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Maßnahme: "Vermittlung mit intensiver Betreuung"

caromotte

Elo-User*in
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Werde ich auch so machen. Gott sei Dank hat meine Anwältin etliche Jahre selbst Arbeitsamt gearbeitet, nur eben auf der "anderen" Seite:icon_party:. Insofern kennt die sich natürlich bestens aus.
Das sollte schon sehr hilfreich sein.

LG

Caromotte
 

Torchwood

Neu hier...
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Ich kann übrigens einen (Teil-) Erfolg für mich verbuchen. Nachdem ich wochenlang versucht habe meinem SB und dem Maßnahmemenschen klarzumachen, dass diese Maßnahme für mich komplett sinnlos ist, muss ich jetzt nur ein "Einzelcoaching" über mich ergehen lassen.
Statt 8 Wochen lang 40 Stunden/Woche, muss ich nur 7x je eine Stunde hin! :icon_daumen: Hat mich zwar Nerven gekostet, aber die 7 Stunden sitz ich auf einer Backe ab und dann ist hoffentlich erst mal Ende mit diesem Unsinn.
 
E

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Gast
Einzelcoaching. Oh je. :biggrin:

Immer schön abnicken und sagen, dass alles schick ist. :biggrin: :biggrin: :biggrin:
 

caromotte

Elo-User*in
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:icon_dampf:Hallo,

mir ist gerade am Donnerstag ( Maßnahmetag!) wieder aufgefallen, das man behandelt wird wie ein unmündiges Kind.
Der Typ ,der unseren Kurs leitet, trommelt immer nur rum, wie toll er doch ist :icon_mued: und was er schon alles gemacht hat. Und vermittelt uns Teilnehmern , wie sehr wir doch auf dieses Training angewiesen sind. Ich komme mir vor,wie 12 Jahre alt .Und für kostenlose 4-Wochen-Praktika müssen wir ja soooo dankbar sein. Man soll sich auch glücklich schätzen, sollte man NICHT im erlernten Beruf unterkommen, wenn wir dann einen Job in der Richtung "Hiwi für Doofe" kriegen !

Und der Hammer war, als im Einzelgespräch empfohlen wurde ( und zwar allen Teilnehmern ), wir sollten doch unsere Schwerbehinderung in den Bewerbungen nicht erwähnen, Ausserdem wäre es ratsam, bei Vorstellungsgesprächen anzubieten, auf die "Vorteile" der Schwerbehinderung (mehr Urlaub usw.) zu verzichten !
Ich habe doch nicht 2 Jahre lang um mehr Prozente gekämpft, damit ich jetzt für einen schlechtbezahlten Job darauf verzichte !

LG Caromotte
:icon_dampf:
 
E

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Gast
:icon_dampf:Hallo,

mir ist gerade am Donnerstag ( Maßnahmetag!) wieder aufgefallen, das man behandelt wird wie ein unmündiges Kind.
Der Typ ,der unseren Kurs leitet, trommelt immer nur rum, wie toll er doch ist :icon_mued: und was er schon alles gemacht hat. Und vermittelt uns Teilnehmern , wie sehr wir doch auf dieses Training angewiesen sind. Ich komme mir vor,wie 12 Jahre alt .Und für kostenlose 4-Wochen-Praktika müssen wir ja soooo dankbar sein. Man soll sich auch glücklich schätzen, sollte man NICHT im erlernten Beruf unterkommen, wenn wir dann einen Job in der Richtung "Hiwi für Doofe" kriegen !

Und der Hammer war, als im Einzelgespräch empfohlen wurde ( und zwar allen Teilnehmern ), wir sollten doch unsere Schwerbehinderung in den Bewerbungen nicht erwähnen, Ausserdem wäre es ratsam, bei Vorstellungsgesprächen anzubieten, auf die "Vorteile" der Schwerbehinderung (mehr Urlaub usw.) zu verzichten !
Ich habe doch nicht 2 Jahre lang um mehr Prozente gekämpft, damit ich jetzt für einen schlechtbezahlten Job darauf verzichte !

LG Caromotte
:icon_dampf:
Doch, die Schwerbehinderung musst du erwähnen. Wenn der Arbeitgeber das nämlich im Nachhinein rauskriegt, kannste mächtig Ärger kriegen.

Und wenn sie dir Mist andrehen wollen, gerade darauf hinweisen und auch auf die Vorteile.

Übrigens werden auch Leute ohne SB bei solch Maßnahmen wie entmündigte Kinder behandelt.
 

