politik!!!
Das schließt natürlich nicht aus, dass es auch bei den Ärzten schwarze Schafe gibt.
Aber ich würde mich von derartigen Verallgemeinungen hüten.
Mit freundlichen Grüßen
Isabell
 
E

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Gast
#35
ärzte und politik

glaub mir clementwut, nicht alle ärzte denken profitorientiert.
mit erlaubnis meines chefs biete ich auch überprüfung und hilfe mit anträgen zu alg2 in unserer praxis an. mein chef hält das für wichtig, weil es um die würde des menschen geht. und glaub mir einige nehmen den hypokratischen eid wirklich noch ernst.

nächstes jahr geh ich auch wieder mit trillerpfeife auf die straße mit meinem chef und auch für eine gerechtere reform.

vor 2 jahren wurden wir ja schon mal über den tisch gezogen, das hieß z.B. für mich keine bezahlten bereitschaften mehr, und dashalb wurde auch ich zur alg2 aufstockerin.

grüße aussem frettchennest
 
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#36
Hallo Frettchen,
dies habe ich auch garnicht gesagt, ich sprach von den meisten, und das ist meine ergiebige Erfahrung und Meinung

Aber jetzt weiss ich ja 300ebes haben das zu verantworten, da kann ma halt nix machen
ich muss jetzt nur noch an mir arbeiten, zu akzeptieren, dass mir das gesicherte Wohl meiner Ärzte wichtiger sein soll, als das meiner Mitmenschen und meiner "Wenigkeit" ...
:icon_wink:
 

HartzDieter

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#38
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Nicht offen für weitere Antworten.
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