Massnahmeträger zwingt mich ZAF Jobangebote zu nehmen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

MaxTk

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Hallo. Also mir wurde eine Maßnahme zugewiesen. Ich bin schon mehrere Wochen drin, sende Bewerbungen täglich, habe Telefoninterviews und Vorstellungsgespräche ab und zu, fülle einen Aktivitätspiegel jede Woche aus und gebe diesen bei MT ab.

Mitwirkungspflicht ist völlig erfüllt. Ich bin übrigens Grafikdesigner, habe Weiterbildung vom Jobcenter dafür gemacht, dann mehrere Jahre im Beruf bei unterschiedlichen Firmen gearbeitet. Nun plötzlich sagt Maßnahmeleiter, dass ich mir einen anderen Beruf wählen muss, weil die Massnahme endet bald und ich habe eine Woche bis zum nächsten Vorstellungsgespräch.

Natürlich meint er dabei ZAFen und Berufe wie Helfer oder Putzfrau mit Mindestlohn. Die Begründung war, dass ich nicht alle mögliche Stellen für meinen Profil in der Jobbörse durchgeklickt habe. Also nicht Vermittlungsvorschlage vom ARGE, die von meinen Sachbearbeiter zugewiesen wurden, diese habe ich natürlich alle durchgeklickt und mich beworben, sondern die automatisch ausgewählte Stellen, die da angezeigt werden, da sind mehrere Hunderte und sie ändern sich täglich.

Massnahmeträger sagt, dass diese bei ihm als von mir ungelesen angezeigt wurden. Ich habe geantwortet, dass ich diese Stelle einfach in der Jobbörse ohne einzuloggen gesucht habe, aber der Antwort war nicht akzeptiert. Er meinte ich musste alle diese Stelle lesen und dabei eingeloggt bleiben. Gibt es so eine Mitwirkungspflicht? Steht nicht in meinem EGV oder Massnahmezuweisung. Jetzt zwingt mich Massnahmeleiter einen anderen Beruf zu wählen und Bewerbungen für diesen Beruf zu senden und er gibt mir ZAFen und ähnlicher Kram.

Ich habe ihm merhmals gesagt, dass ich weiter in meinem Beruf arbeiten möchte, weil ich da mehrere Jahre Arbeitserfahrung habe und für ZAFen bin ich überqualifiziert, aber er akzeptiert es einfach nicht und sagt mir, dass ich einen Job mit Mindestlohn bei ZAF nehmen muss und nur wenn ich schon arbeite, kann ich mir eine Stelle als Grafikdesigner weiter suchen.

Das geht natürlich nicht, weil wenn ich bei so eine ZAF anfange, komme ich nie wieder raus. Ich werde müde nach der Arbeit und die Zeit für Vorstellungsgespräche, Stellensuche und Vorbereitungen habe ich dann auch nicht. Wie kann ich mich dagegen wehren? Kann Massnahmeträger mich einfach so zwingen anderen Beruf mit Mindestlohn zu nehmen, obwohl ich viel bessere Chancen und Gehalt in meinem Beruf habe?

Der Massnahmeträger droht mich mit 2 Mahnungen und dann aus der Massnahme raussschmeisen, wenn ich mich nicht für diese ZAFen bewerbe. Ich habe meine Zuweisung für diese Massnahme geguckt und da steht dass ich Vermittlungsangebote des Trägers annehmen muss und dass der Träger ist verpflichtet, nur zumutbare Arbeitsangebote zu unterbreiten. Da steht auch, dass wenn ich aus der Maßnahme durch den Maßnahmeträger ausgeschlossen bin, bekomme ich eine Sanktion. Was kann ich da tun? Ich möchte natürlich in meinem Beruf arbeiten, nicht bei ZAF mit Mindestlohn.

Meine EGV, Zuweisung für die Massnahme und Vertrag mit dem MT sind angehängt.
 

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MaxTk

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Das Problem ist, dass MT fordert, dass ich bei einer ZAF als Helfer anfange bevor ich mir eine passende Stelle finde. Ich habe übrigens einige Stellen schon gefunden, aber die Vorstellungsgespräche werden nach eine Woche stattfinden. Jetzt droht der MT mich rauszuschmeissen wenn ich mich nicht für die ZAF anmelde und dort Arbeitsvertrag unterschreibe und wenn ich rausgeschmiessen bin, bekomme ich Sanktionen. Und wenn ich bei so einer ZAF diese Woche anfange, komme ich wahrscheinlich nie raus, weil dann habe ich keine Zeit für die Vorstellungsgespräche und Jobsuche, falls es mit den gefundenen Firmen nicht klappt. Ich möchte einfach in meinem Beruf weiter arbeiten, nicht bei blöder ZAF für Mindestlohn.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66752

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Auch bei einer ZAF bekommt man nicht so schnell was..erzähl der ZAF doch, was die von dir verlangen, mich wollte auch schon einer als Putzfrau einstellen obwohl ich mich da als Bürokauffrau beworben hatte. Notfalls anwaltlichen Rat holen, blöde Situation..
 

faalk

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Andere Frage,wurde der Misst "ich bin damit einverstanden das der MT..." von dir unterschrieben?
 

