Maßnahme mit dem Ziel eines Hauptschulabschluss - 45h Woche!? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Marv91

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Hallo,

ich wollte mal erfragen, ob jene Maßnahmen vom Jobcenter irgendwelche beschränkungen haben?

Ich telefonierte mit meinem 17 jährigen Bruder (also Minderjährig). Er erzählte mir, dass er nun eine Maßnahme besuchen wird, wo er seinen Hauptschulabschluss nachholt.

Er erzählte mir, dass es angedacht sei, 2 Tage schule an der berufsschule teilzunehmen, diese sind Do. und Fr. und Mo-Mi sitze er denn dort beim Bildungsträger (heißt das so? :D), sofern kein Praktikumsplatz vorliegt.

Die Zeiten sind von morgens um 7:15 - 16:30!
Das sind über den Daumen gerechnet mehr als 9h täglich.

Es gibt dort auch teilnehmer, welche an den schulischen sachen nicht teilnehmen, daher heißt es 45h woche für jene.

Er würde nun mit schule wahrscheinlich wohl nicht auf die 45h stunden kommen.

Nichts deso trotz, liegt diese Maßnahme ziemlich fernab der Stadt und da er auf dem Land wohnt, ist er denn nun ab nächster Woche, 12h täglich unterwegs um dort teil zu nehmen.

Gibt es denn keinerlei Freizeit mehr?
Ich finde das persönlich ein wenig übertrieben!

Ich war früher auch in einer maßnahme, welche aber von 8-16 Uhr ging und ich auch noch ein wenig Freizeit hatte und nicht morgens um 5 dafür aufstehen musste.

Ist das wirklich rechtens? Kann man ihm sowas zumuten?

Zur Info:
Das ganze spielt sich in Schleswig-Holstein ab, er bekommt dafür BAB und das ganze geht ein Schuljahr. Es ist eine Maßnahme vom Jobcenter, welche für Menschen mit lernbehinderung etc. geeignet sein soll.
Mein Bruder hat ADHS und ist so leicht ablenkbar, dass man ihn nur kurz durcheinander bringen muss, dass er vorheriges wieder vergessen hat. Somit auch der schulische lernstoff sehr probleme bereitet.

Wenn man nun noch dazu 12h unterwegs ist und quasi garkeine freizeit mehr hat, ist das sicherlich nciht fördernd!

Was sagt ihr dazu?
 

erwerbsuchend

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Die Zeiten sind von morgens um 7:15 - 16:30!
Das sind über den Daumen gerechnet mehr als 9h täglich.
@ Marv91,

wie lang sind die Unterrichtseinheiten? Sind diese wie in der Schule auf 45 oder 90 min mit anschließenden kurzen Pausen von 10 min ausgelegt?

Nichts deso trotz, liegt diese Maßnahme ziemlich fernab der Stadt und da er auf dem Land wohnt, ist er denn nun ab nächster Woche, 12h täglich unterwegs um dort teil zu nehmen.
Wie lang ist die tägliche Pendelzeit, also die Hin- und Rückfahrt?

Gibt es denn keinerlei Freizeit mehr?
Ich finde das persönlich ein wenig übertrieben!
:sorry:, falls das jetzt hart klingen mag, aber die einzigen Begrenzungen für die tägliche Arbeitszeit und demzufolge die Angaben für Freizeit findest du im Arbeitszeitgesetz und für Minderjährige im Jugendarbeitsschutzgesetz.

Mein Bruder hat ADHS und ist so leicht ablenkbar, dass man ihn nur kurz durcheinander bringen muss, dass er vorheriges wieder vergessen hat. Somit auch der schulische lernstoff sehr probleme bereitet.
Gibt es dafür medizinische Unterlagen, die dies bestätigen? Wurde er bereits vom ÄD des JC begutachtet, mit welchem Ergebnis?
 

Marv91

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Danke für die beteiligung :)

Also diese "Unterrichtseinheiten", sind wohl noch nicht definiert worden bisher. In der Berufsschule Do-Fr sind klar definiert und auch gerecht.
Mo-Mi sind die denn dort bei der Einrichtung vor ort und dort gibts gruppen wie Maler, Tischler, etc.

