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Maßnahmeverlängerung bei entschuldigten Fehltagen (ohne was Schriftliches)

E

ExitUser

Gast
Hallo,

wer einen Plan, wie es sich bei entschuldigten Fehltagen bei Maßnahmeträgern verhält?

Erst hieß es, Fehltage sind nachzuholen, bei Nachfrage dann, nur die unentschuldigten.

Heute dann von der gleichen Person die Info, dass auch die entschuldigten Tage nachzuholen sind.

Da weiß allgemein die rechte Hand nicht, was die linke Hand macht. Außer dass alles Stuss ist, was von denen kommt, glaube ich denen eh nichts.

Der Maßnahmeverantwortliche meinte anschließend, das wäre so bei der Ausschreibung mit dem JC vorgesehen, da braucht es nichts in Schriftform für den "Kunden". Wenn man nicht nachholt, fehlt man unentschuldigt und es gäbe eine Sanktion...oooh, Zitter, Zitter... geht's noch?

Der Sh*t erfolgte "nur" per Zuweisung und hat ein Enddatum, auch gibt es keinen Vertrag mit dem Träger.

Und da die viel reden können, wenn der Tag lang ist, bedarf es für mich dafür der schriftlichen Zuweisung von meinem Weisungsberechtigten, dem JC, oder sehe ich das falsch. Gerade unter dem Aspekt der Unfallversicherung will man ja abgesichert sein. Und sowieso, ich gönne den Geiern keinen Penny extra.

Auch prima, dass das Thema 2 Tage vor Ende nochmal zu Tage kam, keine Zeit beim SBlein nachzufragen, außer man geht einfach so hin und wartet sich den A*sch ab. Was ich wohl mit nem Kollegen tun werde. Am letzten Tag zum JC und die Handhabe schriftlich bestätigen lassen.

Dennoch sind Erfahrungen und Meinungen erwünscht.

Gruß
 

gelibeh

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Was der Maßnahmeträger sagt ist uninteressant. Maßgebend ist nur das, was in der EGV/Zuweisung steht. Steht da ein Enddatum ohne den Verweis, dass es sich um eine Nettomaßnahme handelt und Fehltage nachzuholen sind, dann gilt das Enddatum. Wie wollen die denn eine Sanktion konstruieren, wenn die Dir nichts Schriftliches mitgeteilt haben.
 

0zymandias

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Meinung: Ich meine, ich könnte mir das gar nicht leisten. Nachher muss ich für den Nachschlag aufkommen, was ja nun einmal überhaupt nicht ginge :biggrin:
 

Texter50

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Meinung: Ich meine, ich könnte mir das gar nicht leisten. Nachher muss ich für den Nachschlag aufkommen, was ja nun einmal überhaupt nicht ginge :biggrin:
Eben, das wäre für mich eine Weiterführung auf meine Kosten. Das geht ma gar nicht, bah. :icon_neutral:

Weiter haste bei dem Träger nix unterzeichnet?
Haben die ja gerne in ihren Loseblatt-zur-unterschrift-sammlungen?

Was steht inne EGV, hasse da wat drin zur Dauer und unterschrieben?
Was steht inne Zuweisung drin?

Wenn Du mit dem MT keenen Vertrag hast, dann kann das nur das JC festlegen, wenn überhaupt?
 
E

ExitUser

Gast
Thx für's Feedback, sehe ich auch so.

In der EGV steht nix von dem Mist, sonst hätte ich die nicht unterschrieben (aber nach der Aktion gibt's von mir für deren Wische keine Unterschriften mehr, lieber jetzt alles per VA, egal wie "harmlos" es ist).

Die Maßnahme kam ausschließlich per Zuweisungsschreiben, da ist mit keinem Wort was zum Thema Fehltage vermerkt, geschweige den etwas von Nachholpflichten.
"Nur" 12 Wochen Dauer mit Ende am 06.01.

Wie gesagt, es gab auch keinen Vertrag mit dem Träger.
Anwesenheitslisten unterschrieben und zig Wochen nach Beginn ne belanglose Hausordnung ohne Haftungsklausel und nen Datenschutzschrieb vorgelegt bekommen, die ich, als ich wußte, dass die überhaupt gar nix mit Vermittlungen gebacken bekommen und wegen der zu dem Zeitpunkt eh schon lange begonnenen Geschichte, aufgrund einer gewissen Kulanz seitens des Trägers in anderen Sachen gegengezeichnet, mir aber genau durchgelesen habe.

Nix, nada, niente zu dem Thema, so etwas würde ich nie absegnen.

Damit hat sich die Maßnahme am nächsten Montag auch meinem Verständis nach erledigt.

(Ja, selber zahlen, soweit kommt's noch :icon_evil:)
 

KAHMANN

Elo-User/in

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Gibt es nicht, sondern Jobcenter muss für entschuldigte Fehlzeiten beim Träger trotzdem voll leisten.
 
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