Maßnahme ohne Zuweisung und Vertrag...?

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Hexalix

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Hallo Leutz...

Zuerst mal: Super Forum, hat mir schon viel geholfen, alleine nur durchs mitlesen :icon_daumen:

Meine Frage ist nun, ist es rechtens dass man eine Maßnahme ( Bewerbungstraining ), Dauer 6 Monate, ohne Vertrag zwischen Träger und Teilnehmer sowie ohne Zuweisung absolvieren "darf"?
Auch in der EGV steht nur folgendes:

"Sie nehmen aktiv ab ZUWEISUNG am Aktivcenter / Praxiscenter teil, damit Sie bei Ihren Integrationsbemühungen weiter unterstützt werden und Ihre Fähigkeiten erhalten und ausbauen."

Mehr nicht, kein Träger, keine Dauer, nix...und wie erwähnt, keine Zuweisung vom JC, kein Vertrag zwischen Teilnehmer ( mir ) und Träger. Das kenne ich eigentlich anders:icon_kinn:

Mir gehts erstmal nur grundsätzlich darum ob das normal ist, mehr zu dieser Maßnahme dann später:wink:

Gruß Hexalix
 

Hexalix

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@Roter Bock:

Doch...EGV ist unterschrieben, ich hätte ja normal auch nix gegen eine brauchbare Maßnahme gehabt UND es wurde mir auch vom SB was ganz anderes "versprochen".

Kurz was zur Vorgeschichte: Hatte bis Mai 2012 eine Weiterbildung ( selbst gesucht ), dort wurde leider nicht alles gelehrt was ich gebraucht hätte...obwohl es im Lehrplan stand. War trotzdem ne super Sache. Nun war mein SB der Meinung ich muss eine Weiterführende Maßnahme machen, hörte sich auch gut an. Es kam dann alles etwas anders, in meiner aktuellen Maßnahme sitze ich von 7 - 11 Uhr alleine in einem PC Raum und suche Jobs, danach fahre ich zu meinem MiniJob. Bisher auch kein großes Problem, aber nun hat der Träger überraschend festgestellt dass ich ja viel zu wenige Stunden anwesend bin...laut Vertrag sollen das 39 Stunden sein abzüglich 2 Stunden Minijob pro Tag. Das Problem dabei ist halt: Ich habe nie einen Vertrag bei denen unterschrieben:icon_neutral: Laut Träger ist das aber ganz normal, was ich nicht recht glauben kann.
Habe jetzt reichlich Zoff mit dem MT und wollte nur wissen ob ich grundsätzlich nen Vertrag haben muss oder eben nicht:icon_kinn:

@Harte Sau: Die Maßnahme läuft seit Oktober 2012, da kommt sicher nix mehr:biggrin:
 

Roter Bock

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Na ja dann kannst Du mühelos in die darauf folgende Massnahme eingewiesen werden.

Wenn nicht klar ist welche Massnahme, dann unterschreibe ich das Ding halt nicht. Schön wenn nix mehr kommt. Aber mit der Unterschrift unter "EGV" vor allem bei so einen Text hast Du dem Jobcenter einen Freifahrschein erteilt.

Roter Bock
 

Hexalix

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Schon klar, ich hab ja auch prinzipiell nichts gegen eine Maßnahme gehabt. Aber mal abgesehen davon dass von Bewerbungstraining keine Rede war, man muss doch einen Vertrag unterschreiben bei sonem Träger, oder? Musste ich bei JEDER Maßnahme bisher:wink:
 

Hexalix

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Eben...das frag ich mich ja auch. Und da die jetzt nach über der Hälfte der Maßnahme auf einmal gemerkt haben dass ich zu wenig anwesend bin, hab ich da mal nachgehakt. Antwort: Normal, kein TN bekommt einen Vertrag. Und ne Zuweisung gabs auch nicht, nur die Einladung am 1.10.2012.

Für mich bedeutet das...ich soll jetzt nach meinem MiniJob noch für ne Stunde wieder in die Maßnahme kommen:icon_neutral:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Nach deinem Minijob brauchst du da für eine Stunde nicht mehr hin.
Deine Fahrten vom Träger zum Minijob gehören mit in deine Arbeitszeit.

