Maßnahmeträger drängt mich, ihm meinen Lebenslauf auszuhändigen. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Hallo,

ich hatte das schonmal irgendwo gefragt, aber irgendwie kam ich damit nicht weiter.
Der Maßnahmeträger in meinem 1 € - Job drängt schon eine ganze Weile, ich soll meinen Lebenslauf und meine Unterlagen mitbringen. Heute wurde es ganz massiv. Ich will meine Unterlagen aber nicht hergeben, weil ich der Meinung bin, dass die das nichts angeht. Vor allem ist mir suspekt, dass er damit so drängt.

Kann ich mich hier einfach weigern, die Unterlagen mitzubringen - was sind mögliche Konsequenzen?

Mfg
 

HartzVerdient

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AW: MT drängt auf Lebenslauf

Keine Konsequenzen. Sage den Leuten einfach, dass denen die Unterlagen absolut nichts angehen und es sich hierbei um deine Privatsache handelt. Die machen deshalb Druck, weil die mit dir Geld verdienen.
 
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AW: MT drängt auf Lebenslauf

Hast Du ihn mal gefragt, wofür genau er den Lebenslauf braucht?
 

Roter Bock

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AW: MT drängt auf Lebenslauf

..hast Du eine EGV oder einen Vertrag unterschrieiben der Dich dazu verpflichtet?

Kann der MT mit einer "Rechtsquelle" für seinen Wunsch aufwarten?

Ich würde Ihn darum bitten mir mitzuteilen welchen konkreten Arbeitsplatz er mir anbieten möchte. Ohne konkretes Angebot serinerseits gibt es keinen Lebenslauf...

Mitwirkung vs. Datenschutz! Mach ihm klar das er den überhaupt nicht bekommt sondern nur ein potentieller Arbeitgeben - und den möchtest Du gerne kennenlernen.

Roter Bock
 

Dagegen72

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hm - ich kenne das so, dass man sich für einen euro-Job so bewirbt, wie wenn es ein regulärer Job wäre mit einer normalen Bewerbungsmappe. Kann sich in der Zwischenzeit geändert haben oder ich hätte es zu der Zeit schon nicht gebraucht, naja, zu der Zeit unterschrieb ich aber noch EGVs und fand Euro-Jobs interessant, nicht ahnend und mir selbst nicht bewusst seiend, wie sehr ich ausgebeutet wurde, mich ausbeuten ließ und der ganze Mist im Lebenslauf hinterher keinen Pfifferling wert ist egal wie viel und gut ich gearbeitet habe und mich teilweise wie Dreck behandeln ließ und es auch leider zuließ, weil ich nicht glauben konnte, dass die das ernst meinen, ihren Frustabbau an mir, einer, der meinte, mich anmachen zu müssen permanent, wie auch ein anderer, haben ja sonst niemand die A..lö .. - Pfui! .

Hast du den Euro-Job schon angetreten? Ist er fester Bestandteil einer EGV, d.h. war da klar, dass du da hingehen wirst, die dich nehmen und du dann dort sein wirst oder musst du dich dafür noch bewerben?

Wenn alles abgemacht ist und von Unterlagen nirgends was bzw. in der EGV steht steht, würde ich keine Unterlagen mehr bringen.

Wenn der Euro-Job eine Maßnahme ist:

Innerhalb von Maßnahmen braucht man keinen Lebenslauf vorlegen:

https://www.elo-forum.org/weiterbil...ebenslauf-geht-massnahmetraeger-feuchten.html

Was ist das für ein Euro-Job? Musst du da was arbeiten und ist es zusätzlich? Oder sollst du da einen Arbeitsplatz ersetzen? Was ist das für ein Ort? Kann es sein, dass die dich übernehmen? Und hättest du Interesse daran?

Wenn keine Übernahme-Möglichkeit besteht, du da fest schon drin bist und es abgemachte Sache ist haben sie meiner Meinung nach keinen Anspruch auf Unterlagen, bis auf das was nötig ist, nämlich der Bescheid, dass das JC das bewilligt hat und zahlt.

Äh, das war bei mir mal der Fall, dass ich einen Arbeitsplatz ersetzt habe :icon_surprised: Da fand ich aber nichts bei zu der Zeit. War auch froh als ich bei den unfreundlichen Honks einer kirchlichen Einrichtung wieder weg war, was nicht lange dauerte, da sich dann etwas anderes für mich ergab.
 

0zymandias

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Keinen Lebenslauf für MTs, kein Personalfragebogen, o.ä.

Nur Name, Dienstgrad und Personalnummer. Ach nein, das war Kriegsgefangenschaft. :wink: Nur Name und Postanschrift.

