Maßnahmenträger holt Einschreiben nicht ab...

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Kartoffelzwerg

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Ich habe letzte Woche meine Krankmeldung per Einschreiben (Unterschrift) verschickt. Laut Briefstatus ist nun das Einschreiben auf der Post und es wird nicht abgeholt :icon_eek:

Was nun?
 

Kartoffelzwerg

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Ok, dann werde ich das machen, gut dass ich immer die AU kopiere :biggrin:

Echt Hammer, wetten die melden sich noch und fragen nach, wo diese bleibt....

Danke :)
 

schwanenritter

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Ich habe letzte Woche meine Krankmeldung per Einschreiben (Unterschrift) verschickt. Laut Briefstatus ist nun das Einschreiben auf der Post
Wo ist das Problem? Das Einschreiben gilt als zugestellt, sobald der Empfänger benachrichtigt wurde. Tipp fürs nächste Mal: Normales Einschreiben Einwurf, das landet beim Empfänger ohne Unterschrift, das landet da einfach und ist da. Ob der Empfänger das will oder nicht.
 

Passant

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Wo ist das Problem? Das Einschreiben gilt als zugestellt, sobald der Empfänger benachrichtigt wurde. Tipp fürs nächste Mal: Normales Einschreiben Einwurf, das landet beim Empfänger ohne Unterschrift, das landet da einfach und ist da. Ob der Empfänger das will oder nicht.

Problem bei einem Einwurfeinschreiben ist allerdings, daß die Post aus Datenschutzgründen weder Absender noch Empfänger speichern darf. Man kann später also nur nachweisen, daß man am soundsovielten einen Brief eingeliefert hat, der am soundsovielten im PLZ-Bezirk x zugestellt wurde.
 

kirschbluete

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Das Problem bei Einschreiben ist, dass der Inhalt nicht nachgewiesen werden kann. Es ist schon vorgekommen, dass MT/JC behaupten, sie hätten ´nen leeren Umschlag erhalten.

Also falls es unbedingt Einschreiben sein soll, den Inhalt/Schreiben direkt beim Postschalter mit "Kouvertierung bezeugt: Datum, Ort, Name" durch Postman oder/und Zeugen unterschreiben lassen, das Gleiche auf einer Kopie/Duplikat für Deine Unterlagen.

ERST DANN den Brief zukleben und auf den Umschlag nochmal das Gleiche ("Kouvertierung bezeugt: Datum, Ort, Name"). So hast Du den Nachweis, dass alles aufgegeben wurde.

Am Besten finde ich persönlich, die Sachen selber in deren Briefkasten zu werfen oder werfen zu lassen, jeweils auch den Einwurf bestätigt durch Unterschrift eines Zeugen auf Umschlag und Inhalt.

Wichtig ist immer ein Duplikat anzufertigen für die eigenen Unterlagen und als Nachweis.
 

JulieOcean

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Wichtig ist immer ein Duplikat anzufertigen für die eigenen Unterlagen und als Nachweis.

Ich scanne meine AUs ein und faxe sie per PC-Fax an das JC. Dann habe ich den Sendebericht samt Fax-Kopie mit sämtlichen Anhängen als Nachweis. Mit der AU faxe ich ein Anschreiben, in dem ich darauf hinweise, dass ich das AU-Original per Post schicke.
 

kirschbluete

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Im Falle einer AU LASSE ich diese von der freundlichen Arzt-Assistentin direkt aus der Praxis an die relevanten Stelle(n) faxen (z.B. AG, ZAF, AfA, JC, evtl. MT u.s.w.) mit Sendebericht gegen einen kleinen Obulus in die Kaffeekasse. So sind gleich ausreichend Zeugen involviert.

Ich selbst kommuniziere mit DENEN (ausser mit "normalem" AG und anderen "seriösen" Menschen/Institutionen) weder persönlich ohne Beistand oder telefonisch, noch per E-Mail oder Privatfax. Diese Kontaktdaten gehen diese Leute erstens nichts an und zweitens macht man sich sonst angreifbarer als nötig, drittens leistet man sonst evtl. "Missverständnissen" Vorschub.