Da du ja überhaupt nichts unterschrieben hast und auch keine Zuweisung bekommen hast. Woher weisst du dann wieviel Stunden du in der Maßnahme sein musst? Ich sehe das im Moment so, dass du dort größtenteils freiwillig bist, da keinerlei Vereinbarung getroffen ist in welchem Umfang du dort anwesend sein musst. Der Träger ist dir ohne Vertrag dort überhaupt nicht weisungsbefugt.

Und das JC weiss das du dort ohne Zuweisung usw. rumturnst?
 

Hexalix

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@swavolt:

Das mit den Stunden wurde mir so gesagt. Bis Dezember lief das auch noch gut, hab nen 6 wöchiges Praktikum bei der MiniJob Firma machen dürfen um zu sehen ob ich geeignet für ne Festanstellung bin. Wäre ich auch, aber das ist nen Einmann-Betrieb, der kann sich zur Zeit zumindest keine Vollzeitkraft leisten.

Als ich vom Praktikum zurückkam war die Firma umgezogen, seitdem gabs nen neuen JobCoach...so nennen die das da, die war neu in der Bude und hat keinen Plan:biggrin:

Jedenfalls hieß es ab da: 39 Stunden Woche und nachm MiniJob wieder antanzen, bzw. die Firma soll sich gefälligst nach MIR und meinen Maßnahmezeiten richten. Geht vom Ablauf dort aber nun mal nicht. Also muss ich da jeden Tag hin. Hab mich geweigert nach der Arbeit wieder zur Maßnahme zu kommen und nun bezichtigen die mich der Schwarzarbeit, nur weil ich nicht zurück fahren will:icon_neutral:

So kam ich halt drauf nach nem Vertrag zu fragen in dem steht wie lange ich wo zu sein habe ( Wusste ja das keiner existiert ). Antwort siehe oben ( Vertrag braucht man nicht ).

JC weiß bescheid, ich soll trotzdem hin und mich nach dem MT richten, sonst gibts 30%:icon_mued:

Ich sehe das also richtig: Kein Vertrag - Keine Weisungsbefugnis? Und damit verstoße ich ja gegen nix...dürfte ja auch keine Sanktion geben wenn ich da nach meinem MiniJob nicht mehr auftauche. Schaun wa mal, das wird lustig morgen:icon_party:
 

Hexalix

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Soo...

wieder ein Tag vorbei. Habe heute nochmals beim MT nachgehakt zwecks Vertrag, Zuweisung und Sinn der ganzen Maßnahme.

Ergebnis: "Vertrag gibts nicht und braucht man auch nicht, fehlende Zuweisung ist Fehler des JC und schriftliche Einladung vom MT reicht völlig aus"

Zum Thema Sinnvoll oder nicht: "Klären Sie das mit Ihrem SB" ( Werd ich Donnerstag tun ).

Nachdem ich dann mitbekommen habe dass eigentlich 45 Teilnehmer anwesend sein müssten, aber nur 2 !!! ( inkl. MIR ) einigermaßen regelmäßig erscheinen, bin ich dann nach meinem MiniJob, genau wie gestern, erneut nicht zurück zur Maßnahme gefahren. Wegen gestern hat keiner was gesagt:biggrin:

Das kann alles nicht normal sein...:icon_eek:

Mal schauen was mein SB zu der Sache sagt:icon_sleep:
 

AEMR

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@Hexalix

So kam ich halt drauf nach nem Vertrag zu fragen

Hallo Hexalix. Die verdienen an dir Geld. Die suchen freiwillige Opfer.

Also, es ist so, und nur darum geht es: die werden, Monat für Monat, immer reicher.

Und, nun ja, du wirst Monat für Monat immer ärmer.

Die machen`s wie die legendären Kannibalen, immer auf der Suche nach Frischfleisch. Ob Jobcenter oder Maßnahmeträger, die schieben sich das Menschenmaterial zu wie die Drogendealer den "Stoff". Notfalls auch mal ohne Vertrag - wenn die Opferwilligen doch so gerne mitspielen.

Sei kein freiwilliges Opfer.
 