Zum Sichererfühlen zwei Urteile:


Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten (§ 4a Bundesdatenschutzgesetz; SG Leipzig, Beschluss vom 29.05.2012, S 25 AS 1470/12 ER; SG Mannheim, Beschluss vom 06.07.2012, S 14 AS 2056/12 ER). Die Datenweitergabe an Maßnahmeträger, abgesehen von den Kontaktdaten, ist freiwillig (SG Berlin, Beschluss vom 15.02.2012, S 107 AS 1034/12 ER).


Deshalb ist die Verpflichtung die kompletten Bewerbungsunterlagen mitzunehmen rechtswidrig, da das SG Leipzig, Beschluss vom 29.05.2012, S 25 AS 1470/12 ER urteilte:
Der Antragsteller durfte zu Recht die Frage nach der Rechtsgrundlage der Vorlage eines Lebenslaufes stellen. Ein Lebenslauf beinhaltet immer personenbezogene Daten. Dem Antragsgegner mag noch zu folgen sein, dass die Vorlage eines Lebenslaufes auf dem ersten Arbeitsmarkt üblich ist. Vorliegend geht es aber nicht um die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt, sondern um ein zwischen dem Arbeitslosengeld II-Empfänger und dem Maßnahmeträger bestehendes öffentlichrechtliches Beschäftigungsverhältnis (vgl. Eicher, in: Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl., § 16 Rdnr. 236c m.w.N.; Völzke in Hauck/Noftz, SGB II, 2009, K§ 16d Rdm-. 64). Aufgabe des Maßnahmeträgers ist in diesem Rahmen die Organisation und Koordinierung der angebotenen Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung, hier des Angebotes als Sportassistent tätig zu werden. Die Frage, ob es sich dabei um eine im Sinne des § 10 SGB II für den Antragsteller zumutbare Arbeitsgelegenheit auch im Hinblick auf § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB II handelt, ist vom Leistungsträger vor Angebotsabgabe zu klären, somit für den
Maßnahmeträger nicht von Bedeutung. Dieser benötigt für seine schlicht ausführende Funktion grundsätzlich nur Personenangaben, die die Ansprechbarkeit und Kontaktaufnahme mit dem Mitarbeiter ermöglichen. Darüber hinausgehende Personendaten, wie sie regelmäßig in einem Lebenslauf zu finden sind, sind hierzu nicht erforderlich. Der Antragsteller beruft sich zu Recht auf § 4a des Bundesdatenschutzgesetzes.
 

obi68

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Bei einem 1-Euro-Job? Häh? Why?

Bei einer Sinnlosmaßnahme sehe ich ja noch ein , daß der MT daran ein Interesse hat (wenn ihn der Lebenslauf auch nichts angeht), aber hier?
 

0zymandias

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Wahrscheinlich möchte der MT die Gunst der Wahl haben und sich möglichst pflegeleichte Leute aussuchen, die nicht wegen Aufmüpfigkeit auffielen und dies und das können.

Apropos Können: Das können die vergessen. Aber so was von.

Zitat aus den fachlichen Hinweisen (https://www.arbeitsagentur.de/web/w...dstbai626714.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI626717, Seite 20):
Vor Zuweisung in eine bewilligte AGH ist die Zuweisungshöchstdauer gem. § 16d Abs. 6 SGB II zu beachten (s. B 2.5). ELb haben keinen Anspruch auf Zuweisung in eine bestimmte Maßnahme. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch des Maßnahmeträgers auf Zuweisung eines bestimmten eLb.
 

0zymandias

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Wenn es nach mir ginge, bekämen sie noch nicht mal meinen Namen und für ihre AktiVoodoo und ihre Muttivation ein Schmerzensgeld aufgebrummt, was dem Dummdrückertum und der versuchten Hirnerweichung in der Höhe entsprechen würde.

Die Daten und das Geld bekommen sie aber schon mit dem Nürnberger Trichter eingeflößt, also könnte man sich da konziliant zeigen. :biggrin:
 

Surfing

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@Dagegen72

hm - ich kenne das so, dass man sich für einen euro-Job so bewirbt, wie wenn es ein regulärer Job wäre mit einer normalen Bewerbungsmappe. Kann sich in der Zwischenzeit geändert haben oder ich hätte es zu der Zeit schon nicht gebraucht, naja, zu der Zeit unterschrieb ich aber noch EGVs und fand Euro-Jobs interessant, nicht ahnend und mir selbst nicht bewusst seiend, wie sehr ich ausgebeutet wurde, mich ausbeuten ließ und der ganze Mist im Lebenslauf hinterher keinen Pfifferling wert ist egal wie viel und gut ich gearbeitet habe und mich teilweise wie Dreck behandeln ließ und es auch leider zuließ, weil ich nicht glauben konnte, dass die das ernst meinen, ihren Frustabbau an mir, einer, der meinte, mich anmachen zu müssen permanent, wie auch ein anderer, haben ja sonst niemand die A..lö .. - Pfui! .
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Das war schon immer FALSCH und es hat sich da nichts geändert. Für eine AGH bewirbt man sich nicht!! Meine Vermutung: Der Lebenslauf wird deshalb so "dringend" benötigt weil man sich weitere Einnahmen mit den Inhalten des LL sichern möchte. Stichwort private Jobvermittlung, Weitergabe des LL an ZAFs.
 

