Maßnahmeträger akzeptiert Krankmeldung nicht. Wie kann ich weiter vorgehen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
2.557
Bewertungen
973
Hallo Zermürbt38,

Das ist leider kein Grund für einen Abbruch der Maßnahme. Haben andere auch. Wie gesagt es bedarf einen triftigen Grund. Du kannst dich nur krank schreiben lassen oder kannst mal einen Besuch bei einem Psychiater in Erwägung ziehen, vielleicht bekommst du ein ärztliches Attest das den Abbruch der Maßnahme befürwortet bzw das dadrin steht das es das Beste wäre. Ob dies dein HA ausstellen kann und so akzeptiert wird, weiß ich leider nicht. Ein Besuch bei einem Psychiater bekommt man aber nicht so schnell und bis du diesen Termin hast, ist die Maßnahme bereits um.
Das ist sinnvoll sein könnte, sich durch Vermittlung des Hausarztes einen schnelleren
Facharzt- Termin zu besorgen, wurde bereits im "vorherigen Thread" zum gleichen Thema angemerkt! Post #61 vom 23.11.2019
 
Zuletzt bearbeitet:

Birt1959

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
753
Bewertungen
2.603
Wegen einem Beistand kannst du auch hier im Forum einen Aufruf Starten.
Wenn Du hier keinen findest - schau mal hier, ob es in deiner Nähe eine Arbeitsloseninitiative oder aber die Ämterlotsen der beiden Kirchen gibt.

Die Arbeitsloseninitiativen:
Adressen — Tacheles Adressdatenbank

Alternativ kann auch irgendein*e Bekannte*r mitgehen. Hier schrieb jemand mal, er*sie habe einfach andere LB*innen im JC angequatscht und gefragt, ob eine*r mitgeht. Noch jemand fand eine Beiständin über facebook bzw. markt.de.

Letztlich geht es nur darum, dass Du notfalls eine*n Zeug*in hast.
 

Frank71

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2010
Beiträge
2.482
Bewertungen
1.927
Mal anders gesagt, wer sagt denn das die Gespräche die der SB mit einem Hilfeempfänger führt, nicht seitens des Jobcenters aufgezeichnet werden,denn wenn man bedenkt wie verfasst ein SB denn den Verbis-Eintrag nachdem Meldetermin,alles aus dem Kopf Schreiben kann ich mir nicht vorstellen ?:unsure:
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
875
Bewertungen
1.375
Deshalb stehen nicht selten dort hähnebüchene Storys eingetragen, eben ganz aus dem Kopf des SBs entsprungen.
Und mit ein wenig Realität garniert.
 

Zermürbt38

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
981
Bewertungen
1.264
eben ganz aus dem Kopf des SBs entsprungen.
Und mit ein wenig Realität garniert.
oder er schreibt den Verbis Eintrag so wie er es gerne hätte und hofft das der ELO keine Einsicht haben möchte. Ich möchte nicht wissen wieviele ELO es gibt, die nicht wissen was über sie geschrieben wird. Hat eigentlich jedes Jobcenter und Optionskommunen Verbis?
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
875
Bewertungen
1.375
Nein, es gibt mehr als nur das Verbis System. Und du hast recht Zermürbt, nur sehr wenige wissen was wirklich dort eingetragen steht, über sie!
 

Zermürbt38

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
981
Bewertungen
1.264
Nur um mal zu schauen ob sie das machen. Vielleicht erfahre ich dann was über mich, was ich noch nicht weiß.
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
2.242
Bewertungen
5.379
Wenn ich diesen Thread so zurück lese, fallen mir ein paar "große" Kleinigkeiten
auf, die zu dem Problem heftig mit schwingen.

Klaro, das alles so ein wenig durcheinander gerät, wenn man Stress mit dem Masnahmen-
träger hat.. Dies muss aber nicht gleich bedeuten, das man "besondere Bedarfe" darin hat,
sich so verfolgen und in der zwischenmenschlichen Kommunikation so thyrannisieren zu
lassen..

Habe dazu etwas Bauchschmerzen im Bezug, wie SB überhaupt dazu kommt, @Itsme899
in so einer Masnahme zu stecken. Scheint wohl eine Masnahme zu sein, an der auch an der
Perrsönlichkeit des Teilnehmer "gebastelt" werden soll ? Jo, das erklärt auch die Behauptung
des MT, das TN nicht glaubwürdig sei und blabla..

Nun ist es ja soweit, das SB an der Sanktionsmühle drehen will..

Was hier noch nicht gecheckt wurde, ist die EGV, die an der Teilnahme an der Masnahme
"vertraglich" bindet..
Habe dazu nur erhaschen können das "Sie nehmen aktiv an... teil.".
Das heißt "Ich mache jetzt alles mit, was mir serviert wird.." Hüstel.. Sollten Verträge nicht
konkret und überschaubar sein, damit Rechte und Pflichten mit ihren Konsequenzen
verstanden und einhaltbar sind ? Schließlich kommt ja so eine Vereinbarung in korrekter
Weise zustande neech ? :unsure: Und yupp.. Wie kam das mit der EGV zustande ?..

Habe mal strukturell sortiert, was man wuppen sollte.