Die tägliche Pendelzeit:
Er muss um 6:15 Uhr im Bus sitzen richtung Stadt, dort denn umsteigen und ca. 15 Minuten laufen und ggf. warten. Hier ist also etwa eine Stunde vergangen vom Losfahren, bis ankunft und start des Tages um 7:15 Uhr.

Um 16:30 Uhr ist feierabend. Das heißt, dass er nun eine Stunde Zeit hat, dass er den nächsten Bus zurück nach Hause um 17:30 nehmen kann und ist somit um 18 Uhr wieder zuhause.

Morgens: 1 Std
Nachmittags: 1,5 Std

Zum ADHS:
Es gibt medizinische Unterlagen, er war früher auch auf Tabletten, dem Medikinet - aber denn läuft er wie ferngesteuert und ist total stumm. Das bringt ja auch nichts. Beim Ärtzlichen Dienst wurde er bisher nie vorgeladen bzw. es war nie vorgesehen.
 

FrauStahl

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§ 8 (1) - Jugendarbeitsschutzgesetz

Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden.

+

(2a) Wenn an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit auf weniger als acht Stunden verkürzt ist, können Jugendliche an den übrigen Werktagen derselben Woche achteinhalb Stunden beschäftigt werden.

45 Stunden gehen meines Wissens nach nicht.
Nun ist die Frage, ob man das allein deshalb angreifen kann, weil es in der Zuweisung steht, oder ob man dann die tatsächlichen Arbeitszeiten beachten muss, die (nach meiner Erfahrung) dann doch nicht so krass sind, weil die Träger auch keinen Bock haben.


§ 140(4) SGB III Zumutbare Beschäftigungen:
Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden.

Hier geht es zwar um Beschäftigungen, als Arbeit, aber meines Wissens nach wurde das bei Maßnahmen immer analog behandelt. Für Jugendliche scheint das gleiche zu gelten.
Wobei hier angemerkt werden muss ,dass hier die Zeit von Tür zu Tür zählt. Auch Wartezeiten ggf. sogar wenn er dort zu früh anreist und vor der Tür stehen muss, zählen mit.

Thema ADHS:
Wie dein Bruder damit und mit den Medikamenten umgeht, sollte er ärztlich abklären lassen. Ein guter Facharzt ist der einzige, der da helfen kann.

Auf die Maßnahme an sich hat das aber erst mal keine Auswirkung, denn das Ziel ist ja erst mal überhaupt einen Schulabschluss zu bekommen. Ohne den Hauptschulabschluss herabwürdigen zu wollen - das ist für ADHS-Patienten durchaus machbar. In der Schule selbst kann er mit Attest sicher einen Nachteilsausgleich beantragen, wie auch immer der aussieht.

Sollte er mit der Schule auf dem Niveau garnicht klar kommen, sollte man mit dem Facharzt mal sprechen, ob er das ganze als Behinderung anerkennen lassen kann. Denn ohne jemandem zu nahe treten zu wollen - wenn er nicht mal Hauptschule packt ist das entweder nicht NUR ADHS oder eben ein so extremer Fall, dass irgendwo wohl die Definition von Behinderung erfüllt sein sollte.
 
G

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Gast
Abseits der ärztlichen Geschichte, die man separat betrachten muss, glaube ich kaum, dass es sich um 45h handelt.

Zunächst sollte man hier Fakten sammeln, bevor man gegen vermeintliche >40h vorgeht.
 

DonOs

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Mir stellt sich folgende Frage. Wenn jemand die Hauptschule nachholen möchte, dann geschieht dies doch auf freiwilliger Basis und nicht unter Zwang via Sanktionsbewährte Maßnahme. Da kann doch was nicht stimmen.

Was wäre wenn man gar kein Interesse an einem Hauptschulabschluß hat? Soll es ja auch geben. Also beruht die Entscheidung zum nachholen des Abschlußes auf deinen Bruder oder vom Amt aus?
 