MaxTk

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Der MT hat anscheinend Kontakte bei diesen ZAFen, weil schon mehrere Arbeitssuchende, die bei dieser Massnahme anwesend waren, sind dort sehr schnell verschwunden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Andere Frage,wurde der Misst "ich bin damit einverstanden das der MT..." von dir unterschrieben?
Ja, die Verträge bei diesem MT habe ich alle blöderweiße unterschrieben. Wusste damals nicht, dass ich eine Wahl habe und der MT hat gedroht, dass alle, die sie nicht unterschreiben, sofort rausgeschmissen werden und Sanktionen bekommen.
 
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MaxTk

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Du bist doch im Alg1, also §140 SGB III sollte helfen.

Wie lange bist Du denn schon arbeitslos?
Seit 3 Monaten. Habe das SGB gelesen, also Minderung um mehr als 20 Prozent ist nicht zumutbar. Hilft mir wahrscheinlich nicht weiter, weil das Gehalt bei meiner letzten Stelle nicht sehr gut war. Die Frage ist, ob ich jedes Jobangebot von MT annehmen muss, egal in welchem Beruf und ZAF. Ist der MT berechtigt mir diese aufzuzwingen? Droht mir dann wirklich eine Sanktion, oder kann ich mich irgendwie wehren, z.b. bei ARGE begründen, dass ich in meinem Beruf weiter arbeiten möchte? Da steht in der Massnahmezuweisung, dass dann irgendwelcher beauftragte Träger prüfen muss, ob eine Sperrzeit eintritt.
 
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DonOs

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Die Frage ist, ob ich jedes Jobangebot von MT annehmen muss, egal in welchem Beruf und ZAF. Ist der MT berechtigt mir diese aufzuzwingen?
Dann nehme die Angebote doch an, spricht doch nichts dagegen, daß ANNEHMEN. Eine Bewerbung muß daraus ja nicht resultieren. Eine Pflicht zur Bewerbung besteht allerdings nicht, kleiner feiner Unterschied, der Gerichtsentscheidend sein kann, meiner Meinung nach. Das Problem an der Sache ist, daß du den ganzen Schmuh unterschrieben hast.

Es gab da mal gute Hinweise von: 0zymandias ---> Maßnahmenträger keine Sanktions-Filiale / Gehorsam nicht durch Sanktionsdrohung:


Über eine Sanktion entscheidet auch das Arbeitsamt/ Jobcenter, mit Nichten aber eine privat und gewinnorientierte Firma, hier Träger.
 

MaxTk

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Dann nehme die Angebote doch an, spricht doch nichts dagegen, daß ANNEHMEN. Eine Bewerbung muß daraus ja nicht resultieren. Eine Pflicht zur Bewerbung besteht allerdings nicht, kleiner feiner Unterschied, der Gerichtsentscheidend sein kann, meiner Meinung nach. Das Problem an der Sache ist, daß du den ganzen Schmuh unterschrieben hast.
Die wollten nicht, dass ich mich bei einer ZAF bewerbe per Email oder per Post. Sie drücken einfach einen festen Termin mit dem Telefon vom MT und Anschrift/Zeit/Ansprechpartner von der ZAF aus und zwingen mich dort zu gehen. Und zwar innerhalb 2 Stunden. Ich habe versucht diese abzulehnen, die Massnahmeleiter haben dann mich angeschriehen und Drohungen gemacht (Sanktionen, Arbeitsablehnung). Ich habe trotzdem nicht reagiert, sagte dass ich mich weiter in meinem Beruf bewerben möchte und habe meine Bewerbungsaktivitäten angezeigt. In der letzten Wochen habe ich mich bei mehreren Stellen beworben und ein Paar Vorstellungsgespräche bekommen. Sie wollten aber diese auch nicht akzeptieren, dann haben sie mir Ablehnungsformular ausgedrückt und wollten, dass ich Arbeitsablehnung begründe und unterschreibe, damit sie diese an meinen SB übersenden. Die Massnahmeleiter haben dann auch gesagt, dass ich eine Sanktion bekomme. Ich wollte natürlich nichts begründen und unterschreiben. Sie haben darauf gesagt, dass sie diese Ablehnung auch ohne meine Unterschrift an ARGE übersenden können. Ich wollte das nicht, deshalb habe ich über Fahrkostenerstattung gefragt, diese wurden mir sofort erlaubt und bin zum Termin mit der ZAF gefahren. ZAF Mitarbeiter hatten keine Ahnung was ich bei ihnen suche, haben mir gesagt, dass mit meiner Berufserfahrung es macht vermutlich keinen Sinn als Lagerhilfe anzufangen. Ich habe auch gesagt, dass ich einen Job in meinem Beruf suche. Die ZAF hat mich danach abgelehnt. Jetzt zwingt mich der MT gleiche Termine bei anderen ZAFen anzunehmen.

