Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Hallo,

diemsal möchte ich versuchen mich möglichst kurz zu halten, sollte ich dabei etwas vergessen bitte kurz Bescheid geben.

Ich bin 21 und bald knapp 2 Jahre in der Falle des Hartz4.
Gesundheitlich habe ich eiuniges mitgemacht darf aber laut ärztlichen Dienst leichte Tätigkeiten ausüben (z.B. Büroarbeit). Zwischenzeitlich hatte ich die Zusage zu einer BAE die mir das jobcenter urplötzlich gestrichen hat. Monatelange Arbeit für nichts und wieder nichts. (Man merkt wie sehr einem vom jobcenter geholfen wird...)

Nun aber zu meinem aktuellen Anliegen.
Ich befinde mich just in dem Moment in einer sogenannten Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung
diese soll 8 Wochen laufen damit ich mal wieder raus komme und nicht nur daheim rumsitze. Gestartet hat das ganze am 13.08 und soll am 30.09 enden. Mein Fallmanager meint ja davon ausgehen zu müssen das ich bis 13.00 im Bett liege und sowas nötig habe. Das ich wohl früher aufstehe als er, den Haushalt mache und dann Arzttermine wahrnehme, viel herumtelefoniere etc. wird gekonnt ignoriert)

Wo liegt mein Problem und wieso mache ich das?
Ich mache das weil mein neuer Fallmanager nichts besseres zu tun hat als mich dauernd irgendwo hineinzustecken.
Lasse ich meine Telefonnummer löschen da er mich fünfmal täglich anruft werd ich am nächsten Tag eingeladen und muss mich rechtfertigen. (Auf die Aussage das ich ihm keine Rechenschaft schuldig bin musste ich mir eine geschlagene halbe Stunde anhören das ich das sehr wohl bin) aber nungut.
Bevor er mich in 100.000 Maßnahmen buchsiert aus denen ich nicht rauskomme nehme ich das kleinere Übel eines "freiwilligen Praktikums" wie er es nennt.
Unterschrieben habe ich nur einen Zettel das mir durch das ganze Ding Fahrtkosten anfallen. Eine Zuweiseung o.ä. habe ich nicht.

Nun sitze ich hier ganz alleine für drei Tage im Büro (habe die Schlüßel) da die Ansprechpartner / Mitarbeiter auf Seminaren außerhalb sind etc.

Da frag ich mich - DARF ich überhaupt alleine sein? Stellt sich mal einer vor ich knall die Treppe runter und stoß mir den Kopf so dolle das ich nachher irgendwas hab. Nicht das ich das jetzt vorhabe aber ich kenne mein Glück und bei all den Treppen und Stufen hier warte ich förmlich nur noch dadrauf mich lang zu machen.
Einen Arzttermin habe ich nun auch absagen müssen da ich ja hier die Stellung halten muss.
Dieser Job wird mir 100%ig keine dauerhafte Arbeit oder eine Ausbildung ermöglichen (wurde von vornherein gesagt)

Ich sitze also 9 Stunden hier und ackere wie jeder andere arbeitende Mensch den ganzen Tag ohne davon etwas zu haben außer schmerzende Beine am Abend (die Bushaltestellen der näheren Umgebung sind dank Baumaßnahmen gesperrt).
Und dann soll ich den ganzen Tag telefonieren und den Leuten am Telefon was andrehen...
Ich kann solche Leute nicht leiden und fühle mich total überfordert sowas jetzt zu machen. Aber ich habe es zu tun und gut.

Ich kann mir nicht vorstellen das dies Sinn der Sache ist. Und ein Arbeitszeugniss (mehr werde ich ja am Ende nicht rausbekommen) indem meine Referenzen im telefonieren stehen brauche ich wohl auch nicht wirklich...
Da kümmere ich mich lieber um meine Gesundheit.