AEMR

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Habe heute nochmals beim MT nachgehakt zwecks Vertrag, Zuweisung und Sinn ... Mal schauen was mein SB zu der Sache sagt

"Nachgehakt, was mein SB sagt" ... Warum redest du noch? Worte sind laue oder heiße Luft, wenn es ernst wird, sind sie ohne Beweiskraft und damit belanglos (oder werden allenfalls genüsslich grinsend gegen dich verwendet).

Gequatsche ist Schallwelle.

Alles nur noch schriftlich.
 

AEMR

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Hallo Hexalix,

du bist in einer ärgerlichen und schwierigen Situation.

Hatte bis Mai 2012 eine Weiterbildung ( selbst gesucht ),
Wie genau hieß diese Weiterbildung? Wie viele Monate?

dort wurde leider nicht alles gelehrt was ich gebraucht hätte...obwohl es im Lehrplan stand.
Leider normal. Wichtig, niemals auf Druck des MT wahrheitswidrig zu unterschreiben, man hätte dieses und jenes gelernt. Sich schriftlich beschweren.

War trotzdem ne super Sache.
Was genau war da nützlich für deine berufliche Zukunft?

Nun war mein SB der Meinung ich muss eine Weiterführende Maßnahme machen, hörte sich auch gut an.
Die "Kopfjäger & Reinschmeißer" lügen, dass sich die Balken biegen. Oft lesen sich die Flyer wirklich ganz nett.

Warum genau solltest du etwas Weiterführendes machen? Was genau hättest du aus Sicht des SB lernen sollen?

Es kam dann alles etwas anders, in meiner aktuellen Maßnahme sitze ich von 7 - 11 Uhr alleine in einem PC Raum und suche Jobs,
Schlimm! Leider ist das immer wieder so.

Das ist sehr früh - warum 7 Uhr? Die meisten solcher Kurse fangen um 8 Uhr an. Wer beginnt, außer dir selbst, dort jeden Tag um sieben Uhr morgens die Stellensuche? Oder bist du zufrieden mit sieben Uhr und kommst gerne so früh?

danach fahre ich zu meinem MiniJob. Bisher auch kein großes Problem, aber nun hat der Träger überraschend festgestellt dass ich ja viel zu wenige Stunden anwesend bin...
Die machen mit schrecklichem Augenrollen und Armefuchteln akustischen Psychoterror und schreiben dazu nichts, du hingegen sollst Laufzettel unterschreiben und Anwesenheitslisten und Hausordnungen ... völlig üblich.

Brich das für dich undurchschaubare und unkontrollierbare Gerede mit dem Menschen ab, der Träger soll dir seine geschätzte Meinung sofort schriftlich geben!!! Auch das musst du eigentlich schriftlich machen, alles Gerede ist Blabla und wird gegen dich verwendet.

Wer hat dich in dieses Haus gesetzt? Kanntest du den Träger von früher her?

Was, wenn du die Rechnung bekommst, ein paar Tausend Euro für den Kurs selbst zu bezahlen? (Das wird schon nicht der Fall sein, und wenn doch wird das abgewehrt, keine Sorge, das schaffen wir).

Aber wie kamst du an diese Institution, ist dir im Jobcenter ein Werbezettel / Flyer in die Hand gedrückt worden?

Hast du den Flyer noch? Der genaue Name wäre sicherlich für viele von uns interessant, viele Leser hier haben Erfahrung mit solchen Maßnahmen.

laut Vertrag sollen das 39 Stunden sein abzüglich 2 Stunden Minijob pro Tag.
Ich wünsche dir, dass dir dein Minijob Freude macht. Gerade dann ist der Minijob für dich wichtig. Wie schnell bist du mittags / nachmittags am Minijob? Musst du täglich noch ein zweites mal für zwei Stunden zum MT? (das wäre je nach Wegstrecke kaum zumutbar)

Das Problem dabei ist halt: Ich habe nie einen Vertrag bei denen unterschrieben
Das darf nicht sein!

Und die Unfallversicherung?

Laut Träger ist das aber ganz normal, was ich nicht recht glauben kann.
Die lügen dir das Blaue vom Himmel herunter. Das ist etwas verboten und belastet deine Nerven, aber juristisch leider eher unwichtig.

Lass dir das schriftlich geben - und fordere genau das schriftlich ein! Alle Briefe in Kopie zu Hause gut aufheben.