Marv91

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Hey,

das ist nen relativ schweres Thema. Also diese ganze geschichte ist überhaupt zustande gekommen, weil er von sich selbst aus, den Hauptschulabschluss machen wollte, was nach der entlassung aus der Förderschule nicht ganz so gut klappte wie angenommen, ist diese nur für besondere Fälle ausgelegt.
Ich weiß auch garnicht, ob das eine Sanktion im Raum stünde, würde er sich dagegen entscheiden. Wäre natürlich besser, wenn er das durchzieht und das entscheidene Ziel erreicht.

6 Stunden schule sind allein schon hart für ihn, wenn das täglich ist, in praktikas stört ihn die lange arbeitszeit eig. garnicht.

Nun ist eben die frage, wenn 6 Stunden Schule ausreichen, dass er iwann nicht mehr mitkommt, abgelenkt ist oder andere ablenkt, wie sinnvoll ist das, 9Stunden dort zu verbleiben und auf seine Freizeit größtenteils verzichten zu müssen.

45 Stunden woche ist natürlich MIT pause. Jedoch versteh ich das auch irgendwie nicht, weil ich damals auch von 8-16 Uhr inkl. 1 Stunde pause meine Maßnahme hatte. Warum muss man das denn solang ziehen? Gerade wenn das zugeschnitten sein soll vom Angebot für menschen, die den hauptschulabschluss auf dem herkömmlichem wege nicht schafften.
 

FrauStahl

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Wenn jemand die Hauptschule nachholen möchte, dann geschieht dies doch auf freiwilliger Basis und nicht unter Zwang via Sanktionsbewährte Maßnahme.
Ich kenne aus meiner ELO-Zeit mehrere Fälle, wo über eine Maßnahme der Hauptschulabschluss nachgeholt werden sollte.
Ich sehe darin allerdings ausnahmsweise nicht mal ein Problem. Maßnahmen, die die den ELO qualifizieren und die Aussicht auf eine Arbeit oder in diesem Fall wohl eher einen Ausbildungsplatz erhöhen erhöhen, sind ja tatsächlich sehr wünschenswert. Hier würde der ELO ja wirklich mal Unterstützung vom Jobcenter bekommen.

Und das ein Schulabschluss das tut wird nun niemand von der Hand weisen können. Natürlich gibt es auch kleinere Betriebe die nach erfolgreichem Praktikum etc. einen Lehrling auch ohne Schulabschluss einstellen würden. Aber erstens ist das nicht so häufig und zweitens, hätte der Bruder des TE so einen Betrieb schon an der Hand, wäre es sicher garnicht erst zu so einer Maßnahme gekommen.

6 Stunden schule sind allein schon hart für ihn, wenn das täglich ist [...]

Nun ist eben die frage, wenn 6 Stunden Schule ausreichen, dass er iwann nicht mehr mitkommt, abgelenkt ist oder andere ablenkt, wie sinnvoll ist das, 9Stunden dort zu verbleiben und auf seine Freizeit größtenteils verzichten zu müssen.
Das ist natürlich ein berechtigter Einwand. Wenn dein Bruder bereits an einer Förderschule war, die sich wesentlich intensiver um ihre Schüler bemüht, als irgendeine Berufsschule, wo er den Abschluss quasi "nebenbei" nachmacht, stehen die Chancen auf einen Abschluss hier wohl auch schlecht.

Wobei ich auch einwerfen will, dass sich da ja auch oft einiges verwächst, auch bei ADHS-Patienten und es dann doch irgendwann mal "klick" macht. Dann wird man eben doch etwas ruhiger und schafft Dinge, die man früher nicht geschafft hätte.

