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Maßnahme und Fahrgeld

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outzider

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#1
Ich habe eine Maßnahme von der Arge bekommen,die ersteinmal auf 1.50€ die std angelegt ist.Nun muss ich allerdings mit öffentlichen verkehrsmitteln dorthin fahren...die Fahrkarte muss ich von meiner vergütung zahlen.
Da ich aber erst seit 2 tagen in dieser Maßnahme bin und dementsprechend noch keine vergütung bekommen habe und auch kein Geld mehr habe um die Fahrkarten zu zahlen,habe ich bei der Arge nachgefragt zwecks vorstreckung der Fahrtkosten.
Die Arge sagte mir es gäbe keine möglichkeit auf vorschuss der Fahrtkosten,als ich dann sagte dass ich dann leider,obwohl ich die Maßnahme machen möchte,diese abbrechen müsste da ich nicht dorthinkommen könne ohne Geld,wurde mir gesagt dass ich dann mit sanktionen zu rechnen hätte,zwecks selbstverschulden.

Hat irgendjemand so eine ähnliche situation hinter sich,oder kann mir da wer einen guten tip geben.

 

Nimschö

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#2
Versuch als erstes mal mit Deinemmaßnahmeträger zu reden und sag denen das genauso wie hier:
Du würdest gerne teilnehmen, kannst aber nicht, weil Dir das Geld für die Anfahrt fehlt.

Je nachdem wie der Maßnahmeträger drauf ist, findet der ne Regelung im eigenen Haus, oder kann auf die ARGE einwirken, daß sie Dir den Fahrtkostenvorschuß zahlen.

Wenn das nichts bringt, dann wirds hakelig...
Dann würd ich einen eine schriftliche Aufforderung an die ARGE geben( persönlich, Empfang quittieren lassen!) mit Erklärung "Würd gern teilnehmen, kann aber nicht, weil kein Geld da, bitte um SOFORTIGEN Zuschuß zum Erwerb eines passenden Monatstickets( o.Ä.), kann ab dem XX.XX.2007 die Fahrtkosten nicht mehr tragen, Situation von mir nicht beeinflußbar, bitte um Hilfe."
 

Arania

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#3
Es kommt noch dazu auf die Entfernung an, die man zurücklegen muss, für die Fahrtkosten ist der Massnahmeträger zuständig
 

Emma13

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#4
Ich habe eine Maßnahme von der Arge bekommen,die ersteinmal auf 1.50€ die std angelegt ist.Nun muss ich allerdings mit öffentlichen verkehrsmitteln dorthin fahren...die Fahrkarte muss ich von meiner vergütung zahlen.
Da ich aber erst seit 2 tagen in dieser Maßnahme bin und dementsprechend noch keine vergütung bekommen habe und auch kein Geld mehr habe um die Fahrkarten zu zahlen,habe ich bei der Arge nachgefragt zwecks vorstreckung der Fahrtkosten.
Die Arge sagte mir es gäbe keine möglichkeit auf vorschuss der Fahrtkosten,als ich dann sagte dass ich dann leider,obwohl ich die Maßnahme machen möchte,diese abbrechen müsste da ich nicht dorthinkommen könne ohne Geld,wurde mir gesagt dass ich dann mit sanktionen zu rechnen hätte,zwecks selbstverschulden.

Hat irgendjemand so eine ähnliche situation hinter sich,oder kann mir da wer einen guten tip geben.

Hallo -
wende dich direkt an den Träger, der diese Maßnahme durchführt - er erhält schliesslich für dich eine Maßnahmekostenpauschale - es wäre sogar durchaus möglich, dass die Fahrtkosten (z.B. Monatskarte) noch zusätzlich zu deiner Mehraufwandsentschädigung (also dem 1,50 Euro) gezahlt wird. Wurde mir auch so angeboten - hätte die Kosten für die Monatskarte - wenn ich gewillt gewesen wäre, den EEJ anzunehmen - im voraus erhalten.