Habe jetzt reichlich Zoff mit dem MT
Lass dich nicht provozieren und verzichte darauf, dich am Zoff zu beteiligen. Alles nur noch schriftlich! (Sich eine Akte mit dem Briefwechsel anlegen.) Oder jede Form der Kommunikation bleiben lassen, das ist die andere, (nach)lässige Möglichkeit.

Hast du eine persönliche Sachbearbeiterin / einen persönlichen Sachbearbeiter? Den würde ich zuerst anschreiben und auf deine wichtigsten Ziele (über die du dir klar werden musst) bestehen.

Hast du am Donnerstag einen Termin beim JC? Wenn du kannst, reiche ihm direkt ein paar Zeilen schriftlich ein.

Wie lange machst du den MiniJob schon, länger als die Maßnahme? Wie lange willst du den Minijob noch machen? Wenn er dich weiterbringt und ein gutes Arbeitszeugnis herausspringt, würde ich den Minijob unbedingt verteidigen - die Maßnahme ist dann weniger wichtig (höflich gesagt).

Hast du einen ordentlichen Arbeitsvertrag für den MiniJob? Bist du zufrieden?

Die jetzige Maßnahme ist traurig: du hast nichts davon oder trägst (aus meiner Sicht ist es so) den Schaden, und die Menschenverschieber aus JC und MT verdienen an dir.
 

AEMR

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Am wievielten Oktober fing die Maßnahme an?

Wann (im März?) ist der letzte Tag? Lass dich zu nichts überreden, vor allem, auch am letzten Tag, nichts unrerschreiben.

Ist dir gesagt worden, Krankheitstage müssten nachgeholt und angehängt werden (was eher Einschüchterung ist), ist der sehste Monat Sondereinsatz bzw. Praktikum bzw. droht ein weiterer (siebter) Monat Praktikum?

Klar, du solltest Sanktionen vermeiden. Aber sieh zu, dass du keinen Tag länger als notwendig in diesem Kurs verbringst.

Und: sieh zu, dass du keine Stunde länger als nötig dort verbringst ...

Notfalls krank sein. Es sei denn, du bist happy und fühlst dich dort pudelwohl, dann natürlich nicht krank sein, sondern jeden Tag hingehen.

Trotzdem, ohne Vertrag darfst du dich da eigentlich gar nicht aufhalten aus meiner Sicht.

JC und MT machen ja schon mal groben Unsinn, aber deine Situation ist besonders grob, das ist total schief gelaufen.
 

AEMR

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Hexalix

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@AEMR:

Bei der letzten Maßnahme handelte es sich um eine berufliche Weiterbildung über 6 Monate zum Fahrzeugpfleger bei der Tüv-Akademie. Bin gelernter Kfz-Lackierer und die Weiterbildung war daher sinnvoll und hat mich auch weitergebracht, auch wenn Teile der Ausbildung fehlen.

Bei der "Nachbesprechung" dieser Weiterbildung beim SB hatte ich die Sachen angesprochen und er meinte dann..."Kein Problem, dann holen wir die nicht geschulten Sachen bei einer anderen Maßnahme nach". So weit so gut. Neue EGV wurde gemacht bevor eine weitere Maßnahme gefunden war, deshalb steht da auch die aktuelle Maßnahme so nicht drin.

Irgendwann kam dann Post vom Träger meiner derzeitigen Maßnahme mit Einladung, allerdings keine Zuweisung. Beginn 1.Oktober bis 31.März.


Lustig ist was die da schulen wollen:

u.a. "Lebenspraktische Fertigkeiten":

- Umgang mit Behörden:icon_party:
- Umgang mit Geld:icon_biggrin:
- Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel:biggrin:
- Einkaufen:icon_neutral:
- Hygiene:icon_lol:

Vor Ort dann hieß es..."Wir haben hier auch Werkstätten ( Metall ), das ist doch sicher was für Sie", was ich verneinte, weil es hat nichts mit meiner vorherigen Weiterbildung und auch nix mit meinem Beruf zu tun.
Vertrag oder ähnliches wurde mir nicht vorgelegt, also bin ich da wieder weg.
Nächsten Tag um 8 Uhr sollte es dann losgehen, 12 Teilnehmer sollten mit mir zusammen anfangen. Bis heute ist keiner aufgetaucht. Insgesamt sollten sich sogar über 40 TN da rumtreiben.
Wurde dann auf ein 6 wöchiges Praktikum bei meiner MiniJob Firma geschickt, das hab ich gerne angenommen.