Das große Problem sehe ich eher darin, dass er so oder so nicht um die Lernerei herum kommt. Nehmen wir an er findet einen Betrieb, der ihn auch ohne Abschluss nimmt - dann muss er auch da in die Berufsschule und 6 bis 8 Stunden täglich die Bank drücken für den Abschluss. Mir scheint bei dem Thema wärt ihr wirklich mal bei einem Facharzt und einer eventuellen Anerkennung als Behinderung an der richtigen Stelle. Einfach aus dem Grund um eventuell auf dem Wege eventuell eine Therapie oder sonstige Förderung zu bekommen. Selbstverantwortlich lernen und weiterbilden wird hier ja dem Anschein nach nicht in Frage kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Marv91

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Ja, das ist relativ schwierig ohne einen abschluss in eine ausbildung zu gelangen.

Da er sich für IT interessiert, wird das selbst mit nem hauptschulabschluss quasi nichts - kenne ich aus eigener erfahrung. da musste auch ich noch einen Realschulabschluss erwerben in der BFS.

Allgemein heißt es bei betrieben so, dass ihm die qualifikation fehlt oder suchen sich fiktive gründe, warum er dort nicht einmal ein praktikum machen könnte.

Für "normale" berufe, kannste glück haben mit nem hauptschulabschluss, wenn das denn so hinhaut.
 

DonOs

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weil er von sich selbst aus, den Hauptschulabschluss machen wollte
Das ist doch Super. :icon_daumen:

Ich sehe darin allerdings ausnahmsweise nicht mal ein Problem.
Da schließe ich mich an, nicht das ich das falsch rüber gebracht habe. Wer sich aus Eigenantrieb weiterbilden möchte, Super. Es hätte aber sein können, daß das Ganze die Idee von Amtswegen her war, deshalb meine Nachfrage.

Was gab es denn bisher schriftliches zu der Maßnahme? Könntest du das geschwärzt hier einmal hochladen? Abschluß nachholen hört sich Super an,
Mo-Mi sind die denn dort bei der Einrichtung vor ort und dort gibts gruppen wie Maler, Tischler, etc.
daß eher nicht.
 

AnonNemo

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erwerbsuchend meinte:
wie lang sind die Unterrichtseinheiten? Sind diese wie in der Schule auf 45 oder 90 min mit anschließenden kurzen Pausen von 10 min ausgelegt?
Uninteressant ... ausschlaggebend ist, dass er 9:15h anwesend ist. Wahrscheinlich werden 1h 15Min. Pause über den Tag verteilt sein ~> 8h Unterricht.

Was wichtiger ist,
erwerbsuchend meinte:
Wie lang ist die tägliche Pendelzeit, also die Hin- und Rückfahrt?
Die Pendelzeit berechnet sich von der eigenen Wohnungs-/Haustüre bis - in diesem Fall - Unterrichtsbeginn.
Sollte man vor bzw. nach dem Unterricht Wartezeiten haben, weil der ÖPNV ungünstige Ankunfts-/Abfahrtszeiten hat ~> die Wartezeit gehört ebenfalls zur Pendelzeit.

FrauStahl meinte:
Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden.
Dürfte sehr leicht zu umgehen sein. Siehe dazu meine Bemerkung unter dem ersten Zitat.

FrauStahl meinte:
Hier geht es zwar um Beschäftigungen, als Arbeit, aber meines Wissens nach wurde das bei Maßnahmen immer analog behandelt.
Jep!
Entweder man bezieht sich von Anfang an auf den § 10 Abs. 3 SGB II weil dann der § 140 SGB III automatisch mit zu beachten ist.
ODER,
Man argumentiert mit § 140 Abs. 4 Sätze 1 bis 3 SGB III i. V. m. § 10 Abs. 3 SGB II.

Sollte, meiner Laienmeinung nach, zum Erfolg führen.

FrauStahl meinte:
und es dann doch irgendwann mal "klick" macht. Dann wird man eben doch etwas ruhiger und schafft Dinge, die man früher nicht geschafft hätte.
Wie hoch siehst du die Chance, dass der "klick" am Anfang der Schulzeit passiert?

Mit jedem stressigen Schultag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Bruder die Schule gefrustet hinwirft.
Jede verantwortungsvolle Person würde zusehen, dass der "klick" jetzt passiert und erst danach, in aller Ruhe, der Schulabschluss angegangen wird.
 

