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Maßnahme und krank?

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stadtpflanze

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  Th.Starter/in  
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#1
Bin ausgesteuert, krank, aber vom med. Dienst für 3-6 std arbeitsfähig erklärt worden, muß bald in eine Maßnahme, die Krankmeldung von meinem Arzt interessiert niemand. Was ist ,wenn ich nicht kann? Wenn man an einigen Tagen fehlen muß? kenne mich überhaupt nicht aus.
 
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ExitUser

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#2
Erkundige dich doch mal was der Beitrag beim VDK kostet und lass dir dort helfen.

Viel Glück
 

Bestagers

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#3
Erkundige dich doch mal was der Beitrag beim VDK kostet und lass dir dort helfen.

Viel Glück

Auf jeden Fall zum VDK, der Beitrag ist nicht hoch!.

Sollte man aber Anwalt oder Gericht in Anspruch nehmen, fällt für NEUMITGLIEDER noch mal ein Pauschbetrag an (auch nicht die Welt).

Auch von mir "Viel Glück"
 
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#4
Esgibt auch Krankheiten, die mit der allgemeinen Leistungsfähigkeit nichts zu tun haben. Was ist, wenn Du zb regelmäßig wegen Darmgrippe oder Erkältung krank geschrieben wirst ?
Wenn so eine AU dann nicht akzeptiert wird, würde ich klagen und den Hausarzt als Zeugen angeben. Soll ARGE dochmal versuchen, den Hausarzt wegen falscher Krankschreibung zu kriegen. Dessen Anwälte stürzen wie Geier auf das gefundene Fressen!
 
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#5
Auf jeden Fall zum VDK, der Beitrag ist nicht hoch
Na, ich weiß nicht. Was kann der VDK-Beistand, was ein normaler Anwalt nicht mindestens ebenso gut kann ? Man muß mindestens ein Jahr Mitglied bleiben. Anfangs besteht eine Wartezeit von 6 Monaten. Die Sozialgerichte sind sowieso kostenlos. Die Prozesskostenhilfe zahlt den Anwalt, ohne Selbstbehalt wie beim VDK.

Was mich aber besonders angefuchst hat: Der VDK fordert ständig von der Bundesregierung, etwas gegen die Altersarmut zu tun. Soweit so gut. Leider fordert er aber keine allgemeine Mindestgrundsicherung, sondern nur eine Aufwertung von niedrigen Rentenbeitragszeiten und stellt damit auf einen Abstand zu den Sozialhilfeempfängern ab (Abstandsgebot !).

Sozialverband VdK Bayern - Sozialverband VdK fordert Maßnahmen gegen Altersarmut

Wie kann man gleichzeitig die Anhebung der Grunsicherung und einen Mindestabstand zu Armutsrenten fordern ? Das ist ein unauflöslicher Widerspruch und extrem zynisch und unsozial. Da wird nach unten getreten. Damit sind die reinen Grundsicherungsempfänger (z.B. ehemalige Kleinselbständige) angeschi??en. Für mich ist der VDK deshalb ein rotes Tuch, keine Empfehlung.


.
 

Bestagers

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#6
Aus eigener Erfahrung und wie du hier im Forum nachlesen kannst, hat der VdK schon vielen geholfen.

Natürlich kann ich zum Anwalt, SG usw. gehen - ich habe auch 'ne riesen Lobby!!!

Die Wartezeit ist durch Zahlung eines Pauschalbetrages zu verkürzen und das wars.

Aber:

(ZITAT) Für mich ist der VDK deshalb ein rotes Tuch, keine Empfehlung.

.

Wollte dir auf keinem Fall ein "rotes Tuch" aufdrücken!!!!:eek:
 
E

ExitUser

Gast
#7
Für mich ist der VDK deshalb ein rotes Tuch, keine Empfehlung.
Es gibt auch Menschen denen ist das ELO ein rotes Tuch

Trotzdem kommen anderen User und ich hier her bilden uns unsere eigene Meinung und hoffen, dass wir hier Hilfe bekommen.
 