Als ich dann das Praktikum fertig hatte war, wie oben erwähnt, der MT umgezogen...zumindest die Büros, und die eigentlich recht nette Mitarbeiterin dort wurde woanders hin versetzt. Nun war eine Andere für mich zuständig und damit ging es dann los.

Ab jetzt Maßnahmebeginn 7 Uhr in der Metallwerkstatt, der "Ausbilder" schickte mich allerdings umgehend in jenen Computerraum in dem ich seitdem von 7-11 Uhr nach Jobs suche.
Anschließend zum MiniJob und das wars dann erstmal, bis denen halt auffiel dass ich keine 39 Stundenwoche habe. War dann "Zum Glück" erstmal 5 Wochen krank:wink: Und jetzt verlangen die dass ich nach dem Job nochmal zurückkomme.

Morgen werd ich nun also zum JC, mal sehen ob ich direkt zum SB durchkomme. Auf eine schriftliche Beschwerde hatte er nicht reagiert!

Übrigens ist keine Rede davon gewesen dass ich evtl. die Maßnahme um die Krankheitszeit verlängern oder bei Abbruch bezahlen müsste, immerhin. Was schriftliches existiert ja eh nicht.

Hab ja schon einiges erlebt, aber diese Maßnahme ist die Krönung bisher...gegen eine sinnvolle Maßnahme hätte ich nichts einzuwenden gehabt.
 

Hexalix

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Nabend...

bevor morgen die neue Woche beginnt, schnell noch paar Fragen.

Wollte mich ja nun letzte Woche nochmals mit meinem SB unterhalten zwecks meiner Maßnahme und der ganzen Merkwürdigkeiten:biggrin:

Leider Computerausfall im Amt, deshalb bekomme ich nen Termin erst schriftlich zugeschickt.

Ziel ist es von meiner Seite aus der Maßnahme zu kommen wegen Sinnlosigkeit und der dortigen Abläufe.

Daher nochmal meine Frage: Da ja keine Zuweisung und kein Vertrag besteht sowie die Maßnahme nicht in der EGV beschrieben ist sondern dort nur ein allgemeiner Satz zum Thema Maßnahmen steht...hab ich Chancen auf nen "Sanktionslosen Ausstieg"? Bei meiner letzten persönlichen Beschwerde beim SB wurden mir wie üblich 30% Sanktion angedroht, auf eine weitere, schriftliche Beschwerde, wurde nicht reagiert.

Wie würdet Ihr weiter vorgehen?

Gruß Hexalix
 

Hexalix

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Guten Morgen:icon_mued:

Überraschung am Morgen...bin raus:icon_party:

Träger hat mich beim JC abgemeldet, Begründung: Keine:biggrin:

Mal sehen was mein SB dazu sagt, aber Hauptsache nicht mehr sinnlos da rumsitzen:icon_wink:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ich glaub, die werden sich hüten irgendwelche Sanktionen auszusprechen. Wenn ein Richter mitbekommen würde, das du da ohne Zuweisung und Verträge in einer Maßnahme mit wissen des JC warst, kriegt der nen Herzkollaps.
 

Hexalix

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Hallo...

Mal nen Update hier:

Heute Termin beim SB gehabt, ganz normale Einladung wegen Bewerbungsnachweisen usw., kein Problem eigentlich.

Nebenbei allerdings die Bemerkung des SB´s, dass ich ja noch ne Sanktion bekomme wegen Abbruch der Maßnahme, obwohl ich die ja nicht selbst abgebrochen habe. Sämtliche Argumente meinerseits...z.B. keine Zuweisung zur Maßnahme, keinen Vertrag mit dem Träger, Sinnlosigkeit der Maßnahme ansich..., alles "nicht wichtig":icon_neutral:

Hab dann auch den Grund für den Abbruch seitens des Trägers erfahren, ich habe wohl nicht ausreichend mitgearbeitet an einem Erfolg der Maßnahme:eek:

Meint ihr die haben ernsthaft eine Chance mich zu sanktionieren?

