Maßnahme und Krankschreibung (1 Betrachter)

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pipesmoker

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Hallo Leute , erstmal Grüße an meine Mitstreiter hier, bin schon lange ein stiller Mitleser :biggrin:. Nun zu meinem Problem....
Bin seit ca. 8 Jahren ohne Job, habe mehrere Maßnahmen über die Arge gemacht, Profiling, 2x Jobcenter, Bewerbungstrainingsmaßnahmen, kennt ihr ja...viel Wind um nichts. Kein Job bekommen bisher, nur Absagen. Da ich noch zu 60% schwerbehindert bin, kommt das noch dazu. Ebenso psyschisch beeinträchtigt usw., nach acht Jahren Arbeitslosigkeit und Jobcenter kein Wunder, das geht an die Substanz. Bisher habe ich immer die EVs alle in den Jahren unterschrieben und bin mit meinem bisherigen SB gut klargekommen. Seit neustem habe ich eine neue SB und die ist echt unfreundlich und überhaupt nicht nett. Ohne mich überhaupt näher kennenzulernen bzw. mal in meine Akte gesehen zu haben, wollte Sie mich sofort wieder in ein Bewerbungstraining setzen. Ich habe gesagt das ich das jetzt in den acht Jahren ja wohl schon oft genug gemacht habe und ich mich mittlerweile nachts mit geschlossenen Augen bewerben kann :icon_neutral:. Ich möchte einen Job und nicht das 100. Training was sowieso nichts bringt. Ich bin fast 50 und habe eine Schwerbehinderung, das sind Job Killer genug, abgesehen von meiner seelischen Verfassung. Darauf ist sie gar nicht eingegangen und hat mir nur die EV vorgelegt die ich auch unterschrieben habe. Zu Hause hatte ich eine Stinkwut und habe mich am in der Woche vor Maßnahmenbeginn von meiner Neurologin krankschreiben lassen, das ist jetzt schon 2 Monate so. Seitdem bombardiert mich die Dame mit "Einladungen", wo ich die letze Seite mit der Arbeitsunfähigkeit ausfüllen und immer per Einschreiben abschicken, natürlich auch mit Kopien der Schreiben und AU´s. Ebenso labert die mir den AB voll worauf ich natürlich nicht reagiere, nur per Mail, alles nur schriftlich und beweisbar.:icon_klatsch: Ich habe sie jetzt schriftlich gebeten erstmal auf die Einladungen zu verzichten und das ich mich melde wenn ich wieder gesund bin, dann kann sie ja wieder eine Einladung versenden. Weil für mich ist das mit unnötigen Kosten verbunden ewig die Dinger per Einschreiben zurückzusenden, wo sie eh die Krankschreibungen vorliegen hat und sehen kann das ich sowieso nicht kommen kann. Ich verstehe das nicht, ziemlich unlogisch, mal abgesehen von der Papierverschwendung der Arge.
Gibt es eine Möglichkeit die Maßnahme abzuwenden wenn man schwerhörig ist, könnte ein Attest von meiner HNO bekommen das die Maßnahme für Schwerhörige geeignet sein muß usw. Muß das Amt das akzeptieren?
Ebenso bekomme ich von meiner Neurologin ein Attest das ich nur noch Teilzeit arbeiten kann, müßte das Jobcenter das auch akzeptieren?
Also müßte ich eine Maßnahme bekommen die in Teilzeit ist und für Schwerhörige geeignet...richtig so?:confused:

danke für die Infos

Gruss
Frank
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Leute , erstmal Grüße an meine Mitstreiter hier, bin schon lange ein stiller Mitleser :biggrin:. Nun zu meinem Problem....

Bin seit ca. 8 Jahren ohne Job, habe mehrere Maßnahmen über die Arge gemacht, Profiling, 2x Jobcenter, Bewerbungstrainingsmaßnahmen, kennt ihr ja...viel Wind um nichts.

Kein Job bekommen bisher, nur Absagen.

Da ich noch zu 60% schwerbehindert bin, kommt das noch dazu.

Ebenso psyschisch beeinträchtigt usw., nach acht Jahren Arbeitslosigkeit und Jobcenter kein Wunder, das geht an die Substanz.

