Maßnahmeträger hätte wegen mir fast Job verloren, muss ich mich schuldig fühlen?

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_complicated99_

Gast
Hallo alle zusammen..

der Maßnahmeträger einer ehemaligen Aktivierungsmaßnahme hätte wegen mir fast seinen Job verloren da ich mein Recht auf Vertragsfreiheit wahrnahm, Ich hatte eine EGV unterschrieben allerdings keine der Unterlagen die ich in der Maßnahme erhielt..

Der damalige Maßnahmeträger jedoch behielt mich trotzdem in der Maßnahme..neulig wo ich ihn traf erzählte er mir allerdings was damals vorsich ging..

Muss ich mich deswegen schuldig fühlen?
 

Kampfmops

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Muss ich mich deswegen schuldig fühlen?
Eher sollte das Mobb-Center sich Schuldig fühlen. Dort wird nie hingewiesen, das man weitere Verträge unterschreiben MUSS, damit sie auch schön Daten bekommen. MT selbst sind auch nicht ganz unschuldig. Sie kennen das System (sollten sie zumindest) und profitieren ja dadurch, das Elo da hin geschickt werden.

Elo selbst können nichts dafür, was da alles abgeht. Wir werden vom JC zu Maßnahmen gedrängt und sollen spuren. JC hat dadurch eine schönere Statistik und MT mehr Geld...wir sollen da nur rum gammeln (ob wir was machen, ist eigendlich egal). Das Einzige, was wir machen können, ist uns wehren.
 
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_complicated99_

Gast
Vielleicht solltest du solchen eher selbstbemitleidenden Erzählungen einfach weniger Glauben schenken. ;)

Wieso sollte er mich anlügen?

Elo selbst können nichts dafür, was da alles abgeht. Wir werden vom JC zu Maßnahmen gedrängt und sollen spuren. JC hat dadurch eine schönere Statistik und MT mehr Geld...wir sollen da nur rum gammeln (ob wir was machen, ist eigendlich egal). Das Einzige, was wir machen können, ist uns wehren.

Das bedeutet ja demzufolge das ich genau richtig gehandelt habe und er Maßnahmeträger mit mir kein Geld verdient hat oder?

Ich weiß auch garnicht was ich da sollte damals..im Grunde war ich der einzige der immer Pünktlich war und wir haben tatsächlich nichts gemacht, es lief darauf hinaus das ich von 8-12 Uhr am PC saß und bei Facebook spiele gespielt hab..
 

Kampfmops

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Jup, hast du alles richtig gemacht.

Die meisten Maßnahmen sind reine "Beschäftigung" der Elos (nur bei den wenigstens lernt man wirklich etwas). Von "Rumsitzen", über "Mit Lamas gassi gehen", "Bilder ausmalen" gibt es da alles mögliche an Sinnlosigkeit. Es geht wirklich nur darum, die Statistik vom JC zu schönen (solange Elo in einer Maßnahme gammelt, taucht er darin nicht mehr auf) und dem MT Geld in die Tasche zu spielen (weiss nicht mehr, wieviel genau, aber pro gammelnden Elo sollen die 600-2000 Euro im Monat vom Staat bekommen).

Vielleicht solltest du solchen eher selbstbemitleidenden Erzählungen einfach weniger Glauben schenken. ;)
Darüber habe ich auch nachgedacht. Könnte eine versuchte Manipulation sein, damit @_complicated99_ das nächste mal brav unterschreibt. :sneaky:
 

Couchhartzer

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Das bedeutet ja demzufolge das ich genau richtig gehandelt habe und er Maßnahmeträger mit mir kein Geld verdient hat oder?
Korrekt, aber es bedeuten nicht, dass der Maßnahmeträger deswegen befürchten müsste pleite zu gehen, denn du bist ja nicht die einzige Person die dahin zugewiesen wird.
Und genau aus diesem Grund ist auch eine solche Aussage des Maßnahmeträgers:
der Maßnahmeträger einer ehemaligen Aktivierungsmaßnahme hätte wegen mir fast seinen Job verloren
einfach nur Unfug und polemisierende Unwahrheit.
 