Gruß Hexalix
 

Doppeloma

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Hallo Hexalix,

Nebenbei allerdings die Bemerkung des SB´s, dass ich ja noch ne Sanktion bekomme wegen Abbruch der Maßnahme, obwohl ich die ja nicht selbst abgebrochen habe. Sämtliche Argumente meinerseits...z.B. keine Zuweisung zur Maßnahme, keinen Vertrag mit dem Träger, Sinnlosigkeit der Maßnahme ansich..., alles "nicht wichtig":icon_neutral:

das musst du nicht "erzählen" sondern alles in deine Anhörung schreiben wenn du eine bekommst in Vorbereitung einer Sanktion...deine SB hat doch nicht mehr "alle Latten am Zaun"...

Zu einer völlig unbestimmten Maßnahme brauchst du auf Einladung eines MT überhaupt nicht hinzugehen, zu Teilnahme an Maßnahmen wird man per Zuweisung (vom JobCenter und NUR vom JobCenter :icon_daumen:) schriftlich verpflichtet.

Das kann innerhalb einer EGV geschehen, auch im ersetzenden VA, wenn die Maßnahme darin konkret bezeichnet wird, mit Beginn /Ende /Inhalten/Ort/ Wochenstunden usw.), alllgemeines BLA-BLA (man möge an allen angebotenen Maßnahmen teilnehmen) ist keine Zuweisung. :icon_evil:

Auch ein Flyer mit allgemeinen Infos zu einer Maßnahme ist keine rechtsgültige Zuweisung, ein wenig "amtlicher" wäre schon nötig, verbunden mit den entsprechenden konkreten Angaben zum zeitlichen Ablauf dort (denn die bestimmt das JC und NICHT der MT) und Rechtsfolgenbelehrungen, was passiert wenn man da nicht hingeht.

Ein MT hat keine Weisungsbefugnis, dich ohne eine solche Zuweisung überhaupt "einzuladen", denn es wäre weder die Kostenfrage noch die Versicherung geklärt, du unterstehst dem JC und dem SGB II und nicht irgendeinem "Wald- und Wiesen -MT" der seine Teilnehmerzahlen voll bekommen möchte, damit seine Kasse stimmt ...:icon_dampf:

Die notwendigen Maßnahme-Verträge werden generell zwischen BA/JC und dem MT geschlossen, es gibt bereits mehrere Urteile dazu, dass der Teilnehmer keine Verträge mit dem MT abzuschließen braucht, war also goldrichtig, dass du da NICHTS unterschrieben hast.

Dauerte aber ziemlich lange, bis die wohl gemerkt haben, dass da irgendwas nicht "rund lief", weswegen bitte will deine SB dich jetzt also sanktionieren ???
Für ihre eigene Dusseligkeit und das Versäumnis dir eine ordentliche Zuweisung für den MT zu verpassen ... :icon_kinn:

Du solltest nicht mehr alleine zu deiner SB gehen und dir einen Beistand (§ 13 SGB X) mitnehmen, es wäre nicht verkehrt, wenn der ein wenig Ahnung von der Materie hätte, deine SB die "verschaukelt" dich doch ohne Ende ...

Mit solchen "Hausfrauen-Maßnahmen" wirst du nie in Arbeit kommen, wie passt denn sowas in deine "Intergrations-Strategie" und deine Berufsrichtung :icon_neutral:...

Wenn sie das wirklich wagen sollte dich zu sanktionieren, dann melde dich hier mit dem Bescheid, es gibt hier schlaue Leute, die dir beim Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung beim SG helfen können.

Da wird sich das SG bestimmt über die ausführliche Begründung für diesen Antrag freuen, lass dich doch von deiner SB und irgendwelchen windigen MT nicht veralbern...es geht NUR um Kohle dabei, NICHT UM DICH...

MfG Doppeloma
 

Hexalix

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@Doppeloma:


Vielen Dank für die Antwort, hab ich mir doch fast gedacht dass das so nicht stimmen kann was da abgeht:biggrin:

Bis jetzt gabs noch keine Post vom JC...aber das kann ja noch kommen. Vielleicht haben die auch selbst gemerkt dass sie damit nicht durchkommen...mal abwarten:icon_pause:

Sollte da noch was passieren stelle ich das Schreiben hier ein.

Gruß Hexalix
 
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