Bisher habe ich immer die EVs alle in den Jahren unterschrieben und bin mit meinem bisherigen SB gut klargekommen. Seit neustem habe ich eine neue SB und die ist echt unfreundlich und überhaupt nicht nett.

Ohne mich überhaupt näher kennenzulernen bzw. mal in meine Akte gesehen zu haben, wollte Sie mich sofort wieder in ein Bewerbungstraining setzen.

Ich habe gesagt das ich das jetzt in den acht Jahren ja wohl schon oft genug gemacht habe und ich mich mittlerweile nachts mit geschlossenen Augen bewerben kann :icon_neutral:. Ich möchte einen Job und nicht das 100. Training was sowieso nichts bringt.

Ich bin fast 50 und habe eine Schwerbehinderung, das sind Job Killer genug, abgesehen von meiner seelischen Verfassung. Darauf ist sie gar nicht eingegangen und hat mir nur die EV vorgelegt die ich auch unterschrieben habe.

Zu Hause hatte ich eine Stinkwut und habe mich am in der Woche vor Maßnahmenbeginn von meiner Neurologin krankschreiben lassen, das ist jetzt schon 2 Monate so. Seitdem bombardiert mich die Dame mit "Einladungen", wo ich die letze Seite mit der Arbeitsunfähigkeit ausfüllen und immer per Einschreiben abschicken, natürlich auch mit Kopien der Schreiben und AU´s.

Ebenso labert die mir den AB voll worauf ich natürlich nicht reagiere, nur per Mail, alles nur schriftlich und beweisbar.:icon_klatsch: Ich habe sie jetzt schriftlich gebeten erstmal auf die Einladungen zu verzichten und das ich mich melde wenn ich wieder gesund bin, dann kann sie ja wieder eine Einladung versenden.

Weil für mich ist das mit unnötigen Kosten verbunden ewig die Dinger per Einschreiben zurückzusenden, wo sie eh die Krankschreibungen vorliegen hat und sehen kann das ich sowieso nicht kommen kann.

Ich verstehe das nicht, ziemlich unlogisch, mal abgesehen von der Papierverschwendung der Arge.

Gibt es eine Möglichkeit die Maßnahme abzuwenden wenn man schwerhörig ist, könnte ein Attest von meiner HNO bekommen das die Maßnahme für Schwerhörige geeignet sein muß usw. Muß das Amt das akzeptieren?

Ebenso bekomme ich von meiner Neurologin ein Attest das ich nur noch Teilzeit arbeiten kann, müßte das Jobcenter das auch akzeptieren?

Also müßte ich eine Maßnahme bekommen die in Teilzeit ist und für Schwerhörige geeignet...richtig so?:confused:

danke für die Infos

Gruss
Frank
Hallo Frank

habe mal in deinen Beitrag einige Absätze gemacht, damit man diesen besser lesen kann.

Bitte stelle mal deine EGV ohne persönliche Daten hier in das Forum.
Leider hast du diese ja unterschrieben!

https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/76689-eingliederungsvereinbarung-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

Gruß:icon_pause:
 

pipesmoker

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Hi, danke ich schreibe hier zum ersten Mal...und dazu gelernt. EGV war nur für die Maßnahme, daher ist das gegenstandslos da die Maßnahme ja schon wieder vorbei ist.

Mir geht es vor allem darum ob ich ein Recht auf Teilzeit und geeignete Kurse für Schwerhörige habe. Und ob ich mich bisher richtig verhalten habe bzw. was ich noch machen kann damit dieser Telefon- und Schreibterror aufhört, es nervt...:icon_kotz2:

Gruss Frank


Hallo Frank

habe mal in deinen Beitrag einige Absätze gemacht, damit man diesen besser lesen kann.

Bitte stelle mal deine EGV ohne persönliche Daten hier in das Forum.
Leider hast du diese ja unterschrieben!

https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/76689-eingliederungsvereinbarung-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

Gruß:icon_pause:
 
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ExitUser

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Hallo @pipesmoker,

Du solltest vor allem Deine Daten wie Telefonnummer und Mailadresse löschen lassen.

Ist Dein gutes Recht.

Muster ist im Anhang, nur noch ergänzen, Deine BG Nummer einfügen im Briefkopf.

Dieses Schreiben bitte nachweislich beim JC einreichen.
 

