Massnahme muss ich obwohl ich eine Bescheinigung/Attest vom Hausarzt habe eine Massnahme in jeglicher Form antreten?

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Cat&Dog

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Hallo bin seit 2015 alg2 Empfänger, alleinerziehend , 2 Kinder, arbeite seit etwas mehr als 2.5 Jahren auf 450€
Seit einigen Monaten habe ich gesundheitliche Probleme, körperlich und phisych, meine hausärztin hat mich bedingt arbeitsfähig geschrieben, 3 St. Täglich. Mit attest.
Habe einen Termin beim Psychologen nächste Woche. Das attest hat die arge heute erhalten und hat mich dann auch gleich angerufen um mir zu sagen das ich zum amtsarzt muss, ich hab nicht mal den ersten Termin beim Psychologen gehabt und schon wird mit amtsarzt gedroht. Ausserdem möchte die sb mich direkt in eine Massnahme schicken zur eingliederung für alleinerziehende Mütter.
So jetzt meine Frage muss ich obwohl ich eine Bescheinigung/ Attest vom Hausarzt habe eine Massnahme in jeglicher Form antreten. Arbeite ja brav meine 3 St. Täglich.
Und kann ein amtsarzt Termin eingefordert werden obwohl ich noch nicht einmal beim erstgespräch Psychologe war.
Bin total verzweifelt.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Attest / Massnahme

Willkommen @Cat&Dog:welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder " Attest / Massnahme" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

https://www.elo-forum.org/infos-und...hriften-thementitel-neue-themen-erstellt.html

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Cat&Dog

Elo-User*in
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Die Massnahme beinhaltet 9 Wochen einzelgespräche 2 pro Woche jeweils 1 St.
Dann 13 Wochen 3 St täglich eingliederungsarbeit folgend von einem 4 wöchigen Praktikum in einem Betrieb meiner Wahl.
Das macht doch überhaupt keinen Sinn den wie gesagt arbeite ich ja brav meine 3st täglich damit wäre ja gegen mein attest verstossen, und irgendwelche einzelgespräche mit einer Massnahme Frau, was soll ich der den erzählen, kann ich mich weigern an der Massnahme auf Grund meines attestes teilzunehmen oder welche Schritte kann ich dagegen einleiten?
Fühl mich echt bissel veräppelt vom Jobcenter.
Ich meine ich sitze ja nicht den ganzen Tag auf der Couch und bohre in der Nase, nein ich arbeite, kümmere mich um 2 Kleinkinder und so neben bei kümmere ich mich noch um meine Gesundheit
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Das attest hat die arge heute erhalten und hat mich dann auch gleich angerufen um mir zu sagen das ich zum amtsarzt muss, ich hab nicht mal den ersten Termin beim Psychologen gehabt und schon wird mit amtsarzt gedroht.
Das ist keine Drohung, sondern das zielt auf die Klärung deiner Erwerbsfähigkeit ab, bzw. des Umfangs derselben.
Ausserdem möchte die sb mich direkt in eine Massnahme schicken zur eingliederung für alleinerziehende Mütter.
Das mit der Maßnahme kann sie knicken.
Die Sache mit dem Amtsarzt muss vorher (!) abgeschlossen sein.
So jetzt meine Frage muss ich obwohl ich eine Bescheinigung/ Attest vom Hausarzt habe eine Massnahme in jeglicher Form antreten. Arbeite ja brav meine 3 St. Täglich.
Meiner Ansciht nach ist das bei dir aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar.
Und da die SB deine Erwerbsfähigkeit angezweifelt hat, kann sie dich ohnehin nicht in eine passende Maßnahme zuweisen.
Dafür müsste sienämlich den Umfang der Erwerbsfähigkeit (zeitliche Grenzen, besondere Einschränkungen) kennen und die Maßnahme dementsprechend passgenau (!) auswählen.
Und kann ein amtsarzt Termin eingefordert werden obwohl ich noch nicht einmal beim erstgespräch Psychologe war.
Ja, das hat auch mit dem Plüschologen nichts zu tun.
 
G

Gast3

Gast
Wenn ein Kind oder beide Kinder unter drei Jahre alt sind, dann dürfte das meiner Meinung nach schon gar nicht gehen.