Aber zunächst interessiert es mich doch am allermeisten wie das aussieht mit dem alleine sein. Fühle mich da wirklich sehr unwohl bei ganz allein hier zu sein. :icon_eek:

Was evtl. noch wichtig ist - ich warte nur darauf endlich zum Psychologen zu kommen (was leider noch dauert) gehe aber sehr stark davon aus, dass wenn ich mal da bin sofort einen Krankenschein bekommen würde da schon oft von Ärzten schwere Depressionen, Burn out und Co. mit mir in Zusammenhang gebracht wurden. Schriftlich gibt es dazu nichts aber ich selber merke ja wie mir das ganze seelisch zu schaffen macht momentan. Nennt es schwach oder krank. Es ist nichts was ich (derzeit) belegen kann aber auf jeden Fall ein Faktor der es für mich sehr schwer macht mit der Situation und dem Streß derzeit fertig zu werden.
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Wäre der Beitrag gelesen worden wäre klar was genau ich zunächst erfrage. Die Umstände sind lediglich dabei um ggf. darauf aufbauend sagen zu können ob das ganze überhaupt Stand und Fuß hat. Diese Antwort hilft mir nicht ansatzweise weiter. Wuselig ist das eine und ich beantworte gerne Fragen sollte etwas unklar sein. Wenn man gerade aber keine Lust hat etwas zu lesen sollte man einen Beitrag einfach unkommentiert stehen lassen. Denn solch eine Antwort hilft mir kein Stück weiter.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Ich befinde mich just in dem Moment in einer sogenannten Maßnahme zur Aktivierung und berufliche Eingliederung
Ist das eine Maßnahme bei einem Arbeitgeber? Weil Du was von 8 Wochen schreibst. Du musst doch dazu was Schriftliches haben. Man müsste nun mal gucken, welche Tätigkeiten man dort ausüben darf und ob die einen so ganz alleine lassen dürfen. Vielleicht hier mal rein gucken https://www.google.de/url?sa=t&rct=...=j_TGxpoLO6rwuBAchbBueQ&bvm=bv.50768961,d.Yms

Edit:
Mal ein wenig dazu aus dem PDF
45.10
(1) Zweck der Maßnahme darf es nicht sein, ausschließlich oder überwie-gend Tätigkeiten auszuüben, für die i.d.R. Entgelt gezahlt wird.
Betriebliche Maßnahmen dürfen nicht dazu genutzt werden, urlaubs- oder krankheitsbedingte Ausfälle oder betriebliche Spitzenbelastungen aufzufangen. Finanzielle Zuwendungen des Arbeitgebers für die im Rahmen der Maßnahme erbrachten Leistungen sind ausgeschlossen.
Eine betriebliche Maßnahme kann nur unter den Bedingungen erfolgen, dass
• die maßgeblichen arbeitsrechtlichen Bestimmungen einschließlich des Unfallversicherungsschutzes der Teilnehmerin/des Teilnehmers eingehalten werden,
Betreuung, Beaufsichtigung und Anleitung der Teilnehmerin/des Teil-nehmers durch eine Fachkraft erfolgen und
• die Teilnehmerin/der Teilnehmer einen Berichtsbogen erhält, wenn im Anschluss an die Maßnahme keine Übernahme in ein versiche-rungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis durch den Arbeitgeber er-folgt. In diesem Berichtsbogen sind insbesondere die während der Maßnahme erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu beschreiben sowie ggf. die Anzahl der Fehltage anzugeben.
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Genau ich bin bei einem Arbeitgeber bin ich.
Schriftlich habe ich wirklich nichts.
Mein Fallmanager ist am ersten Arbeitstag persönlich hier aufgetaucht und hat dem stellvertreteneden Geschäftsführer ein Schreiben in die Hand gedrückt in der Versicherungssachen geklärt wurden. Allgemeine Sachen für den Fall das mir etwas passiert. Aber nichts dazu was nun Sache ist wenn mir jetzt etwas passiert wo mir niemand helfen kann da ich nunmal alleine bin. Dieses Schreiben habe auch ich in Kopie erhalten aber derzeit nicht zur Hand da ich ja im derzeit Unternehmen sitze. Gerne lade ich es bei bedarf heute Abend geschwärzt hoch.
Unterschrieben habe ich den Wisch mit den Fahrtkosten und das war es. Eine EGV habe ich mitbekommen aber weder unterschrieben noch sonstiges.
Auch erhalte ich keinerlei Vergütung.
Zum Punkt sanktionsfrei abbrechen macht es mich nun eben stutzig das es plötzlich "Maßnahme zur..." heißt.

Kurzum weiss ich selber nicht einmal was darf ich machen, was genau ist das hier etc. Es hieß das hier sei ein "freiwilliges Praktikum", erst auf dem Zettel lies sich lesen das sich das ganze Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach xxx" schimpft.

