Maßnahmen dauerhaft verhindern (ärztliches Attest) + Fragen zu Sanktionen

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MM19

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Hallo,

ich bin im November einer Maßnahme zu einem Bewerbertraining nicht nachgekommen. Ende Januar wurde ich deshalb um 30% für 3 Monate Sanktioniert (Februar bis April). Das muss ich jetzt so hinnehmen. Jetzt habe ich Angst das sie mich wieder zur Maßnahme schicken. Gibt es da irgendein Limit wie oft das geschehen darf? Dann meine zweite Frage, mein Leistungsvertrag ist im Januar abgelaufen, das Formular habe ich rechtzeitig abgegeben für eine Verlängerung. Werde ich jetzt bei der zweiten Sanktion um 60% sanktioniert oder werden alle vorherigen Sanktionen aufgehoben wenn man seinen Leistungsvertrag neu beantragen musste? Ich weis das nach einem Jahr die Sanktionen auf null gesetzt werden, aber ich meine auch gelesen zu haben, das dies auch der Fall ist wenn man seinen Leistungen neu beantragen muss.
Meine dritte Frage, hatte schon jemand Erfolg sich bei den Maßnahmen dauerhaft zu entziehen? Wie habt ihr das gemacht? Mir wurde das letzte mal ein Schreiben mitgegeben, den mein Arzt ausfüllen muss, wenn ich krankheitsbedingt die Maßnahme oder allgemein Maßnahmen nicht antreten kann. Hatte das schon mal jemand gemacht?
 
E

ExUser 2606

Gast
Ist dass denn ueberhaupt der Fall, dass du krankheitsbedingt keineMassnahme machen kannst und weiss das JC von deinen gesundheitlichen Einschraenkungen?
 

MM19

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Mir geht es psychisch einfach nicht gut. Zurzeit habe ich viel Ärger um die Ohren wo es um geforderte Zahlungen geht und um Zwancksvollstreckung. Ich musste zbs Ratenzahlungen aussetzen wegen den Sanktionen. Und jetzt wollen die den gesamten Betrag aufs mal, mit übertrieben hohen Mahnkosten. Und deshalb habe ich einfach ganz viel um die Ohren, kann mich auf nichts anderes konzentrieren und habe täglich Existenzängste.
Für mich sind solche Bewerbertraining Maßnahmen Zeitverschwendung. Meine Bewerbung wurde vor einiger Zeit auch vom JC als perfekt angesehen. Die wollen mir einfach nur einen reindrücken. Ich bewerbe mich lieber in dieser Zeit und gebe die Unterlagen persönlich ab. Da ich kein Auto besitze und aus einem kleineren Dorf komme, nimmt das viel Zeit in Anspruch, jedesmal persönlich meine Unterlagen abzugeben. Aber ich finde das den besten Weg auf eine erfolgreiche Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Bei der Maßnahme würde ich einen ganzen Tag oder halben Tag, nur darsitzen und mir Sachen anhören müssen, von denen ich schon Kenntnisse besitze. Hinzu kommt eben der psychische Stress um den ich mich zurzeit Kümmern muss. Das belastet mich wirklich sehr.
Was würdert ihr sagen, wie ich weiter vorgehen sollte? Falls beim nächsten Termin mir wieder eine Maßnahme zugewiesen wird. Sollte ich das Ansprechen? Die Sachberaterin ist aber eiskalt und hat für vieles kein Verständnis. Mir wird auch immer gesagt, dass ich es jetzt vor Ort unterschreiben muss, und nichts mit nach Hause nehmen darf. Eigentlich will ich ihr nicht meine psychische Probleme mitteilen. Das wäre mir sehr unangenehm.
Bleibt mir nichts anderes übrig als mit meinem Hausarzt zu reden, der mich dann evtl von allen Maßnahmen befreit? Ob er das macht, ist halt die andere Frage.
Aber es ist wirklich Ernst. Zurzeit dreht sich alles nur um meine Probleme. Da kann ich nicht einfach nur einen Tag darsitzen und mir anhören wie man Bewerbungen schreibt etc.
 

MM19

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Keine ne Antwort für mich :( ?
Hatte noch niemand sich von den Maßnahmen befreien können? Zumindest für das nächste halbe Jahr wäre das sehr gut für mich. Bewerben werde ich mich natürlich weiterhin. Ich muss dringend einen Job finden wegen meinen Finanz Problemen. Ich hatte noch nie Schulden Aber jetzt kommt alles aufs mal. Das mich der Anwalt über tausend Euro kostet, war mir vorher auch nicht bewusst. Aber darum geht es jetzt nicht. Ich darf einfach nicht weiter Sanktioniert werden...kann zurzeit mir aber auch nicht den ganzen Tag die Zeit bei einer Maßnahme vertreiben. Dafür fehlt mir die Energie und in meiner momentanen Lage ist das Zeitverschwendung.
 

erwerbsuchend

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Wenn du aus gesundheitlichen Gründen an keinen Maßnahmen teilnehmen willst, brauchst du die dafür notwendigen medizinischen Unterlagen, die genau belegen, warum du an diesen Maßnahmen nicht teilnehmen kannst. Liegen diese Unterlagen bei dir vor? Selbst wenn diese Unterlagen vorliegen, was nur der 1. Schritt ist, wird dein SB dich dann erstmal dem äD vorstellen. Dort wird dann entschieden, ob deine gesundheitlichen Beeinträchtigungen so groß sind, dass sie einer Teilnahme an Maßnahmen entgegenstehen.
 
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