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Maßnahmekosten

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academicus53

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#1
Die ARGE lehnt die Erstattung von Kopierkosten für Unterrichtsskripte ab, da diese mit den bewiligten Maßnahmekosten abgegolten seien. Tatsächlich nützt mir dies jedoch wenig, da ich die Kopierkosten aus eigener tasche finanziere und nicht der Maßnahmeträger.

Wie kann ich erfolgreich Widerspruch einlegen? Wer hat gleiche Erfahrungen gemacht und mir hierzu helfen ?

Vielen Dank!
 

Arania

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#2
Der Maßnahmeträger muss die Kosten ersetzen, dafür bekommt er Geld von der ARGE, musst Dich an ihn wenden
 

RobertKS

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#3
Hallo zusammen,

also da ich daraus nicht entnehmen kann um welche Kopierkosten es sich handelt, meine ich, dass der Maßnahmeträger keine Kopierkosten verlangen darf, wenn die sich auf Unterrichtsmaterialien beziehen, denn die bekommt er bezahlt, im Rahmen der Maßnahmekosten.Kopierkosten z.B. für Bewerbungsunterlagen, Anschreiben, etc. braucht er weder zu tragen noch zu ersetzen, denn diese sind privat zu tragen.

Gruß Robert ;)
 

academicus53

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#4
Kopierkosten

Es handelt sich um die Kopie der Unterrichtsskripte die durch den Maßnahmeträger nur als Leihgabe zum kopieren ausgehändigt werden. Die Prüfung erfolgt streng nach diesen Unterlagen, weshalb der Träger die Kopie dringend anrät, trotzdem aber nicht bereit ist, diese in Kopie den Teilnehmern auszuhändigen.

Bei einem Volumen von 4000 Blatt sind die Kopierkosten aus dem ALG II Regelsatz nicht finanzierbar, da nützt mir auch nichts der Hinweis auf SGB III oder die Finanzierung aus privaten Mitteln. das ist mal wieder ein realitätsfernes Konstrukt.
 

Arania

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#5
wie gesagt einer von beiden muss dafür geradestehen. Eigentlich der Träger, wenn er sich weigert die ARGE
 

heuschrecke

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#6
Ich fürchte leider, dass das anders laufen wird: "Arbeiten Sie bitte mit den Leihmaterialien! Wenn sie sie beschädigen sind Sie natürlich schadenersatzpflichtig, es sei denn Sie beweisen, dass sie kein Verschulden trifft."
SO wird das laufen, fürchte ich mal.
 

isabel

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#7
Ich fürchte leider, dass das anders laufen wird: "Arbeiten Sie bitte mit den Leihmaterialien! Wenn sie sie beschädigen sind Sie natürlich schadenersatzpflichtig, es sei denn Sie beweisen, dass sie kein Verschulden trifft."
SO wird das laufen, fürchte ich mal.
Es bleibt nur zu hoffen, dass der Schadenersatz viel nidrieger ist, als die 4000 Kopien. Erst erkundigen, dann...
Beim lernen kann es immer passieren, dass eine Tasse Kaffee umkipt (o, schreck, direckt auf den Sckript!)

MfG
Isabell
 
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#8
Noch was

Kopien sind gewöhnlich nur mit Zustimmung der Urheber erlaubt. Man könnte den Verlag mal freundlich um Genehmigung bitten. Wir wollen doch niemanden um seine Rechte betrügen. Es reicht wenn wir uns gegen ARGEn und Co wehren müssen. Da müssen wir nicht noch andere um die Früchte ihrer Arbeit betrügen, auch wenn es die ARGE/der Träger wünscht.
Wenn ich schon kriminell werde, will ich auch was davon haben. Leistung muss sich lohnen, wusste schon der Gemüsekanzler.
 

Martin Behrsing

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#9
mich würde ja schon interessieren, wie diser Träger heißt und wo er sitzt. Dies sollte m. E. öffentlich gemacht werden.
 

RobertKS

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#10
Hallo zusammen,

@academicus53: Für Kopien von Unterrichtsmaterialien hat - meines Erachtens nach - der Maßnahmeträger zu sorgen, nicht Du.Deshalb darf er da von euch auch keine Kosten verlangen, da der sie bezahlt bekommt mit den Maßnahmekosten.

@martin: Richtig, das sollte man als schlechtes Beispiel öffentlich machen, denn sowas kann ja wohl nicht sein.

Gruß Robert ;)
 

academicus53

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#11
Widerspruch zu den Maßnahmekosten

Der Widerspruch wurde durch die BA für Arbeit bearbeitet, da diese Maßnahme wohl aus deren Mitteln finanziert wurde, und abgelehnt mit dem Hinweis, dass die Kopierkosten in den Maßnahmekosten enthalten seien. Nur was nützt mir das, wen der Maßnahmeträger lediglich Leihexemplare zur verfügung stellt, die wir auf eigene Kosten kopieren müssen.

Ich beziehe übrigens Leistungen nach SGB II durch die ARGE und nicht nach SGB III, ist der Sachverhalt hiernach nicht unterschiedlich zu beurteilen ?

Für sachlich qualifizierte Antworten hierzu wäre ich sehr dankbar, auch im Interesse anderer Fortzubildender die hiervon betroffen sind. Die Thematik zu den Maßnahmekosten ist derzeit wohl auch aktueller Streitpunkt zwischen den ARGEn/BA und den Maßnahmeträgern wie mir mündlich vermittelt wurde.

Von zynischen Hinweisen auf die Inanspruchnahme von Krediten o.ä. unseriösen Kommentaren bitte ich Abstand zu nehmen.
 
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