Fairina

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Würdest du bei miehinderung arbeiten und deine Schwerbehinderung verschwiegen haben, flögst du schneller als du piep sagen könntest. Ich erwarte von einem Bewerber, daß er ehrlich ist. Wenn einer sagt: du ich hab ne Schwerbehinderung weil ich z. B. nicht laufen kann, dann kann ich dich nicht als Verkäufer einstellen, aber vielleicht habe ich ja einen Büroarbeitsplatz. Man darf ja auch nicht vergessen, daß da die Berufsgenossenschaft ein Wörtchen mit zu reden hat.

Zum Urlaub verzichten: frag diesen Parasiten doch mal ob er auf seinen Urlaub verzichtet oder auf Geld.

Wenn solche "ratschläge" von einem Amigo kommen, dessen "aufgabe" es sein sollte Leute in Bezug auf Stellensuche zu "schulen", dann zeigt es die "qualität" der entsprechenden Firma und des Typen. Davon ganz abgesehen, daß ich alle derartigen Firmen/Organisationen für Schmarotzer und die "dozenten" für Parasiten am Volksvermögen halte.
 
E

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Gast
Eben.

Ansonsten frag den Knilch doch bitte mal, auf welche gesetzliche Grundlage er sich stützt, wenn er von euch verlangt, den Arbeitgeber zu belügen, auf Eure Rechte bzgl. mehr Urlaub zu verzichten und Eure SB zu verschweigen.

Lass Dir die §§ sagen und das dazugehörige Gesetzbuch. Also beispielsweise § 5 ZPO. (Ist ein Beispiel. § 5 ZPO ist es natürlich NICHT.)
 

caromotte

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Kennt ihr den Spruch : "Wer nichts wird, wird Wirt ! Und ist auch dieses nicht gelungen, so mach ich in Versicherungen.":biggrin:
Das beschreibt in etwa unseren "Coach" ! Falls hier Wirte und Versicherungskaufleute sind, bitte nicht persönlich nehmen .
Na ja, und jetzt ist er eben Coach !:biggrin:
Irgendwie wundert es mich nicht, dass immer die Hälfte der Teilnehmer wegen "Krankheit" fehlt.
Ich war auch für 3 Wochen AU und wurde prompt mit Anrufen von dem Knaben zugetextet. Plus Extraeinladung von meinem SB bei AfA ! Konnte nur leider aufgrund von AU nicht zur Folgeinladung erscheinen .
LG
Caromotte
 
E

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Gast
Hallo,

rechtlich gesehen ist es so, dass der Schwerbehinderte seine Schwerbehinderung nur erwähnen muss, wenn er vom AG danach gefragt wird.

Dies allerdings unter der Bedingung, dass die Schwerbehinderung ihn nicht an der Ausübung der Tätigkeit für die er sich beworben hat, hindert.

Also ein Dialysepatient z.B. müsste auch unaufgefordert seine Schwerbehinderung angeben, da er ja immer wieder - auch während der Arbeitszeiten - zur Dialyse muss und dies seine Arbeitskraft und -leistung auf der ausgeschriebenen Stelle verringert.

Wird eine Schwerbehinderung, die die Arbeitskraft auf der ausgeschriebenen Stelle beeinträchtigt, verschwiegen, kann der Arbeitsvertrag angefochten werden (wird also dadurch ungültig). Der AG könnte dann auch noch Schadenersatz verlangen (-> Folgekosten für neue Stellenausschreibung, Einnahmeverluste)

Bei Stellen im öffentlichen Dienst macht es Sinn, die Schwerbehinderung unaufgefordert - bereits im Anschreiben - zu erwähnen, da aufgrund des AGG Schwerbehinderte, die für die Stelle geeignet wären, auf jeden Fall zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden müssen. Wird man nicht eingeladen, kann man auf Einstellung klagen.

Grüße
Arbeitssuchend
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

rechtlich gesehen ist es so, dass der Schwerbehinderte seine Schwerbehinderung nur erwähnen muss, wenn er vom AG danach gefragt wird.

Dies allerdings unter der Bedingung, dass die Schwerbehinderung ihn nicht an der Ausübung der Tätigkeit für die er sich beworben hat, hindert.

Also ein Dialysepatient z.B. müsste auch unaufgefordert seine Schwerbehinderung angeben, da er ja immer wieder - auch während der Arbeitszeiten - zur Dialyse muss und dies seine Arbeitskraft und -leistung auf der ausgeschriebenen Stelle verringert.