Die Broschüre habe ich vorhin selber schon gelesen aber so ganz 100%ig war nicht das bei wo ich sage "Stooop da kannst du gegen angehen, da stimmt was nicht".

Zum Zitat 45.10 dürfte es auch knifflig werden.
Ich soll eine Lehre zur Bürokauffrau starten, dieser Beruf wird hier aber nicht ausgeübt.
Das Unternehmen in dem ich bin beschäftig Personalberater die all meine Aufgaben sonst miterledigen. Wenn diese es nicht tun erledigen das die Werksstudenten die ab und an mal da sind. Demnach bin ich schonmal kein Ersatz für jemanden der krank ist und ich mache keine Arbeiten für die eine andere Bürokauffrau bezahlt wird.

Der Punkt mit dem
Betreuung, Beaufsichtigung und Anleitung der Teilnehmerin/des Teil-nehmers durch eine Fachkraft erfolgen und
hat mich vorhin auch stutzig gemacht. Kann man darauf aufbauend etwas tun? Als ich am Freitag mit meinem Fallmanager telefoniert habe, habe ich ihm mitgeteilt nun 3 Tage allein zu sein woraufhin keinerlei Reaktion kam sondern eher Glückwünsche das man soviel Vertrauen in mich setzt.

Kurz noch zur EGV:
Bis Oktober gilt noch eine EGV. Einziger Punkt was ich zu tun habe: "Stabiliesierung der gesundheitlichen Lage" oder so ähnlich heißt es dadrin. Andere Pfliuchten (Teilnahme an Maßnahmen o.ä.) sind darin nicht gelistet. Wobei das alleine ja kein Freifahrtschein sein wird hier mein Köfferchen zu packen und morgen zum Doc zu gehen.
Gerne will ich auch diese bei Bedarf der Sicherheit halber nochmal geschwärzt am späten Abend hochladen.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Schriftlich habe ich wirklich nichts.
Mein Fallmanager ist am ersten Arbeitstag persönlich hier aufgetaucht und hat dem stellvertreteneden Geschäftsführer ein Schreiben in die Hand gedrückt in der Versicherungssachen geklärt wurden.
Und woher hast Du erfahren, dass Du da hin sollst? Hast Du da auf Mündliches reagiert?

Ich an Deiner Stelle würde mich um meine Gesundheit kümmern. Und geh bitte in Zukunft nie wieder ohne Beistand zum Fallmanager.
Die Diskussion, ob Du telefonisch erreichbar sein musst, gehört nicht zu den Meldezwecken zu denen man eingeladen werden kann. Wenn bei den Meldeterminen auf einmal was anderes thematisiert wird, als auf der Einladung stand, dann nimmt man seinen Beistand und geht

Edit: Noch mal aus dem PDF
Die Förderung betrieblicher Maßnahmen kann durch Zuweisung oder durch einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) erfolgen.
Bei der Entscheidung, ob die Zuweisung in eine betriebliche Maßnahme oder die Ausstellung eines AVGS zweckmäßig ist, berücksichtigt die Ver-mittlungs- und Beratungsfachkraft die Eignung und die persönlichen Ver-hältnisse der Kundinnen/Kunden. Es ist zu hinterfragen, ob diese in derLage sind, einen Maßnahmeträger (Arbeitgeber) auszuwählen, der die passgenaue betriebliche Maßnahme durchführt.
Dabei ist auch zu entscheiden, ob die Förderung in Form eines AVGS oder eine Zuweisung durch die Agentur für Arbeit für die schnellere Erreichung des Förderziels sinnvoller erscheint.
Es muss eine schriftliche Zuweisung existieren oder wurde Dir ein Vermittlungsgutschein ausgehändigt?
Betriebliche Maßnahmen dürfen jeweils die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten. Dabei ist grundsätzlich von einer Dauer von 30 Arbeitsta-gen auszugehen. Bei branchen- bzw. betriebsüblichen Besonderheiten kann dies abweichen (z.B. Sechs-Tage-Woche). Unter Beachtung der ar-beits- und tarifrechtlichen Vorschriften darf die Dauer von 42 Kalendertagen nicht überschritten werden.
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Ich hatte ein normales Vorstellungsgespräch und sollte dann von dem Unternehmen angerufen werden. Mein Fallmanager befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Urlaub. Per Telefonat bekam ich dann den 08.08.2013 als Eintrittstermin zugesagt habe aber abgelehnt aufgrund eines wichtigen Termin zu der Zeit. So kam es zum Beginn am 13.08.2013. Am 12.08.2013 habe ich meine Fallmanager dann angerufen damit er Verträge etc. vorbereitet damit ich diese frühzeitig habe um diese vor Unterschrift zu prüfen. Da tanzte er als am 13.08. hier an und da kam nichts außer eben das Zettelchen mit den Fahrkosten während dem ganzen hier. Kleingedrucktes gab es nirgends.