Also ALLES nachweisbar in Printform mit Eingangsbstätigung auf der Kopie oder durch Zeugen schriftlich bestätigt (auf Original UND Kopie) :icon_wink:
 

HajoDF

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Ich habe letzte Woche meine Krankmeldung per Einschreiben (Unterschrift) verschickt. Laut Briefstatus ist nun das Einschreiben auf der Post und es wird nicht abgeholt :icon_eek:

Was nun?
Ich würde sofort meinen SB kontaktieren und die Maßnahme abbrechen. Ein Maßnahmeträger, der sich so verhält, scheint nicht als solcher geeignet zu sein.
 

Kartoffelzwerg

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Ich danke euch für den Input, ich habe heut den Brief ans Jobcenter rausgeschickt. Dazu will ich ein Gespräch mit dem guten Fallmanager. Mir reichts, es sollte anders weiterlaufen.
 
G

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Gast
Wenn in deiner EGV steht, das AUs während der Maßnahme zum Maßnahmenträger geschickt werden sollen, dann reicht das auch aus. Für die Weiterleitung bzw. Information ist dann der Maßnahmeträger zuständig. Wenn der das nicht weitergibt, auch wenn man das weiss, ist das das Problem des Jobcenters.
 

arbeitslos in holland

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Ich glaube es nicht, sondern ich weiß es.
Für den Glauben ist die Kirche zuständig. :icon_wink:

du weisst garnix!

wenn ich ein einschreiben verschicke, erhalte ich einen einlieferungsbeleg. damit ist nachgewiesen:

1.) das ich ein schreiben verschickt habe

2.) an wen ich es verschickt habe

3.) wann ich es verschickt habe

das reicht !

das ist nicht glaube, sondern wissen ! :icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
Wo ist das Problem? Das Einschreiben gilt als zugestellt, sobald der Empfänger benachrichtigt wurde.

Ist das so? Soweit ich weiß, gehen auch Einschreiben nach einer bestimmten Frist zurück an den Absender, wie bei Paketen auch, wenn sie nicht abgeholt wurden. Wie kann das dann als zugestellt gelten? Hier beim Maßnahmeträger unwahrscheinlich, aber wenn ich als Privatperson ein Einschreiben erhalte, das in die Postfiliale geht und ich soll das abholen. Bin aber gerade zwei Wochen im Urlaub. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Einschreiben, das ich nicht abgeholt habe und zurück ging, dann doch als zugestellt gilt. Für den Postboten gilt das als zugestellt, aber sicher nicht dann, falls es vor Gericht gehen sollte.
Falls das wirklich so wäre, die Du sagst, dann wären ja dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Dann schicke ich einfach immer Einschreiben, wenn ich weiß, der Empfänger ist verreist und schwupp die wupp habe ich meine fristlose Wohnungskündigung durch, weil der Empfänger ja das Einschreiben erhalten hat. Auch wenn er es nie zu Gesicht bekam und zurück ging an den Absender. Und wenn ich dann aus dem Urlaub zurück bin und die Benachrichtigung sehe, dann erkundige ich mich vermutlich bei der Post, was das wohl war. Aber viel Auskunft kriege ich da sicher nicht. Und selbst wenn, falls das Schreiben wirklich als zugestellt gilt, sobald der Postmensch die Benachrichtigung hinterlässt, dann wär da ja vielleicht die Frist schon eh abgelaufen. Nee, das irrst Du echt gewaltig. So geht es zum Glück nicht.

Aber ich verstehe hier eh nicht, warum man das dahin geschickt hat. Die AU hätte ich beim JC - sofern möglich bei der Krankheit - persönlich abgegeben gegen Bestätigung. Und den MT hätte ich kurz angerufen, dass ich krank bin. Nicht weil ich dächte, das wär so unbedingt meine Pflicht, aber wenn der informiert ist, nervt er nicht so.
 