Dagegen72

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kann es sein, dass ein Einsatzbetrieb für einen Euro-Job mehr Aufwandsentschädigung (Betreuungsgeld???) für einen Elo fordern kann, wenn es sich um einen qualifizierten oder weniger-qualifizierten Elo für diese Stelle handelt?

Könnte sein, dass ich das mal irgendwo aufgeschnappt habe, kann mich aber auch irren.

Aber die Quali des TE müssten JC und Einsatzbetrieb doch schon von Anfang an klar gewesen sein? Das kann doch nicht erst jetzt nachgeholt werden wollen?
 

0zymandias

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Sie wollen ihren Gewinn optimieren, indem sie die AGHs nicht an Leute vergeben, die daraus vielleicht tatsächlich profitieren könnten.

Lieber nehmen sie die, die bei ihnen noch ordentlich etwas leisten könnten.

Durch diesen Plan sollte man unbedingt einen dicken, fetten Strich ziehen.
 
E

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Guten Tag,

gestern wurde ich wieder massiv bedrängt, meinen Lebenslauf endlich abzugeben und es mir aufzuschreiben, da ich bis dahin immer gesagt habe, ich hätte ihn "vergessen" (es ging immer weiter damit, wie gesagt). Ich hatte ihn nicht "vergessen", aber nun gut...

Ich sagte der Dame (von der ich meist Arbeitsanweisungen entgegennehme) daraufhin freundlich, aber bestimmt, und mehrfach (!) dass ich es nicht will. Sie ließ jedoch wieder nicht davon ab, sondern machte weiter in der Art, dass sie sagte, sie wolle mir doch "nur helfen" etc. und wolle halt sehen, wie ich "Bewerbungen schreibe". Sie verhielt sich hier wirklich sehr aufdringlich. Ich sagte wiederholt nein, sie läßt einfach nicht davon ab.
Was soll ich nun tun? Ich komme hier nicht wirklich weiter, fühle mich genötigt...es hilft alles nichts, irgendwie :rolleyes:

Mfg
 

Dagegen72

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Leistest du da denn Arbeit? Oder ist das so ne Kombi mit Bewerbungscoaching?

Druck das Urteil kein Lebenslauf-Zwang in der Maßnahme aus und lege es ihr vor, dann wird Ruhe sein.

Oder sage ihr ohne Anwesenheit von Zeugen (dann kannst es im Nachhinein immer noch abstreiten wenn es ggf. heißt, zeigte sich nicht arbeitswillig) - wenn sie dich weiter so bedrängen würde, würdest du das als Nötigung auffassen.
 

0zymandias

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Bitte sie daraufhin jedes Mal um ihren Lebenslauf. Schließlich verdient man nicht viel als Tierquäler in der Elo-Scheucherei und da möchte man ihr auch ein wenig helfen.
 

Surfing

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mach mal ne Woche AU, bei dem Psychoterror wird man krank!
 
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Guten Tag,

heute morgen war es wieder einmal soweit. Ich wurde schon wieder regelrecht belagert, bedrängt und genötigt, meinen Lebenslauf abzugeben. Die Dame formulierte das etwa so: "sie würde mich ja darum bitten", woraufhin ich etwas meinte wie "Wenn Sie mich bitten, kann ich ja auch ablehnen". Daraufhin wurde sie allerdings ziemlich patzig und meinte, es wäre ja so nützlich für mich, wenn ich den Lebenslauf abgebe usw und fragte mich, warum ich es ablehnen würde. Ich sagte dann wiederholt, dass ich einfach nicht will und blieb dabei und sagte, es sei meine Privatsache. Sie daraufhin recht dreist und von sich selbst überzeugt: "Nein ist es nicht". Ich hätte dann weiter mit ihr herumstreiten können, bin aber dann einfach raus und hab sie quasi da sitzenlassen.

Im Grunde blieb allerdings das Ergebnis offen.
Was soll ich jetzt weiterhin tun?

Mfg
 

Curt The Cat

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[...]
Was soll ich jetzt weiterhin tun?
[...]
Vor allem - Ruhe bewahren ...!