Über eine Sanktion entscheidet auch das Arbeitsamt/ Jobcenter, mit Nichten aber eine privat und gewinnorientierte Firma, hier Träger.
Mir wurde klar gemacht, wenn ich diese Zwangstermine ablehne oder einen Arbeitsvertrag bei der ZAF nicht unterschreibe, bekommt mein SB Bescheid und ich kann sanktioniert werden. ZAFen wollen auch dass ich irgendwelche Personalfragebogen ausfülle, wo mehrere Fragen über mein persöhnliches Leben stehen (z.b. ob ich Schulden habe). In diesen steht auch, dass sie meine Daten dann an weiteren Unternehmen übergeben, wenn ich diese Personalfragebogen unterschreibe. Gefällt mir überhaupt nicht, weil ich habe dann keine Ahnung wohin sie meine Daten senden. Da standen auch Drohungen wie fristlose Kündigung wenn die Daten im Personalfragebogen nicht richtig sind. Soll ich diese auch unterschreiben? Mir wurden diese Personalfragebogen ausgehändigt bevor ich irgendwelchen Arbeitsvertrag oder einen Gespräch mit dem Mitarbeiter von der ZAF bekommen habe.
 
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Otto27

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Seit 3 Monaten. Habe das SGB gelesen, also Minderung um mehr als 20 Prozent ist nicht zumutbar. Hilft mir wahrscheinlich nicht weiter, weil das Gehalt bei meiner letzten Stelle nicht sehr gut war. Die Frage ist, ob ich jedes Jobangebot von MT annehmen muss, egal in welchem Beruf und ZAF. Ist der MT berechtigt mir diese aufzuzwingen?
Die Zumutbarkeits-Regel bezieht sich in erster Linie aufs letzte Gehalt (hier hast du ja selbst geschrieben, dass das nicht hoch genug war um ZAF-Stellen abzulehnen) oder auf sittenwidrige Stellen oder Pendelzeit größer als 2,5 Stunden und das trifft bei ZAFs meist so erst mal nicht zu und weil du zusätzlich den Maßnahmenvertrag unterschrieben hast, kannst du wenig dagegen machen und musst dich für die Stellen bewerben. Würde es dann so wie beim letzten ZAF-Vorstellungsgespräch machen, also hingehen und denen halt klarmachen, dass du nicht die passende Person dafür bist und aber in einer Form so dass es nicht als Anti-Bewerbung sanktioniert werden kann.

Mir wurden diese Personalfragebogen ausgehändigt bevor ich irgendwelchen Arbeitsvertrag oder einen Gespräch mit dem Mitarbeiter von der ZAF bekommen habe.
Personalfragebogen und Zustimmung Datenweitergabe natürlich erst nach einer Vertragsunterzeichnung ausfüllen. Falls Vertrag angeboten wird, nicht sofort unterschreiben, sondern zum prüfen nach Hause mitnehmen und vor allem, versuchen erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Wenn nötig im Gespräch auch Punkte ansprechen wie zusätzliche Fahrtzeiten (es zählt der Weg von dir zur ZAF, wenn Entleiher weiter weg ist, müssen die zusätzichen Fahrtkosten übernehmen und die zusätzlich benötigte Zeit als Arbeitszeit bezahlt werden....das ist meist ein KO-Kriterium, weil ZAFs darauf keine Lust haben...), anderer Punkt ist das Stundenkonto, der ZAF klarmachen, dass du nicht bereit bist, ihr unternehmerisches Risiko zu tragen und sie nicht ohne deine Zustimmung auf dein Stundenkonto zugreifen dürfen (das ist meisten 2. KO-Kriterium...).
 
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karuso

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Die Zustimmung zur Datenweitergabe an die Kunden der ZAF würde ich generell nicht zustimmen.Dadurch erledigt sich aber auch der Personalbogen weil man ja der Datenweitergabe zustimmen muß.Ein weiteres KO-Kriterium ist das man leider kein Führerschein und Auto zur Verfügung hat und das die ein Fahrservice stellen müssen ab ZAF-Niederlassung und das das alles dann Arbeitszeit ist.:wink:
 

AnonNemo

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MaxTk meinte:
Massnahmeträger sagt, dass diese bei ihm als von mir ungelesen angezeigt wurden. Ich habe geantwortet, dass ich diese Stelle einfach in der Jobbörse ohne einzuloggen gesucht habe, aber der Antwort war nicht akzeptiert. Er meinte ich musste alle diese Stelle lesen und dabei eingeloggt bleiben. Gibt es so eine Mitwirkungspflicht?
So eine Mitwirkungspflicht gibt es nicht.

Hast du dem MT erlaubt, dass er sich in dein JOBBÖRSEn-Profil einloggen darf?
Wahrscheinlich nicht, aber auch dem selektiven Zugriff, den SBs gerne in der Zuweisung einbauen, auch nicht widersprochen.