1. Bis auf weiteres die gelbe Fahne hissen. Viel Glück mit Doc & Co..
2. Kommunikation mit SB und MT auf Nachweisbar sicherstellen. Wurde hier ja schon erwähnt wie..
3. Sich selbst ein Erinnerungsprotokoll erstellen, was man beim MT bisher so alles erlebt hat.
4. Unbedingt Beistand nach § 13 Abs.4 SGB 10 bei JC-Terminen mitnehmen.
5. Die zu Anfang abgeschlossene EGV anonymisiert aber sonst bitte komplett lesbar hoch laden.
6. Und dann mal schauen, wie man weiter vorgehen kann..

Sorry, aber es ist wohl besser so, erst diese 5 oben genannten Punkte durch zu akkern, bevor wir
uns weiter im Kreise drehen..

Vieleicht kann Dir jemand dabei helfen, die zum Problem gehörenden Schriftsücke ein zu sannen,
und sie zu anonymisieren.. Daher es sich ja in Richtung Widerspruch bis hin zur Klage bewegt,
muss da ein bissel "Butter bei den Fischen", um hier passend unterstützen zu können.

Deine Antwort auf meine Fragen gehören genau so ins "Eigene Erinnerungsprotokoll", wie der
Verlauf nach Abschluss der EGV.. Ist zwar mühevoll aber bringt den roten Faden, der ggf. die Arbeit
eines Anwalt auch leichter macht.

MT ist ja "multiflexibel" was pflegeunleichte Teilnehmer angeht.. Deren Teilnahmevereinbarungen,
sofern welche unterschrieben, ist auch noch so ein Ding, was geklärt werden müsste..

:unsure:
 

Itsme899

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
21 November 2019
Beiträge
93
Bewertungen
4
Habe Ihnen eine Nachricht geschickt , also weil ich wohl so naive war und der sb erzählt habe Wie es mir geht , weil sie wirklich freundlich rüber kam . Hat sie gemeint die Maßnahme wäre die richtige für mich aber hat Mir leider falsche Dinge mündlich versprochen , sie meinte das wäre nur 1 mal in der Woche ist es aber nicht , sind keine Pschyolgen plus Hat sie gesagt wenn es nix für mich ist soll ich sie anrufen.
 

die_bold

Neu hier...
Mitglied seit
6 Dezember 2019
Beiträge
23
Bewertungen
28
Hallo liebes Forum. Zuallererst. --> Gutes neues Jahr 2020

Habe den Thread durchgescrollt....So gut dieses Forum auch ist: Hier ist die Grenze überschritten...Ich meine: Die Ausführungen des Threadstarters sind (krankheitsbedingt) so ungenau und wirr, das es nicht ok ist, hier per Forum weitere Tipps zu geben....

Ich meine es ganz und garnicht böse. Aber der Threadstarter muss sich direkt prof. Hilfe holen...Wenn es schon bei Massnahmen zu solchen "Beschwerden" kommt, ist das Arbeiten im 1. Arbeitsmarkt eigentlich nicht möglich. Denn da geht es mit "Alltagsproblemen" erst richtig los....Was meint ihr?

Ich war Jahrelang in einem Zeitarbeitstreff dabei. In so einem Fall hätten wir Hilfe leider abgelehnt -->weil nicht zu verantworten...
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.005
Bewertungen
19.910
Mal anders gesagt, wer sagt denn das die Gespräche die der SB mit einem Hilfeempfänger führt, nicht seitens des Jobcenters aufgezeichnet werden,
Wenn sowas rauskäme, möchte ih nihct in der Haut der Verantwortlichen stecken. Das hätte eine ähnliche Qualität we heimliche Kameras zur Mitarbeiterüberwachung oder so.
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
875
Bewertungen
1.375
Was ich erleben muste: Es wurde einmal hitziger diskutiert, man wollte mir ne Unsinnsmassnahme aufdrücken. Ich wurde etwas lauter (kein Schreien), rein rethorisch.
SB drückte ne Taste am Telefon. Und als sich die Diskussion entspannte, drückte Sie erneut.
Auf meine Nachfrage ob da jemand mitgehört habe? SB: Ja, Kollegen im Nachbarzimmer, zur Sicherheit.....
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
875
Bewertungen
1.375
Nein, in dem Fall hat sich das hitzige Diskutieren gelohnt. :)
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
875
Bewertungen
1.375

Itsme899

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
21 November 2019
Beiträge
93
Bewertungen
4
Also anscheinend bekomme ich die 30 % Sanktion weil sie akzeptieren meine Krankmeldung nicht . Plus die sagt man darf keine Eingliederung mit nachhause nehmen dann sagte ich doch und sie meinte Sie braucht meine Unterschrift Nicht
 

abcabc

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
590
Bewertungen
1.645
Also anscheinend bekomme ich die 30 % Sanktion weil sie akzeptieren meine Krankmeldung nicht .
Hat sie das mündlich erzählt oder hast du da was schriftlich zu?
Wie ist denn der aktuelle Stand der Dinge, was die Sanktionierung betrifft?

Plus die sagt man darf keine Eingliederung mit nachhause nehmen dann sagte ich doch und sie meinte Sie braucht meine Unterschrift Nicht
Hast du sie dann doch mitgenommen oder (leider) unterschrieben?
Nächstes mal ruhig darauf bestehen, dass sie den Teamleiter (ihren Chef) holt. Und dann fragst du den mal, ob das so richtig ist, was sie dir da erzählen will. Bestätigt der das, verlange die Aussage schriftlich. Wirst du nicht bekommen - dann hätten sie ein Problem, wenn du davon ne Kopie nach Nürnberg oder an die Geschäftsführung o.ä. schickst.
 
Oben Unten