Kartoffelzwerg

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Das Einschreiben ist immernoch nicht abgeholt worden, habe gestern beim Maßnahmeträger angerufen, da ich etwas zu klären hatte und unter anderem darauf hingewiesen, dass es da um meine AU handelte :icon_kinn:
 

Passant

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wenn ich ein einschreiben verschicke, erhalte ich einen einlieferungsbeleg. damit ist nachgewiesen:

1.) das ich ein schreiben verschickt habe

2.) an wen ich es verschickt habe

3.) wann ich es verschickt habe

Nö. Der Einlieferungsbeleg, den man aufgrund eines Einschreibens erhält, sagt definitiv nix darüber aus, an wen man die Sendung verschickt hat. Der Einlieferungsbeleg enthält lediglich eine für sich genommen relativ nichtssagende Sendungsnummer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ob der Maßnahmeträger die AU weitergibt würd mir am A***** vorgeigehen. Ist Sache des Trägers mit dem JC. Die haben einen Vertrag und da ist das geregelt. Wie und wann die das dann weitergeben hat einem nicht zu interessieren. Du hast alles korrekt gemacht und dir kann deshalb auch nichts passieren.
 

Kerstin_K

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Ist das so? Soweit ich weiß, gehen auch Einschreiben nach einer bestimmten Frist zurück an den Absender, wie bei Paketen auch, wenn sie nicht abgeholt wurden. Wie kann das dann als zugestellt gelten? Hier beim Maßnahmeträger unwahrscheinlich, aber wenn ich als Privatperson ein Einschreiben erhalte, das in die Postfiliale geht und ich soll das abholen. Bin aber gerade zwei Wochen im Urlaub. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses Einschreiben, das ich nicht abgeholt habe und zurück ging, dann doch als zugestellt gilt. Für den Postboten gilt das als zugestellt, aber sicher nicht dann, falls es vor Gericht gehen sollte.
Falls das wirklich so wäre, die Du sagst, dann wären ja dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Dann schicke ich einfach immer Einschreiben, wenn ich weiß, der Empfänger ist verreist und schwupp die wupp habe ich meine fristlose Wohnungskündigung durch, weil der Empfänger ja das Einschreiben erhalten hat. Auch wenn er es nie zu Gesicht bekam und zurück ging an den Absender. Und wenn ich dann aus dem Urlaub zurück bin und die Benachrichtigung sehe, dann erkundige ich mich vermutlich bei der Post, was das wohl war. Aber viel Auskunft kriege ich da sicher nicht. Und selbst wenn, falls das Schreiben wirklich als zugestellt gilt, sobald der Postmensch die Benachrichtigung hinterlässt, dann wär da ja vielleicht die Frist schon eh abgelaufen. Nee, das irrst Du echt gewaltig. So geht es zum Glück nicht.

Bei den meosten Sachen hat man midestens 4 Wochen Zeit, um zu ragieren, das reicht im Allgemeinen aus.

Dann gibt e noch "Wiedereinsetzung in den vorigen Stand." Wenn man nachweisen kann, dass man nicht reagieren konne, weil man z. B. im Krankenhaus oder im Urlaub war, können dann Fristen neu anfangen zu laufen. Dann gibt es noch Nachsendeaufträge und bei geplanten längeren Abwesenheiten würde ichimmer eine Person menes Vertrauens bitten, die Post durchzusehen und evt. auch eine Vollmacht zur Abholung von Sendungen erteilen.

Ich kenn e das auch so, dass es als zugestellt gilt.
 
T

teddybear

Gast
Ich scanne meine AUs ein und faxe sie per PC-Fax an das JC. Dann habe ich den Sendebericht samt Fax-Kopie mit sämtlichen Anhängen als Nachweis. Mit der AU faxe ich ein Anschreiben, in dem ich darauf hinweise, dass ich das AU-Original per Post schicke.

Der einzige und vor allem auch nach Rechtsprechung rechtsicherste Weg der nachweislichen Zustellung, wenn man sich die Zustellung per PZU oder Gerichtsvollzieher (Bote) nicht leisten kann.

Allerdings auch nur dann, wenn das Faxgerät ein Sendeprotokoll mit Kopie der ersten Seite des Gefaxten mit ausdruckt. (vgl. OLG Karlsruhe, 30.09.2008 - 12 U 65/08, OLG Celle, 19.06.2008 - 8 U 80/07)
 
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