MaxTk meinte:
Jetzt zwingt mich Massnahmeleiter einen anderen Beruf zu wählen und Bewerbungen für diesen Beruf zu senden und er gibt mir ZAFen und ähnlicher Kram.
Du kannst dazu nicht gezwungen werden, weil der MT diese Möglichkeit, bzw. Recht, gar nicht hat.

MaxTk meinte:
Ich habe meine Zuweisung für diese Massnahme geguckt und da steht dass ich Vermittlungsangebote des Trägers annehmen muss
Das ist eine unzulässige Vorgabe vom JC!

Oh, du bist ja noch im ALG1.
Kannst du dem MT nicht einen Riegel mit seinen ZAF-:poop: vorschieben, indem du auf die finanzielle Zumutbarkeit hinweist?

Falls du vorher schlecht verdient hast, musst du es dem MT ja nicht auf die Nase binden.

Die allgemein gehaltene Fragen: Wie können Sie sich sicher sein, dass ihre angebotenen ZAF-Stellen überhaupt zumutbar sind?, dürfte den MT - zumindest - ins Schwimmen bringen.

Zur Zuweisung würde ich mal das ... zitieren:
Orientierungssatz RA Johannes Christian Heemann, 01099 Dresden

Im Anschluß an seine frühere Rechtsprechung (vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 27.07.2016 - L 25 AS 1511/16 B ER) hat das LSG entschieden, daß der Eintritt einer Sanktion wegen Abbruchs/Nichtantritts einer Eingliederungsmaßnahme ein inhaltlich hinreichend bestimmtes "Angebot" des Jobcenters voraussetzt.
ELO-Forum: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 39/2019 #1 unter 1. 2
Und weil es etwas dürftig formuliert ist, noch das ...
Hinweis: Leitsatz Dr. Manfred Hammel

1. Zur Bejahung der Zumutbarkeit einer Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit gemäß § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB II muss für eine Arbeitslosengeld II erhaltende Person aus der Maßnahmenzuweisung des Jobcenters klar erkennbar und nachvollziehbar sein, was amtlicherseits im Einzelnen gefordert wird, d. h. die Maßnahme näher beschrieben werden, damit sich die Zumutbarkeit genau bewerten lässt.

2. Die Beschreibung des Ziels der Eingliederungsmaßnahme reicht hier nicht aus. Der SGB II-Träger hat vielmehr stets darzulegen, wie diese Maßnahme konkret ausgestaltet ist.
ELO-Forum: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 38/2019 #1 unter 3. 1
Wie lange soll die Maßnahme eigentlich noch dauern?
Ich frage deshalb, weil du dir den Ärger vom Hals hättest halten können, wenn du frühzeitig Widerspruch gegen die Zuweisung eingelegt hättest.
Im SGB III hat ein Widerspruch, nach meinem Wissen, aufschiebende Wirkung. Somit hättest du erst gar nicht beim MT antanzen müssen.

MaxTk meinte:
Der MT hat anscheinend Kontakte bei diesen ZAFen,
Ist auch kein Wunder, weil der MT (wahrscheinlich) von der ZAF ein kleines (Geld-)Geschenk für dich bekommt und von der AfA eine Vermittlungsprovision!

MaxTk meinte:
Sie drücken einfach einen festen Termin mit dem Telefon vom MT und Anschrift/Zeit/Ansprechpartner von der ZAF aus und zwingen mich dort zu gehen.
Muss ich mir jetzt vorstellen, dass der MT-Mitarbeiter dir eine Pistole in den Rücken drückt und mit dir zur ZAF marschiert?
Nicht? Dann bist du, strafrechtlich gesehen(!), nicht gezwungen worden.

MaxTk meinte:
Sie wollten aber diese auch nicht akzeptieren, dann haben sie mir Ablehnungsformular ausgedrückt und wollten, dass ich Arbeitsablehnung begründe und unterschreibe, damit sie diese an meinen SB übersenden.
Siehst du, so viel zum Thema Zwang.

Der MT ist nicht mal in der Lage dir eine Abmahnung zu geben, sondern will, dass du die Verweigerung der Mitarbeit selbst unterschreibst.

Im Berufsleben würde ich sagen: Dir wurde ein Aufhebungsvertrag inkl. Verzichtserklärung vorgelegt, was du unterschreiben sollst ... damit der AG dich leicht, billig und rechtssicher los wird.

MaxTk meinte:
Mir wurde klar gemacht, wenn ich diese Zwangstermine ablehne oder einen Arbeitsvertrag bei der ZAF nicht unterschreibe, bekommt mein SB Bescheid und ich kann sanktioniert werden.
Sicherlich hast du das nicht schriftlich vom MT bekommen, oder?

Der MT wird sich hüten dir das schriftlich zu geben, weil er dann wegen Amtsanmaßung dran kommen kann.