Grüße Emma 13
 

AnjaSD

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#5
Versuch als erstes mal mit Deinemmaßnahmeträger zu reden und sag denen das genauso wie hier:
Du würdest gerne teilnehmen, kannst aber nicht, weil Dir das Geld für die Anfahrt fehlt.
Hallo Nimschö,
theoretisch ja nicht schlecht.Aber mir persönlich wäre es sehr unangenehm dort erklären zu müssen das ich "nicht mal mehr Busgeld" übrig hätte.Das ist wirklich eine peinliche unangenehme Situation und ich finde es ist eine unwürdige Handhabung vom AA das sie einen sowas ausstehen lassen.
Das kann man sich doch denken das ein Hartzempfänger nicht eben mal so eine Monatskarte übrig hat wenn er weder Vorschuss oder sonstwas bekommt.
Mich macht das echt wütend.....

@Outzider
hoffe du findest eine Lösung.(Ich würde im Amt mächtig Alarm machen.....)

LG Anja
 

outzider

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#6
der Träger der Maßmahme sagte mir dass dieser nicht für Fahrtkosten zuständig sei und ich mich an die Arge wenden sollte.
Nun steh ich hier und bin am überlegen ohne ticket zu fahren und fals ich erwischt werde die Geldbusse von der Arge zahlen zu lassen,wen nötig selbst mit Anwalt,gibt es vielleicht so einen Fall,wo so etwas beklagt wurde?
 

Nimschö

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#7
Hallo Nimschö,
theoretisch ja nicht schlecht.Aber mir persönlich wäre es sehr unangenehm dort erklären zu müssen das ich "nicht mal mehr Busgeld" übrig hätte.Das ist wirklich eine peinliche unangenehme Situation und ich finde es ist eine unwürdige Handhabung vom AA das sie einen sowas ausstehen lassen.
Das kann man sich doch denken das ein Hartzempfänger nicht eben mal so eine Monatskarte übrig hat wenn er weder Vorschuss oder sonstwas bekommt.
Mich macht das echt wütend.....

Hast ja recht... Ich bin da nur mittlerweile sehr schmerzfrei, was die Armutsbekundungen angeht. :redface:
Andererseits: Gerade der Maßnahmeträger weiß ja, das seine "Kunden" nicht auf Rosen gebettet sind und wenn er es nicht wissen SOLLTE, dann wirds Zeit, daß er das erfährt.
Das AA denkt üblicherweise nicht, es verwaltet. Das macht, insbesondere was die Faktoren Menschnwürde und Zumutbarkeiten angeht einen Unterschied von mehreren Milchstraßen aus...
Ich würde trotz der unangenehmen Thematik eher ein nettes Gespräch mit dem Maßnahmeträger versuchen, als einen Krieg mit dem Amt. Ersteres ist einfach erfolgversprechender... Traurig, aber wahr...
 

Nimschö

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#8
der Träger der Maßmahme sagte mir dass dieser nicht für Fahrtkosten zuständig sei und ich mich an die Arge wenden sollte.
Nun steh ich hier und bin am überlegen ohne ticket zu fahren und fals ich erwischt werde die Geldbusse von der Arge zahlen zu lassen,wen nötig selbst mit Anwalt,gibt es vielleicht so einen Fall,wo so etwas beklagt wurde?
F-A-H-R N-I-C-H-T S-C-H-W-A-R-Z ! ! !
Damit kriminalisierst Du Dich weil irgendein Amtsschimmel ne Rübe falsch sitzen hat. Die haben Dir die Fahrtkosten zu bezahlen und fertig. Wenns nett nicht geht, dann hau( sachlich) auf den Tisch, da darf man dann auch mal laut werden( so lange man sachlich bleibt)...
Wenn der dann mündlich "nein" sagt, dann sofort die schriftliche Aufforderung zur Übernahme der Fahrtkosten aus der Tasche ziehen udn sich die Abgabe quittieren lassen...
 

Arania

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#9
Der Massnahmeträger ist für die Fahrtkosten zuständig, falls nicht, dann die ARGE, allerdings können bei einem 1.50 Job die Fahrtkosten bereits inclusive sein, nochmal zur Verständigung:

UM welche Entfernung handelt es sich?
 