Rosenstolz

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#8
Finger weg von der VDK,

ich habe kürzlich meine Mitgliedschaft gekündigt.
Anträge können die gut ausfüllen. (Kann ich aber selber).
Sonst habe ich dort nur doofe, nichtswissende Pfeifen erlebt.
Vor allem NICHTSWISSENDE..........:eek:
 
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#9
Es gibt auch Menschen denen ist das ELO ein rotes Tuch

Trotzdem kommen anderen User und ich hier her bilden uns unsere eigene Meinung und hoffen, dass wir hier Hilfe bekommen.
Felicitas,

im Gegensatz zu Dir habe ich aber dezidiert dargelegt, warum das so ist. Nach allem was ich vom VDK bisher gelesen habe, baut dieser Fronten zugunsten der Rentenbezieher und zu Lasten der Grundsicherungsempfänger im Alter auf. Außer unverbindlichen Allgemeinplätzen findet sich zugunsten derer nichts.

http://www.vdk.de/cms/mime/2262D1243254095.pdf

Es ist geradezu irre wenn er dort schreibt:

Im SGB II (Grundsicherung für Arbeitslose) und dem SGB XII (Sozialhilfe und insbesondere Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) müssen für Kinder eigenständige, bedarfsgerechte und altersspezifische Regelleistungen beziehungsweise Regelsätze geschaffen werden.

Wenn er überhaupt das Thema anspricht, fordert er dort Kinderprivilegien ! Solange das so ist, gilt das von mir Gesagte.


und:


Es ist staatliche Aufgabe, Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht oder nicht mehr tätig sein können, nicht dauerhaft von Arbeit auszuschließen(!!!!!).


womit wir bei letzterem auch wieder beim Thema wären. Könnte auch von WC-Clement sein. Hauptsache Arbeit !
Danke, VDK.


(off topic off)
.
 
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#10
Für alle, die meinen, für den VDK die Werbetrommel rühren zu müssen, hier mal eine detaillierte Information unter Einbeziehung des historischen Kontextes.
Nicht so angenehm, gell ?

Hintergrundbericht: Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge



kleiner Auszug:

1919 - 1933: ,,Heiliger Haß gegen den Erbfeind"
Der VDK verdankt seine Gründung im Jahre 1919 nationalistischen Kreisen, die nach der Niederlage im 1. Weltkrieg Grenzrevisionen verlangten und die Gräberpflege für Wehrpropaganda nutzten. 1923 etwa verklärte der damalige Präsident, der Pfarrer Fritz Siems, den ,,Haß, der augenblicklich die deutsche Seele packt, (...) den Haß gegen den Erbfeind" Frankreich als heiligen Hass: ,,(...) wir verstehen, was das alte Testament meinte: Du sollst Deinen Freund lieben und Deinen Feind hassen, Auge um Auge, Zahn um Zahn."

Nach 1945: Kooperation mit SS-Traditionsverbänden
Nachdem der VDK 1945 zunächst wie alle militaristischen und nazistischen Organisationen verboten worden war, konnte er in den westlichen Besatzungszonen schon 1946 seine Arbeit wieder aufnehmen - unter der alten Führung: der Nazi-,,Bundesamtsführer" Margraf wurde Generalsekretär (bis 1969). Der VDK unterhielt (und unterhält) zahlreiche Kontakte und Kooperationsbeziehungen zu Personen und Organisationen aus dem Spektrum der ,,Vertriebenen"-Verbände und der Wehrmachts- und SS-Traditionsverbände.
.
 

Bestagers

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#11
Braunes Hartz,

du unterstellst also "Werbetrommel".

Schade! Du scheinst ein Problem damit zu haben, dass Einige hier gute Erfahrungen gemacht haben.

Ich brauche hier keine "Werbetrommel" zu rühren! Meine Erfahrungen waren immer wieder gut. Dazu stehe ich und das äussere ich.
 

Muzel

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#12
Um Hilfe vom VdK zu bekommen, braucht man keine Wartezeit zu erfüllen.
Inzwischen habe ich auch gehört, dass der Vdk vorbelastet ist. Als ich Vereinsmitglied wurde, wusste ich das nicht. Soll ich jetzt austreten? Es haben doch viele Nazitäter sich gut etabliert, was den Opfern wesentlich schwerer gefallen sein dürfte.
 
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