[Btw] Dem MT wird der Ar$ch gerettet, weil ständig von: KANN sanktioniert werden, geredet wird.
Durch dieses KANN ist es (wahrscheinlich) keine Amtsanmaßung, sondern nur noch ein Hinweis. :icon_cry: [/Btw]

MaxTk meinte:
ZAFen wollen auch dass ich irgendwelche Personalfragebogen ausfülle,
Ganz andere Baustelle, die abzuarbeiten ist, wenn du wirklich zu einem VG musst.

~> In diesem Thread geht es um rechtswidrig aufgezwungene VGs.

Otto27 meinte:
weil du zusätzlich den Maßnahmenvertrag unterschrieben hast, kannst du wenig dagegen machen und musst dich für die Stellen bewerben.
Es kann niemand gezwungen werden sich bei Firmen zu bewerben.
Geht nicht mal mit einem Vermittlungsvertrag bei einem PAV.

Otto27 meinte:
aber in einer Form so dass es nicht als Anti-Bewerbung sanktioniert werden kann.
Erklärst du mir, wie ein MT oder ein PAV mit Vermittlungsvertrag eine Sanktion aussprechen kann?
DAS ist der Knackpunkt, weshalb ich an deinen Erklärungen etwas auszusetzen habe.
~> Es gibt keine RFB von der BA damit sanktioniert werden kann.
[Btw] Eigentlich erwarte ich keine Antwort, weil es gesetzlich(!) nicht möglich ist. [/Btw]

Otto27 meinte:
Zustimmung Datenweitergabe natürlich erst nach einer Vertragsunterzeichnung ausfüllen.
DAS dürfte unnötig sein, weil die Datenweitergabe ihrer Mitarbeiter an potentielle Einsatzbetriebe zur Kernaufgabe von ZAFen gehört ... und somit - automatisch - zulässig ist.

Auch wenn die Datenweitergabe auf einsatzrelevante Daten eingeschränkt gehören.
~> Soll ich als Bäckergehilfe verliehen werden, geht es den ZAF-Kunden nichts an, dass ich schon für das englische Königshaus Geburtstage gestaltet habe ... und per Du mit ihnen bin.
Sonst kommt der Sklavenhalter [Btw] die ZAF ist der Händler [/Btw] auf die dumme Idee er könne meine Verbindungen nutzen um Hoflieferant zu werden.

Otto27 meinte:
wenn Entleiher weiter weg ist,
Selbst wenn der Entleiher direkt unter mir wäre, hat die ZAF die Kosten für die Fahrt von deren Büro zum Entleiher zu übernehmen.
Setzt aber voraus, dass ich jeden Morgen und Abend im ZAF-Büro auftauche.

Jaaa, DAS ist unnötig, kompliziert und mit vermeidbaren Kosten verbunden.
ABER anders kannst du der ZAF nicht klar machen, dass du in der Lage und Willens bist die Pendel- strikt von den Dienstfahrtkosten zu trennen.

Was ZAFen nicht leiden können, sind penible Paragrafenreiter ... zumal, wenn sie auch noch ihre Rechte kennen und nicht nur wild mit irgendwelchen Paragrafen um sich werfen.

karuso meinte:
Ein weiteres KO-Kriterium ist das man leider kein Führerschein und Auto zur Verfügung hat
Warum lügen?
Ich habe Führerschein und Auto ... ABER diese stelle ich der ZAF nicht zur Verfügung. PUNKT.

Was glaubst du wird die ZAF für Augen machen, wenn ich im 7-sitzer Van vorfahre und dann in den ZAF-Shuttlebus umsteige?

Richtig lustig wird es, wenn ich nach 7h auf dem Heimweg lustig hupend bei den noch auf der Baustelle arbeitenden LAN-Kollegen vorbeifahre und dabei den Wohnwagen angehängt habe ... und die Einsatzfirma nicht weiß wie sie die Werkzeuge transportieren soll, weil der Firmenwagen keine AHK hat, diese schon mit dem Müll belegt ist oder keiner der Anwesenden den nötigen FS hat.

Oh, kann ich in solchen Situationen das absolute Ar$chloch heraushängen lassen :icon_twisted:
 

Otto27

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Es kann niemand gezwungen werden sich bei Firmen zu bewerben.
In diesem Fall leider schon, ergibt sich aus der Zuweisung (mit RFB), Auszug:

"- aktive Mitwirkung bei allen auf die beruflichen Eingliederung abzielenden Leistungen. Dazu gehört auch, dass Sie die Vermittlungsangebote des Trägers zur Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung annehmen... "

Zusätzlich gibts im Maßnahmen-Vertrag auch noch Stelle wo er sich verpflichtet hat auf aktive Mitarbeit und den Anweisungen vom MT zu folgen.

Erklärst du mir, wie ein MT oder ein PAV mit Vermittlungsvertrag eine Sanktion aussprechen kann?
DAS ist der Knackpunkt, weshalb ich an deinen Erklärungen etwas auszusetzen habe.
MT kann natürlich nicht sanktionieren, habe ich auch nicht behauptet, wird halt Sb gemeldet und der übernimmt das dann.