Wenn man nur drei Stunden am Tag arbeiten darf und das auch macht, außerdem noch zwei Kleinkinder versorgen muss, dann kann einem nicht noch zusätzlich eine Maßnahme zugemutet werden.

Ich denke, mit "Amtsarzt" meinen die den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Aus eigener Erfahrung mit einem Ex-Arbeitgeber kann ich nur sagen, dass dieser normalerweise nicht gegen den behandelnden Facharzt arbeitet. Also, da würde ich dann ganz entspannt rangehen. Als ich damals auf Drängen meines Chefs dahin musste, fragte mich die Ärztin beim Medizinischen Dienst: "Und Sie machen dann Fehler?" Ich sagte dann, dass ich möglichst versuche, keine zu machen. Dann fragte sie mich noch einmal: "Und Sie machen dann Fehler?" Also, mir wurde das quasi in den Mund gelegt. Mein Chef konnte gar nichts machen. Hat auch bis zum Schluss versucht, mich zu mobben, hat ihm aber alles nichts genützt. Ich bin nicht mehr dorthin gegangen.
 
G

Gast3

Gast
Die Massnahme beinhaltet 9 Wochen einzelgespräche 2 pro Woche jeweils 1 St.
Dann 13 Wochen 3 St täglich eingliederungsarbeit folgend von einem 4 wöchigen Praktikum in einem Betrieb meiner Wahl.
Das macht doch überhaupt keinen Sinn den wie gesagt arbeite ich ja brav meine 3st täglich damit wäre ja gegen mein attest verstossen, und irgendwelche einzelgespräche mit einer Massnahme Frau, was soll ich der den erzählen, kann ich mich weigern an der Massnahme auf Grund meines attestes teilzunehmen oder welche Schritte kann ich dagegen einleiten?
Fühl mich echt bissel veräppelt vom Jobcenter.
Ich meine ich sitze ja nicht den ganzen Tag auf der Couch und bohre in der Nase, nein ich arbeite, kümmere mich um 2 Kleinkinder und so neben bei kümmere ich mich noch um meine Gesundheit

Zu den Einzelgesprächen könnte man zwar gehen, aber die Frage ist, was da besprochen werden soll. Wer will schon seine ganzen persönlichen Probleme mit einem Träger besprechen? Auch die gesundheitlichen Probleme gehen den gar nichts an. Außerdem muss man dann damit rechnen, dass die alles dem Jobcenter zutragen. Je nachdem, wenn die den Eindruck haben, dass man psychisch labil ist, dann meinen sie womöglich, sie können erst recht alles mit einem machen.

Persönliche Probleme, die ja als Alleinerziehende durchaus mal auftreten können, bespricht man meiner Meinung nach am besten im Familien- oder Freundeskreis. Das geht fremde Leute überhaupt nichts an.

Bei gesundheitlichen Problemen wendet man sich besser an einen Profi, in diesem Fall an den Psychologen. Es kann in gewissen Situationen auch mal gut sein, wenn jemand, der außerhalb des Familien- und Freundeskreises steht, einen berät. Der betrachtet die Sache dann wieder aus einem völlig anderen Blickwinkel. Aber wieso soll man das mit einem Träger besprechen? Welche Qualifikation haben die denn überhaupt, um einen beraten zu können?

Praktikum ist gut und schön, wenn man dadurch einen nachhaltigen Job mit mehr Stunden bei einer guten Firma bekäme. Aber selbst, wenn das der Fall wäre, du kannst ja im Moment mit deinen zwei kleinen Kindern und deinem augenblicklichen Gesundheitszustand sowieso nicht mehr leisten. Es gibt auch viele Firmen, die billige Arbeitskräfte für die Urlaubszeit oder als Krankheitsvertretung wollen, und die Jobcenter bzw. die Träger legen es den Firmen ja auch noch in den Mund, dass die Arbeitslosen ein mehrwöchiges Praktikum machen wollen. Also, ich würde das nicht machen, noch dazu, wo du einen Job hast.

Unfassbar, was die sich vom Jobcenter manchmal denken...
 
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