Nena

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Das ist sicherlich eine irre witzige Geschichte. Aber: Wen meinst Du mit MT? Der Träger ist i.d.R. keine Einzelperson, sondern eine Gesellschaft.
neulig wo ich ihn traf erzählte er mir allerdings was damals vorsich ging
Ein Angestellter bei einem MT also? Ein Dozent?

Glaubt jemand, die arbeiten da, weil sie gerne Leute, die keinen Bock dazu haben, beaufsichtigen?
 

Muzel

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Wenn du dich schuldig fühlst, hilft das deinem Maßnahmetrager wenig. Deine Schuld kannst du beichten. Wenn es dir möglich ist, solltest dieser Person helfen. Das würde dir auch helfen.
 

götzb

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Kein Maßnahmeträger ist verpflichtet, mit dem Jobcenter zusammenzuarbeiten, wo ihm arbeitslose Opfer zugewiesen werden.
Somit muss du dich keineswegs schuldig fühlen.
 
Zuletzt bearbeitet:

0zymandias

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Selbstverständlich sollte man sich schuldig fühlen, zutiefst, denn dieser Mann braucht dringend sozialpädagogische Hilfe.

Anders wird er nicht die Motivation und den Aktivierungsgrad entwickeln können, sich einen anständigen Job zu suchen.

Scheinbar muss es ihm erst viel schlechter gehen, bevor er etwas ändert, und genau dafür können wir alle etwas tun.

Gemeinsam. Für eine bessere Zukunft. 👅

Erstellt auf einem Stippeföttche ZXL 3000.
 

Schmerzgrenze

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bLum

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Nein Zeitkind, die männl. Form ist in der weibl. nur schon enthalten.
 
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_complicated99_

Gast
@Muzel

Wie soll ich ihm denn helfen?..

Das schärfste ist ja das ich der erste bin der bei diesem Dozenten so gehandelt hat, alle anderen haben fein alles unterschrieben und nichts hinterfragt...

Dieser Dozent hatte echt Zutun mit mir, er musste sich auch kräftig belesen da er nicht wusste worauf ich mich berufe da seine Auffassung war das man alles unterschreiben MÜSSE...was nicht stimmt..


Wenn du mit hilfe meinst das ich ihn aufklären soll dann frage ich mich was diese hilfe ihm dann bringt...
 

Muzel

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Wenn es dir möglich ist mit dem Maßnahmeträger zu sprechen, dann tue es. Dir hilft es in jedem Fall.
 

Fabiola

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Ich finde es äußerst positiv, wenn ein Mensch etwas tut und merkt, dass er einen anderen möglicherweise geschädigt hat.
Prinzipiell stimme ich Dir zu - doch - @_complpcated99_ hat noch mehr getan:
... er musste sich auch kräftig belesen da er nicht wusste worauf ich mich berufe da seine Auffassung war das man alles unterschreiben MÜSSE...was nicht stimmt..
Durch den Wissenszugewinn verursacht durch @_complicated99_ , nämlich die Aufklärung des Dozenten und dessen Erhellung der Rechtslage wurde ihm doch eher geholfen als geschadet.
 

JobcenterAffe

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Wenn es dir möglich ist mit dem Maßnahmeträger zu sprechen, dann tue es. Dir hilft es in jedem Fall.
Ein Blödsinn! - Sorry, mußte ich nun loswerden. Was ist das für ein sozialpsychiatrisches Gerede. "Mit dem Feind diskutiert man nicht!". Außerdem hat der Betreffende selbst gesagt, daß die Maßnahme für alle Teilnrhmer sinnlos war. Hätte dieser Dozent nur ein Qiäntchen Berufsethos und Moral, würde er diesen Job gar nicht weiter machen.
 
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