DAS dürfte unnötig sein, weil die Datenweitergabe ihrer Mitarbeiter an potentielle Einsatzbetriebe zur Kernaufgabe von ZAFen gehört ... und somit - automatisch - zulässig ist.
Ohne deine Zustimmung darf ZAF deine Profil-Daten nicht weitergeben und das ist i. d. R. Voraussetzung um Einsatz zu bekommen (die meisten Entleiher wollen einfach vorher genauere Daten sehen, manche wollen sogar zusätzlich dass du vorm Einsatz bei ihnen vorsprichst). Und die Profil/Datenweitergabe-Zustimmung ist i. d. R. eine Voraussetzung vom Arbeitsvertrag, der nur mit dieser Voraussetzung zustande kommt (steht z. T auch explizit drin). Jedenfalls wenns so ist, dass dir ZAF Arbeitsvertrag vorlegt und du diesen unterschreibst (was ich übrigens nicht empfohlen habe), dann halte ich es für eher unklug dich dann bei Datenweitergabe zu verweigern (die Abwehr sollte einfach vorher erfolgen). Im Grunde ist das aber ein anderes Thema, was mit meinen Post nix zu tun hatte, ich hatte ja nur geschrieben keine Datenweitergabe vor Vertragsunterschrift zu leisten und quasi empfohlen natürlich auch erst mal keinen Vertrag zu unterschrieben (sondern zum prüfen mitnehmen...) und daher gibts dann natürlich auch keine Datenweitergabe.

Oder anders gesagt, die meisten ZAFs wollen damit ihr Risiko mindern und dich bereits vor Vertragsunterzeichnung am Markt anbieten und erst wenn der Entleiher sein ok gibt, dann den Vertrag mit dir machen. Sinn war nur dem vorzubeugen, solange man bei ZAF nicht angestellt ist, muß man dem nicht zustimmen und die ZAF, mit deinen Daten Geld verdienen lassen, darauf wollte ich hinweisen.
 
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AnonNemo

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In diesem Fall leider schon, ergibt sich aus der Zuweisung (mit RFB), Auszug:
Eben nicht, weil dazu eine RFB von der BA zwingend notwendig ist ... und dann noch für genau diese, vom MT aufgezwungene, Stelle.

Dein Auszug ist, wie ich schon anmerkte, eine unzulässige Regelung im Angebot, bzw. in der Zuweisung.
~> Sperrzeit-/Sanktionsbewehrte Stellenvorschläge darf ausschließlich die BA machen.

MT kann natürlich nicht sanktionieren, habe ich auch nicht behauptet, wird halt Sb gemeldet und der übernimmt das dann.
Ist, aus den in diesem Beitrag genannten Gründen, gesetzlich NICHT möglich.

dass dir ZAF Arbeitsvertrag vorlegt und du diesen unterschreibst (was ich übrigens nicht empfohlen habe)
Habe ich bemerkt ... UND dir auch nicht bemängelt/vorgeworfen.

dann halte ich es für eher unklug dich dann bei Datenweitergabe zu verweigern (die Abwehr sollte einfach vorher erfolgen).
Ich habe absichtlich von Mitarbeitern geredet (deshalb auch die Hervorhebung) und nicht von Bewerbern.

Als Bewerber kannst du der Datenweitergabe an ZAF-Kunden wiedersprechen.
Bzw. du kannst es ignorieren, weil es der ZAF aufgrund der DSGVO verboten ist.

Als Mitarbeiter braucht der ZAF-Kunde, nicht zwingend, alle meine Daten.
Ich bin der Meinung (und gebe zu, dahingehend die DSGVO nicht überprüft zu haben!), dass die Firma bei der Datenweitergabe an deren Kunden auf Datensparsamkeit zu achten hat.

War es in diesem oder einem anderen Thread? Egal ~>
Es gibt kein Konzernprivileg. D. h. die ZAF darf meine Bewerbung weder an die eigene Zentrale noch [erst recht nicht] an andere Niederlassungen weitergeben.
Zudem bekommt ein ZAF-Kunde auch nicht meine z. B. Gehaltsabrechnung ... wenn ich Mitarbeiter bin.

Daraus leite ich ab, dass die ZAF mit meinen Daten sparsam zu sein hat.

Oh, jetzt bin ich etwas vom Thema abgeschweift, weil meine Erklärung auf deiner Aussage aufbaute, dass die Zustimmung nach der Vertragsunterzeichnung notwendig wäre.
DIESE Zustimmung ist durch die AV-Unterschrift automatisch gegeben.
 

Babbel1

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DAS dürfte unnötig sein, weil die Datenweitergabe ihrer Mitarbeiter an potentielle Einsatzbetriebe zur Kernaufgabe von ZAFen gehört ... und somit - automatisch - zulässig ist.

Auch wenn die Datenweitergabe auf einsatzrelevante Daten eingeschränkt gehören.
Gesetzlich ist das entsprechend eingeschränkt, genau deshalb wollen die die Unterschrift.