Zum Fallmanager oder generll allen Terminen die ich ohne Hartz4 nicht hätte gehe ich nie alleine hin nachdem was da schon alles war. Die Einladung erfolgte unter dem Grund des "besprechens meiner beruflichen Situation". Das mit der Telefonnummer käme ja gleich einem verweigern der Hilfe gleich etc. Es war offensichtlich das er die Telefonnummer wiederhaben wollte was ich verweigerte. Allerdings musste seine herbeigerufene Kollegin ihm erklären das ich auf mein Recht bestehe ehe er das verstand.
Wobei er mich selbst heute noch anruft weil "Meine Nummer ja auf seinem Display stand". Aber das hat damit ja nun nichts zu tun. :icon_laber:

Ich habe wirklich nichts, nichts und nochmals nichts wo drin steht das ich irgendworan teilzunehmen habe. Keine EGV, keine Einladung, kein nichts. Da mir der Gutschein nichts sagt und ich nichts schriftliches habe würde ich mal behaupten das ich auch keinen Vermittlungsgutschein besitze.

Ich selber besitze nichts außer das besagtem Schreiben zum versicherungsschutz etc. für den Arbeitgeber
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Ich hatte ein normales Vorstellungsgespräch und sollte dann von dem Unternehmen angerufen werden. Mein Fallmanager befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Urlaub. Per Telefonat bekam ich dann den 08.08.2013 als Eintrittstermin zugesagt habe aber abgelehnt aufgrund eines wichtigen Termin zu der Zeit. So kam es zum Beginn am 13.08.2013. Am 12.08.2013 habe ich meine Fallmanager dann angerufen damit er Verträge etc. vorbereitet damit ich diese frühzeitig habe um diese vor Unterschrift zu prüfen.
Was für Verträge sollte der SB vorbereiten? Wenn das ein normales Vorstellungsgespräch auf einen Vermittlungsvorschlag? was was hat der SB da mit Verträgen zu tun? Wenn ich mich für eiben Job vorstelle, dann mach ich einen Vertrag mit einem Arbeitgeber und da hat der SB überhaupt nichts rein zu pfuschen?

Was willst Du denn jetzt überhaupt? Dort bleiben? Dich um Deine Gesundheit kümmern oder was?
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Die Veträge sollten Verträge sein für das Praktikum. Das Vorstellungsgespräch galt auch nur für dieses.
Der Betrieb hatte noch nie Praktikanten vom jobcenter und wollte sich deswegen einfach nur ein Bild von mir machen ehe sie darüber entscheiden ob ich das Praktikum bei ihnen machen darf oder nicht.
Da ein Praktikum laut damaliger SB nicht ohne Vertrag möglich ist habe ich um die Unterlagen gebeten.

Wissen möchte ich gerne ob:
a) ich Arzttermine (sowohl dringende Termine als auch Erstgespräche etc.) ungeachtet dem was der Arbeitgeber davon hält wahrnehmen kann da ich ja nichts unterschrieben habe was mich hier festhält.
b) ich aufgrund der Tatsache das ich hier alleine bin die Maßnahme abbrechen kann sollte mir der Fallmanager auf die Schiene kommen "Es handelt sich um eine Maßnahme, du hast Fahrgeld erhalten, das musst du jetzt machen" Denn ich gebe zu mich sehr unwohl bei dem gedanken zu fühlen hier allein zu sein und die Verantwortung für alles zu tragen.
c) ich versichert bin wenn mir etwas passieren sollte o.ä. (denn wenn das ganze hier unzulässig ist zweifel ich doch sehr am Versicherungsschutz)
d) es irgendwelche Konsequentzen für mich hat wenn ich krankgeschrieben werde und das ganze hier beenden muss da es mir ja momentan schon schwer fällt ohne Einfluss von Schmerzmedikamenten zu arbeiten. Und mit zig Tabletten, für eine Maßnahme die mir am Ende nichts bringt, einzuwerfen ist es mir persönlich nicht wert. (Konsequenzen z.B. = nacharbeiten, neuen Betrieb für die Maßnahme finden, andere Maßnahme antreten... Quais etwas wo das ganze dann einfach von vorn losgeht.)

