Maßnahme trotz Nebenjob?

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Crater

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Hallo, ich habe mal wieder ein Problem. Mein Sachbearbeiter möchte mich unbedingt zu einer Motivations Maßnahme schicken. Ich hab jedoch einen Nebenjob auf 165€ Basis, um an der Maßnahme teil zu nehmen müsste ich dann den Job kündigen. Da Arbeitszeiten und die Zeiten der Maßnahme sich überschneiden. Der Sachbearbeiter meint die Maßnahme ist wichtiger, und ich müsste diese auf jeden Fall machen.

Allerdings würde ich damit meine Bedürftigkeit gegenüber dem Jobcenter vergrößern, und mein Arbeitsplatz verlieren, was wiederum nicht besonders Motivierend wäre. Das kann doch nicht im Sinne des Gesetzgebers sein.

Muss ich an dieser Maßnahme wirklich teilnehmen?
 

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Merse

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"Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein"? Hast du denn jemals einen solchen erhalten oder beantragt? Das Schreiben liest sich so, als hättest du dir diese Maßnahme freiwillig ausgesucht, einen Gutschein dafür beantragt und man würde nun "freundlicherweise" deinem "Wunsch" entsprechend die Teilnahme an der Maßnahme genehmigen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo. Wieviele Studen arbeitest du denn in der Woche? Bei dem Verdienst kann das ja nicht viel sein.

Was sagen denn der AG dazu? Kündigen würde ich nicht. Ich würde beim AG um Beurlaubung für die Seminartage bitten. Wenn er dir dann kündigt, ist es halt so.

Vielleich kann man ja eine Lösung finden. Wie man ansonsten generell gegen Maßnahmenzuweisungen vorgehen kann, kannst du ja hier im Forum nachlesen.
 

Solanus

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Die Antwort hast Du auf der zweiten Seite des Schreibens:

Abwesenheit aus wichtigem Grund:

Arbeit ist ein wichtiger Grund. Du bist verpflichtet Deine Bedürftigkeit zu verringern. Auch wenn es nur 165 EUR sind, erfüllst Du damit Deinen gesetzliche Pflicht. Somit ist dies als wichtiger Grund anzuerkennen.

Handlungsweise:

Immer 24 Stunden vor Arbeit dem SB mitteilen, dass Du aus wichtigem Grunde, Arbeit in Anstellung, am nächsten Tag verhindert bist.

Keine Frage, kein Antrag, einfach eine Mitteilung. Schriftlich, per Fax oder persönlich gegen Empfangsquittung.

An Tagen, an denen Du nicht Arbeitest gehst Du zur Maßnahme (Fahrtkosten nicht vergessen!) und an Tagen an denen Du arbeitest halt nicht. Es sei denn, Du hast Vormittag die Maßnahme und Nachmittag die Arbeit oder umgekehrt.
 

toulouse66

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Motivations-Maßnahme?
Was ist denn das für ein Unfug?

SB sollte begründen, warum du eine Maßnahme zur Motivation benötigst. Du arbeitest doch, wozu musst du motiviert werden?
 

Crater

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Nein diese Maßnahme habe ich mir nicht ausgesucht, die wurde mir aufgezwungen.
Mein AG ist nicht bereit mich für eine Maßnahme zu beurlauben , des weiteren soll meine Stelle auch über eine 450€ Basis zu einer Vollzeitstelle ausgebaut werden, mein SB ist auch darüber Informiert. Dennoch versucht mir der SB immer Steine in den Weg zu legen, es kommt das Gefühl auf das der SB gar nicht will das ich einen Vollzeit Job finde.

In der Maßnahme soll ich lernen die Motivation aufzubringen einen Job zu finden und diesen zu behalten. Wenn ich aus dem Job fliege, um an einer Maßnahme teil zunehmen wo man mir dann erklärt wie ich ein Job finde und diesen auch behalte, ist damit ja nichts erreicht und das Ziel der Maßnahme widerspricht total der Realität.

Kann ich aus diesen Gründen nicht die ganze Maßnahme ablehnen ?
 
Zuletzt bearbeitet:

arbeitsloskr

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Mein AG ist nicht bereit mich für eine Maßnahme zu beurlauben , des weiteren soll meine Stelle auch über eine 450€ Basis zu einer Vollzeitstelle ausgebaut werden, mein SB ist auch darüber Informiert.

Wie gut verstehst du dich mit deinem AG? Wenn dein AG dich sowieso von 450,00 EUR auf VZ hochstufen will, könntest du doch mal bei AG nachfragen, ob diese Hochstufung nicht schon eher stattfinden kann.
 
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