Ich hab' einer SB, die von mir wissen wollte wieviele Bewerbungen ich denn geschrieben hätte und immer weiter bohrte, sechs Mal die wortwörtlich gleiche Antwort gegeben:

"Das kann ich aus der Erinnerung nicht sagen"

Das hatte schon groteske Züge.

Als sie dann mit der Bemerkung aufgab, daß sie das nicht verstehen könne, hab' ich sie dann noch gefragt, was an einem vollständigen, deutschen Satz denn so unverständlich sei - überflüssig zu erwähnen, daß ich darauf keine Antwort erhielt.

Ach ja - und zum Thema Lebenslauf, soll die Dame Dir doch eine gesetzliche Grundlage für Ihre Forderung vorlegen.


:icon_wink:
 

Anna B.

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Hallo,

schau einfach hier:

Hartz IV: Kein Lebenslauf beim Maßnahmeträger

drucke dir das ggf. aus..

und frage dann beim nächsten Mal.... nennen sie mir doch die Rechsgrundlage, wonach sie, als Dritter, meinen Lebenslauf zwingend für ihre Aufgaben benötigen.

Sie wird dann wieder frech werden und dann...dann zückst du das Urteil und knallst ihr das auf den Tisch..

und forderst sie auf, dir schriftlich mitzuteilen, dass sie als Maßnahmeträger deinen Lebenslauf benötigen..du würdest dann mit dieser schriftlichen Aufforderung deinen Anwalt aufsuchen und den Datenschützer befragen. Desweiteren frag nach dem Datenschutzmitarbeiter beim Maßnahmeträger...wetten, dass die keinen haben?
 

Dagegen72

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@IsabellaM: ich finde, du hast super reagiert - du bist nicht eingeknickt! Das ist schon mal viel Wert.

Wenn die dir wochenlang hinterherrennen können, wegen dem verdammichtem Lebenslauf-Wisch - dann kann es nicht so brisant sein, dass der her muss.

Ich würde mal fragen: WARUM die den wollen - und ihn schlicht nicht beibringen

Geht es an den SB - dann weißt du schlicht nichts davon, dass die Frau dich das ständig gefragt hat - muss dir irgendwie unter gekommen sein

und wohl weislich fragst du dann ganz irritiert: wieso, man muss in einer Maßnahme doch keinen Lebenslauf vorlegen, hier ist das Urteil

SITZE ES AUS - sowas musste ich auch erst lernen

lügen, aussitzen, schweigen, abstreiten, nichts wissen

nutze die Mittel der Ellenbogen-Gesellschaft :icon_mrgreen: jetzt ist auch klar, warum wir angeblich eine Ellenbogen-Gesellschaft sind und warum das eigentlich nich so gut sei - ja für wen denn bloß nicht gut??

Definition Ellenbogengesellschaft wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Ellenbogengesellschaft

Als Ellbogengesellschaft wird eine als abzulehnend verstandene Gesellschaftsordnung bezeichnet, die auf Egoismus, Konkurrenz, Rücksichtslosigkeit und Eigennutz basiert und bei der also die sozialen Denkweisen und Verhaltensnormen unterentwickelt sind.
bei einem derart nötigendem Verhalten seitens MT (SB, JC) sehe ich keinen anderen Ausweg, ( dann ist es Notwehr https://de.wikipedia.org/wiki/Notwehr_(Deutschland) "und damit kein strafbares Unrecht" ^^ )
 

Curt The Cat

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[...] , schweigen, [...]
Nicht umsonst heißt es ja - reden ist Silber, schweigen ist Gold ...

Die Figuren, mit denen wir es zu tun haben sind ja, zumindest ansatzweise, rhethorisch ausgebildet. Die lassen im Gespräch kurze Kunstpausen entstehen, die man, wenn man nicht achtsam ist, auszufüllen sucht. Leider besteht dann schnell die Gefahr, daß man sich um Kopf und Kragen redet ...

Deshalb - dem Schweigen standhalten, dem Gegenüber freundlich (ja - ich weiß, daß das schwer werden kann) ins Gesicht blicken und schweigen. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, wann das Gegenüber anfängt nervös zu werden oder anfängt, unruhig auf dem Stuhl hin und her zu rutschen ... alternativ werden die dann auch mal gern unsachlich :icon_mrgreen:

Ganz großes Kino das

Das ist am Anfang sicher schwer durchzuziehen, aber man kann das lernen - also üben, üben, üben ...


:icon_wink:


 

Pixelschieberin

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[...] dem Gegenüber freundlich (ja - ich weiß, daß das schwer werden kann) ins Gesicht blicken und schweigen. [...]
Halb OT:
Damit man nicht als erste/r beim Niederstarr-Spiel wegguckt, fokussiere die Nasenwurzel des Gegenübers.
Das kann gefühlte Stunden "ausgehalten" werden. :icon_wink:
 
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