Ich habe absichtlich von Mitarbeitern geredet (deshalb auch die Hervorhebung) und nicht von Bewerbern.
Was datenschutzrechtlich keinen Unterschied macht, siehe § 26 BDSG.
Als Mitarbeiter braucht der ZAF-Kunde, nicht zwingend, alle meine Daten.
Ich bin der Meinung (und gebe zu, dahingehend die DSGVO nicht überprüft zu haben!), dass die Firma bei der Datenweitergabe an deren Kunden auf Datensparsamkeit zu achten hat.
Art. 5 DS-GVO enthält eine solche Vorschrift.
Oh, jetzt bin ich etwas vom Thema abgeschweift, weil meine Erklärung auf deiner Aussage aufbaute, dass die Zustimmung nach der Vertragsunterzeichnung notwendig wäre.
DIESE Zustimmung ist durch die AV-Unterschrift automatisch gegeben.
Nein, eine Bewerbung bzw. ein AV eröffnet nur die Anwendung der gesetzlichen Datenschutzregeln. Allerdings einschließlich der Datensparsamkeit, was den ZAF nicht gefällt.
Eine Zustimmung im datenschutzrechtlichen Sinn muss ausdrücklich erfolgen, da ist nichts mit stillschweigend oder automatisch oder sonstwas hintertürmäßiges.
 

AnonNemo

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Was datenschutzrechtlich keinen Unterschied macht, siehe § 26 BDSG.
Bitte berücksichtige diese beiden Beiträge (aus einem anderen Thread, die sogar direkt hintereinander stehen).
Zur Info den folgenden Link lesen, der sich mit der DSGVO bezogen auf ZAFs beschäftigt:

DSGVO und ZAFs
Dabei im Link nicht einlullen lassen, dass Zeitarbeitskräfte sind „Beschäftigte″ bei Verleiher und Entleiher sind.
~> Beschäftigte bekommen Lohn. Deshalb ist ein Bewerber KEIN Beschäftigter.

D. h.: Die ZAF darf die Daten vom Bewerber ausschließlich für den Abschluss eines Arbeitsvertrages verwenden ... und nicht um ihr unternehmerisches Risiko zu minimieren, indem sie die Daten - vorab - an den Entleiher weitergibt um das OK für den Verleih-Vertrag zu bekommen.

Schön im Link erklärt unter:
DSGVO und Zeitarbeit: Bewerberdatenbanken nur mit Einwilligung zulässig
Was wahrscheinlich zu Irritationen führte, war, dass im allgemeinen Teil (vom Link) Bewerber- und Beschäftigte-Daten gleich zu behandeln sind.
Aber unter dem Punkt bzgl. Bewerberdatenbanken ist der Umgang mit den Bewerber-Daten geregelt.
 

Babbel1

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Klar, dass die ZAF dieses Risiko minimieren will, indem sie vorab ihrem Kunden Informationen zukommen lassen will um einer Ablehnung vorzubeugen.


Dabei im Link nicht einlullen lassen, dass Zeitarbeitskräfte sind „Beschäftigte″ bei Verleiher und Entleiher sind.
~> Beschäftigte bekommen Lohn. Deshalb ist ein Bewerber KEIN Beschäftigter.

D. h.: Die ZAF darf die Daten vom Bewerber ausschließlich für den Abschluss eines Arbeitsvertrages verwenden ... und nicht um ihr unternehmerisches Risiko zu minimieren, indem sie die Daten - vorab - an den Entleiher weitergibt um das OK für den Verleih-Vertrag zu bekommen.
Bezüglich der konkret ausgeschriebenen Stelle dürfen sie.
Das ist den ZAF bloß regelmäßig zu wenig, weil die ausgeschriebenen Stellen ja bekanntlich oft nicht existieren.
 

Otto27

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Selbst wenn der Entleiher direkt unter mir wäre, hat die ZAF die Kosten für die Fahrt von deren Büro zum Entleiher zu übernehmen.
Setzt aber voraus, dass ich jeden Morgen und Abend im ZAF-Büro auftauche.
Dein Einsatz ist beim Entleiher, wenn du absichtlich künstliche Umwege über ZAF machst, wirst du damit vor Gericht nicht durchkommen.

Eben nicht, weil dazu eine RFB von der BA zwingend notwendig ist ... und dann noch für genau diese, vom MT aufgezwungene, Stelle.

Dein Auszug ist, wie ich schon anmerkte, eine unzulässige Regelung im Angebot, bzw. in der Zuweisung.
TE hat sich mit Maßnahmenunterschrift Verpflichtungen unterworfen, wie aktive Zusammenarbeit mit MT und deren Anweisungen zu befolgen. Wenn TE dem nicht nachkommt, kann er wegen maßnahmenwidrigen Verhaltens ausgeschlossen werden und in Zuweisung mit RFB ist enthalten, dass das dann sanktioniert werden kann.