Arania

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#11
also dann müsste eigentlich ein Vorschuss für die Fahrtkosten drin sein
 

Nrw_Lady

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#12
Nun,wie sieht es denn mit einem Fahrrad aus.Wenn du einigemaßen fit sein solltest ist das durchaus machbar,und schwarzfahren ist wohl die denkbar schlechteste Lösung
 

outzider

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#13
ich muss quer durch die stadt,da fahre ich 1std oder so....und bei dem wetter...ne lieber net ;)
 

Borgi

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#14
Es kann ja wohl nicht sein, dass man dich automatisch in eine Sanktion reindrückt!
Lasse dir von der ARGE schriftlich geben, dass sie dir keinen Vorschuss für Fahrgeld gibt UND lasse es dir schriftlich begründen.
Zeitgleich lässt du dir von dem Maßnahmeträger schriftlich bestätigen, dass auch er nicht zu einem Vorschuss für Fahrtkosten bereit ist.
In beiden Aufforderungen schreibst du eindeutig rein, dass du keinerlei Möglichkeit hast die Maßnahme anzutreten, bzw. nur so lange, wie die 18,11€ (die im Regelsatz für Bus und Bahn vorgesehen sind) aufgebraucht sind. Monatsende (wie jetzt) kann das Fahrgeld auch schon vorher aufgebraucht sein.
Wenn du von beiden eine schriftliche Bestätigung hast, sollte eine Sanktion ausgeschlossen sein. Sollte dennoch eine Sanktion verhängt werden, so geschieht das durch Vorsatz durch die ARGE, was in meinen Augen den Tatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllt.
Nun, ICH würde das als einen persönlichen Angriff einstufen. In diesem Fall würde ICH den SB beruflich und privat versuchen zu vernichten! Da verlasse ich mich einfach nicht auf irgendwelche Gerichte, da meine Existenz gefährdet ist.
 

Rote Socke

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#15
@ outzider,
Du hast kein Fahrrad!

Wenn Du heute schlafen gehts, dan sage 10 mal hintereinander:
"Nein, isch abe gar kein Fahrrad"

:icon_wink::icon_wink:
 

Grobi

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#16
Wenn Du schwarz fährst hast Du auf jeden Fall den Stress mit dem Verkehrsbetrieb, meist inklusive Anzeige wgn. "Erschleichung der Transportdienstleistung", erhöhtes Beförderungsentgeld usw. Nein, das zahlt Dir keiner, darauf bleibst Du sitzen - diese Option ist also gestrichen - es ist schliesslich Deine Entscheidung, ob Du ohne Ticket in den Bus kletterst oder nicht.

Ansonsten würde ich ebenfalls zu Gespräch mit schriftlicher Antragstellung raten, wie viele andere hier das auch getan haben - DU bist nicht schuld, das Du Dir die Fahrt zur Sklavenarbeit nicht leisten kannst. Entweder irgendjemand tritt in Vorkasse oder es geht halt nicht, basta. Solltest Du unter den Umständen "sanktioniert" werden, das Du kein Geld hattest um zur Sklavenarbeit zu fahren glaube ich nicht, das diese Sanktion den Kontakt mit dem Gericht übersteht. Und wenn die Massnahme wegen Geldmangels abgebrochen werden kann hast Du ganz klar einen schwerwiegenden Grund, den Mist zu lassen. DU hast dann ja versucht, eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu erzielen.
 

Emma13

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#17
das Argument "fahren sie Fahrrad" gilt aber wohl nicht für Menschen die keines haben, oder, eines haben so wie ich, das kaputt im Keller steht. Bei dem jetzigen Regelsaz werde ich für eine Reperatur auch in absehbarer Zukunft noch kein Geld haben.

Grüsse
der openeye
Hi - versuchs doch mal mit dem Tauschring - hat bei mir auch geklappt - der gute Mann hat mein Fahrrad repariert und ich habe ihm dafür seine Examensarbeiten abgetippt. :icon_wink:

Grüße - Emma13
 

Nrw_Lady

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#18
Ich fahre auch jeden Tag mit dem Fahrrad quer durch die Stadt zur Arbeit,obwohl ich es nicht *nötig * hätte!

Bevor ich mir den Stress mit der SB zumuten würde,wäre es mir allemal lieber!
 

Silke

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#19
Habe heute mit meiner Nachbarin gesprochen.

Sie fängt am Montag einen EEJ an der Grundschule ihrer Tochter an, Entfernung ca. 7 0 0 m !
Trotzdem bekommt sie eine Fahrkostenerstattung in Höhe von 50€ monatlich von der Arge.

Gruß
Silke
 
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