Wird eine Schwerbehinderung, die die Arbeitskraft auf der ausgeschriebenen Stelle beeinträchtigt, verschwiegen, kann der Arbeitsvertrag angefochten werden (wird also dadurch ungültig). Der AG könnte dann auch noch Schadenersatz verlangen (-> Folgekosten für neue Stellenausschreibung, Einnahmeverluste)

Bei Stellen im öffentlichen Dienst macht es Sinn, die Schwerbehinderung unaufgefordert - bereits im Anschreiben - zu erwähnen, da aufgrund des AGG Schwerbehinderte, die für die Stelle geeignet wären, auf jeden Fall zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden müssen. Wird man nicht eingeladen, kann man auf Einstellung klagen.

Grüße
Arbeitssuchend
Und freiwillig auf die wenigen Zusatz-Rechte verzichten? Nee, oder?
 
E

ExitUser

Gast
Bethany,

ich habe den Eindruck, Du hast mein Posting nicht richtig gelesen.
Ich habe die Rechtslage geschildert.

Wie der Einzelne damit umgeht, ist seine Sache.

Also, hör' auf hier schlechte Stimmung zu verbreiten!
(oder ist Deine Antwort hier nur der Neid der Nicht-Wissenden? ;-) )

Gruß
Arbeitssuchend
 
E

ExitUser

Gast
Welcher Neid? Wenn ich so einen Quatsch schon höre, geht mir wieder was hoch.

Mit Behinderung hat man es schwer genug, aber man sollte nicht auf die wenigen Privilegien verzichten.
 
E

ExitUser

Gast
Bethany,

das habe ich in meinem Posting auch überhaupt nicht gesagt.
Vielleicht solltest Du wirklich mal richtig lesen.

Wie schon geschrieben, ich habe die Rechtslage dargestellt.

Und dass man als als Behinderter schon schwer genug hat,
brauchst Du mir auch nicht erzählen. Ich bin selbst schwerbehindert.

Allerdings braucht man auch nicht alles und jeden Beitrag,
der sachlich über die Rechtslage spricht, schlecht zu machen.

Das ist kein guter Stil.

Gruß
Arbeitssuchend
 

caromotte

Elo-User*in
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:icon_twisted::biggrin:Hallo,

nachdem ich von einigen Teilnehmern gehört habe, wie diese "tollen" Praktika ablaufen, könnte ich kotzen !Die haben kein Praktikum um üblichen Sinne gemacht, die wurden gleich an einen Arbeitsplatz gesetzt und mussten loslegen. Kurze Einarbeitung, das wars ! 4 Wochen lang, 8 Stunden am Tag ohne einen Cent dafür zu kriegen . Ach ja, ich habe natürlich vergessen, dass es dafür ja das ALG1 gibt, was von uns jahre-und jahrzehntelang vorher immer schön eingezahlt wurde.
Es handelte sich bei einem Praktikum um die Aufarbeitung von Ablage, die von der entsprechenden Firma seit Anfang 2010 nicht mehr gemacht wurde! Die gute Frau kam in ein Zimmer voll mit Papier und durfte 4 Wochen abheften. Danach konnte sie wieder gehen, mit der Aussage : "Einstellen können wir Sie ohnehin nicht, wir haben dafür nicht genug Mittel zur Verfügung!":confused:
Ein anderer wurde nach 2 Tagen von seinem Schreibtisch weggeholt, weil in der Produktion jemand krank war. Der durfte dann auf einmal sein Praktikum an der Werkbank fortführen.
Sein Pech war, dass er genau für diese Tätigkeit mal ausgebildet wurde ( Schlosser) und auch bis vor ein paar Monaten in genau diesem Beruf gearbeitet hat.
Als der kranke Fiez wieder anwesen war, hatte sich dann auch das "Praktikum" erledigt. Anruf beim Maßnahmeträger : "Wir können diesen Mann hier nicht gebrauchen!"
DER wollte aber eigentlich sein Praktikum in Richtung Versand und Fahrzeugdisposition machen .
Also alles pure Verarsche, wenn irgendwo ne billige Arbeitskraft gesucht wird : "Praktikum".
Spätestens wenn die Schwerbehinderung erwähnt wird, ist schluss mit lustig. Kostenlos arbeiten JA, Einstellen BLOSS NICHT !

LG
Caromotte
 
E

ExitUser

Gast
Ja, ging mir damals mit dem Flughafen Praktikum auch so. 3 Monate das durchgemacht und dann Tschüss, weil die nächsten Praktikanten kamen.
 
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