Generell kann ich deine Einstellung verstehen, ich finde das Maßnahmen-System so wie es aktuell ist auch lächerlich (und ich bin wie bekannt auch nicht unbedingt der größte Freund von ZAFs^^), das ändert aber nichts an den rechtlichen Tatsachen und man sollte sich nicht alles unrealistisch Schöndenken (muß auch nicht sein, gibt genug andere Ansatzpunkte die relativ sicher funktionieren, siehe z. B. Maßnahmenabwehr-und Anti-ZAF-Threads...Problem ist hier einfach wie bekannt, dass TE den MT-Vertrag unterschrieben hat, bereits an Maßnahme teilnimmt und dann sind die Dinge halt schwieriger...).
 
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MaxTk

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So eine Mitwirkungspflicht gibt es nicht.

Hast du dem MT erlaubt, dass er sich in dein JOBBÖRSEn-Profil einloggen darf?
Wahrscheinlich nicht, aber auch dem selektiven Zugriff, den SBs gerne in der Zuweisung einbauen, auch nicht widersprochen.
Ja, das stand im Vertag. Ich habe leider schon unterschrieben, weil sie haben viel Druck gemacht und ich wusste damals nicht, dass ich diese ablehnen kann.

Du kannst dazu nicht gezwungen werden, weil der MT diese Möglichkeit, bzw. Recht, gar nicht hat.
Ich bin letzte Woche zum Vorstellungsgespräch mit einer von diesen ZAF gegangen, habe die Situation geschildert und gesagt, dass ich eigentlich einen Job in meinem Beruf suche und Einladungen zum Vorstellungsgesprächen jede Woche bekomme (was auch stimmt). Der Mitarbeiter von der ZAF meinte, dass es dann keinen Sinn macht mich einzustellen. Aber am nächsten Morgen hat er einen Email an meinen MT geschrieben, wo stand dass ich keine Interesse zeigte und Job nicht annehmen wollte. Der MT hat mich dann angeschriehen, viel Druck gemacht und hat mir einen Formular gegeben. Auf diesem stand Ablehnung der Job und ich musste meine Abhlehnung begründen und unterschreiben. Wollte ich nicht tun, und der MT hat gesagt er macht dass auch ohne meine Unterschrift und sendet den an meinen SB. Keine Ahnung was daraus geworden ist, habe noch keine weitere Information erhalten. Der Leiter bei der Massnahme hat mich auch bedroht aus der Massnahme rauszuschmeißen, tat es aber noch nicht.

Wie lange soll die Maßnahme eigentlich noch dauern?
Ein Paar Wochen noch. Hoffe ich schaffe es ohne weitere Schwierigkeiten zu bekommen, diese Massnahme ist sehr nerventötend.


Ist auch kein Wunder, weil der MT (wahrscheinlich) von der ZAF ein kleines (Geld-)Geschenk für dich bekommt und von der AfA eine Vermittlungsprovision!
Ja, der MT sagt auch, dass sie alle Arbeitsverträge mit den ZAFen schon überprüft haben, deshalb brauchen wir diese nicht mehr zu prüfen und müssen sofort unterschreiben. Und wir sollen einfach ihnen vertrauen. Ich glaubte natürlich kein Wort.

Muss ich mir jetzt vorstellen, dass der MT-Mitarbeiter dir eine Pistole in den Rücken drückt und mit dir zur ZAF marschiert?
Nicht? Dann bist du, strafrechtlich gesehen(!), nicht gezwungen worden.
Ab nächster Woche sie laden ZAF Mitarbeiter vor Ort ein und die Vorstellungsgespräche mit denen werden schon im Gebäude vom MT stattfinden, also brauchen wir nirgendwo zu fahren. MT Leute werden auch anwesend sein, wahrscheinlich um mehr Druck zu machen.

Der MT ist nicht mal in der Lage dir eine Abmahnung zu geben, sondern will, dass du die Verweigerung der Mitarbeit selbst unterschreibst.
Ich habe nichts untershribeben, hoffentlich reicht das um die Sanktionen zu vermeiden.

[Btw] Dem MT wird der Ar$ch gerettet, weil ständig von: KANN sanktioniert werden, geredet wird.
Durch dieses KANN ist es (wahrscheinlich) keine Amtsanmaßung, sondern nur noch ein Hinweis. :icon_cry: [/Btw]
Ja, habe ich auch gedacht, deshalb nichts unterschrieben.

~> Es gibt keine RFB von der BA damit sanktioniert werden kann.
[Btw] Eigentlich erwarte ich keine Antwort, weil es gesetzlich(!) nicht möglich ist. [/Btw]
Genau, RFB für diese Stellen bei ZAF bekomme ich nicht, nur mündliche Drohungen vom MT. Ich bekomme auch Formulare wegen Ablehnung, die ich nicht unterschreibe und nichts begründe. Der Leiter hat aber selbst da etwas reingeschrieben, also ohne meine Zustimmung irgenwelche Begründungen, keine Ahnung was.
 
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