Gerade weil in der noch gültigen EGV das einzige Ziel ist meine gesundheitliche Lage zu stabilisieren frage ich mich, ob das hier nicht sogar irgendwie dagegen verstößt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Unterschrieben habe ich den Wisch mit den Fahrtkosten und das war es. Eine EGV habe ich mitbekommen aber weder unterschrieben noch sonstiges.
Am besten alles schriftliche einscannen oder abtippen. Was steht in der neuen aber nichtunterschriebenen EGV über die Maßnahme?
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Meine Güte. Wenn Du zum Arzt musst, dann gehst Du zum Arzt. Das kann Dir niemand verbieten. Und wenn Du krank bist, dann bist Du krank. Das kann doch nicht sanktioniert werden. Kümmere Dich um Deine Gesundheit.
d) es irgendwelche Konsequentzen für mich hat wenn ich krankgeschrieben werde und das ganze hier beenden muss da es mir ja momentan schon schwer fällt ohne Einfluss von Schmerzmedikamenten zu arbeiten. Und mit zig Tabletten, für eine Maßnahme die mir am Ende nichts bringt, einzuwerfen ist es mir persönlich nicht wert. (Konsequenzen z.B. = nacharbeiten, neuen Betrieb für die Maßnahme finden, andere Maßnahme antreten... Quais etwas wo das ganze dann einfach von vorn losgeht.)
Dann frag bitte vorher hier nach, bevor Du irgendwo hin rennst.
 

Neudenkender

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
3 Dezember 2012
Beiträge
4.372
Bewertungen
4.429
Ich habe wirklich nichts, nichts und nochmals nichts wo drin steht das ich irgendworan teilzunehmen habe. Keine EGV, keine Einladung, kein nichts.

Verstehe ICH nicht, warum du dann an irgend etwas überhaupt teilnimmst. Auf welcher nachweisbaren Rechtsgrundlage?

Also ICH würde vor allem eines machen: ausschlafen. Aber aufpassen, dass ich zum Frühstück zur 20.00 Uhr-Tagesschau den Wecker gestellt hätte. Bin ja kein Penner ...
 

Surfing

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Juli 2013
Beiträge
2.375
Bewertungen
1.681
Grundregel Nr. 1 im Umgang mit der Pseudo-Behörde JC:

Man gibt denen keine Tel.-Nummer und/oder Mail-Adressen. Man telefoniert auch nicht mit denen. Man macht alles nachweisbar schriftlich.

Du bist nicht verpflichtet diese Daten dem JC mitzuteilen, das steht auch auf den Anträgen für ALG-II. (freiwillige Angaben)

Hast du aktuell eine gültige EGV oder einen EGV-VA?
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Dann frag bitte vorher hier nach, bevor Du irgendwo hin rennst.

Das habe ich getan aber bis heute keine Antwort erhalten.

Im übrigen war ich gestern in der chirugischen Notfallambulanz im Krankenhaus weil nichts mehr ging. Nun sitze ich wieder im Praktikum da mir seitens des jobcenters unmissverständlich klar gemacht wurde, dass ich dieses Praktikum voll und ganz durchzustehen habe andernfalls wird die BaE nicht bewilligt.
Sprich entweder gehe ich krank arbeiten, kläre meine Gesundheit nicht um eben jene Ausbildung zu beginnen oder ich regel das und bekomme die Ausbildung dafür nicht.