Marv91

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Nun begonn ja die Maßnahme regülar, aber wegen Krankheit ist heute der erste Tag in der Maßnahme.

Nun krieg ich gerade echt einen zu viel mit den arroganten und gleichgültigen "dozenten" dort.

Er verlor seine Fahrkarte. Es ist pflicht für alle teilnehmer die Handys abzuschalten ansonsten werden jene eingezogen (was ja wohl auch sicher nicht rechtens sist). Unter vorbehalt solcher Dinge und man denn nicht sicher sein kann, wie man nach hause kommt, kann das Handyabschalten definitiv keine sinnige Angelegenheit sein.

Das nächste Problem was sich nun im Telefonat mit einem dieser "Dozenten" herausstellte, dass nun nächste WOche einschulung ist und dort Berufschule sowie Hauptschule unterteilt wird und noch garnicht klar sei (entweder nicht, weil er die Unterlagen nicht kennt oder überhaupt unklar ist) ob er in den Hauptschulunterricht reinkommt.

Das ist ja nunmal aber das Ziel gewesen, überhaupt dort teilzunehmen.

Wegen den Unterlagen:
Ich komme derzeit leider an keinerlei Unterlagen.

Für den Fall der Fälle, dass es nächste Woche in die Hose geht, dass er eben dort nicht im Hauptschulunterricht teilnehmen wird / soll, was tut man dagegegen? Diese Maßnahme hat denn genau 0 Sinn.


Infos zur Maßnahme:
Wir sind zertifiziert nach ISO 9001 sowie anerkannter Träger der beruflichen Weiterbildung nach AZAV
Es ist ein Ausbildungsverbund (so nennen die sich Zumindest) und ist eine gGmbH. Die haben auch scheinbar Beziehungen zu anderen Gemeinnützigen (Verweis auf Diakonische Gruppe).
 

Marv91

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AW: Maßnahme mit dem Ziel eines Hauptschulabschluss - 45h Woche!?

Zur Benutzung von Mobiltelefonen in Schulen solltest Du mal ein wenig lesen.
Bedenke bitte was heutzutage in den Klassenräumen los wäre, ohne entsprechende Regeln.
In der Schule halte ich das für Legitim, da mache ich aber doch Unterschiede zwischen Schule und Maßnahme.

Mein Arbeitgeber kann mir ja nun auch nicht einfach mein Handy wegnehmen. Und der Zwang zum ausschalten nur, wenns auch schriftlich so vereinbart ist.
Es liegt ja nun mal die Notwendigkeit im Raume. Die können ja nicht um 16:30 die Pforten dicht machen und er kommt nicht nach hause.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

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Ja, ist schon klar, aber wieso kommt er nicht nach Hause?

Wenn er sich an die Regeln hält, schaltet er das Handy nach dem Unterricht wieder ein.

Verstehe jetzt das Problem nicht?
 

Marv91

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Ja, ist schon klar, aber wieso kommt er nicht nach Hause?

Wenn er sich an die Regeln hält, schaltet er das Handy nach dem Unterricht wieder ein.

Verstehe jetzt das Problem nicht?
Wie oben schonmal beschrieben, wohnt er auf dem Dorf und ist nun in der Stadt. Er würde sonst nicht nach hause kommen, wenn man das nicht vorher abklärt, wo er sich mal fahrgeld abholen kann. Wir sind alle nicht mobil!

Das ist aber zweitrangig, mir ist es viel wichtiger, dass er dort seinen Hauptschulabschluss macht und nicht einfach aussortiert wird oder per zufallsprinzip dort reinrutscht.
was wäre denn in dem Falle? DIe Maßnahme macht ja denn so mal garkeinen Sinn. das ist zeit- und steuergeldverschwendung
 

Kerstin_K

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Fuer solche Ausnahmesituationen redet man dann Halt mal mit den Dozenten, Dass das Handy an bleiben muss bis das geklaert ist und gut.

Koennt ihr alle nicht mehr normal kommunizieren?
 
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