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ExitUser

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Ich bin fast 50 und habe eine Schwerbehinderung, das sind Job Killer genug, abgesehen von meiner seelischen Verfassung. Darauf ist sie gar nicht eingegangen und hat mir nur die EV vorgelegt die ich auch unterschrieben habe.
Wie lange ist die Laufzeit von dieser EGV?

Nie wieder etwas an Ort und Stelle unterschreiben, egal was es ist.
Immer alles zum prüfen / überprüfen lassen mit nach Hause nehmen.
Das darf dir der SB nicht verwehren. Wenn du magst dann in das richtige Unterforum einstellen, persönliche Daten schwärzen.

Zu Hause hatte ich eine Stinkwut und habe mich am in der Woche vor Maßnahmenbeginn von meiner Neurologin krankschreiben lassen, das ist jetzt schon 2 Monate so.

Seitdem bombardiert mich die Dame mit "Einladungen", wo ich die letze Seite mit der Arbeitsunfähigkeit ausfüllen und immer per Einschreiben abschicken, natürlich auch mit Kopien der Schreiben und AU´s.
Du hast einen GdB von 60 %, und andere gesundheitliche Probleme.
Hier hätte dich der SB erst mal dem ÄD vorstellen müssen bevor er dir eine EGV vorlegt und dich in Maßnahmen stecken will.

Machst du dir von den AU Bescheinigungen auch immer eine Kopie für deine Unterlagen?

Ebenso labert die mir den AB voll worauf ich natürlich nicht reagiere, nur per Mail, alles nur schriftlich und beweisbar.
Lass deine Telefonnummer und deine Mail Adresse löschen. Wenn SB jedes mal einen Brief (postalisch) schreiben muss gewöhnt er es sich vielleicht ein wenig ab. Und er kann dich nicht mehr mit Anrufen nerven. Wenn SB die Daten nicht löscht und weiter anruft dann wende dich an den Datenschutz zuständig für Hartz.

Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit - Dienststelle

Stell einen Antrag (Anhang) auf die Löschung der Nicht relevanten Daten / nicht erforderlichen Daten. Die Angabe dieser Daten ist freiwillig Kein Muss.
Den Antrag am besten nachweislich an der Info Theke JC einreichen, von dem Antrag eine Kopie machen und sich den Empfang auf der Kopie bestätigen lassen.

Gibt es eine Möglichkeit die Maßnahme abzuwenden wenn man schwerhörig ist, könnte ein Attest von meiner HNO bekommen das die Maßnahme für Schwerhörige geeignet sein muß usw. Muß das Amt das akzeptieren?
Dein SB muss dich dem ÄD vorstellen. Schweigepflichtentbindung, Gesundheitsfragebogen und Diagnosen haben Nichts in SB Hände zu suchen.

Ebenso bekomme ich von meiner Neurologin ein Attest das ich nur noch Teilzeit arbeiten kann, müßte das Jobcenter das auch akzeptieren?
SB weiß von deinen gesundheitlichen Einschränkungen? Dann muss SB dich dem ÄD vorstellen.

Also müßte ich eine Maßnahme bekommen die in Teilzeit ist und für Schwerhörige geeignet...richtig so?
Erst ÄD und dann kann man weiter sehen.
Ich weiß nicht ob es extra sinnlos Maßnahmen für Schwerhörige gibt.
 

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Roter Bock

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1. wie schon gesagt - Antrag auf Datenlöschung stellen.

2. Telefonterror - das lässt sich beenden. Ich habe eine jener Kleinanlagen die mir 3 Telefonnummern zur Verfügung stellen und ein Faxgerät. Wenn Du sowas hast und billig bekommen kannst dann wechsel einfach mal die Ports für Fax und Telefon an der TK - Anlage und sorge mit der richtigen Einstellung dafür das das Fax auch wirklich nur faxt.

Wenn sich die SB mit dem Fax unterhalten will, wird Sie schnell merken das dies nicht wirklich fuktioniert. Das machst Du genau mit der Nummer die das JC kennt.

Nach 10 mal grrrrpiieeeeeep...grrrrpiieeeeep..sollte auch ein SB mit unterdurchschnittlichen IQ bemerken das es ein Fax ist und keine Laberkiste. Damit unterstreichst Deine Forderung nach ...schriftlich.

Roter Bock
 
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