@ Surfing
Das mit der Telefonnummer habe ich auch erst hier gelesen und daraufhin die Nummer löschen lassen (woraufhin diese Einladung folgte).
Eine noch gültige EGV habe ich, ja.
Meinerseits muss ich leisten meine gesundheitliche Lage zu stabilisieren. Darunter folgen die Sachen des jobcenters und das war's. Die EGV gilt noch etwas länger als einen Monat.
Eine neu ausgehändigte EGV habe ich mit nach hause bekommen aber nicht unterschrieben.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
Sprich entweder gehe ich krank arbeiten, kläre meine Gesundheit nicht um eben jene Ausbildung zu beginnen oder ich regel das und bekomme die Ausbildung dafür nicht.
HAst Du denn eine schriftliche Zusage für die Ausbildung? Die sagen viel wenn der Tag lang ist und wollen später nichts mehr davon wissen. Dann hast Du Deine Gesundheit aufs Spiel gesetzt für nichts und wieder nichts.
Ich wette fast, dass denen dann was Anderes einfällt um Dir die Ausbildung nicht zu gewähren. Und wie willst Du eine Ausbildung schaffen, wenn Du gesundheitlich angeschlagen bist?
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
Ein Bescheid zur Kostenübernahme liegt beim Arbeitgeber ebenso der Ausbildungsvertrag meinerseits nicht unterschrieben auf dem Schreibtisch. Momentan ist die Personalchefin krank doch vorraussichtlich nächste Woche soll der Vertrag dann unterschrieben werden. Erst ab da hätte ich ein Schriftstück mit allem pi pa po was mir das ganze schriftlich versichert.
Wäre mein Fallmanager nicht so ein ***** wäre das alles schon lange unter Dach und Fach...

Das ich angeschlagen bin ist dem Arbeitgeber bewusst und gerade deswegen habe ich mich so sehr gefreut das es tatsächlich jemanden gab den ich durch meine Art und Weise so überzeugen konnte das er diese kleinen Behinderungen akzeptierte. Die Zusage kam ja bereits vor einer ganzen Weile so das ich mehr als genug Zeit gehabt hätte eine OP o.ä. durchführen zu lassen um schonmal das lästigste wegzuhaben - die Kniegelenke. Doch solche Aktionen wie das Praktikum verzögern sich das alles natürlich nur unnötig nach hinten.

Klar kann es sein das unter irgendeinem Vorwand in letzter Sekunde noch etwas dazwischen kommt, diese Sorge habe ich auch.
Doch sollte tatsächlich etwas dran sein das ich das ganze doch machen kann wäre es dumm sich das ganze wegen diesem Praktikum zu vertun oder? Denn dann rennt der Fallmanager wieder hin und lässt sich etwas einfallen um das ganze zu vereiteln. Da die Ausbildung am 05.09.13 beginnen würde, müsste sich ohnehin recht bald etwas tun. Sollte dies nicht der Fall sein, kann ich noch immer versuchen das Praktikum zu schmeißen oder zumindest bessere Bedingungen für mich auszuhandeln.

Zumal diese akuten Beschwerden im Moment nicht wären, würde ich nicht jeden Tag eine Kilometerwanderung machen müssen. Normalerweise hält der Bus nah an der Praktikumsstelle, doch durch Baumaßnahmen muss ich quer durch die ganze Stadt rennen bis ich ankomme und Abends einen Berg runterkrackseln im Gänsemarsch um wieder heim zu kommen. Bei besserer Busverbindung wäre das normalerweise alles gar kein so großes Problem und ich würde hier seelenruhig meinen Job machen, nach acht Wochen sagen "Und nu könnt ihr mich gern haben" und Ende wär's.
 

Surfing

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Juli 2013
Beiträge
2.375
Bewertungen
1.681
Nun sitze ich wieder im Praktikum da mir seitens des jobcenters unmissverständlich klar gemacht wurde, dass ich dieses Praktikum voll und ganz durchzustehen habe andernfalls wird die BaE nicht bewilligt.

Was heißt das im Klartext? Das JC will dich nötigen ein kostenloses Praktikum zu machen mit leeren Versprechungen auf eine Berufsausbildung?

Hast du was schriftliches vom JC dass du anschließend diese Ausbildung bekommst, und wenn ja unter welchen Bedingungen?
 

Großer Löwe

Elo-User*in
Mitglied seit
23 April 2013
Beiträge
139
Bewertungen
143
Hallo.

Sprich entweder gehe ich krank arbeiten, kläre meine Gesundheit nicht um eben jene Ausbildung zu beginnen oder ich regel das und bekomme die Ausbildung dafür nicht.

Also das ist kompletter Humbug!

Höchstens ein Amtsarzt könnte darüber entscheiden,ob du gesund genug für eine Ausbildung bist,aber ein SB niemals!

Auch schwanke ich dabei zwischen:
Will SB dich erpressen,oder ist das eine zynische Unterstellung,du würdest eh nur krankmachen um dich zu drücken....

Sowas könntest du halt nur mit Beistand beweisen,aber du könntst ja mal Akteneinsicht (elekt.und normale Akten)beantragen.Da stehen manchmal Randnotizen von wegen "ist ein Drückeberger" u.ä.,die du löschen lassen könntest.

Ist das nun ein Praktikum oder eine Maßnahme?
Da sollte auch eine Zuweisung existieren...
In Maßnahmen müssen die Teilnehmer betreut werden,meines wissens ist es nicht richtig diese alleine zu lassen.Auch ein Praktikant ist selbstständiger,braucht aber bestimmt auch jemanden der ihn anweist...

Andererseits:es sind nur 8 Wochen.
Es ist zwar schade um die Zeit,aber an deiner Stelle würd ich weiter machen,mich krank schreiben lassen (dein SB stößt da nur leere Drohungen aus,verlange einen Amtsarzt,denn NUR DER darf das mit der Ausbildung überhaupt entscheiden!!)

Und verlass dich in Zukunft nicht mehr auf das ganze SB blabla...
Beistand mitnehmen,Gesprächsprotokoll mitnehmen,dann hast du Beweise und eventuelle Drohungen,Verhönungen ec.schriftlich,und kannst den besser festnageln als jetzt!

LG
GL
 

janco

Neu hier...
Mitglied seit
22 August 2013
Beiträge
6
Bewertungen
0
"Will SB dich erpressen,oder ist das eine zynische Unterstellung,du würdest eh nur krankmachen um dich zu drücken...."

So kommt es echt rüber..
 

janco

Neu hier...
Mitglied seit
22 August 2013
Beiträge
6
Bewertungen
0
Hast du schon mal daran gedacht, dich komplett umzuorientieren und einfach durch ein Taining oder eine Schulung woanders Fuss zu fassen? Ein guter Freund von mir war jahrelang in seinem Job sehr unglücklich (auch wenn es eine andere Situation war als bei dir) und hat irgendwann einfach einen Schlusstrich gezogen und sich einer Schulungsgruppe im Bereich Schifffahrt angeschlossen. Bin mir nicht sicher, aber glaube diese hier: ma-co ::: maritimes competenzcentrum | Ihr Partner für passgenaue Trainings

Auf jeden Fall ist er seitdem total glücklich im Quereinsteiger-Job und das zahlt sich dann auch auf den Lebensalltag aus! Vielleicht ist sowas in der Art (in welche Richtung auch immer) auch etwas für dich!?
 

Liamera

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
3
@ Surfing
Ja so in etwa. Wirklich viel in der Hand habe ich nicht außer Versprechungen. Allerdings gehen diese nicht nur vom jobcenter aus sondern auch vom Arbeitgeber. Das Jobcenter entscheidet am Ende "nur" darüber ob ja oder nein. Und das diese Entscheidung zu meinen Gunsten ausgehen soll ist sicher verständlich.

@ Großer Löwe
Wenn der ärztliche Dienst als Amtsarzt gilt so bin ich beeinträchtigt arbeitsfähig. Gewisse Jobs dürfte ich nicht mehr machen aber Bürojobs gingen schon (Stand 2010).

Eine Zuweisung exestiert nicht. Bis heute habe ich KEINE Zettel. Somit wird es wohl "nur" ein Praktikum sein oder?
Wobei diese 8 Wochen gelten (wie in der Maßnahme)
Auch mich verwirrt es sehr was denn nun Sache ist und wirklich sagen kann (oder will) mir da auch niemand etwas. :icon_dampf:

Einen Besistand habe ich immer dabei, aus den Fehlern habe ich gelernt...

@ janco

Auch ich bin sehr skeptisch was ich davon halten soll.

Mein Problem besteht darin das ich ja Neueinsteiger bin.
Ich habe keine solide Ausbildung auf die ich aufbauen könnte o.ä. daher ist eine Ausbildung für mich zunächst das a und o.
Danach möchte ich gerne einen anderen Weg einschlagen in Form einer Ausbildung, aufbauend auf die erste.
Doch dazu muss ich erstmal eine erste abgeschlöoßen haben bzw. erstmal finden.
 

janco

Neu hier...
Mitglied seit
22 August 2013
Beiträge
6
Bewertungen
0
Okay, ich verstehe deine Besorgnis! Aber vielleicht hast du trotz keiner soliden Ausbildung die Chance irgendwo komplett neu einzusteigen!
Ich drück dir die Daumen!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten